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	<title>Jeff Goldblum Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Jeff Goldblum Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 28/02/2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 18:51:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2021/">What&#8217;s New? 28/02/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-5787" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Nachdem <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> fertig geschrieben und abgeliefert war, habe ich mich letztes Jahr um diese Zeit wieder den Kurzgeschichten zugewandt, um die neue Sammlung <em>I Walk Between the Raindrops</em> zu vervollständigen, die im nächsten Jahr herauskommen soll. Die zweite dieser Geschichten sprach etwas an, was damals ein örtlich begrenzter Ausbruch eines neuen Coronavirus war, das rätselhafterweise als COVID-19 bezeichnet wurde. Die Geschichte heißt <em>The Thirteenth Day</em>, und sie wird aus der Sicht eines älteren Mannes aus Buenos Aires erzählt, der zusammen mit seiner Frau auf einem Kreuzfahrtschiff festhängt, das auf Grund eines Ausbruchs an Bord in keinen Hafen einlaufen darf. Die Geschichte ist lustig, voll schwarzem Humor, skurril und klingt sogar ein kleines bisschen nach Jorge Luis Borges. Das war damals, in einer weit weniger bedrückenden Zeit. Ich hatte keine Ahnung, was auf uns alle zukommen sollte, obwohl ich ja schon das Fundament dafür gelegt hatte, in <em>Nach der Pest</em> und in meinem Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>. Ich habe die Erzählung Anfang März in einem kleinen Gasthaus am Meer vollendet, ein Stück von hier die Küste hinauf (hier, das heißt in Santa Barbara). Wo kann man sie lesen? Nirgends. Jedenfalls noch nicht. Mein Agent meinte, wir sollten sie zurückhalten, da sich die Ereignisse um die Pandemie herum so schlimm entwickelt haben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und nun? Na ja, ich bin seitdem nicht von zu Hause weg gewesen, dieweil das Virus unsere Spezies auf so Furcht einflößende Weise heimsucht und der Lockdown kommt und geht wie der Wechsel der Jahreszeiten, und die Tournee für meinen neuen Roman, der jetzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschienen ist (in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren: <em>Sprich mit mir</em>), ist ausschließlich virtuell. Wie ich schon in früheren Mitteilungen an Euch geschrieben habe, habe ich großes Glück, hier zu leben, wo ich Wanderungen unternehmen und am Strand spazierengehen kann; und natürlich habe ich immer schon zu Hause gearbeitet, aber trotzdem vermisse ich das Leben hier im Ort und auch woanders. Wenn die aktuelle Infektionswelle sich weiter abschwächt und immer mehr Menschen geimpft werden, hoffe ich, dass ich raus kann und das Leben in Restaurants und Bars wieder genießen kann, gar nicht zu reden von Konzertsälen, Theatern und Kinos.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der erste Test wird das Einlesen der neuen Kurzgeschichte (<em>The Shape of a Teardrop</em>) für den <em>New Yorker</em> sein, welcher dieselbe in Kürze veröffentlichen wird. Ich habe alle meine Geschichten, die in dieser Zeitschrift erschienen sind, aufgenommen, in einem hiesigen, unabhängig geführten Studio, und ich hoffe, mit dieser genauso zu verfahren. Ja, ich könnte sie auch zu Hause aufnehmen, aber das wäre nicht annähernd das Gleiche wie mit Dom ins Studio zu gehen und es dort zu machen. Wir werden sehen. Um eine gute Nachricht zu nennen: <a href="https://wordtheatre.com/" rel="noopener" target="_blank"><em>WordTheatre</em></a> hat diesen Monat eine Podcastserie aufgelegt, zunächst mit neun meiner Erzählungen, alle live während der letzten Jahre aufgenommen, meistens mit mir im Publikum. Den Anfang machte Jeff Goldblums urkomische Darbietung von <em>Mein Schmerz ist größer als deiner</em>, und es ging weiter mit einigen meiner Lieblingsauftritte, darunter Elisabeth Perkins‘ Version von <em>Hände</em>, <em>Sin Dolor</em> von Miguel Sandoval und Bill Pullmans <em>Keimende Hoffnung</em>. Eine Geschichte kommt noch – <em>Slate Mountain</em> – aber wir haben sie neulich noch schön verpackt und mit einer Extra-Schleife versehen, bei einem Zoom-Auftritt, der mich regelrecht umgehauen hat und der gezeigt hat, wie intim Zoom sein kann. Mit sorgenvollem Gesicht, völlig verlassen wirkend, füllte Bill den Bildschirm, als er <em>Chicxulub</em> vortrug, und ich konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, in meine große blaue Teetasse zu schluchzen. Und dann kam Miguel, mit seinem so wunderbar wandlungsfähigen Gesicht, und er fing jede Nuance von <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> ein. Urkomisch. Brilliant. Es geht doch nichts über einen Live-Auftritt. Außer ein Live-Auftritt in Fleisch und Blut. Und der wird kommen, meine Freunde, jedenfalls erzählen uns das die Mediziner und die Politiker. Haltet alle durch, da draußen, und haltet Eure Masken gerade – der Himmel fängt an aufzuklaren.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Februar 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: Holger Reichard</span></p>
<hr>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2021/">What&#8217;s New? 28/02/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 11/04/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 20:41:13 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/">What&#8217;s New? 11/04/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_142i1.jpg" alt="" width="227" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5856" />Ich bin jetzt wieder zu Hause nach dem letzten Sturm der Tournee mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, der die Spreu vom Weizen trennte. Das war letzten Donnerstagabend vor einem kleinem, aber zähen Publikum im Bootleg Theater in L.A., ein Auftritt, der für den Fernsehsender arte Frankreich von einer Kamera-Crew aufgenommen wurde, die aus einem einzigen brillanten Kerl namens Olivier bestand. Jetzt ist bei mir wieder ein Anschein von Normalität eingekehrt und ich schreibe fleißig am zweiten Kapitel des dritten und letzten Teils von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, den ich hoffentlich Ende diesen Sommer fertig haben werde. Da wir hier natürlich von den Launen der künstlerischen Inspiration reden, weiß man nie. Vielleicht kommt es nicht dazu. Vielleicht brauche ich so viele Monate, Jahre und Jahrzehnte, um ihn zu Ende zu schreiben, dass ich in einer Irrenanstalt lande, wo ich – wahrlich, das denke ich – hingehöre. Aber kein Grund zur Sorge. Alles, was ich tun muss, ist, weiter diese Tasten zu drücken und der Roman wird sich selbst aus dem Ärmel schütteln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was für zwei verrückte, mit Abenteuern vollgepackte Monate waren das. Hier ist einer der Höhepunkte der letzten Wochen, seit ich das letzte Mal auf diesen Seiten bloggifizierte: die einfallsreiche, witzige Inszenierung von <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> von dem einzigartigen und ganz und gar urkomischen Jeff Goldblum in der MBar in Hollywood für das WordTheatre. Er stellte den Erzähler als einen Betrunkenen dar, was er wirklich ist, und erntete stürmischen Beifall. Wie gesagt, was für ein Kick, wenn man erlebt, wie ein guter Schauspieler einem sein Werk darstellt, ganz zu schweigen wie reinigend eine gute Dreiviertelstunde ungetrübten Lachens sein kann. Dazu kommt, dass ich am Wochenende darauf im Getty Theater noch eine Dosis bekam, als Isaiah Sheffer <em>Rapture of the Deep</em> in dem fast überfüllten Theater spielte – auf brillante, schöne Weise: Er war Cousteaus vielgeplagter Koch. Mein Gott. Die Leute haben geheult vor Lachen. Die Show musste echt kurz unterbrochen werden, als eine Gruppe fassungsloser Frauen links von der Bühne erschrocken aufschrie, als Bernard (der besagte Koch) die Expedition sabotierte, indem er den mit knapp 2000 Litern Rohwein gefüllten Tank der Calypso ins Meer laufen ließ (das weindunkle Meer, heißt das).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und ich? Ich trottete von einem der unzähligen Auftrittsorte zum nächsten und gab einen Ausschnitt vom neuen Buch und meiner alten Kurzgeschichte zum selben Thema zum Besten: <em>Ende der Nahrungskette</em>. Es war leicht, die Leute zum Lachen zu bringen. Und ihnen Schrecken wie den oben genannten einzujagen. Außerdem bekam ich mitten unter alldem die aktuelle Ausgabe von <em>Storie</em>, der italienischen Zeitschrift, die zum zweiten Mal ein Werk von mir als Titelthema brachte. Ich danke Barbara Pezzopane für die Zusammenstellung des Hefts und Carlo Mello für seine Übersetzung. <em>Selvaggio</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>) liegt uns damit komplett vor, sowohl auf Italienisch als auch auf Englisch, sowie ein Interview mit dem Autor und ein kurzer lyrischer Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, der aus dem Original gestrichen worden war. Sehr schön. Und das Titelbild zeigt ein altes Blatt Papier mit handgeschriebenen Notizen in dem fast unlesbaren Geschmier, das ich verwende, um den C.I.A. und jede andere Agentur zu täuschen, sterblich oder unsterblich, die vielleicht wirklich herausfinden will, was es mit mir auf sich hat. Diese Notizen, soweit ich das feststellen kann, gehören zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> aus dem Jahr 2000.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und hier habt ihr es, meine Freunde. Nachdem ich so viel über die Natur und mein Bedürfnis, in der Wildnis allein zu sein (während ich in verschiedenen Hotelzimmern wohnte) geredet habe, habe ich jetzt endlich eine Gelegenheit, in die Berge abzuhauen, in denen ich schon viel zu lange nicht mehr war. Wie viele von Euch wissen, konnte ich über die Weihnachtsfeiertage nicht in die Wälder des Sequoia Nationalparks gehen, weil ich mich immer noch von dem Beinbruch erholte, den ich Ende letzten Sommer hatte (warum, ach, warum nur habe ich das Schicksal herausgefordert, indem ich <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> schrieb, in dem der Erzähler sein Bein nicht nur einmal, sondern zweimal bricht?), und ich freue mich darauf, mich mit dem Wald und seinen Bewohnern wieder bekannt zu machen. Alles in Ordnung. Echt unüberwindlich. Aber ich habe noch einen Termin, und zwar meinen jährlichen Solo-Auftritt bei der L.A. Times Buchmesse, wo ich am 30. April um 11 Uhr 30 vormittags im Bing Theater auf dem Campus der University of Southern California erscheinen werde, die der anderen Uni in der Stadt – wie hieß die noch mal? – ihre Pflichten als Gastgeber abgenommen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was jetzt anbelangt, just diesen Augenblick? Eine erfrischende Tasse von meinem Lieblingstee und in meiner Vorstellung kehre ich zurück zu der kältesten, windigsten und abgelegensten aller Kanalinseln, <em>San Miguel</em>.</p>
<p>P.S.: Aber halt, wartet. Ich muss meine deutschen Leser darauf aufmerksam machen, dass meine neueste Geschichte, die ich letztes Frühjahr um diese Zeit geschrieben habe, am Osterwochenende in der Süddeutschen Zeitung erscheint, in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren. Dabei handelt es sich um meine Tschernobyl-Geschichte <em>In der Zone</em>, die hierzulande für die nächste Ausgabe der <em>Kenyon Review</em> geplant ist. Wegen der traurigen Ereignisse in Fukushima hat die Geschichte eine direkte Relevanz, vor allem in Deutschland, wo Proteste die Atomkraftwerke geschlossen haben.</p>
<p>P.P.S. Okay, jetzt. Tschüss. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 11. April 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/">What&#8217;s New? 11/04/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 15/03/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 18:47:35 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/">What&#8217;s New? 15/03/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_141i1.jpg" alt="" width="222" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5833" />Es ist ja normal, dass ich bei der Hälfte der Tour krank werde, aber dieses Mal hat mich die Grippe oder irgendeine Variante davon just da erwischt, als ich in den großen Stahlvogel stieg, um nach New York zu fliegen und mit dem Trott anzufangen. Das war kein Spaß. Ich musste am nächsten Tag früh aufstehen – und vergesst die drei Stunden Zeitverschiebung – um eine frühe Live-Show zu geben und dann in die NPR Studios (National Public Radio) eilen, um meinen kleinen Dreibücher-Essay aufzunehmen. Was ein Spaß war, versteht mich nicht falsch. Aber da ich kaum schlucken konnte und es sich, wenn ich diese (normalerweise) unscheinbare Aufgabe bewältigte, anfühlte, als würde ich gleichzeitig ein paar Frösche hinunterschlucken, war es anstrengend, meine Stimme für das Stück unter Kontrolle zu halten. Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen. Wie gesagt so eine Sache, die normalerweise mitten auf der Tour eintritt. Aber fürchtet Euch nicht, ich erholte mich allmählich, dank der Pflege all der netten Fremden in den verschiedenen Flugzeugen, in die ich steigen musste – ja, wie Soldaten, die über Granaten stolpern, haben sie selbstlos meine Mikroben aufgenommen – und natürlich war es in Wirklichkeit das heilsame Klima in Milwaukee (minus 14 °C) und Minneapolis (minus 17 °C), was mich wirklich durchbrachte. Und so bin ich wieder hier, für eine Weile zu Hause, und denke allmählich daran, dass ich eigentlich weiter an dem nächsten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, schreiben sollte, den ich an einer natürlichen Stelle unterbrach und liegen ließ: Teil eins und zwei sind fertig, der dritte Teil steht in den Startlöchern.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie die unerschrockene Mimi und andere hier im Forum festgestellt haben, sind über <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> enorm viele (und überwältigend positive) Rezensionen erschienen, was sehr erfreulich ist. Meine Auftritte waren äußerst gut besucht, von Lesern jeder Couleur, darunter auch ganze Scharen von Biologen, und ich danke Euch allen, dass Ihr gekommen seid, um Euch unterhalten zu lassen. Es steht noch eine Reihe von Terminen an, die in meinem alljährlichen Solo-Auftritt beim L.A. Bücherfestival gipfeln werden, das dieses Jahr nicht in der UCLA (University of California Los Angeles), sondern meiner geliebten USC (University of Southern California) stattfindet. Unterwegs und zusätzlich zu den Auftritten, die unten aufgezählt sind, wird <em>Selected Shorts</em> am 26. März eine Show aus dem Getty Center senden, bei der der einzigartige Zeremonienmeister Isaiah Sheffer persönlich zugegen sein und <em>Rapture of the Deep</em> lesen wird, und im WordTheatre findet kommenden Samstag in der M Bar eine Vorführung statt, bei der zwei meiner Kurzgeschichten inszeniert werden. Die Zusammenstellung hat sich geändert, aber es sind, glaube ich, vier Geschichten darunter, zwei von mir und zwei von Michelle Latiolais. Jeff Goldblum wird eine von meinen lesen. Nach meinem letzten Stand ist es <em>Mein Schmerz ist größer als deiner</em>. (Übrigens: Zu sehen, wie Schauspieler meine Geschichten interpretieren, ist ein echter Adrenalinstoß, so ähnlich wie wenn man Musiker ist und erlebt, wie ein anderer Musiker eines deiner Lieder covert. Bei Filmen ist das auch so. Ich erinnere mich noch, wie mir die Haare zu Berge standen, als ich zur Premiere von Alan Parkers <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> ging und Anthony Hopkins, John Cusack, Matthew Broderick, Bridget Fonda, Dana Carvey, Cameron Mannheim und andere auf der großen Leinwand Worte sagen hörte, die ich in der düsteren Kälte meiner Dachkammer geschrieben hatte.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was versuche ich hier zu sagen? Was ich sagen will, ist, dass es gut ist, zu Hause zu sein, wie kurz auch immer, und dass ich so schnell wie möglich weiterarbeiten muss, damit ich mehr Bücher zum Ergötzen meiner Leser veröffentlichen und auf mehr Lesereisen gehen und mich (und andere) mit noch mehr Krankheiten anstecken kann. Gott hilf mir. </p>
<p>P.S.: Cäsar, wenn Du das hier liest, wollte ich Dir nur einen kleinen Tipp weitersagen, den Du wahrscheinlich ignorieren wirst: Hüte Dich vor den Iden des März.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 15. März 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/">What&#8217;s New? 15/03/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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