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	<title>Hart auf hart Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Hart auf hart Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>Über Musik (für den Jungen mit dem großen Herzen)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 16:44:47 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Gut, über Musik zu sprechen, die mir tief aus der Seele spricht, ist immer ein Vergnügen für mich, und ganz besonders jetzt, da ja mein neuer Roman, <em>The Harder They Come</em> (dt.: <a href="https://www.tcboyle.de/romane/hart-auf-hart/"><em>Hart auf Hart</em></a>), denselben Titel hat wie der Jimmy-Cliff-Song und der Film. In diesem aktuellen Roman spielen spezielle Songs keine Rolle, außer <em>The Harder They Come</em> und ein, zwei andere, nicht so wie in vielen meiner anderen Bücher und Erzählungen, wie zum Beispiel in <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/greasy-lake-und-andere-geschichten/"><em>Greasy Lake</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/romane/drop-city/"><em>Drop City</em></a> oder <em>Budding Prospects</em> (dt.: <a href="https://www.tcboyle.de/romane/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em>)</a>, aber Reggae, Country Musik und Thrash Metal spielen eine ganz bestimmte Rolle im Leben meiner Figuren. Adam, der fünfundzwanzigjährige schizophrene Protagonist (und Schütze) liebt Thrash Metal, aber als er auf der Highschool war, ging er durch seine Reggae-Phase, während der er sich Dreadlocks zulegte und in der Schule Burning-Spear-T-Shirts trug.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vielleicht aus genau diesem Grund hasst sein Vater Sten, 70, Reggae. Sten erinnert sich gut an einen Abend in den späten Sechzigern, als er jung war, und sehr betrunken mit seinem Auto herumkurvte und <em>Magic Carpet Ride</em> hörte, kurz bevor er wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet wurde, aber das das ist es auch schon in punkto Musik: Oldies. Und schließlich Sara. Adams Freundin, ein Mädchen vom Lande &#8211; eine Hufschmiedin, um genau zu sein &#8211; hört ausschließlich Country Musik.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Alle drei hören Musik, weil sie Figuren in einem Roman sind und durch ihre Musik definiert werden. Aber welche Musik definiert mich? Jetzt, genauer gesagt? Jetzt, wo ich damit durch bin, jeden Tag den ganzen Tag Mozarts <em>Requiem</em> in Dauerschleife zu hören? Hier ist eine Auswahl:</p>
<ul>
<em>Slow Day</em> von Kristin Asbjornson. Dies war der Schlüsselsong in dem Soundtrack von <em>Factotum</em>, dem Film von 2005, der auf dem Roman von Charles Bukowski basiert. Er hat einen schleppenden, eigentlich viel zu langsamen Walzerrythmus, der mir schier das Herz zerreißt. Ihr wollt ein trauriges Lied? Hier habt Ihr eins. Und ich liebe traurige Lieder, nur traurige Lieder, je trauriger und elender, je besser. Und deshalb liebe ich auch besonders:</p>
<p>Das Album von Bebo y Cigala: <em>Lagrimas Negras</em>. Die Stücke, die mich aus diesem Album so richtig erwischen, sind <em>Corazón Loco</em> und <em>Veinte Años</em> (was Buena Vista Social Club auch gecovert haben). Cigalas hohe und heisere Stimme verleihen diesen zwei Liedern, die von Liebe und ihrem eng verbundenen Zwilling, dem Herzeleid, handeln, wahrhaftiges Pathos. Hört Euch an, wie die Stimme in der Zeile <em>Y muestra loco</em> hinaufsteigt, und dann sagt mir, dass Ihr nicht ein paar Tränen in Euren Habana Club vergießt!</p>
<p>Nina Simone: <em>Don’t Let Me Be Misunderstood</em>. (Oder, noch besser, geht auf YouTube und hört Euch das Konzert in Paris 1963 an, wo sie Dylans <em>The Ballad Of Hollis Brown</em> covert, und seht Euch an, wie sie, paff! wie durch Zauberei ihren Körper verlässt, und das verleiht der Seele Flügel.) Aber dies ist durch und durch traurig, und ihre Version des Hits der Animals, langsamer gesungen, geflüstert, macht aus dem Song weniger eine Klage als vielmehr einen Grabgesang. Wunderschön. Hiermit fordere ich Euch auf: Hört es Euch unbedingt einmal an.</p>
<p>Van Morrison: <em>Carrick Fergus</em>. Das traurigste Lied aller Zeiten. Diesen Song singt Anises Mutter für ihre tote Tochter am Schluss von <em>When The Killing‘s Done</em>, sie erinnert sich daran, als Anise ein kleines Mädchen war und sie nach dem Text gefragt hat. »Tragt mich hinüber wohin, Mama?« Wie oft hab‘ ich wohl (meistens betrunken) meinen Kopf zurückgeworfen und den Text mitgegrölt. <em>I’m drunk today/And I’m rarely sober/A handsome rover/From town to town</em> (»Heute bin ich betrunken/Und ich bin selten nüchtern/Ein cooler Tramp/Der von Stadt zu Stadt zieht.«) Millionen Mal. Hunderte Millionen Mal. Mehr Millionen mal als die Staatsverschuldung. Oder vielmehr Milliarden. Oder, wartet mal, Trillionen.</p>
<p>Fleet Foxes: <em>Oliver James</em>. Doch nun genug von dieser Scheiße, von Elend und Kummer. Hier kommt ein Song, mit dem Ihr Eure Lungen trainieren könnt, einer, der Euch hoch und höher trägt. Ich liebe den makellosen mehrstimmigen Gesang dieser Band und die herrlich muntere Melodie in diesem Stück. Und wieder die Herausforderung: Wie kann man bei dem Refrain nicht mitsingen, oder vielmehr mitgrölen, <em>Oliver James washed in the rain/No longer?</em> (und ich singe mit, ich singe die ganze Zeit mit und auch dagegen. Hört Euch meinen Gesang an bei <em>I Put A Spell On You</em> mit den Ventilators, auf <a href="http://tcboyle.com/page2.html?6" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.tcboyle.com</a>).</p>
<p>Taj Mahal, <em>John the Revelator</em>. Ich hatte alles über Taj Mahal wieder vergessen, vergebt mir, aber mein wichtigster Musikfreund zur Zeit (sein Vorname ist Party und sein Nachname Shuffle) hat dieses Stück vor einigen Monaten gespielt. Taj singt hier ein Spiritual mit einer Stimme, die beängstigend gut ist, außerdem ist das die Sorte Song, die einen drängt, sich aus dem Sessel zu erheben, mit den Armen zu wedeln und um Erlösung zu bitten. Zieht Euch das rein.</p>
<p>Tom Waits, <em>Chicago</em> und <em>Face to the Highway</em>. Während wir tanzen, natürlich. <em>Chicago</em> ist so treibend wie kaum ein anderer Song. Ich will einfach nur &#8230; aufstehen… und schon geht’s los, schon geht’s los &#8230; <em>shake it out</em>. Danke, Tom. Und natürlich kommt meine Liebe zu <em>Face to the Highway</em> daher, dass es wieder ein Mitgröler ist. Ob betrunken oder nicht (und ob Frau Boyle schläft oder nicht), ich kann einfach nicht anders als den Refrain herauszubrüllen, <em>I’m going away/I’m going away/I’m going away.</em> Frau Boyles Antwort: »Dann geh‘ doch endlich.«</p>
<p>Alt J, <em>Fitzpleasure</em>. Wow. Es gibt nichts dergleichen. Als ich den Song vorletztes Jahr zum ersten Mal gehört habe, wusste ich nicht mal, in welcher Sprache die singen. Die Wechsel hier hauen mich um. Besonders wenn das tiefe Bass-Dröhnen einsetzt. Da fühl ich mich, als würde ich Tiere abhäuten, mir mit dem Blut die Brust beschmieren und in meinem Viertel Amok laufen. Ja, so gut ist das.</p>
<p>Amy Winehouse, <em>Rehab</em>. Das wirkliche Leben. Das ist in ihrer Stimme, weise, weise, weise. Und die Worte: <em>They tried to get me into rehab/But I said no, no, no &#8230; I ain’t got the time.</em> («Sie wollten mich in die Suchtklinik einweisen/Aber ich sagte nein, nein, nein &#8230; Ich hab‘ einfach keine Zeit.«) Wer wollte nicht ein Genie sein und in jungen Jahren ausbrennen? Äh, ich nicht, glaub ich. Obwohl, Gott weiß, dass ich‘s versucht hab‘.</p>
<p>The Mars Volta, <em>The Widow</em>. Und wieder einmal muss ich zugeben, dass ich machtvollen Stimmen gegenüber sklavisch ergeben bin, jedoch nicht nur wegen der Stärke an sich, sondern auch wegen der nackten Emotion. Auch dieses Stück hält Frau Boyle nachts wach, ob sie nun allein schläft oder nicht. Selbstverständlich ist sie keine Witwe. Noch nicht.</p>
<p>The Kinks, <em>Milk Cow Blues</em>. Noch so ein Superding, auf das Party Shuffle mich gebracht hat. Die frühen Kinks, Vorläufer der Punks, live im Studio, wie sie einen Killer-Blues abliefern, nachdem eine ahnungslose Drohne von der BBC sie angekündigt hat. Wie einfach das doch ist. Rock and Roll, entblößt auf das Wesentliche. Oh, und dieser rohe Gesang von Ray Davis. Meine Stimme ist jetzt gerade ganz heiser vom Mitkreischen, <em>Oh, please, don’t that sun look good goin‘ down.</em> (»Oh bitte, sieht die Sonne nicht toll aus, wie sie untergeht.«)</p>
<p>Marianne Faithful, <em>Why D’ya Do It</em>. Dies ist das andere Ende des Kummers, das wütende Ende, direkt an der Kante des Piers. Und da steht er, der Drecksack, stoß‘ ihn einfach runter. Ihr fieser, schneidender Gesang bohrt ein Messer in dich hinein, und der Text, oh yeah: <em>Why d’ya do it, she said/&#8230; every time, I see your dick/I see her cunt in my bed</em> (»Warum hast du das gemacht, sagte sie, jedes Mal, wenn ich deinen Schwanz sehe, sehe ich ihre Möse in meinem Bett.«) So wütend, so unerbittlich, so auf Rache aus, es ist umwerfend. Ich kann von Glück sagen, dass Marianne nicht meine Freundin war, und ich nicht derjenige, der sie betrogen hat. Autsch!</p>
<p>Jennifer Warnes, <em>Famous Blue Raincoat</em>. Dies rührt einen zu Tränen. Wenn Ihr Herzenskummer wollt, hier habt Ihr ihn. Warner macht aus dem Song von Leonard Cohen ihren eigenen, und das Saxophon passt auch. Wenn sie singt <em>And if you ever come by here/Be it for Jane/Or for me/I want you to know your enemy is sleeping/I want you to know your woman is free</em> (»Und wenn du jemals hier vorbeikommst/Sei es wegen Jane/Oder wegen mir/Dann sollst du wissen, dass dein Feind schläft/dann sollst du wissen, deine Frau ist frei«), dann spüre ich den Schmerz in jeder Zelle und jeder Faser. Wenn man mal vergleicht, dann hat der Song denselben Langsamen-Walzer-Takt wie der Asbjornson-Song weiter oben, weshalb ich vielleicht <em>Slow Day</em> so liebe. Aber Moment, wartet mal, sorry, einen noch:</p>
<p>Jet, <em>Are You Gonna Be My Girl?</em> Von der Basslinie am Anfang bis zu den ersten hämmernden Gitarren-Akkorden ist dies die Quintessenz von saustarkem Rock and Roll. Perfekt. Makellos. Nichts als reine Energie. Los jetzt, bringt Eure Ohren zum Glühen.
</ul>
<p>Danke, Leute. Ich könnte noch die ganze Nacht so weitermachen, aber ich fürchte, mehr Platz haben wir hier nicht.</p>
<hr />
<p><span class="note">© T. Coraghessan Boyle. Verwendung des Textes bei www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T. Coraghessan Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto-Collage: Holger Reichard</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 29/02/2016</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2016/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 22:46:42 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2016/">What&#8217;s New? 29/02/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8563" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wenn ich mir mein Geburtsdatum hätte aussuchen können, dann hätte ich dieses gewählt. Der Geburtstag würde sich nur alle vier Jahre blicken lassen, ich wäre immer noch ein Teenager, übersät mit Akne, während mein Adamsapfel wächst und wächst. Von Nachteil wäre es natürlich, dass ich mich gezwungen fühlen würde, wieder einige der fragwürdigen Verhaltensweisen dieser Lebensphase an den Tag zu legen, wie zum Beispiel mörderischen Fahrstil, exzessives Herumexperimentieren mit bewusstseinsverändernden Substanzen, und ich würde mir ständig den Kopf einschlagen an den scharfen Kanten dieser Welt. Der Ich-Erzähler von <em>Greasy Lake</em> drückt es so aus: </p>
<blockquote><p><em>»Es gab eine Zeit, da Höflichkeit und eine gewinnende Art aus der Mode kamen, da es gut war, böse zu sein, da man seine Dekadenz wie einen Geschmack kultivierte. Damals waren wir alle gefährliche Burschen. Wir trugen zerrissene Lederjacken, lungerten mit Zahnstochern im Mund herum, schnüffelten Klebstoff und Äther und etwas, wovon jemand behauptete, es sei Kokain. Wenn wir die jaulenden Kombis unserer Eltern auf die Straße jagten, hinterließen wir einen Streifen Gummi von der Länge eines halben Häuserblocks. Wir tranken Gin und Traubensaft, Tango, Thunderbird und Bali Hai. Wir waren neunzehn. Wir waren böse. Wir lasen André Gide und nahmen ausgeklügelte Posen ein, um zu zeigen, dass wir auf alles schissen.«</em> (Deutsch von Ditte und Giovanni Bandini). </p></blockquote>
<p>Jedenfalls freue ich mich auf den Sadie-Hawkins-Tanz heute Abend (Anm. des Übersetzers: hier laden die Frauen die Männer ein), auch wenn ich noch nicht (offiziell) eingeladen worden bin, obwohl ich gegenüber Frau B. während der vergangenen Woche immer wieder Andeutungen gemacht habe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die mir auf Twitter folgen, werden wissen, dass die Ratten, die unser Grundstück so überreichlich bevölkern, nicht vom Aussterben bedroht sind, und dass ich gerade erst den siebenundneunzigsten Vertreter dieser Spezies in die Santa Ynez Berge verfrachtet habe (aber ich habe nur seit gut zwei Jahren mitgezählt, so dass ihre listigen Vorgänger in ihrem ganzen Herrschaftsgebiet nicht mitgerechnet sind). Ich möchte sie nicht ermutigen &#8211; und ich bin auch kein Dave LaJoy, der Retter der Ratten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> – aber weil Gift verboten ist, da es in der Nahrungskette hochsteigt und verheerenden Schaden in den Populationen der tierischen Jäger, sowohl der geflügelten wie der vierfüßigen, anrichtet, und die Ratten viel zu schlau für die Schnappfallen sind, habe ich hierbei kaum eine andere Wahl. Ich ködere sie in der Havahart-Lebendfalle mit Erdnussbutter und warte auf das Ergebnis. Ach, die Natur!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Neuigkeiten angeht, die mehr zum eigentlichen Zweck dieser Website passen, so kann ich sagen, dass die letzten paar Wochen eine ganze Menge davon brachten. Erstens, sowohl Ecco in den USA als auch Bloomsbury im U.K. haben Taschenbuch-Ausgaben des Romans vom letzten Herbst, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, herausgebracht, und Grasset wird nächsten Monat Bernard Turles Übersetzung dieses Romans, <em>Les vrai durs</em>, veröffentlichen, zeitgleich mit meiner Reise nach Paris in der dritten Woche des Monats. Davor, am zehnten März um 18:30, werde ich in der Carson Soundstage an der University of Southern California auftreten, zusammen mit Geoff Dyer und einer Gruppe von Chris Sampsons außerordentlich begabter Studentinnen und Studenten von der Thornton School of Music, für einen Abend mit Lesung und Musik, sowohl Rock als auch Jazz. Später im Jahr, im Oktober, bringt Ecco <em>The Terranauts</em> heraus, und der Hanser Verlag in einem ganz neuen Jahr, im Januar, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> in Dirk van Gunsterens Übersetzung. (Übrigens: Dirks Neu-Übersetzung von <em>Budding Prospects</em>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>, ist als gebundene Ausgabe bei Hanser veröffentlicht worden und lädt zu Vergleichen mit der ursprünglichen Übersetzung von Werner Richter ein.) Ebenfalls für die Tournee hier in den USA ist ein Auftritt in der zweiten Oktoberhälfte in der New York Public Library vorgesehen, Einzelheiten dazu  folgen, genau wie die ganzen Details für beide Tourneen, sobald sie dann im Laufe des Jahres verfügbar sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt erstmal Auf Wiedersehen. Ich habe gerade die dritte der neuen »Nach-Terranauten-Geschichten« fertig, <em>Jesus der Krieger</em>, und ich komme bei einer weiteren gut voran und hoffe auf noch eine Handvoll, die die nächste Sammlung vervollständigen sollen, die <em>The Relive Box and Other Stories</em> heißen wird. Was bedeutet, ich fang jetzt lieber an zu arbeiten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 29. Februar 2016 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2016/">What&#8217;s New? 29/02/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/01/2016</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 22:19:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das war ein Monat, der es irgendwie geschafft hat, sich so vorbeizuschleichen, dass ich es kaum mitgekriegt habe. Wie diejenigen wissen, die mir auf Twitter folgen, habe ich etwas für mich sehr Ungewöhnliches gemacht – eine kleine Erholungsreise. Frau B. und ich haben uns, zusammen mit ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2016/">What&#8217;s New? 30/01/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/01/news_199i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8525" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/01/news_199i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/01/news_199i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das war ein Monat, der es irgendwie geschafft hat, sich so vorbeizuschleichen, dass ich es kaum mitgekriegt habe. Wie diejenigen, die mir auf Twitter folgen, wissen, habe ich etwas für mich sehr Ungewöhnliches gemacht – eine kleine Erholungsreise. Frau B. und ich haben uns, zusammen mit dem Hund, ein paar Tage an der Küste in Zentralkalifornien vergnügt, wir wohnten in einer Unterkunft direkt am kalten, kalten Ozeanstrand, wo es mir gelang, ein paar Lebewesen zu beobachten, die nicht zu meiner eigenen Spezies gehören, was mir immer Freude bereitet, aber ich habe noch nicht einmal den Versuch unternommen, mich auf einem Schaumbrett in die Wellen zu stürzen. Viel zu kalt. In Cambria machte ich, während Frau B. ihrer Leidenschaft frönte, Schätze in Trödelläden auszugraben, einen schönen Spaziergang den Berg hoch zum Cambria-Friedhof (zwei Meilen hin und zurück), wo ich las und mich sonnte und mir ziemlich sicher war, noch nicht zu den Toten zu gehören. Und dann besuchte ich letzte Woche auf Wunsch von aus Florida angereisten Freunden zum ersten Mal den Death Valley National Park (das war tatsächlich mein erster Besuch in einem Nationalpark, mea culpa). Ich bin kein Wüstenliebhaber und wusste nicht, was mich erwartete. Die Fahrt lohnte sich jedoch, ein Canyon nach dem anderen öffnete sich, Salzebenen, Borax-Lagerstätten und Ähnliches, und ich habe glücklich den Tiefpunkt meines Lebens erreicht, etwa 65 Meter unter dem Meeresspiegel. Vielleicht nichts Besonderes für Cousteau, aber für mich eine Riesensache. (Siehe das beigefügte Foto dieses dramatischen Augenblicks.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt zu den Neuigkeiten. Ich habe meinem Lektor bei Ecco die Korrekturfahnen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> zurückgeschickt, und wir haben uns vorläufig auf einen Veröffentlichungstermin im Herbst geeinigt (Wahl? Welche Wahl?). Der Hanser Verlag wird am ersten Februar eine gebundene Ausgabe meines zweiten Romans <a href="https://www.tcboyle.de/werke/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a> in Dirk van Gunsterens neuer Übersetzung herausbringen und plant für Januar 2017 die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a>, während Grasset im März Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> (<em>Les vrais durs</em>) herausbringen wird. Zu diesem Zeitpunkt werde ich nach Paris schwimmen, mit dem Kajak paddeln und mit dem Fahrrad fahren, um Interviews zu geben. Ich weiß noch nicht, ob öffentliche Veranstaltungen geplant sind, aber ich werde es Euch wissen lassen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An der Film-Front (übrigens, für diejenigen, die mit diesem Begriff nicht vertraut sind, Filme sind diese Dinge, die so farbenfroh projiziert werden und für die man früher in Lichtspieltheatern bezahlt hat, bevor Urheberrechtsverletzungen dies überflüssig machten), treibt Robert Marciniak sein gewaltiges Projekt voran, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> zu verfilmen (ein Halleluja der Green-Screen-Technologie), hat Condé-Nast bei der Geschichte <em>Wiedererleben</em> noch mal für einen Spielfilm nachgelegt, hat Amazon die Option für eine Serie nach <a href="https://www.tcboyle.de/werke/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>; und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> macht derzeit die Runde, um zu sehen, ob jemand klug genug ist, es zu verfilmen. Auch andere Projekte schreiten voran, und ich werde versuchen, Euch darüber auf dem Laufenden zu halten, während wir uns auf dem Weg in dieses neue Jahr befinden, das sich in Bezug auf Umweltzerstörung und zwischenmenschliche Konflikte nicht wesentlich vom alten unterscheidet, aber darauf möchte ich heute Vormittag wirklich nicht eingehen – ich hebe mir meine Ängste für die neuen Kurzgeschichten auf.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Von denen ist eine fertig und eine in Arbeit. Die fertige Geschichte heißt <em>Ein Tod weniger</em> und ist eine Art Fortsetzung von <em>Der Marlbane Manchester Musser Preis</em>, da sie ein neues Abenteuer des mürrischen Protagonisten der früheren Geschichte darstellt. Das ist Neuland für mich. Davor war die einzige Fortsetzung <em>Die Affenfrau im Ruhestand</em>, die einige Jahre im Leben von Konrad vorwärts springt, dem Schimpansen mit beeindruckender Intelligenz (und sexueller Potenz) aus <em>Abstammung des Menschen</em>. Ich hoffe, die nächsten Monate mit dem Schreiben von Geschichten verbringen zu können, um die Sammlung mit dem Titel <em>The Relive Box and Other Stories</em> zu vervollständigen, die bisher die fünf Geschichten enthält, die ich geschrieben hatte, bevor ich mich in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> vertiefte: <em>Wiedererleben</em>, <em>Diebstahl und andere Sachen</em>, <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em>, <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em> und <em>Die argentinische Ameise</em> (Anmerkung des Übersetzers 2026: alle inzwischen auf Deutsch erschienen in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sind-wir-nicht-menschen/"><em>Sind wir nicht Menschen</em></a>). Die zuletzt genannte Erzählung ist noch nicht im Druck erhältlich, ist aber für die nächste Ausgabe von <em>McSweeney&#8217;s</em> geplant. Ich schreibe also neue Geschichten und hoffe, dass genug zusammenkommen um die Sammlung zu vervollständigen, bis ich mit dem nächsten Roman anfange, dessen Bild gerade erst beginnt, in der Ferne vor meinem geistigen Auge aufzuscheinen, wie eine Fata Morgana, die über dem toten, verbrannten Wüstenboden des Death Valley schwebt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zwischendurch werde ich, wenn Ihr verzeiht, versuchen das zu tun, was mir in diesem Leben am schwersten zu fallen scheint: mich zu entspannen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. Januar 2016 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2016/">What&#8217;s New? 30/01/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/09/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 20:11:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viele der engagierten Messagistas und Twitterer dieser Website wissen werden, ist die große Neuigkeit hier, dass ich <em>Die Terranauten</em> vorzeitig fertig bekommen habe und es am 25. September unter Dach und Fach bringen konnte, mit einer netten zierlichen Seitenzahl von 429.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2015/">What&#8217;s New? 30/09/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_195i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8358" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_195i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_195i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wie viele der engagierten Messagistas und Twitterer dieser Website wissen werden, ist die große Neuigkeit hier, dass ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> vorzeitig fertig bekommen habe und es am 25. September unter Dach und Fach bringen konnte, mit einer netten zierlichen Seitenzahl von 429. Den letzen Monat habe ich in den höchsten und schwindelerregendsten Höhen verbracht, in der dünnen Troposphäre des gestalterischen Himmels. Das will heißen, ich war entrückt, und das ist genau der Grund, weshalb wir Schriftsteller überhaupt schreiben – um aus uns selbst herauszutreten und wieder Zugang zur Urenergie des Universums mit seinen sich spiralförmig nach außen bewegenden Atomen zu finden und, wenn auch nur für kurze Zeit, zu mehr als nur sterblichen Kreaturen zu werden, </p>
<blockquote><p><em>»Weise, die ihr steht in Gottes heiligem Feuer/&#8230;bringt meiner Seele neu das Singen bei./Zehrt mir das Herz auf; krank vor Verlangen/gekettet an ein Tier, das sterben muss/Kennt sie sich selber nicht; nehmt mich doch mit/Auf in das Kunstwerk für die Ewigkeit.«</em> (William Butler Yeats, Deutsch von Norbert Hummelt)</p></blockquote>
<p>Klingt das alles ein bisschen übertrieben? Na ja, das ist es ja auch. Aber gestattet mir meine kleine Feier, denn, wie wir wissen geht es von hier an nur noch bergab.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die anderen wichtigen Ereignisse dieses vergangenen Monats (zumindest für mich)  werden auf den beiden Bildern dargestellt, die ihr neben diesem Blog-Eintrag sehen könnt: meine Reise nach Holland und Belgien zur Veröffentlichung von <em>Wie storm zaait</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>) in niederländischer Übersetzung bei Meridiaan Uitgevers und die bevorstehende Veröffentlichung der hundertsten Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em>, für die ich als Gastredakteur und Autor des einleitenden Essays tätig war. Zunächst nach Holland. Ich befand mich in den fürsorglichen Händen von Nelleke Geel, einer außergewöhnlichen Redakteurin und unvergleichlichen Schuh-Expertin (siehe den Twitter-Eintrag aus der ersten Woche dieses Monats); alle unsere Fahrten waren das reinste Vergnügen. Wir überquerten die Grenze, um nach Brüssel zu kommen, tauchten dann ein in die Stadt Goes (ausgesprochen Chus), die perfekt in die Serie <em>Twilight Zone</em> passen würde, und kehrten nach Amsterdam zurück, mit Abstechern nach Utrecht und Den Haag. An jeden Veranstaltungsort kamen eifrige, fröhliche und gutaussehende Leser, und ich glaube, alle hatten viel Spaß – und soll es nicht genauso sein? Schließlich ist es wirklich nicht meine Absicht, Schlaf-Seminare zu veranstalten, wenn ich mich auf eine Bühne wage, wo auch immer das sein mag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was <em>Best American</em> angeht, so war es mir eine Ehre, meine zwanzig Lieblingsgeschichten aus den 120 zu bestimmen, die die Herausgeberin der Reihe, Heidi Pitlor, aus rund 3000 in Frage kommenden ausgewählt hatte. Übrigens war ich in der Vergangenheit schon mehrmals gebeten worden, einen Band dieser Reihe zu redigieren, aber ich fand einfach keine Zeit für die enorme Arbeit, die damit verbunden war. Ich versprach Heidi, dass ich es tun würde, sobald ich meine Workshops an der University of South California nicht mehr abhalten würde, und dieses Versprechen habe ich nun gehalten, da ich vor drei Jahren meine Lehrtätigkeit aufgegeben habe, um als Writer in Residence zu arbeiten (was mir erlaubt, meine Zeit an der USC auf zwei einwöchige Perioden im Herbst- und im Frühjahrssemester zu beschränken, in denen ich täglich in Einzelgesprächen den ganzen Tag mit Studierenden zusammentreffe und auch meine Arbeit öffentlich darstelle; das nächste Mal wird das in der Woche vom 19. bis 23. Oktober der Fall sein, und bei der Lesung in der Doheny Library, die für alle offen ist, am 20. Oktober).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Noch tiefgreifendere Neuigkeiten? Ich weiß nicht. Ich habe es überlebt, ein paar Mal im ungewöhnlich warmen Pazifik zu schwimmen, der tropische Hammerhaie in unsere Gewässer gelockt hat, wodurch die Weißen Haie frustriert waren, weil ihre Beutetiere (Robben) mit deren Beute (Sardellen und Ähnlichem) nach Norden gezogen sind. Frustrierte Weiße Haie attackieren immer wieder Kajaks (ja, ich war so dumm, diesen Monat ein paar Mal mit meinem Kajak auf die hohe See hinauszupaddeln) und beißen Stücke aus Surfbrettern heraus. Was mich dieses Mal verschont hat, war abgesehen vom Schicksal meine Entschlossenheit, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> fertigzustellen. Wenn man sich dem Ende eines langen Projekts nähert, neigt man dazu, abergläubisch zu werden, zu denken, dass ein verhängnisvolles Unglück sich zwischen einem selbst und der Fertigstellung des Projekts stellen könnte, das dann im Keim erstickt werden würde. (<em>»Also, ich bin ja nicht abergläubisch, aber eine schwarze Katze ist mir über den Weg gelaufen«</em>, Howlin‘ Wolf.) Zusammengefasst also: Ich lebe, Ihr lebt, der neue Roman ist fertig, und die Hammerhaie und Weißen Haie ernähren sich von etwas da draußen, das zufällig nicht ich bin. Alles ist gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis zum nächsten Mal. Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. September 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2015/">What&#8217;s New? 30/09/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 29/08/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-29-08-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2015 21:12:16 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-08-2015/">What&#8217;s New? 29/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_194i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8305" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_194i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_194i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wenn ich jetzt mal wieder Unterwäsche in eine Tasche stopfe und daran denke, den großen Vogel nach Europa zu besteigen, muss ich sagen, dass dieser einwöchige Ausflug auf Geheiß von Meridiaan Uitgevers, meinem niederländischen Verlag, der am ersten September startet, sowohl willkommen als auch nicht so willkommen ist. Willkommen deshalb, weil ich mein Haus verlassen kann und in elftausend Meter Höhe eine nette Strahlendosis abbekomme und weil ich gegen Ende der Reise die Bühne erklimmen und nach viermonatiger Pause wieder Bekanntschaft mit meinen Lesern machen kann; weniger willkommen, weil er die Arbeit an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> unterbricht, die sich nun der Vollendung nähert. Ich kann nur hoffen, dass mein Ausflug in die Wolken mir einen Blick aus großer Höhe auf die letzten Akkorde dieses turbulenten und makaber-komischen Romans erlaubt. Ansonsten sollte an der Heimatfront alles in Ordnung sein, da Frau B., K., J. und S. sich um die alltäglichen Dinge kümmern werden, die ich auf Twitter dokumentiere (speziell der Hund, das Ei, die Zeitung und die Ratte). Alles in allem freue ich mich also auf diesen kleinen Trip, und es wird keinerlei Schaden angerichtet. Hoffe ich.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An der Nachrichtenfront gab es, außer was ich Euch jeden Tag über sich wandelnde Monarchfalter-Kokons, das Leben im Teich, die neuesten Rattenzahlen und ähnliches auf Twitter berichte, kürzlich einige Publikationen im Ausland, darunter die Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> bei der Büchergilde Gutenberg mit ihren so schön fantasievollen Umschlagbildern, die französische Taschenbuchausgabe (<em>Livre de Poche</em>) von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> (<em>Après le carnage</em>), in Bernard Turles Übersetzung, und schließlich Anne Jongelings niederländische Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, <em>Wie storm zaait</em>, wobei die letztere die Triebkraft hinter der oben erwähnten Reise ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und schließlich hat unsere kleine Gemeinschaft der Messagistas heute Morgen die Nachricht vom Tod von Robb Kunkel erschüttert, der einer unserer treuen Anhänger und vielen von uns hier ein guter Freund war. Robb war ein sehr guter Klavierspieler und Sänger, ein äußerst kraftvoller Autor und ein hervorragender Erzähler seiner eigenen kurzen Stücke. Ich habe ihn hier auf dieser Website kennengelernt, wie so viele von Euch über all die Jahre, und bin ihm dann später etliche Male persönlich begegnet. Die erste und höchst erinnerungswürdige Gelegenheit war, als Robb und seine Frau Eileen es ermöglichten, dass Russell Maslovat und ich die beiden, den fantastischen Singer/Songwriter Pete McCabe und Doug MacDonald und seine Frau in einem Club in Hollywood kennenlernten, als Robb und Pete die Bühne den ganzen Abend beschlagnahmten. Es war ein wahres Vergnügen. Und Robb, mehr als alle meine vielen Freunde und sonstigen Einflüsse, hat mich für mehr Musik begeistert als jeder andere, und über viele Jahre fanden sich seine Tapes fast jede Woche in der Post. Ich werde ihn vermissen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu Ehren seines musikalischen Einflusses füge ich den kleinen Essay bei, den ich dieses Jahr für die Website <em>Largehearted Boy</em> geschrieben habe, über die Musik, die im Zusammenhang mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> steht und über ein paar andere Sachen, alte und neue, die ich höre. Viel Spaß damit. Und denkt an Robb, der, wie ich vermute, von ganzem Herzen zugestimmt hätte.</p>
<p><a href="https://www.tcboyle.de/ueber-musik-fuer-den-jungen-mit-dem-grossen-herzen/">Über Musik (für den Jungen mit dem großen Herzen)</a></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 29. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-08-2015/">What&#8217;s New? 29/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 04/08/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 21:08:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (...) Ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8298" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (Man beachte Twitter, das läuft hier parallel zu diesem altehrwürdigen Blog; wenn dieser Blog eine Art lang andauernde Autobiografie war und ist, so ist Twitter eine Möglichkeit, mein Leben hier an der Küste Kaliforniens in scherzhafter Form zu kommentieren, vielleicht als geisterhafte elektronische Hommage an E.B. White, dessen wunderbare Essays – z. B. <em>One Man’s Meat</em> – sein Leben auf einer »Salzwasserfarm« in Maine in den 1930er Jahren beschrieben.) Wie auch immer, ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben, meinen tiefsten Dank aussprechen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vor sechzehn Jahren habe ich meinen australischen Lesern versprochen, sie zu besuchen, aber leider habe ich dieses Versprechen bisher nicht eingelöst, obwohl ich hoffe, es bald zu tun. Vor sechzehn Jahren hatte ich mehr Haare, mehr Zähne (jedenfalls einen mehr), und ich konnte immer noch gehen und sprechen, als ob es darauf ankäme, und ungefähr zu der Zeit, als Milo diese Website ins Leben rief, hob ich aktiv (mit meinen eigenen Händen) den Teich hinten aus, der im Laufe der Jahre zur Heimstatt unzähliger durstiger Lebewesen geworden ist. Vor sechzehn Jahren hatte ich noch nicht <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> veröffentlicht. Vor sechzehn Jahren hatte ich nicht die leiseste Ahnung, dass ich zu dem Zeitpunkt, da ich dieses hier schreibe, 330 Seiten von <em>Die Terranauten</em> geschrieben haben würde, noch wusste ich, dass ich die hundertste (2015) Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em> herausgeben würde, oder sogar, dass der Regen aufhören und ich in einer versengten und ausgetrockneten Feuerzone leben würde (obwohl mir <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sicherlich eine Ahnung davon gab). Ja, all dies, und ich bin nach wie vor wirklich gesegnet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so werden viele von Euch wissen, dass ich kürzlich von einem einwöchigen Aufenthalt an einem exotischen Ort zurückgekehrt bin: Buffalo. Was mich an dieser feuchten Stadt im Osten am meisten beeindruckt hat, war das Gras. Gras in Hülle und Fülle, das uns die Natur durch ihre sintflutartigen Regenfälle geschenkt hat, Rasenflächen, die sich ausbreiteten, so weit man sehen konnte, sobald man die Stadt verließ, und jede einzelne wurde gekrönt von einem einsamen Ritter hoch auf seinem Aufsitzrasenmäher, und der Geruch von frisch gemähtem Gras war für mich wie der von Prousts Madeleinekuchen. Ja, ja, ja, ich weiß, dass die Einwohner von Buffalo einen Preis für die grüne Üppigkeit im Sommer zahlen, einen Preis, der sich in Schnee und Eis und Matsch bemisst, aber mir, der auf der Veranda von F. und L.s Haus sitzt, keine zwei Straßen vom prächtigen Darwin-Martin-Haus entfernt, schien es das wert zu sein. Ich paddelte mit dem Kayak auf dem Buffalo River im Schatten verfallener Fabriken und sah, wie sich die Natur wieder durchsetzte, und ich fuhr mit dem Kanu an den Ufern des Ontario-Sees entlang, wo die Natur triumphierte (oder zumindest die Szene beherrschte). Ich besuchte den Talking Leaves Buchladen. Fuhr mit F.s rostfreier Mercedes-Oldtimer-Limousine hinunter nach Springville, wo Frau B. mit ihrer Highschool-Klasse wieder zusammentraf. Habe Chicken Wings gegessen. Habe zugesehen, wie Frau B. ihr Roastbeef im Brötchen verschlungen hat. Speiste bei Faso’s, (siehe das beigefügte Bild, das mir für unser 16-jähriges Jubiläum genügend festlich erschien; lasst uns doch alle zum siebzehnten dort zusammentreffen – oder vielleicht wollt Ihr lieber nach Paris?) Dabei fällt mir ein: Im März werde ich in Paris sein, wegen der Veröffentlichung von Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, und, noch etwas früher, in den Niederlanden zur Veröffentlichung der niederländischen Übersetzung desselben Romans.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Zusammengefasst ungefähr: Ich bin dankbar für die vergangenen sechzehn Jahre und freue mich auf die nächsten sechzehn, wenn wir alle das Glück haben sollten, so weit zu kommen. Schwer am Arbeiten. Der Spaß ist nicht ganz so schwer, obwohl ich daran denke, in meiner Freizeit mit dem Klettern anzufangen, mit Stierkampf und Polo. Was noch? Oh, natürlich Frau B. unterhalten – das ist mein Hauptzweck in diesem Leben, vergesst das nie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt es. Stoßt mit mir an. Willkommen, ihr Twitterer, und Euch allen viel Spaß!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/06/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 21:34:05 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8269" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ihr werdet feststellen, dass Milo kürzlich meinen <a href="https://x.com/tcboyle" target="_blank">Twitter-Feed</a> zu diesen Seiten hinzugefügt hat, was in meinen Augen nur dazu beiträgt, unsere Reichweite ein wenig zu vergrößern und ein neues Publikum dazu zu bewegen, uns hier zu besuchen. Wie viele von Euch wissen, habe ich die Sozialen Medien bisher gemieden, weil wir hier schon seit fast sechzehn Jahren unseren eigenen Treffpunkt haben, lange bevor es Facebook, Twitter und Co. gab. Ich war zufrieden – und erfreut, geehrt und begeistert – darüber, mit so vielen von Euch tiefgründigen und unendlich kreativen Lesern in Kontakt zu sein und hatte mich deshalb dagegen gesträubt, das auszuweiten, bis Ecco im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> Ende März den Twitter-Account einrichtete. Seitdem twittere ich wie wild und finde das Medium perfekt, nicht nur für launige Sprüche, sondern auch, um mit einem lustigen Augenzwinkern einen Einblick in mein tägliches Leben hier an der Küste Kaliforniens zu geben, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie die Natur schaltet und waltet, hier auf diesem kleinen, anderhalb Hektar großen Grundstück. Normalerweise wäre ich jetzt in den Bergen und würde Euch in monatlichen Häppchen mit Nachrichten aus der Wildnis des Sequoia Nationalparks versorgen, aber die Umstände haben mich in den letzten zwei Monaten zu Hause gehalten, Monate, die so entspannt und alltäglich waren wie kaum welche in meiner Erinnerung (eine wahrhaft willkommene Erholung nach der Tournee durch dreißig Städte hier und im Ausland, die den größten Teil der Zeit von Februar bis Ende April in Anspruch genommen hat). Also: die Tweets. Viel Spaß damit. Betrachtet sie als eine weitere Schicht der gehaltvollen Torte, die wir alle hier genießen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was gibt’s Neues? Also, gestern Morgen war einer von den beiden hier nistenden Rotschwanzbussarden auf dem Sims direkt vor dem Fenster die ganze Zeit am Pfeifen/Kreischen, was ziemlich aufregend war, aber er/sie machte sich davon, bevor ich ein Foto schießen konnte, weil mein Handy gerade aufgeladen wurde (eine echte Plage – warum können sie kein ewiges Telefon erfinden, das ausschließlich mit Atommüll betrieben wird?). Noch mehr Neues? Die Monarchfalter haben unzählige Eier auf meinen bald abgefressenen Wolfsmilchgewächsen abgelegt. Noch mehr? Die Fische im Teich halten sich wacker, die Ratten werden weniger (nur für kurze Zeit, da bin ich mir sicher), und die Dürre dauert an, und die Zeit der Feuersbrünste droht über unseren Köpfen. Wir hoffen alle auf einen schönen, nassen El-Nino-Winter, die Anzeichen dafür sind vielversprechend, aber für die Robbenjungen wird es dieses Jahr schwer, sie drohen zu verhungern, wenn das Wasser sich erwärmt und ihre Beute weniger wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die literarischen Neuigkeiten angeht (darum soll es sich hier doch drehen, oder?) so kann ich sagen, dass der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a>, gut vorankommt und jetzt ertwa 2/3 des Wegs bis zur Ziellinie geschafft ist. Diesmal fiel es mir besonders schwer, nach der Tournee wieder mit dem Schreiben anzufangen, und ich weiß nicht genau, warum. Ich hatte den ersten der beiden geplanten Abschnitte fertiggestellt, bevor ich mich auf den Weg machte, um die Flughäfen dieser Welt heimzusuchen, und das war ganz in Ordnung so, aber vielleicht war diese Tour so lang und anstrengend, dass nicht sofort alles wieder seinen Platz einnahm, angesichts der fiktiven Welt, in der meine Terranauten leben. (Nebenbei, klingt das wie ein Science-Fiction-Titel? Na ja, das ist es ja auch, aber eigentlich doch nicht, wie Ihr dann sehen werdet.) Jedenfalls hat das ruhige Alltagsleben zu Hause eine wunderbar erholsame Wirkung gehabt, und jetzt stecke ich tief drin im Buch und steuere auf sein immer noch mysteriöses Ende zu.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Werde ich meine Figuren umbringen, wie wir letzte Woche im Message Board so lebhaft diskutiert haben? Ich bin mir noch nicht sicher. Ich hoffe nur, dass sie mich nicht vorher umbringen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. Juni 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2015/">What&#8217;s New? 26/06/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/05/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 21:45:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht) ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8201" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht), aber am meisten vermisse ich meine Musik. Ich nehme weder einen i-Pod noch meinen Laptop mit, denn ich reise mit leichtem Gepäck, nur ich mit meinen beiden Umhängetaschen, vollgestopft mit Unterwäsche in verschiedenen Stadien der Sauberkeit oder Schmutzigkeit. Zu Hause begleitet mich Musik während des ganzen Tages, und sie hält mich auf eine Weise aufrecht, die mir solange nicht wirklich klar ist, bis sie mir vorenthalten wird. Unterwegs. Dort esse ich dreimal am Tag im Restaurant, wenn auch für gewöhnlich in einem sehr guten Restaurant. Aber je besser das Essen ist, desto mehr isst man, und natürlich versetzen sie alles reichlich mit Butter, Zucker und Salz, sogar Brokkoli, weshalb man immer wiederkommt. Jetzt bin ich also zu Hause. Ich habe die Frau, den Hund, den Garten, die Berge, die Hausmannskost – und das Bett, hier oben im Bild. Ich fühle mich gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und die Neuigkeiten? <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> kam wohl besser an als alle anderen meiner letzten Bücher, wurde sehr häufig besprochen und verkaufte sich gut – und verkauft sich immer noch. Wir warten nun auf die Veröffentlichung als Taschenbuch im nächsten Jahr und, wenn ich es bis dahin fertigstellen kann, die Erstveröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> im Jahr darauf, mit dem ich mich jetzt endlich wieder beschäftige. Ich muss immer mit mir kämpfen, wieder dort weiterzumachen, wo ich aufgehört habe (und nein, ich versuche gar nicht erst zu schreiben, wenn ich unterwegs bin; Schreiben ist so gut wie heilig für mich, und muss in einer geheiligten Umgebung erfolgen). Aber ich bin daran gewöhnt. Das letzte Buch, das ich in einem Rutsch zu Ende schreiben konnte, ohne Unterbrechungen durch Lesereisen im In- und Ausland, war <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, damals gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Warum das so war, weiß ich nicht mehr, aber zwischen der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> im Jahr 1995 und der von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a> und dann von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C Boyle Stories</em></a> 1998 lagen drei Jahre, und das könnte etwas damit zu tun haben. Wie dem auch sei, ich bin wieder bei der Arbeit und fange an, mich wieder in meine Figuren hineinzufühlen (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> ist ein Buch mit drei Ich-Erzählern bzw. –Erzählerinnen) und hoffe auf das Beste, also wie sich Themen und Ereignisse aus mir ergießen und mich auf das Ende hin mitreißen werden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und damit komme ich zu den Franzosen. Mein langjähriger Verlag, Grasset, hat gerade <em>Une Mort à Kitchawank</em> herausgebracht, übersetzt von Simone Arous; enthalten sind die vierzehn neuen Kurzgeschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, die in Sektion IV unter dem Titel <em>A Death in Kitchawank</em> zu finden sind, plus eine längere Geschichte, die in früheren französischen Sammlungen nicht enthalten war, <em>Die Unwägbarkeit des Wassers</em>, um dem Ganzen noch mehr Gewicht zu verleihen. Da bekommt man wirklich etwas für seine Euros. Wegen der anstrengenden 23-Städte-Tour durch Amerika war ich noch nicht bereit, zur Veröffentlichung des Buches nach Frankreich zu reisen, so wie es bei der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in Großbritannien durch Bloomsbury Anfang des Monats der Fall war. Tut mir leid, aber ich bin einfach erschöpft. Übrigens hat Grasset im letzten Frühjahr <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> in der Übersetzung von Bernard Turle herausgebracht, ich war jedoch nicht in der Lage, zur Veröffentlichung nach Paris zu fliegen, da ich hier in den USA schon für einige Sachen gebucht war, bevor ich für Paris angefragt wurde (ich habe versprochen, im nächsten März zu reisen, wenn <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, was Bernard gerade übersetzt, auf Französisch erscheint). Das Kuriose im letzten Frühjahr, als ich nicht kommen konnte, war: Anstatt nach Paris zu fliegen, um mich mit Journalisten zu treffen, meine vielen lieben alten Freunde zu sehen, exquisit zu speisen und im feinen, ruhigen und mir vertrauten Hotel in der Rue des Saints-Pères zu übernachten – alles inklusive – bin ich nach Arizona gefahren und fand mich auf eigene Kosten auf dem Salat-Fest in Yuma wieder. Ein schöner Tausch, oder?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls haben viele von Euch wohl mibekommen, dass ich inzwischen in Twitter vernarrt bin, weil mein amerikanischer Verlag (Ecco) ein Twitter-Konto für mich eingerichtet hat. Das macht mir viel Spaß, ich entwickle verschiedene Routinen, dokumentiere meinen überaus aufregenden Alltag und so weiter, aber ich weiß nicht, wie lange ich damit beschäftigt sein werde. Darüber hinaus warten wir immer noch auf die Veröffentlichung der neuen Kurzgeschichten <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> in <em>The Kenyon Review</em> und <em>Die argentinische Ameise</em> in <em>McSweeney’s</em>, während die Essays, die ich anlässlich der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> geschrieben habe, inzwischen online sind: einer über meine augenblicklichen Lieblings-Rocksongs auf der Website <a href="https://largeheartedboy.com/" target="_blank">Largehearted Boy</a> und einer über Schizophrenie auf Buzzfeed. Und schließlich enthält die aktuelle Online-Ausgabe von <em>Narrative</em> meine Erzählung über die Dürre <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, die Joe Spano am vergangenen Sonntag und am Montag bei <em>Speaking of Stories</em> hier in Santa Barbara so brillant (und urkomisch) vorgetragen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s. Erstmal. Guckt euch den Twitter-Feed an, solange er noch da ist. Und ihr Twitterer, die ihr auf dieser ehrwürdigen Seite hier vorbeischaut, um auf dem Message Board weiter zu diskutieren, seid willkommen. Wir sehen uns alle bald wieder. Irgendwo. Vielleicht in den Bergen. Und bevor ich es vergesse: Braucht jemand Ratten? Ich habe Unmengen davon.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Mai 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/04/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 21:52:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Um meine Mitstreiter von The Gratetful Dead zu zitieren: »Was war das für eine lange, seltsame Reise!« Die Fluggesellschaften haben wie immer alle Tricks angewandt, die Temperatur sank von um die dreißig Grad Celsius in Miami auf knapp über Null im windigen Mittleren Westen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/">What&#8217;s New? 26/04/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_190i1.jpg" alt="" width="300" height="230" class="alignleft size-full wp-image-8180" />Um meine Mitstreiter von The Gratetful Dead zu zitieren: »Was war das für eine lange, seltsame Reise!« Die Fluggesellschaften haben wie immer alle Tricks angewandt, die Temperatur sank von um die dreißig Grad Celsius in Miami auf knapp über Null im windigen Mittleren Westen, und meine Koffer wurden von Station zu Station schwerer. Diät? Vergiss es. Ernährung? Viel Glück. Wie ich auf meinem neuen Twitter-Account schrieb: »Wenn man einen gesunden Menschen eine Woche lang in ein Nobelhotel steckt, bekommt er Gicht im Endstadium und schwere ›saubere Bettlakitis‹«. Und kurz darauf kommt der Tod. Großer Gott, bin ich froh über diese zweitägige Pause, über den Bagel zum Frühstück, das Müsli zu Mittag und den selbstgemachten Gemüse-Pita-Wrap zum Abendessen. Und es ist noch nicht vorbei: Morgen Tavis, gefolgt von einer Signierstunde in Chaucer’s Buchladen im guten alten Santa Barbara, und dann ab nach Colorado, um die Leute in Steamboat Springs und Denver zu unterhalten. Das alles ist für Frau Boyle ziemlich schwer zu ertragen, die ich im letzten Monat nur flüchtig gesehen habe. Sie ist zu Hause mit einem ihrer bärenstarken Söhne, zweien ihrer vier Brüder und unserem Puli, Ilka, die vor kurzem ein potentieller Filmstar geworden ist (dazu später mehr), aber das ist natürlich nur ein schwacher Trost, denn sie hat mich engagiert, um sie zu unterhalten (und für ein paar andere Dinge, wie z. B. Service, sowohl bei der Hausarbeit als auch in einem anderen, intimeren Bereich), und bei alldem war ich ziemlich nachlässig, während ich in verschiedenen Hotelbetten lag und an die Decke starrte. Beschwere ich mich etwa? Nein. Ein Hoch auf meine Presseagentin Sonya Cheuse und all die guten Menschen im Ecco Verlag, die das Buch wirklich bekannt gemacht haben und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in der ersten Woche nach Verkaufsstart auf Platz 13 der New York Times-Liste und noch weiter oben auf vielen regionalen Listen gebracht haben, einschließlich Platz 2 in der letzten Woche und Platz 5 heute auf der Liste der L.A. Times.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ist das wichtig? Eigentlich nicht. Ich mache das nicht wegen der Zahlen, sondern weil das Schreiben von Geschichten meine größte Sucht ist und weil ich wahnsinnig gern auf der Bühne stehe und Euch diese Geschichten präsentiere. Und dennoch tätigt mein Verlag eine Investition, genau wie ich, und wir freuen uns über die riesengroße Aufmerksamkeit für das Buch – und auch über die Verkaufszahlen. Wie hier im Message Board dokumentiert wurde, lese ich dem lebhaften Publikum, das den Weg zu mir gefunden hat, meist einen von zwei Abschnitten vor: eine gekürzte Version des ersten Kapitels, in dem Sten, unfähig, sich im Zaum zu halten, einen Angreifer mit bloßen Händen tötet, und die Szene, in der Sara eingeführt wird (klickt <a href="https://www.tcboyle.com/base.html?2" target="_blank">hier</a> auf den Buchtitel <em>The Harder They Come</em>), in der sie erlebt, wie sich ihre Weltsicht von der der Polizei unterscheidet. Beide Abschnitte sind sehr unterhaltsam. Der erste stimmt die Leute auf das Drama ein; der zweite gibt Anlass zu ein paar Lachern über den Unterschied zwischen Saras Sichtweise und der Art und Weise, wie wir normale Menschen auf die Welt blicken (obwohl, wer möchte sich unter der schweren Last, die dieser überfürsorgliche Staat uns auferlegt, nicht daneben benehmen?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls wurde der Hund in meiner Abwesenheit zu einer potentiellen Film-Ikone, denn Jamieson und Kerrie sind gerade dabei, dem Buchtrailer für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> den letzten Schliff zu geben. Wie diejenigen von Euch, die das Buch gelesen haben, sicher schon ahnten, haben sie die Szene ins Bild gesetzt, in der Sara und Adam Saras Puli Kutya aus dem Tierheim befreien. Die Szene verlangt nach einem weißen Puli, aber da Pulis, egal von welcher Farbe, so selten sind wie Regentropfen in Südkalifornien, mussten sie mit Ilka, einem schwarzen, vorlieb nehmen. Natürlich hätten sie sie aus Gründen der Wahrhaftigkeit auch weiß anmalen können, aber ich kann ihre Abneigung dagegen ebenso nachvollziehen wie die künstlerische Freiheit, die sie in ihren Herzen tragen und die es ihnen erlaubt, das Werk auf ihre eigene Art und Weise freizügig zu interpretieren. Bleibt dran. Der Trailer wird bald auf einem <a href="https://vimeo.com/157421552" target="_blank">You-Tube-Kanal</a> in Eurer Nähe zu sehen sein.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Höhepunkte der Tournee angeht, die natürlich jetzt noch andauert, so fällt es mir schwer, auch nur ein halbes Dutzend herauszupicken, da jede einzelne der vielen Auftritte viel Freude gemacht hat und das Publikum (das seid Ihr, Leute) warm und aufgeschlossen, um nicht zu sagen angeheitert, war. All das ist gut so, und ich danke Euch allen. Aus persönlicher Sicht muss ich jedoch zwei Dinge herausgreifen. Das erste – und das beigefügte Foto aus der L.A. Times veranschaulicht das – war die Verleihung des Robert-Kirsch-Preises  für mein Gesamtwerk am vergangenen Samstag. Die Handbewegung, die ich mache, unterstreicht die Anerkennung, die ich hier Herrn und Frau Heck zolle, die den ganzen Weg von Luxemburg nach Kalifornien gepilgert sind (und das, nachdem Herr Heck erst vorletzten Monat jeden der deutschen und österreichischen Auftritte besucht hatte). Es war ein großartiger Moment für mich und sinnbildlich für all die Hingabe und Zuneigung – und ja, Liebe – die diese Website mir bringt. Die zweite Begebenheit ereignete sich vor gerade einmal drei Tagen, in Troy im Staat New York, wo meine bereits erwähnte und überragend effektive Presseagentin Sonya Cheuse dankenswerterweise eine Lesung für das Hudson Valley Community College in die Tour integriert hatte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es war so: Mein engster Freund, mit dem ich aufgewachsen bin (ich nenne ihn kurz A.), kam am Abend vor dem Auftritt von Peekskill herauf, um mit mir abzuhängen. Wir gingen essen, und als wir danach durch die kalten, dunklen, windigen, von Mauern umgebenden Straßen von Troy zum Hotel zurückgingen, trat uns ein etwas angetrunkener, ziemlich heruntergekommener Typ in den Weg. Was wollte er? Geld, natürlich. Aber seine Aufwärmphase, um uns dann unter Druck zu setzen, bestand aus höflicher Konversation. Er schätzte uns sofort ein und sagte, indem er A. ansprach: Vater und Sohn, oder? Ich gab dem Kerl einen Tausender. Und am nächsten Tag hatte ich das große Vergnügen, A. öffentlich als meinen Vater zu bezeichnen. Und noch besser, ich durfte ihn Dad nennen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay. Er ist nicht so alt (eigentlich nur zwei Monate älter als ich), aber bitte, besorgt dem Mann Krücken. Eine Decke, die er über seine Knie legen kann. Ein Hörgerät, Grauer-Star-Operation, Organtransplantationen, einen Satz Golfschläger. Mein Gott. Es hat doch keinen Sinn, alt zu sein, wenn man dabei nicht ein bisschen Spaß hat. Stimmt’s, A,?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Stimmt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s erstmal. Ciao, Leute. Wir sehen uns hoch oben in den Rocky Mountains.</p>
<p>PS Mittwoch, 18:30, Bud Werner Memorial Library, Steamboat Springs. Donnerstag, 19:00, Tattered Cover, Denver.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/">What&#8217;s New? 26/04/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 27/03/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-03-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2015 22:11:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika-Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Halpern]]></category>
		<category><![CDATA[Die Terranauten]]></category>
		<category><![CDATA[Ecco]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Hart auf hart]]></category>
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		<category><![CDATA[Los Angeles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute fängt die Amerika-Tournee für <em>Hart auf hart</em> an, die immer umfangreicher wird (inzwischen sind es 22 Städte). Ich bin relativ ruhig und fit, jetzt, wo sie anfängt, abgesehen natürlich von ein paar kleineren Beschwerden wie kaputte Glieder, Füße, Finger und ein defektes Hirn ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-03-2015/">What&#8217;s New? 27/03/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_189i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8131" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_189i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_189i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Heute fängt die Amerika-Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> an, die immer umfangreicher wird (inzwischen sind es 22 Städte). Ich bin relativ ruhig und fit, jetzt, wo sie anfängt, abgesehen natürlich von ein paar kleineren Beschwerden wie kaputte Glieder, Füße, Finger und ein defektes Hirn, ein Anflug von Taub- und Blindheit, eigentlich gar nichts weiter. Der Blutdruck lag letzten Freitag bei 101/66. Mal sehen, wie hoch er gegen Ende der Tournee steigt, falls ich das Glück haben sollte, es bis dahin zu schaffen. Wonach ich mich am Beginn einer Tour sehne? Euch alle zu treffen und zu unterhalten in einem netten, gesunden, erholsamen Ambiente, die Vielzahl an Interviews und Frage-Antwort-Runden zu genießen, hohe Verkaufszahlen zu erleben, die meinen neuen Verlag (Ecco) und meinen neuen Lektor (Dan Halpern) glücklich machen. Darüber hinaus sehne ich mich nicht nur danach, sondern ich bete dafür, dass die verschiedenen Fluggesellschaften sich anstrengen, mich dahin zu bringen, wo ich hin muss. Oh, diese ausgebufften Gauner. Hatte ich schon erwähnt, dass die Deutschland-Tournee letzten Monat beinahe ausgefallen wäre wegen einer Panne mit dem kleinen Flugzeug, das Kerrie und mich von Santa Barbara nach L.A. fliegen sollte, damit wir dort den großen Vogel nach Europa besteigen konnten? Uh huh. Wir gingen alle an Bord, dann gingen wir wieder von Bord und saßen voller Verzweiflung im Terminal, während ein Mechaniker am Flugzeug herumbastelte. Das große Wunder geschah: Er bekam es hin und wir gelangten nach L.A. – und hatten nur noch fünfzehn Minuten Zeit. Was ich sagen will: Ich würde es begrüßen, wenn die Fluggesellschaften ihren Teil beitragen. Was macht es da, wenn wir wie Tiere zur Schlachtbank in die vollgepackten Flieger getrieben werden? Bringt mich zu meinem Ziel, okay?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Hier ein vollständigerer Plan als der, der in der <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2015/">Januar-Folge Eures freundlichen Nachbarschaftsblogs</a> erschienen ist:</p>
<ul>
<li>27.3.15., 19:30, Lutheran Church of the Reformation für PEN/Faulkner (gegenüber dem Folger-Gebäude, 201 East Capital Street Southeast, Washington, D.C.)</li>
<li>31.3., 19:00, Bookcourt, 163 Court St., Brooklyn, New York</li>
<li>1.4., 12:00 Mittags, New York Public Library: Books at Noon, 11 West 40th St., New York City</li>
<li>1.4., 19:00, Barnes &#038; Noble, 150 East 80th St., NYC</li>
<li>2.4., 19:30, Free Library of Philadelphia, 1901 Vine Street</li>
<li>6.4., 19:00, Book People, 603 North Lamar, Austin</li>
<li>7.4., 19:00, Cuyahoga Public Library, Brecksville Community Center, Cleveland</li>
<li>8.4., 19:00, St. Louis County Library, 1640 South Lindbergh Boulevard, St. Louis</li>
<li>9.4., 18:00, Chicago Public Library, 400 South State St., Chicago</li>
<li>10.4., 15:00, AWP, Minneapolis Convention Center, Minneapolis</li>
<li>11.4., 13:00, Barnes &#038; Noble, Edina, 3225 West 69th St., Edina, Minnesota</li>
<li>12.4., 14:00, Sunday at the Chapel, 777 Valencia St., San Francisco</li>
<li>13.4., 19:00, Sebastopol Community Center, 390 Morris St., Sebastopol, Kalifornien</li>
<li>14.4., 20:00, Bergamot Station Arts Center, 2525 Michigan Avenue, Santa Monica</li>
<li>15.4., 19:30, Top of the Town at the Sorrento Hotel, Seattle</li>
<li>16.4., 19:00, Powell’s Books, Portland, Oregon</li>
<li>18.4., 13:00, L.A. Times Book Festival, USC Campus, Gespräch mit David Ulin</li>
<li>18.4., 18:30, L.A. Times Book Festival, Board Auditorium (USC), Robert Kirsch Preis</li>
<li>20.4., 20:00, Books &#038; Books, 265 Aragon Avenue, Coral Gables, Florida</li>
<li>21.4., 19:15, Georgia Center for the Book, Decatur Library, 215 Sycamore St., Decatur</li>
<li>22.4., 18:00, Brattle Theater, 40 Brattle St., Boston</li>
<li>24.4., 11:00, Hudson Valley Community Center, Troy, New York</li>
<li>29.4., 18:30, Bud Warner Memorial Library, Steamboat Springs, Colorado</li>
<li>30.4., 19:00, Tattered Cover Bookstore, 2526 East Colfax Avenue, Denver</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das wär’s, Leute. Wie immer, also wie in all den vergangenen Jahren, wenn ich Euch meine Tourdaten mitgeteilt habe, muss ich sagen, dass mich schon allein das Eintippen des Plans entmutigt. Was Ihr hier natürlich nicht seht, sind die vielen, vielen, vielen Presseinterviews, die mit all dem einhergehen. Wünscht mir alles Gute. Wünscht mir Gesundheit. Schließlich muss ich ab Mai wieder an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> arbeiten, so dass uns eine neue Tournee in naher Zukunft bevorsteht. Mal ehrlich, ist das nicht toll?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. März 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-03-2015/">What&#8217;s New? 27/03/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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