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vom 23. Februar 2008 |
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| übersetzt
von Beate und Robin Walz |
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Für diese Saison entbot ich dem Sequoia Nationalpark mein Lebewohl und bin letzten Mittwoch zum lächelnden Antlitz von Santa Barbara zurückgekehrt. Die Vögel werden mich vermissen. Eine der Freuden an der gemieteten Hütte ist das Vogelhaus (eigentlich nur ein an das Geländer genageltes Brett) auf der Terrasse im dritten Stock. Es wurde regelrecht belagert von den überwinternden Arten, wie Diademhäher, Ammer, Meise, Specht, und während eines heftigen Schneesturms sogar kauernde aufgeplusterte Raben, sehr scheu und misstrauisch uns Menschen gegenüber. (Es sei denn, wir wären tot. In diesem Fall mögen sie uns bzw. die vielen kleinen Delikatessen, die wir in uns tragen, wie vergifteten Humor usw.). |
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Wer den Vergleich »isst wie ein Vogel« benutzt, der hat nie genau hingesehen. Diese Vögel pickten alles auf, was ich ihnen hinstellte: Spaghetti, Hundefutter, Gemüsereste, uraltes Fett, das in einer alten Suppendose vor sich hin moderte, und ja, natürlich auch Brotkrümel und Vogelfutterkörner.
Im Frühjahr hoffe ich zurückzukehren zu den zwei größten Lebensformen dieses Planeten, den Sequoia-Mammutbäumen (die schwersten) und den Rotholz-Mammutbäumen (die höchsten), die in einer Vielzahl meine Berge bedecken. (Und bitte fragt nicht nach der kürzlich entdeckten Schimmelkolonie von der Größe eines kleinen Fürstentums. Ich will nichts darüber wissen.)
Neuigkeiten: Ich habe erfahren, dass Admiral , eine auf dieser Website vieldiskutierte Kurzgeschichte, für den Band »Die besten amerikanischen Storys 2008« (Edition Salman Rushdie) gekürt worden ist; eine Ehre, die ich absolut zu schätzen weiß.
Des weiteren wurde Bulletproof für eine Veröffentlichung in Best Life auserwählt, und die Story Thirteen Hundred Rats wird zusammen mit The Lie im nächsten New Yorker erscheinen. Zudem erfuhr ich gestern durch meine Agentur, dass Drop City für eine Veröffentlichung in Finnland (bei LampLite) ins Finnische übersetzt wird. (Auch die filmische Umsetzung geht voran hier im Land der Filme, weil nun der Streik [der Drehbuchautoren] vorüber ist und alle Studios ihre Köpfe aus dem Sand gezogen haben.)
Zum Schluss möchte ich noch anmerken, wie viel Vergnügen mir die Nachforschungen für meinen nächsten Roman bereiten. Sie bringen mich wieder zu den ökologischen Bedenken zurück, die ich bereits in vielen meiner Geschichten verarbeitet habe, in A Friend of the Earth und anderen
Erzählungen.
Weil sich das neue Projekt jedoch noch immer in der
Entwicklungsphase befindet, kann ich Euch davon noch kein umfassendes Bild vermitteln. Im Laufe des Jahres werde ich Euch hoffentlich mehr darüber erzählen können.
Freut Euch unterdessen auf den 18. März in Swarthmore und vielleicht auch, wenn das Timing stimmt, auf den späten Abend des 17. März an einem dämmerigen swarthmorischen Wasserloch. Ich frage mich, warum mich dieses spezielle Datum an einen Humpen Guinness denken lässt, und an ein winziges Gläschen John Powers Whiskey, das wie ein niedlicher, aber netter Cousin daneben steht?
Sláinte coute
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