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	<title>New York Festival Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>New York Festival Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/10/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:25:59 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/">What&#8217;s New? 04/10/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2951" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es gibt nicht viel zu berichten, außer dass Gott offensichtlich nicht will, dass ich Boogiesurfen gehe. Letztes Jahr im Frühling, als ich von einer ausgedehnten Feier in New York zurückkehrte (die das Immunsystem schwächte, nicht nur meines, sondern das des gesamten Planeten), schlich ich mich für drei Tage an die Küste, um in einer kleinen Stadt an einem Strand, an dem die Wellen genau richtig sind, ins Meer einzutauchen. Doch ich wurde krank und konnte nicht ins Wasser gehen. Also wartete ich, bis die Touristensaison vorbei war, und schlich letzte Woche an denselben Ort zurück. Ja. Eure Vermutung stimmt. Wieder krank. Ein Kratzen im Hals am Abend, bevor ich losfuhr, gefolgt von grippalem Befinden und so, nichts mit Eintauchen in die kalte Brandung.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe es jedoch geschafft, den Schluss der zweiten meiner neuen Kurzgeschichten mit dem Titel <em>The Silence</em> in die Tasten zu hämmern, genauso wie diese perfekt geformten Wellen an die Küste hämmerten und dabei ihren Rhythmus auf mein an den Stuhl gefesseltes Selbst übertrugen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich jetzt mache, außer dass ich mich gut erhole, danke, und jeden Tag drei Stunden damit verbringe, aus Brandschutzgründen im Wald totes Gehölz zu schlagen, ist, dass ich die goldenen Herbsttage genieße (»Jahreszeit der Nebel und milden Reife/Enger Busenfreund der Vollendung gebenden Sonne« &#8211; John Keats, <em>Ode to Autumn</em>), während ich anfange, an meinem dreiundzwanzigsten Buch zu arbeiten. Obwohl es sich dabei eigentlich formal gesehen um den nächsten Roman nach <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> handelt, ist es das dreiundzwanzigste Buch, weil die Geschichten aus diesem Herbst aller Wahrscheinlichkeit nach von dem besagten Roman unterbrochen werden und so auf ihre Fertigstellung im nächsten Jahr warten müssen. Aber ich greife mir selbst vorweg. Ich bin ganz einfach glücklich, wieder an Geschichten zu arbeiten und mich in den Herbst hinein zu entspannen, von dem Keats nie geahnt hätte, dass er gleichzeitig die Jahreszeit von eindeutig gar nicht milden Feuersbrünsten ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An der Veröffentlichungsfront tut sich auch etwas: Mein langjähriger Verleger Viking und mein scharfsinniger, vitaler, Berg-und-Tal-kletternder Lektor Paul Slovak haben sich darauf geeinigt, wie viele von Euch wissen, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> im März 2011 herauszubringen, gleich nach der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> kurz nach Weihnachten und der gebundenen Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> in der dritten Januarwoche von diesem schnell näherrückenden Zeppelin eines Jahres, 2010. Und wenn Ihr das für gute Nachrichten haltet, lasst Euch sagen, dass in Slowenien große Freude herrscht, weil dort zum ersten Mal eines meiner Bücher (<a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>) in einer slowenischen Übersetzung erscheinen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch? Na ja, natürlich war ich mit dem Puli (ungarischer Wasserhund) am Strand joggen (nicht an dem Strand die Küste aufwärts, den ich nicht verraten werde, sondern an dem Strand am Ende der Straße hier, ein sehr schöner Strand, aber mit Wellen, die nicht einmal mangelhaft sind). Das dazugehörige Foto, mit freundlicher Genehmigung von Roy Corsell, der zu Besuch war, bis vor kurzem in New York weilte und jetzt in Las Vegas, zeigt den richtigen Griff, um die Dreadlocks eines durchschnittlichen Pulis zu entsanden. Von welcher Rasse Darda ein leuchtendes Beispiel ist, wie Ihr sehen könnt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt gehe ich mir aber erst einmal den Kopf über die nächste Geschichte aus der Reihe zerbrechen, in der Hoffnung, dass es wie immer eine nächste und sogar eine übernächste geben wird. Man weiß nie. Wir wissen, wo sie hingehen, diese Geschichten &#8211; aufs Papier, in die Köpfe der Leser, hinaus in die geschäftige Welt, wo sie vergessen werden &#8211; aber wir wissen nie, wo sie herkommen. Oder ob sie kommen.</p>
<p>PS: Bevor ich es vergesse, nehmt bitte zur Kenntnis, dass ich am 16. Oktober beim New York Festival auftreten werde, zusammen mit Mary Gaitskill, einer Schriftstellerin, deren Werk ich liebe, und am 17. Oktober im Paramount Theater in meiner Heimatstadt Peekskill, im Rahmen des 400. Jahrestages des Hudson Valley. Und lasst mich die Italiener nur ein bisschen herzlich grüßen, die gerade <em>Le Donne</em> aus Feltrinelli veröffentlicht haben, mit dem wunderbar fantasiereichen Kunstwerk, welches letzten Winter die Titelseite der Besprechung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> in der New York Times zierte. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Oktober 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/">What&#8217;s New? 04/10/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 10/06/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2005 21:17:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/">What&#8217;s New? 10/06/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_75i1.jpg" alt="" width="219" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8263" />Wie schon zuvor von den europäischen Messagistas berichtet, war ich etliche Zeitzonen entfernt, um Deutschland, Schweiz und Frankreich mit guter Unterhaltung zu beliefern. Das Tempo war mörderisch &#8211; wenigstens in den ersten zwei Wochen in Deutschland &#8211; und obwohl ich schon seit einer Woche zu Hause bin, habe ich mich noch nicht davon erholt. Meine Gedanken sind verworren und mein Körper ist eigensinnig, als ob ich irgend eine komische Trennung von Wahrnehmung und Körperlichkeit erfahren hätte. Ich frage mich, wieviel guten kalifornischen Weines es brauchen wird, um das Getrennte wieder zueinander zu bringen. Auf jeden Fall ist alles glatt gegangen. Die Veranstaltungen waren alle ausverkauft, und überall fanden wir eine große und enthusiastische Zuhörerschaft vor (in Stuttgart über elfhundert). Übrigens, das »Wir« in diesem Zusammenhang bezieht sich auf mich und Jan Josef Liefers, den großartigen deutschen Schauspieler, der mich auf meiner Tour begleitete (Jan Josef ist die Stimme des Hörbuches von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, wie <em>The Inner Circle</em> in Deutschland genannt wird, und er und ich lasen abwechselnd den Prolog, auf englisch und deutsch). Zweimal hatten wir als Moderator meinen alten Freund, den »coolen« David Eisermann, und ebenfalls zweimal einen anderen alten Freund, Manfred Heinfeldner, dabei. Und in Zürich hatte ich einmal mehr das Vergnügen der Zusammenarbeit mit Alexander Seibt. Was für ein Spaß! Welch Erschöpfung! Und wie hoch kann ich es der heroischen Christina Knecht vom Hanser Verlag anrechnen, die sich mächtig für meinen Überlebenskampf abrackerte?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die paar Tage in Paris habe ich damit zugebracht, Journalisten zu treffen, wegen der kommenden Veröffentlichung von <em>The Inner Circle</em> (<em>Le Cercle des initiés</em>) im September, und ich konnte eine wohltuende Stunde mit Carlos Fuentes herausschlagen, zu dem ich von einer anderen alten Freundin eingeladen worden war, der Directrice littéraire von Grasset, Ariane Fasquelle. Außerdem, und in ganz ergreifender Weise, hatte ich Gelegenheit, das Institut Des Sourds-Muets zu besuchen, in welchem der Wild-Child-Teil von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> spielt, und wo ich die marmorne Treppe hinaufstapfte, die auch einst Victor benutzt hatte. Ach ja, dann war da noch dieser Abend, mein einziger freier Abend, an dem ich eine winzige Flasche Wein und eine Stulle mit hinunter an die Seine nahm, um dort zu sitzen, zu essen, zu trinken und zu lesen &#8211; ein guter Plan, ein edler Plan, der jedoch, unglücklicherweise vom Regen unterbrochen wurde. Nicht davon entmutigt, geschlagen gegeben, ins Mark getroffen oder übermäßig gelähmt, machte ich es mir auf ein paar Pappen gemütlich, welche die örtlichen Clochards dort unter einer der Brücken liegen gelassen hatten. Während ich glücklich und zufrieden las, trank und mampfte, schlenderten Paare unter Regenschirmen an mir vorbei, auf der Suche nach feiner Küche. Sie sahen die roten Turnschuhe, den Bart, die Lederjacke und fragten sich selbst: Verschnorrt der dort Euros? Aber nein, das ist ja nur ein harmloser amerikanischer Romancier, der die Nachtluft genießt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch? An der Veröffenlichungsfront hat Viking den Zuschlag für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> bekommen (die Nachricht erreichte mich telefonisch im Hotelgarten in Köln), und wir planen eine schnelle Veröffentlichung. Beim jetzigen Stand der Dinge soll das Buch in weniger als einem Jahr erscheinen, und das ist schnell, wenn man bedenkt, dass wir im September drei Bücher herausbringen: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a> und die Taschenbuch-Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>. Bezüglich der Lesungen &#8211; ja, ich bin durch und durch ausgebrannt &#8211; aber ich werde einen Auftritt im Sommer haben und natürlich die Acht-Städte-Tour im Herbst, einschließlich eines Stopps beim New York Festival, wo ich mit einem glänzenden Schreiber auftrete, der zufälligerweise mein ehemaliger Student David Bezmozgis ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was ist dieser eine (Sommer-)Auftritt, mögt ihr Euch fragen? Wie schon im letzten Eintrag erwähnt: am Vatertag, dem 19. Juni, um 18:00 Uhr, werde ich im Hammer Museum in Westwood sein, um eine Vater/Tochter-Lesung mit Kerrie zu halten. Alle sind willkommen. Ich sehe Euch dort. Bye-bye. </p>
<p>P.S. Das Foto auf dieser Seite ist von Thomas Rabsch, der mich in Köln einlud, mit seiner kleinen Plastik-Aufblaspuppe im Edvard-Munch-Stil »Der Schrei« zu interagieren.</p>
<p>P.P.S. Erstaunlicherweise gibt es eine erste Vorabbesprechung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>. Es ist eine überschwängliche und (zum Glück) anerkennende Besprechung im <em>Kirkus</em>. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 10. Juni 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. Foto: Thomas Rabsch</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/">What&#8217;s New? 10/06/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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