<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Orion Archive - www.tcboyle.de</title>
	<atom:link href="https://www.tcboyle.de/tag/orion/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tcboyle.de/tag/orion/</link>
	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Nov 2020 13:01:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/cropped-favicon-tcb-1-32x32.png</url>
	<title>Orion Archive - www.tcboyle.de</title>
	<link>https://www.tcboyle.de/tag/orion/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>What&#8217;s New? 30/09/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 08:08:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Georges Borchardt]]></category>
		<category><![CDATA[Good Home]]></category>
		<category><![CDATA[Harper's]]></category>
		<category><![CDATA[In the Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Iowa]]></category>
		<category><![CDATA[Iowa Review]]></category>
		<category><![CDATA[Jamieson Fry]]></category>
		<category><![CDATA[Kenyon Review]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft mit dem Sturz des Ikarus]]></category>
		<category><![CDATA[Las Vegas]]></category>
		<category><![CDATA[McSweeney's]]></category>
		<category><![CDATA[Musée des Beaux Arts]]></category>
		<category><![CDATA[My Pain is Worse Than Your Pain]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Delaney]]></category>
		<category><![CDATA[Pieter Bruegel der Ältere]]></category>
		<category><![CDATA[Playboy]]></category>
		<category><![CDATA[Sin Dolor]]></category>
		<category><![CDATA[The Rat Savior]]></category>
		<category><![CDATA[Vance Bourjaily]]></category>
		<category><![CDATA[W.H. Auden]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[What Separates Us From the Animals]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=4714</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier bin ich und werde philosophisch, im zweiten Monat meiner Genesung, ein Leser, ein Sitzender, ein Beobachter der Natur im engsten Rahmen, und was habe ich von meinen Mühen gelernt? Nichts, was ich nicht schon wusste. Ich musste einfach eine Geschichte schreiben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2010/">What&#8217;s New? 30/09/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/09/news_136i1.jpg" alt="" width="300" height="198" class="alignleft size-full wp-image-4715" />Hier bin ich und werde philosophisch, im zweiten Monat meiner Genesung, ein Leser, ein Sitzender, ein Beobachter der Natur im engsten Rahmen, und was habe ich von meinen Mühen gelernt? Nichts, was ich nicht schon wusste. Ich musste einfach eine Geschichte schreiben, die <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> heißt, in der sich der Erzähler das Bein bricht – zweimal – und so das Schicksal herausfordern, aber meine Beteiligung an dieser Geschichte war rein theoretischer Natur und nicht körperlicher, was ihr die Art von Tiefe verliehen hätte, die ich erlebt habe, seit ich in meine eigene Zwangspause gestolpert bin. Nennt es Recherche. Wenigstens weiß ich jetzt, dass ich es vermeiden sollte, irgendeiner von meinen Figuren einen Gehirntumor aufzubürden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich denke an meinen Jugendfreund Paul Delaney, der schon früh ein Bein verloren hat und den Rest seines überschwänglichen und freudigen Lebens mit einem auskommen musste, während Krücken für ihn so selbstverständlich wurden wie für den Rest von uns zwei Beine. Oder an Jamieson, der mir vor ein paar Monaten erzählt hat, dass er an die Ostküste zurückkehren musste, um seiner Mutter zu helfen, die sich den Knöchel gebrochen hatte. Ich konnte nicht ganz verstehen, was das alles sollte – wer zum Teufel braucht schon einen Knöchel? Lasst uns einfach alle mit unseren Stummeln herumhüpfen. Jetzt weiß ich es besser. Und meine Verletzung war tatsächlich noch sehr leicht – der Gips ist weg, ich treibe wieder Sport, und in einem Monat oder so sollte ich wieder laufen können, wenn alles gut geht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich denke an Audens <em>Musée des Beaux Arts</em>. Wie sehr hat mich dieses Gedicht gerührt, als ich es während meiner Studienzeit in Iowa zum ersten Mal entdeckte, wie sehr rührt es mich immer noch, da es den Gedanken ausspricht, dass uns der Schmerz, der andere betrifft, die Art, wie jeder andere Körper außer unserem eigenen tickt, vollkommen ungerührt lässt: </p>
<blockquote><p><em>»Was das Leiden betrifft, lagen sie nie falsch, die alten Meister; wie gut verstanden sie seine Stellung im menschlichen Leben: Wie es passiert, während jemand isst oder ein Fenster öffnet oder einfach gedankenlos vorbeigeht.«</em> (<em>Sin Dolor</em>, irgendjemand?) </p></blockquote>
<p>Na gut. Genug. Aber bevor ich mich den Neuigkeiten zuwende, würde ich gerne ein paar Worte über den Tod von Vance Bourjaily verlieren, der mein Freund und Mentor in Iowa war. Vance gab seinen Studenten Unterstützung, war uns ein Vorbild (ich erinnere mich noch an die Spannung, die den Seminarraum in Atem hielt, als er uns erzählte, wie er sich fühlte, nachdem er sich für eine Karriere als Künstler entschieden hatte, und jemand fragte, womit er seinen Lebensunterhalt verdiente, und er ohne jede Verlegenheit antworten konnte: »Ich schreibe Romane«) und, was am wichtigsten ist, glaube ich, er beruhigte uns, wenn wir selbst Angst hatten oder uns über unser Können Sorgen machten. Er war eine der überragenden Größen in meinem Leben und ohne ihn wäre ich heute nicht der Schriftsteller, der ich bin. Um von etwas fröhlicherem zu sprechen, möchte ich einer der anderen wichtigen Persönlichkeiten in meinem Leben, meinem Agenten Georges Borchardt, gratulieren, der Ende dieses Monats in der französischen Botschaft in New York für seinen Beitrag zur Literatur ausgezeichnet und in die Ehrenlegion aufgenommen wird. Ich wünschte nur, ich könnte dort sein, um mit ihm zu feiern. Er hat sich für Tausende unserer besten Schriftsteller eingesetzt und unermüdlich für ihre Rechte gekämpft. Sein Verstand und seine Ehrenhaftigkeit sind unübertroffen. Als Dichter und Schriftsteller ihn letztes Jahr ausführlich interviewten, wurde er gebeten, sich zu einer Bemerkung zu äußern, die ich einmal über ihn gemacht hatte, nämlich als ich ihn als den allerbesten Menschen in der Geschichte unserer Art bezeichnet hatte. Georges sagte: »Nun ja, wie ihr wisst, neigt Tom zu Übertreibungen.« Pause. »Aber er hat oft recht.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Neuigkeiten? Ich habe immer noch vor, zu meinen Auftritten in Las Vegas am 3. November und in Boise am 10. zu erscheinen, selbst wenn ich krabbeln muss. Ich freue mich darauf, wieder aus dem Haus zu kommen und auf der Bühne zu stehen. Ehrlich gesagt kann ich es kaum erwarten. Was neue Veröffentlichungen angeht, so werden viele von Euch bereits wissen, dass die aktuelle Ausgabe von Harper’s eine der sechs neuen Geschichten bringt, <em>What Separates Us From the Animals</em>. Ich habe noch keine Nachricht, wann die restlichen beiden – <em>Good Home</em> und <em>In the Zone</em> – im Playboy bzw. in der Kenyon Review erscheinen, aber ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Ich habe gerade erst die Korrekturabzüge des letzten Auszugs aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> an die Iowa Review zurückgeschickt (die ersten beiden sind in McSweeney’s und Orion erschienen). Mir wurde gesagt, dass der Auszug – <em>The Rat Savior</em> – im Dezember erscheinen soll.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber das ist alles. Jetzt muss ich wieder an die Arbeit. Ciao.</p>
<p>P.S.: Das Bild anbei ist Bruegels »Landschaft mit dem Sturz des Ikarus«, das die Inspiration für Audens Gedicht war.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. September 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2010/">What&#8217;s New? 30/09/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 28/08/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-08-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:24:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[América]]></category>
		<category><![CDATA[Beinbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Cork Literaturfestival]]></category>
		<category><![CDATA[Good Home]]></category>
		<category><![CDATA[Harper's]]></category>
		<category><![CDATA[In der Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Kenyon Review]]></category>
		<category><![CDATA[McSweeney's]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Penguin]]></category>
		<category><![CDATA[Peter S. Beagle]]></category>
		<category><![CDATA[Playboy]]></category>
		<category><![CDATA[Purdue University]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Coover]]></category>
		<category><![CDATA[San Miguel]]></category>
		<category><![CDATA[Scorpion Ranch]]></category>
		<category><![CDATA[The Iowa Review]]></category>
		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<category><![CDATA[Was uns von den Tieren unterscheidet]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Child]]></category>
		<category><![CDATA[Wir sind Nordländer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=3415</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ja, ich weiß, in meiner letzten Meldung habe ich versprochen, Euch etwas Neues von meinen Veröffentlichungen zu berichten, und das habe ich auch vor, aber zuerst gibt es etwas eher Enttäuschendes aus dem persönlichen Bereich zu berichten: Ich bin die nächsten acht bis zehn Wochen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-08-2010/">What&#8217;s New? 28/08/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/08/news_135i1.jpg" alt="" width="169" height="300" class="alignleft size-full wp-image-3416" />Ja, ich weiß, in meiner letzten Meldung habe ich versprochen, Euch etwas Neues von meinen Veröffentlichungen zu berichten, und das habe ich auch vor, aber zuerst gibt es etwas eher Enttäuschendes aus dem persönlichen Bereich zu berichten: Ich bin die nächsten acht bis zehn Wochen außer Gefecht, mindestens, und musste meine Auftritte beim Cork Literaturfestival und bei der Purdue Universität im September absagen. Warum? Weil das Schicksal, oder wie immer wir die willkürlichen Kräfte nennen wollen, die unser erbärmliches, kleines Leben manipulieren, mir einen Streich gespielt haben. Und zwar folgenden:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An einem Dienstag, als ich mein tägliches Pensum an meinem neuen Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, abgeschlossen hatte, nutzte ich den Nachmittag für eine Wanderung in der Red Rock Gegend des Santa Ynez Flusses. Es war 42 Grad heiß und ich wusste, dass bei der Hitze niemand weiter als bis zum ersten Teich wandern würde &#8211; niemand außer mir, heißt das. Und so hatte ich große Freude daran, etwas über zwei Meilen weit über ziemlich rauen Boden zu wandern &#8211; über vom Wasser schlüpfrige Steine und Felsbrocken, die einem im Handumdrehen den Knöchel oder das Bein brechen konnten, wenn man einen falschen Tritt machte. Ich war schwimmen und tollte im Wasser umher und wanderte zurück und alles war wunderbar. Dann ging ich ins Haus, stolperte über den Wohnzimmertisch und brach mir ein Bein.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ja, ich weiß, genau so passieren solche Sachen. Aber wie langweilig. Am schlimmsten finde ich, dass ich still sitzen und mich entspannen soll (kann man »hyperaktiv« sagen?), und genau das muss ich tun – und mich strikt daran halten – oder riskieren, dass der Bruch nicht zusammenwächst, was bedeutet, dass ich eine Operation bräuchte, um die Stelle mit Metallplatten und Schrauben zu fixieren – eine Prozedur, der ich auf jeden Fall entgehen will. Ich bin bereits auf niederschmetternde Weise gelangweilt und frustriert, aber natürlich kann ich immer noch schreiben, und ich hoffe, dass diese unfreiwillige Periode der sitzenden Lebensweise es mir ermöglichen wird, schneller mit dem Roman voranzukommen. Entweder das, oder ich bringe mich um. Bleibt am Ball.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Veröffentlichungen angeht: Viking bringt den neuen Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, im Februar heraus, und ich rechne fest damit, dass ich mich bis zu der Tour, die mit der Veröffentlichung einhergehen wird, erholt haben werde. Zur gleichen Zeit wird Penguin die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> herausbringen sowie (im Januar) eine neu aufgemachte Sonderausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/"><em>América</em></a> mit einigen erstaunlichen Kunstwerken von einem Tätowierungskünstler. Ein Auszug von <em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em> erscheint in der September/Oktober-Ausgabe von Orion (<em>Scorpion Ranch</em>), zusätzlich zu dem, der vor kurzem in McSweeney’s abgedruckt war. Ein letzter Auszug wird in der Zeitschrift meiner Alma Mater veröffentlicht, The Iowa Review, für die ich in den 70ern als Assistent von Robert Coover, dem Herausgeber für den Belletristikteil, gearbeitet habe, und dann, für ein Jahr, selbst Herausgeber für den Belletristikteil war. Neue Geschichten erscheinen in drei Zeitschriften. <em>What Separates Us From the Animals</em> ist für die Oktober-Ausgabe von Harper geplant und <em>Good Home</em> und <em>In the Zone</em> werden jeweils in zukünftigen Ausgaben des Playboy und der Kenyon Review erscheinen. Und eine Geschichte aus meiner ersten Sammlung, <em>We Are Norseman</em>, wurde gerade in einer neuen Anthologie abgedruckt, herausgegeben von Peter S. Beagle mit dem Titel <a href="https://www.goodreads.com/book/show/7850063-the-secret-history-of-fantasy" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>The Secret History of Fantasy</em></a>. Die Idee, die dahinter steckt, ist, dass Autoren von Literatur manchmal etwas erschaffen, das man Fantasy nennen könnte, während Fantasy-Autoren oft literarische Werke schreiben. Alles eine Sache der Definition, nehme ich an.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber, ach, mein armer schmerzender Körper. Und nein, ich nehme keine Schmerztabletten oder schütte Alkohol in mich hinein – noch nicht jedenfalls. Ich will einen klaren Kopf behalten, um an dem neuen Roman weiterzuarbeiten, und vielleicht sogar langsamer tun und das gemütliche und zurückgezogene Leben genießen (ertragen?). Gestern erst, als ich auf der Terrasse in der Sonne las, hörte ich die Vögel alle zwitschern und die Eichhörnchen das Ihre tun. Das nennt man Erfahrung. Oder vielleicht Entropie. Und als ich ins Bett ging, die Beine ganz steif, wurde ich unaufhörlich von diesen perfekten Turnern und Akrobaten unterhalten, den Ratten, als sie an den Wänden und der Decke zeigten, was sie draufhatten. Bei ihnen gab es keine gebrochenen Beine, den kleinen Mistviechern.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. August 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-08-2010/">What&#8217;s New? 28/08/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 27/06/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-06-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 18:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Buch-Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[Grapevine]]></category>
		<category><![CDATA[Highway 5]]></category>
		<category><![CDATA[Jamieson Fry]]></category>
		<category><![CDATA[Kerrie Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[La Conchita]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Pulli]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Cruz]]></category>
		<category><![CDATA[Smithsonian]]></category>
		<category><![CDATA[Waschbär]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=3299</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich habe meine Zeit zwischen Santa Barbara und dem Sequoia Nationalpark aufgeteilt, bin den Highway 5 und Grapevine hinauf und hinunter geflitzt (und nein, ich werde nichts über die absolute und unüberwindbare Blödheit der anderen Autofahrer sagen, die die Überholspur blockierten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-06-2010/">What&#8217;s New? 27/06/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/06/news_133i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-3300" />Ich habe meine Zeit zwischen Santa Barbara und dem Sequoia Nationalpark aufgeteilt, bin den Highway 5 und Grapevine hinauf und hinunter geflitzt (und nein, ich werde nichts über die absolute und unüberwindbare Blödheit der anderen Autofahrer sagen, die die Überholspur blockierten, und nein, nein, nein, ich bin überhaupt nicht wie der Typ in <em>La Conchita</em> &#8211; übrigens, ist eigentlich schon irgendjemandem aufgefallen, dass die innere Spur inzwischen ganz von alleine irgendwie zur Überholspur geworden ist, weil die äußere Spur immer von Schlafmützen und ihren Zombi-Verwandten verstopft wird?). Es war kalt dort oben, sodass ich meinen Pulli herausholen musste, wie Ihr in dem Foto anbei sehen könnt. Das ist wirklich der späteste Frühling, an den ich mich erinnern kann. Als wir am 6. Juni ankamen, lag immer noch ziemlich viel Schnee &#8211; keine durchgehende Schicht, aber an einigen Stellen in den schattigen Bereichen war er 60 bis 90 Zentimeter tief &#8211; und die ganzen Flüsse und Wasserfälle führten mehr Wasser, als ich je gesehen habe. Außerdem hatten die Zitterpappeln noch keine Blätter und ein paar Mal hatte es in der Früh Minusgrade. Seitdem hat die Natur jedoch nachgebessert und jetzt wehen die neuen, grüngelben Blätter der Zitterpappeln im Wind. Schön. Sehr schön.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was noch besser ist: Meine alte Freundin, die Waschbärenmutter, ist wieder da, das bedeutet den dritten Sommer in Folge für sie, obwohl ich nicht weiß, wo sie im Winter ist oder was sie da macht, weil Waschbären bekanntermaßen keinen Winterschlaf halten und ich sie da noch nie gesehen habe. Jedenfalls scheint sie dieses Jahr ein bisschen früher mit allem dran zu sein, zum Beispiel klettert sie die drei Stockwerke des Hauses gleich nach der Dämmerung hoch und nicht erst um halb elf, wie es ihre Gewohnheit war. Wie ich bereits in früheren Ausgaben dieses kleinen monatlichen Newsletters erwähnt habe, ist es eine tolle Sache, sie aus nur 90 Zentimeter Entfernung dabei zu beobachten, wie sie in dem Licht im Freien leuchtet, wenn sie Vogel- und Hundefutter zerkrümelt und das reichhaltige Öl von den Sardinenbüchsen ableckt, die Frau Boyle hinterlassen hat. Ist das die Natur? Oh ja. Oder auf jeden Fall zumindest fast.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Also, was Neuigkeiten angeht, lasst mich sagen, dass ich glaube, dass ich nah dran bin, mit dem nächsten Roman anzufangen, der aus dem Material entspringt, das ich vor zwei Jahren bei meinen Recherchen zu <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> auf den Inseln entdeckt habe. Ich möchte nicht zu viel darüber sagen, bevor ich wirklich damit angefangen habe, weil ich fürchte, dass ich nie anfange. In der Zwischenzeit nur so viel: Ich habe gerade Korrekturabzüge an den Orion zurückgeschickt, der einen Ausschnitt aus <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, genannt <em>Scorpion Ranch</em>, veröffentlichen wird. Das Gleiche habe ich für den Smithsonian getan, der einen kleinen, persönlichen Essay über Santa Barbara drucken wird, inklusive einigem Material über die Insel Santa Cruz. Darüber hinaus sollten wir, wie ich bereits im Forum erwähnt habe, bald die ARCs (Vorabkopien) von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> haben &#8211; sobald wir sie haben, werden Jamieson und Kerrie, die gerade die Trailer zu den Büchern von zwei anderen Autoren fertig haben (Bin ich neidisch? Ja!) mit ihrem Trailer zu meinem Roman anfangen. Und wie viel Spaß das machen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay. Ich muss gehen. Was ich tun muss &#8211; bevor ich mit der Gartenarbeit anfange, heißt das &#8211; ist, diesem altehrwürdigen Pulli eine Ruhepause gönnen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. Juni 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-06-2010/">What&#8217;s New? 27/06/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
