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	<title>Anthos Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Anthos Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 21/01/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-21-01-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 09:31:25 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-3037" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>An dem Datum oben sehe ich, dass wir ein neues Jahr haben. Natürlich wusste ich theoretisch schon davon und ich erinnere mich auch vage daran, dass ich vor drei Wochen zu einer sehr späten Stunde ein Glas (oder zwei) von dem einen oder anderen Getränk in meiner Hand hielt und auf die weiterhin bestehende Existenz von uns allen angestoßen habe, da wir eine neue Runde um die Sonne drehen werden, aber diese Jahreszahl 2010, wow. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass ich in einem von diesen Science-Fiction-Filmen aus den 70ern lebe – das heißt, in einem schlechten Science-Fiction-Film. Können wir hier bitte alles einfach etwas langsamer angehen? (Wie viele von Euch wissen, versuche ich wirklich, abzuschalten und mein Leben zu entschleunigen, wenn ich in den Bergen bin, und ich bin erst letzten Mittwoch von meiner letzten Wanderung zu dem Ort mit den großen Bäumen zurückgekehrt, wo <em>My Pain Is Worse Than Your Pain</em> spielt. Es lag ungefähr ein Meter Schnee, aber das Wetter hat gehalten – strahlendblauer Himmel, Tagestemperaturen um die minus zehn Grad – bis zu dem Augenblick, als ich mich auf den Weg machen wollte. Tja, und dann fielen die Temperaturen. Ich bin gerade noch so mit dem Leben davon gekommen. Und wenn ich diese Woche da oben gewesen wäre, bei der Serie von Stürmen, die wir gerade haben, hätte ich die anstehende Lese-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> und die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> auf jeden Fall absagen müssen. Verdammt, ich hätte wahrscheinlich einen Maultierhirsch schlachten müssen, um überleben zu können.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was mich zum wichtigsten Punkt der Nachrichten heute bringt. Beginnend in der Viktoria Hall hier in Santa Barbara werde ich mich ab Montag draußen tummeln, in einem heldenhaften Kampf mit dem Wetter und unserer unzulänglichen und schrecklichen Luftfahrtindustrie, um über eine ganze Reihe von Bühnen zu stolzieren und Euch die Freuden der Kurzgeschichte nahezubringen. Für diejenigen unter Euch, die vorhaben, einer meiner Vorführungen beizuwohnen (nein, ich werde sie nicht Lesungen nennen, weil man mit dem Begriff »Lesung« einschläfernde Langeweile und das leise Summen einer Heizung hinten an der Wand eines schlaftrunkenen Klassenzimmers assoziiert), denkt bitte daran, dass diese Veranstaltungen meistens ziemlich schnell ausverkauft sind; richtet also Eure Terminplanung danach.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine Veröffentlichungen angeht, so hat mein holländischer Verlag Anthos soeben <em>De Vrouwen</em> herausgebracht, und Grasset, mein langjähriger französischer Verlag, bringt im Februar <em>Les Femmes</em> heraus, während der Hanser Verlag, der bodenständigste und beste aller deutschen Verlage, in Kürze die Geschichte <em>Wild Child</em> als eigenständiges Buch veröffentlicht (<a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-wilde-kind/"><em>Das wilde Kind</em></a>) und die restlichen dreizehn Geschichten für einen anderen Band aufhebt. Als ich in den Bergen war, habe ich die vierte Geschichte der neuen Sammlung zu Ende geschrieben, aber es ist noch ein ziemlich grober Entwurf, und ich werde wahrscheinlich nicht dazu kommen, sie noch einmal aufzupolieren, bevor ich von meiner Tour zurückkomme – wenn ich jemals zurückkomme. Wie angekündigt erscheint in der Zwischenzeit <em>A Death in Kitchawank</em> in der aktuellen Ausgabe des New Yorker (18. Januar), und ich weiß die ganze Aufmerksamkeit zu schätzen, die die Diskussionsteilnehmer hier und andere da draußen in der weiten Welt dieser Geschichte geschenkt haben. Der allgemeine Konsens scheint zu sein, dass diese besondere Geschichte die Menschen tief in ihrem Innern berührt. Das freut mich sehr. Schließlich ist es so, dass jeder von uns, der sich hinsetzt und eine Geschichte schreibt, es in der Hoffnung tut, etwas zu schaffen, dass unsere lesenden Mitmenschen anspricht, obwohl wir nie wissen, ob uns das wirklich gelingt. Wenn etwas Gutes dabei herauskommt, erleben wir unsere persönliche Verklärung.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und damit verabschiede ich mich für heute. Ich hoffe, dass die Götter des Himmels mir gewogen sind und dass ich Euch alle sehr bald bei einer Veranstaltung in der Nähe Eurer Heimat sehe. </p>
<hr/>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 21. Januar 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-21-01-2010/">What&#8217;s New? 21/01/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 17/01/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 22:36:22 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2006/">What&#8217;s New? 17/01/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/01/news_82i1.jpg" alt="" width="189" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8517" />Die letzten zwei Wochen waren so voll wilder Geschäftigkeit, dass ich mich nun glücklich den Recherchen für den nächsten Roman widmen kann. (Was zugleich bedeutet, dass ich die Kurzgeschichten einstweilen beiseite gelegt habe; und nein, eine siebente Story hat sich mir nicht enthüllt, sodass wir uns mit den sechs bereits beendeten Storys begnügen müssen, die zwischen der Fertigstellung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> und den unausgegorenen Ideen für das nächste Projekt entstanden sind: <em>Frage 62</em>, <em>Die unglückliche Mutter von Aquiles Maldonado</em>, <em>Hände</em>, <em>La Conchita</em>, <em>Balto</em> und <em>Admiral</em>). Die starken Neujahrsregenfälle waren mächtig willkommen, in den Sierras erschwerten sie jedoch manches. Zwar war ich am Neujahrstag noch daheim, ging aber schon am Dienstag, den 3. Januar, zurück auf den Berg. Ich gedachte, ein paar Tage grübelnd im verschneiten Massiv zu verbringen. Es gab lediglich das Problem, dass der Sturm einen Stromausfall verursacht hatte (und aus diesem Grund eine wesentliche Annehmlichkeit in der eingeschneiten Blockhütte fehlte: Wärme). Also bestückte ich den Kamin, ging früh zu Bett, weil ich bei dem schwachen Licht der Laterne nicht lesen konnte, stand früh um Fünf auf, um festzustellen, dass die heldenhaften Jungs des Stromversorgungsunternehmen weit von der Erledigung ihrer Aufgaben entfernt waren, und entschied daraufhin, zu packen und den Sequoias Lebewohl zu sagen. (Wörtliches Zitat vom Cowboy-Hut tragenden E-Werk-Burschen, dessen weißer Truck meine wandernde Gestalt zuerst erreichte auf dieser weniger als eine Fahrspur schmalen und von Schneewällen gesäumten Straße: <em>»Hüte dich besser vor dem Alten im Pickup; er sieht nicht mehr gut und du bist ganz in Schwarz gekleidet.«</em>) Letzte Woche war ich im Tonstudio, um eine neue, ungekürzte Fassung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> für Blackstone Audio aufzunehmen, ein befremdliches und zugleich erheiterndes Projekt. Befremdlich, weil ich das Buch seit elf Jahren nicht mehr gelesen hatte und seine vielfältigen Drehungen und Wendungen mich zu überraschen drohten &#8211; ich las weiter, pro Nacht hundert Seiten, um zu den Studio-Sitzungen vorbereitet zu sein. Erheiternd war es, weil die Story mich wieder zu packen begann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kommen wir zu den literarischen Neuigkeiten: Gerade erhielt ich die ARCs (Advance reading copies, unkorrigierte Proofs in kleiner Auflage) für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> zurück, weit vor dem Erscheinen des Romans in den USA am 6. Juli. Der Viking Verlag ist sich ziemlich sicher, dieses Datum einhalten zu können und hofft, frühzeitig Begeisterung für das neue Werk zu wecken. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird der Verlag 5.000 Exemplare vorab drucken lassen. In England hat der Bloomsbury Verlag soeben <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> veröffentlicht. Eine der ersten Rezensionen, erschienen in der Times, klang schwärmerisch. (Natürlich lese ich nur die positiven Kritiken). In den Niederlanden hat Anthos gerade seinen Frühjahrskatalog herausgebracht, in dem die die ersten vier Seiten <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> gewidmet sind. Veröffentlicht werden soll der Roman hier bereits im Mai 2006, also noch vor der amerikanischen Originalausgabe. Auf zwei weiteren Seiten des Anthos-Kataloges werden &#8211; vereint in einer Ausgabe <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/worlds-end/"><em>World&#8217;s End</em></a> (<em>De Tortillagrens</em> und <em>Duyvels End</em>) vorgestellt. Der Doppelband wird für weniger als 15 Euro zu haben sein. Frisch bei mir eingetroffen sind die Litauer Verträge für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, Verleger ist Alma Littera in Vilnius. Ebenfalls zurück sind die Korrekturen für <em>Frage 62</em> von <em>Harper&#8217;s</em>. Ich werde versuchen, Euch zu benachrichtigen, wenn diese Arbeiten &#8211; und die vielen anderen Übersetzungen &#8211; erscheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Film-Neuigkeiten: Ich hörte, dass die Verfilmung meiner Kurzgeschichte <em>Achates McNeil</em> bei Hart-Sharp Entertainment weitergeht, und dass das Interesse am Projekt <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> wieder aufflammt. Wie ich schon im Forum erwähnte, hat sich Universal Pictures die Filmrechte an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> gesichert, obwohl das bisher noch nicht offiziell bestätigt wurde, verbindlich ist jedoch Gary Fleder als Regisseur. Debra Winger hat vertraglich zugesagt, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> als Spielfilm zu produzieren. Ich werde mehr von diesen Projekten berichten, wenn deren Entwicklung voranschreitet, und ich hoffe, die Filmdaten auf meiner Website aktualisieren zu können, wenn ich den gerade weitgehend versprengten Technischen Stab für ein paar Tage zu fassen bekomme.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darüber hinaus erwarte ich, in Kürze Genaueres über die amerikanischen Tourdaten für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> im Juli sagen zu können &#8211; ich bat dieses Mal um eine kürzere Route, weil ich ganz einfach erschöpft bin von den vielen Reisen und Buchvorstellungen der letzten zehn und mehr Jahre. Deshalb lautet mein Wunsch, das Ganze auf eine 7-Städte-Tour zu begrenzen. Zur Zeit weiß ich noch nicht, welche Städte das sein werden und ob die Zahl der Auftrittsorte noch aufgestockt wird, was ich aber nicht hoffe. Ich weiß sehr wohl, dass Ihr alle wollt, ich möge auf Bühnen in Eurer Nähe auftreten, doch dieses Mal, dieses eine Mal, möchte ich mir ein wenig Zeit für mich selber nehmen, nicht nur, um für den neuen Roman zu recherchieren und mit dem Schreiben zu beginnen, sondern auch, um der Recherche wegen &#8211; wieder einmal &#8211; den glorreichen mittleren Westen zu bereisen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Genug geplappert. Seid versichert, dass meine Unterwäsche sauber ist und auch meine Socken, und dass die Sonne nur fahl und frostig scheint und der Himmel mit Wolken bedeckt ist, jetzt, da ich Euch ein herzliches Lebewohl sage und zurück an meinen Schreibtisch kehre, an meine Lektüre und die sorgfältig abgefassten handschriftlichen Notizen, die ich wegen meiner Sauklaue selber kaum entziffern kann.</p>
<p>P.S. Beim oben abgebildeten Foto handelt es sich um das Cover der Anthos-Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 17. Januar 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2006/">What&#8217;s New? 17/01/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 15/12/2004</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-15-12-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2004 22:51:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-12-2004/">What&#8217;s New? 15/12/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/12/news_68i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8030" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/12/news_68i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/12/news_68i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wie üblich bin ich in dieser Feiertagssaison ein Mann der Berge, zumindest zeitweise und mit Unterbrechungen. Ich war letzte Woche oben in der Southern Sierra und beabsichtige heute dorthin zurückzukehren, und ich kann im Vertrauen berichten, dass sich dort oben nicht viel geändert hat seit meinem letzten Besuch im Juni, außer dass die Kontinentalverschiebung gegenüber den Kräften der Erosion einen Vorsprung bekommen hat: Ich glaube, der Berg ist um einen Viertelmeter größer, als er es im Sommer war. Ich hab&#8217;s nicht nachgemessen, aber ich hab&#8216; so ein Gefühl &#8211; wenn ich zur Hütte wandere und kraxele, durch die Redwoods, Sugar-Pinien und Yellow-Pinien und Jeffrey-Pinien und Ponderosas, dann fühlt es sich ein wenig größer an. Auf jeden Fall war ich anwesend, als dort gut 45 Zentimeter Pulverschnee lag, nun bedauerlicherweise geschmolzen und ohne Aussicht auf mehr, aber dieser Schnee war alles in allem wohltuend, wenn ich es recht bedenke. Es geschah an einem Arbeitsmorgen, fing etwa halb sieben an und schneite heftig weiter bis eins oder so, und dann einzelne Schneeschauer über den Tag bis zum nächsten Morgen. Klar, du kannst auch bei den Virgin Islands mit einem kleinen Segelboot schnorcheln gehen (was meine Tochter gerade macht) oder bei 25 Grad Sonnenschein deinen Hummer aufbrechen, während du an Deck deine Margaritas trinkst, aber gebt mir einen guten Schneesturm &#8211; auch einige Tage gefrierender Regen würden schon genügen &#8211; und ich bin zufrieden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu den Neuigkeiten. Charlie Rose hat den Termin mit mir, Bill und Liam (dem Politschocker) abgesagt, und ich denke, ein neuer Termin ist nicht in Planung, es sei denn um die Zeit der Academy Awards herum, wobei ich wahrscheinlich in diesem Falle nicht zusagen werde. Bill und ich hatten vor ein paar Wochen unseren Live-Chat bei UCLA, und ich kann nur berichten, es war entzückend, und er ist es ebenso. Die andere Sache, die ich beim letzten Mal erwähnt hatte &#8211; die öffentliche Lesung der Kurzgeschichten &#8211; war einer der Höhepunkte meines Jahres. Ich für meinen Teil fand Bill Pullmans urkomisch und herzzerreißend vorgetragene Kurzgeschichte <em>Keimende Hoffnung</em> (die ich selber zuletzt in der Mayerschen Buchhandlung in Köln gelesen hatte, mit meinem lieben Freund und Show-Stehler, Herrn Professor Doktor David Eisermann). Für das Protokoll: Ray Allen und Nina Siemazko lasen <em>Das sinkende Haus</em>; John Heard las <em>Greasy Lake</em>, und ich beschloss das Programm mit <em>Moderne Liebe</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die neuesten Neuigkeiten betrifft: Mein niederländischer Verlag Anthos hat soeben <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> unter dem Titel <em>De Ingewijden</em> (übersetzt von Gerda Baardman und Tjadine Stheeman) herausgebracht. Mit einem reizenden Cover. Und eine neue Kurzgeschichte, <em>Almost Shooting An Elephant</em>, ist in der aktuellen Ausgabe des exzellenten <em>Zoetrope</em> erschienen. Einige Leute aus dem Message Board haben vermerkt, dass <em>Dr. Sex</em> in vielen Listen für die »besten Bücher des Jahres« auftaucht, einschließlich der Bestenlisten von <em>New York Times</em>, <em>Boston Globe</em> und <em>Washington Post</em>, und dafür bin ich sehr dankbar (für beides, das Notieren und die Hinweise darauf). Darüber hinaus arbeite ich intensiv an dem neuen Roman, Arbeitstitel immer noch <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, welcher zur Hälfte fertig ist und bis zu den Herbstveröffentlichungen 2006 zur Gänze fertig sein sollte. Zur Zeit ist der Kurzgeschichtenband <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> in der Produktion. Das Cover wird dem wundervollen Bloomsbury-Design für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> (der gähnende Kojote) entsprechen, und die Zusammensetzung der Geschichten lautet wie folgt: <em>Als ich heute morgen aufwachte, war alles weg, was ich mal hatte &#8211; Windsbraut &#8211; Hundologie &#8211; Der freundliche Mörder &#8211; Vom raschen Aussterben der Tiere &#8211; Jubilation &#8211; Rastrow&#8217;s Island &#8211; Chicxulub &#8211; Hier kommt &#8211; Alle meine Schiffbrüche &#8211; Geblendet &#8211; Zähne und Klauen &#8211; Die Unwägbarkeit des Wassers &#8211; Gegen die Wand.</em> Alle Kurzgeschichten sind bereits in Magazinen erschienen, was entsprechend von den wachsamen und stets aufmerksamen Messagistas registriert worden ist, außer <em>Vom raschen Aussterben der Tiere</em>, die irgendwann im kommenden Jahr vom <em>Playboy</em> publiziert werden wird, und die Titelstory <em>Zähne und Klauen</em> ist in der derzeitigen Ausgabe von <em>The Best American Stories</em> neu aufgelegt worden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich beabsichtige an Weihnachten für ein paar Tage zurückzukehren, bevor ich wieder in die Wildnis aufbreche, wo ich zu dem Zeitpunkt hoffe, eine neue Folge für Euch parat zu haben, aber falls das nicht der Fall sein sollte, lasst mich die Chance dieses sonnigen Morgens nutzen, um Euch allen das trübseligste, regnerischste, verschneiteste und meteorologischste Elend zu wünschen, aber im Herzen fröhlich über die Weihnachtszeit. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 15. Dezember 2004 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-12-2004/">What&#8217;s New? 15/12/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 08/04/2003</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-08-04-2003/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2003 21:30:38 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_50i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7030" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_50i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_50i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Endlich bin ich von der Tournee zurück und mache wieder das, wofür ich in diesem Leben da bin – Belletristik schreiben und hinter meiner Frau aufzuräumen. Das fühlt sich gut an. Meine Saubermach-Muskeln waren von all dem guten Leben in schicken Hotels verkümmert, und ich muss sagen, dass meine Verdauung auch ein bisschen aus dem Gleichgewicht geraten ist (jeden Abend guten französischen Sekt, Kaviar und Austern und den ausgezeichneten alten Armagnac), aber die regenerativen Kräfte des menschlichen Körpers sind erstaunlich. Im Moment sitze ich wieder an meinem neuen Roman, <em>The Inner Circle</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>), und versuche, den Schwung wiederzuerlangen, den ich vor der Tournee hatte. Nicht dass Ihr denkt, ich beklage mich &#8211; oder jammere herum, jammere ich hier etwa? – ich muss sagen, die Tournee selbst war ein Vergnügen. Dass Beste war, da draußen auf Reisen so viele von Euch Messagistas und Lurkeristas zu treffen, und ich war hoch erfreut, jeden Abend ein solch riesiges Publikum anzutreffen, trotz Krieg und miesem Wetter. Besonders habe ich mich über die Rezensionen des Buches gefreut, die Ihr aus den verschiedenen Teilen des Landes gepostet habt, und über Eure persönlichen Eindrücke von den unterhaltsamen Abenden auf jeder Station entlang der Route. Das Ganze war für mich so bereichernd, dass ich mich langsam frage, warum ich eigentlich nicht das ganze Jahr auf Tour bin – das ist doch so viel einfacher als Schreiben. Und dann die ganze Bewunderung, die Leute erzählen dir, wie sich durch dich ihr Leben geändert hat, sie wollen dich anpumpen, so was alles.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu den Neuigkeiten: Wie die stets aufmerksamen und scharfsinnigen Messagistas schon auf dem neuen, verbesserten Message Board berichtet haben, ist letzte Woche die lang erwartete neue Kurzgeschichte <em>Als ich heute Morgen aufwachte, war alles weg, was ich mal hatte</em> erschienen, in der Ausgabe des <em>New Yorker</em> vom 31. März. Es folgen noch <em>Geblendet</em> im nächsten <em>McSweeney’s</em>, <em>Jubilation</em> demnächst im <em>Playboy</em> und <em>Rastrow’s Island</em> (wo, steht noch nicht fest). <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> ist im Vereinigten Königreich bei Bloomsbury erschienen und bei Anthos in den Niederlanden (mit dem Titel <em>Verloren Nachten</em>, übersetzt von Inge de Heer und Johannes Jonkers), und ich werde vom 18. bis zum 28. Mai durch beide Länder touren und unter anderem auf den Festivals in Hay-on-Wye und Brighton auftreten. Die Anthologie, von der ich gesprochen habe und die für den Unterricht in kreativem Schreiben und zeitgenössischer Literatur an Colleges und High Schools gedacht ist, heißt jetzt <em>Double Takes</em>; die Korrekturfahnen befinden sich gerade auf meinem Schreibtisch, und sie wird im Herbst bei Heinle erscheinen. Und für all die Schüler und Studenten da draußen, die diese Seiten auf der Suche nach fundierten Informationen für ihre Thesenpapiere und Semesterarbeiten besuchen: Bei Scribner’s ist Ergänzungsband VIII der Serie <em>American Writers</em> herausgekommen, darin befindet sich ein Überblick über meine Werke. Schließlich, da wir ein Bild vom Cover der <em>New York Times Book Review</em> gepostet haben, dachten wir uns, es wäre nur fair, auch die beiden anderen prominenten Cover zu veröffentlichen, die sich mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> schmücken: Das der L.A. Times Book Review vom 23. Februar und das der März/April-Ausgabe von Poets &#038; Writers.</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 08. April 2003 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-08-04-2003/">What&#8217;s New? 08/04/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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