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Wassermusik
NDR-Hörspielproduktion |
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Hörspielproduktion des Norddeutschen Rundfunks 2005
Hörbuch © 2006 Der Hörverlag, München
4 CD, Laufzeit ca. 275 Min., ISBN: 3-89940-516-1
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
Musik: Henrik Albrecht, Übersetzung: Werner Richter
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| Presse-Info |
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Am 6. April 2005 hatten unter der
Regie von Leonhard Koppelmann die Wortaufnahmen zu einem der
größten NDR-Hörspiele, die jemals in den Studios an der Rothenbaumchaussee
produziert wurden, begonnen: »Wassermusik« nach dem gleichnamigen
Roman von T.C. Boyle. In insgesamt 10 Aufnahmetagen standen 37
Schauspieler in 70 Rollen vor dem Mikrofon. Das Schauspielerensemble
bestand aus vielen namhaften Vertretern, u. a. spielten Anna
Thalbach, Andreas Pietschmann, Thomas Fritsch, Matthias Köberlin,
Traugott Buhre, Christian Redl, Peter Franke und Wiebke Puls
mit. In weiteren 40 Produktionstagen wurden aus den Wortaufnahmen
5 Teile à eine Stunde montiert. Die Ursendung erfolgte rund
um die Weihnachtstage 2005 (11./18./24./25. und 26.12.2005 jeweils
um 21:05 auf NDR Info). Der Hörverlag in München bereitete das
zeitnahe Erscheinen der Hörbuchedition vor. Es wurde schließlich
im Februar 2006 veröffentlicht.
Vorausgegangen waren ein knappes Jahr Vorbereitungen, während
derer die Dramaturgin Susanne Hoffmann zusammen mit Leonhard
Koppelmann aus dem gut 700 Seiten umfassenden Roman die Handlung
für das fünfstündige Hörspiel destillierte, der Komponist Henrik
Albrecht eine Orchester-Suite schrieb, die von der NDR-Radiophilharmonie
und der NDR-Bigband eingespielt wurde und die Mitarbeiterin
des Regisseurs Margit Kreß, der Toningenieur Gerd-Ulrich Poggensee
und die Cutterin und Montagespezialistin Sabine Kaufmann das
hollywoodeske Soundscape vorbereiteten, mit der die exotischen
Spielorte von Boyles fantastischer Geschichte glaubhaft akustisch
bebildert werden können. |
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| Andreas Pietschmann als Mungo
Park |
Matthias Köberlin als Ned
Rise |
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Das Hörspiel in dieser filmähnlichen
Auflösungsform besitzt eine Qualität, die es nur im deutschsprachigen
Raum gibt. Seit Max Ophüls' »Berta Garlan« entwickelt sich
in unseren Breitengraden das Hörspiel immer weiter vom Hörtheater
weg, hin zum Hörfilm. Musik und Geräusche werden hier unter
ähnlichen Gesichtspunkten eingesetzt, wie wir das aus aufwändigen
Kinoproduktionen kennen. So kann etwas entstehen, das mit Recht
die Bezeichnung »Ohrenkino« für sich behauptet. Das englischsprachige
und der frankophone Radio kennen nach wie vor nur das »Radiodrama«,
haben sich also nie von der ursprünglichen Hörtheaterästhetik
gelöst.
Der Regisseur Leonhard Koppelmann gehört zur Nouvelle Vague
des Hörspiels und hat mit seinen gerade 34 Jahren weit über
70 Hörspiel-Produktionen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
inszeniert. Viele Produktionen sind auch als Hörbuch erschienen,
unter anderem »Die Säulen der Erde« von Ken Follet, »Artemis
Fowl« von Eoin Colfer, »Elementarteilchen« von Michel
Houellebecq, »Orlando Furioso« von Ludovico Ariosto, »Die
Forsyte Saga« von John Galsworthy, »Baudolino« von Umberto
Eco, die Camillerie-Krimis und und und … |
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| Anna Thalbach als Ailie Anderson |
Regisseur Leonhard Koppelmann |
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| Für seine Leistungen wurde er mit
dem »Hörspiel des Jahres 2004« durch die Akademie der darstellenden
Künste ausgezeichnet. Seine Spezialität sind akustisch aufwändige
Großproduktionen, so entstanden unter seiner Regie zehn Produktionen
mit einer Spieldauer von fünf Stunden und mehr. Die enge Zusammenarbeit
mit dem Komponisten Henrik Albrecht (Jahrgang 69), der bereits
die Musik für »Die Säulen der Erde« und die Camillerie-Krimis
geschaffen hat, findet in der Produktion von »Wassermusik«
einen neuen Höhepunkt. |
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