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	<title>Schreiben Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Schreiben Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 31/01/2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 22:36:26 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7674" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich stehe früh auf. Das war nicht immer so – in einer Phase meines Lebens bedeutete früh gegen Mittag und ich habe nachts, in den frühen Morgenstunden, geschrieben, aber seit vielen Jahren halte ich mich an einen regelmäßigen Zeitplan, der vorsieht, dass ich um halb zwölf ins Bett gehe und um sechs Uhr morgens aufstehe. In meiner früheren Inkarnation hatte ich zwar die stillen nächtlichen Stunden zur Verfügung, ich stellte jedoch fest, dass ich nicht so viel schaffte, weil ich einigermaßen erschöpft war, denn ich hatte ja schon einen ganzen Tag hinter mir. Als ich meinen ersten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, anfing, ging ich zu den Vormittagsstunden über und wünsche mir auch nicht den vorherigen Zustand zurück. Ich erwähne das, weil ich heute Morgen schon vor dem Sonnenaufgang am Strand war, und die herrliche rosafarbene Morgendämmerung breitete sich über den Wellen aus (schaut Euch das beigefügte Foto an). Ich arbeite sieben Tage die Woche, denn mein Boss ist ein sklaventreibender Mistkerl (der außerdem zufällig der netteste Typ ist, den ich kenne). Zur Zeit bin ich zur Hälfte mit dem nächsten Roman fertig und werde Euch informieren, wenn er fertig ist und ich mich wieder Kurzgeschichten zuwenden kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Apropos Kurzgeschichten – von den neuen, die ich nach der Abgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> und vor dem neuen Roman geschrieben habe, sind zwei im <em>The New Yorker</em> erschienen (<em>Princess</em> und <em>The End Is Only A Beginning</em>), eine in <em>Esquire</em> (<em>Sanctuary</em>) und eine weitere (<em>The Maneater</em>) wird demnächst in <em>Narrative</em> veröffentlicht. Letztere ist eine Hommage an und eine Weiterentwicklung von Kenneth Andersons Jagdgeschichten aus seinen Jahren in Indien zu Beginn des letzten Jahrhunderts, Geschichten, die ich als Kind geliebt und die ich kürzlich wiederentdeckt habe, als mir jemand eine Liste der hundert besten Umweltbücher schickte, auf der Anderson auch zu finden war, da er sich nach seiner Zeit als Schlächter von Wildtieren als Anwalt für den Schutz von Wildtieren betätigte. Hier ist die erste Zeile der Geschichte: </p>
<blockquote><p><em>»Was es noch beuruhigender machte, war, dass er Hände, Füße und Kopf übrigließ, als wenn diese Körperteile, anders als alles andere auf seinem Speiseplan, ihn irgendwie erschreckten&#8230;«</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In der Tat. Mich erschrecken sie auch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es ist Euch vielleicht aufgefallen, dass ich Euch keine Zusammenfassung des Romans, den ich gerade schreibe, geliefert habe, und das liegt daran, dass ich im Moment ein wenig davor zurückscheue. Doch bleibt dran für ein Update, wenn die Monate vorübergehen und die Geschichte sich unter meinen tanzenden Fingerspitzen verfestigt. Ein Titel, sagt Ihr? Ihr wollt einen Titel? Okay: Der Arbeitstitel lautet <em>No Direction Home</em>. Ihr wollt ein Thema? Im Großen und Ganzen dasselbe wie bei allen meinen Büchern: Das Leben, gesehen durch die Augen eines großen Menschenaffen auf dem Planeten Erde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao erstmal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2024 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/">What&#8217;s New? 31/01/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/11/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 22:56:33 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/">What&#8217;s New? 30/11/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6336" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Neulich habe ich es runter bis an den Strand geschafft, wo ich mich durch den lockeren Sand kämpfen und etwas Treibholz für den Kamin sammeln konnte, als Vorbereitung auf die kalten Abende und Nächte, die da kommen werden. Warum ich das erwähne? Weil ich jetzt zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder ohne Stützverband mobil und in der Lage bin, ein paar Stufen zu erklimmen, ohne mich wie ein Schimpanse bewegen zu müssen. Ich musste jedoch meine zweiwöchige Reise nach New York streichen, da ich noch nicht soweit bin, mich Meile um Meile durch Flughafenkorridore zu schleppen und in einem Sitz von der Größe eines Schuhkartons zu sitzen, mit zusammengefalteten Beinen und bis unters Kinn hochgezogenen Knien. Frau B. wird, in Begleitung ihrer Schwester, ohne mich verreisen. Währendessen mache ich das, was ich immer mache – ich verbringe meine Tage auf die ewig gleiche Weise: über meiner Tastatur träumen, in natürlicher und auch in unnatürlicher Umgebung umherhumpeln (ich hoffe, eine Pilgerwanderung zu meiner Lieblingsbar unternehmen zu können, ein Fußmarsch von einer Meile, kein Gedanke an die Meile für den Rückweg, meistens krieche ich sowieso nur).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wo wir jetzt diese kleine Sache überstanden haben, hier ein paar Neuigkeiten aus dem nicht-orthopädischen Bereich. Erstens hatte ich Gelegenheit zu beobachten, dass die Feiertage schon begonnen haben, während die Erde wirbelnd um die Sonne kreist, ob wir es bemerken oder nicht. Thanksgiving, das große Fest für Fleischfresser (siehe meine Geschichte <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>) hat dieses Jahr sehr viel Spaß gemacht, da ich es nicht hier, hinter einem Berg verkrusteter Küchengeräte, verklebter Teller und eingebrannter Pfannen verbracht habe, und ich nicht Soße, Blut und Spucke von der Wand wischen musste; sondern wir waren bei meiner Schwägerin, wo alles, was man von mir erwartete, das Einschenken von Sekt war, und das Herumtollen auf dem Fußboden mit Kindern und Hunden. Zweitens habe ich meinen Frieden mit der Tatsache gemacht, dass es hier zu meinen Lebzeiten nie mehr regnen wird (der Wetterbericht sagt, es könne doch ein kleines bisschen Regen geben, so um Ende Dezember 2030 herum), und das hat mir erlaubt, das Licht willkommen zu heißen und der Sonne ihre unbarmherzige Grausamkeit wenn schon nicht zu vergeben, so doch sie zu tolerieren. Wir haben Spätherbst. Die Temperatur liegt morgens im einstelligen Celsiusbereich, und abends sitze ich am Kaminfeuer, höre Musik und lese, und wenn ich meine Tage in alten Klamotten frierend am Schreibtisch verbringe, dann ist das nur das, was man erwartet. Charles Dickens würde das verstehen. Nennt es den Geist der Feiertage.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Veröffentlichungen angeht: Impedimenta hat <em>Una libertad luminosa</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-licht/"><em>Das Licht</em></a>) in der Übersetzung von Jon Bilbao herausgebracht (mit dem Wahnsinns-Umschlagbild), und Grasset hat <em>Histoires de couples</em> veröffentlicht (sieben der zwölf Geschichten aus <em>The Relive Box</em>/<a href="https://www.tcboyle.de/werke/sind-wir-nicht-menschen/"><em>Sind wir nicht Menschen</em></a>) in der Übersetzung von Bernard Turle. Wie ich letzten Monat schon erwähnt habe wird <em>McSweeney’s</em> bald <em>Dog Lab</em> bringen, eine Geschichte aus der Zeit, nachdem ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> fertig geschrieben hatte, womit sie das eine oder andere Thema gemeinsam hat, und <em>Esquire</em> wird meine Geschichte über die Anfänge der Pandemie, <em>The Thirteenth Day</em>, zu Anfang des nächsten Jahres veröffentlichen. Mittlerweile ist der Roman-in-Arbeit bei Seite 260 und strebt in den nächsten paar Monaten der Vollendung entgegen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sorgt das Dasein als Krüppel und das An-den-Schreibtisch-gefesselt-sein insofern für eine Art fieberhafter Produktivität, als diese die Langeweile und die Verzweiflung vertreibt? Ich schätze, das ist so, aber dann wiederum, ist das nicht in jedem Fall die Aufgabe von Kunst, auch zu Zeiten, in denen ich voll beweglich und stark bin? Und mal ehrlich, was soll ich denn sonst machen? Für ein politisches Amt kandidieren? Für die Meisterschaft im Eiskunstlaufen trainieren? Einen Bonbonladen aufmachen? Nee. Ich sitze einfach weiter hier. Und schreibe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao erstmal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. November 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/">What&#8217;s New? 30/11/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/05/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 21:45:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht) ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8201" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht), aber am meisten vermisse ich meine Musik. Ich nehme weder einen i-Pod noch meinen Laptop mit, denn ich reise mit leichtem Gepäck, nur ich mit meinen beiden Umhängetaschen, vollgestopft mit Unterwäsche in verschiedenen Stadien der Sauberkeit oder Schmutzigkeit. Zu Hause begleitet mich Musik während des ganzen Tages, und sie hält mich auf eine Weise aufrecht, die mir solange nicht wirklich klar ist, bis sie mir vorenthalten wird. Unterwegs. Dort esse ich dreimal am Tag im Restaurant, wenn auch für gewöhnlich in einem sehr guten Restaurant. Aber je besser das Essen ist, desto mehr isst man, und natürlich versetzen sie alles reichlich mit Butter, Zucker und Salz, sogar Brokkoli, weshalb man immer wiederkommt. Jetzt bin ich also zu Hause. Ich habe die Frau, den Hund, den Garten, die Berge, die Hausmannskost – und das Bett, hier oben im Bild. Ich fühle mich gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und die Neuigkeiten? <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> kam wohl besser an als alle anderen meiner letzten Bücher, wurde sehr häufig besprochen und verkaufte sich gut – und verkauft sich immer noch. Wir warten nun auf die Veröffentlichung als Taschenbuch im nächsten Jahr und, wenn ich es bis dahin fertigstellen kann, die Erstveröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> im Jahr darauf, mit dem ich mich jetzt endlich wieder beschäftige. Ich muss immer mit mir kämpfen, wieder dort weiterzumachen, wo ich aufgehört habe (und nein, ich versuche gar nicht erst zu schreiben, wenn ich unterwegs bin; Schreiben ist so gut wie heilig für mich, und muss in einer geheiligten Umgebung erfolgen). Aber ich bin daran gewöhnt. Das letzte Buch, das ich in einem Rutsch zu Ende schreiben konnte, ohne Unterbrechungen durch Lesereisen im In- und Ausland, war <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, damals gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Warum das so war, weiß ich nicht mehr, aber zwischen der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> im Jahr 1995 und der von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a> und dann von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C Boyle Stories</em></a> 1998 lagen drei Jahre, und das könnte etwas damit zu tun haben. Wie dem auch sei, ich bin wieder bei der Arbeit und fange an, mich wieder in meine Figuren hineinzufühlen (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> ist ein Buch mit drei Ich-Erzählern bzw. –Erzählerinnen) und hoffe auf das Beste, also wie sich Themen und Ereignisse aus mir ergießen und mich auf das Ende hin mitreißen werden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und damit komme ich zu den Franzosen. Mein langjähriger Verlag, Grasset, hat gerade <em>Une Mort à Kitchawank</em> herausgebracht, übersetzt von Simone Arous; enthalten sind die vierzehn neuen Kurzgeschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, die in Sektion IV unter dem Titel <em>A Death in Kitchawank</em> zu finden sind, plus eine längere Geschichte, die in früheren französischen Sammlungen nicht enthalten war, <em>Die Unwägbarkeit des Wassers</em>, um dem Ganzen noch mehr Gewicht zu verleihen. Da bekommt man wirklich etwas für seine Euros. Wegen der anstrengenden 23-Städte-Tour durch Amerika war ich noch nicht bereit, zur Veröffentlichung des Buches nach Frankreich zu reisen, so wie es bei der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in Großbritannien durch Bloomsbury Anfang des Monats der Fall war. Tut mir leid, aber ich bin einfach erschöpft. Übrigens hat Grasset im letzten Frühjahr <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> in der Übersetzung von Bernard Turle herausgebracht, ich war jedoch nicht in der Lage, zur Veröffentlichung nach Paris zu fliegen, da ich hier in den USA schon für einige Sachen gebucht war, bevor ich für Paris angefragt wurde (ich habe versprochen, im nächsten März zu reisen, wenn <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, was Bernard gerade übersetzt, auf Französisch erscheint). Das Kuriose im letzten Frühjahr, als ich nicht kommen konnte, war: Anstatt nach Paris zu fliegen, um mich mit Journalisten zu treffen, meine vielen lieben alten Freunde zu sehen, exquisit zu speisen und im feinen, ruhigen und mir vertrauten Hotel in der Rue des Saints-Pères zu übernachten – alles inklusive – bin ich nach Arizona gefahren und fand mich auf eigene Kosten auf dem Salat-Fest in Yuma wieder. Ein schöner Tausch, oder?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls haben viele von Euch wohl mibekommen, dass ich inzwischen in Twitter vernarrt bin, weil mein amerikanischer Verlag (Ecco) ein Twitter-Konto für mich eingerichtet hat. Das macht mir viel Spaß, ich entwickle verschiedene Routinen, dokumentiere meinen überaus aufregenden Alltag und so weiter, aber ich weiß nicht, wie lange ich damit beschäftigt sein werde. Darüber hinaus warten wir immer noch auf die Veröffentlichung der neuen Kurzgeschichten <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> in <em>The Kenyon Review</em> und <em>Die argentinische Ameise</em> in <em>McSweeney’s</em>, während die Essays, die ich anlässlich der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> geschrieben habe, inzwischen online sind: einer über meine augenblicklichen Lieblings-Rocksongs auf der Website <a href="https://largeheartedboy.com/" target="_blank">Largehearted Boy</a> und einer über Schizophrenie auf Buzzfeed. Und schließlich enthält die aktuelle Online-Ausgabe von <em>Narrative</em> meine Erzählung über die Dürre <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, die Joe Spano am vergangenen Sonntag und am Montag bei <em>Speaking of Stories</em> hier in Santa Barbara so brillant (und urkomisch) vorgetragen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s. Erstmal. Guckt euch den Twitter-Feed an, solange er noch da ist. Und ihr Twitterer, die ihr auf dieser ehrwürdigen Seite hier vorbeischaut, um auf dem Message Board weiter zu diskutieren, seid willkommen. Wir sehen uns alle bald wieder. Irgendwo. Vielleicht in den Bergen. Und bevor ich es vergesse: Braucht jemand Ratten? Ich habe Unmengen davon.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Mai 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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