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	<title>Holly Watson Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Holly Watson Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 31/10/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 10:45:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Halloween also. Ich dachte eine Weile, dass ich als Long John Silver gehen müsste, aber zum Glück wird mein Kostüm viel einfacher sein: Ich werde als ein Mensch gehen, der kein gebrochenes Bein hat. Natürlich neige ich schon zu begrifflichen Kostümen, wie zum Beispiel in dem Jahr ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2010/">What&#8217;s New? 31/10/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/10/news_137i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5012" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/10/news_137i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/10/news_137i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Halloween also.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich dachte eine Weile, dass ich als Long John Silver gehen müsste, aber zum Glück wird mein Kostüm viel einfacher sein: Ich werde als ein Mensch gehen, der kein gebrochenes Bein hat. Natürlich neige ich schon zu begrifflichen Kostümen, wie zum Beispiel in dem Jahr, in dem ich eine Rückenflosse aus Pappe anzog und verschiedenfarbige Punkte in mein Gesicht und auf meine Hände sprühte: »Was bist du?« fragten die Leute. Meiner Meinung nach hätte es offensichtlich sein müssen: ein Bachsaibling. Oder letztes Jahr – oder war das vorletztes Jahr? – als ich eine riesige Schraube mit schwarzem Isolierband an meiner Stirn befestigte. Die Interpretation davon werde ich all jenen unter Euch überlassen, die hier weiden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt zu den eigentlichen Neuigkeiten, die dieses Mal leider kurz ausfallen müssen, da ich wie verrückt an dem neuen Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, arbeite, bevor ich mich auf den Weg zu dem Auftritt in Las Vegas nächsten Mittwoch mache (7:00 pm, Student Union Ballroom, UNLV Campus), aber es sind prägnante Neuigkeiten. Warum? Weil meine Verlegerin, die gefürchtete und stets geschickte Holly Watson, mir die Städte verraten hat, durch die ich auf meiner anstehenden Lesereise für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> touren werde. Hier gibt es einige Überraschungen, Leute, und ich sehe, dass sie bzw. Viking mich an Orte schickt, die ich eine Weile nicht gesehen habe (oder nie gesehen habe), und daher, überraschenderweise, kein Boston, kein Philly, kein Miami, kein Chicago, kein San Diego, kein Mogadishu und auch kein Bagdad. Hier ist die Liste, und ich muss einen unserer aktivsten Diskussionsteilnehmer – einen der ersten Stunde – darum bitten, die Liste sehr genau zu studieren (Chester, hörst du mir zu?):</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Manhattan</li>
<li>Santa Rosa</li>
<li>Brooklyn</li>
<li>Torrance</li>
<li>Milwaukee</li>
<li>L. A.</li>
<li>Minneapolis</li>
<li>Capitola</li>
<li>Santa Barbara</li>
<li>Palm Desert</li>
<li>Seattle</li>
<li>Portland</li>
<li>Santa Monica</li>
<li>San Francisco</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dabei handelt es sich immer noch nur um eine vorläufige Liste – ich werde die genauen Einzelheiten mit Ort und Zeit bekanntgeben, sobald ich sie habe. Und ich werde auch am 29. März in Purdue sein, als Ersatz für den Auftritt im September, den ich wegen meines gebrochenen Beins verschieben musste. Nachdem das gesagt ist, heißt es zurück an die Arbeit, aber nicht ohne Euch den Anhang zu hinterlassen. Dabei handelt es sich um einen kleinen Essay, den ich für einen Freund geschrieben habe, der ein Buch über Essen zusammenstellt. Er hat mich gebeten, über die schlimmste Mahlzeit meiner Kindheit zu schreiben, und das habe ich getan, aber ihr werdet sehen, dass die Geschichte, obwohl es sich dabei nicht um eine Halloween-Geschichte an sich handelt (überlassen wir das <em>The Devil and Irv Cherniske</em> oder <em>The Black and White Sisters</em> oder, noch besser, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/worlds-end/"><em>World’s End</em></a>), doch an genau jenem Abend stattfindet.</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><a href="https://www.tcboyle.de/leber-und-zwiebeln/">Leber und Zwiebeln</a></li>
</ul>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Oktober 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2010/">What&#8217;s New? 31/10/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 13/07/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-13-07-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2005 21:55:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern, knapp drei Wochen nach meiner arthroskopischen Operation am rechten Knie (Gelenkspiegelung), ging ich hinunter zum Meer und nahm ein kühles Bad (das Wasser hatte 16° C) und ging zurück zur Bar, wo mein Operateur mich gerade entdeckte, als ich ein Glas Roten zur Gesundheit trank.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-13-07-2005/">What&#8217;s New? 13/07/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/07/news_76i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8287" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/07/news_76i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/07/news_76i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Gestern, knapp drei Wochen nach meiner arthroskopischen Operation am rechten Knie (Gelenkspiegelung), ging ich hinunter zum Meer und nahm ein kühles Bad (das Wasser hatte 16° C) und ging zurück zur Bar, wo mein Operateur mich gerade entdeckte, als ich ein Glas Roten zur Gesundheit trank. Er nannte mich »schnell genesen«. Ich wunderte mich. War ich doch bereits zwei Tage nach der Prozedur im Haus unterwegs und machte sauber (ganz wie es sich meiner zwanghaften/obsessiven Persönlichkeit geziemt), und meine Tochter fragte, ob ich denn schon herumlaufen dürfe und ich antwortete: »Der Röntgenologe hält Gewichtsbelastung für vertretbar«. »Ja klar«, sagte sie, »aber weiß er auch, dass du Masochist ist?«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie auch immer, für fast eine Woche habe ich überwiegend in der Sonne gesessen, habe gelesen, mich erholt, Eisbeutel aufgebraucht, und es war vorübergehend merkwürdig, einmal nichts zu tun, aber auf eine Art doch recht angenehm. Kurz vor der Operation hatte ich, wie bereits erwähnt, die Lesung am Vatertag im Hammer mit meiner Tochter Kerrie, worüber auch von den Messagistas berichtet wurde (Fotografischer Beweis siehe oben), und nächste Woche werde ich in einem Studio sitzen und den Erzählteil für die Hörbuchversion von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> aufnehmen. Dann hoffe ich, einen kleinen Urlaub einschieben zu können, bevor die USC (University of Southern California) am 22. August wieder beginnt. (Ich sage »hoffe«, weil ich eine kleine Überraschung vom Bezirksgericht erhielt: Verpflichtung zum Geschworenen ab 1. August.) Ein kleiner Schrecken am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, nicht wahr?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Von einer anderen Front, der literarischen, kann ich berichten, dass ich in der Lage war, eine zweite, neue Short Story zu schreiben, die da heißt <em>Die unglückliche Mutter von Aquiles Maldonado</em>. Wenn sie und <em>Frage 62</em> zur Veröffentlichung anstehen, werde ich Euch informieren. <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, so habe ich erfahren, wird von Viking in den USA nächsten Juli herausgegeben und nicht im Juni, wie ich zunächst gedacht hatte &#8211; und von Bloomsbury in England, Grasset in Frankreich und Hanser Verlag in Deutschland und Anthos/Ambos in den Niederlanden. Andere ausländische Rechtevergaben sind noch in der Schwebe. Die Russen haben Rechte für fünf Titel erworben (Rusman Publishers), welche in der Übersetzung in den kommenden Jahren erscheinen werden: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/worlds-end/"><em>World&#8217;s End</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>. Außerdem erschien ein kurzer Aufsatz, den ich für <em>Writer&#8217;s Life</em> geschrieben hatte, in der <a href="https://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/06/23/AR2005062301607.html" target="_blank">Washington Post am 26. Juni</a>, zusammen mit einem kurzen Profil von Marie Arana. Und das <em>Pedestal Magazine</em> hat mich interviewt und zugleich drei Abhandlungen in der aktuellen Online-Ausgabe (<em>TC Boyle and surviving the Baby Boom</em> von Jason Sanford). Wenn die Herbst-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> näherrückt, werde ich hier die Daten ankündigen, aber ich glaube, der Start ist beim New Yorker Festival, auf dem ich dieses Jahr erneut auftreten werde (zusammen mit dem begnadeten David Bezmozgis, Freund und ehemaliger Mitstudent). Falls das ein klein wenig ungenau in Bezug auf exakte Tourdaten klingt, dann deshalb, weil ich mich nie so intensiv damit befasse: Letztendlich wird mir die scharfsinnige und brillante Holly Watson eine Liste zusenden, ich werde die einzelnen Daten aus dieser Liste hierhin übertragen und mich dann in ein Flugzeug schwingen. Man sieht sich dann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was wäre noch? Nun, wir hatten eine Hitzewelle hier &#8211; wir hatten sagenhafte 24° C gestern, dem Tag meines aprilfrischen Eintunkens im Ozean. Und ich habe unbeabsichtigt ein ökologisches Chaos in meinem Teich angerichtet, indem ich eine niedliche six-inch-lange (15,24 cm) Rotwangenschmuck-Schildkröte einsetzte. Das ist die Kröte mit der weltweit größten Paranoia, sie lässt sich ins Wasser plumpsen, sobald sich jemand auf hundert Fuß (etwa 30 Meter) nähert &#8211; und sie tut klug daran, so vorsichtig zu sein, denn ich möchte sie liebend gerne wieder entfernen. Warum? Das kleine Biest zerstört die Pflanzen, speziell das Myriophyllum (Wasserschwaden), welches den Algen den Sauerstoff nimmt. Infolgedessen ist das einst so kristallklare Wasser trübe geworden. Auch werden die Welse mächtig groß, der nächste Kummer, wegen der Größe ihrer Mäuler und ihrem erfolgreichen Bestreben, alles Erreichbare im Teich zu verschlingen, außer der Schildkröte. Ich habe folgendes Bild vor Augen: Ein gigantischer Wels von der Größe eines Rottweilers sitzt auf dem gepanzerten Rücken einer breit grinsenden Schildkröte. Ach ja, es ist Sommer, die Baumwolle steht hoch, und die Welse, sie springen nicht, aber sie fressen, fressen, fressen. Die Frage ist: Soll ich sie jetzt fressen?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 13. Juli 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-13-07-2005/">What&#8217;s New? 13/07/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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