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	<title>Greasy Lake Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Greasy Lake Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 31/07/2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 21:30:45 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7197" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Hochsommer, heute Nacht ist Vollmond. Und nein, bei Vollmond denke ich nicht an Werwölfe und jugendliche Liebespaare unten am Greasy Lake, sondern an die Grunions. Im Sommer, wenn Vollmond ist, kommen diese kleinen Fische (Wikipedia: so groß wie ein Hotdog, Brötchen und Senf musst du selbst mitbringen – oder Wasabi, wenn du willst) bei Flut bis vor den Strand, um sich zu paaren und ihre Eier im Sand abzulegen. Als Junge in New York, von Fischen besessen, faszinierte mich dieses Ritual, ganz abgesehen von diesen sexy kalifornischen Nächten, aber soweit mir bewusst ist, habe ich noch nie einen Grunion zu Gesicht bekommen. Vielleicht könnte ich heute Nacht zum Butterfly Beach spazieren und ein paar davon aufsammeln (nur mit den Händen, Netze sind nicht erlaubt), aber ich muss zu einer Geburtstagsparty und zu den ganzen damit verbundenen Vergnügungen, also &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Allen unter Euch, die nach <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> auf etwas Neues hoffen, sei gesagt, dass ich gerade die Korrekturfahnen der neuen Erzählung <em>The End Is Only A Beginning</em> durchgesehen und wieder an <em>The New Yorker</em> abgeschickt habe. Sie wird wohl noch in diesem Monat erscheinen. In der Zwischenzeit freue ich mich darauf, in Don Camardellas Sound Design Studio im Zentrum von Santa Barbara zu gehen, um die Geschichte für die Website des <em>New Yorker</em> aufzunehmen, ein Unterfangen, das solch eine anstrengende Konzentration erfordert, die einem nur eine wohlüberlegte Dosis Erdnuss-M&#038;Ms und Diät-Cola liefern kann. Apropos, ich hatte vor zwei Wochen das Vergnügen – und die Freude – mit Hilfe von Diät-Cola die letzte Vorstellung der <em>Blue-Skies</em>-Tournee hier in Santa Barbara zu geben. Besonders erfreulich war, dass sich meine Tochter, Kerrie Kvashay-Boyle, zu mir  auf die Bühne gesellte, um die auf zwei Stimmen verteilte Version von <em>The Shape Of A Teardrop</em> vom vorigen Jahr noch mal zu spielen, wobei Kerrie die liebende, aber verzweifelte Mutter spielte und ich den irregeleiteten (und völlig unausstehlichen) Sohn. Übrigens, falls Ihr interessiert seid, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wXsEZnXSgNc" rel="noopener" target="_blank">die Show vom 20. Juli gibt es auf YouTube</a>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt den Augenblick, meine Freunde. Das Leben ist leicht, die Grunionfische springen empor, und wenn es hier in der Gegend irgendwo Baumwolle gäbe, möchte ich wetten, sie stünde im Moment gerade hoch. Und ich werde auf keinen Fall erwähnen, dass ich gestern in einem Laden die erste Halloween-Dekoration gesehen habe, denn das muss wohl eine Illusion gewesen sein, oder?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Juli 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 12/09/2019</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-12-09-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 09:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/09/whatsnew12092019.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2943" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/09/whatsnew12092019.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/09/whatsnew12092019-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wie Ihr auf dem Foto oben sehen könnt, tragen unsere Bemühungen, die alarmierend schwindende Population an Monarchfaltern erhalten zu helfen, Früchte, oder besser gesagt Larven. Dieses Haus wurde ja ursprünglich nach ihnen benannt (»Butterfly Woods«), gleich nach dem Bau 1909, dem zweifellos eine Menge von ihnen zum Opfer fiel. Wir haben gestern vierundzwanzig Raupen auf unseren Seidenpflanzen (engl. <em>Milkweed</em>, Gattung <em>Asclepias</em>; Anm. des Übersetzers) gezählt. Während sich die erwachsenen Falter von einer Vielzahl von Planzen ernähren, müssen sie ihre Eier auf Seidenpflanzen legen, und die Raupen fressen nur davon. Es war ein schlimmes Jahr in der Monarchwelt, aber zumindest hier haben wir ein bisschen Hoffnung. Ich will heute noch ein paar Pflanzen einsetzen, da die Raupen alles bis auf kleine Stummel abgefressen haben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und nun zu den weniger bedeutenden Neuigkeiten (also die, die die Publikationen betreffen); hier ist folgendes passiert:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich wurde gebeten, einen kleinen Band mit ausgewählten Erzählungen für Ecco zusammenzustellen, als Teil der fortlaufenden Serie. Wie viele von Euch wissen werden, bin ich genauso überzeugt von der Form der Kurzgeschichte wie von der des Romans, und ich habe bisher elf Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht, einschließlich der beiden umfangreichen Bände <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/t-c-boyle-stories/"><em>T.C. Boyle Stories</em></a> (1998) und <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> (2013), und vor zwei Jahren brachte Ecco zwölf Geschichten in <a href="https://www.tcboyle.de/the-relive-box/"><em>The Relive Box and Other Stories</em></a> heraus. Weiterhin habe ich, bevor ich den Roman angefangen habe, an dem ich gerade schreibe, schon sechs neue Geschichten geschrieben, von den zwölf, die die nächste Kollektion bilden werden &#8211; <em>I Walk Between the Raindrops</em> – und ich hoffe, ich kann diese Kollektion in zwei Jahren oder so fertigstellen. Alles zusammen eine Menge Geschichten, 147 um genau zu sein. Aber mein Verleger findet, ein Band mit ausgewählten Erzählungen würde mir neue Leser meiner Erzählungen erschließen, da die dicken Bände (619 beziehungsweise 915 Seiten) doch ein wenig unhandlich für, sagen wir mal, das Lesen am Strand sein könnten. Okay. Prima. Für besagten Band denke ich an Kurzgeschichten von 2001 bis 2013 und nicht an ältere Klassiker wie z. B. <em>Greasy Lake</em>, die anderswo gut repräsentiert werden. Wie es im Moment aussieht, werde ich diesen kleinen Band – nur zehn! – nach der Titelgeschichte benennen, <em>When I Woke Up This Morning, Everything I Had Was Gone</em>. Was meint ihr? </p>
<p>PS: Dies wird kein »Best-Of«, das würde nämlich, sagen wir, mindestens fünfundzwanzig Geschichten beinhalten, sondern vielmehr das, als was es ausgewiesen ist: eine Auswahl. Die vorläufigen Titel, in der (möglichen) vorgesehenen Reihenfolge: </p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Birnam Wood</li>
<li>A Death in Kitchawank (Tod in Kitchwank)</li>
<li>Chicxulub (Chicxulub)</li>
<li>Sin Dolor (Sin Dolor)</li>
<li>The Lie (Die Lüge)</li>
<li>Swept Away (Windsbraut)</li>
<li>My Widow (Meine Witwe)</li>
<li>Tooth and Claw (Zähne und Klauen)</li>
<li>The Love of My Life (Die Liebe meines Lebens)</li>
<li>When I Woke Up This Morning, Everything I Had Was Gone (Als ich heute morgen aufwachte, war alles weg, was ich mal hatte)</li>
</ul>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 12. September 2019 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-12-09-2019/">What&#8217;s New? 12/09/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 29/02/2016</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 22:46:42 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2016/">What&#8217;s New? 29/02/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8563" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wenn ich mir mein Geburtsdatum hätte aussuchen können, dann hätte ich dieses gewählt. Der Geburtstag würde sich nur alle vier Jahre blicken lassen, ich wäre immer noch ein Teenager, übersät mit Akne, während mein Adamsapfel wächst und wächst. Von Nachteil wäre es natürlich, dass ich mich gezwungen fühlen würde, wieder einige der fragwürdigen Verhaltensweisen dieser Lebensphase an den Tag zu legen, wie zum Beispiel mörderischen Fahrstil, exzessives Herumexperimentieren mit bewusstseinsverändernden Substanzen, und ich würde mir ständig den Kopf einschlagen an den scharfen Kanten dieser Welt. Der Ich-Erzähler von <em>Greasy Lake</em> drückt es so aus: </p>
<blockquote><p><em>»Es gab eine Zeit, da Höflichkeit und eine gewinnende Art aus der Mode kamen, da es gut war, böse zu sein, da man seine Dekadenz wie einen Geschmack kultivierte. Damals waren wir alle gefährliche Burschen. Wir trugen zerrissene Lederjacken, lungerten mit Zahnstochern im Mund herum, schnüffelten Klebstoff und Äther und etwas, wovon jemand behauptete, es sei Kokain. Wenn wir die jaulenden Kombis unserer Eltern auf die Straße jagten, hinterließen wir einen Streifen Gummi von der Länge eines halben Häuserblocks. Wir tranken Gin und Traubensaft, Tango, Thunderbird und Bali Hai. Wir waren neunzehn. Wir waren böse. Wir lasen André Gide und nahmen ausgeklügelte Posen ein, um zu zeigen, dass wir auf alles schissen.«</em> (Deutsch von Ditte und Giovanni Bandini). </p></blockquote>
<p>Jedenfalls freue ich mich auf den Sadie-Hawkins-Tanz heute Abend (Anm. des Übersetzers: hier laden die Frauen die Männer ein), auch wenn ich noch nicht (offiziell) eingeladen worden bin, obwohl ich gegenüber Frau B. während der vergangenen Woche immer wieder Andeutungen gemacht habe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die mir auf Twitter folgen, werden wissen, dass die Ratten, die unser Grundstück so überreichlich bevölkern, nicht vom Aussterben bedroht sind, und dass ich gerade erst den siebenundneunzigsten Vertreter dieser Spezies in die Santa Ynez Berge verfrachtet habe (aber ich habe nur seit gut zwei Jahren mitgezählt, so dass ihre listigen Vorgänger in ihrem ganzen Herrschaftsgebiet nicht mitgerechnet sind). Ich möchte sie nicht ermutigen &#8211; und ich bin auch kein Dave LaJoy, der Retter der Ratten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> – aber weil Gift verboten ist, da es in der Nahrungskette hochsteigt und verheerenden Schaden in den Populationen der tierischen Jäger, sowohl der geflügelten wie der vierfüßigen, anrichtet, und die Ratten viel zu schlau für die Schnappfallen sind, habe ich hierbei kaum eine andere Wahl. Ich ködere sie in der Havahart-Lebendfalle mit Erdnussbutter und warte auf das Ergebnis. Ach, die Natur!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Neuigkeiten angeht, die mehr zum eigentlichen Zweck dieser Website passen, so kann ich sagen, dass die letzten paar Wochen eine ganze Menge davon brachten. Erstens, sowohl Ecco in den USA als auch Bloomsbury im U.K. haben Taschenbuch-Ausgaben des Romans vom letzten Herbst, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, herausgebracht, und Grasset wird nächsten Monat Bernard Turles Übersetzung dieses Romans, <em>Les vrai durs</em>, veröffentlichen, zeitgleich mit meiner Reise nach Paris in der dritten Woche des Monats. Davor, am zehnten März um 18:30, werde ich in der Carson Soundstage an der University of Southern California auftreten, zusammen mit Geoff Dyer und einer Gruppe von Chris Sampsons außerordentlich begabter Studentinnen und Studenten von der Thornton School of Music, für einen Abend mit Lesung und Musik, sowohl Rock als auch Jazz. Später im Jahr, im Oktober, bringt Ecco <em>The Terranauts</em> heraus, und der Hanser Verlag in einem ganz neuen Jahr, im Januar, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> in Dirk van Gunsterens Übersetzung. (Übrigens: Dirks Neu-Übersetzung von <em>Budding Prospects</em>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>, ist als gebundene Ausgabe bei Hanser veröffentlicht worden und lädt zu Vergleichen mit der ursprünglichen Übersetzung von Werner Richter ein.) Ebenfalls für die Tournee hier in den USA ist ein Auftritt in der zweiten Oktoberhälfte in der New York Public Library vorgesehen, Einzelheiten dazu  folgen, genau wie die ganzen Details für beide Tourneen, sobald sie dann im Laufe des Jahres verfügbar sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt erstmal Auf Wiedersehen. Ich habe gerade die dritte der neuen »Nach-Terranauten-Geschichten« fertig, <em>Jesus der Krieger</em>, und ich komme bei einer weiteren gut voran und hoffe auf noch eine Handvoll, die die nächste Sammlung vervollständigen sollen, die <em>The Relive Box and Other Stories</em> heißen wird. Was bedeutet, ich fang jetzt lieber an zu arbeiten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 29. Februar 2016 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2016/">What&#8217;s New? 29/02/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 28/05/2004</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-05-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2004 21:25:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich komme gerade zurück von einer Woche in New York, mit einem Abstecher nach Chicago (um bei Fred Shafers Schreibwerkstatt aufzutreten). Ursprünglich war der Ausflug nach New York vorwiegend als Geschäftsreise gedacht (Treffen mit Verlegern, meinem Agenten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-05-2004/">What&#8217;s New? 28/05/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/05/news_63i3.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7790" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/05/news_63i3.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/05/news_63i3-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich komme gerade zurück von einer Woche in New York, mit einem Abstecher nach Chicago (um bei Fred Shafers Schreibwerkstatt aufzutreten). Ursprünglich war der Ausflug nach New York vorwiegend als Geschäftsreise gedacht (Treffen mit Verlegern, meinem Agenten, Vertretern von Vikings Verkaufsabteilung), die in unredigiertes Vergnügen übergehen sollte &#8211; und so war es auch. Die nördliche Linie des Hudson schneidend, hatte ich einen Blick auf den dickbauchigen Fluss und seine dahinflitzenden Fischerleute (vielleicht standen sie auch still und ich sauste vorbei). Ich verbrachte einige Mußestunden mit alten Freunden in der Gegend von Peekskill, dinierte mit Freunden aus Manhattan in der Oyster Bar im Grand Central Station (nicht zu vergessen das Peekskill-Essen mit Freunden aus Westchester), und lernte etwas über die Blütezeit von Beakons Innenstadt, wo ein paar meiner glasblasenden Amigos kürzlich eine Galerie in einer alten Feuerwache eröffneten. Mein größter Verdruss? Ich habe die Zikaden verpasst. Ich hatte gehofft, sie würden nicht so strikt an ihrem 17-Jahre-auf-die-Minute-Stundenplan festhalten und hätten sich für mich ein wenig sehen lassen, doch ich hatte kein Glück. Allerdings war es mir möglich, ein paar Stunden in den entvölkerten Wäldern von Fahnestock Park mit Wandern zu verbringen, an einen Ort, den ich innig liebe. Das war schön. Ich sah einen Frosch (nur einen), einen Bluegill, eine Baltimore Goldamsel, zwei Ameisenarten. Die Blätter setzten ein kräftiges Aufgebot an Grün ein, und alles Wasser rann. Reichlich. (Wo von Wasser die Rede ist, ich wurde von einigen mächtig beeindruckenden Stürmen beglückt, einem Gewimmel, das mein Flugzeug letzten Freitag erst mit sechs Stunden Verspätung starten ließ.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu den Neuigkeiten: Vorabkopien von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> (Orig. <em>The Inner Circle</em>) sind im Umlauf, verursachen Beklemmung, Nervenkitzel und eine tiefe und wachsende Vorfreude auf das Erscheinungsdatum der Erstausgabe des Buches, was circa um den 9. September herum sein wird, wie man mir jetzt sagte. Städte auf der Tour, wobei noch einiges offen ist, während mein Publizist das hier zusammenstellt, werden sein &#8211; oder vielleicht sein oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sein: New York, Boston, Huntington, L.I., Chicago, Minneapolis, Dallas, Denver, Los Angeles, San Diego, San Francisco, Seattle, Portland und Irkutsk (nein, das war nur ein Scherz, Leute &#8211; und bitte nehmt meine Entschuldigung dafür an, Ihr eingefleischten Irkutsker, dass ich einen Witz auf Eure unterkühlten Kosten mache). Wie zuvor berichtet, <em>Granta #85</em> ist bereits mit einem Buchauszug [von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>) erschienen und der amerikanische <em>Playboy</em> wird meine Kurzgeschichte <em>Gegen die Wand</em> in der August-Ausgabe veröffentlichen. Meine Weihnachtsgeschichte <em>Drei Viertel des Wegs zur Hölle</em> sucht noch ein Zuhause (ich liebe das Teil, aber da es vielleicht den Verlegern ein wenig zu sehr im Kropf steckt, werde ich etwas Konventionelleres, Weihnachtlicheres wählen, wir werden sehen), und haltet bitte demnächst Ausschau nach Berichten in der <em>New York Times Book Review</em> und <em>The New Yorker</em>, im ersten Fall nach schlechten Kritiken und im zweiten Fall nach unerhörten Ferien. Wie im Message Board ordnungsgemäß vermeldet wurde, sind zudem einige Anthologien erschienen, mit verschiedenen Storys von mir, unter anderem ein Bruce Springsteen gewidmetes Buch bei Penguin (<em>Greasy Lake</em>) und Susan Zakins <em>Naked</em>, eine Zusammenfassung von geschriebenen Werken über die Natur (<em>Hundologie</em>). Zu guter Letzt (siehe oben), weil ich wirklich finde, dass ein wenig Farbe hier jeden Monat unverzichtbar ist, wollen wir Euch zwei neue Bilder zeigen: Ein Foto von mir (nach der Tour), auf dem ich entweder cool aussehe oder schwermütig oder halbtot, ich kann nicht sagen, was davon; und ein nettes kleines Bild vom Bloomsbury-Cover für <em>The Inner Circle</em>, basierend auf dem Foto von Viking für den britischen Buchmarkt. Viel Spaß.</p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Mai 2004 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-05-2004/">What&#8217;s New? 28/05/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 09/10/2003</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-09-10-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2003 21:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[A.S. Byatt]]></category>
		<category><![CDATA[Abstammung des Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein gedämpftes Hallo an alle. Mich bedrückt zur Zeit der Tod zweier enger Freunde und Lehrmeister: George Plimpton und Pete Brewer. George war einer der ersten, die meine Arbeit entdeckt und gefördert haben. Alles begann 1975 mit dem Abdruck von <em>Abstammung des Menschen</em> ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-10-2003/">What&#8217;s New? 09/10/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Karsten Weyershausen</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/news_56i1.jpg" alt="" width="197" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7306" />Ein gedämpftes Hallo an alle. Mich bedrückt zur Zeit der Tod zweier enger Freunde und Lehrmeister: George Plimpton und Pete Brewer. George war einer der ersten, die meine Arbeit entdeckt und gefördert haben. Alles begann 1975 mit dem Abdruck von <em>Abstammung des Menschen</em> (meiner vierten veröffentlichten Story) in der <em>Paris Review</em>. In jener Zeit veröffentlichte George auch die Kurzgeschichte <em>Er schwimmt wieder</em> sowie <em>Mungo among the Moors</em>, eine Zusammenfassung der ersten zehn Kapitel von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>. Danach publizierte er einige meiner besten und wildesten Geschichten, darunter <em>Greasy Lake</em>, <em>Ike und Nina</em>, <em>Zu allem bereit</em> und erst vor kurzem <em>Abwärts</em> aus der Sammlung <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>. Wir standen oft zusammen auf der Bühne, und er war dabei stets der Inbegriff guter Laune und der Hingabe an das Handwerk des Schreibens. Die <em>Paris Review</em> steht als sein Denkmal, zusammen mit seinen eigenen geistreichen, einnehmenden Büchern. Pete Brewer war für mich genauso bedeutend. Ihm gehörte von den frühen 70ern bis zu seinem Tod in der vergangenen Woche ein Häuschen auf meinem Berg (hört sich das besitzergreifend an?). In den letzten zwölf Jahren, in denen ich die Hütte mietete, haben Pete und ich im fliegenden Wechsel unsere Unterwäsche in die Schublade ein- bzw. ausgeräumt. Viele meiner Bücher wurden in diesem Haus begonnen oder beendet. Ich schulde ihm viel für seine Freundschaft und geistige Führung &#8211; er war auf meine Erfolge stolz, als seien es seine eigenen. Hier ist eine Brewer-Anekdote: Vor einigen Jahren, Pete hielt sich gerade bei der Hütte auf, deren Vermieter er war, kam ein nach Stars Ausschau haltender Tourist auf ihn zu und sagte: »Ich hörte, dass T.C. Boyle hierher kommt &#8211; haben sie ihn schon einmal gesehen?« Pete wartete kurz und erwiderte: »Yeah, er ist gerade eben in meinem Haus und schreibt seinen neuen Roman.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was mein eigenes Tun und Treiben betrifft, habe ich folgendes zu berichten: <em>Swept Away</em> ist endlich in dem aktuellen O.-Henry-Preis-Sammelband erschienen. Das Buch wurde von Laura Furman herausgegeben und ist von der Gestaltung her sehr ansehnlich aufgemacht. In dem Buch befinden sich Autoren wie A.S. Byatt, Denis Johnson, Bill Kittredge, Bradford Morrow, Alice Munro und William Trevor &#8211; ich bin froh in so guter Gesellschaft zu sein. Als nächstes kommt, wie Ihr vielleicht wisst, meine eigene Anthologie: <em>DoubleTakes</em> wurde von Thomson/Wadsworth als College/High School-Text herausgegeben. Ich habe ein Vorwort geschrieben sowie Einleitungen, in denen jeder der 30 Autoren vorgestellt wird. Jeder von ihnen ist mit zwei Geschichten vertreten, daher der Titel. Ich werde erst gar nicht versuchen, sie hier alle aufzulisten (falls es Euch interessiert, so könnt Ihr Euch im Message Board (von www.tcboyle.com) das vollständige Inhaltsverzeichnis ansehen). Trotzdem möchte ich sagen, dass diese Autoren und ihre Geschichten über die Jahre hinweg sehr wichtig für mich waren und besonders gut in einem Klassenzimmer funktionieren (das soll nicht bedeuten, dass ernsthafte Leser oder Gelegenheitsleser die Sammlung nicht fesselnd finden werden). Der Punkt ist, dass ich dieses Buch mit meinen Schülern im Hinterkopf entwarf und die Geschichten auswählte, weil sie eine breite, allumfassende Anziehungskraft ausüben, die sich durch alle Formen und Stilarten zieht, die mir eingefallen sind. Wer ist dabei &#8211; nur so als Anreiz? Nun, wir haben einige der üblichen Verdächtigen, die ich einfach nicht aussondern konnte, weil ihre Storys so bekannt wie auch gut und essentiell sind (Cheever, Carver, Coover, Calvino, Borges, O&#8216; Connor). In erster Linie findet man in diesem Buch jedoch die Arbeiten zeitgenössischer Autoren (Saunders, Diaz, Wolff, Ford, Gaitskill, Moore, Davis, Proulx, Wideman, Richter, Bender, O&#8216; Brien und viele andere). Es war ein ganzer Berg voll Arbeit, das Ding zusammenzustellen, aber ich bin froh und erleichtert, dass es nun in Druck ist und hoffe, dass es in den kommenden Jahren so manches Klassenzimmer erhellen wird. Letztendlich, nur zum Spaß, möchte ich noch die neue Doors-CD, <em>Legacy: the absolute Best</em>, erwähnen, für die ich das Booklet verfasste. Dies ist ein wunderbares Beispiel für Tauschhandel, denn ihre Songtexte habe ich in meinem Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> zitiert. </p>
<p>Informationen zu meiner Deutschland/Schweiz-Tour:</p>
<ul>
<li>12. Oktober: Frankfurt Buchmesse, Hanser Verlag und Lesung in Göttingen, 19 Uhr, Deutsches Theater, Theaterplatz 11</li>
<li>13. Oktober: Köln, 20:30 Uhr, Lesung in der Mayerschen Buchhandlung, Neumarkt 2</li>
<li>14. Oktober: Hannover, 20 Uhr, Lesung in der Buchhandlung Wieland, Georgstr. 10</li>
<li>15. Oktober: Stuttgart, 20 Uhr, Lesung im Schützenhaus, Burgstallstr. 99, Stuttgart-Heslach</li>
<li>16. Oktober: München, 20:30 Uhr, Lesung ind er Muffathalle, Lilienstr. 1</li>
<li>17. Oktober: Zürich, Schweiz, 20 Uhr, Lesung in Kaufleuten, Pelikanstr. 18</li>
</ul>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 09. Oktober 2003 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Karsten Weyershausen.</span></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-10-2003/">What&#8217;s New? 09/10/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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