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	<title>Soziale Medien Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Soziale Medien Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 28/09/2022</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-09-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 21:24:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe seit meiner letzten Mitteilung einige Meilensteine erreicht: Meine zwölfte Geschichtensammlung, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, ist herausgekommen, und ich bemühe mich währenddessen auch schon, neue Geschichten zu schreiben; und ich habe Ratte Nummer 300 lebend gefangen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6832" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich habe seit meiner letzten Mitteilung einige Meilensteine erreicht: Meine zwölfte Geschichtensammlung, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, ist herausgekommen, und ich bemühe mich währenddessen auch schon, neue Geschichten zu schreiben; und ich habe Ratte Nummer 300 (gezählt über die letzten fünf Jahre) lebend gefangen und in die nahen Berge gebracht, was die dortigen Kojoten sehr zu schätzen wissen. Ich habe nichts gegen die Ratten – sie waren vor mir in diesem Haus und werden sich noch lange nach mir in seinen Wänden tummeln – aber sie neigen dazu, auf den Kabeln der Autos herumzukauen, was Tausende Dollar an Reparaturkosten zur Folge hat, ganz zu schweigen davon, dass sie in die Frühstücksflocken kacken. Deswegen die Deportation. Ich verwende eine Havahart-Lebendfalle und bestücke sie mit Skippy Superchunk Erdnussbutter. Oh, was haben Ratten für einen Verstand! Man kann eine mit einer Schnappfalle töten, aber die anderen beobachten das und werden besagte Falle in Zukunft meiden; aber mit einer Lebendfalle sehen sie lediglich, wie ihre Schwester, Mutter, ihr Vater, Bruder, Onkel oder Opa völlig unversehrt Erdnussbutter mampft. Und wenn sie oder er am folgenden Abend verschwunden ist, nun, es gibt seltsamere und grausamere Dinge in einem Rattenleben; und falls die Erdnussbutter erneut auftaucht, wie kann die nächste Ratte da widerstehen? (Für weitergehende Lektüre siehe meine Geschichten <em>Dreizehnhundert Ratten</em> und <em>Der Flüchtling</em>.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und nun zu den Geschichten. Den Leuten scheinen sie zu gefallen. Ich hoffe nur, es kommt nicht zu Aufständen in den Buchläden, wenn das Buch ausverkauft ist, schließlich stehen die Feiertage vor der Tür, und die Menschen wollen dringend etwas anderes lesen als deprimierende Nachrichten über die Klimakatastrophe und die Einschüchterungsmethoden der extremen Rechten, womit wir jeden Tag konfrontiert werden. Also: erfreut Euch daran. Inzwischen habe ich vier neue Kurzgeschichten geschrieben, seit ich den neuen Roman, <em>Blue Skies</em>, abgeliefert habe, der im Frühjahr herauskommen wird. Wie ich schon letzten Monat erwähnt habe, wird die erste Geschichte, <em>Princess</em>, in einer der nächsten Ausgaben des <em>New Yorker</em> erscheinen. Genießt sie ebenfalls.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darüber hinaus verlaufen meine Tage auf ruhige, erholsame Art, und ich nutze den Strand ein paar Tage die Woche, fast immer ganz für mich allein, allerdings leistet mir Dr. Boyle der Jüngere Gesellschaft, wenn das Krankenhaus ihm für ein paar Minuten frei gibt, was recht selten vorkommt, und er sich von L.A. auf den Weg hierher macht. Frau Boyle? Vergesst es. Sie hasst das Meer, den Strand, die Sonne – und wenn sie mich begleiten wollte, müsste sie vom Sofa aufstehen. Aber wir trinken durchaus Wein zusammen, sitzen im Garten und sehen zu, wie sich abends das Licht verändert, während wir auf den Herbst zusteuern, der »Zeit der Feuchte und der Fruchtbarkeit«, wie Keats es ausdrückte, und vergebens auf Regen warten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und schließlich hat mein älterer Sohn Milo die Website <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">tcboyle.com</a> aktualisiert, damit die Benutzung leichter ist und man den Text auch wirklich ohne Lupe auf dem Handy lesen kann. Milo hat die Website für mich 1999 erstellt, als er noch zur Schule ging. Damals war sie sehr bedeutend – alle, die sich über Literatur informieren und austauschen wollten, haben sich dort versammelt – aber mit dem Aufkommen der sozialen Medien wurde sie weniger wichtig. Leider mussten wir mit der neuen Ausgestaltung das Message Board aufgeben, weil es schwer wurde, es zu kontrollieren, mit den ganzen Pornbots, den Politicobots und den ganz normalen Botbots. Ich blicke wehmütig zurück auf all die Jahre voll von anregenden und lustigen Gesprächen mit den vielen guten Freunden, die ich durch das Forum gewonnen habe: DMAC, Sandye Utley, Robb Kunkel, Eric Eyre, Kaytie, Lynn, Fons, den Toadster und so viele andere. Ich hoffe, sie sind auch auf <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a> mit dabei, was ich mir auch von Euch allen erhoffe, und halten die Gespräche am Laufen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao fürs Erste.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. September 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-09-2022/">What&#8217;s New? 28/09/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/06/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 21:34:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Die Terranauten]]></category>
		<category><![CDATA[Fische]]></category>
		<category><![CDATA[Hart auf hart]]></category>
		<category><![CDATA[Milo Boyle]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2015/">What&#8217;s New? 26/06/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8269" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ihr werdet feststellen, dass Milo kürzlich meinen <a href="https://x.com/tcboyle" target="_blank">Twitter-Feed</a> zu diesen Seiten hinzugefügt hat, was in meinen Augen nur dazu beiträgt, unsere Reichweite ein wenig zu vergrößern und ein neues Publikum dazu zu bewegen, uns hier zu besuchen. Wie viele von Euch wissen, habe ich die Sozialen Medien bisher gemieden, weil wir hier schon seit fast sechzehn Jahren unseren eigenen Treffpunkt haben, lange bevor es Facebook, Twitter und Co. gab. Ich war zufrieden – und erfreut, geehrt und begeistert – darüber, mit so vielen von Euch tiefgründigen und unendlich kreativen Lesern in Kontakt zu sein und hatte mich deshalb dagegen gesträubt, das auszuweiten, bis Ecco im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> Ende März den Twitter-Account einrichtete. Seitdem twittere ich wie wild und finde das Medium perfekt, nicht nur für launige Sprüche, sondern auch, um mit einem lustigen Augenzwinkern einen Einblick in mein tägliches Leben hier an der Küste Kaliforniens zu geben, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie die Natur schaltet und waltet, hier auf diesem kleinen, anderhalb Hektar großen Grundstück. Normalerweise wäre ich jetzt in den Bergen und würde Euch in monatlichen Häppchen mit Nachrichten aus der Wildnis des Sequoia Nationalparks versorgen, aber die Umstände haben mich in den letzten zwei Monaten zu Hause gehalten, Monate, die so entspannt und alltäglich waren wie kaum welche in meiner Erinnerung (eine wahrhaft willkommene Erholung nach der Tournee durch dreißig Städte hier und im Ausland, die den größten Teil der Zeit von Februar bis Ende April in Anspruch genommen hat). Also: die Tweets. Viel Spaß damit. Betrachtet sie als eine weitere Schicht der gehaltvollen Torte, die wir alle hier genießen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was gibt’s Neues? Also, gestern Morgen war einer von den beiden hier nistenden Rotschwanzbussarden auf dem Sims direkt vor dem Fenster die ganze Zeit am Pfeifen/Kreischen, was ziemlich aufregend war, aber er/sie machte sich davon, bevor ich ein Foto schießen konnte, weil mein Handy gerade aufgeladen wurde (eine echte Plage – warum können sie kein ewiges Telefon erfinden, das ausschließlich mit Atommüll betrieben wird?). Noch mehr Neues? Die Monarchfalter haben unzählige Eier auf meinen bald abgefressenen Wolfsmilchgewächsen abgelegt. Noch mehr? Die Fische im Teich halten sich wacker, die Ratten werden weniger (nur für kurze Zeit, da bin ich mir sicher), und die Dürre dauert an, und die Zeit der Feuersbrünste droht über unseren Köpfen. Wir hoffen alle auf einen schönen, nassen El-Nino-Winter, die Anzeichen dafür sind vielversprechend, aber für die Robbenjungen wird es dieses Jahr schwer, sie drohen zu verhungern, wenn das Wasser sich erwärmt und ihre Beute weniger wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die literarischen Neuigkeiten angeht (darum soll es sich hier doch drehen, oder?) so kann ich sagen, dass der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a>, gut vorankommt und jetzt ertwa 2/3 des Wegs bis zur Ziellinie geschafft ist. Diesmal fiel es mir besonders schwer, nach der Tournee wieder mit dem Schreiben anzufangen, und ich weiß nicht genau, warum. Ich hatte den ersten der beiden geplanten Abschnitte fertiggestellt, bevor ich mich auf den Weg machte, um die Flughäfen dieser Welt heimzusuchen, und das war ganz in Ordnung so, aber vielleicht war diese Tour so lang und anstrengend, dass nicht sofort alles wieder seinen Platz einnahm, angesichts der fiktiven Welt, in der meine Terranauten leben. (Nebenbei, klingt das wie ein Science-Fiction-Titel? Na ja, das ist es ja auch, aber eigentlich doch nicht, wie Ihr dann sehen werdet.) Jedenfalls hat das ruhige Alltagsleben zu Hause eine wunderbar erholsame Wirkung gehabt, und jetzt stecke ich tief drin im Buch und steuere auf sein immer noch mysteriöses Ende zu.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Werde ich meine Figuren umbringen, wie wir letzte Woche im Message Board so lebhaft diskutiert haben? Ich bin mir noch nicht sicher. Ich hoffe nur, dass sie mich nicht vorher umbringen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. Juni 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2015/">What&#8217;s New? 26/06/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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