 |
| Prominente Boyle-Leser |
 |
| Wir schauen regelmäßig
im Internet nach, ob es Prominente unter den Boyle-Lesern gibt
und sind schon oft fündig geworden. Die Journalistin Elke Heidenreich
gehört dazu oder auch der aus dem Fernsehen bestens bekannte
Entertainer Jürgen von der Lippe |
| |
| |
| Von A bis Z |
| |
Andi - Die Toten Hosen
Die Lieblingsschriftsteller des Bassisten werden auf der offiziellen
Homepage der Toten Hosen genannt: www.dietotenhosen.de.
In seinem Steckbrief zählt Andi insgesamt drei bevorzugte Autoren
auf: Nick Hornby, Rocko Schamoni und ... T.C. Boyle.
Martell Beigang
Martell Beigang hat sich als Schlagzeuger in diversen Bands (m.walking on the water, Dick Brave and the Backbeats) einen Namen gemacht - und als Buchautor: unverarschbar.
Auf der Website zu seinem Debütroman präsentiert er eine Liste von Büchern, die ihn besonders gefallen haben, darunter Ein Freund der Erde von T.C. Boyle.
Manni Breuckmann
Für alle, die ihn nicht kennen: Manni Breuckmann ist Sportreporter
und moderiert außerdem das WDR Mittagsmagazin. Kein Wunder also,
dass er ausgerechnet auf einer WDR-Internetseite mit Prominenten-Buchtipps
seine Empfehlung abgibt: »Mein Lieblingsautor der letzten Jahre
ist der Amerikaner T.C. Boyle, und von den vielen überirdischen
Romanen gefällt mir immer noch am besten: Willkommen in Wellville.
Boyle erfindet die schrägsten Typen und skurrilsten Figuren.
Wer Spaß an schwarzem Humor und hemmungslosem Fabulieren hat,
der muss hier zugreifen«, sagt Manni Breuckmann. Und wo er Recht
hat, hat er Recht.
Petra Hammesfahr
»Zum Lesen bleibt mir nicht viel Zeit«, gestand die bekannte
deutsche Krimi-Autorin Petra Hammesfahr (Werke u. a. »Die
Sünderin«, »Der Puppengräber«) in einem Interview mit
www.bücher4um.de. »Aber wenn mich ein Buch packt wie »Das
Mädchen auf der Schaukel« von Richard Adams, »Der letzte
Tag der Schöpfung« von Wolfgang Jeschke oder World's End
von T.C. Boyle, nehme ich mir schon mal ein freies Wochenende.«
Elke Heidenreich
Die populäre deutsche Journalistin, Schriftstellerin und Moderatorin
outet sich in ihrer WDR-Rezension zu Fleischeslust als
begeisterte Boyle-Leserin: »Der Mann mit dem verrückten Namen
- Tom Coraghessan Boyle -, den wir uns leichter als T.C. Boyle
merken können, ist einer meiner amerikanischen Lieblingsautoren«,
bemerkt sie gleich zu Beginn ihrer Buchbesprechung. Des weiteren
konstatiert sie beinahe liebevoll: »Er (Boyle) ist ein Melancholiker,
ein Pessimist, ein sanfter dünner Mensch, der ein bißchen aussieht
wie Willy DeVille, der letzte Romeo der Rockmusik - Boyle stolzierte
in Westernstiefeln und abenteuerlichen Jacken über die Buchmesse,
und er ist ein Erzähler, der uns mitten ins Herz trifft. Und
in den Kopf.« (...)
Wolfgang Herles
»Und jetzt zu einem meiner Lieblingsschriftsteller ...« Mit
diesen Worten moderierte der Leiter der ZDF-Kultursendung Aspekte,
Wolfgang Herles, am 01. September 2006 einen Beitrag über T.C.
Boyles neuen Roman Talk Talk an. Da können wir doch gar
nicht anders, als seinen Namen (den von Herles, nicht den von
Boyle) hier aufzuführen. Willkommen im Club, Herr Herles.
Timo Hildebrand
Es gibt einen Torwart nach Olli Kahn. Nein, wir meinen nicht
Jens Lehmann, sondern Timo Hildebrand. Mit
884 Minuten ohne Gegentor in der Bundesliga eine deutsche Fußballhoffnung
für die Zukunft. Aber nicht deshalb sind wir auf ihn aufmerksam
gemacht worden, sondern weil er seine freie Zeit in den Trainingslagern
unter anderem mit T.C. Boyle verbrachte. Konkreter: mit dem Roman
Wassermusik, ein Buch, das ihn ein Freund empfohlen und
geliehen hatte, wie er der »Sonntag Aktuell« in einem Interview
während der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal anvertraute.
Lieber Timo, wenn Du das hier liest: Es gibt ein Boyle-Buch
nach Wassermusik. Und nicht nur eins, nein, ganz viele
...
Ludwig Hirsch
Der erfolgreiche österreichische Schauspieler und Musiker nennt
América als eines seiner Lieblingsbücher. Auf einer Internetseite
des Kultursenders 3sat erzählt er, wie er zu diesem Buch kam:
»Da musste ich mit dem Zug von Graz nach Wien fahren. Ich hab's
eilig gehabt und bin dann in diesen Zeitungsshop. Dort habe
ich mir wahllos das erstbeste Buch gegriffen, habe es dann im
Zug angefangen zu lesen und bin total begeistert, ein wunderbares
Buch.«
Bärbel Höhn
Ob T.C. Boyle der Lieblingsschriftsteller der einstigen nordrhein-westfälischen
Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn ist, wissen
wir leider nicht hundertprozentig. Sicher ist jedoch, dass der
Boyle-Roman Ein Freund der Erde zu ihren Lieblingsbüchern
zählt. Obwohl ihr die Geschichte eigentlich zu pessimistisch
ist, gab sie während einer Lesung in Oberhausen im Mai 2004
ein paar ausgewählte Kapitel aus Boyles Roman zum Besten. In
Anbetracht der Tatsache, dass sich auch die Grünen-Politiker
Daniel Cohn-Bendit und Reinhard Loske schon intensiv mit dem
»Freund der Erde« auseinandergesetzt haben, kann man Boyles
Umweltroman inzwischen wohl als einen echten »Grünen-Klassiker«
bezeichnen.
Judith Holofernes - Wir sind Helden
Judith Holofernes ist Sängerin, Texterin, Gitarristin und nicht
zuletzt Kopf der Band Wir
sind Helden. In einem Interview in der Hessisch Niedersächsischen
Allgemeinen (HNA) vom 9. Juli 2003 ist zu lesen, dass die Berlinerin
Rio Reiser verehrt sowie Christian Morgenstern und Robert Gernhardt.
Romane liest sie bevorzugt von William Kotzwinkle, Michael Ende
und T.C. Boyle ... Guten Tag!
Dog Keßler - H-Blockx
Der Drummer von den »H-Blockx« verrät auf der offiziellen
Website der Band, www.h-blockx.de,
welche fünf Personen er in seinem Leben gern noch treffen würde.
Mit Albert Camus, Charles Bukowski und Jeff Porcaro wird das
wohl nichts mehr. Aber vielleicht klappt's ja noch mit Isabel
Allende und T.C. Boyle. Wir drücken die Daumen.
Sebastian Krummbiegel - Die Prinzen
Sebastian Krummbiegel, Sänger bei den »Prinzen«, wurde von der
Lausitzer Tageszeitung »20 Cent« nach der aktuellen Lieblingslektüre
befragt. Wassermusik lautete seine Antwort. »Die Geschichte
ist wirklich sehr spannend.« Auf die Frage, wie er zu diesem
Buch gekommen sei, antwortete der Vorzeigeprinz: »Ich lese sehr
viel von T.C. Boyle. Er schreibt auch viel über das Amerika zur
Hippie-Zeit und hat einen ganz besonderen Stil.« Letzte Frage
an Krummbiegel: Würde er Wassermusik weiterempfehlen?
Antwort: »Auf jeden Fall.«
Sarah Kuttner
Boyles Bücher zu lesen ist hip. Wenn diese selbst von angesagten
MTV-Moderatorinnen gelesen werden, darf man das wohl behaupten.
Im April 2006 beschäftigte sich Sarah Kuttner »stückchenweise«
mit dem US-Schriftsteller, genauer gesagt, mit dem Kurzgeschichtenband
Greasy Lake. Dies verriet Frau Kuttner der Fuldaer Zeitung.
Seit dem Lesen des Interviews wissen wir auch, dass man noch
Sarah zu ihr sagen darf. Gut so. »Frau Kuttner« klingt ja auch
nicht besonders hip.
Jan Josef Liefers
Eigentlich hätten wir's uns ja denken können. Wer als Sprecher
für ein Boyle-Hörbuch (Wenn der Fluss voll Whisky wär,
Dr. Sex, Talk Talk) engagiert wird, der muss zugleich ein
Boyle-Fan sein. Bei Jan Josef Liefers waren wir uns allerdings
nicht ganz sicher - bis wir einen Hinweis aus zuverlässiger
Quelle bekamen. Jetzt wissen wir es: Der Schauspieler, Musiker
und Regisseur, bestens bekannt aus Film-Produktionen wie »Knockin'
on heavens door«, »Rossini« oder »Das Wunder von Ballinspittle
Lengede«, ist ein Boyle-Fan erster Güte und damit
ein Fall für unsere Seite mit erlesenen, oder besser gesagt,
belesenen Prominenten.
Jürgen von der Lippe
Der aus dem Fernsehen bestens bekannte Entertainer Jürgen von
der Lippe zählt T.C. Boyle ebenfalls zu seiner bevorzugten Lektüre.
Nachzulesen war dies einige Zeit lang auf seiner offiziellen Homepage
www.juergenvonderlippe.de,
wo er in einem steckbriefartigen Interview eine ganze Reihe
von Lieblingsschriftstellern nannte. Neben T.C. Boyle zum Beispiel
auch Thomas Mann, Oscar Wilde, John Irving, Tom Sharpe und Cees
Nootebohm.
Sandra Maischberger
Die Information, dass die vielgelobte TV-Journalistin Sandra
Maischberger zu den begeisterten Boyle-LeserInnen gehört, ist
- zugegeben - schon etwas älter. Im Mai 1996 war es, als sie
uns in einem Fragebogen des Braunschweiger Stadtmagazins COCKTA!L
ihr Lieblingsbuch verriet: Wassermusik. Wir hoffen natürlich,
dass im Laufe der Jahre kein anderes literarisches Werk diesen
Platz eingenommen hat. Denn wer weiß? T.C. Boyle bei Maischberger,
das wäre ja mal ein echtes Fernseh-Highlight. Kleine Notiz am
Rande: 2002 hatte Sandra Maischberger ein umstrittenes Interview
mit Leni Riefenstahl geführt. Diese wiederum lieferte mit der
Fotographie eines Nuba-Kriegers das Titelbild zu Boyles bekanntester
deutscher Taschenbuch-Ausgabe: Wassermusik.
Wolfgang Niedecken
Wir konnten leider nicht in Erfahrung bringen, wer auf der Website
der Kölner Rocklegende BAP das Logbuch schreibt. Normalerweise
ist dafür ja immer der Captain zuständig, und das wäre dann
Wolfgang Niedecken. Deshalb gehen wir mal davon aus, dass er
es war, der laut BAP-Logbuch
am 2. September 2006 backstage Phillip Roths »Jedermann«
zu Ende gelesen hat und sogar noch mit Boyles neuem Roman Talk
Talk anfangen konnte. Er gehört dann auf diese Seite. Und
mal ganz ehrlich: T.C. Boyle und Wolfgang Niedecken, das passt
doch auch irgendwie, oder? Zumindest stellt man sich einen typischen
Boyle-Leser immer wie Wolfgang Niedecken vor.
Akif Pirincci
Der türkische Schriftsteller Akif Pirincci (»Tränen sind immer das Ende«) verriet zur Herbstbuchmesse 2008 der Bildzeitung seine Lieblingsbücher. Neben John Updikes »Der Terrorist« und Henryk M. Broders »Kritik der reinen Toleranz« zählt er auch einen Kurzgeschichtenband von Boyle zu seinen Favoriten: Zähne und Klauen.
Seine Meinung: »makaber, desaströs und tragisch-komisch. (...) Zwischendurch muss man immer mal schmunzeln, andererseits tun sich menschliche Abgründe auf - sehr skurril!«
Maroan el Sani
Ob der 1966 in Duisburg geborene und aktuell in Berlin lebende
Künstler Maroan el Sani (Video, Film, Fotografie, Zeichnungen,
Objekte und Installationen) ein Boyle-Fan ist, wissen wir nicht
genau. Aber vielleicht ist er inzwischen einer geworden. Denn
in einem taz-Interview vom 8. Februar 2006 antwortete er auf
die Frage, welches Buch er gerade lese, mit Boyles Wassermusik.
Atze Schröder
Um an diese Information zu kommen, mussten wir eine »Bild
am Sonntag« kaufen. Darin war am 12. Oktober 2003 zu lesen,
dass der Comedy-Star Atze Schröder immer noch ein Zimmer bei
seiner Mutti hat und dass er mit Kindern keine Zoten reißt,
sondern versucht, sie für sein Hobby zu begeistern: »Ich sage
den Nachbarskindern immer: Lest! Das ist die einzige Möglichkeit,
in die Köpfe anderer Leute zu gucken. Lesen steht bei mir an
allererster Stelle.« Da stellt sich uns natürlich die Frage,
ob Atze den Kindern auch T.C. Boyle empfiehlt ..., denn dieser
ist sein Lieblingsschriftsteller. Atze liest übrigens keine
Sachbücher, nur Romane. In seinen Regalen, so ist in der Bildzeitung
zu lesen, stapeln sich bereits 1.500 Bände.
Adrian Stern
Der Schweizer Mundart-Musiker Adrian Stern outet sich in einem
Interview mit dem Jugendmagazin »Youthguide« als begeisterter
Boyle-Leser. Auf die Frage nach seiner bevorzugten Lektüre antwortete
er: »Ich habe nicht nur ein Lieblingsbuch! Da wäre Sven Regeners
›Herr Lehmann‹, (...) hinreissend komische Dialoge. Dann
T.C. Boyle - América; packt von der ersten Seite an, eine
Achterbahnfahrt der Katastrophen. Ian McEwan - ›Saturday‹;
Aktualität und Erzählart, die fesselt.«
Ulrike C. Tscharre
Was hat die Lindenstraße mit T.C. Boyle zu tun? Vielleicht denken
jetzt viele zuerst an Harry Rowohlt, den man ja auch nicht unbedingt
eine Gastrolle in dieser Fernsehserie zugetraut hätte. Aber
falsch. Ulrike C. Tscharre lautet der Brückenschlag. Sie mimt
in der »Lindenstraße« die Marion Beimer. In einem Live-Chat
im Mai 2003 wurde sie gefragt, ob sie Literatur mag und welche
Lieblingsschriftsteller sie hat. Ihre Antwort: »Ich lese quasi
Tag und Nacht ..., zum Beispiel T.C. Boyle, John Irving, Peter
Handke, David Lodge ...«
Rudolf Winter-Ebmer
Der Name Rudolf Winter-Ebmer wird wahrscheinlich nur Österreichern
etwas sagen. Doch weil wir viele Zugriffe aus eben jenem Nachbarland
haben, soll er nicht unerwähnt bleiben. Rudolf Winter-Ebmer
ist Arbeitsmarktforscher. Die Zeitung »Der Standard« hat ihn
portraitiert und in diesem Portrait festgehalten, dass Herr
Winter-Ebmer sich als Leser am liebsten mit den großen amerikanischen
Romanciers beschäftigt. Wie T.C. Boyle zum Beispiel, »von dessen
Kinsey-Geschichte er sich gerade in den Bann schlagen lässt.«
Und das können wir sehr gut nachvollziehen. Denn Studien und
statistische Auswertungen über sexuelle Vorlieben sind zweifellos
fesselnder als Studien und statistische Auswertungen über Arbeistlosenzahlen
und freie Ausbildungsplätze
Moritz Zielke
Und noch einmal Lindenstraße (auch hier auf unserer Promi-Seite
eine echte Serie): Moritz Zielke, wahrscheinlich besser bekannt
als Momo, beantwortete im so genannten Listra-Live-SpyCam-Chat
(huh?) die Frage »Wen würden sie einmal gern persönlich kennenlernen«
mit folgenden Namen: Robert deNiro, Joschka Fischer, Jasper
Johns und, es ist am Ende dieser Seite ja nicht anders zu erwarten,
T.C. Boyle. |
| |
| |
|
|
|