Ich sollte erwägen, in Zukunft immer in komatösem Zustand und schmerzgeplagt auf die Bühne zu gehen. Und, damit ich es nicht vergesse, die Einleitung von Jerry Stahl war perfekt. Er ist ein vorzüglicher Schriftsteller und ein wunderbarer Weggefährte, und es war eine Ehre für mich, von ihm angesagt zu werden.
Was gibt es sonst noch? Wie wäre es mit ein paar meteorologischen Neuigkeiten? Wir erleben unseren Juni-Dunst dieses Jahr ein wenig früh, was ich persönlich sehr genieße. Eine geschlossene Wolkendecke ist besser, als diese höllisch brennende Sonne jeden Tag. Dabei fällt mir ein: mein Artikel für »Die Zeit« (vom 19. April), in dem ich über das Ende der Natur referiere, wie Bill McKibben es sieht, hat eine Menge an Reaktionen provoziert. Ja, ich muss zugeben, das Stück ist ein klein wenig depressiv, so wie ich vielleicht ein klein wenig depressiv war, als ich es schrieb, doch ich halte fest an der Wahrhaftigkeit dieser These: es ist nicht das Ende der Natur schlechthin, wohl aber für die Natur, welche unsere ungehemmt wachsende und destruktive Spezies hervorgebracht hat.
Neuigkeiten über Veröffentlichungen und Auftritte sind nun ein wenig dünn gesät. Nicht viel am Ereignishorizont, außer was ich in vorherigen News bereits angekündigt hatte. Meine augenblickliche Arbeit besteht darin, im stillen Kämmerlein The Women fertigzustellen, wobei ich immer noch davon ausgehe, den neuen Roman ungefähr Ende Juni zu beenden, obwohl ich die Arbeit Anfang Juni für einen Trip nach Paris unterbrechen muss, um die französische Version von Talk Talk zu promoten. Allerdings, weil das Semester vorbei ist und keine weiteren Auftritte und Reisen anstehen, sollte ich mein selbst gestecktes Ziel erreichen.
Oh, ich könnte auch trödeln - ist es doch immens angenehm, sich nach allem gehen zu lassen -, aber ich bin begierig fortzufahren, das eine oder andere Augenzwinkern in den Rest zu bringen, um dann zu sehen, ob ich im Herbst ein paar neue Kurzgeschichten zustande bringe. Bis dahin mein Rat an uns alle: Packen wir's an!
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