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	<title>The Best American Short Stories Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>The Best American Short Stories Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 09/09/2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 16:35:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beängstigende Zeiten, und sie werden immer beängstigender. Kalifornien brennt – schon wieder, eigentlich immer – das Virus beherrscht uns, überall Proteste und die schreckliche Aussicht auf noch mehr, wenn Trump sich weigert, seine Niederlage bei der Wahl im November einzugestehen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2020/">What&#8217;s New? 09/09/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/09/news_251i1.jpg" alt="" width="195" height="300" class="alignleft size-full wp-image-4671" />Beängstigende Zeiten, und sie werden immer beängstigender. Kalifornien brennt – schon wieder, eigentlich immer – das Virus beherrscht uns, überall Proteste und die schreckliche Aussicht auf noch mehr, wenn Trump sich weigert, seine Niederlage bei der Wahl im November einzugestehen. Hinzu kommt, dass ich den Fehler gemacht habe, mich in eine Reihe von Büchern zu vertiefen, die sich mit dem Zustand der Umwelt beschäftigen und damit, was wir uns in dieser Hinsicht erhoffen können (denkt nicht einmal daran, <em>Die unbewohnbare Erde</em> von David Wallace-Wells zu lesen, wenn Ihr nicht Selbstmord begehen wollt). Ich fühle mich von allen Seiten bedroht, wenn ich jeden Morgen unruhig aufwache und das Licht einer von Rauch verhüllten Sonne traurig und siech durch das Fenster sickert. Okay. Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals schlimmer als jetzt war. Und dennoch, und dennoch &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich das letzte Mal erwähnt habe, kann man eine Menge über diese Phase der erzwungenen Isolation sagen. Positiv fällt ins Gewicht, dass ich seit letzten Herbst in kein Flugzeug steigen musste, was schon für sich genommen den Druckregler um sechs Millionen Einheiten runterfährt, und ich hänge hier seit sechs Monaten nur geringfügig gestresst herum. Und das muss wohl sowas wie ein Rekord sein. Die Feuer bedrohen uns dieses Mal nicht unmittelbar, und die beispiellose Hitzewelle hat vorletzte Nacht etwas nachgelassen, als Nebel sich heranschlich und die Küste gestern den ganzen Tag und den größten Teil des heutigen Vormittags überzog. Nachdem ich die nächsten beiden Bücher – <em>Sprich mit mir</em>, einen Roman, und <em>I Walk Between the Raindrops</em>, Erzählungen – abgeliefert habe, befinde ich mich jetzt in einer Phase, in der ich lese, mir Notizen mache und nachdenke, was, obwohl es mich in den Fingern juckt zu schreiben, doch entspannend ist (Langeweile ist ein sehr wirksames Beruhigungsmittel).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich will mal was Schönes hören, Ihr nicht auch? Okay, gut. Für mich persönlich lief es hervorragend, was Publikationen betrifft. <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/"><em>América</em></a> kam am 1. September in einer Neuausgabe zum fünfundzwanzigsten Jahrestag heraus, Impedimenta hat eine hübsche spanische Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> herausgebracht, der erhabene und wie kein Zweiter schwer arbeitende Dirk van Gunsteren ist dabei, <em>Sprich mit mir</em> für die deutsche Ausgabe (im Januar im Hanser Verlag) zu übersetzen, und ich habe erfahren, dass eine meiner neuen Kurzgeschichten diesen Herbst im <em>New Yorker</em> erscheinen wird, und dass eine weitere im diesjährigen Band von <em>The Best American Short Stories</em> veröffentlicht wird, was nicht nur eine große Ehre ist, für die ich sehr dankbar bin, die Geschichte wird auch einem noch größeren Publikum nahe gebracht. Welche es ist? Das darf ich noch nicht verraten, da der Herausgeber gerne die Leser im Ungewissen lässt. Bald, meine Freunde, wird alles aufgedeckt werden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Achtet in der Zwischenzeit darauf, dass Eure Masken stramm sitzen. Man sagt, dass es vor Ende dieses Jahres einen wirksamen Impfstoff geben wird, den die Schwächsten zuerst bekommen sollen, und dass wir alle Mitte des nächsten Jahres geschützt sein werden. Bis dahin haben wir einen neuen Präsidenten, einen wirklichen Präsidenten, und wir können in den langwierigen Prozess der Regulierung des Schadens eintreten, der der Umwelt und der Verfassung durch die jetzige Regierung zugefügt wurde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 09. September 2020 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2020/">What&#8217;s New? 09/09/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/09/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 20:11:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viele der engagierten Messagistas und Twitterer dieser Website wissen werden, ist die große Neuigkeit hier, dass ich <em>Die Terranauten</em> vorzeitig fertig bekommen habe und es am 25. September unter Dach und Fach bringen konnte, mit einer netten zierlichen Seitenzahl von 429.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2015/">What&#8217;s New? 30/09/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_195i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8358" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_195i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_195i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wie viele der engagierten Messagistas und Twitterer dieser Website wissen werden, ist die große Neuigkeit hier, dass ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> vorzeitig fertig bekommen habe und es am 25. September unter Dach und Fach bringen konnte, mit einer netten zierlichen Seitenzahl von 429. Den letzen Monat habe ich in den höchsten und schwindelerregendsten Höhen verbracht, in der dünnen Troposphäre des gestalterischen Himmels. Das will heißen, ich war entrückt, und das ist genau der Grund, weshalb wir Schriftsteller überhaupt schreiben – um aus uns selbst herauszutreten und wieder Zugang zur Urenergie des Universums mit seinen sich spiralförmig nach außen bewegenden Atomen zu finden und, wenn auch nur für kurze Zeit, zu mehr als nur sterblichen Kreaturen zu werden, </p>
<blockquote><p><em>»Weise, die ihr steht in Gottes heiligem Feuer/&#8230;bringt meiner Seele neu das Singen bei./Zehrt mir das Herz auf; krank vor Verlangen/gekettet an ein Tier, das sterben muss/Kennt sie sich selber nicht; nehmt mich doch mit/Auf in das Kunstwerk für die Ewigkeit.«</em> (William Butler Yeats, Deutsch von Norbert Hummelt)</p></blockquote>
<p>Klingt das alles ein bisschen übertrieben? Na ja, das ist es ja auch. Aber gestattet mir meine kleine Feier, denn, wie wir wissen geht es von hier an nur noch bergab.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die anderen wichtigen Ereignisse dieses vergangenen Monats (zumindest für mich)  werden auf den beiden Bildern dargestellt, die ihr neben diesem Blog-Eintrag sehen könnt: meine Reise nach Holland und Belgien zur Veröffentlichung von <em>Wie storm zaait</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>) in niederländischer Übersetzung bei Meridiaan Uitgevers und die bevorstehende Veröffentlichung der hundertsten Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em>, für die ich als Gastredakteur und Autor des einleitenden Essays tätig war. Zunächst nach Holland. Ich befand mich in den fürsorglichen Händen von Nelleke Geel, einer außergewöhnlichen Redakteurin und unvergleichlichen Schuh-Expertin (siehe den Twitter-Eintrag aus der ersten Woche dieses Monats); alle unsere Fahrten waren das reinste Vergnügen. Wir überquerten die Grenze, um nach Brüssel zu kommen, tauchten dann ein in die Stadt Goes (ausgesprochen Chus), die perfekt in die Serie <em>Twilight Zone</em> passen würde, und kehrten nach Amsterdam zurück, mit Abstechern nach Utrecht und Den Haag. An jeden Veranstaltungsort kamen eifrige, fröhliche und gutaussehende Leser, und ich glaube, alle hatten viel Spaß – und soll es nicht genauso sein? Schließlich ist es wirklich nicht meine Absicht, Schlaf-Seminare zu veranstalten, wenn ich mich auf eine Bühne wage, wo auch immer das sein mag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was <em>Best American</em> angeht, so war es mir eine Ehre, meine zwanzig Lieblingsgeschichten aus den 120 zu bestimmen, die die Herausgeberin der Reihe, Heidi Pitlor, aus rund 3000 in Frage kommenden ausgewählt hatte. Übrigens war ich in der Vergangenheit schon mehrmals gebeten worden, einen Band dieser Reihe zu redigieren, aber ich fand einfach keine Zeit für die enorme Arbeit, die damit verbunden war. Ich versprach Heidi, dass ich es tun würde, sobald ich meine Workshops an der University of South California nicht mehr abhalten würde, und dieses Versprechen habe ich nun gehalten, da ich vor drei Jahren meine Lehrtätigkeit aufgegeben habe, um als Writer in Residence zu arbeiten (was mir erlaubt, meine Zeit an der USC auf zwei einwöchige Perioden im Herbst- und im Frühjahrssemester zu beschränken, in denen ich täglich in Einzelgesprächen den ganzen Tag mit Studierenden zusammentreffe und auch meine Arbeit öffentlich darstelle; das nächste Mal wird das in der Woche vom 19. bis 23. Oktober der Fall sein, und bei der Lesung in der Doheny Library, die für alle offen ist, am 20. Oktober).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Noch tiefgreifendere Neuigkeiten? Ich weiß nicht. Ich habe es überlebt, ein paar Mal im ungewöhnlich warmen Pazifik zu schwimmen, der tropische Hammerhaie in unsere Gewässer gelockt hat, wodurch die Weißen Haie frustriert waren, weil ihre Beutetiere (Robben) mit deren Beute (Sardellen und Ähnlichem) nach Norden gezogen sind. Frustrierte Weiße Haie attackieren immer wieder Kajaks (ja, ich war so dumm, diesen Monat ein paar Mal mit meinem Kajak auf die hohe See hinauszupaddeln) und beißen Stücke aus Surfbrettern heraus. Was mich dieses Mal verschont hat, war abgesehen vom Schicksal meine Entschlossenheit, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> fertigzustellen. Wenn man sich dem Ende eines langen Projekts nähert, neigt man dazu, abergläubisch zu werden, zu denken, dass ein verhängnisvolles Unglück sich zwischen einem selbst und der Fertigstellung des Projekts stellen könnte, das dann im Keim erstickt werden würde. (<em>»Also, ich bin ja nicht abergläubisch, aber eine schwarze Katze ist mir über den Weg gelaufen«</em>, Howlin‘ Wolf.) Zusammengefasst also: Ich lebe, Ihr lebt, der neue Roman ist fertig, und die Hammerhaie und Weißen Haie ernähren sich von etwas da draußen, das zufällig nicht ich bin. Alles ist gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis zum nächsten Mal. Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. September 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2015/">What&#8217;s New? 30/09/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 21:08:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (...) Ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8298" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (Man beachte Twitter, das läuft hier parallel zu diesem altehrwürdigen Blog; wenn dieser Blog eine Art lang andauernde Autobiografie war und ist, so ist Twitter eine Möglichkeit, mein Leben hier an der Küste Kaliforniens in scherzhafter Form zu kommentieren, vielleicht als geisterhafte elektronische Hommage an E.B. White, dessen wunderbare Essays – z. B. <em>One Man’s Meat</em> – sein Leben auf einer »Salzwasserfarm« in Maine in den 1930er Jahren beschrieben.) Wie auch immer, ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben, meinen tiefsten Dank aussprechen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vor sechzehn Jahren habe ich meinen australischen Lesern versprochen, sie zu besuchen, aber leider habe ich dieses Versprechen bisher nicht eingelöst, obwohl ich hoffe, es bald zu tun. Vor sechzehn Jahren hatte ich mehr Haare, mehr Zähne (jedenfalls einen mehr), und ich konnte immer noch gehen und sprechen, als ob es darauf ankäme, und ungefähr zu der Zeit, als Milo diese Website ins Leben rief, hob ich aktiv (mit meinen eigenen Händen) den Teich hinten aus, der im Laufe der Jahre zur Heimstatt unzähliger durstiger Lebewesen geworden ist. Vor sechzehn Jahren hatte ich noch nicht <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> veröffentlicht. Vor sechzehn Jahren hatte ich nicht die leiseste Ahnung, dass ich zu dem Zeitpunkt, da ich dieses hier schreibe, 330 Seiten von <em>Die Terranauten</em> geschrieben haben würde, noch wusste ich, dass ich die hundertste (2015) Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em> herausgeben würde, oder sogar, dass der Regen aufhören und ich in einer versengten und ausgetrockneten Feuerzone leben würde (obwohl mir <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sicherlich eine Ahnung davon gab). Ja, all dies, und ich bin nach wie vor wirklich gesegnet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so werden viele von Euch wissen, dass ich kürzlich von einem einwöchigen Aufenthalt an einem exotischen Ort zurückgekehrt bin: Buffalo. Was mich an dieser feuchten Stadt im Osten am meisten beeindruckt hat, war das Gras. Gras in Hülle und Fülle, das uns die Natur durch ihre sintflutartigen Regenfälle geschenkt hat, Rasenflächen, die sich ausbreiteten, so weit man sehen konnte, sobald man die Stadt verließ, und jede einzelne wurde gekrönt von einem einsamen Ritter hoch auf seinem Aufsitzrasenmäher, und der Geruch von frisch gemähtem Gras war für mich wie der von Prousts Madeleinekuchen. Ja, ja, ja, ich weiß, dass die Einwohner von Buffalo einen Preis für die grüne Üppigkeit im Sommer zahlen, einen Preis, der sich in Schnee und Eis und Matsch bemisst, aber mir, der auf der Veranda von F. und L.s Haus sitzt, keine zwei Straßen vom prächtigen Darwin-Martin-Haus entfernt, schien es das wert zu sein. Ich paddelte mit dem Kayak auf dem Buffalo River im Schatten verfallener Fabriken und sah, wie sich die Natur wieder durchsetzte, und ich fuhr mit dem Kanu an den Ufern des Ontario-Sees entlang, wo die Natur triumphierte (oder zumindest die Szene beherrschte). Ich besuchte den Talking Leaves Buchladen. Fuhr mit F.s rostfreier Mercedes-Oldtimer-Limousine hinunter nach Springville, wo Frau B. mit ihrer Highschool-Klasse wieder zusammentraf. Habe Chicken Wings gegessen. Habe zugesehen, wie Frau B. ihr Roastbeef im Brötchen verschlungen hat. Speiste bei Faso’s, (siehe das beigefügte Bild, das mir für unser 16-jähriges Jubiläum genügend festlich erschien; lasst uns doch alle zum siebzehnten dort zusammentreffen – oder vielleicht wollt Ihr lieber nach Paris?) Dabei fällt mir ein: Im März werde ich in Paris sein, wegen der Veröffentlichung von Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, und, noch etwas früher, in den Niederlanden zur Veröffentlichung der niederländischen Übersetzung desselben Romans.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Zusammengefasst ungefähr: Ich bin dankbar für die vergangenen sechzehn Jahre und freue mich auf die nächsten sechzehn, wenn wir alle das Glück haben sollten, so weit zu kommen. Schwer am Arbeiten. Der Spaß ist nicht ganz so schwer, obwohl ich daran denke, in meiner Freizeit mit dem Klettern anzufangen, mit Stierkampf und Polo. Was noch? Oh, natürlich Frau B. unterhalten – das ist mein Hauptzweck in diesem Leben, vergesst das nie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt es. Stoßt mit mir an. Willkommen, ihr Twitterer, und Euch allen viel Spaß!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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