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	<title>The New Yorker Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>The New Yorker Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 05/04/2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 21:50:48 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-04-2026/">What&#8217;s New? 05/04/2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/04/news_315i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8605" />Die Welt dreht sich immer schneller, und es fühlt sich wirklich so an, als würde sie sich von mir und von allem, woran ich glaube, wegdrehen, wobei eine Katastrophe direkt auf den Schultern der nächsten steht. Das Einzige, was mir hilft durchzuhalten, ist das Schreiben – und mich so oft wie möglich draußen aufzuhalten. Seit geraumer Zeit stehe ich nun schon vor Sonnenaufgang auf, mache einen Spaziergang am Strand und fotografiere, wie das Licht über die Berge kommt, ins Wasser fällt und zurückgeworfen wird (für diejenigen unter Euch, die es nicht wissen: Ich poste jeden Tag auf <a href="https://bsky.app/profile/did:plc:bqnayjimdzebpieo6qcfbs5d" target="_blank">Bluesky</a> und <a href="https://x.com/tcboyle" target="_blank">X</a>). Kürzlich habe ich Exemplare meines neuen Romans <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a> erhalten, der diesen Monat erscheint, und dafür werde ich am 18. April beim L.A. Times Festival of Books und in der darauf folgenden Woche in New York auftreten. Außerdem habe ich die Korrekturfahnen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-ende-ist-nur-ein-anfang/"><em>Das Ende ist nur ein Anfang</em></a>, den für nächstes Jahr* geplanten Sammelband, zurückgeschickt, der zwölf neue Erzählungen enthält, darunter <em>Princess</em>, <em>The Pool</em> und die Titelgeschichte aus <em>The New Yorker</em> sowie Beiträge aus <em>Esquire</em>, <em>McSweeney’s</em>, <em>Narrative</em> und <em>The Kenyon Review</em>. Dies wird mein dreizehnter Sammelband sein, der auf den bereits erwähnten Roman, meinem zwanzigsten, folgt. Mir geht es gut, dabei hilft Pilates und die Spaziergängen am Strand und das Schwimmen und Kajakfahren unten im Hafen – also freue ich mich darauf, na, sagen wir mal noch dreiunddreißig Bücher zu schreiben, bevor ich unweigerlich ins Grab hinabsteige (oder im Schornstein des Krematoriums hinaufsteige, je nachdem). Also, was ich sagen will: Es ist Zeit zu feiern. Genießt den neuen Roman (eine ebenso fesselnde Geschichte wie alle, die ich Euch bisher geschenkt habe: eine Dreiecksgeschichte mit zwei Männern und einer Frau, inclusive Gewalt), und bleibt standhaft – der Regimewechsel kommt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt erstmal Ciao.</p>
<p><em>* Erscheint in deutscher Sprache bereits im Juli 2026.</em></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 05. April 2026 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-04-2026/">What&#8217;s New? 05/04/2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 07/12/2025</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-07-12-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 22:50:31 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_311i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8481" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_311i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_311i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die gute Nachricht für mich, den erschöpften, vom Jetlag geplagten Reisenden, ist, dass ich mich jetzt wieder meinem nächsten Roman widmen kann. Die Deutschland-(und Österreich-)Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a> dauerte fast drei Wochen, und auch zwei Tage nach meiner Rückkehr habe ich noch Schwierigkeiten, mich wieder in der Realität zurechtzufinden. Natürlich gleicht der Kampf gegen das Chaos hier in diesem Haus dem Sturz von einem sinkenden Schiff in eisiges, wirbelndes Wasser, sodass allein schon dieser Kampf mich aus dem Zombie-Zustand gerissen hat, in dem ich mich auf Grund der Erschöpfung durch die Tour befand. (Wie jetzt, kein Zimmerservice? Kein »das Frühstück«, das wie ein Festessen angerichtet ist? Und was sollen die ganzen zerknitterten Anziehsachen in den Ecken und die Hunde- und Katzenhaare, die überall verteilt sind wie eine Moräne aus Keratin? Räumt hier denn keiner auf? Muss ich mir meinen Bagel ganz alleine herauskramen? Und ihn aufschneiden, toasten, mit Frischkäse bestreichen? Meinen Mund selbst aufmachen? Meine Zähne selbst in Bewegung versetzen?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nein, nein, nein, alles ist gut. Jetzt im Moment, während ich diese Mitteilung für Euch verfasse, sorgt die Hündin wie gewohnt für meine Gemütsverfassung (sie liegt ausgestreckt auf dem Teppich neben meinem Schreibtisch und schläft), genauso wie Toots and the Maytals mit <em>54-46 Was My Number</em>. Musik, Hund, eine starke Tasse Tee, Finger, die über die Tastatur tanzen – all das fängt an, mir wieder vertraut vorzukommen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Uff!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Beste bei alldem ist jedoch der Nachhall der Tournee, bei der ich mit einer Fülle von Liebe überschüttet wurde, von den Tausenden von Menschen, die zu den Lesungen gekommen waren, die wir mit mehreren fähigen Moderatoren und dem unvergleichlichen Ben Becker organisiert haben, der die deutschen Passagen mit seiner tiefen, einnehmenden Stimme bereichert hat. Und das alles wegen Literatur! Wir haben keine Filme gezeigt und keine Instrumente gespielt, und doch: Da waren wir und es war etwas ganz Besonderes, dort auf der Bühne zu stehen. Trotz gegenteiliger Anzeichen, insbesondere in meinem eigenen leidenden Land, sind Worte noch immer in der Lage, uns zu berühren. Den nächsten Roman werde ich natürlich auf jeden Fall schreiben, aber der Nachhall macht dies umso dringender. Ja, Freunde, ich hoffe, Euch Neues präsentieren zu können, wie es das Bestreben jedes Künstlers ist. Nächstes Jahr wird die neue Sammlung <em>The End Is Only A Beginning</em> erscheinen, deren letzte Geschichte (<em>The Pool</em>) Ende September in <em>The New Yorker</em> veröffentlicht wurde, sodass ich mich wieder in meinen neuen Roman stürzen kann. Wenn ich nur das Gefühl der Unwirklichkeit abschütteln könnte, das mich derzeit bedrückt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber Deutschland und Österreich! Zu dieser Zeit des Jahres dort zu sein, hat etwas Magisches – der kalte Kuss des Winters, die Weihnachtsmärkte in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt, die Landschaft, die sich hinter den Zugfenstern entfaltete wie eine filmische Erinnerung an meine Jugend im Staat New York; alles gut. Und was machte es da schon, dass Thanksgiving aus Käsesandwiches im Green Room bestand? Ich war genauso zufrieden, als wäre ich bei meiner Großmutter zu Hause und würde mich am offenen Kamin wärmen. Ich bin Euch allen wirklich unendlich dankbar, dass Ihr gekommen seid, um mir Hallo zu sagen, und dass Ihr es mir ermöglicht, in der Literatur, auch außerhalb der Seiten, in der wirklichen Welt, zu leben. Okay, wieder an die Arbeit. Frohe Weihnachten und allen eine gute Nacht.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 07. Dezember 2025 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-07-12-2025/">What&#8217;s New? 07/12/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 02/10/2025</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-02-10-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 21:57:50 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-02-10-2025/">What&#8217;s New? 02/10/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/10/news_309i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8372" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/10/news_309i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/10/news_309i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das war ein langer Monat. Die Nachrichtenlage wurde jeden Tag schlimmer, unsere eigene Regierung steht uns immer gegensätzlicher gegenüber, und Chaos ist an der Tagesordnung. Ich fühle mich machtlos, ich fühle mich unterdrückt und ich fürchte den kommenden Tag, wenn alles, was wir sagen und tun, zensiert wird. Wo ist die Hoffnung für Amerika, für unsere freien Entscheidungen und unsere Kreativität? Ich kann sie nirgendwo finden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;All das lässt meine eigene Arbeit klein und unbedeutend erscheinen, und doch mache ich weiter und betrachte die Dinge durch die Brille des Geschichtenerzählers – alles ist eine Geschichte, und was ich machen muss, was ich mein ganzes Leben lang gemacht habe, ist, diese Geschichte zu finden und dann die nächste. Die Neuigkeiten? Ungeachtet der Vorrede hier setze ich meine Recherchen für den nächsten Roman fort, dessen Fäden zum jetzigen Zeitpunkt noch zu vage sind, um sie auch nur ansatzweise benennen zu können, aber hier sitze ich und versuche es. Heute ist übrigens der Geburtstag meines Vaters – in seiner Jugend war er Mitglied einer der ersten antifaschistischen Organisationen, der 7. Panzerdivision der US-Armee, die an der Invasion in der Normandie beteiligt war, und ich glaube einfach nicht, dass er sich hätte vorstellen können, was aus uns in den heutigen Zeiten geworden ist. Noch jemand meiner Heldinnen ist gerade gestern verstorben: Jane Goodall. Ich habe sie nie persönlich kennengelernt, aber ich habe ihre Bücher verschlungen und einmal vor vielen Jahren  einen Vortrag von ihr auf einem Forum an der California Institute of Technology gehört, bei dem auch zwei weitere prominente Affenforscherinnen aus jener Zeit teilgenommen haben, Diane Fossey und Biruté Galdikas, und meine Leserinnen und Leser können sich natürlich vorstellen, wie sehr ich mit ihren Ansichten über die Natur übereinstimme. Meine frühe Geschichte <a href="https://www.tcboyle.de/werke/tod-durch-ertrinken/"><em>Abstammung des Menschen</em></a> hat ihr einiges zu verdanken, ebenso wie mein Roman von 2021, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a>, der sich mit der Ethik von Experimenten an Schimpansen auseinandersetzt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so hat <em>The New Yorker</em>  meine Erzählung <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2025/09/22/the-pool-fiction-t-coraghessan-boyle" target="_blank"><em>The Pool</em></a> in der Ausgabe vom 22. September veröffentlicht, und der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a>, ist in der deutschen Übersetzung von Dirk van Gunsteren bei meinem langjährigen Verlag, Hanser, erschienen. Die Originalversion wird hier im nächsten Frühjahr herauskommen. Ich freue mich auf die <a href="https://www.tcboyle.de/no-way-home-tour-2025/">Deutschland/Österreich-Tournee</a> zur Vorstellung des Romans, die von Ende November bis Anfang Dezember stattfinden wird. Ich fürchte, es wird trotz des Klimawandels kalt in Berlin, München, Wien, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart sein, deshalb packe ich meine mit Fell gefütterte Unterwäsche und meine Warmhalter für den großen Zeh ein. Bis dahin werde ich mich hier an der kalifornischen Küste in den Alltag versenken und bissige Überlegungen für einen Systemwechsel verfassen. Jetzt erstmal ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 02. Oktober 2025 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-02-10-2025/">What&#8217;s New? 02/10/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 28/08/2025</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-08-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 21:47:54 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-08-2025/">What&#8217;s New? 28/08/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_308i1.jpg" alt="" width="286" height="286" class="alignleft size-full wp-image-8313" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_308i1.jpg 286w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_308i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" />Hochsommer. Wie viele von Euch wissen werden, habe ich letzten Monat drei Wochen in New York verbracht, und seit meiner Rückkehr habe ich die Recherchen für meinen nächsten Roman vorangetrieben und meine Wunden in der Natur geheilt, was jede Menge Spaziergänge am Strand im Morgengrauen und Schwimmen nach der Arbeit bedeutet, sowie Kajakfahren, unter mir die wimmelnden Geschöpfe, die sich unter der Wasseroberfläche, der Heimat unserer Vorfahren, fortbewegen. Trotz meiner Wut und Verzweiflung über die faschistische Schlinge, die sich um unseren Hals zuzieht, habe ich die tiefe Ruhe dieser letzten Wochen genossen, mich an den kleinen Routinen des Alltags erfreut und war einfach dankbar, ein fühlendes Wesen auf diesem seltsamen und unerklärbaren Planeten zu sein. Wer braucht schon Erklärungen? Wer braucht Gott? Wer braucht mehr als diesen Tag – und Frieden, vor allem Frieden?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Als wir Frau B.s Schwester und ihren Mann in Buffalo besuchten, sind wir über die Peace Bridge nach Kanada gefahren, um chinesisch zu essen, und hatten dabei einen einzigartigen Blick nach Süden auf Amerika auf der anderen Seite des Niagara River. Der Grenzbeamte – auf der kanadischen Seite – war, gelinde gesagt, gereizt. Er ließ uns zwar einreisen, aber erst, nachdem wir eine Menge Mist über uns ergehen lassen mussten (schließlich sagte ich einfach: »Lass gut sein, Canuck, macht nur weiter so und ihr werdet der einundfünfzigste Bundesstaat!«) Das war natürlich nur ein Witz, aber der Witz geht auf unsere Kosten, auf Kosten von uns allen, Kanadiern wie Amerikanern, und das alles wegen der Willkür eines einzigen Größenwahnsinnigen. Und wegen seiner Erlasse. Und wegen Hass. Aber damit will ich jetzt nicht anfangen. Der heutige Beitrag handelt vom Frieden, oder? Hey, es ist ja nicht so, als würden Bundestruppen in den Straßen der Hauptstadt patroullieren oder so was &#8230; Okay, okay, genug davon.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Hier das Neueste: Ich habe gerade erfahren, dass <em>The New Yorker</em> im September die letzte der neuen Kurzgeschichten, <em>The Pool</em>, bringen wird, so dass Ihr noch vor Erscheinen der Geschichte <em>Cold Summer</em> in <em>McSweeney’s</em> ein neues Werk von mir lesen könnt (oder vielleicht gleichzeitig – mir wurde gesagt, dass sie bereits erschienen ist oder bald erscheinen wird). Und wie ich schon erwähnt habe, wird der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a>, in diesem Herbst in der deutschen Übersetzung von Dirk van Gunsteren beim Hanser Verlag erscheinen, während die amerikanische Originalversion für das Frühjahr geplant ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Im Moment ertrage ich die Hitzewelle hier &#8211; Mittags 22 Grad Gelsius bei bedecktem Himmel &#8211; und träume vom nächsten Roman. Jetzt erstmal ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. August 2025 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-08-2025/">What&#8217;s New? 28/08/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/04/2025</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 21:04:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>»April ist der grausamste Monat, treibt Flieder aus toter Erde, mischt Erinnern und Begehren, schreckt dumpfe Wurzeln mit Frühlingsregen.« (T.S. Elliot, deutsch von B.S. Orthau). Und so war das auch für mich, für uns alle, tatsächlich, hier in den ehemaligen U.S.A., die nach dem jüngsten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2025/">What&#8217;s New? 30/04/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_305i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8188" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_305i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_305i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>»April ist der grausamste Monat, treibt Flieder aus toter Erde, mischt Erinnern und Begehren, schreckt dumpfe Wurzeln mit Frühlingsregen.« (T.S. Elliot, deutsch von B.S. Orthau). Und so war das auch für mich, für uns alle, tatsächlich, hier in den ehemaligen U.S.A., die nach dem jüngsten MAGA-Gesetzentwurf im Repräsentantenhaus demnächst in Vereinigte Staaten von Amerika, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Trump Enterprises GmbH, umbenannt werden sollen. Es gibt kein Entrinnen. Sogar Kanada ist bedroht. Oh weh! Was mache ich dagegen? Es erleiden. Mich fürchten. Jeden Morgen erwachen ohne einen Funken Hoffnung.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und dennoch&#8230; noch bin ich am Leben, wenn auch nur zum Teil, und die gute Nachricht ist, dass ich auf der nationalen Warteliste für eine Gehirntransplantation auf Platz 5622 vorgerückt bin. Während der Wartezeit habe ich gerade die zehnte der neuen Kurzgeschichten für die nächste Sammlung fertiggestellt (die Geschichte heißt <em>2036</em> und ist eine Satire auf die Situation, die ich oben gerade kommentiert habe), die im Jahr 2027 herauskommen soll und die dem neuen Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a>, der im Frühjahr 2026 veröffentlicht wird, folgt. Ich hoffe, noch zwei weitere zu schreiben zu können, bevor ich mich dem nächsten Roman zuwende, für den ich zum jetzigen Zeitpunkt nur eine schwammige Idee habe. Aber bleibt dran, Freunde. Die Sammlung wird, wie ich es im Moment sehe, den Titel <em>The End Is Only A Beginning</em> tragen, nach der Geschichte, die schon im <em>New Yorker</em> erschienen ist. Inzwischen ist die endgültige, lektorierte Fassung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a> wieder in den Händen meines amerikanischen Verlags, Liveright, und wurde an Hanser, meinen langjährigen deutschen Verlag, weitergeleitet, so dass der geschickte und brillante Dirk van Gunsteren sich an die deutsche Übersetzung machen kann. Wie ich an dieser Stelle schon erwähnt habe, wird Hanser die Übersetzung in diesem Herbst veröffentlichen, vor dem amerikanischen Original, welches im Frühjahr herauskommen wird (genau wie die englischsprachige Version bei Hanser).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der April geht heute zu Ende. Uff! Aber kann irgendjemand die Hoffnung haben, dass der Mai besser wird? Wir warten auf die nächste katastrophale Verlautbarung des irren Königs, die endgültige Plünderung unserer Rentenkonten und die Errichtung von Umerziehungslagern. Einen schönen Frühling, einen schönen Sommer, einen schönen Herbst, einen schönen Winter, und dann &#8230; wieder Frühling. Es gibt viel, worauf man sich freuen kann, oder?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. April 2025 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 28/02/2025</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 22:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[A Century of Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Chicxulub]]></category>
		<category><![CDATA[Deborah Treisman]]></category>
		<category><![CDATA[Denis Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Flagrant]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Go With the Soft]]></category>
		<category><![CDATA[Hanser Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[James Thurber]]></category>
		<category><![CDATA[John O’Hara]]></category>
		<category><![CDATA[Kayak]]></category>
		<category><![CDATA[Kolibri]]></category>
		<category><![CDATA[Liveright]]></category>
		<category><![CDATA[No Way Home]]></category>
		<category><![CDATA[Ted Geltner]]></category>
		<category><![CDATA[The Elgar]]></category>
		<category><![CDATA[The New Yorker]]></category>
		<category><![CDATA[The Nonexistent Child]]></category>
		<category><![CDATA[University of Iowa Press]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Frühling ist ausgebrochen. Die Kolibris haben ihr Nest vom letzten Jahr für die diesjährige Brut renoviert, und die Baumfrösche haben im Paarungsrausch in den Gräben, die durch den lang erwarteten Regen der letzten Woche vorübergehend aufgeweicht waren, herumgelärmt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2025/">What&#8217;s New? 28/02/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_303i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8118" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_303i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_303i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Der Frühling ist ausgebrochen. Die Kolibris haben ihr Nest vom letzten Jahr für die diesjährige Brut renoviert, und die Baumfrösche haben im Paarungsrausch in den Gräben, die durch den lang erwarteten Regen der letzten Woche vorübergehend aufgeweicht waren, herumgelärmt. Die Eulen heulen nachts in den dunklen Baumkronen um die Wette. Und die Ratten sind natürlich in heller Aufregung – wenn Ihr mir auf Twitter (ich werde es nicht X nennen) und <a href="https://bsky.app/profile/tcboyle.com" target="_blank">Bluesky</a> folgt, werdet Ihr wissen, dass ich in der  vergangenen Woche eine schlanke Nr. 385 oben im Buschland abgeliefert habe. Was mich betrifft, so halte ich mich an den immer noch kühlen Morgen meist am Strand auf und klettere an dem einen oder anderen Nachmittag in mein Kayak, während ich darauf warte, dass das Meer warm genug ist, dass ich mit einer gewissen Chance, es zu überleben, wieder schwimmen kann. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem nächsten Roman und hoffe, dass sich noch ein paar mehr Geschichten zeigen werden, zusätzlich zu den dreien, die ich seit der Fertigstellung des aktuellen Romans geschrieben habe (<a href="https://www.tcboyle.de/no-way-home-auf-deutsch-und-englisch/" target="_blank"><em>No Way Home</em></a>, der hier im nächsten Frühjahr und in Deutschland in diesem Herbst in der Übersetzung erscheinen soll; Hanser wird das Original unter seinem Verlagsnamen zeitgleich mit der Veröffentlichung in den USA bei Liveright herausbringen). Die jüngste Geschichte heißt <em>The Elgar</em> und handelt von einem jungen Cellisten; ihr gingen <em>Go With the Soft</em> und <em>The Nonexistent Child</em> voraus. Ich lasse es Euch wissen, wann und wo sie erscheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe soeben mein Belegexemplar von <em>A Century of Fiction in The New Yorker, 1925-2025</em>, erhalten, herausgegeben von Deborah Treisman; ich lese mich gerade hindurch, beginnend mit Geschichten von E.B.White, John O’Hara und James Thurber (das wird eine Weile dauern, da das Buch 1119 Seiten umfasst.) Falls Ihr euch das fragt, Deborah hat von den 32 Kurzgeschichten, die ich in <em>The New Yorker</em> veröffentlicht habe, <em>Chicxulub</em> für diese Anthologie ausgewählt. Gleichzeitig genieße ich das unbedingt lesenswerte Buch <em>Flagrant, Self-Destructive Gestures</em> von Ted Geltner, eine Biografie von Denis Johnson, einem der begabtesten und originellsten Autoren meiner Generation, die noch in diesem Jahr bei University of Iowa Press erscheinen soll. Eine Menge großartiges Zeug, um mich von dem ständigen egozentrischen Chaos abzulenken, das an die Stelle unserer ehemaligen Demokratie getreten ist. Aber warum weinen? Warum sich grämen? Die Jahrezeiten folgen sowieso aufeinander, egal, ob man in einem freien Land oder in einer faschistischen Autokratie lebt. Spürt die Sonne in Eurem Gesicht – oder, wenn es bei Euch daheim noch schneit, legt noch einen Scheit Holz ins Feuer. Freut Euch. Es ist Frühling.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt erstmal ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Februar 2025 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 22/08/2024</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-08-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 21:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Esquire]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[My Back]]></category>
		<category><![CDATA[Narrative]]></category>
		<category><![CDATA[No Direction Home]]></category>
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		<category><![CDATA[The Maneater]]></category>
		<category><![CDATA[The New Yorker]]></category>
		<category><![CDATA[This Monkey]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dreizehn Monaten überschwänglicher Freude, des Grauens, des Hirntods und der Selbstmordgedanken habe ich jetzt den neuen Roman, mein zweiunddreißigstes Buch der Belletristik, fertig, einen Roman mit dem Titel <em>No Direction Home</em>. Wie ich mich fühle? Ich will den letzten Absatz meines ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-08-2024/">What&#8217;s New? 22/08/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_296i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7845" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_296i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_296i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Nach dreizehn Monaten überschwänglicher Freude, des Grauens, des Hirntods und der Selbstmordgedanken habe ich jetzt den neuen Roman, mein zweiunddreißigstes Buch der Belletristik, fertig, einen Roman mit dem Arbeitstitel <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Direction Home</em></a>. Wie ich mich fühle? Ich will den letzten Absatz meines Essays <a href="https://www.tcboyle.de/this-monkey-my-back/"><em>This Monkey, My Back</em></a> zitieren, in dem ich fiktionales Schreiben mit Drogensucht vergleiche: </p>
<blockquote><p>»Das ist das Schöne an dieser Sucht – man muss weitermachen, kein Ruhestand, blicke voraus, obwohl du nicht sehen kannst, wo du hingehst. Zuerst hast du gar nichts, und dann, erstaunlicherweise, nachdem du dir dein Hirn und dein Herz herausgerissen hast und deine Freunde und Ex-Geliebten betrogen hast und wie ein Zombie geträumt hast wegen einer Seite, bis du weder hören noch riechen oder schmecken kannst, dann hast du etwas. Etwas Neues. Etwas Wertvolles. Etwas, was man hochhalten und bewundern kann. Und dann? Nun, du bist auf Droge, nicht wahr? Und du fängst wieder von vorn an, mit gar nichts.«</p></blockquote>
<p>Postpartale Depression? Dafür ist keine Zeit. In den Tagen, als es noch keine Computer gab, habe ich die Monate nach Fertigstellung damit zugebracht, eine saubere Endfassung auf meiner manuellen Olivetti-Schreibmaschine zu tippen, die mir meine Mutter geschenkt hatte, als ich aufs College ging, eine quasi mittelalterliche Beschäftigung, die mich so absorbierte, wie wohl das Material den Bildhauer absorbiert. (Meine Güte, was für kräftige Finger, Finger aus Stahl, die die ganze Welt in Balance halten könnten, ohne einen Tropfen zu verschütten!) Jetzt gehe ich zurück zur ersten Seite, nehme Korrekturen vor, überprüfe den Inhalt auf Folgerichtigkeit, Sinnhaftigkeit und Emotionen, klicke auf Senden und schicke alles an meinen Agenten, damit ich von den Fähigkeiten seiner Augäpfel und seines Gehirn profitieren kann, der dann wiederum auf Senden klickt und es meinem Lektor schickt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay. Gut. Zauber der Elektronik. Aber was soll ich denn jetzt mit mir anfangen? Da ist der Strand, an dem ich an den meisten Tagen aufkreuze, früh im Morgennebel, und dann später, entweder um zu lesen und ins Wasser zu springen, oder das Paddel des Kajaks zu schwingen. Und all das ist natürlich reines Hobby, denn meine wahre Berufung ist es, hinter Frau Boyle aufzuräumen und sicherzustellen, dass alle ihre Bedürfnisse mehr als erfüllt werden. Wie diejenigen von Euch, die mir auf <a href="https://x.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">X</a> oder auf <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">tcboyle.com</a> folgen, wissen werden, arbeite ich in Bezug auf meiner Bücher in einer bestimmten Abfolge – Roman, ein halbes Buch mit Erzählungen, Roman, die zweite Hälfte des Erzählungsbandes – und hier befinde ich mich jetzt. Die ersten sechs Geschichten für die nächste Sammlung habe ich vor dem gerade abgeschlossenen Roman geschrieben, und nun hoffe ich, da das Jahr immer schlanker und kälter und nasser wird und seine hungrigen Zähne zeigt, mich wieder den Kurzgeschichten zuzuwenden. Ihr habt schon einige der ersten sechs im <em>New Yorker</em> und im <em>Esquire</em> lesen können und erst kürzlich (<em>The Maneater</em>) in der aktuellen Ausgabe von <em>Narrative</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Puh! Jetzt bin ich fertig!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(Jedenfalls vorläufig.)</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. August 2024 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-08-2024/">What&#8217;s New? 22/08/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 31/01/2024</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 22:36:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitstitel]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Skies]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich stehe früh auf. Das war nicht immer so – in einer Phase meines Lebens bedeutete früh gegen Mittag und ich habe nachts, in den frühen Morgenstunden, geschrieben, aber seit vielen Jahren halte ich mich an einen regelmäßigen Zeitplan, der vorsieht, dass ich um halb zwölf ins Bett gehe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/">What&#8217;s New? 31/01/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7674" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich stehe früh auf. Das war nicht immer so – in einer Phase meines Lebens bedeutete früh gegen Mittag und ich habe nachts, in den frühen Morgenstunden, geschrieben, aber seit vielen Jahren halte ich mich an einen regelmäßigen Zeitplan, der vorsieht, dass ich um halb zwölf ins Bett gehe und um sechs Uhr morgens aufstehe. In meiner früheren Inkarnation hatte ich zwar die stillen nächtlichen Stunden zur Verfügung, ich stellte jedoch fest, dass ich nicht so viel schaffte, weil ich einigermaßen erschöpft war, denn ich hatte ja schon einen ganzen Tag hinter mir. Als ich meinen ersten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, anfing, ging ich zu den Vormittagsstunden über und wünsche mir auch nicht den vorherigen Zustand zurück. Ich erwähne das, weil ich heute Morgen schon vor dem Sonnenaufgang am Strand war, und die herrliche rosafarbene Morgendämmerung breitete sich über den Wellen aus (schaut Euch das beigefügte Foto an). Ich arbeite sieben Tage die Woche, denn mein Boss ist ein sklaventreibender Mistkerl (der außerdem zufällig der netteste Typ ist, den ich kenne). Zur Zeit bin ich zur Hälfte mit dem nächsten Roman fertig und werde Euch informieren, wenn er fertig ist und ich mich wieder Kurzgeschichten zuwenden kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Apropos Kurzgeschichten – von den neuen, die ich nach der Abgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> und vor dem neuen Roman geschrieben habe, sind zwei im <em>The New Yorker</em> erschienen (<em>Princess</em> und <em>The End Is Only A Beginning</em>), eine in <em>Esquire</em> (<em>Sanctuary</em>) und eine weitere (<em>The Maneater</em>) wird demnächst in <em>Narrative</em> veröffentlicht. Letztere ist eine Hommage an und eine Weiterentwicklung von Kenneth Andersons Jagdgeschichten aus seinen Jahren in Indien zu Beginn des letzten Jahrhunderts, Geschichten, die ich als Kind geliebt und die ich kürzlich wiederentdeckt habe, als mir jemand eine Liste der hundert besten Umweltbücher schickte, auf der Anderson auch zu finden war, da er sich nach seiner Zeit als Schlächter von Wildtieren als Anwalt für den Schutz von Wildtieren betätigte. Hier ist die erste Zeile der Geschichte: </p>
<blockquote><p><em>»Was es noch beuruhigender machte, war, dass er Hände, Füße und Kopf übrigließ, als wenn diese Körperteile, anders als alles andere auf seinem Speiseplan, ihn irgendwie erschreckten&#8230;«</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In der Tat. Mich erschrecken sie auch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es ist Euch vielleicht aufgefallen, dass ich Euch keine Zusammenfassung des Romans, den ich gerade schreibe, geliefert habe, und das liegt daran, dass ich im Moment ein wenig davor zurückscheue. Doch bleibt dran für ein Update, wenn die Monate vorübergehen und die Geschichte sich unter meinen tanzenden Fingerspitzen verfestigt. Ein Titel, sagt Ihr? Ihr wollt einen Titel? Okay: Der Arbeitstitel lautet <em>No Direction Home</em>. Ihr wollt ein Thema? Im Großen und Ganzen dasselbe wie bei allen meinen Büchern: Das Leben, gesehen durch die Augen eines großen Menschenaffen auf dem Planeten Erde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao erstmal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2024 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/">What&#8217;s New? 31/01/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 30/08/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 21:41:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Adirondacks]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Skies]]></category>
		<category><![CDATA[Esquire]]></category>
		<category><![CDATA[Francis X. Riley]]></category>
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		<category><![CDATA[Hurricane]]></category>
		<category><![CDATA[I Walk Between the Raindrops]]></category>
		<category><![CDATA[Monarch-Falter]]></category>
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		<category><![CDATA[The End Is Only A Beginning]]></category>
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		<category><![CDATA[The Thirteenth Day]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfsmilch-Pflanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=7214</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manchen Menschen tut Veränderung gut. Mir nicht. Ich liebe die Routine, liebe es, Tag für Tag dasselbe zu tun, zur selben Zeit, am selben Ort. Nachdem die Tourneen für <em>Blue Skies</em> nun zu Ende sind, sieht ein typischer Tag für mich folgendermaßen aus: um sechs aufstehen, mit dem Hund ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2023/">What&#8217;s New? 30/08/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7215" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Manchen Menschen tut Veränderung gut. Mir nicht. Ich liebe die Routine, liebe es, Tag für Tag dasselbe zu tun, zur selben Zeit, am selben Ort. Nachdem die Tourneen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> nun zu Ende sind, sieht ein typischer Tag für mich folgendermaßen aus: um sechs aufstehen, mit dem Hund am Strand spazieren gehen (und dabei Treibholz fürs Kaminfeuer im nächsten Winter sammeln), Frühstück, für zwanzig Minuten aufs Ohr legen, etwa bis zwei Uhr arbeiten, dann Gartenarbeit, nochmal mit dem Hund zum Strand um zu schwimmen und ein bisschen im Schatten des Eukalyptusbaums, der über den Strand ragt, zu lesen, dann nach Hause zum Abendessen, ein Buch, ein Film (wir haben seit neuestem den Kanal Criterion Collection abonniert), um Punkt 23:30 zu Bett. Sommer, süßer Sommer. Nirgendwohin müssen, nichts erledigen müssen, außer es sich gemütlich zu machen. Der Hund findet das gut. Die Katze findet das gut. Meine Frau – die  Respekt einflößende Frau B. – findet das gut. Die Zeit fürs Reisen wird kommen, im Herbst, einschließlich einem Trip zu meiner Alma Mater für eine Lesung Ende Oktober und einer gemütlichen Fahrt durch die Adirondacks, um zu schauen, wie Blätter aussehen, wenn sie nicht einfarbig grün sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Die dritte der sechs neuen Erzählungen, <em>The End Is Only A Beginning</em>, wurde in der Ausgabe vom 21. August des <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2023/08/21/the-end-is-only-a-beginning-fiction-t-coraghessan-boyle" rel="noopener" target="_blank"><em>New Yorker</em></a> veröffentlicht (die erste erschien letzten November in dieser ehrwürdigen Zeitschrift und die zweite in der Juli-Ausgabe des <em>Esquire</em>). Dies ist die vierte in einer Reihe von Geschichten über Francis X. Riley, ein früheres Alter Ego des Autors, und sie handelt von Schuldzuweisungen (und Schuldgefühlen) wegen der Ausbreitung von COVID zu Beginn der Pandemie, als wir alle so verängstigt und unsicher waren. (Meine andere COVID-Geschichte, <em>The Thirteenth Day</em>, erschien im <em>Esquire</em> im Februar des vergangenen Jahres und ist in der letztjährigen Sammlung, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, enthalten.) Jedenfalls hoffe ich, Euch gefällt die Geschichte; Ihr findet sie auf der Website der Zeitschrift, ebenso wie eine Audio-Datei, in der der Autor sie im Studio vorträgt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine letzte Anmerkung: Der winzig kleine optimistische Hoffnungsschimmer am Schluss von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/" rel="noopener" target="_blank"><em>Blue Skies</em></a> überschneidet sich mit etwas, das wir beschönigend als das wahre Leben bezeichnen: Dieses Jahr war ein Spitzenjahr für die Monarch-Falter hier im Garten. Die prächtigen fetten Raupen haben die Wolfsmilch-Pflanzen so schnell wie wir sie pflanzen konnten in Kot verwandelt, und bis jetzt haben wir vielleicht fünfzig Falter schlüpfen und davonfliegen sehen. Auch sie mögen die Routine. Und eine der Freuden dieses Sommers ist, dass die Bedingungen für ihr Gedeihen, zumindest vorübergehend, zurückgekehrt sind. Ich wünsche ihnen alles Gute.</p>
<p>P.S. Ich möchte nicht vergessen, das Neueste von unserem jetzigen Hurricane – Hilary – anzufügen, der Mitte des Monats ungewöhnliche Regenfälle in diese Gegend gebracht hat. Südlich und östlich von hier gab es heftige Regenfälle, mancherorts unwetterartig, aber hier in Santa Barbara bekamen wir nette höfliche 10 Millimeter, sachte fallend, und kein Wind. Noch etwas, wofür wir dankbar sein sollten.</p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. August 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2023/">What&#8217;s New? 30/08/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/07/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 21:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Skies]]></category>
		<category><![CDATA[Butterfly Beach]]></category>
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		<category><![CDATA[Vollmond]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2023/">What&#8217;s New? 31/07/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7197" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Hochsommer, heute Nacht ist Vollmond. Und nein, bei Vollmond denke ich nicht an Werwölfe und jugendliche Liebespaare unten am Greasy Lake, sondern an die Grunions. Im Sommer, wenn Vollmond ist, kommen diese kleinen Fische (Wikipedia: so groß wie ein Hotdog, Brötchen und Senf musst du selbst mitbringen – oder Wasabi, wenn du willst) bei Flut bis vor den Strand, um sich zu paaren und ihre Eier im Sand abzulegen. Als Junge in New York, von Fischen besessen, faszinierte mich dieses Ritual, ganz abgesehen von diesen sexy kalifornischen Nächten, aber soweit mir bewusst ist, habe ich noch nie einen Grunion zu Gesicht bekommen. Vielleicht könnte ich heute Nacht zum Butterfly Beach spazieren und ein paar davon aufsammeln (nur mit den Händen, Netze sind nicht erlaubt), aber ich muss zu einer Geburtstagsparty und zu den ganzen damit verbundenen Vergnügungen, also &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Allen unter Euch, die nach <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> auf etwas Neues hoffen, sei gesagt, dass ich gerade die Korrekturfahnen der neuen Erzählung <em>The End Is Only A Beginning</em> durchgesehen und wieder an <em>The New Yorker</em> abgeschickt habe. Sie wird wohl noch in diesem Monat erscheinen. In der Zwischenzeit freue ich mich darauf, in Don Camardellas Sound Design Studio im Zentrum von Santa Barbara zu gehen, um die Geschichte für die Website des <em>New Yorker</em> aufzunehmen, ein Unterfangen, das solch eine anstrengende Konzentration erfordert, die einem nur eine wohlüberlegte Dosis Erdnuss-M&#038;Ms und Diät-Cola liefern kann. Apropos, ich hatte vor zwei Wochen das Vergnügen – und die Freude – mit Hilfe von Diät-Cola die letzte Vorstellung der <em>Blue-Skies</em>-Tournee hier in Santa Barbara zu geben. Besonders erfreulich war, dass sich meine Tochter, Kerrie Kvashay-Boyle, zu mir  auf die Bühne gesellte, um die auf zwei Stimmen verteilte Version von <em>The Shape Of A Teardrop</em> vom vorigen Jahr noch mal zu spielen, wobei Kerrie die liebende, aber verzweifelte Mutter spielte und ich den irregeleiteten (und völlig unausstehlichen) Sohn. Übrigens, falls Ihr interessiert seid, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wXsEZnXSgNc" rel="noopener" target="_blank">die Show vom 20. Juli gibt es auf YouTube</a>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt den Augenblick, meine Freunde. Das Leben ist leicht, die Grunionfische springen empor, und wenn es hier in der Gegend irgendwo Baumwolle gäbe, möchte ich wetten, sie stünde im Moment gerade hoch. Und ich werde auf keinen Fall erwähnen, dass ich gestern in einem Laden die erste Halloween-Dekoration gesehen habe, denn das muss wohl eine Illusion gewesen sein, oder?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Juli 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2023/">What&#8217;s New? 31/07/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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