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| What's New?
vom 16. Oktober 2004 |
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| übersetzt
von Beate Walz |
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Bin froh, wieder daheim zu sein,
aber es hat Spaß gemacht, auf der langen Rundtour so viele von
Euch zu unterhalten, insbesondere die Messagistas [Teilnehmer
im US-Forum], die sich mir zu erkennen gegeben haben. Und ja,
ich benutze die Sprache der katholischen Glaubenslehre, weil
es so etwas wie ein religiöses Erlebnis war, den »göttlichen
Präsenzen« des Forums in Fleisch und Blut zu begegnen.
Was The Inner Circle betrifft, so scheint das Buch praktisch
und auf einmal überall rezensiert zu werden - was recht erfreulich
ist. Ich hoffe, Ihr alle habt es gern gelesen. Mir hat es zweifellos
gefallen, auf der Bühne daraus vorzulesen - für gewöhnlich die
Anfangspassage, aber dann fand ich einen kleinen Auszug weiter
hinten, der mir das Richtige zu sein schien für kürzere, von
schreienden Kleinkindern und dem Schnarchen Betrunkener unterbrochene
Vorträge (die Stelle, wo John Milk sein allererstes Interview
mit einer Frau führt und entdeckt, dass ihr Sexualleben ein
klein wenig umfangreicher ist, als er es vermutet hatte). Alles
zur Freude und im Dienste der Literatur.
Wo ich gerade davon spreche: Eine neue Story, Almost Shooting
An Elephant, ist für die nächste Fortsetzungsfolge von Zoetrope
geplant, und für diejenigen, die es übersehen haben: The
Doubtfulness Of Water erscheint in der aktuellen Ausgabe
von McSweeney’s. Aber das war es auch schon wieder für eine
ganze Weile, da ich jetzt erneut in die Arbeit an Talk Talk
abtauche, dem nächsten Roman, und es deshalb für Euch keine
neuen Storys in der nächsten Zeit geben wird. Doch der Sammelband
Tooth and Claw wird erscheinen, ehe Ihr Euch verseht
(läppische elf Monate bis dahin), und außerdem ist die Titelstory
in den gerade veröffentlichten, von Lorrie Moore herausgegebenen
Best American Stories 2004 zu finden.
Was gibt’s sonst noch? Stimmung und Wetter, denke ich. Ich sah
letzte Woche in Portland einen wahrhaften Herbst, Blätter segelten
zu Boden, eine vorherrschende Feuchtigkeit und Sonnenlicht gefiltert
durch eine himmelfüllende Flasche Vollmilch. Hier beginnen die
Sykomoren (Platanen, Bergahorn) ihre Blätter zu verlieren (sowohl
von der Trockenheit als auch von den Herbstwinden), und die
bernsteinfarben aufflammenden Bäume über der Straße sind, ja,
aufflammend. Und ich sah die ersten paar Monarchfalter, in den
Winter hinein segelnd, im Wind flatternd wie Ahornblätter. Andererseits
könnte es genauso gut noch Sommer sein. Doch die Wettergurus
und Voodookünstler sagen mir, dass es ein El Niño-Winter geben
wird. Mein Gott, wir können die Nässe wirklich gebrauchen. Halloween,
die ersten Feuer, Rauch in der Luft. Wacht auf, ihr Schnecken
und Faulpelze. Es ist an der Zeit etwas Slime anzurühren. Das
ist alles. Noch zwei Veranstaltungen: |
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Dienstag, den
26. bei UCSB [University of California, Santa Barbara],
danach das Gespräch mit Bill Condon, Regisseur des Films
Kinsey, dann am
13. November im Hammer in L. A., aber das ist ein Heimspiel,
und die lange, lange Tour ist vorüber. |
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| Man sieht sich. |
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