<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ende der Nahrungskette Archive - www.tcboyle.de</title>
	<atom:link href="https://www.tcboyle.de/tag/ende-der-nahrungskette/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tcboyle.de/tag/ende-der-nahrungskette/</link>
	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
	<lastBuildDate>Sun, 28 Apr 2024 09:47:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/cropped-favicon-tcb-1-32x32.png</url>
	<title>Ende der Nahrungskette Archive - www.tcboyle.de</title>
	<link>https://www.tcboyle.de/tag/ende-der-nahrungskette/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>What&#8217;s New? 26/04/2014</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 21:28:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Alphonse Heck]]></category>
		<category><![CDATA[Barton Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Der Fünf-Pfund-Burrito]]></category>
		<category><![CDATA[E.O. Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Ecco]]></category>
		<category><![CDATA[Ende der Nahrungskette]]></category>
		<category><![CDATA[Geblendet]]></category>
		<category><![CDATA[Gretel Erlich]]></category>
		<category><![CDATA[Hart auf hart]]></category>
		<category><![CDATA[Henry David Thoreau Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Keimende Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kelly Writers‘ House]]></category>
		<category><![CDATA[L.A. Times Book Fair]]></category>
		<category><![CDATA[Monarchfalter]]></category>
		<category><![CDATA[naturverbunden]]></category>
		<category><![CDATA[Penn State University]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Matthiessen]]></category>
		<category><![CDATA[Philadelphia]]></category>
		<category><![CDATA[The Old Boast]]></category>
		<category><![CDATA[Was Wasser wert ist]]></category>
		<category><![CDATA[Wassermusik]]></category>
		<category><![CDATA[William Merwin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=7728</guid>

					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit fühle ich mich, na ja, sehr <em>naturverbunden</em>, obwohl ich es nicht geschafft habe, wieder in die Berge zurückzukehren, seitdem ich diese halb verschneite und vollständig mit Wald bedeckte Gegend vor fast zwei Monaten verlassen habe (siehe die News im Februar).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/">What&#8217;s New? 26/04/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-7729" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/04/news_178i1.jpg" alt="" width="199" height="300" />In letzter Zeit fühle ich mich, na ja, sehr <em>naturverbunden</em>, obwohl ich es nicht geschafft habe, wieder in die Berge zurückzukehren, seitdem ich diese halb verschneite und vollständig mit Wald bedeckte Gegend vor fast zwei Monaten verlassen habe (siehe die <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-02-2014/">News im Februar</a>). Ich habe den Teich so nach und nach entschlammt, sehr zur Freude und zur geschmacklichen Erbauung der Schwarzbarsche (aller drei) und der Sonnenbarsche, der Koboldkärpflinge, der Elritzen, der Glanzfische und der Goldfische, die dort zu Hause sind, und ich habe Wolfsmilch gepflanzt, um die erste Generation an fetten, gestreiften Monarchfalter-Raupen zu ernähren, und bin immer wieder darüber erstaunt, wie schnell sie von pulsierenden, winzigkleinen gelben Punkten zu diesen großen Fressern heranwachsen. Letztendlich werden sie sich in ihren Kokons verkriechen (die mich immer an die Sternstunde der filmischen Naturschilderung, <em>Alien</em>, erinnern), dann als Schmetterlinge schlüpfen, ihr Leben mit ein wenig Nahrungsaufnahme und einer Menge Sex verbringen und ihre Eier, die nächste Generation, in den ausgelaugten Büschen ablegen, während ich zur Gärtnerei eile, um mehr Wolfsmilch herbeizuschaffen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Inzwischen habe ich die jüngste der neuen Kurzgeschichten fertig geschrieben, <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, ein weiterer meiner Ausflüge in die fikive Naturbetrachtung und eine traurige, verzeifelte Klage über unsere anhaltende Dürre, und ich werde in Kürze zur Post gehen, um das lektorierte Manuskript von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> abzuliefern, das im kommenden März in meinem neuen Verlag Ecco Harper/Collins veröffentlicht werden wird. Außerdem habe ich eine Frühlingswoche an der University of South California unterrichtet, war auch auf der L.A.Times Book Fair (Fons hat einen Link zu einem Videointerview, das ich dort gegeben habe, ins Message Board gestellt, falls es Euch interessiert) und bin nach Philadelphia gereist, um im Kelly Writers‘ House an der Penn State University zu lehren. Was das reinste Vergnügen war (auf ihrer Website könnt Ihr sehen, wie ich <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> zum Besten gebe, wenn Ihr auch daran interessiert seid).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber zurück zur Naturverbundenheit und zu meinem geheimnisvollen Hinweis auf meine bevorstehende Reise nach Boston im <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-03-2014/">Eintrag vom letzten Monat</a>. Ich kann jetzt den Grund dafür nennen, wie das beigefügte Bild deutlich macht. Mit Freude, voller Dankbarkeit und Bescheidenheit werde ich am 7. Mai den Henry David Thoreau Preis für herausragende Naturschilderungen entgegennehmen. Besonders freue ich mich nicht nur über die Anerkennung meiner belletristischen Werke auf diesem Gebiet, (wenn wir an Naturschilderungen denken, haben wir für gewöhnlich Sachbücher im Sinn), sondern auch darüber, in die Fußstapfen zweier meiner persönlichen Helden zu treten, Peter Matthiessen und E.O. Wilson, sowie in die einer alten Freundin aus Santa Barbara, Gretel Erlich. Ich werde am 7. Mai mein Bestes geben, um alle und jeden zu unterhalten. Die Veranstaltung findet um 18:30 im Barton Theater des MIT statt und ist öffentlich. Ich hoffe, Euch dort zu sehen. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich vorlesen will, aber es gibt viele Möglichkeiten, wie <em>Ende der Nahrungskette</em>, <em>Geblendet</em> und <em>Keimende Hoffnung</em>, neben anderen. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls möchte ich Euch zum Abschluss die wilden Naturereignisse gestern Abend hier im von der Trockenheit geplagten Santa Barbara schildern. Wir hatten einen für diese Jahreszeit (außerhalb der Regenzeit?) recht späten Regenschauer, der etwa sechzehn Tropfen Wasser brachte, verteilt über den gesamten Bezirk. Ich stand draußen, hob mein Gesicht zum Himmel und spürte auf meinen Wangen und meiner Stirn einen ganz leichten Anflug einer Art von Niederschlag. Es könnte Regen gewesen sein. Aber vielleicht waren es auch nur die Ausscheidungen eines dort oben fliegenden Vogels. Oh, wie sind wir doch arm dran!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber ich will Euch mit einem Zitat aufmuntern, welches <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> vorangestellt ist und das vollständige Gedicht von William Merwin <em>The Old Boast</em> darstellt:</p>
<blockquote><p><em>Listen native of a dry place<br />
From the harpist’s fingers<br />
rain</em></p></blockquote>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/">What&#8217;s New? 26/04/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 11/04/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 20:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[arte]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Pezzopane]]></category>
		<category><![CDATA[Bing Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Bootleg Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Carlo Mello]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk van Gunsteren]]></category>
		<category><![CDATA[Ende der Nahrungskette]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>
		<category><![CDATA[Getty Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[In der Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Isaiah Sheffer]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Goldblum]]></category>
		<category><![CDATA[Kenyon Review]]></category>
		<category><![CDATA[L.A. Times Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Los Angeles]]></category>
		<category><![CDATA[MBar]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Schmerz ist größer als deiner]]></category>
		<category><![CDATA[Rapture of the Deep]]></category>
		<category><![CDATA[San Miguel]]></category>
		<category><![CDATA[Selvaggio]]></category>
		<category><![CDATA[Sequoia Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Storie]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[USC]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Child]]></category>
		<category><![CDATA[WordTheatre]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=5854</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich bin jetzt wieder zu Hause nach dem letzten Sturm der Tournee mit <em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em>, der die Spreu vom Weizen trennte. Das war letzten Donnerstagabend vor einem kleinem, aber zähen Publikum im Bootleg Theater in L.A., ein Auftritt, der für den Fernsehsender arte Frankreich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/">What&#8217;s New? 11/04/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_142i1.jpg" alt="" width="227" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5856" />Ich bin jetzt wieder zu Hause nach dem letzten Sturm der Tournee mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, der die Spreu vom Weizen trennte. Das war letzten Donnerstagabend vor einem kleinem, aber zähen Publikum im Bootleg Theater in L.A., ein Auftritt, der für den Fernsehsender arte Frankreich von einer Kamera-Crew aufgenommen wurde, die aus einem einzigen brillanten Kerl namens Olivier bestand. Jetzt ist bei mir wieder ein Anschein von Normalität eingekehrt und ich schreibe fleißig am zweiten Kapitel des dritten und letzten Teils von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, den ich hoffentlich Ende diesen Sommer fertig haben werde. Da wir hier natürlich von den Launen der künstlerischen Inspiration reden, weiß man nie. Vielleicht kommt es nicht dazu. Vielleicht brauche ich so viele Monate, Jahre und Jahrzehnte, um ihn zu Ende zu schreiben, dass ich in einer Irrenanstalt lande, wo ich – wahrlich, das denke ich – hingehöre. Aber kein Grund zur Sorge. Alles, was ich tun muss, ist, weiter diese Tasten zu drücken und der Roman wird sich selbst aus dem Ärmel schütteln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was für zwei verrückte, mit Abenteuern vollgepackte Monate waren das. Hier ist einer der Höhepunkte der letzten Wochen, seit ich das letzte Mal auf diesen Seiten bloggifizierte: die einfallsreiche, witzige Inszenierung von <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> von dem einzigartigen und ganz und gar urkomischen Jeff Goldblum in der MBar in Hollywood für das WordTheatre. Er stellte den Erzähler als einen Betrunkenen dar, was er wirklich ist, und erntete stürmischen Beifall. Wie gesagt, was für ein Kick, wenn man erlebt, wie ein guter Schauspieler einem sein Werk darstellt, ganz zu schweigen wie reinigend eine gute Dreiviertelstunde ungetrübten Lachens sein kann. Dazu kommt, dass ich am Wochenende darauf im Getty Theater noch eine Dosis bekam, als Isaiah Sheffer <em>Rapture of the Deep</em> in dem fast überfüllten Theater spielte – auf brillante, schöne Weise: Er war Cousteaus vielgeplagter Koch. Mein Gott. Die Leute haben geheult vor Lachen. Die Show musste echt kurz unterbrochen werden, als eine Gruppe fassungsloser Frauen links von der Bühne erschrocken aufschrie, als Bernard (der besagte Koch) die Expedition sabotierte, indem er den mit knapp 2000 Litern Rohwein gefüllten Tank der Calypso ins Meer laufen ließ (das weindunkle Meer, heißt das).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und ich? Ich trottete von einem der unzähligen Auftrittsorte zum nächsten und gab einen Ausschnitt vom neuen Buch und meiner alten Kurzgeschichte zum selben Thema zum Besten: <em>Ende der Nahrungskette</em>. Es war leicht, die Leute zum Lachen zu bringen. Und ihnen Schrecken wie den oben genannten einzujagen. Außerdem bekam ich mitten unter alldem die aktuelle Ausgabe von <em>Storie</em>, der italienischen Zeitschrift, die zum zweiten Mal ein Werk von mir als Titelthema brachte. Ich danke Barbara Pezzopane für die Zusammenstellung des Hefts und Carlo Mello für seine Übersetzung. <em>Selvaggio</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>) liegt uns damit komplett vor, sowohl auf Italienisch als auch auf Englisch, sowie ein Interview mit dem Autor und ein kurzer lyrischer Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, der aus dem Original gestrichen worden war. Sehr schön. Und das Titelbild zeigt ein altes Blatt Papier mit handgeschriebenen Notizen in dem fast unlesbaren Geschmier, das ich verwende, um den C.I.A. und jede andere Agentur zu täuschen, sterblich oder unsterblich, die vielleicht wirklich herausfinden will, was es mit mir auf sich hat. Diese Notizen, soweit ich das feststellen kann, gehören zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> aus dem Jahr 2000.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und hier habt ihr es, meine Freunde. Nachdem ich so viel über die Natur und mein Bedürfnis, in der Wildnis allein zu sein (während ich in verschiedenen Hotelzimmern wohnte) geredet habe, habe ich jetzt endlich eine Gelegenheit, in die Berge abzuhauen, in denen ich schon viel zu lange nicht mehr war. Wie viele von Euch wissen, konnte ich über die Weihnachtsfeiertage nicht in die Wälder des Sequoia Nationalparks gehen, weil ich mich immer noch von dem Beinbruch erholte, den ich Ende letzten Sommer hatte (warum, ach, warum nur habe ich das Schicksal herausgefordert, indem ich <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> schrieb, in dem der Erzähler sein Bein nicht nur einmal, sondern zweimal bricht?), und ich freue mich darauf, mich mit dem Wald und seinen Bewohnern wieder bekannt zu machen. Alles in Ordnung. Echt unüberwindlich. Aber ich habe noch einen Termin, und zwar meinen jährlichen Solo-Auftritt bei der L.A. Times Buchmesse, wo ich am 30. April um 11 Uhr 30 vormittags im Bing Theater auf dem Campus der University of Southern California erscheinen werde, die der anderen Uni in der Stadt – wie hieß die noch mal? – ihre Pflichten als Gastgeber abgenommen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was jetzt anbelangt, just diesen Augenblick? Eine erfrischende Tasse von meinem Lieblingstee und in meiner Vorstellung kehre ich zurück zu der kältesten, windigsten und abgelegensten aller Kanalinseln, <em>San Miguel</em>.</p>
<p>P.S.: Aber halt, wartet. Ich muss meine deutschen Leser darauf aufmerksam machen, dass meine neueste Geschichte, die ich letztes Frühjahr um diese Zeit geschrieben habe, am Osterwochenende in der Süddeutschen Zeitung erscheint, in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren. Dabei handelt es sich um meine Tschernobyl-Geschichte <em>In der Zone</em>, die hierzulande für die nächste Ausgabe der <em>Kenyon Review</em> geplant ist. Wegen der traurigen Ereignisse in Fukushima hat die Geschichte eine direkte Relevanz, vor allem in Deutschland, wo Proteste die Atomkraftwerke geschlossen haben.</p>
<p>P.P.S. Okay, jetzt. Tschüss. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 11. April 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/">What&#8217;s New? 11/04/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
