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	<title>E.B.White Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>E.B.White Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 28/02/2025</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 22:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[A Century of Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Chicxulub]]></category>
		<category><![CDATA[Deborah Treisman]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Go With the Soft]]></category>
		<category><![CDATA[Hanser Verlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Frühling ist ausgebrochen. Die Kolibris haben ihr Nest vom letzten Jahr für die diesjährige Brut renoviert, und die Baumfrösche haben im Paarungsrausch in den Gräben, die durch den lang erwarteten Regen der letzten Woche vorübergehend aufgeweicht waren, herumgelärmt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2025/">What&#8217;s New? 28/02/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_303i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8118" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_303i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_303i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Der Frühling ist ausgebrochen. Die Kolibris haben ihr Nest vom letzten Jahr für die diesjährige Brut renoviert, und die Baumfrösche haben im Paarungsrausch in den Gräben, die durch den lang erwarteten Regen der letzten Woche vorübergehend aufgeweicht waren, herumgelärmt. Die Eulen heulen nachts in den dunklen Baumkronen um die Wette. Und die Ratten sind natürlich in heller Aufregung – wenn Ihr mir auf Twitter (ich werde es nicht X nennen) und <a href="https://bsky.app/profile/tcboyle.com" target="_blank">Bluesky</a> folgt, werdet Ihr wissen, dass ich in der  vergangenen Woche eine schlanke Nr. 385 oben im Buschland abgeliefert habe. Was mich betrifft, so halte ich mich an den immer noch kühlen Morgen meist am Strand auf und klettere an dem einen oder anderen Nachmittag in mein Kayak, während ich darauf warte, dass das Meer warm genug ist, dass ich mit einer gewissen Chance, es zu überleben, wieder schwimmen kann. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem nächsten Roman und hoffe, dass sich noch ein paar mehr Geschichten zeigen werden, zusätzlich zu den dreien, die ich seit der Fertigstellung des aktuellen Romans geschrieben habe (<a href="https://www.tcboyle.de/no-way-home-auf-deutsch-und-englisch/" target="_blank"><em>No Way Home</em></a>, der hier im nächsten Frühjahr und in Deutschland in diesem Herbst in der Übersetzung erscheinen soll; Hanser wird das Original unter seinem Verlagsnamen zeitgleich mit der Veröffentlichung in den USA bei Liveright herausbringen). Die jüngste Geschichte heißt <em>The Elgar</em> und handelt von einem jungen Cellisten; ihr gingen <em>Go With the Soft</em> und <em>The Nonexistent Child</em> voraus. Ich lasse es Euch wissen, wann und wo sie erscheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe soeben mein Belegexemplar von <em>A Century of Fiction in The New Yorker, 1925-2025</em>, erhalten, herausgegeben von Deborah Treisman; ich lese mich gerade hindurch, beginnend mit Geschichten von E.B.White, John O’Hara und James Thurber (das wird eine Weile dauern, da das Buch 1119 Seiten umfasst.) Falls Ihr euch das fragt, Deborah hat von den 32 Kurzgeschichten, die ich in <em>The New Yorker</em> veröffentlicht habe, <em>Chicxulub</em> für diese Anthologie ausgewählt. Gleichzeitig genieße ich das unbedingt lesenswerte Buch <em>Flagrant, Self-Destructive Gestures</em> von Ted Geltner, eine Biografie von Denis Johnson, einem der begabtesten und originellsten Autoren meiner Generation, die noch in diesem Jahr bei University of Iowa Press erscheinen soll. Eine Menge großartiges Zeug, um mich von dem ständigen egozentrischen Chaos abzulenken, das an die Stelle unserer ehemaligen Demokratie getreten ist. Aber warum weinen? Warum sich grämen? Die Jahrezeiten folgen sowieso aufeinander, egal, ob man in einem freien Land oder in einer faschistischen Autokratie lebt. Spürt die Sonne in Eurem Gesicht – oder, wenn es bei Euch daheim noch schneit, legt noch einen Scheit Holz ins Feuer. Freut Euch. Es ist Frühling.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt erstmal ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Februar 2025 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2025/">What&#8217;s New? 28/02/2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 21:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Bernard Turle]]></category>
		<category><![CDATA[Buffalo]]></category>
		<category><![CDATA[Der Fliegenmensch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (...) Ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8298" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (Man beachte Twitter, das läuft hier parallel zu diesem altehrwürdigen Blog; wenn dieser Blog eine Art lang andauernde Autobiografie war und ist, so ist Twitter eine Möglichkeit, mein Leben hier an der Küste Kaliforniens in scherzhafter Form zu kommentieren, vielleicht als geisterhafte elektronische Hommage an E.B. White, dessen wunderbare Essays – z. B. <em>One Man’s Meat</em> – sein Leben auf einer »Salzwasserfarm« in Maine in den 1930er Jahren beschrieben.) Wie auch immer, ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben, meinen tiefsten Dank aussprechen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vor sechzehn Jahren habe ich meinen australischen Lesern versprochen, sie zu besuchen, aber leider habe ich dieses Versprechen bisher nicht eingelöst, obwohl ich hoffe, es bald zu tun. Vor sechzehn Jahren hatte ich mehr Haare, mehr Zähne (jedenfalls einen mehr), und ich konnte immer noch gehen und sprechen, als ob es darauf ankäme, und ungefähr zu der Zeit, als Milo diese Website ins Leben rief, hob ich aktiv (mit meinen eigenen Händen) den Teich hinten aus, der im Laufe der Jahre zur Heimstatt unzähliger durstiger Lebewesen geworden ist. Vor sechzehn Jahren hatte ich noch nicht <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> veröffentlicht. Vor sechzehn Jahren hatte ich nicht die leiseste Ahnung, dass ich zu dem Zeitpunkt, da ich dieses hier schreibe, 330 Seiten von <em>Die Terranauten</em> geschrieben haben würde, noch wusste ich, dass ich die hundertste (2015) Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em> herausgeben würde, oder sogar, dass der Regen aufhören und ich in einer versengten und ausgetrockneten Feuerzone leben würde (obwohl mir <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sicherlich eine Ahnung davon gab). Ja, all dies, und ich bin nach wie vor wirklich gesegnet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so werden viele von Euch wissen, dass ich kürzlich von einem einwöchigen Aufenthalt an einem exotischen Ort zurückgekehrt bin: Buffalo. Was mich an dieser feuchten Stadt im Osten am meisten beeindruckt hat, war das Gras. Gras in Hülle und Fülle, das uns die Natur durch ihre sintflutartigen Regenfälle geschenkt hat, Rasenflächen, die sich ausbreiteten, so weit man sehen konnte, sobald man die Stadt verließ, und jede einzelne wurde gekrönt von einem einsamen Ritter hoch auf seinem Aufsitzrasenmäher, und der Geruch von frisch gemähtem Gras war für mich wie der von Prousts Madeleinekuchen. Ja, ja, ja, ich weiß, dass die Einwohner von Buffalo einen Preis für die grüne Üppigkeit im Sommer zahlen, einen Preis, der sich in Schnee und Eis und Matsch bemisst, aber mir, der auf der Veranda von F. und L.s Haus sitzt, keine zwei Straßen vom prächtigen Darwin-Martin-Haus entfernt, schien es das wert zu sein. Ich paddelte mit dem Kayak auf dem Buffalo River im Schatten verfallener Fabriken und sah, wie sich die Natur wieder durchsetzte, und ich fuhr mit dem Kanu an den Ufern des Ontario-Sees entlang, wo die Natur triumphierte (oder zumindest die Szene beherrschte). Ich besuchte den Talking Leaves Buchladen. Fuhr mit F.s rostfreier Mercedes-Oldtimer-Limousine hinunter nach Springville, wo Frau B. mit ihrer Highschool-Klasse wieder zusammentraf. Habe Chicken Wings gegessen. Habe zugesehen, wie Frau B. ihr Roastbeef im Brötchen verschlungen hat. Speiste bei Faso’s, (siehe das beigefügte Bild, das mir für unser 16-jähriges Jubiläum genügend festlich erschien; lasst uns doch alle zum siebzehnten dort zusammentreffen – oder vielleicht wollt Ihr lieber nach Paris?) Dabei fällt mir ein: Im März werde ich in Paris sein, wegen der Veröffentlichung von Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, und, noch etwas früher, in den Niederlanden zur Veröffentlichung der niederländischen Übersetzung desselben Romans.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Zusammengefasst ungefähr: Ich bin dankbar für die vergangenen sechzehn Jahre und freue mich auf die nächsten sechzehn, wenn wir alle das Glück haben sollten, so weit zu kommen. Schwer am Arbeiten. Der Spaß ist nicht ganz so schwer, obwohl ich daran denke, in meiner Freizeit mit dem Klettern anzufangen, mit Stierkampf und Polo. Was noch? Oh, natürlich Frau B. unterhalten – das ist mein Hauptzweck in diesem Leben, vergesst das nie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt es. Stoßt mit mir an. Willkommen, ihr Twitterer, und Euch allen viel Spaß!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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