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	<title>Drei Viertel des Wegs zur Hölle Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Drei Viertel des Wegs zur Hölle Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 14/12/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-14-12-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich an meinem Kaminfeuer verbracht, und während ich mich über die lang ersehnte Rückkehr der Regenfälle freute, habe ich die neue Raymond Carver Biographie von Carol Sklenicka gelesen und zwischendurch wieder einmal in ein paar von Rays Geschichten geblättert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-14-12-2009/">What&#8217;s New? 14/12/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/news_127i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-3014" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/news_127i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/news_127i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Letzte Woche habe ich an meinem Kaminfeuer verbracht, und während ich mich über die lang ersehnte Rückkehr der Regenfälle freute, habe ich die neue Raymond Carver Biographie von Carol Sklenicka gelesen und zwischendurch wieder einmal in ein paar von Rays Geschichten geblättert. Es war mir nicht klar, wie viele seiner Geschichten so detailgetreu Ereignisse aus seinem Leben wiederspiegeln, und es war eine Freude, manche davon wieder zu lesen und in einem neuen Licht zu sehen. Wie bei Blake Baileys Biographie von John Cheever, die Anfang des Jahres erschienen ist, fasziniert mich die Dynamik des Künstlerlebens, geprägt von dem Bemühen, etwas Bedeutsames zu schaffen und gleichzeitig im Leben zu stehen. Wir alle versuchen, unseren Frieden mit diesem Zwiespalt zu schließen, und versuchen, eine vollkommene Hingabe an unsere Kunst mit dem Wunsch in Einklang zu bringen, ein möglichst wenig zerstörerisches Leben zu führen, während wir gleichzeitig mit den Ansprüchen fertig werden müssen, die Erfolg und Berühmtheit an uns stellen, ganz zu schweigen von denen, die Arbeit und Alltag mit sich bringen. Ich habe einmal einen Tag mit John Gardner verbracht, Rays Lehrer und Mentor, und er hat mir erzählt, dass er jeden Tag den ganzen Tag arbeitet, sieben Tage die Woche, von sieben Uhr morgens bis elf Uhr nachts. Ich hoffe, er hat das nicht ernst gemeint. Denn, wie ich zu ihm gesagt habe, wo bleibt bei so einem Tagesablauf die Zeit, sich auf dem Planeten Erde des Lebens zu freuen? Man denke noch dazu an das Elend, wenn einem die Arbeit jeden Augenblick dieser langen, Spreu vom Weizen trennenden Tage im Nacken sitzt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sowohl Ray als auch John Cheever waren vom Alkoholismus zerfressen, was ihrer Karriere erheblichen Schaden zugefügt hat, und doch ist es beiden gelungen, zeitlose Kunst zu schaffen. Natürlich kann ich nicht anders, als zwischen ihrer und meiner Karriere Vergleiche anzustellen und darüber nachzudenken, was Kunst und Liebe und familiäre Beziehungen bringen, was man aufgibt, um ein Künstler zu sein, und was man dafür bekommt. Von Anfang an habe ich versucht, mich auf die Arbeit an sich als das ultimative Ziel zu konzentrieren, ohne Ablenkungen irgendwelcher Art (und das hat mir geholfen, meine eigenen Dämonen in Schach zu halten, bis jetzt wenigstens), und doch dabei nicht zu verkennen, wie wichtig es ist, einfach ein Mensch zu sein und mich mit den Menschen in meiner Umgebung zu befassen. Obwohl ich auch jeden Tag arbeite, sieben Tage die Woche, hat bei mir jeder Tag einen Feierabend, etwa um zwei oder drei Uhr Nachmittags, und in dieser Zeit denke ich bewusst nicht an das Projekt, an dem ich gerade arbeite, bis ich am nächsten Morgen den Computer anschalte und es von vorne losgeht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das also sind meine Neuigkeiten. Ich lese, denke nach, sehe zu, wie der Regen aus den offenen Dachrinnen im zweiten Stockwerk sabbert, arbeite an der vierten Geschichte der neuen Serie, seit ich <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> Ende Juli abgegeben habe. Die erste davon, <em>My Pain Is Worse Than Your Pain</em>, erscheint in der Januar-Ausgabe von Harper’s. Gestern habe ich ein Exemplar bekommen und ich muss sagen, dieser Titel quer über der Titelseite des Magazins macht ziemlich was her. Die zweite Geschichte, ein komisch-tragisches Stück namens <em>The Silence</em>, erscheint in der Belletristik-Ausgabe vom Atlantic, aber leider erst nächsten Sommer, also nach dem Sommer, der gerade dabei ist, sich auf den matschigen Pfoten der Wintersonnenwende seinen Weg zum Horizont entlang zu hangeln. Die dritte und neueste der neuen Geschichten, die auf meinen Erinnerungen an die 70er und 80er Jahre beruht und <em>A Death in Kitchawank</em> heißt, wurde gerade vom New Yorker angenommen, und ich werde Euch wissen lassen, wann sie erscheint. (Ja, Kitchawank, ein Hinweis auf das Setting von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/worlds-end/"><em>World’s End</em></a>, und vielleicht hatte ich die Inspiration zu dieser Geschichte deswegen, weil ich den Roman vor kurzem mal wieder gelesen habe, jetzt werdet Ihr auch eine Verbindung zwischen der Geschichte und den beiden feststellen können, die sich um die Figur Les, Mexico und <em>All the Wrecks I’ve Crawled Out Of</em> drehen.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu guter Letzt, obwohl es ein klein wenig zu früh ist, allen unter Euch <em>merry messagistas</em> und <em>luminous lurkers</em> das Beste für die Weihnachts- und Hanukkahzeit zu wünschen, werde ich einen Frühstart hinlegen und es Euch jetzt schon wünschen: Merry, merry, happy, happy. Und obwohl ich nicht zu Euch komme und Euch das Geschenk bringe, das ich Euch letztes Jahr geschenkt habe – meine Weihnachtsgeschichte <em>Three Quarters of the Way to Hell</em> – könnt ihr ja einfach in den <a href="http://www.tcboyle.com/page2.html?1" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Archived News</a> auf Dezember 2007 klicken und das Geschenk nochmal in Empfang nehmen. Und hiermit, im besten und selbstlosesten Sinne der Weihnachtszeit, schließe ich, indem ich Euch, die ihr in ausgewählten Städten wohnt, das Geschenk der Vorfreude mache, das heißt, Euch den aktuellen Stand der Tour-Daten mitteile:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>25. Januar 2010, 7:30 P.M.<br />
Santa Barbara, Victoria Hall</li>
<li>26. Januar 2010, 7:00 P.M.<br />
L.A., Los Angeles Public Library, 650 W 5th St.</li>
<li>28. Januar 2010, 7:30 P.M.<br />
N.Y., Barnes and Noble, 1972 Broadway at 66th St.</li>
<li>29. Januar 2010, 7:00 P.M.<br />
Brooklyn, The Powerhouse Arena, 37 Main Street</li>
<li>30. Januar 2010<br />
Hartford/New Haven, RJ Julia, 768 Boston Post Rd, Madison CT</li>
<li>01. Februar 2010<br />
Chicago, Chicago Public Library, 400 S. State St.</li>
<li>02. Februar 2010, 7:00 P.M.<br />
Atlanta, Margaret Mitchell House, 990 Peachtree Street NE</li>
<li>03. Februar 2010, 7:00 P.M.<br />
Saint Louis, St. Louis Public Library, 1301 Olive St.</li>
<li>08. Februar 2010, 12:00 P.M.<br />
Dallas/Ft. Worth, SMU University Library, SMU Campus</li>
<li>09. Februar 2010, 7:30 P.M.<br />
Denver/Boulder, Boulder Book Store, 1107 Pearl St.</li>
<li>20. Februar 2010<br />
San Francisco/Bay Area, The Dance Palace, 503B Street, Point Reyes Station</li>
<li>21. Februar 2010<br />
L.A., Word Theater/Diesel Books, Broad Center Stage Theater</li>
</ul>
<p>Fürs Erste war’s das, aber je näher die Termine rücken, umso mehr könnten es werden.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 14. Dezember 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-14-12-2009/">What&#8217;s New? 14/12/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>What&#8217;s New? 28/05/2004</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-05-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2004 21:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-05-2004/">What&#8217;s New? 28/05/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/05/news_63i3.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7790" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/05/news_63i3.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/05/news_63i3-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich komme gerade zurück von einer Woche in New York, mit einem Abstecher nach Chicago (um bei Fred Shafers Schreibwerkstatt aufzutreten). Ursprünglich war der Ausflug nach New York vorwiegend als Geschäftsreise gedacht (Treffen mit Verlegern, meinem Agenten, Vertretern von Vikings Verkaufsabteilung), die in unredigiertes Vergnügen übergehen sollte &#8211; und so war es auch. Die nördliche Linie des Hudson schneidend, hatte ich einen Blick auf den dickbauchigen Fluss und seine dahinflitzenden Fischerleute (vielleicht standen sie auch still und ich sauste vorbei). Ich verbrachte einige Mußestunden mit alten Freunden in der Gegend von Peekskill, dinierte mit Freunden aus Manhattan in der Oyster Bar im Grand Central Station (nicht zu vergessen das Peekskill-Essen mit Freunden aus Westchester), und lernte etwas über die Blütezeit von Beakons Innenstadt, wo ein paar meiner glasblasenden Amigos kürzlich eine Galerie in einer alten Feuerwache eröffneten. Mein größter Verdruss? Ich habe die Zikaden verpasst. Ich hatte gehofft, sie würden nicht so strikt an ihrem 17-Jahre-auf-die-Minute-Stundenplan festhalten und hätten sich für mich ein wenig sehen lassen, doch ich hatte kein Glück. Allerdings war es mir möglich, ein paar Stunden in den entvölkerten Wäldern von Fahnestock Park mit Wandern zu verbringen, an einen Ort, den ich innig liebe. Das war schön. Ich sah einen Frosch (nur einen), einen Bluegill, eine Baltimore Goldamsel, zwei Ameisenarten. Die Blätter setzten ein kräftiges Aufgebot an Grün ein, und alles Wasser rann. Reichlich. (Wo von Wasser die Rede ist, ich wurde von einigen mächtig beeindruckenden Stürmen beglückt, einem Gewimmel, das mein Flugzeug letzten Freitag erst mit sechs Stunden Verspätung starten ließ.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu den Neuigkeiten: Vorabkopien von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> (Orig. <em>The Inner Circle</em>) sind im Umlauf, verursachen Beklemmung, Nervenkitzel und eine tiefe und wachsende Vorfreude auf das Erscheinungsdatum der Erstausgabe des Buches, was circa um den 9. September herum sein wird, wie man mir jetzt sagte. Städte auf der Tour, wobei noch einiges offen ist, während mein Publizist das hier zusammenstellt, werden sein &#8211; oder vielleicht sein oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sein: New York, Boston, Huntington, L.I., Chicago, Minneapolis, Dallas, Denver, Los Angeles, San Diego, San Francisco, Seattle, Portland und Irkutsk (nein, das war nur ein Scherz, Leute &#8211; und bitte nehmt meine Entschuldigung dafür an, Ihr eingefleischten Irkutsker, dass ich einen Witz auf Eure unterkühlten Kosten mache). Wie zuvor berichtet, <em>Granta #85</em> ist bereits mit einem Buchauszug [von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>) erschienen und der amerikanische <em>Playboy</em> wird meine Kurzgeschichte <em>Gegen die Wand</em> in der August-Ausgabe veröffentlichen. Meine Weihnachtsgeschichte <em>Drei Viertel des Wegs zur Hölle</em> sucht noch ein Zuhause (ich liebe das Teil, aber da es vielleicht den Verlegern ein wenig zu sehr im Kropf steckt, werde ich etwas Konventionelleres, Weihnachtlicheres wählen, wir werden sehen), und haltet bitte demnächst Ausschau nach Berichten in der <em>New York Times Book Review</em> und <em>The New Yorker</em>, im ersten Fall nach schlechten Kritiken und im zweiten Fall nach unerhörten Ferien. Wie im Message Board ordnungsgemäß vermeldet wurde, sind zudem einige Anthologien erschienen, mit verschiedenen Storys von mir, unter anderem ein Bruce Springsteen gewidmetes Buch bei Penguin (<em>Greasy Lake</em>) und Susan Zakins <em>Naked</em>, eine Zusammenfassung von geschriebenen Werken über die Natur (<em>Hundologie</em>). Zu guter Letzt (siehe oben), weil ich wirklich finde, dass ein wenig Farbe hier jeden Monat unverzichtbar ist, wollen wir Euch zwei neue Bilder zeigen: Ein Foto von mir (nach der Tour), auf dem ich entweder cool aussehe oder schwermütig oder halbtot, ich kann nicht sagen, was davon; und ein nettes kleines Bild vom Bloomsbury-Cover für <em>The Inner Circle</em>, basierend auf dem Foto von Viking für den britischen Buchmarkt. Viel Spaß.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Mai 2004 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-05-2004/">What&#8217;s New? 28/05/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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