 |
| What's New?
vom 31. Dezember 2004 |
 |
| übersetzt
von Beate Walz |
| |
Eigentlich haben wir erst den 30.,
doch ich konnte nicht widerstehen, Euch einen Neujahrsgruß und
ein Update zu senden. Hinzu kommt, dass die Party bereits heute
beginnt, weil eine kleine Rotte alter Freunde hereingeschneit
ist, um hier abzufeiern, während ich noch an meinem Tisch sitze,
um Euch das Neueste zu verkünden.
Also dann: Frohes Neues Jahr Euch allen, die hier (bei tcboyle.com)
vorbeikommen, und allen mit flinken Fingern ausgestatteten,
nimmermüden und vom Wissen geschlagenen Messagistas. Ein weiteres
Jahr ist vergangen, mit all seinen Katastrophen im Gefolge,
und den - sichtbar an uns allen - altersbedingten Begleiterscheinungen,
Altersschwäche und Niederlagen. Aber es war nicht alles schlecht,
oder?
Wie viele von euch angemerkt haben, wird The Inner Circle
weitläufig gelesen und gelobt, in etlichen Jahresbestlisten
aufgeführt, und eine Menge Boyle-Storys wurde Euch beschert,
inklusive Rastrow's Island in Harper's März-Ausgabe;
Chicxulub im ersten März-Heft des New Yorker; Up Against
the Wall im August im Playboy; The Doubtfulness of Water
im Herbst in McSweeney's und Almost Shooting an Elephant,
gerade erschienen im Zoetrope. Sie werden, wie schon erwähnt,
im kommenden Jahr zusammen mit zehn anderen Kurzgeschichten
(ohne Elephant) in einem Band namens Tooth and Claw erscheinen,
erwartungsgemäß im September, zeitgleich mit dem Erscheinen
der Taschenbuchausgabe von The Inner Circle.
Die niederländische Version von The Inner Circle erschien
letzen Monat, die israelische (von Idit Shorer übersetzt) soeben
bei Xargol, und die deutsche Übersetzung von Dirk van Gunsteren
(Titel: »Dr. Sex«) wurde in einer Auflage von 100.000 Exemplaren
vom Hanser Verlag für März 2005 angekündigt.
Aber die wirklich gute Nachricht für Euch eingefleischte Fans
da draußen ist (und für mich, für mein Wohlbefinden, für
die armen Krabbelkinder und für die nicht zum Verzehr geeigneten
Haustiere, die ernährungstechnisch von mir abhängig sind), dass
die Arbeit am neuen Roman stetig vorangeht. Ich bin jetzt zwei
Kapitel tief im vierten Teil (von sechs Teilen), bei 220 erledigten
Seiten. Und ich hoffe, das Buch irgendwann im Sommer komplettiert
zu haben zwecks Veröffentlichung im nächsten Jahr. Der Arbeitstitel
lautet Talk Talk, Gegenstand ist Identität (und der Verlust
derselben).
All dem Bösen in der Welt da draußen zum Trotz, haben wir einige
Dinge, auf die wir uns freuen können. Habe ich z. B. den Frühling
erwähnt? Blumen, Kolibris, den Mond, wenn er über den Kanalinseln
hängt, Liebe, Lust, kalten Onigoroshi Sake und Pot-Stickers
[FleischTeig-Taschen gekocht und dann in Öl gebraten mit einer
Knoblauch-Soja-Soße] direkt aus der heißen Pfanne?
Seid versichert meine Freunde, alles ist gut. Oder fast gut.
Oder wenigstens teilweise. |
| |
 |
| |
| Damit verabschiede ich mich von
Euch, oben das Foto, das der Hanser Verlag für seine Katalog-Ankündigung
von »Dr. Sex« verwendet. Ich möchte dazu noch an eine Mitteilung
erinnern, die kürzlich im Forum zu lesen war - darin hieß es,
dass ich auf Bildern scheinbar nie lächeln würde, höchstens
kläglich, hieß es in dem posting weiter. Nun, also, Bitteschön! |
| |
| |
 |
| |
| |
|
|
|