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	<title>Jan Josef Liefers Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Jan Josef Liefers Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 24/05/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2012 21:09:50 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-05-2012/">What&#8217;s New? 24/05/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/05/news_155i1.jpg" alt="" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-6497" />Wie ich Eileenz erst gestern im Forum erzählt habe, bekam ich vor zwei Wochen den Frühling zu sehen, wie er in all seiner Pracht in Österreich, Deutschland und der Schweiz hervor sprießte, und ich freue mich darauf, bald zu erleben, wie die Jahreszeit auf 2.194 Metern Höhe in der kalifornischen Sierra den Bäumen Blätter verleiht und die Fortpflanzungstriebe verschiedener Kreaturen belebt. Wie Fons und Holger pflichtgetreu berichtet haben, war die Tour eine ausverkaufte Freude, aber, wie üblich, habe ich mich hinterher so ausgelaugt gefühlt wie Dracula von der Sonne erwischt. Höhepunkte? In Wien begeisterter Applaus, der fünf Minuten anhielt, plus Schnitzel in einem Café im Freien mit Milo; das Wiedersehen mit Jan Josef Liefers in Hamburg (ach und wie dieser flussartige See – die Alster – geglänzt hat, während die Schwäne keine zehn Meter vom Verkehrsgewühl entfernt ihre Nester bauten) und mit David Eisermann an zwei schönen Orten, darunter Deutschlands selbsternannte grünste Stadt, Freiburg; und, zu guter Letzt, eine Seilbahnfahrt auf einen Berg mit Sicht auf Zürich für ein Essen im Freien in gutaussehender und brillanter Gesellschaft (darunter ein Paar nicht so brillante Pfarrkühe im Gras am Rand).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und dann der Rückflug, schlappe zwölfeinhalb schlaflose Stunden in der Luft, die mich gerade rechtzeitig nach L.A. zurückbrachten, um Spencer Boyles Abschluss der USC Cinema School (Prüfung im Spezialfach Drehbuchschreiben) zu verpassen und ihn zum Essen auszuführen, bevor ich ihm ein dickes Bündel Geldscheine aushändigte. Ich hielt bis zehn oder so durch und fiel dann im Figueroa Hotel in einen Jetlag-Schlummer. Von dem ich um sechs Uhr früh durch überlaut verstärkte Sprechchöre geweckt wurde. Am Samstagmorgen. Und wer war das mit den Sprechchören? Streikende, die gegen die Bedingungen in dem Hotel gegenüber protestierten. Warum nur beschallten sie mit ihren Sprechchören eine leere Straße um diese Uhrzeit? Ein Geheimnis, das sich um halb acht lüftete, als ein großer Kran mit angebautem Presslufthammer anfing, den Parkplatz aufzureißen. Na schön. Schlafen war also aussichtslos. Ich beschloss, hinunter zum Frühstück zu gehen. Es war eine einzige Frau im Aufzug, als ich ihn betrat. Ich sagte zu ihr: »Good Morning.« Sie sagte zu mir: »Guten Morgen.« Als ich unten ankam, war alles, was ich hörte, Deutsch (hundert Touristen, der Reisebus parkte vor dem Figueroa wie eine transportierbare Wand). Wunderseltsam. Für einen verwirrten Moment dachte ich, ich wäre immer noch in Europa, aber dann sah ich einen Kerl, der mit einem Schlauch den Poolbereich säuberte, und als ich »Buenos Días« zu ihm sagte, sagte er »Buenos Días« zu mir, und ich wusste, dass ich zu Hause war.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Neuigkeiten von der Veröffentlichungsfront, bereits im Forum angekündigt, lauten: Der <em>New Yorker</em> wird die dritte der neuen Geschichten veröffentlichen, <em>Birnam Wood</em>, irgendwann im Juli, <em>Narrative</em> wird bald einen Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bringen und ich habe soeben die Geschichte, die von der Deutschlandtour unterbrochen wurde, fertiggeschrieben (erfolgreich, zumindest in meinen Augen), eine komische Geschichte mit einem bissigen Unterton und dem Titel <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em>. Es ist eine der äußerst wenigen Geschichten, die ich geschrieben habe, in denen ein Schriftsteller vorkommt, aber hey, warum nicht? Ich hoffe immer noch, dass ich noch ein paar Geschichten schreiben werde, um die nächste Sammlung, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, zu vervollständigen, bevor ich, wie ich sehnsüchtig hoffe, in den langen, dunklen Brunnen des nächsten Romans abtauche. Und das war&#8217;s so in etwa, außer ich habe etwas vergessen (und selbst wenn ich das habe, kann ich mich für den Blogeintrag nächsten Monat für Euch wieder daran erinnern). Tschüss.</p>
<p>PS: Das Foto anbei ist eins (von zweien), die mein Herausgeber für die Umschlaginnenseite von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> ausgesucht hat. Spencer hat es vor ein paar Tagen nebenan aufgenommen, die Haustür stand offen, die Stufen warfen ein seltsames Licht von einer mürrischen Sonne zurück. Neue Bilder. Wir können sie immer brauchen. Gott segne das digitale Zeitalter. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 24. Mai 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-05-2012/">What&#8217;s New? 24/05/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 01/04/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 21:13:58 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/">What&#8217;s New? 01/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/03/news_153i1.jpg" alt="" width="204" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6440" />Habt Mitleid mit mir. Ich habe mich so sehr bemüht, die Dodgers zu kaufen, aber alles, was ich aufbringen konnte, waren 1,8 Milliarden, sodass Magic Johnson und seine Geldgeber sie stattdessen bekamen. Doch ich werde meine Sorgen ertränken, indem ich meine 1,8 nehme und alle angrenzenden Grundstücke hier in der Gegend kaufe, die ich kaufen kann (das wären wahrscheinlich nur zwanzig oder so bei den aktuellen Preisen), die Häuser einreiße und mit meinem langgehegten Traum beginne, den Grizzlybär wieder anzusiedeln. Und hebt nicht zweifelnd die Augenbrauen: Denkt nur, wie gut die Grizzlys gedeihen würden mit all diesen Müllcontainern hier, ganz zu schweigen von den Scharen von Rottweilern, Fahrradfahrern und Surfern. Falls das jetzt alles nach einem gewöhnlichen Aprilscherz klingt, verzeiht mir, aber ich meine es ernst.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Um noch ernster zu werden: Ich finde, es ist Zeit, Euch die Neuigkeiten zu berichten, wie ich sie letzten Monat und etwas darüber hinaus erlebt und erfahren habe. Wie viele von Euch wissen werden, habe ich einen Großteil dieser Zeit damit verbracht, mit dem Taschenbuch von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> unterwegs zu sein, auch um mich für die Lesereise für die deutsche gebundene Ausgabe zu rüsten. Die Taschenbuch-Tour hat mich in Städte geführt, in denen ich noch nicht war, darunter Wichita, Aspen und Nashville. Falls die Kombination dieser Städte seltsam wirkt, kann ich hier bezeugen, dass jede davon ihren Anteil an fanatischen Buchleuten hat und ich eine supergute Zeit nicht nur an diesen Veranstaltungsorten hatte, sondern in all den Städten, in denen ich war. An was erinnere ich mich noch außer dieser Verallgemeinerung? Nicht an viel. Aber in Aspen hatte ich die Gelegenheit, in der Woody Creek Tavern herumzuhängen, Hunter Thompsons alter Stammkneipe, sogar während ich die rund fünfzig Privatjets bewunderte, die wohl oder übel am Flughafen von Aspen geparkt waren, Zeugnisse der <em>One Percenters</em>, die ab und zu mal am Wochenende ein bisschen Skiurlaub machen wollen (wenn ich sie jetzt alle davon überzeugen könnte, einen Beitrag zur Wiederansiedlung des Grizzlybärs zu leisten, würde ich vielleicht wirklich etwas erreichen). In Wichita hatte ich die Gelegenheit, bei ungewöhnlich warmen Temperaturen (zwischen 25 und 30 Grad) am Little Arkansas River entlang zu spazieren und der Frühlingsprozession der Wasservögel zuzusehen, wie sie sich paarten, ihr Revier markierten und sich von Flügen erholten, die noch anstrengender waren als die, die ich gezwungen war zu nehmen. Wenn man unterwegs ist, findet man Trost, wo man kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Neuigkeiten angeht: Ich habe gerade die Vorabdrucke von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bekommen, die ziemlich gut aussehen. Falls vergangene Erfahrungen irgendetwas sagen, vermute ich, dass die ersten Raubkopien bereits auf ebay verkauft werden, aber ich würde meine Reinheit nicht beflecken wollen, indem ich tatsächlich nachsehe. Bei meiner Rückkehr von der Tour erwarteten mich Ausgaben von <em>El pequeño salvaje</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>) von meinem neuen spanischen Verleger Impedimenta; <em>Histories sans issue</em> (<em>Wild Child</em> minus die Titelgeschichte, die letztes Jahr einzeln als <em>L’Enfant Sauvage</em> veröffentlicht wurde) von meinem langjährigen französischen Verleger, Grasset, dessen Cover, das »Admiral« zeigt, diesen Blogeintrag ziert; und das Hörbuch von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, vom Hörverlag, gelesen von meinem alten Freund, dem berühmten und sehr coolen Jan Josef Liefers. Was gibt&#8217;s sonst noch? Oh, nur nebenbei, nehme ich an, schreibe ich zufällig an der vierten der neuen Geschichten in der aktuellen Sammlung, eine Geschichte mit dem Namen <em>Burning Bright</em>. Mehr dazu in zukünftigen Einträgen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und zu guter Letzt, was Aprilscherze angeht, wie ich hier schon früher bemerkt habe: Meine gehen in die absurde Richtung, also solche, die nicht so sehr jemanden in den April schicken, sondern die amüsieren sollen. Solche wie (beim Frühstück, die Kinder sitzen am Tisch): »Also gut, wer hat eure Großmutter in die Mikrowelle gestopft?« Oder (vor dem grünen Schirm): »Hat irgendjemand mein Bein gesehen?« Die meiner Frau neigen dazu, noch mehr zu sticheln. Ich bin vor ein paar Jahren auf sie hereingefallen, als ich es mir gerade mit der Zeitung und meinem Frühstücks-Bagel gemütlich gemacht hatte: »Hast du den platten Reifen am Auto bemerkt?« Das ist wirklich schlimm. Es gibt keinen Grund, so etwas zu tun. (Natürlich bin ich trotzdem rausgegangen und habe ihn repariert.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Viel Spaß. Und vergesst nicht zu lachen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 01. April 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/">What&#8217;s New? 01/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 22/12/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-12-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 22:40:15 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-12-2011/">What&#8217;s New? 22/12/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/news_150i1.jpg" alt="" width="150" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6347" />Wintersonnenwende. Ich habe vor, heute bei Sonnenuntergang an den Strand zu gehen und den Anlass irgendwie zu würdigen in der Hoffnung, dass die Sonne zu uns zurückkommt (aber andererseits ist natürlich, worauf ich jedes Jahr um diese Zeit hinweise, morgen der erste Sommertag, wenn man es so sehen will, da jeder Tag von heute an ein bisschen länger wird, bis am 21. Juni der Winter einsetzt und sich der Prozess umkehrt). Inzwischen war ich wieder auf dem Berg, wo seit ungefähr einem Monat echter Winter herrscht: Der See ist in einer einzigen Nacht zugefroren und das lang gebliebene Paar Blesshühner ist in günstigere Klimazonen gezogen. Ich bin letzte Woche eine ganze Zeit lang durch die stillen Wälder gestapft, auf altem, hartem, verdichtetem und wiedergefrorenem Schnee, der aushält und auf den nächsten Sturm wartet, der, leider, bis auf weiteres nicht vorhergesagt ist. Es wird also dieses Jahr ein braunes und ein bisschen weißes Weihnachten im Wald des Sequoia Nationalparks geben. Nicht, dass es den Tieren etwas ausmacht. Sie hassen den Schnee. Sie halten nur aus, bis er komplett wegschmilzt und die länger werdenden Tage so schnell wie möglich die Sonne zurückbringen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Für mich wird die verhältnismäßig friedliche Jahreszeit bald dem üblichen wilden Gewusel um die Welt weichen, diesem Gewusel, das stattfinden wird, um die deutsche Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> im Januar zu unterstützen, die Veröffentlichung der Penguin-Taschenbuchausgabe desselben Romans (<em>When the Killing’s Done</em>) hier in den USA im März, und dann, wie ich bereits erwähnt habe, die Veröffentlichung des neuen Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, hier und in Großbritannien im September/Anfang Oktober. Ich habe gerade den aktuellen Katalog von meinem deutschen Verleger, dem Hanser Verlag, erhalten, der »Schlachten« drei Seiten widmet und mich darüber informiert, dass ich im Mai in Wien, Hamburg, Berlin, München, Freiburg und Koblenz auftreten werde. Ich habe auch gerade erst erfahren, dass das deutsche öffentlich-rechtliche Radio die Hörbuchversion des Romans senden wird, mit meinem alten Freund Jan Josef Liefers als Erzähler. Und schließlich wird Hanser anschließend <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> veröffentlichen. Alles gut und schön.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und so, während der Winter zu Ende geht und die neue Saison sich anschleicht und ihn verdrängt, wünsche ich Euch allen die allerbesten Feiertage und auch ein erfolgreiches neues Jahr, genau das Jahr, wie ich mir habe sagen lassen, das nach dem Maya-Kalender heute anfängt, die Tage bis zu unser aller Untergang am 21. Dezember 2012 zu zählen. Ich weiß nicht viel darüber, muss ich zugeben, aber ich nehme an, ich muss nochmal Mel Gibsons <em>Apocalypto</em> anschauen und nach Hinweisen suchen. In der Zwischenzeit wünsche ich Euch allen – vor allem Euch fröhlichen Diskussionsteilnehmern – andauernd volle Freude im Überfluss.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis zum Boden des Trinkbechers. Euer T.C.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Dezember 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-12-2011/">What&#8217;s New? 22/12/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>What&#8217;s New? 10/06/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2005 21:17:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schon zuvor von den europäischen Messagistas berichtet, war ich etliche Zeitzonen entfernt, um Deutschland, Schweiz und Frankreich mit guter Unterhaltung zu beliefern. Das Tempo war mörderisch - wenigstens in den ersten zwei Wochen in Deutschland - und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/">What&#8217;s New? 10/06/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_75i1.jpg" alt="" width="219" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8263" />Wie schon zuvor von den europäischen Messagistas berichtet, war ich etliche Zeitzonen entfernt, um Deutschland, Schweiz und Frankreich mit guter Unterhaltung zu beliefern. Das Tempo war mörderisch &#8211; wenigstens in den ersten zwei Wochen in Deutschland &#8211; und obwohl ich schon seit einer Woche zu Hause bin, habe ich mich noch nicht davon erholt. Meine Gedanken sind verworren und mein Körper ist eigensinnig, als ob ich irgend eine komische Trennung von Wahrnehmung und Körperlichkeit erfahren hätte. Ich frage mich, wieviel guten kalifornischen Weines es brauchen wird, um das Getrennte wieder zueinander zu bringen. Auf jeden Fall ist alles glatt gegangen. Die Veranstaltungen waren alle ausverkauft, und überall fanden wir eine große und enthusiastische Zuhörerschaft vor (in Stuttgart über elfhundert). Übrigens, das »Wir« in diesem Zusammenhang bezieht sich auf mich und Jan Josef Liefers, den großartigen deutschen Schauspieler, der mich auf meiner Tour begleitete (Jan Josef ist die Stimme des Hörbuches von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, wie <em>The Inner Circle</em> in Deutschland genannt wird, und er und ich lasen abwechselnd den Prolog, auf englisch und deutsch). Zweimal hatten wir als Moderator meinen alten Freund, den »coolen« David Eisermann, und ebenfalls zweimal einen anderen alten Freund, Manfred Heinfeldner, dabei. Und in Zürich hatte ich einmal mehr das Vergnügen der Zusammenarbeit mit Alexander Seibt. Was für ein Spaß! Welch Erschöpfung! Und wie hoch kann ich es der heroischen Christina Knecht vom Hanser Verlag anrechnen, die sich mächtig für meinen Überlebenskampf abrackerte?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die paar Tage in Paris habe ich damit zugebracht, Journalisten zu treffen, wegen der kommenden Veröffentlichung von <em>The Inner Circle</em> (<em>Le Cercle des initiés</em>) im September, und ich konnte eine wohltuende Stunde mit Carlos Fuentes herausschlagen, zu dem ich von einer anderen alten Freundin eingeladen worden war, der Directrice littéraire von Grasset, Ariane Fasquelle. Außerdem, und in ganz ergreifender Weise, hatte ich Gelegenheit, das Institut Des Sourds-Muets zu besuchen, in welchem der Wild-Child-Teil von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> spielt, und wo ich die marmorne Treppe hinaufstapfte, die auch einst Victor benutzt hatte. Ach ja, dann war da noch dieser Abend, mein einziger freier Abend, an dem ich eine winzige Flasche Wein und eine Stulle mit hinunter an die Seine nahm, um dort zu sitzen, zu essen, zu trinken und zu lesen &#8211; ein guter Plan, ein edler Plan, der jedoch, unglücklicherweise vom Regen unterbrochen wurde. Nicht davon entmutigt, geschlagen gegeben, ins Mark getroffen oder übermäßig gelähmt, machte ich es mir auf ein paar Pappen gemütlich, welche die örtlichen Clochards dort unter einer der Brücken liegen gelassen hatten. Während ich glücklich und zufrieden las, trank und mampfte, schlenderten Paare unter Regenschirmen an mir vorbei, auf der Suche nach feiner Küche. Sie sahen die roten Turnschuhe, den Bart, die Lederjacke und fragten sich selbst: Verschnorrt der dort Euros? Aber nein, das ist ja nur ein harmloser amerikanischer Romancier, der die Nachtluft genießt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch? An der Veröffenlichungsfront hat Viking den Zuschlag für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> bekommen (die Nachricht erreichte mich telefonisch im Hotelgarten in Köln), und wir planen eine schnelle Veröffentlichung. Beim jetzigen Stand der Dinge soll das Buch in weniger als einem Jahr erscheinen, und das ist schnell, wenn man bedenkt, dass wir im September drei Bücher herausbringen: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a> und die Taschenbuch-Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>. Bezüglich der Lesungen &#8211; ja, ich bin durch und durch ausgebrannt &#8211; aber ich werde einen Auftritt im Sommer haben und natürlich die Acht-Städte-Tour im Herbst, einschließlich eines Stopps beim New York Festival, wo ich mit einem glänzenden Schreiber auftrete, der zufälligerweise mein ehemaliger Student David Bezmozgis ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was ist dieser eine (Sommer-)Auftritt, mögt ihr Euch fragen? Wie schon im letzten Eintrag erwähnt: am Vatertag, dem 19. Juni, um 18:00 Uhr, werde ich im Hammer Museum in Westwood sein, um eine Vater/Tochter-Lesung mit Kerrie zu halten. Alle sind willkommen. Ich sehe Euch dort. Bye-bye. </p>
<p>P.S. Das Foto auf dieser Seite ist von Thomas Rabsch, der mich in Köln einlud, mit seiner kleinen Plastik-Aufblaspuppe im Edvard-Munch-Stil »Der Schrei« zu interagieren.</p>
<p>P.P.S. Erstaunlicherweise gibt es eine erste Vorabbesprechung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>. Es ist eine überschwängliche und (zum Glück) anerkennende Besprechung im <em>Kirkus</em>. </p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 10. Juni 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. Foto: Thomas Rabsch</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/">What&#8217;s New? 10/06/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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