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	<title>Best American Short Stories Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Best American Short Stories Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 23/11/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2014 22:22:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-23-11-2014/">What&#8217;s New? 23/11/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/11/news_185i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8012" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/11/news_185i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/11/news_185i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Um diese Zeit, um Thanksgiving herum, bin ich für vieles dankbar, aber jetzt gerade vor allem dafür, dass mein Herumreisen für dieses Jahr endlich zu Ende ist. Ich bin gestern am späten Nachmittag aus New York zurückgekommen, wo ich auf der Bühne des Symphony Space auf der Veranstaltung Selected Shorts ein paar Worte sagte, um die diesjährigen <em>Best American Short Stories</em> zu würdigen, die von Jennifer Egan herausgegeben wurden, die auch den Abend moderiert hat. Ich schlich mich dann zurück ins Publikum, um Dylan Bakers lebendige und höchst unterhaltsame Lesung meiner Kurzgeschichte <em>Die Nacht des Satelliten</em> zu erleben. Danach nahm ich an einer Party zu Ehren dieser Veranstaltung teil und hatte das große Vergnügen, nachts durch die Straßen der Upper West Side zu spazieren, bei heftigen Windböen und Celsius-Temperaturen im einstelligen Minusbereich. Am darauffolgenden Nachmittag machte ich einen kleinen Bummel von der West 79th Street zu meinem Agenten in der East 57th Street und durchquerte den Central Park, um zu genießen, wie plötzlich der Herbst in den Winter übergegangen war. Und ja, ja, ja, ich wünschte wirklich, ich wäre oben in Buffalo, um mich an den zwei Metern Schnee, die dort fielen, zu erfreuen, aber es sollte nicht sein. Nicht auf dieser Reise.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich fand jedoch die Zeit, hinüber zum Natural History Museum zu spazieren und in Erinnerungen an die vielen Schulausflüge zu schwelgen, die wir dorthin unternahmen, als ich auf der Toddville-Grundschule war, die an der Route 202 lag, knapp außerhalb der Kleinstadt am Hudson, die in meinen Büchern Peterskill getauft habe. Im Museum besuchte ich die Show im Hayden Planetarium, einem wahrhaft magischen Ort. Hier lag der Schwerpunkt auf der Entstehung des Universums und der dunklen Materie, die alles zusammenhält, und wenn ich beim Eintritt etwas unsicher über meinen (unseren) Platz im Universum war, so fühlte ich mich beim Herauskommen so völlig unbedeutend, als wäre ich unter dem Stiefelabsatz der Ewigkeit zertreten worden. Mein Vorschlag an die Leitung? Haltet draußen ein Team von Priestern, Pastoren, Rabbis. Mullahs und Psychiatern bereit, die uns einen kleinen Einblick in das geben, was der Sinn von allem  ist, und warum wir uns überhaupt die Mühe machen sollten weiterzuleben. Sagt mir doch noch mal: Was tun wir eigentlich hier?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gut jetzt, genug der Ontologie, nicht zu reden von Klage und Mutlosigkeit. Was den Sinn  – und andere Freuden – angeht, in der Woche vor New York war ich für die Feinarbeit an den Recherchen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> in Tucson und Umgebung, ich nähere mich gerade der hundertsten Seite, und werde vermutlich irgendwo zwischen drei- und vierhundert landen. Dort, da draußen in der Wüste, begegnete ich zum ersten Mal einer Lebensform, die, wie ich mir vorstellen kann, nicht die ganze Zeit über dunkle Materie und die eigene Bedeutungslosigkeit im großen Plan nachgrübelt: dem Javelina (Nabelschwein oder Pekari). Bräunlich, mit langer Schnauze, so groß wie ein mittelgroßer Hund. Mit kleinen schwarzen Hufen, drahtigem Haar, entzündeten Augen. Es waren drei oder vier. Sie stießen Schreie aus, wühlten ein wenig im Dreck herum und verschwanden in einer Staubwolke. Ich konnte das nachvollziehen. Wieso sollte das plötzliche Auftauchen zweier großer fleischfressender Affen (Frau Boyle war bei mir) auch nicht den selbsterhaltenden Fluchtimpuls auslösen? Wenn man ein Geschöpf auf diesem Planeten ist, das zufällig gut schmeckt, musst du verzehrmäßig auf das Schlimmste gefasst sein.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine Woche davor war ich auf meinem Berg in den Sierras, um zu schreiben und mich in den Wäldern zu tummeln. Es gab den ersten Schnee dieses Jahres, eine winzige Staubschicht von zwanzig Zentimetern, über die die Leute aus Buffalo nur gelacht hätten, aber es war besser als nichts. Dem Teich, der in dem Zeitraum zwischen meinem <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-06-2014/">Blog-Eintrag vom 30. Juni</a> und meinem erneuten Besuch zu Anfang dieses Monats komplett verschwunden war, half das trotzdem nicht. Tschüss, ihr Fische, macht’s gut, ihr Frösche. Viel Spaß mit der unfruchtbaren Erde, ihr Libellen und Stechmücken. Es wird interessant zu beobachten, wie es den aquatischen und amphibischen Geschöpfen ergeht, wenn der Teich sich über den Winter wieder füllt – falls er das tut. Ich nehme an, es gab in der Vergangenheit unzählige Zyklen von Nässe und Trockenheit, und die einheimischen Arten haben die Fähigkeit erworben, ihre Bestände zu regenieren, wenn die Bedingungen es zulassen. Trotzdem ist es für mich ein ästhetischer Verlust, wenn der Teich austrocknet; für die Tiere bedeutet es den Tod.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die gute Nachricht ist, dass der Berg bleibt, wenigstens solange, bis Wind und Regen ihn zu Staub zermahlen haben. Das wird noch eine ganze Weile dauern, und das ist auch gut so. Bis dahin habe ich Zeit, ein wenig auszuruhen. Meine abgetragenen Reisetaschen, werden bis Mitte Februar im Schrank stehen, wenn die Deutschland-Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> ansteht, nach der dann die ausgedehnte Amerika-Tour erst richtig beginnt. Jetzt aber muss ich überlegen, ob ich zurück auf den Berg gehe, und mir steht ausgiebiges Lesen und Schreiben bevor – das bedeutet, die nächsten mehr als zwei Monate werde ich wohl exakt das Leben leben, das dieses großartige und sich wie verrückt ausdehnende Universum für mich vorgesehen hat.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 23. November 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-23-11-2014/">What&#8217;s New? 23/11/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 29/02/2004</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Feb 2004 22:36:42 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2004/">What&#8217;s New? 29/02/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/news_61i1.jpg" alt="" width="139" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7690" />Wie viele von Euch wissen, war ich auf Paperback-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, und meine Reise brachte mich an die schimmernden Türschwellen von vielen netten und anregenden Buchleuten in Texas, der Bay Gegend, Wisconsin und Missouri, und ich freue mich auf die Auftritte nächste Woche in Salt Lake City, Albuquerque und Boulder. Zwei weitere Termine wurden noch hinzugefügt: am 30. März in Iowa City und am 03. April in Corpus Christi. Ich weiß noch nicht, welche Städte auf der Herbst-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> liegen, aber mein Herausgeber sagte mir, die Hälfte der Orte sind bereits fest gebucht &#8211; ich werde Euch diese Information nachreichen, sobald ich sie habe. Der schönste Eindruck dieser Tour? Das war für mich bisher der Blick aus meinem Fenster, auf den Lake Mendota in Madison, auf das pockennarbige, gefrorene Eis, das ungefähr wie die Mondoberfläche in einer schamlosen Großaufnahme aussah.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt Neuigkeiten zu den Veröffentlichungen: Erstens, wie von den gerissenen und ewig-aufmerksamen Messagistas bei <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">www.tcboyle.com</a> bemerkt, wurden zwei neue Short Storys veröffentlicht: <em>Rastrow&#8217;s Island</em> in der Märzausgabe des Harper&#8217;s und <em>Chicxulub</em> im <em>New Yorker</em> dieser Woche (März 1). Nettes Cover übrigens, das des <em>New Yorker</em>. <em>Granta</em> hat währenddessen einen Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> erworben, der in der April-Ausgabe erscheinen wird, und <em>McSweeney&#8217;s</em> hat eine der langen, sonderbaren Geschichten aus der Kollektion <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/" rel="noopener" target="_blank"><em>Zähne und Klauen</em></a> gekauft, die da heißt <em>The Doubtfulness of Water</em>, ein erfundener Bericht über Madame Sarah Knight&#8217;s Reise zu Pferde von Boston nach New York im glorreichen Jahr 1702. Und ich habe gerade erfahren, dass ein weiterer Auszug aus <em>Dr. Sex</em> (<em>Shorty&#8217;s Paradise</em>) im <em>Narrative Magazine</em> abgedruckt wird, einer neuen Literaturzeitschrift, herausgegeben von dem gefürchteten Tom Jenks, und ich werde es hier bekanntgeben, wenn es veröffentlicht wird. Ich bin am Donnerstag heimgekommen &#8211; nach den üblichen Verspätungen, gestrichenen Flügen, miserablem Wetter, Gurtsuchen und heimlichen Schlägen mit dem Gummischlauch &#8211; zu der sehr guten Nachricht, dass meine Geschichte <em>Zähne und Klauen</em>, aus der Herbstausgabe des <em>New Yorker</em>, für die bevorstehende Jahresausgabe zu den Best American Short Stories gewählt worden ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war alles bezüglich der Veröffentlichungen in Zeitschriften, aber es gibt noch mehr vom Buch zu berichten und genauso von der Audiofront. Was die Bücher betrifft: Bloomsbury, mein britischer Verleger, bringt meine Taschenbuchausgaben in schicken farbigen Editionen neu heraus, also auch die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> (mit dem Cover, welches als zu »gewagt« für die Inserate galt, die laut Vertrag in der Londoner U-Bahn platziert werden sollten). Und mein amerikanischer Verleger Penguin informierte mich, dass in dieser Woche das Taschenbuch in die achte Auflage geht. Das ist ziemlich gut. Ich verspreche, ich werde es bekanntgeben, wenn es zur achtzigsten und achthundertsten Auflage kommt. Ob ich träume? Sicher tue ich das. Aber wie Ihr vielleicht vermutet, sind meine Ambitionen unbegrenzt, und was die Verkaufszahlen von Büchern anbelangt, sehe ich zu meinem großen Marketinghelden auf, dem späten Mao-Tse-Tung &#8211; wenn du nicht wenigstens zwei Kopien des Kleinen Roten Buches hattest, wurdest du hingerichtet. Zum Schluss, für die Fans von NPR (und ich bin selbst mein glühendster Fan, halte oft einseitige Gespräche mit den Morning Edition und All-Things-Considered-Ansagern, wenn ich mich in meiner Berghütte eingeschlossen habe): Ihr könnt mich in der Morning Edition für etwa sieben Minuten hören, und zwar am Ende des zweistündigen Programms am 8. März. Tom Vitale, dieser urbane Mann mit honigsüßer Stimme, hat einen Bericht über den Einfluss des Rock&#8217;n&#8216; Roll auf meine Werke produziert. Mir wurde gesagt, dass vielleicht sogar ein oder zwei Ausschnitte der Ventilators in besagtem Programm zu hören sein könnten. Nein, nein, nein. Wer hätte das gedacht? </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 29. Februar 2004 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2004/">What&#8217;s New? 29/02/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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