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	<title>Ein Herz und eine Seele Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Ein Herz und eine Seele Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/07/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-07-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2021 20:59:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schriftsteller haben keine freien Tage, zumindest nicht solche Zwangsneurotiker wie ich. Trotzdem habe ich letzte Woche einen kleinen Ausflug die Küste rauf gemacht, in der Absicht, mich gleichzeitig zu erholen und zu arbeiten (...), und das war, nun ja, so weit ganz in Ordnung. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-07-2021/">What&#8217;s New? 04/07/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/07/news_260i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5952" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/07/news_260i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/07/news_260i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Schriftsteller haben keine freien Tage, zumindest nicht solche Zwangsneurotiker wie ich. Trotzdem habe ich letzte Woche einen kleinen Ausflug die Küste rauf gemacht, in der Absicht, mich gleichzeitig zu erholen und zu arbeiten (besser gesagt: erholen, dann arbeiten, dann erholen), und das war, nun ja, so weit ganz in Ordnung. Manchmal schärft so eine Ortsveränderung den Blick. In diesem Fall hat es bis zu einem gewissen Grad auch funktioniert, aber der fatale Fehler war, dass das Hotel eine wackelige Internetverbindung hatte. In den alten Zeiten schrieben die Leute mit einem in Tinte getauchten Federkiel auf Pergament, und in neueren alten Zeiten schrieb ich auf einer tragbaren Olivetti-Schreibmaschine, doch leider Gottes, jetzt, wo es so einfach ist, an Informationen zu kommen und Perfektion zu erreichen, bin ich süchtig danach, elektronisch zu schreiben. So ist es nun mal. Ich bin durch die Wälder spaziert, hab&#8216; auswärts gegessen, bin im Pool geschwommen, hab&#8216; mich mit Frau, Sohn, Tochter, kleinem Enkelsohn und Hund amüsiert, doch meine Arbeitsergebnisse waren weniger erfreulich. Beschwere ich mich etwa? Natürlich, aber sicher doch; jedoch muss man die Dinge von der richtigen Warte aus sehen. Ich bin jetzt so ungefähr etwa fast zu zwei Dritteln mit dem nächsten Roman fertig und werde mich ranhalten, ihn zu Ende zu bringen. Bleibt dran. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sehr schön ist, wie ich inzwischen erfahren habe, dass <em>Esquire</em> meine COVID-Geschichte <em>The Thirteenth Day</em> Anfang nächsten Jahres bringen wird. Ich habe die Geschichte ganz am Anfang der Pandemie geschrieben (sogar noch bevor sie zur Pandemie erklärt worden war), im März letzten Jahres, doch mein Agent meinte, es sei zu heikel, sie zu der Zeit zu veröffentlichen, wenn man bedenkt, wie die Dinge sich entwickelten. Also blieb er erstmal drauf sitzen. Bis jetzt. (Er sitzt übrigens durchaus auch auf Stühlen.) Ich bin sehr froh, dass die Geschichte in Druck geht, bevor sie dann in der nächsten Kurzgeschichtensammlung erscheint, die für Ende nächsten Jahres geplant ist, und ich bin ebenso froh, dass <em>Esquire</em>, das erste »Hochglanzmagazin«, das eine meiner Geschichten damals in den 1970ern gebracht hat (<em>Ein Herz und eine Seele</em>), wieder Erzählungen druckt. Meine letzte Kurzgeschichte in der Zeitschrift war vor zwei Jahren <em>What’s Love Got To Do With It</em>, aber davor gab es etliche Jahre, in denen das Magazin keine Belletristik abgedruckt hat. Hallelujah also! Sie sind wieder da, und ich auch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu einer anderen Front: Ich habe erfahren, dass mein spanischer Verlag, Impedimenta, diesen Herbst <em>Una libertad luminosa</em> (<em><a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-licht/">Das Licht</a></em>) in der Übersetzung von Jon Bilbao herausbringen wird, also können meine spanischsprachigen Leser meinen letzten Roman lesen und genießen, während wir hier in den USA auf <em><a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/">Sprich mit mir</a></em> warten. Ich hoffe sehr, meine Übersetzer haben weiterhin jede Menge zu tun.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Summertime. Hitzewellen. The fish are jumpin&#8216; and the cotton’s high. Für die, die mir auf Twitter folgen: Ich habe neulich eine Sommergeschichte gepostet, eine der wenigen, die autobiographische Elemente enthalten: <em>Tod in Kitchawank</em>. Viel Vergnügen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Juli 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-07-2021/">What&#8217;s New? 04/07/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 16/12/2000</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-16-12-2000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2000 09:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, ich weiß, es ist eine Weile her, aber ich musste mich um andere Sachen kümmern, zum Beispiel einen Roman schreiben und durch die sehr trockene Sierra Nevada marschieren. Meine Lieblings-Bachläufe sind alle ausgetrocknet, oder so gut wie, und wir alle ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-12-2000/">What&#8217;s New? 16/12/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2869" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_0.jpg" alt="" width="300" height="225">Ja, ich weiß, es ist eine Weile her, aber ich musste mich um andere Sachen kümmern, zum Beispiel einen Roman schreiben und durch die sehr trockene Sierra Nevada marschieren. Meine Lieblings-Bachläufe sind alle ausgetrocknet, oder so gut wie, und wir alle, die wir diese Berge bevölkern, warten auf den Schnee. Es gab neulich vormittags einen kleinen Mini-Schneesturm (es schneite den halben Tag, acht Zentimeter Pulverschnee), und ich befand mich morgens um sieben im tiefsten Wald und genoss das Wetter. Und ich erwischte eine heimtückisch unter einer unschuldigen Schneedecke verborgene glatte Stelle, so dass ich zu Boden ging und auf den Kopf fiel, wobei mir meine Geschichte über Lassie in den Sinn kam (<em>Ein Herz und eine Seele</em>). Warum? Nun, ich hatte meinen treuen und ausgesprochen intelligenten Bergpuli an der Seite, und mir war klar, wenn ich bewusstlos wäre und mich so langsam zu Tode frieren würde, würde er zuerst auf mich urinieren und dann vergnügt zur Straße rennen und den ganzen Tag die Autos ankläffen. Aber so geht es nun mal zu in einer Darwinschen Welt. Wenigstens konnte ich dieses Mal sofort wieder aufspringen und nach Hause in die Wärme eines Romans zurückkehren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft, so gibt’s da nicht viel, nach der ganzen Hektik und Aufregung in den letzten Monaten. Soweit ich erfahren konnte, wird der Hanser Verlag EFDE (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>) im Februar oder März herausbringen, in der Übersetzung von Werner Richter, und Grasset wird die Übersetzung von Robert Pépin Ende April oder im Mai veröffentlichen. Die Neuigkeiten aus Großbritannien klingen so weit ganz gut – die Rezensionen, die mir vorliegen, sind positiv; in der neuesten nennt der Kritiker des <em>Daily Mail</em> das Buch »sicherlich einer der besten Romane des Jahres«. In aller Bescheidenheit möchte ich ihm zustimmen. Was das Reisen angeht, so stehen zwei Lesungen bevor, eine Ende Januar an der California Polytechnic University in San Luis Obispo, und die andere an der University of California in Riverside ein paar Wochen danach. Meine Termine in Europa haben sich ein wenig verschoben, da ich mich bereit erklärt habe, noch mal auf dem Festival des <em>New Yorker</em> zu lesen, am 17. und 18. Mai (die Party zum fünfundsiebzigsten Jahrestag war ein solcher Erfolg, dass sie das Ganze anscheinend noch einmal machen wollen). Und deshalb komme ich dann erst gegen Ende des Monats nach Paris und nach Deutschland und (so hoffe ich) nach Österreich und in die Schweiz.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss ein Wort an all die Aufmerksamen, an Euch Rat suchende Studenten, an Euch Hausfrauen und andere Gefangene, die Zeit totschlagen müssen, an Euch Lords und Ladies und Herrscher über Länder, von denen wir noch nie gehört haben, und ganz besonders an Euch, meine munteren Messagistas: Ich wünsche Euch für die Festtage das Allerbeste. Frohe Weihnachten, fröhliches Hannukkahfest, und denkt bitte daran: Geht in die Wälder und versenkt Euch in Meditation.</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 16. Dezember 2000 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-12-2000/">What&#8217;s New? 16/12/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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