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	<title>Musik Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Musik Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 29/08/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-29-08-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2015 21:12:16 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-08-2015/">What&#8217;s New? 29/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_194i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8305" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_194i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_194i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wenn ich jetzt mal wieder Unterwäsche in eine Tasche stopfe und daran denke, den großen Vogel nach Europa zu besteigen, muss ich sagen, dass dieser einwöchige Ausflug auf Geheiß von Meridiaan Uitgevers, meinem niederländischen Verlag, der am ersten September startet, sowohl willkommen als auch nicht so willkommen ist. Willkommen deshalb, weil ich mein Haus verlassen kann und in elftausend Meter Höhe eine nette Strahlendosis abbekomme und weil ich gegen Ende der Reise die Bühne erklimmen und nach viermonatiger Pause wieder Bekanntschaft mit meinen Lesern machen kann; weniger willkommen, weil er die Arbeit an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> unterbricht, die sich nun der Vollendung nähert. Ich kann nur hoffen, dass mein Ausflug in die Wolken mir einen Blick aus großer Höhe auf die letzten Akkorde dieses turbulenten und makaber-komischen Romans erlaubt. Ansonsten sollte an der Heimatfront alles in Ordnung sein, da Frau B., K., J. und S. sich um die alltäglichen Dinge kümmern werden, die ich auf Twitter dokumentiere (speziell der Hund, das Ei, die Zeitung und die Ratte). Alles in allem freue ich mich also auf diesen kleinen Trip, und es wird keinerlei Schaden angerichtet. Hoffe ich.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An der Nachrichtenfront gab es, außer was ich Euch jeden Tag über sich wandelnde Monarchfalter-Kokons, das Leben im Teich, die neuesten Rattenzahlen und ähnliches auf Twitter berichte, kürzlich einige Publikationen im Ausland, darunter die Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> bei der Büchergilde Gutenberg mit ihren so schön fantasievollen Umschlagbildern, die französische Taschenbuchausgabe (<em>Livre de Poche</em>) von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> (<em>Après le carnage</em>), in Bernard Turles Übersetzung, und schließlich Anne Jongelings niederländische Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, <em>Wie storm zaait</em>, wobei die letztere die Triebkraft hinter der oben erwähnten Reise ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und schließlich hat unsere kleine Gemeinschaft der Messagistas heute Morgen die Nachricht vom Tod von Robb Kunkel erschüttert, der einer unserer treuen Anhänger und vielen von uns hier ein guter Freund war. Robb war ein sehr guter Klavierspieler und Sänger, ein äußerst kraftvoller Autor und ein hervorragender Erzähler seiner eigenen kurzen Stücke. Ich habe ihn hier auf dieser Website kennengelernt, wie so viele von Euch über all die Jahre, und bin ihm dann später etliche Male persönlich begegnet. Die erste und höchst erinnerungswürdige Gelegenheit war, als Robb und seine Frau Eileen es ermöglichten, dass Russell Maslovat und ich die beiden, den fantastischen Singer/Songwriter Pete McCabe und Doug MacDonald und seine Frau in einem Club in Hollywood kennenlernten, als Robb und Pete die Bühne den ganzen Abend beschlagnahmten. Es war ein wahres Vergnügen. Und Robb, mehr als alle meine vielen Freunde und sonstigen Einflüsse, hat mich für mehr Musik begeistert als jeder andere, und über viele Jahre fanden sich seine Tapes fast jede Woche in der Post. Ich werde ihn vermissen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu Ehren seines musikalischen Einflusses füge ich den kleinen Essay bei, den ich dieses Jahr für die Website <em>Largehearted Boy</em> geschrieben habe, über die Musik, die im Zusammenhang mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> steht und über ein paar andere Sachen, alte und neue, die ich höre. Viel Spaß damit. Und denkt an Robb, der, wie ich vermute, von ganzem Herzen zugestimmt hätte.</p>
<p><a href="https://www.tcboyle.de/ueber-musik-fuer-den-jungen-mit-dem-grossen-herzen/">Über Musik (für den Jungen mit dem großen Herzen)</a></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 29. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-08-2015/">What&#8217;s New? 29/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/05/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 21:45:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht) ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8201" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht), aber am meisten vermisse ich meine Musik. Ich nehme weder einen i-Pod noch meinen Laptop mit, denn ich reise mit leichtem Gepäck, nur ich mit meinen beiden Umhängetaschen, vollgestopft mit Unterwäsche in verschiedenen Stadien der Sauberkeit oder Schmutzigkeit. Zu Hause begleitet mich Musik während des ganzen Tages, und sie hält mich auf eine Weise aufrecht, die mir solange nicht wirklich klar ist, bis sie mir vorenthalten wird. Unterwegs. Dort esse ich dreimal am Tag im Restaurant, wenn auch für gewöhnlich in einem sehr guten Restaurant. Aber je besser das Essen ist, desto mehr isst man, und natürlich versetzen sie alles reichlich mit Butter, Zucker und Salz, sogar Brokkoli, weshalb man immer wiederkommt. Jetzt bin ich also zu Hause. Ich habe die Frau, den Hund, den Garten, die Berge, die Hausmannskost – und das Bett, hier oben im Bild. Ich fühle mich gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und die Neuigkeiten? <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> kam wohl besser an als alle anderen meiner letzten Bücher, wurde sehr häufig besprochen und verkaufte sich gut – und verkauft sich immer noch. Wir warten nun auf die Veröffentlichung als Taschenbuch im nächsten Jahr und, wenn ich es bis dahin fertigstellen kann, die Erstveröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> im Jahr darauf, mit dem ich mich jetzt endlich wieder beschäftige. Ich muss immer mit mir kämpfen, wieder dort weiterzumachen, wo ich aufgehört habe (und nein, ich versuche gar nicht erst zu schreiben, wenn ich unterwegs bin; Schreiben ist so gut wie heilig für mich, und muss in einer geheiligten Umgebung erfolgen). Aber ich bin daran gewöhnt. Das letzte Buch, das ich in einem Rutsch zu Ende schreiben konnte, ohne Unterbrechungen durch Lesereisen im In- und Ausland, war <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, damals gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Warum das so war, weiß ich nicht mehr, aber zwischen der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> im Jahr 1995 und der von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a> und dann von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C Boyle Stories</em></a> 1998 lagen drei Jahre, und das könnte etwas damit zu tun haben. Wie dem auch sei, ich bin wieder bei der Arbeit und fange an, mich wieder in meine Figuren hineinzufühlen (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> ist ein Buch mit drei Ich-Erzählern bzw. –Erzählerinnen) und hoffe auf das Beste, also wie sich Themen und Ereignisse aus mir ergießen und mich auf das Ende hin mitreißen werden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und damit komme ich zu den Franzosen. Mein langjähriger Verlag, Grasset, hat gerade <em>Une Mort à Kitchawank</em> herausgebracht, übersetzt von Simone Arous; enthalten sind die vierzehn neuen Kurzgeschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, die in Sektion IV unter dem Titel <em>A Death in Kitchawank</em> zu finden sind, plus eine längere Geschichte, die in früheren französischen Sammlungen nicht enthalten war, <em>Die Unwägbarkeit des Wassers</em>, um dem Ganzen noch mehr Gewicht zu verleihen. Da bekommt man wirklich etwas für seine Euros. Wegen der anstrengenden 23-Städte-Tour durch Amerika war ich noch nicht bereit, zur Veröffentlichung des Buches nach Frankreich zu reisen, so wie es bei der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in Großbritannien durch Bloomsbury Anfang des Monats der Fall war. Tut mir leid, aber ich bin einfach erschöpft. Übrigens hat Grasset im letzten Frühjahr <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> in der Übersetzung von Bernard Turle herausgebracht, ich war jedoch nicht in der Lage, zur Veröffentlichung nach Paris zu fliegen, da ich hier in den USA schon für einige Sachen gebucht war, bevor ich für Paris angefragt wurde (ich habe versprochen, im nächsten März zu reisen, wenn <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, was Bernard gerade übersetzt, auf Französisch erscheint). Das Kuriose im letzten Frühjahr, als ich nicht kommen konnte, war: Anstatt nach Paris zu fliegen, um mich mit Journalisten zu treffen, meine vielen lieben alten Freunde zu sehen, exquisit zu speisen und im feinen, ruhigen und mir vertrauten Hotel in der Rue des Saints-Pères zu übernachten – alles inklusive – bin ich nach Arizona gefahren und fand mich auf eigene Kosten auf dem Salat-Fest in Yuma wieder. Ein schöner Tausch, oder?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls haben viele von Euch wohl mibekommen, dass ich inzwischen in Twitter vernarrt bin, weil mein amerikanischer Verlag (Ecco) ein Twitter-Konto für mich eingerichtet hat. Das macht mir viel Spaß, ich entwickle verschiedene Routinen, dokumentiere meinen überaus aufregenden Alltag und so weiter, aber ich weiß nicht, wie lange ich damit beschäftigt sein werde. Darüber hinaus warten wir immer noch auf die Veröffentlichung der neuen Kurzgeschichten <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> in <em>The Kenyon Review</em> und <em>Die argentinische Ameise</em> in <em>McSweeney’s</em>, während die Essays, die ich anlässlich der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> geschrieben habe, inzwischen online sind: einer über meine augenblicklichen Lieblings-Rocksongs auf der Website <a href="https://largeheartedboy.com/" target="_blank">Largehearted Boy</a> und einer über Schizophrenie auf Buzzfeed. Und schließlich enthält die aktuelle Online-Ausgabe von <em>Narrative</em> meine Erzählung über die Dürre <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, die Joe Spano am vergangenen Sonntag und am Montag bei <em>Speaking of Stories</em> hier in Santa Barbara so brillant (und urkomisch) vorgetragen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s. Erstmal. Guckt euch den Twitter-Feed an, solange er noch da ist. Und ihr Twitterer, die ihr auf dieser ehrwürdigen Seite hier vorbeischaut, um auf dem Message Board weiter zu diskutieren, seid willkommen. Wir sehen uns alle bald wieder. Irgendwo. Vielleicht in den Bergen. Und bevor ich es vergesse: Braucht jemand Ratten? Ich habe Unmengen davon.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Mai 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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