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Wassermusik
NDR-Hörspielproduktion |
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| Hörerkritik |
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| Christine W. aus der Oberpfalz - 12/2008 |
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| Liebes T.C.Boyle-Team! Sagenhaft!!! Anfangs dachte ich - was für ein Durcheinander. Doch bald empfand ich es wie einen Jahrmarkt mit buntem Programm. Bin seit meiner Kindheit hörbegeistert - dies war der Höhepunkt und mein erster T.C.Boyle. Gekauft aus Neugierde, einfach nur wegen der ansprechenden Aufmachung und mal kein Sonderangebot. Es hat sich echt gelohnt. Kompliment an ALLE. Meinen herzlichen Dank an Leonhard Koppelmann für diesen fulminanten Ohrenschmauss. Muss ich höfter hören, um alles zu entdecken. |
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| Layne aus Rostock - 03/2006 |
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| Ich habe das Hörspiel verschlungen,
vier CDs in einer Nacht, beeindruckt, verwirrt, besessen, geradezu
paralysiert vom Geschehen dieses kunstvoll inszenierten Schmökers,
den es dank Leonhard Koppelmann endlich als akustisches Werk
gibt. Ich danke es diesem Mann vom Herzen, denn seitdem ich
das Buch in die Hände bekommen habe, bin ich nicht mehr vom
Schreibstil T.C. Boyles loszulösen und hoffe sehr, dass »Wassermusik«
niemals einer oberflächlichen Hollywood-Produktion zum Opfer
fallen wird, denn dieser Roman ist physisch nicht mit »Bildern«
ertastbar, er lebt von der Anatomie der Worte, der Erzählkunst,
von Attributen, die uns individuell mehr beflügeln können als
einen Film. Meine Haltung gegenüber Fernsehen wird hier sicher
deutlich, denn »Wassermusik« ist filmgerecht nicht auf
zwei, drei Stunden zu verkürzen. Das Hörspiel schon. Es bietet
uns eine stilvolle Alternative, den Roman »verkürzt«, doch dafür
»dreidimensional« im Rahmen grenzenloser Phantasie wahrzunehmen.
Die Synchronisation ist in jeder Hinsicht großartig. Witzig
führen uns ja Andreas Pietschmann und sein »Gegenpart« Matthias
Koeberlin durch die kongenialen Sprechgesänge der Hauptprotagonisten,
als hätten sie die Charaktere selbst erfunden. Die alte Veddel
erweckt so viel Panik und Urängste, dass einem die Nackenhaare
bis zum Morgengrauen hochstehen. Thomas Fritsch, Erzähler 1,
ist ein Sympathieträger ohnegleichen, die Musikbegleitung enthält
alles, was großes Kino braucht und wer das Hörspiel »Wassermusik«
an seinem Geburtstag hört, so wie ich, wird sich dank Erfrischungsgetränken
nächsten Morgen fühlen wie Ned Rise nach seiner Auferstehung. |
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