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	<title>William Faulkner Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>William Faulkner Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 31/07/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2014 21:50:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Leute haben anscheinend richtig Spaß daran, im Verkehr Stoßstange an Stoßstange im Stau zu stehen, bei zweindvierzig Grad Hitze, während sie die Diesel-Abgase von LKWs einatmen und wie in einer Art Wachtraum abwechselnd das Gas- und das Bremspedal bearbeiten. Ich nicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2014/">What&#8217;s New? 31/07/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/07/news_181i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7824" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/07/news_181i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/07/news_181i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die meisten Leute haben anscheinend richtig Spaß daran, im Verkehr Stoßstange an Stoßstange im Stau zu stehen, bei zweindvierzig Grad Hitze, während sie die Diesel-Abgase von LKWs einatmen und wie in einer Art Wachtraum abwechselnd das Gas- und das Bremspedal bearbeiten. Ich nicht. Vielmehr empfinde ich jede Art von Verkehrsstau als einen persönlichen Affront (wieso können sich all diese Menschen nicht irgendwo anders an einem anderen Tag zusammenrotten?), und ich nehme gern jeden Umweg von hundert Kilometern in Kauf, nur um einen Stau zu vermeiden. So war es auch an einem vor Hitze flirrenden Nachmittag in der vergangenen Woche, als ich die viereinhalbstündige Rückfahrt aus den südlichen Sierras antrat und hinter einer Wand aus gegossenem Stahl, bestehend aus Fahrzeugen, zum Stehen kam. Sie erstreckte sich vom nördlichen Ende des Grapevine-Passes auf der Interstate 5 bis zum Horizont. Ich wusste nicht, was da weit oben auf dem Bergpass los war, aber ein Warnhinweis blinkte auf: Zwei Spuren gesperrt. Zweifellos ein Unfall. Unbeabsichtigt verursacht von unaufmerksamen Menschen, Menschen, die keine Ahnung davon hatten, dass der Rückspiegel erfunden und serienmäßig in ihre Fahrzeuge eingebaut worden war, die mit hundertzwanzig unterwegs waren und sich mit ihren Fingernägeln beschäftigten, sich mit blauer Tinte selbst Tattoos auf ihre Waden malten, SMS und Sexnachrichten verschickten und auf Burgern mit doppelt Käse und doppelt Schinken herumkauten, wobei die Spezial-Soße zwischen ihre Schenkel tropfte und sie ihre neuen weißen Jeans mit zusammengeknüllten Servietten bearbeiten mussten. Ich hatte natürlich keine Zeit, mir auszumalen, was diesen Leuten widerfahren sein mochte, weil ich es verdammt nochmal eilig hatte. Unser Familienmotto lautet nämlich, hier auf Englisch wiedergegeben zum Nutzen derjenigen unter Euch, die kein Latein können: <em>We are always in a hurry</em> [Wir haben es immer eilig.] Merken die Tausenden von Menschen, in ihren Tausenden feststeckenden Fahrzeugen, dies nicht? Diese Rücksichtslosigkeit von ihnen, mehr als alles andere, mehr als ihre kriminelle Unaufmerksamkeit, war es, die mich aufbrachte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Mit heldenhaftem Bemühen schaffte ich es, mich durch die verstopften Fahrspuren bis zur allerletzten Ausfahrt vor dem »Punkt ohne Wiederkehr« durchzukämpfen und fand mich bald auf einer Straße wieder, die unter der Interstate hindurch zu den freien Fahrspuren in Richtung Norden führte. Alles klar. Mit Hilfe von Frau B. und ihrem iPhone konnte ich eine Route finden, die entlang der Berge nach Westen verlief, die wiederum zur Route 33 führte, einer zweispurigen Asphaltstraße, die sich ihren eigenen verschlungenen Weg nach Süden durch den Los Padres National Forest bahnte, in der Nähe der Sespe-Wilderness und damit in Richtung des mächtigen Pazifik, der irgendwo dahinter lag. Dabei hatten wir einige der spektakulärsten Ausblicke, die uns je untergekommen sind, so als wären wir in einen der Nationalparks versetzt worden – und wir waren so ziemlich die einzigen auf der Straße. Was machte es da schon, dass wir anderthalb Stunden länger brauchten, um nach Hause zu kommen? Plötzlich hatte ich es nicht mehr eilig. Wie heißt es so schön – mach langsam und schnupper an den totgefahrenen Tieren?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In der Sespe-Wilderness wurden übrigens die ersten in Gefangenschaft aufgezogenen Kondore in die Freiheit entlassen, nachdem zuvor alle noch vorhandenen freien Exemplare eingefangen und als Übergangslösung zur Erhaltung der Art in Gefangenschaft gehalten worden waren. Ich sagte meiner Frau, sie solle nach <em>Gymnogyps californianus</em> Ausschau halten, diesem hochfliegenden altertümlichen Geier mit einer Flügelspannweite von knapp drei Metern, der wie ein Piper-Flugzeug aussähe, wenn er nicht einen Kopf (gelb-orange) hätte und sich flügelschlagend fortbewegen würde. Wir beobachteten den Himmel, aber kein Kondor ließ sich blicken. Nächste Tankstelle achtzig Kilometer. Haarnadelkurven. Felsformationen. Kein einziger liegengebliebener LKW in Sicht. Was machte es da schon. wenn wir spät nach Hause kamen? Alles, was wir nach unserer Ankunft zu tun hatten, war, den Schutt nach einer Woche Abwesenheit zu beseitigen, die Legionen von Ratten zu bekämpfen, die sich während unserer Abwesenheit vergnügt hatten, also klar Schiff zu machen, um unser normales Leben auf Meereshöhe wieder aufnehmen zu können. Hat jemand Lust, essen zu gehen?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Doch genug von meinen aufregenden Abenteuern. Bei den E-Mails, die sich in meiner Abwesenheit angestaut hatten, warteten einige Neuigkeiten auf mich: <em>Harper’s</em> wird <em>No Slant to the Sun</em> veröffentlichen, das erste Kapitel von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, was, wie Ihr sehen werdet, als eigenständige Geschichte funktionieren kann. Sie stellt Sten Stenson, eine der drei Hauptfiguren, vor, spielt in Costa Rica und dreht sich um eine einzelne Gewalttat, die dazu dient, in die Überlegungen über amerikanische Gewalt und den Antiautoritarismus und deren Erforschung, mit der sich der Roman befasst, einzuführen. Das dem Buch vorangestellte Zitat stammt, wie ich hier bereits erwähnt habe, aus D.H. Lawrences <em>Studies in Classic American Literature</em>: »Die amerikanische Seele ist ihrem Wesen nach hart, einzelgängerisch, stoisch und ein Mörder. Sie ist noch nicht geschmolzen.« Also, ich weiß nicht. Und ich frage mich zum Beispiel auch, wie Rick aus <em>Babymörder</em> darüber gedacht hätte, ganz zu schweigen vom alten Bill Faulkner, der sie von Grund auf kannte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls werde ich es Euch wissen lassen, wann die Geschichte erscheinen wird (höchstwahrscheinlich Anfang nächsten Jahres, da der Roman am 31. März herauskommen soll, ein Tag, der zweifellos glorios in die Geschichte eingehen und allein gewaltige Verkehrsstaus hervorrufen wird, wenn die Menschen panikartig die Buchläden stürmen, aus Angst, keine Erstausgabe mehr zu ergattern, während die schmerzerfüllten Schreie »Fahr den Laster hier weg, du Wichser!« und »Krieg deinen Arsch hoch!« klagend durch die Gegend schallen). Das wäre mal ein Stau, der mir gefallen könnte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay. Das wär’s für heute. Aber denkt daran, den Finger am Abzug und den Fuß auf dem Gas zu halten.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Juli 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2014/">What&#8217;s New? 31/07/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/04/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 21:10:49 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2013/">What&#8217;s New? 30/04/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1.jpg" alt="" width="215" height="350" class="alignleft size-full wp-image-7036" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1.jpg 215w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1-184x300.jpg 184w" sizes="(max-width: 215px) 100vw, 215px" />Im Laufe des letzten Monats habe ich sehr viel über die Freuden (und Probleme) des wiederholten Lesens nachgedacht. Was war der Anlass dazu? Ein genauer Blick auf die dicken Korrekturabzüge von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, die ich auf etwas archäologische Weise noch einmal lese und dabei Sätze, Stilmittel, Figuren und sogar Handlungsstränge ausgrabe, mit denen ich einmal vertraut war, die ich aber all diese Jahre begraben sein ließ. Die früheren Geschichten (diejenigen, die bis auf das letzte Jahrhundert zurückgehen), die im ersten Teil erscheinen, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, scheinen mir jetzt fast neu, da ich in umherschweifende und halbgeformte Erinnerungen eintauche, wer und wo ich war, als ich sie geschrieben habe. So war es auch mit vielen der Geschichten in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>. Ich werde Euch nicht erzählen, dass ich vor Freude weinte, obwohl ich nah dran war, aber ich war von vielen Formulierungen überrascht, ganz zu schweigen von den Emotionen, die ich so intensiv gelebt habe, als sie entstanden sind, nur um sie dann all diese Jahre zu vergessen. <em>Friendly Skies</em> (dt. <em>Guten Flug</em>) zum Beispiel, eine Geschichte über ein gewaltsames Ereignis in einem Linienflugzeug, geschrieben im Dezember 1999. Die Geschichte erschien zuerst im <em>New Yorker</em>, dann in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, das eine Woche nach dem 11. September veröffentlicht wurde. An all das erinnerte ich mich lebhaft – ich ging noch in derselben Woche auf Tour, meine ersten Stationen waren New York und D. C., aber diese Geschichte blieb begraben. Notwendigerweise. Ich erinnere mich, dass ich in dieser Woche ernste Geschichten gelesen habe, Geschichten über Gewalt und ihre Auswirkungen auf uns. <em>Killing Babies</em> (dt. <em>Babymörder</em>) war eine davon.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine eigene wiederholte Lektüre von Büchern angeht, die mir viel bedeutet haben, so sollte ich sagen, dass ich alle paar Jahre <em>The Stories of John Cheever</em> wieder lese und noch öfter Steinbeck, Faulkner und Hemingway, und ich verliere mich liebend gern in den verschiedenen Hemingway-Biografien, genauso in <em>A Moveable Feast. Lucky Jim</em> (immer noch das witzigste Buch überhaupt, obwohl William Kotzwinkles <em>The Fan Man</em> nah an es herankommt) ist noch eins. Was noch? Wen noch? Coover, Garcia-Marquez, Calvino, Nabokov (und hundert andere). Wiederholte Lektüre im Flugzeug? Brian Moores <em>Blackrobe</em>, DeLillos <em>White Noise</em>, Bob Stones <em>Dog Soldiers</em>. Weil ich an der Uni unterrichte, habe ich bestimmte Bücher sehr oft wiedergelesen, unverzichtbare Texte wie Flannery O’Connors <em>Collected Stories</em>, Jamaica Kincaids <em>Lucy</em>, Kazuo Ishiguros <em>The Remains of the Day</em>, Denis Johnsons <em>Fiskadoro</em>, Richard Fords <em>Rock Springs</em> und viele andere. Und natürlich habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass ich ein altes Lieblingsbuch in die Hand nehme und feststelle, dass es mir einfach nicht mehr taugt (ich werde keine Namen erwähnen, aber Catch-22 fällt mir spontan ein).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#038;nbspAuf jeden Fall ist es ein ganz anderes Abenteuer, seine eigenen Texte noch einmal zu lesen, und ich habe das – weitgehend eine Freude – Anfang dieses Frühjahr erlebt und nebenbei Tippfehler gefunden. Gestern habe ich meinem Lektor schließlich meine Korrekturen zurückgeschickt, nachdem ich am Sonntag von meiner Alma Mater, SUNY Potsdam, nach Hause zurückgekehrt war. Das Foto anbei, aufgenommen von meinem alten Freund und Klassenkameraden Ted Holynski, zeigt, wie ich Freitagabend nach der Lesung Bücher signiere (ich habe ihnen <em>Back in the Eocene</em> (dt. <em>Zurück ins Eozän</em>) vorgelesen, aus dem ersten Band der gesammelten <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C. Boyle Stories</em></a>, und <em>Chicxulub</em> aus <<a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/">em>Zähne und Klauen</em></a>, das ich in einem schneereichen Winter in einem gemieteten Haus im Wald des Sequoia Nationalparks geschrieben habe, ein Haus, das später zu Schaden kam, als eine Leitung einfror und zerbarst).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, ist im <em>New Yorker</em> am 15. April <em>The Night of the Satellite</em> erschienen und <em>McSweeney’s</em> hat <em>Burning Bright</em>, meine (neueste) Tigergeschichte in der Ausgabe #43 veröffentlich, die gerade erschienen ist. Wir erwarten weiterhin auf neue Geschichten in <em>Harper’s</em> und im <em>Playboy</em>, und die letzte der neuen Geschichten – die letzte Geschichte, bis der Roman zu Ende ist – wird Ende des Jahres in der <em>Kenyon Review</em> erscheinen. Sie heißt <em>Slate Mountain</em>. Zu guter Letzt: Es ist mir bewusst, dass das Forum (Message Board von tcboyle.com) zusammengebrochen ist, während ich weg war, und ich lasse das meine Technikabteilung bereits untersuchen. Bleibt dran!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao einstweilen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. April 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Ted Holynski.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2013/">What&#8217;s New? 30/04/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 07/09/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-07-09-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2005 21:13:03 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-07-09-2005/">What&#8217;s New? 07/09/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_78i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8319" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_78i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/09/news_78i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für diejenigen unter Euch, die schon sehnsüchtig auf Neuigkeiten von der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> und der kommenden Lesetour gewartet haben, hier sind sie: Viking wird den Sammelband am 12. September herausbringen, zeitgleich mit Penguins Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> (für welche mit einer ganzseitigen Anzeige in der kommenden Sonntagsausgabe der <em>New York Times Book Review</em> geworben wird, wie man mir sagte). Obwohl ich bis jetzt noch keine Abzüge meiner Kurzgeschichten aus der Penguin/Speaks Young Adult Anthologie <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a> zu sehen bekam, erwarte ich, dass sie doch baldigst in den Regalen stehen wird. Ist alles sehr aufregend. Und diese hektischen Aktivitäten, mit denen der Oktober beginnt, könnten in eine nette ruhevolle Phase auspendeln und mich in einen tiefen Winterschlaf lullen bis zur Unbill der Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> im nächsten Juli. In der Zwischenzeit fahre ich fort, neue Kurzgeschichten zu schreiben. Gerade habe ich eine vollendet, in der ich den letzten harten Winter hier thematisiere (nichts im Vergleich zu dem, was an der Golfküste passiert, mehr darüber weiter unten), und ich hoffe, an neuen Storys bis über das Jahresende hinaus zu arbeiten. Danach, wenn alles gut läuft, möchte ich noch vor der Tour zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> mit dem nächsten Roman beginnen. Wir werden sehen, wie sich das alles entwickelt. Nun zu den Tourdaten: </p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>9/14, 6:30: <strong>San Francisco</strong> &#8211; The Commonwealth Club, 509 Market St.</li>
<li>9/15, 7:00: <strong>Los Angeles</strong> &#8211; Beverly Hills Public Library, 440 N. Rexford Drive</li>
<li>9/21, 7:00: <strong>New York</strong> &#8211; Barnes &#038; Noble, Lincoln Center</li>
<li>9/22, 6:00: <strong>Boston</strong> &#8211; Brattle Theater, Harvard Square, Cambridge</li>
<li>9/23, 7:00: <strong>New York</strong> &#8211; New Yorker Festival, The Newspace, 530 W. 21st St.</li>
<li>9/24, 12:00 &#8211; 1:00: <strong>New York</strong> &#8211; Barnes &#038; Noble, Union Square, Signing only</li>
<li>9/25, 3:00: <strong>Baltimore</strong> &#8211; Baltimore Book Festival, 600 Block North Charles St.</li>
<li>9/26, 7:00: <strong>Arlington</strong> &#8211; D.C. Olssons Courthouse Store, 2111 Wilson Blvd.</li>
<li>9/27, 8:00: <strong>Miami</strong> &#8211; Books &#038; Books, 265 Aragon Ave., Coral Gables</li>
<li>9/28, 7:00: <strong>St. Louis</strong> &#8211; Left Bank Books, Offsite</li>
<li>10/6, 1:00: <strong>Los Angeles</strong> &#8211; USC, Doheny Library</li>
<li>10/20: <strong>Sierra Madre</strong> &#8211; One Book/One Community, The Tortilla Curtain, Details to come</li>
<li>11/16, 7:30: <strong>Sacramento</strong> &#8211; CA Lectures,Crest Theater, 1013 K St.</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das wäre es bis jetzt, obschon auch Radio- und Zeitungsinterviews und vielleicht TV in dieser oder jener Stadt dazukommen. Allein das Abtippen der Liste macht mich schwach und atemlos, obwohl sie nichts ist im Vergleich zu den letzten Lesereisen &#8211; und oh Gott oh Gott, die Tour zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> wird diese wie ein Nickerchen aussehen lassen. Es ist immer noch eine Menge an Reisezielen übrig und das ist recht besorgniserregend, aber ich werde mein Bestes geben, um jeden Abend frisch und geistreich zu sein und versuche, meine Reserven mit der superben Bordküche aufzutanken, um für Euch in Form zu bleiben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu einem ernsteren Thema: Ich möchte meine Anteilnahme all jenen vom Hurrikan Katrina Betroffenen aussprechen. Die Verwüstungen sind wahrlich unfassbar, selbst für die sensibelsten Gemüter, und wir hier in Kalifornien beginnen gerade zu begreifen, was ihr durchmacht. Meine Schwägerin lebt in einer kleinen Stadt in der Nähe von Lafayette, und sie und ihre Familie haben in ihr von größeren Schäden verschont gebliebenes Haus eine vierköpfige Familie aufgenommen, völlig Fremde, die es geschafft haben, der Überschwemmung zu entkommen, nach Nächten in einem verlassenen Haus, und denen nichts geblieben ist, außer ihrem Leben. Ohne Ausweis, ohne Geld, ohne Scheckbuch, ohne Kreditkarten. Und der einzige Lebensmittelladen am Ort, ein Walmart, wurde komplett ausgeräumt. Ich fühle mich an Faulkners Story des dürren Gefangenen und dem über die Ufer getretenen Mississippi (<em>Old Man</em>?) erinnert, und ich weiß, alles wird besser; ich denke dabei ebenso an Robert Coovers <em>In Bed One Night</em>, wo eigene Betten zu einem Luxus werden, den sich die Welt nicht mehr leisten kann, und ich weiß, alles wird schlimmer. Materieller Komfort, Privatsphäre, das Recht des Individuums, sich die Welt zu Nutzen zu machen, all dies ist im Strudel untergegangen. Einer unserer Messagistas, Gary76, meinte, die Naturgewalt des Hurrikans erinnere ihn an meinen Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, doch für mich kommt es eher einer meiner jüngsten Short Storys, <em>Chicxulub</em>, nahe, wo uns das Universum sein gleichgültiges Gesicht zuwendet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>Bon santé</em> Euch allen. </p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 07. September 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-07-09-2005/">What&#8217;s New? 07/09/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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