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	<title>Babymörder Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Babymörder Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 30/04/2013</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 21:10:49 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2013/">What&#8217;s New? 30/04/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1.jpg" alt="" width="215" height="350" class="alignleft size-full wp-image-7036" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1.jpg 215w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1-184x300.jpg 184w" sizes="(max-width: 215px) 100vw, 215px" />Im Laufe des letzten Monats habe ich sehr viel über die Freuden (und Probleme) des wiederholten Lesens nachgedacht. Was war der Anlass dazu? Ein genauer Blick auf die dicken Korrekturabzüge von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, die ich auf etwas archäologische Weise noch einmal lese und dabei Sätze, Stilmittel, Figuren und sogar Handlungsstränge ausgrabe, mit denen ich einmal vertraut war, die ich aber all diese Jahre begraben sein ließ. Die früheren Geschichten (diejenigen, die bis auf das letzte Jahrhundert zurückgehen), die im ersten Teil erscheinen, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, scheinen mir jetzt fast neu, da ich in umherschweifende und halbgeformte Erinnerungen eintauche, wer und wo ich war, als ich sie geschrieben habe. So war es auch mit vielen der Geschichten in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>. Ich werde Euch nicht erzählen, dass ich vor Freude weinte, obwohl ich nah dran war, aber ich war von vielen Formulierungen überrascht, ganz zu schweigen von den Emotionen, die ich so intensiv gelebt habe, als sie entstanden sind, nur um sie dann all diese Jahre zu vergessen. <em>Friendly Skies</em> (dt. <em>Guten Flug</em>) zum Beispiel, eine Geschichte über ein gewaltsames Ereignis in einem Linienflugzeug, geschrieben im Dezember 1999. Die Geschichte erschien zuerst im <em>New Yorker</em>, dann in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, das eine Woche nach dem 11. September veröffentlicht wurde. An all das erinnerte ich mich lebhaft – ich ging noch in derselben Woche auf Tour, meine ersten Stationen waren New York und D. C., aber diese Geschichte blieb begraben. Notwendigerweise. Ich erinnere mich, dass ich in dieser Woche ernste Geschichten gelesen habe, Geschichten über Gewalt und ihre Auswirkungen auf uns. <em>Killing Babies</em> (dt. <em>Babymörder</em>) war eine davon.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine eigene wiederholte Lektüre von Büchern angeht, die mir viel bedeutet haben, so sollte ich sagen, dass ich alle paar Jahre <em>The Stories of John Cheever</em> wieder lese und noch öfter Steinbeck, Faulkner und Hemingway, und ich verliere mich liebend gern in den verschiedenen Hemingway-Biografien, genauso in <em>A Moveable Feast. Lucky Jim</em> (immer noch das witzigste Buch überhaupt, obwohl William Kotzwinkles <em>The Fan Man</em> nah an es herankommt) ist noch eins. Was noch? Wen noch? Coover, Garcia-Marquez, Calvino, Nabokov (und hundert andere). Wiederholte Lektüre im Flugzeug? Brian Moores <em>Blackrobe</em>, DeLillos <em>White Noise</em>, Bob Stones <em>Dog Soldiers</em>. Weil ich an der Uni unterrichte, habe ich bestimmte Bücher sehr oft wiedergelesen, unverzichtbare Texte wie Flannery O’Connors <em>Collected Stories</em>, Jamaica Kincaids <em>Lucy</em>, Kazuo Ishiguros <em>The Remains of the Day</em>, Denis Johnsons <em>Fiskadoro</em>, Richard Fords <em>Rock Springs</em> und viele andere. Und natürlich habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass ich ein altes Lieblingsbuch in die Hand nehme und feststelle, dass es mir einfach nicht mehr taugt (ich werde keine Namen erwähnen, aber Catch-22 fällt mir spontan ein).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#038;nbspAuf jeden Fall ist es ein ganz anderes Abenteuer, seine eigenen Texte noch einmal zu lesen, und ich habe das – weitgehend eine Freude – Anfang dieses Frühjahr erlebt und nebenbei Tippfehler gefunden. Gestern habe ich meinem Lektor schließlich meine Korrekturen zurückgeschickt, nachdem ich am Sonntag von meiner Alma Mater, SUNY Potsdam, nach Hause zurückgekehrt war. Das Foto anbei, aufgenommen von meinem alten Freund und Klassenkameraden Ted Holynski, zeigt, wie ich Freitagabend nach der Lesung Bücher signiere (ich habe ihnen <em>Back in the Eocene</em> (dt. <em>Zurück ins Eozän</em>) vorgelesen, aus dem ersten Band der gesammelten <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C. Boyle Stories</em></a>, und <em>Chicxulub</em> aus <<a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/">em>Zähne und Klauen</em></a>, das ich in einem schneereichen Winter in einem gemieteten Haus im Wald des Sequoia Nationalparks geschrieben habe, ein Haus, das später zu Schaden kam, als eine Leitung einfror und zerbarst).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, ist im <em>New Yorker</em> am 15. April <em>The Night of the Satellite</em> erschienen und <em>McSweeney’s</em> hat <em>Burning Bright</em>, meine (neueste) Tigergeschichte in der Ausgabe #43 veröffentlich, die gerade erschienen ist. Wir erwarten weiterhin auf neue Geschichten in <em>Harper’s</em> und im <em>Playboy</em>, und die letzte der neuen Geschichten – die letzte Geschichte, bis der Roman zu Ende ist – wird Ende des Jahres in der <em>Kenyon Review</em> erscheinen. Sie heißt <em>Slate Mountain</em>. Zu guter Letzt: Es ist mir bewusst, dass das Forum (Message Board von tcboyle.com) zusammengebrochen ist, während ich weg war, und ich lasse das meine Technikabteilung bereits untersuchen. Bleibt dran!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao einstweilen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. April 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Ted Holynski.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2013/">What&#8217;s New? 30/04/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 06/02/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2006 22:56:13 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/">What&#8217;s New? 06/02/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/02/news_83i1.jpg" alt="" width="300" height="208" class="alignleft size-full wp-image-8538" />Heute fühle ich mich ein wenig abgespannt und stümperhaft als Folge des Stupor Bowl (ein kleiner Kreis im Boyle-Heim, sehr gesellig, das Spiel nicht wirklich der Rede wert, aber dennoch &#8230;), und nun genieße ich die Recherche für meinen nächsten Roman, ohne einen Zeitpunkt in Sichtweite, an dem das eigentliche Schreiben beginnen wird. Ich lese jeden Tag und mache Notizen, meine Handschrift wird von Jahr zu Jahr unleserlicher, so krakelig, dass ich vermutlich Schwierigkeiten haben werde, die Notizen zu entziffern, wenn ich sie brauche. (Mir wurde gesagt, dass eine schlechte Handschrift im Alter oft die Folge von Ungeduld sei &#8211; um nicht zu sagen, das Nachlassen der motorischen Fähigkeiten, Gehirnfäule und die Erosion der äußeren Extremitäten &#8211; und ich bin geneigt, dem zuzustimmen, da ich wohl der ungeduldigste Menschenaffe des Universums bin.) Wenigstens ist die relative Ruhe der letzten Monate eine Wohltat für mich. Tatsächlich finde ich sogar Zeit, am Kamin zu sitzen und zu lesen &#8211; und ich fühle mich (relativ) entspannt, gerade diese Art Entspanntheit, die Kreativität gären lässt. Das hoffe ich inbrünstig.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es gibt nicht viel von der Verlagsfront zu berichten, abgesehen von der erfreulichen Nachricht, dass <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> ins Kroatische übersetzt werden wird, das erste meiner Bücher, dem diese Ehre zuteil wird. Und nun, da die ganze Welt den Atem anhält in Vorfreude auf <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, halte ich es für eine gute Idee, hier zu wiederholen, was ich bereits diesen Morgen Mimi im Message Board erwiderte, als sie von einem vorzeitigen Blog-Eintrag über das Buch schrieb. Mimi zitierte aus dem Book Page Buzz Blog über den Eindruck meines Verlegers, Paul Slovak, der behauptet, ich hätte mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> annähernd einen Thriller (»ein absolut fesselndes Buch«) geschrieben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Meine verlegene Antwort darauf: »Na, sowas, alle meine Bücher sind spannend &#8230;«, dennoch, die Leute bei Viking &#8211; nicht nur Paul, sondern auch alle anderen, vom Verkaufspersonal bis zum obersten Boss &#8211; sehen hohe kommerzielle Möglichkeiten, obschon ich denke, Ihr wisst, dass ich nicht in diesem Sinne kalkuliere. Klar, <em>Termination Dust</em> (dt.: <em>Torschlusspuder</em>) ist ziemlich fesselnd, <em>Killing Babies</em> [dt.: <em>Babymörder</em>], <em>On for the Long Haul</em>, und hey, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>. Aber in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> geht es um eine Querfeldeinjagd, den ganzen Weg vom netten kleinen San Roque bis zur Frisco-Bay und dann über das Purpur-Gebirge und durch die goldenen Prärien bis nach Peterskill, New York.</p>
<p>P.S. Und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> ist mein erstes durchgehend fesselndes Buch seit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> (die futuristische Kulisse von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> mal nicht mit gerechnet). Über das Buchcover gibt&#8217;s zu vermelden: Die Abteilung für künstlerische Gestaltung arbeitet daran, sich etwas Ansprechenderes auszudenken als das Design, das sie für die ARCs gewählt hatten. Bis es soweit ist, präsentiere ich Euch hier das Design Bloomsburys für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> in U.K.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 06. Februar 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/">What&#8217;s New? 06/02/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 04/08/1999</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-1999/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 1999 14:09:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Also, hallo. Ich bitte um Entschuldigung, dass es so lange gedauert hat diese Website fertigzustellen (die von meinem Sohn Milo, dem Genie, entwickelt wurde), aber ich war damit beschäftigt den neuen Roman zu Ende zu schreiben. <em>Ein Freund der Erde</em> war Ende Mai fertig, und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-1999/">What&#8217;s New? 04/08/1999</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2869" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_0.jpg" alt="" width="300" height="225" />Also, hallo. Ich bitte um Entschuldigung, dass es so lange gedauert hat diese Website fertigzustellen (die von meinem Sohn Milo, dem Genie, entwickelt wurde), aber ich war damit beschäftigt den neuen Roman zu Ende zu schreiben. <a href="https://www.tcboyle.de/romane/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> war Ende Mai fertig, und mein langjähriger Verlag, Viking Penguin, wird das Buch im August des nächsten Jahres herausbringen, einem Jahr mit vielen Nullen. Nachdem das Buch fertig war, war mein Gehirn tot, und so begann ich für einen Monat oder so eine neue Karriere – besoffener Penner – wofür ich wohl ein großes Talent habe. Aber betrunken zu sein hat seine Grenzen, und Schreiben diszipliniert mich hin und wieder.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich arbeite gerade an den Erzählungen, die die nächste Kollektion vervollständigen sollen und die viele von den dreizehn neuen Kurzgeschichten beinhalten werden, die ich bei <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/t-c-boyle-stories/"><em>T.C. Boyle Stories</em></a> noch zurückgehalten habe, außerdem die noch neueren, die ich gerade fertiggestellt habe, und die einzigartigen, die noch kommen werden. Die Zusammenstellung wird <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/schluss-mit-cool/"><em>After the Plague</em></a> heißen, und Viking Penguin wird sie höchstwahrscheinlich im August 2001 herausbringen. (<em>T.C. Boyle Stories</em> als Taschenbuch wird diesen Herbst – im November – herauskommen.) Die Titelgeschichte wird noch in diesem Jahr im Playboy erscheinen, ebenso eine weitere neue Geschichte, <em>The Black and White Sisters</em>. Die erste von beiden beinhaltet eine Menge Spaß mit apokalyptischem Bezug (sie spielt während und nachdem eine mysteriöse Krankheit 99,9 % von uns auslöscht; die letztere ist eine sehr verdrehte Liebesgeschichte über zwei Schwestern, von denen eine ausschließlich schwarz trägt und die andere weiß. Sie leben darüber hinaus in einer schwarz-weißen Umgebung). Andere Erzählungen der Zusammenstellung, die einige von Euch kennen werden, sind diejenigen, die kürzlich im New Yorker erschienen sind – <em>Achates McNeil</em>, <em>She wasn’t soft</em>, <em>Killing Babies</em>, <em>The Underground Gardens</em> und möglicherweise eine überarbeitete Version von <em>Mexico</em>, die in anderer Form in <em>T.C.Boyle Stories</em> erschienen ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt zum Roman: <a href="https://www.tcboyle.de/romane/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> ist eine sehr düstere Komödie, in der es um die Umweltbewegung in den Achtzigern und Neunzigern geht und besonders um Öko-Sabotage. Sie spielt im Jahr 2025 in Santa Ynez, Kalifornien, auf dem Grundstück eines ehemaligen Rockstars, der seine eigene Privat-Menagerie von Geschöpfen hat, die niemand sonst haben will – Warzenschweine, Hyänen, Patagonische Füchse und dergleichen. Die Hauptperson ist Tyrone Tierwater, früherer radikaler Umweltaktivist, der, im sehr jungen Alter von fünfundsiebzig, die Menagerie verwaltet. Und der Rest der Geschöpfe auf Erden? Zum gößten Teil ausgestorben. Wenn ich mit diesem Roman auf Vorlesetour gehe, werde ich wohl Schachteln mit Papiertaschentüchern herumgeben, bevor wir zum Interview-Teil kommen. Aber Moment mal: Obwohl die Welt sich in Scheiße verwandelt hat (Erderwärmung usw.), gibt es ein Happy End. Oder so was ähnliches.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Da dies mein erster Versuch mit einer Website ist, dachte ich, ich schreibe eine Art Tagebuch für Euch, darüber, was ich mache, wo ich mich bei verschiedenen Lesereisen aufhalte, und versorge diejenigen mit Informationen und Fotos, die immer wieder danach fragen, und stelle ebenso ein Forum zum Chatten bereit. Es ist ein ehrgeiziges Projekt, ich kann ihm jedoch nicht so viel Zeit widmen, weil ich sehr mit meiner eigenen Arbeit beschäftigt bin und ohne Ende touren muss. Aber ich hoffe: 1) Außer den Informationen über meine laufenden Tätigkeiten werden wir so viele Infos über meine Bücher und Erzählungen geben wie möglich, was kurze Auszüge daraus einschließt, und dazu auch Meinungen und Hinweise von Lesern, wo immer sie greifbar sind; 2) Ich möchte prominente Rezensionen und verschiedene Interviews und Porträts zusammenstellen, die die Veröffentlichung begleiten und Links zu anderen Websites bereitstellen, die Interviews und andere Boyle-Infos bringen; 3) Informationen über Tourneen (zum Beispiel aktuell: Ich werde am 3. Dezember in Washington D.C. Kurzgeschichten lesen und den PEN/Malamud Preis für Short Fiction entgegennehmen, in der Folge Shakespeare Library, überreicht von den Leuten von PEN/Faulkner; ich werde am Valentinstag in Paris sein, zur Feier der Herausgabe des ersten Bandes meiner gesammelten Kurzgeschichten, <em>Histoires d’Amour</em>, durch den Verlag Grasset, und dann sehr wahrscheinlich auch in Rom zur Veröffentlichung der italienischen Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>; im Mai steht meine erste Tournee in Australien auf dem Programm – lächerliche 12000 Meilen von hier. Im Herbst 2000 werde ich höchstwahrscheinlich die Buchmesse in Frankfurt besuchen und dann eine ausgedehnte USA-Tournee mit <em>A Friend of the Earth</em> unternehmen. Ich werde Termine und Orte posten, sobald ich sie habe).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Milo hat ein altes Foto für die Eröffnung der Website augesucht (dieses war auf dem hinteren Umschlag meines ersten Buches, <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/tod-durch-ertrinken/"><em>Tod durch Ertrinken</em></a>, welches 1979 herauskam; der Fotograf ist mein ältester Freund Alan Arkawy, und er nahm dasselbe Foto jetzt, neunzehn Janre später, für den hinteren Umschlag der gesammelten Erzählungen, <em>T.C. Boyle Stories</em>). Milo hat außerdem Fotos von den originalen Schutzumschlägen der ersten amerikanischen Ausgaben aller zwölf Bücher hochgeladen, für all die Neugierigen, die Nicht-Blinden und die eingefleischten Sammler unter Euch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und schließlich – und das war’s für heute, wie es immer hieß in den alten Zeichentrickfilmchen von Warner Brothers – hoffe ich, den Chat Room im Auge zu behalten und mich ab und zu auch selbst zu beteiligen, aber ich kann nicht versprechen jedem zu antworten, auf Grund meiner begrenzten Zeit (Ihr wollt doch, dass ich meine Zeit mit Schreiben verbringe, nehme ich mal an?)</p>
<p>&#8212; T.C.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 1999 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-1999/">What&#8217;s New? 04/08/1999</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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