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	<title>Dr. Boyle der Jüngere Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Dr. Boyle der Jüngere Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 28/09/2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 21:24:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe seit meiner letzten Mitteilung einige Meilensteine erreicht: Meine zwölfte Geschichtensammlung, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, ist herausgekommen, und ich bemühe mich währenddessen auch schon, neue Geschichten zu schreiben; und ich habe Ratte Nummer 300 lebend gefangen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6832" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich habe seit meiner letzten Mitteilung einige Meilensteine erreicht: Meine zwölfte Geschichtensammlung, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, ist herausgekommen, und ich bemühe mich währenddessen auch schon, neue Geschichten zu schreiben; und ich habe Ratte Nummer 300 (gezählt über die letzten fünf Jahre) lebend gefangen und in die nahen Berge gebracht, was die dortigen Kojoten sehr zu schätzen wissen. Ich habe nichts gegen die Ratten – sie waren vor mir in diesem Haus und werden sich noch lange nach mir in seinen Wänden tummeln – aber sie neigen dazu, auf den Kabeln der Autos herumzukauen, was Tausende Dollar an Reparaturkosten zur Folge hat, ganz zu schweigen davon, dass sie in die Frühstücksflocken kacken. Deswegen die Deportation. Ich verwende eine Havahart-Lebendfalle und bestücke sie mit Skippy Superchunk Erdnussbutter. Oh, was haben Ratten für einen Verstand! Man kann eine mit einer Schnappfalle töten, aber die anderen beobachten das und werden besagte Falle in Zukunft meiden; aber mit einer Lebendfalle sehen sie lediglich, wie ihre Schwester, Mutter, ihr Vater, Bruder, Onkel oder Opa völlig unversehrt Erdnussbutter mampft. Und wenn sie oder er am folgenden Abend verschwunden ist, nun, es gibt seltsamere und grausamere Dinge in einem Rattenleben; und falls die Erdnussbutter erneut auftaucht, wie kann die nächste Ratte da widerstehen? (Für weitergehende Lektüre siehe meine Geschichten <em>Dreizehnhundert Ratten</em> und <em>Der Flüchtling</em>.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und nun zu den Geschichten. Den Leuten scheinen sie zu gefallen. Ich hoffe nur, es kommt nicht zu Aufständen in den Buchläden, wenn das Buch ausverkauft ist, schließlich stehen die Feiertage vor der Tür, und die Menschen wollen dringend etwas anderes lesen als deprimierende Nachrichten über die Klimakatastrophe und die Einschüchterungsmethoden der extremen Rechten, womit wir jeden Tag konfrontiert werden. Also: erfreut Euch daran. Inzwischen habe ich vier neue Kurzgeschichten geschrieben, seit ich den neuen Roman, <em>Blue Skies</em>, abgeliefert habe, der im Frühjahr herauskommen wird. Wie ich schon letzten Monat erwähnt habe, wird die erste Geschichte, <em>Princess</em>, in einer der nächsten Ausgaben des <em>New Yorker</em> erscheinen. Genießt sie ebenfalls.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darüber hinaus verlaufen meine Tage auf ruhige, erholsame Art, und ich nutze den Strand ein paar Tage die Woche, fast immer ganz für mich allein, allerdings leistet mir Dr. Boyle der Jüngere Gesellschaft, wenn das Krankenhaus ihm für ein paar Minuten frei gibt, was recht selten vorkommt, und er sich von L.A. auf den Weg hierher macht. Frau Boyle? Vergesst es. Sie hasst das Meer, den Strand, die Sonne – und wenn sie mich begleiten wollte, müsste sie vom Sofa aufstehen. Aber wir trinken durchaus Wein zusammen, sitzen im Garten und sehen zu, wie sich abends das Licht verändert, während wir auf den Herbst zusteuern, der »Zeit der Feuchte und der Fruchtbarkeit«, wie Keats es ausdrückte, und vergebens auf Regen warten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und schließlich hat mein älterer Sohn Milo die Website <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">tcboyle.com</a> aktualisiert, damit die Benutzung leichter ist und man den Text auch wirklich ohne Lupe auf dem Handy lesen kann. Milo hat die Website für mich 1999 erstellt, als er noch zur Schule ging. Damals war sie sehr bedeutend – alle, die sich über Literatur informieren und austauschen wollten, haben sich dort versammelt – aber mit dem Aufkommen der sozialen Medien wurde sie weniger wichtig. Leider mussten wir mit der neuen Ausgestaltung das Message Board aufgeben, weil es schwer wurde, es zu kontrollieren, mit den ganzen Pornbots, den Politicobots und den ganz normalen Botbots. Ich blicke wehmütig zurück auf all die Jahre voll von anregenden und lustigen Gesprächen mit den vielen guten Freunden, die ich durch das Forum gewonnen habe: DMAC, Sandye Utley, Robb Kunkel, Eric Eyre, Kaytie, Lynn, Fons, den Toadster und so viele andere. Ich hoffe, sie sind auch auf <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a> mit dabei, was ich mir auch von Euch allen erhoffe, und halten die Gespräche am Laufen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao fürs Erste.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. September 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
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		<title>What&#8217;s New? 02/06/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-02-06-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2021 20:14:51 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-02-06-2021/">What&#8217;s New? 02/06/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/06/news_259i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5925" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/06/news_259i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/06/news_259i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Noch mehr Dinge, die wir wieder zum ersten Mal machen. Frau B. und ich gehörten zu den geschätzt siebenunddreißig Millionen Amerikanern, die über das Memorial Day-Wochenende verreist waren (allerdings gottlob nicht mit dem Flugzeug). Normalerweise verstecke ich mich an Feiertagen, doch diesmal wurden wir schwach und fuhren nach L.A. zur Geburtstagsparty eines guten alten Freundes, mit dem zusätzlichen Anreiz, eine Nacht in Echo Park bei Dr. Boyle dem Jüngeren zu verbringen, der einen der seltenen Urlaubstage vom Krankenhaus hatte. Okay. Es fanden sich die Freunde aus unserer Jugendzeit in voller Besetzung ein und eine Schar von Freunden von Freunden, die uns bis zu dieser Party fremd waren. Wir mischten uns unter sie. Wir lachten miteinander. Wir aßen und wir tranken. Es war das erste Mal, dass wir in den letzten achtzehn oder mehr Monaten etwas in dieser Art erlebten. Die Gastgeberin – das Geburtstagskind – hatte sich versichert, dass alle, einschließlich der Hunde geimpft sind, so dass wir unser Bacchanal ohne die Angst feiern konnten, die uns während der dunklen Tage der Pandemie im Griff gehabt hatte und währenddessen wir nirgends hingefahren waren und niemanden getroffen hatten. Tollwut und Hundestaupe waren kein Problem, ebensowenig COVID-19. Es war fast wie im richtigen Leben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und doch &#8230; das richtige Leben fühlt sich nach der Pandemie immer noch seltsam an. Es gibt so viele »erste Male« – wieder zum ersten Mal essen gehen, das erste Café, der erste Biergarten, der erste bevölkerte Bürgersteig, sich das erste Mal wieder unter unmaskierte Mitmenschen mischen. Wir sind physisch wieder da als Glieder der Gemeinschaft, aber, wie ich in meinem letzten Blogeintrag ausgeführt habe, es dauert ein bisschen, sich auch mental wieder an all das zu gewöhnen. Ich will mich nicht beschweren, ich zelebriere das.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Neuigkeiten bei Veröffentlichungen angeht, so  geht es nur im Schildkrötentempo voran. Die Zeitschriften haben sich Zeit gelassen, meinen letzten Schwung Kurzgeschichten anzunehmen und zu drucken, die ich alle während des Lockdowns im letzten Winter, Frühjahr und Frühsommer geschrieben habe. Es sind sieben neue, und dann gibt es noch sechs, die ich vor <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> geschrieben habe, und die, die als allerletzte angenommen wurde, ist die brutalste Geschichte der Sammlung, eine Erzählung mit dem Namen <em>Dog Lab</em> (Achtung, Spoiler: Es gibt eine Art Happy-End), welche <em>McSweeney’s</em> in einer der kommenden Ausgaben bringen wird. Ich werde es Euch wissen lassen, wenn sie erscheint, jedoch gibt es hier keinen Grund zur Eile, denn die neue Kollektion, <em>I Walk Between the Raindrops</em> &#8211; die Titelgeschichte wurde zuerst im <em>New Yorker</em> veröffentlicht – wird nicht vor Ende des nächsten Jahres herauskommen. Bis dahin hoffe ich, ein weiteres Nach-Pandemisches-Erstes-Mal verzeichnen zu können: ins Studio gehen und das Audiobuch aufnehmen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich hoffe für Euch alle, dass ihr ebenfalls zurück in die Gesellschaft findet, habt Vertrauen, lasst Eure Hüften lässig schwingen, und empfindet vielleicht sogar ein kleines bisschen Freude. Cheers.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 02. Juni 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-02-06-2021/">What&#8217;s New? 02/06/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 31/03/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 11:39:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-Impfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich einen Tweet gepostet mit dem Text: »Nicht viel zu berichten - gearbeitet, gepaddelt, spazieren gegangen«, was einen ganz normalen Tag in diesen Zeiten beschreibt. Alles ist ruhig, alles friedlich. Als ich durch den Hafen paddelte, begegnete mir eine Robbe mit ihrem Neugeborenen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2021/">What&#8217;s New? 31/03/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/04/news_257i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5874" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/04/news_257i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/04/news_257i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Letzte Woche habe ich einen Tweet gepostet mit dem Text: »Nicht viel zu berichten &#8211; gearbeitet, gepaddelt, spazieren gegangen«, was einen ganz normalen Tag in diesen Zeiten beschreibt. Alles ist ruhig, alles friedlich. Als ich durch den Hafen paddelte, begegnete mir eine Robbe mit ihrem Neugeborenen, die beide direkt neben meinem Kajak auftauchten, mich voller Panik anblickten und blitzartig wieder abtauchten – und ich hatte nicht einmal eine Harpune dabei. Später beobachtete ich sie, wie sie sich auf eine Sandbank in der Hafeneinfahrt hievten, gleich neben einer weiteren Mutter-Kind-Gruppe, ein seltener Anblick heutzutage in Gegenwart so vieler Menschen. Es war ein ungewöhnlich kalter und windiger Tag, deshalb war dankenswerterweise niemand dabei, Würstchen über Holzkohle zu grillen oder Frisbies zum eintönigen Hämmern eines Ghettoblasters zu werfen. Normalerweise hieven sich die Robben und Seelöwen ja immer auf eine Art Floß, das im Hafen verankert ist, aber dann fiel mir ein, dass die Jungen es nicht schaffen, da rauf zu klettern, da die Fläche ein paar Fuß oberhalb der Wasserlinie liegt, und mir fällt keine andere Stelle im Hafen oder an den angrenzenden Stränden ein, an denen sie Ruhe haben – und geschützt sind. Wie auch immer, da waren sie, und es war herrlich sie zu beobachten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In meinem letzten Beitrag hier war ich voller Vorfreude, ein bisschen rauszukommen, da ich ja meine zweite COVID-Impfung bekommen hatte. Das war auch möglich, aber bisher doch auf ziemlich eingeschränkte Art und Weise. Es stellte sich heraus, dass ich nicht ins Studio gehen konnte, um <em>The Shape of a Teardrop</em> für den <em>New Yorker</em> aufzunehmen, sondern ich musste Pionierarbeit leisten und es hier an meinem Schreibtisch machen, und das Ergebnis schien meinem Redakteur zu gefallen. Meine Technik-Abteilung (Ehefrau, Tochter, Schwiegersohn) hatte mich mit einem hochwertigen Mikrofon ausgestattet, und der Hund wurde während der Dauer der Aufnahme ins Gästehaus verbannt, und so schritt das Vorhaben voran. Das Ganze war relativ unkompliziert – das Telefon klingelte nicht, die Autos auf der Straße hatten keine Fehlzündungen, und keine Laubbläser traten plötzlich in Aktion – aber es war doch etwas ganz Anderes als im Studio. Ich hoffe, nächstes Jahr alle dreizehn Geschichten aus <em>I Walk Between the Raindrops</em> aufzunehmen, im Studio, und ich hoffe, dass es richtig toll wird. Doch jetzt war der Höhepunkt meines waghalsigen Post-Lockdown-Ausflugs in die Welt da draußen, in meine Lieblingsbar hier im Unteren Dorf zu gehen, in Begleitung meines Sohnes, Dr. Boyle des Jüngeren, der mit dabei war, um etwaige umherfliegenden viralen Partikel abzuwehren, einen Platz draußen zu finden und mir den ersten von einem Bartender gemixten Drink seit über einem Jahr zu genehmigen (das Ereignis ist auf dem beigefügten Foto verewigt).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt freue ich mich auf die Zeit, wenn wir alle geimpft sind und uns sicher – und guter Dinge – in der Öffentlichkeit treffen können. Ich habe es satt, alle anderen menschlichen Wesen als Eindringlinge zu betrachten, als Ansteckungsherd, als Ärgernis. Im Herbst bin ich für zwei Live-Auftritte gebucht, und ich hoffe, bis dahin werden wir die Gesellschaft anderer ohne Paranoia genießen können. Ich möchte sehr gern <em>The Shape of a Teardrop</em> vor einem Live-Publikum lesen und vielleicht den Versuch wagen, bei der Lesung von <em>What’s Love Got To Do With It?</em> in die Rolle einer Frau mittleren Alters zu schlüpfen. Die Geschichte wird ja von einer Frau in der ersten Person erzählt. Bleibt dran. Alles ist möglich. Die Bartender trainieren wieder ihre Handgelenke, und ich bin ganz begierig darauf, wieder zu T.C. Boyle zu werden, auch wenn ich eine Perücke aufsetzen, einen Rock anziehen und einen Hauch Lippenstifft auftragen muss.</p>
<p><a href="https://www.newyorker.com/magazine/2021/03/15/the-shape-of-a-teardrop" rel="noopener" target="_blank"><em>The Shape of a Teardrop</em> im <em>New Yorker</em></a></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. März 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 25/12/2020</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-12-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 18:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Problem mit dem Weihnachtsmann ist, ungeachtet seiner mythologischen Bedeutung, dass er der Superspreader aller Superspreader ist. Verriegelt Euren Schornstein, sperrt Eure behuften Tiere ein – es geht das Gerücht, dass seine Rentiere zu allem Überfluss auch noch Maul- und Klauenseuche haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-12-2020/">What&#8217;s New? 25/12/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/12/whats-new-1220.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-5658" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/12/whats-new-1220.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/12/whats-new-1220-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Das Problem mit dem Weihnachtsmann ist, ungeachtet seiner mythologischen Bedeutung, dass er der Superspreader aller Superspreader ist. Verriegelt Euren Schornstein, sperrt Eure behuften Tiere ein – es geht das Gerücht, dass seine Rentiere zu allem Überfluss auch noch Maul- und Klauenseuche haben. Das Virus wütet, in Folge von Thanksgiving, und es wird weiter wüten und nach den Feiertagen alle Menschlichkeit verdorren lassen. Ein ziemlich erheiternder Gedanke, oder? Und das ist unser Dilemma: Mein Sohn, Dr. Boyle der Jüngere, hat zwar seine COVID-Impfung am zwanzigsten dieses Monats bekommen, aber er arbeitet auf der Intensivstation eines der großen Krankenhäuser von Los Angeles, wo die Infiziertenzahlen verrückt spielen, und wir überlegen, sollen wir – können wir – ihn an Weihnachten sehen? Er hat lediglich an Heiligabend frei. Ich habe vor, zu seiner Wohnung zu fahren, den Wagen auf dreißig Stundenkilometer abzubremsen, auf die Hupe zu drücken und die Geschenke aus dem Fenster zu werfen. Frau B. hätte lieber etwas mit mehr Nähe, wie zum Beispiel aussteigen, die Geschenke auf die Türschwelle legen und ihm durch sein Fenster zuwinken. Wie auch immer, ich möchte nicht, mit der Impfung in Reichweite, der letzte Soldat sein, der auf dem Schlachtfeld stirbt, während der Waffenstillstand schon unterzeichnet wird. Möge Gott mit Euch sein, Ihr fröhlichen Gentlemen. Klar doch, segelt nur los, aber seid vorsichtig, denn dem Virus ist es egal, ob ihr artig oder unartig wart.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich sagen will: Frohe Festtage, fröhliche Weihnachten und einen frohen Regierungswechsel! Seid vernünftig, bleibt gesund – Hilfe ist unterwegs.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. Dezember 2020 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-12-2020/">What&#8217;s New? 25/12/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 24/11/2020</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-24-11-2020/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 18:20:16 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/11/news_253i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5637" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/11/news_253i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/11/news_253i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Soweit ich mich erinnere, ist dies das wohl schlimmste Jahr von allen, doch nun, da Thanksgiving vor der Tür steht, sieht es endlich ein wenig besser aus. Der Impfstoff gegen COVID-19 ist bereit zum Einsatz, und im kommenden Monat werden diejenigen geimpft, die im Gesundheitsdienst in vorderster Reihe arbeiten (einschließlich Dr. Boyle der Jüngere, der gerade neun Tage mit 15-Stunden-Schichten in seinem Krankenhaus in L.A. hinter sich hat), gefolgt von den am stärksten Gefährdeten, wozu die Älteren gehören, die am ehesten vom Tode bedroht sind. Und Trump hat die Wahl deutlich an ein tatsächliches menschliches Wesen verloren, und nach heutigem Stand scheint er seine schändlichen Versuche aufzugeben, sie anzufechten und unsere Demokratie zu unterminieren. Jawohl. Dafür bin ich sehr dankbar. Und so hängen wir hier herum und warten und warten und warten, aber jetzt endlich ist ein Ende in Sicht, das nicht notwendigerweise meine Ruhestätte zwei Meter unter der Erde mit einschließt. (»Ach, armer Yorick! Ich kannte ihn, Horatio, ein Bursche von unendlichem Humor, voll von den herrlichsten Einfällen.«) <em>(Übersetzt von August Wilhelm Schlegel, 1798)</em><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Natürlich ist mir langweilig. Ich hoffe, bald rausgehen und mich wieder in die Gesellschaft integrieren zu können, gar nicht zu reden davon, mein Bühnenoutfit anzulegen und wieder zu T.C. Boyle zu werden. In der Zwischenzeit freue ich mich auf die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> im nächsten Jahr und von <em>I Walk Between the Raindrops</em> im Jahr darauf, und außerdem habe ich mit dem ersten Kapitel des nächsten Romans angefangen. Meine Erzählung <em>These are the Circumstances</em> ist in der aktuellen Ausgabe von <em>The Kenyon Review</em> zu finden, und ich habe die Korrekturfahnen von <em>The Shape of a Teardrop</em> erhalten, welches im <em>New Yorker</em> gleich nach Neujahr erscheinen wird. Unsere Thanksgiving-Feier findet, trauriger- und notwendigerweise, ohne einige unserer liebsten Freundinnen und Freunde statt, aber wir fünf – Frau B. und ich, meine Tochter, ihr Ehemann und deren einjähriges Kind – werden nach besten Kräften feiern und dem dumm dreinblickenden Universum dafür danken, dass er uns ein weiteres Jahr verschont hat.</p>
<p>P.S. Ein kleines <a href="https://genius.com/T-coraghessan-boyle-carnal-knowledge-annotated" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Thanksgiving-Geschenk für Euch</a>.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 24. November 2020 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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