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Die Schönheit der Sucht
TV-Dokumentation von Florian Leidenberger und Peter Pales |
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Die Schönheit der Sucht
TV-Dokumentation, Deutschland 2008
Ein Film von Florian Leidenberger und Peter Pales
Länge: ca. 45 Minuten
© 2008 Complete Pictures, München |
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- am 06. Mai 2010, 10.30 Uhr, einsfestival
- am 05. Mai 2010, 15.40 Uhr, einsfestival
- am 05. Mai 2010, 01.20 Uhr, einsfestival
- am 04. Mai 2010, 21.40 Uhr, einsfestival
- am 28. Februar 2009, 09.45 Uhr, Schweizer Fernsehen (SF1)
- am 25. Februar 2009, 05.30 Uhr, Schweizer Fernsehen (SF1)
- am 24. Februar 2009, 13.00 Uhr, Schweizer Fernsehen (SF info)
- am 23. Februar 2009, 01.50 Uhr, Schweizer Fernsehen (SF1)
- am 22. Februar 2009, 12.00 Uhr, Schweizer Fernsehen (SF1)
- am 15. Februar 2009, 12.45 Uhr, Bayrischen Rundfunk (BR)
- am 26. Januar 2009, 09.55 Uhr, arte
- am 24. Januar 2009, 06.45 Uhr, arte
- am
17. Januar 2009, 17.20 Uhr, arte |
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| Kurzinfo |
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Das Leben des amerikanischen Schriftstellers T.C. Boyle stand seit seiner Geburt unter dem Zeichen der Sucht. Seine Eltern waren Alkoholiker, und im Laufe der Jahre hat er selbst verschiedene Arten der Sucht kennen gelernt. Manche hätten ihn beinahe zerstört, doch eine hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist: Ein Superstar der Literaturszene mit bisher 19 veröffentlichten Romanen und diversen Verfilmungen. Ein Literaturprofessor an der University of Southern California. Eine schillernde Persönlichkeit auch außerhalb seines Schriftstellerbüros. Das Geheimnis seines Erfolgs: T.C. Boyle ist schreibsüchtig.
Die Filmemacher Peter Pales und Florian Leidenberger, begleiten T.C. Boyle an die Orte, an denen der 59-jährige (Stand: Juli 2008), die meiste Zeit verbringt: Sein Haus in Santa Barbara, seinen Rückzugsort, das Dorf Ponderosa in den Sequoia Mountains und auf Lesereise in Philadelphia. Der Film gewährt Einblicke in Boyles literarisches Schaffen und zeigt, wo der Autor seine Jugend verbrachte. Boyle wuchs im Bundesstaat New York auf, entdeckte dort seine Liebe zur Natur, driftete in den späten 60ern in die Hippie-Szene und begann damals, alle Arten von Drogen zu nehmen. Doch er zog sich selbst aus diesem Sumpf, ging seinen Weg, ließ sich weiterhin nicht verbiegen und begann über seine Obsessionen zu schreiben, über Themen, die noch heute seine Werke bestimmen: Die Suche nach einem Vater, Rassismus, unterschiedliche soziale Klassen, der Mensch zwischen Vorausbestimmung und seinem freien Willen, Kulturimperialismus, über den Krieg der Geschlechter und »sexuellen Waffenstillstand«.
Sexuelle Obsessionen und Abnormalitäten tauchen in einigen seiner Werke immer wieder auf und stehen dabei in Kontrast zu seinem eigenen Leben.
T.C. Boyle gründete schon in jungen Jahren eine Familie, seine drei Kinder sind bereits erwachsen. Ein Leben in geordneten Bahnen und voller Disziplin, in dem ihm nur eine Sucht geblieben ist: »Wenn du eine Geschichte fertig stellst und alles zusammenpasst, hast du dieses immense Glücksgefühl. Es ist beinahe eine Extase, es gibt kaum ein vergleichbares Gefühl, es ist wie ein Heroinschuss. Und genau wie bei der Droge willst du es wieder tun. Sobald die Extase vorbei ist, willst du es wieder tun.«
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