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	<title>Puli Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Puli Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 06/06/2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 21:16:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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		<category><![CDATA[Das Ende ist nur ein Anfang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich die Interviews und die Reisen zur Promotion von <em>No Way Home</em> hinter mir habe, freue ich mich auf die Veröffentlichung der neuen Sammlung, <em>The End Is Only A Beginning</em>, die im März 2027 erscheinen wird (auf deutsch im Juli 2026), und bin mit der Entwicklung des nächsten Romans beschäftigt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-06-2026/">What&#8217;s New? 06/06/2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/06/news_317i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8655" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/06/news_317i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/06/news_317i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem ich die Interviews und die Reisen zur Promotion von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a> hinter mir habe, freue ich mich auf die Veröffentlichung der neuen Sammlung, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-ende-ist-nur-ein-anfang/"><em>The End Is Only A Beginning</em></a>, die im März 2027 erscheinen wird (auf deutsch im Juli 2026), und bin mit der Entwicklung des nächsten Romans beschäftigt, was mir jeden Morgen eine ganz neue, geheimnisvolle Bühne eröffnet. Ich schreibe, um der Welt Struktur zu verleihen und herauszufinden, wohin mich eine bestimmte Geschichte führen wird und was sie mir sagen will. An diesem Punkt kann ich nichts weiter über das laufende Projekt sagen, als dass es in der Gegenwart spielt und mit einer Mahnwache vor einem Schlachthof beginnt. Warum kann ich das nicht? Weil es sich durchaus um falsche Informationen handeln könnte und ich erst noch die richtigen Informationen finden muss. Und so starre ich aus dem Fenster, wippe mit dem Fuß im Takt der Musik, die aus dem einzelnen Lautsprecher dröhnt, der mir nach den Verwüstungen durch das Gebiss des neuen Hundewelpen noch geblieben ist, tippe auf der Tastatur herum und hoffe auf die Sorte Visionen, die Heilige in der Wüste erleben. Was heißen soll, ich bin die meiste Zeit verzweifelt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Politik? Wer hat denn von Politik gesprochen? Ja, vielen Dank auch. Ist es nicht eine große Wohltat, unter einem Regime zu leben, das unermüdlich danach strebt, unser Leben zu verbessern und die Umwelt zu schützen und sich gleichzeitig im Recht fühlt, weltweit Tausende namenloser Unschuldiger zu verstümmeln und zu ermorden?  Wenn ich hier mal für einen Moment die Ironie beiseite lassen darf: Ich glaube fest daran, dass wir alle mehr als genug haben von der Brutalität, Dummheit und der Korruption, die Amerika in den vergangenen anderthalb Jahren zu einer Paria-Nation gemacht haben, und dass im November das Blatt beginnen wird, sich zu wenden. (Und reden wir gar nicht erst über den bitteren Witz, dass das derzeitige Regime die Feierlichkeiten zum zweihundertfünfzigsten Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung leitet. Ha! Ich will Freiheit oder, oder was? Rum. Ich will Rum, und zwar reichlich.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was das oben angesprochene Hundegebiss angeht, so kann ich Euch sagen, dass wir versucht haben, die Lücke zu füllen, die der Tod des alten Hundes hinterlassen hat – der Welpe schläft gerade zu meinen Füßen, während ich diese Mitteilung an Euch schreibe. Es ist ein Puli, genau wie sein Vorgänger, und wir haben einen Ausflug mit der ganzen Familie zu einer Farm in Atascadero unternommen, um ihn abzuholen. Er hat ein kräftiges Gebiss und die Energie, die aus unbändiger Freude kommt, und es kümmert ihn kein bisschen, was in Washington, D.C., passiert. Wenn er es auf irgendeine Weise wüsste, würde er wohl einfach sein Bein heben und auf das Ganze pissen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 06. Juni 2026 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-06-2026/">What&#8217;s New? 06/06/2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/04/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 21:52:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um meine Mitstreiter von The Gratetful Dead zu zitieren: »Was war das für eine lange, seltsame Reise!« Die Fluggesellschaften haben wie immer alle Tricks angewandt, die Temperatur sank von um die dreißig Grad Celsius in Miami auf knapp über Null im windigen Mittleren Westen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/">What&#8217;s New? 26/04/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_190i1.jpg" alt="" width="300" height="230" class="alignleft size-full wp-image-8180" />Um meine Mitstreiter von The Gratetful Dead zu zitieren: »Was war das für eine lange, seltsame Reise!« Die Fluggesellschaften haben wie immer alle Tricks angewandt, die Temperatur sank von um die dreißig Grad Celsius in Miami auf knapp über Null im windigen Mittleren Westen, und meine Koffer wurden von Station zu Station schwerer. Diät? Vergiss es. Ernährung? Viel Glück. Wie ich auf meinem neuen Twitter-Account schrieb: »Wenn man einen gesunden Menschen eine Woche lang in ein Nobelhotel steckt, bekommt er Gicht im Endstadium und schwere ›saubere Bettlakitis‹«. Und kurz darauf kommt der Tod. Großer Gott, bin ich froh über diese zweitägige Pause, über den Bagel zum Frühstück, das Müsli zu Mittag und den selbstgemachten Gemüse-Pita-Wrap zum Abendessen. Und es ist noch nicht vorbei: Morgen Tavis, gefolgt von einer Signierstunde in Chaucer’s Buchladen im guten alten Santa Barbara, und dann ab nach Colorado, um die Leute in Steamboat Springs und Denver zu unterhalten. Das alles ist für Frau Boyle ziemlich schwer zu ertragen, die ich im letzten Monat nur flüchtig gesehen habe. Sie ist zu Hause mit einem ihrer bärenstarken Söhne, zweien ihrer vier Brüder und unserem Puli, Ilka, die vor kurzem ein potentieller Filmstar geworden ist (dazu später mehr), aber das ist natürlich nur ein schwacher Trost, denn sie hat mich engagiert, um sie zu unterhalten (und für ein paar andere Dinge, wie z. B. Service, sowohl bei der Hausarbeit als auch in einem anderen, intimeren Bereich), und bei alldem war ich ziemlich nachlässig, während ich in verschiedenen Hotelbetten lag und an die Decke starrte. Beschwere ich mich etwa? Nein. Ein Hoch auf meine Presseagentin Sonya Cheuse und all die guten Menschen im Ecco Verlag, die das Buch wirklich bekannt gemacht haben und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in der ersten Woche nach Verkaufsstart auf Platz 13 der New York Times-Liste und noch weiter oben auf vielen regionalen Listen gebracht haben, einschließlich Platz 2 in der letzten Woche und Platz 5 heute auf der Liste der L.A. Times.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ist das wichtig? Eigentlich nicht. Ich mache das nicht wegen der Zahlen, sondern weil das Schreiben von Geschichten meine größte Sucht ist und weil ich wahnsinnig gern auf der Bühne stehe und Euch diese Geschichten präsentiere. Und dennoch tätigt mein Verlag eine Investition, genau wie ich, und wir freuen uns über die riesengroße Aufmerksamkeit für das Buch – und auch über die Verkaufszahlen. Wie hier im Message Board dokumentiert wurde, lese ich dem lebhaften Publikum, das den Weg zu mir gefunden hat, meist einen von zwei Abschnitten vor: eine gekürzte Version des ersten Kapitels, in dem Sten, unfähig, sich im Zaum zu halten, einen Angreifer mit bloßen Händen tötet, und die Szene, in der Sara eingeführt wird (klickt <a href="https://www.tcboyle.com/base.html?2" target="_blank">hier</a> auf den Buchtitel <em>The Harder They Come</em>), in der sie erlebt, wie sich ihre Weltsicht von der der Polizei unterscheidet. Beide Abschnitte sind sehr unterhaltsam. Der erste stimmt die Leute auf das Drama ein; der zweite gibt Anlass zu ein paar Lachern über den Unterschied zwischen Saras Sichtweise und der Art und Weise, wie wir normale Menschen auf die Welt blicken (obwohl, wer möchte sich unter der schweren Last, die dieser überfürsorgliche Staat uns auferlegt, nicht daneben benehmen?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls wurde der Hund in meiner Abwesenheit zu einer potentiellen Film-Ikone, denn Jamieson und Kerrie sind gerade dabei, dem Buchtrailer für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> den letzten Schliff zu geben. Wie diejenigen von Euch, die das Buch gelesen haben, sicher schon ahnten, haben sie die Szene ins Bild gesetzt, in der Sara und Adam Saras Puli Kutya aus dem Tierheim befreien. Die Szene verlangt nach einem weißen Puli, aber da Pulis, egal von welcher Farbe, so selten sind wie Regentropfen in Südkalifornien, mussten sie mit Ilka, einem schwarzen, vorlieb nehmen. Natürlich hätten sie sie aus Gründen der Wahrhaftigkeit auch weiß anmalen können, aber ich kann ihre Abneigung dagegen ebenso nachvollziehen wie die künstlerische Freiheit, die sie in ihren Herzen tragen und die es ihnen erlaubt, das Werk auf ihre eigene Art und Weise freizügig zu interpretieren. Bleibt dran. Der Trailer wird bald auf einem <a href="https://vimeo.com/157421552" target="_blank">You-Tube-Kanal</a> in Eurer Nähe zu sehen sein.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Höhepunkte der Tournee angeht, die natürlich jetzt noch andauert, so fällt es mir schwer, auch nur ein halbes Dutzend herauszupicken, da jede einzelne der vielen Auftritte viel Freude gemacht hat und das Publikum (das seid Ihr, Leute) warm und aufgeschlossen, um nicht zu sagen angeheitert, war. All das ist gut so, und ich danke Euch allen. Aus persönlicher Sicht muss ich jedoch zwei Dinge herausgreifen. Das erste – und das beigefügte Foto aus der L.A. Times veranschaulicht das – war die Verleihung des Robert-Kirsch-Preises  für mein Gesamtwerk am vergangenen Samstag. Die Handbewegung, die ich mache, unterstreicht die Anerkennung, die ich hier Herrn und Frau Heck zolle, die den ganzen Weg von Luxemburg nach Kalifornien gepilgert sind (und das, nachdem Herr Heck erst vorletzten Monat jeden der deutschen und österreichischen Auftritte besucht hatte). Es war ein großartiger Moment für mich und sinnbildlich für all die Hingabe und Zuneigung – und ja, Liebe – die diese Website mir bringt. Die zweite Begebenheit ereignete sich vor gerade einmal drei Tagen, in Troy im Staat New York, wo meine bereits erwähnte und überragend effektive Presseagentin Sonya Cheuse dankenswerterweise eine Lesung für das Hudson Valley Community College in die Tour integriert hatte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es war so: Mein engster Freund, mit dem ich aufgewachsen bin (ich nenne ihn kurz A.), kam am Abend vor dem Auftritt von Peekskill herauf, um mit mir abzuhängen. Wir gingen essen, und als wir danach durch die kalten, dunklen, windigen, von Mauern umgebenden Straßen von Troy zum Hotel zurückgingen, trat uns ein etwas angetrunkener, ziemlich heruntergekommener Typ in den Weg. Was wollte er? Geld, natürlich. Aber seine Aufwärmphase, um uns dann unter Druck zu setzen, bestand aus höflicher Konversation. Er schätzte uns sofort ein und sagte, indem er A. ansprach: Vater und Sohn, oder? Ich gab dem Kerl einen Tausender. Und am nächsten Tag hatte ich das große Vergnügen, A. öffentlich als meinen Vater zu bezeichnen. Und noch besser, ich durfte ihn Dad nennen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay. Er ist nicht so alt (eigentlich nur zwei Monate älter als ich), aber bitte, besorgt dem Mann Krücken. Eine Decke, die er über seine Knie legen kann. Ein Hörgerät, Grauer-Star-Operation, Organtransplantationen, einen Satz Golfschläger. Mein Gott. Es hat doch keinen Sinn, alt zu sein, wenn man dabei nicht ein bisschen Spaß hat. Stimmt’s, A,?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Stimmt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s erstmal. Ciao, Leute. Wir sehen uns hoch oben in den Rocky Mountains.</p>
<p>PS Mittwoch, 18:30, Bud Werner Memorial Library, Steamboat Springs. Donnerstag, 19:00, Tattered Cover, Denver.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/">What&#8217;s New? 26/04/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 04/10/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/">What&#8217;s New? 04/10/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2951" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es gibt nicht viel zu berichten, außer dass Gott offensichtlich nicht will, dass ich Boogiesurfen gehe. Letztes Jahr im Frühling, als ich von einer ausgedehnten Feier in New York zurückkehrte (die das Immunsystem schwächte, nicht nur meines, sondern das des gesamten Planeten), schlich ich mich für drei Tage an die Küste, um in einer kleinen Stadt an einem Strand, an dem die Wellen genau richtig sind, ins Meer einzutauchen. Doch ich wurde krank und konnte nicht ins Wasser gehen. Also wartete ich, bis die Touristensaison vorbei war, und schlich letzte Woche an denselben Ort zurück. Ja. Eure Vermutung stimmt. Wieder krank. Ein Kratzen im Hals am Abend, bevor ich losfuhr, gefolgt von grippalem Befinden und so, nichts mit Eintauchen in die kalte Brandung.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe es jedoch geschafft, den Schluss der zweiten meiner neuen Kurzgeschichten mit dem Titel <em>The Silence</em> in die Tasten zu hämmern, genauso wie diese perfekt geformten Wellen an die Küste hämmerten und dabei ihren Rhythmus auf mein an den Stuhl gefesseltes Selbst übertrugen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich jetzt mache, außer dass ich mich gut erhole, danke, und jeden Tag drei Stunden damit verbringe, aus Brandschutzgründen im Wald totes Gehölz zu schlagen, ist, dass ich die goldenen Herbsttage genieße (»Jahreszeit der Nebel und milden Reife/Enger Busenfreund der Vollendung gebenden Sonne« &#8211; John Keats, <em>Ode to Autumn</em>), während ich anfange, an meinem dreiundzwanzigsten Buch zu arbeiten. Obwohl es sich dabei eigentlich formal gesehen um den nächsten Roman nach <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> handelt, ist es das dreiundzwanzigste Buch, weil die Geschichten aus diesem Herbst aller Wahrscheinlichkeit nach von dem besagten Roman unterbrochen werden und so auf ihre Fertigstellung im nächsten Jahr warten müssen. Aber ich greife mir selbst vorweg. Ich bin ganz einfach glücklich, wieder an Geschichten zu arbeiten und mich in den Herbst hinein zu entspannen, von dem Keats nie geahnt hätte, dass er gleichzeitig die Jahreszeit von eindeutig gar nicht milden Feuersbrünsten ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An der Veröffentlichungsfront tut sich auch etwas: Mein langjähriger Verleger Viking und mein scharfsinniger, vitaler, Berg-und-Tal-kletternder Lektor Paul Slovak haben sich darauf geeinigt, wie viele von Euch wissen, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> im März 2011 herauszubringen, gleich nach der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> kurz nach Weihnachten und der gebundenen Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> in der dritten Januarwoche von diesem schnell näherrückenden Zeppelin eines Jahres, 2010. Und wenn Ihr das für gute Nachrichten haltet, lasst Euch sagen, dass in Slowenien große Freude herrscht, weil dort zum ersten Mal eines meiner Bücher (<a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>) in einer slowenischen Übersetzung erscheinen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch? Na ja, natürlich war ich mit dem Puli (ungarischer Wasserhund) am Strand joggen (nicht an dem Strand die Küste aufwärts, den ich nicht verraten werde, sondern an dem Strand am Ende der Straße hier, ein sehr schöner Strand, aber mit Wellen, die nicht einmal mangelhaft sind). Das dazugehörige Foto, mit freundlicher Genehmigung von Roy Corsell, der zu Besuch war, bis vor kurzem in New York weilte und jetzt in Las Vegas, zeigt den richtigen Griff, um die Dreadlocks eines durchschnittlichen Pulis zu entsanden. Von welcher Rasse Darda ein leuchtendes Beispiel ist, wie Ihr sehen könnt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt gehe ich mir aber erst einmal den Kopf über die nächste Geschichte aus der Reihe zerbrechen, in der Hoffnung, dass es wie immer eine nächste und sogar eine übernächste geben wird. Man weiß nie. Wir wissen, wo sie hingehen, diese Geschichten &#8211; aufs Papier, in die Köpfe der Leser, hinaus in die geschäftige Welt, wo sie vergessen werden &#8211; aber wir wissen nie, wo sie herkommen. Oder ob sie kommen.</p>
<p>PS: Bevor ich es vergesse, nehmt bitte zur Kenntnis, dass ich am 16. Oktober beim New York Festival auftreten werde, zusammen mit Mary Gaitskill, einer Schriftstellerin, deren Werk ich liebe, und am 17. Oktober im Paramount Theater in meiner Heimatstadt Peekskill, im Rahmen des 400. Jahrestages des Hudson Valley. Und lasst mich die Italiener nur ein bisschen herzlich grüßen, die gerade <em>Le Donne</em> aus Feltrinelli veröffentlicht haben, mit dem wunderbar fantasiereichen Kunstwerk, welches letzten Winter die Titelseite der Besprechung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> in der New York Times zierte. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Oktober 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/">What&#8217;s New? 04/10/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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