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	<title>Keimende Hoffnung Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Keimende Hoffnung Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 28/02/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 18:51:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2021/">What&#8217;s New? 28/02/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-5787" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Nachdem <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> fertig geschrieben und abgeliefert war, habe ich mich letztes Jahr um diese Zeit wieder den Kurzgeschichten zugewandt, um die neue Sammlung <em>I Walk Between the Raindrops</em> zu vervollständigen, die im nächsten Jahr herauskommen soll. Die zweite dieser Geschichten sprach etwas an, was damals ein örtlich begrenzter Ausbruch eines neuen Coronavirus war, das rätselhafterweise als COVID-19 bezeichnet wurde. Die Geschichte heißt <em>The Thirteenth Day</em>, und sie wird aus der Sicht eines älteren Mannes aus Buenos Aires erzählt, der zusammen mit seiner Frau auf einem Kreuzfahrtschiff festhängt, das auf Grund eines Ausbruchs an Bord in keinen Hafen einlaufen darf. Die Geschichte ist lustig, voll schwarzem Humor, skurril und klingt sogar ein kleines bisschen nach Jorge Luis Borges. Das war damals, in einer weit weniger bedrückenden Zeit. Ich hatte keine Ahnung, was auf uns alle zukommen sollte, obwohl ich ja schon das Fundament dafür gelegt hatte, in <em>Nach der Pest</em> und in meinem Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>. Ich habe die Erzählung Anfang März in einem kleinen Gasthaus am Meer vollendet, ein Stück von hier die Küste hinauf (hier, das heißt in Santa Barbara). Wo kann man sie lesen? Nirgends. Jedenfalls noch nicht. Mein Agent meinte, wir sollten sie zurückhalten, da sich die Ereignisse um die Pandemie herum so schlimm entwickelt haben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und nun? Na ja, ich bin seitdem nicht von zu Hause weg gewesen, dieweil das Virus unsere Spezies auf so Furcht einflößende Weise heimsucht und der Lockdown kommt und geht wie der Wechsel der Jahreszeiten, und die Tournee für meinen neuen Roman, der jetzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschienen ist (in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren: <em>Sprich mit mir</em>), ist ausschließlich virtuell. Wie ich schon in früheren Mitteilungen an Euch geschrieben habe, habe ich großes Glück, hier zu leben, wo ich Wanderungen unternehmen und am Strand spazierengehen kann; und natürlich habe ich immer schon zu Hause gearbeitet, aber trotzdem vermisse ich das Leben hier im Ort und auch woanders. Wenn die aktuelle Infektionswelle sich weiter abschwächt und immer mehr Menschen geimpft werden, hoffe ich, dass ich raus kann und das Leben in Restaurants und Bars wieder genießen kann, gar nicht zu reden von Konzertsälen, Theatern und Kinos.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der erste Test wird das Einlesen der neuen Kurzgeschichte (<em>The Shape of a Teardrop</em>) für den <em>New Yorker</em> sein, welcher dieselbe in Kürze veröffentlichen wird. Ich habe alle meine Geschichten, die in dieser Zeitschrift erschienen sind, aufgenommen, in einem hiesigen, unabhängig geführten Studio, und ich hoffe, mit dieser genauso zu verfahren. Ja, ich könnte sie auch zu Hause aufnehmen, aber das wäre nicht annähernd das Gleiche wie mit Dom ins Studio zu gehen und es dort zu machen. Wir werden sehen. Um eine gute Nachricht zu nennen: <a href="https://wordtheatre.com/" rel="noopener" target="_blank"><em>WordTheatre</em></a> hat diesen Monat eine Podcastserie aufgelegt, zunächst mit neun meiner Erzählungen, alle live während der letzten Jahre aufgenommen, meistens mit mir im Publikum. Den Anfang machte Jeff Goldblums urkomische Darbietung von <em>Mein Schmerz ist größer als deiner</em>, und es ging weiter mit einigen meiner Lieblingsauftritte, darunter Elisabeth Perkins‘ Version von <em>Hände</em>, <em>Sin Dolor</em> von Miguel Sandoval und Bill Pullmans <em>Keimende Hoffnung</em>. Eine Geschichte kommt noch – <em>Slate Mountain</em> – aber wir haben sie neulich noch schön verpackt und mit einer Extra-Schleife versehen, bei einem Zoom-Auftritt, der mich regelrecht umgehauen hat und der gezeigt hat, wie intim Zoom sein kann. Mit sorgenvollem Gesicht, völlig verlassen wirkend, füllte Bill den Bildschirm, als er <em>Chicxulub</em> vortrug, und ich konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, in meine große blaue Teetasse zu schluchzen. Und dann kam Miguel, mit seinem so wunderbar wandlungsfähigen Gesicht, und er fing jede Nuance von <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> ein. Urkomisch. Brilliant. Es geht doch nichts über einen Live-Auftritt. Außer ein Live-Auftritt in Fleisch und Blut. Und der wird kommen, meine Freunde, jedenfalls erzählen uns das die Mediziner und die Politiker. Haltet alle durch, da draußen, und haltet Eure Masken gerade – der Himmel fängt an aufzuklaren.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Februar 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: Holger Reichard</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2021/">What&#8217;s New? 28/02/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/04/2014</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 21:28:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit fühle ich mich, na ja, sehr <em>naturverbunden</em>, obwohl ich es nicht geschafft habe, wieder in die Berge zurückzukehren, seitdem ich diese halb verschneite und vollständig mit Wald bedeckte Gegend vor fast zwei Monaten verlassen habe (siehe die News im Februar).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/">What&#8217;s New? 26/04/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-7729" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/04/news_178i1.jpg" alt="" width="199" height="300" />In letzter Zeit fühle ich mich, na ja, sehr <em>naturverbunden</em>, obwohl ich es nicht geschafft habe, wieder in die Berge zurückzukehren, seitdem ich diese halb verschneite und vollständig mit Wald bedeckte Gegend vor fast zwei Monaten verlassen habe (siehe die <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-02-2014/">News im Februar</a>). Ich habe den Teich so nach und nach entschlammt, sehr zur Freude und zur geschmacklichen Erbauung der Schwarzbarsche (aller drei) und der Sonnenbarsche, der Koboldkärpflinge, der Elritzen, der Glanzfische und der Goldfische, die dort zu Hause sind, und ich habe Wolfsmilch gepflanzt, um die erste Generation an fetten, gestreiften Monarchfalter-Raupen zu ernähren, und bin immer wieder darüber erstaunt, wie schnell sie von pulsierenden, winzigkleinen gelben Punkten zu diesen großen Fressern heranwachsen. Letztendlich werden sie sich in ihren Kokons verkriechen (die mich immer an die Sternstunde der filmischen Naturschilderung, <em>Alien</em>, erinnern), dann als Schmetterlinge schlüpfen, ihr Leben mit ein wenig Nahrungsaufnahme und einer Menge Sex verbringen und ihre Eier, die nächste Generation, in den ausgelaugten Büschen ablegen, während ich zur Gärtnerei eile, um mehr Wolfsmilch herbeizuschaffen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Inzwischen habe ich die jüngste der neuen Kurzgeschichten fertig geschrieben, <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, ein weiterer meiner Ausflüge in die fikive Naturbetrachtung und eine traurige, verzeifelte Klage über unsere anhaltende Dürre, und ich werde in Kürze zur Post gehen, um das lektorierte Manuskript von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> abzuliefern, das im kommenden März in meinem neuen Verlag Ecco Harper/Collins veröffentlicht werden wird. Außerdem habe ich eine Frühlingswoche an der University of South California unterrichtet, war auch auf der L.A.Times Book Fair (Fons hat einen Link zu einem Videointerview, das ich dort gegeben habe, ins Message Board gestellt, falls es Euch interessiert) und bin nach Philadelphia gereist, um im Kelly Writers‘ House an der Penn State University zu lehren. Was das reinste Vergnügen war (auf ihrer Website könnt Ihr sehen, wie ich <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> zum Besten gebe, wenn Ihr auch daran interessiert seid).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber zurück zur Naturverbundenheit und zu meinem geheimnisvollen Hinweis auf meine bevorstehende Reise nach Boston im <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-03-2014/">Eintrag vom letzten Monat</a>. Ich kann jetzt den Grund dafür nennen, wie das beigefügte Bild deutlich macht. Mit Freude, voller Dankbarkeit und Bescheidenheit werde ich am 7. Mai den Henry David Thoreau Preis für herausragende Naturschilderungen entgegennehmen. Besonders freue ich mich nicht nur über die Anerkennung meiner belletristischen Werke auf diesem Gebiet, (wenn wir an Naturschilderungen denken, haben wir für gewöhnlich Sachbücher im Sinn), sondern auch darüber, in die Fußstapfen zweier meiner persönlichen Helden zu treten, Peter Matthiessen und E.O. Wilson, sowie in die einer alten Freundin aus Santa Barbara, Gretel Erlich. Ich werde am 7. Mai mein Bestes geben, um alle und jeden zu unterhalten. Die Veranstaltung findet um 18:30 im Barton Theater des MIT statt und ist öffentlich. Ich hoffe, Euch dort zu sehen. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich vorlesen will, aber es gibt viele Möglichkeiten, wie <em>Ende der Nahrungskette</em>, <em>Geblendet</em> und <em>Keimende Hoffnung</em>, neben anderen. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls möchte ich Euch zum Abschluss die wilden Naturereignisse gestern Abend hier im von der Trockenheit geplagten Santa Barbara schildern. Wir hatten einen für diese Jahreszeit (außerhalb der Regenzeit?) recht späten Regenschauer, der etwa sechzehn Tropfen Wasser brachte, verteilt über den gesamten Bezirk. Ich stand draußen, hob mein Gesicht zum Himmel und spürte auf meinen Wangen und meiner Stirn einen ganz leichten Anflug einer Art von Niederschlag. Es könnte Regen gewesen sein. Aber vielleicht waren es auch nur die Ausscheidungen eines dort oben fliegenden Vogels. Oh, wie sind wir doch arm dran!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber ich will Euch mit einem Zitat aufmuntern, welches <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> vorangestellt ist und das vollständige Gedicht von William Merwin <em>The Old Boast</em> darstellt:</p>
<blockquote><p><em>Listen native of a dry place<br />
From the harpist’s fingers<br />
rain</em></p></blockquote>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/">What&#8217;s New? 26/04/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 25/09/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 21:30:43 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/">What&#8217;s New? 25/09/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7228" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Reden wir hier also mal kurz über den Jetlag. Ich bin vorletzten Abend von München (über San Francisco) zu Hause angekommen, um Mitternacht. Dann bin ich zu Bett gegangen. Ich bin zur gewohnten Zeit aufgestanden, oder was sich wie die gewohnte Zeit anfühlte, und habe versucht, meine kaputte Welt so gut wie möglich wieder zusammenzusetzen, aber alles vor meinen Augen schien wie mit einer klebrigen Substanz glasiert zu sein – Vaseline vielleicht – und ich kam mir vor wie ein oder zwei Schritte zurückgesetzt, als wäre ich halbwegs betrunken oder hätte plötzlich etwa dreißig IQ-Punkte weniger. Oder beides. Heute ist es ein bisschen besser, aber nicht viel. Ich war halb fünf Uhr morgens wach, von dunklen Gedanken heimgesucht. Das Quaken des Ochsenfrosches, der kürzlich im Teich eingezogen war, ermöglichte es mir, die Augen wieder zu schließen. Dieses Quaken tröstete mich und ich fiel beruhigt erneut in einen kurzen Schlaf, und ich dachte kein bisschen darüber nach, dass Ochsenfrösche hier draußen an der Westküste eine invasive Art sind und eine große Gefahr für die einheimischen Frösche darstellen, die auch jetzt noch im Sumpf ihrer stetigen Abnahme verschwinden (wenn ihr fröhlichere Bilder wollt, siehe meine Geschichte <em>Keimende Hoffnung</em>).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, ist der Grund für diesen Jetlag meine Reise nach Österreich und Deutschland, um die Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> zu promoten und in Wien aufzutreten, wo <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> für <em>Eine Stadt, ein Buch</em> ausgewählt worden war; 10.0000 Exemplare wurden kostenlos verteilt, um die Leser zum Lesen zu bringen und um, vermutlich, über die politische Bedeutung dieses kontroversen Buches zu diskutieren. Fotos und Texte von dieser Tour sind hier auf dem Message Board zu sehen, mit Dank an (unter anderen) Fons, Vicky und Moni. Wie fühlte ich mich? Ich fühlte mich gut. Die Masse an Publikum war gewaltig (1.400 in Hamburg, erster Preis, was Dichte angeht), die Schauspieler, die mit mir auftraten, waren absolut genial, ebenso die Moderatoren. Das Beste von allem war, im Café zu sitzen und auf die Bücherstapel zu schauen, die dort zur Mitnahme bereit lagen und den Leuten dabei zuzusehen, wie sie sich zu einer kleinen Forschungsreise in das Reich von Rassismus, Ausgrenzung und der Abschottung unserer verängstigten und im Schwinden begriffenen Egos in der Mitte der neunziger Jahre verhalfen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe schwer gearbeitet, aber es hat mir auch Spaß gemacht, in der Gewissheit, dass der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, genau in der Woche, bevor ich das Flugzeug bestiegen habe, fertig geworden ist. Einer der Höhepunkte war Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Von da aus konnte ich zum Schachen hinaufgehen, dem abgelegenen, sehr kleinen Schloss des verrückten Königs Ludwig, hoch am schroffen Berg gelegen, wo es gerade an dem Abend schneite. Und, ich sah den Umzug zum Oktoberfest (Maibaum ade) und genoss ein Bierchen. Alles gut. Alles Bestandteil dessen, was ein Autor auf Reisen ab und zu mal tun darf. Ich bin froh, dass ich mir auf dieser Tour die zusätzliche Zeit genommen habe, Tourist zu sein, wenn auch nur in kleinem Rahmen. Danke an alle, die erschienen sind, Dank an meine Gastgeber und ein besonderer Dank an die guten Menschen bei Hanser, meinem langjährigen deutschen Verlag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Natürlich geht ein Jetlag vorüber, nicht wahr? Es ist ja nicht so, als müsste ich mich für immer durch eine Wand aus Vaseline kämpfen. Das ist auch gut so, denn am Samstag beginnt die amerikanische Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>. Diese Tour ist vergleichsweise kurz (auf meinen Wunsch: Ich muss gestehen, nachdem ich in den letzten fünf Jahren jedes Jahr ein Buch veröffentlicht habe, bin ich ein kleines bisschen tourmüde), aber ich freue mich darauf, ein paar der neuen Geschichten und dazu vielleicht einen oder zwei alte Lieblinge zu präsentieren. Hier ist der vorläufige Tourneeplan:</p>
<ul>
<li>28.09.: Malibu, Bank of Books, 2169 Heathercliff Road. 14:00 (Nur Signieren)</li>
<li>29.09.: Los Angeles, West Hollywood Book Fair. 12:00</li>
<li>05.10.: Portland, Live Wire Radio Show, Alberta Rose Theater. 19:30 (Live-Bühneninterview)</li>
<li>06.10.: Portland, Wordstock, Oregon Convention Center. 14:00</li>
<li>08.10.: Albany, New York State Writers‘ Institute, 1400 Washington Avenue. 20:00</li>
<li>09.10.: Cold Spring, Chapel of Our Lady of the Restoration, 45 Market Street. 19:00</li>
<li>10.10.: New York, 92nd St. Y, 1395 Lexington Ave. 20:00</li>
<li>18.10.. San Francisco, LitQuake, Z Theater, 450 Florida St. 20:00</li>
<li>19.10.: San Francisco, West Coast Live, Port Commission Hearing Room, S.F. Ferry Building. 10:00 (Live-Bühneninterview)</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das ist erst einmal alles, was ich habe, obwohl noch mehr Auftritte dazukommen könnten. Ich werde auch in meiner Lieblings-Fernsehshow auftreten, die Travis-Smiley-Show, und noch weitere Interviews in den Medien geben. Der obige Plan ist nur für Live-Auftritte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was schließlich Neuigkeiten über Veröffentlichungen betrifft, so möchte ich hinzufügen, dass die letzten beiden der neuen Geschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> jetzt abgedruckt werden, <em>Sic Transit</em> in der Oktober-Ausgabe von <em>Harper’s</em>, und <em>Slate Mountain</em> in <em>The Kenyon Review</em>, und Blackstone Audio bringt das Buch mit den letzten vierzehn Erzählungen, <em>Tod in Kitchawank</em>, als Hörbuch heraus, gelesen vom Autor. Also, ich weiß, dass ich Euch damit eine ganze Menge auf einmal zumute, aber so ist es nun mal, Leute. Wenn wir erst einmal das neue Buch promotet haben (und die Taschenbuch-Ausgabe des letzten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>), habe ich vor, für eine Weile unterzutauchen. Aber nicht verzweifeln: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> ist wahrscheinlich nur zwölf bis sechzehn Monate von der Veröffentlichung entfernt, das hängt davon ab, wann Viking es herausbringen will. Und dann fängt für mich alles von vorne an. Wir sehen uns dann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tschüss.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. September 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/">What&#8217;s New? 25/09/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 15/02/2001</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-15-02-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2001 21:43:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Bloomsbury]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Drop City]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Freund der Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Hanser Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Keimende Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kröten]]></category>
		<category><![CDATA[Manhattan]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Witwe]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schluss mit cool]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[The New Yorker]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Richter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Also, hallo und guten Abend aus dem etwas kühlen Santa Barbara. Ich wollte dieses Update eigentlich schon gestern abend posten, aber ich musste am Valentinstag anderen Pflichten nachgehen, wie es einem Ehemann und Geliebten geziemt. Das Geschenk für meine zukünftige Witwe? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-02-2001/">What&#8217;s New? 15/02/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2869" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_0.jpg" alt="" width="300" height="225">Also, hallo und guten Abend aus dem etwas kühlen Santa Barbara. Ich wollte dieses Update eigentlich schon gestern abend posten, aber ich musste am Valentinstag anderen Pflichten nachgehen, wie es einem Ehemann und Geliebten geziemt. Das Geschenk für meine zukünftige Witwe? Zwei Tüten Katzenstreu und die aktuelle Ausgabe des <em>New Yorker</em> (vom 12. Februar, mit Valentinstag-Titelbild), darin die neue Erzählung <em>Meine Witwe</em>. Hier bei uns spielt in letzter Zeit alles ein bisschen verrückt, mit dem ganzen Massenandrang von Journalisten aus Deutschland und Österreich, wegen des Erscheinens von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> beim Hanser Verlag im März in der hervorragenden Übersetzung von Werner Richter (wie gefällt Dir die Schleichwerbung, Werner?), und ich habe noch keine Zeit gefunden, ein paar kleine Probleme mit der Website zu beheben. Zum Beispiel das Zählwerk. Ich kann mich noch erinnern, wie wir im ersten Jahr die 20.000 erreicht haben, und ich annehmen musste, dass die Zählung extrem ungenau war. Seit dem 24. Januar arbeitet der Zähler nicht mehr, und seitdem checke ich jede Woche meine Zahlen mit Hilfe von Webtrends – und die haben während der letzten drei Wochen zwischen 1.700 und 2.000 Clicks pro Tag gezählt. In Bälde werden wir die Sache mit dem Zählwerk in Ordnung bringen, und wir werden auch den Song mit den Ventilators als MP3 hochladen, zusätzlich zu dem jetzt schon existierenden WAV-Format. Und vielleicht laden wir noch einen weiteren Song hoch und auch noch mehr Videos.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Weiter mit etwas Literarischem: Ich habe jetzt die Termine für die Tour in Deutschland, der Schweiz und Österreich bekommen (wie es im Moment aussieht werde ich nach der Deutschland-Tournee nach Frankreich reisen, Anfang Juni). Die Termine sind folgende; ich werde die exakten Daten posten, sobald ich sie habe:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>26. Mai: Bern</li>
<li>27. Mai: Wien</li>
<li>28. Mai: Berlin</li>
<li>29. Mai: Köln</li>
<li>30. Mai: Stuttgart</li>
<li>31. Mai: München</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es gibt jetzt auch ein Datum, nach dem sich die Amerika-Tournee für den Kurzgeschichtenband <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> ausrichtet: 23. September, Manhattan. Da findet eine Literatur-Veranstaltung statt, bei der ich auftrete, gesponsert von der <em>New York Times</em>. Einzelheiten dazu später. <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> wird zur gleichen Zeit erscheinen, vorne drauf das Bild mit der überfahrenen Kröte, das auch schon die gebundene Ausgabe vom Bloomsbury-Verlag geziert hat. (Diejenigen unter Euch, die <em>Keimende Hoffnung</em> gelesen haben, werden wissen, dass ich ein glühender Verehrer der Kröten bin, ja ja, das stimmt wirklich).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und so will ich für heute schließen, mit einem Dank an alle, die dafür sorgen, dass diese Website so lebendig, so kontrovers, so verrückt, so unglaublich ist und einfach sehr viel Spaß macht. Fürchtet Euch nicht, Ihr wilden Messagistas, auch jetzt arbeite ich gerade weiter an <em>Old Night</em>, dem neuesten Roman. Adieu.</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 15. Februar 2001 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Bei <em>Old Night</em> handelt es sich um einen Arbeitstitel für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-02-2001/">What&#8217;s New? 15/02/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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