<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Word for Word Theater Archive - www.tcboyle.de</title>
	<atom:link href="https://www.tcboyle.de/tag/word-for-word-theater/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tcboyle.de/tag/word-for-word-theater/</link>
	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Oct 2023 14:14:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/cropped-favicon-tcb-1-32x32.png</url>
	<title>Word for Word Theater Archive - www.tcboyle.de</title>
	<link>https://www.tcboyle.de/tag/word-for-word-theater/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>What&#8217;s New? 31/10/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 22:51:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Springs]]></category>
		<category><![CDATA[Erbärmlicher Fugu]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leber und Zwiebeln]]></category>
		<category><![CDATA[New York State Writers‘ Institute]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle Stories]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle Stories II]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwäsche]]></category>
		<category><![CDATA[William Wordsworth]]></category>
		<category><![CDATA[Word for Word Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Z Theater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=7296</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jetzt sind wir also abermals – und auch noch so schnell – in diesem winzig kleinen Riss im Kalender angekommen, der meinen liebsten Feiertag darstellt. Wenn man wie ich in einer Siedlung in New York aufgewachsen ist, wo es jede Menge anderer Kinder gab, war Halloween eine Zeit, in der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2013/">What&#8217;s New? 31/10/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/news_172i1.jpg" alt="" width="300" height="169" class="alignleft size-full wp-image-7297" />Jetzt sind wir also abermals – und auch noch so schnell – in diesem winzig kleinen Riss im Kalender angekommen, der meinen liebsten Feiertag darstellt. Wenn man wie ich in einer Siedlung in New York aufgewachsen ist, wo es jede Menge anderer Kinder gab, war Halloween eine Zeit, in der wir uns frei von allen uns einengenden Erwachsenensachen fühlten. Die Kleinen von heute, gegängelt auf Grund elterlicher Ängste vor den realen Monstern da draußen, werden nie erfahren, wie frei wir uns fühlten, wenn wir in unseren selbstgebastelten Kostümen in die schützende Dunkelheit hinausschlüpften, um in zufällig zusammengewürfelten Gruppen (also Gangs) von Tür zu Tür zu gehen, ohne Bürgersteige oder Straßenlaternen. Es war kalt. Oft regnete es. Unsere Zähne taten weh, und der Zahnarzt rieb sich vor Entzücken die Hände. Aber trotz alledem war es pure Magie. Jetzt bin ich natürlich durch eine andere Art elterlicher Erwachsenenautorität (mich selbst) eingeengt, und anstatt durch die Nacht zu streifen, läuft es darauf hinaus, dass ich, Kinn in der Hand und auf meinen Ellbogen gestützt, in einer netten festlichen Bar berauschende Getränke konsumiere und die Welt einlade, zu mir hereinzukommen. Ich beklage mich nicht. Das macht Spaß. Aber auf einer Genuss-Skala von 1 bis 10, wobei 1 die höchste Stufe ist, kann das gerade mal eine 10 sein, verglichen mit den Nächten aus vergangenen Kindertagen. Was will ich damit sagen? »Des Mannes Vater ist das Kind / Und wärs ein Wunsch, der mir zusteht / Den Tagen sei, die mir noch sind / Ein einend Band die schlichte Pietät.« Und weiter: »Es gab die Zeit, da Wiese, Fluss, des Waldes Saum / Auch wenn es ungewöhnlich nicht, was ich da konnte schaun / Gekleidet schien mir in ein Himmelslicht / In Glanz und Frische wie im Traum.« (Deutsch von Dietrich H. Fischer)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Hört ihr mich seufzen? Und William Wordsworth hat auch geseufzt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber was ist mit Neuigkeiten? Die Neuigkeit ist, wie viele von Euch wissen werden, dass <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> in diesem Monat erschienen ist und dass ich auf einer schön kurzen Amerika-Tour war, um die Menschen zu unterhalten und sie mit dieser prallen Sammlung all der Erzählungen bekannt zu machen, die ich seit dem Erscheinen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C. Boyle Stories</em></a> im Jahr 1998 geschrieben habe. Ich danke allen, die gekommen sind. Jeder meiner Auftritte hat riesengroßen Spaß gemacht. Das 92nd Street Y ist immer was ganz Besonderes, und so war es auch an dem Abend, als ich da auftrat; aber ich muss das New York State Writers‘ Institute in Albany und die kleine (vormalige) Kirche in Cold Springs als Höhepunkte hervorheben, nicht zu reden vom Z Theater in San Francisco, wo ich letztes Jahr bei der unglaublichen Aufführung des Word for Word Theaters von <em>Erbärmlicher Fugu</em> im Publikum saß. Wenn man unterwegs ist, gibt es natürlich immer Komplikationen, wobei das Hauptproblem die Unterwäsche ist, aber da das längste Stück, welches ich ohne Unterbrechung von zu Hause (und von Waschmaschine und Trockner) weg gewesen bin, eine Woche war, konnte ich einfach jeden Abend meine eigene Unterwäsche aufessen, bevor ich mich aufs Ohr legte. Probiert das mal aus, vielleicht mit ein bisschen scharfer Sriracha-Chilisauce. Ist auf jeden Fall besser als alles mit sich herumzuschleppen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Na gut, jetzt wieder ernsthaft – oder zumindest aufrichtig. Ich wünsche Euch das Allerbeste für diesen Tag, den Abend und die schaurig-schöne Nacht. Alle bereit für die Party?</p>
<p>P.S. Vergleicht bitte mal das Foto hier mit dem vom letzten Jahr (<a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2012/">What’s New vom 31. Oktober 2012</a>) und genießt auch die kleine Geschichte <a href="https://www.tcboyle.de/leber-und-zwiebeln/"><em>Leber und Zwiebeln</em></a>.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Oktober 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2013/">What&#8217;s New? 31/10/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 27/01/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-01-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 22:49:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Erbärmlicher Fugu]]></category>
		<category><![CDATA[Impedimenta]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Los Gigantes]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[San Miguel]]></category>
		<category><![CDATA[The New Yorker]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn der Fluss voll Whisky wär]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Child]]></category>
		<category><![CDATA[Willa Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Word for Word Theater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=6390</guid>

					<description><![CDATA[<p>Endlich, nach einer Ewigkeit Trockenheit, kam der Regen, aber leider genau zu dem Zeitpunkt, als ich letztes Wochenende nach San Francisco geflogen bin. Ich bin nach meinem Unterricht letzten Freitag dorthin aufgebrochen, um die Inszenierung meiner Kurzgeschichte <em>Erbärmlicher Fugu</em> am Samstagabend ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-01-2012/">What&#8217;s New? 27/01/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/01/news_134i1-cover.jpg" alt="" width="200" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6391" />Endlich, nach einer Ewigkeit Trockenheit, kam der Regen, aber leider genau zu dem Zeitpunkt, als ich letztes Wochenende nach San Francisco geflogen bin. Ich bin nach meinem Unterricht letzten Freitag dorthin aufgebrochen, um die Inszenierung meiner Kurzgeschichte <em>Erbärmlicher Fugu</em> am Samstagabend anzuschauen und hinterher auf der Bühne interviewt zu werden. Der Flug hatte natürlich Verspätung, aber dieses Mal hatte die Fluggesellschaft wenigstens eine Entschuldigung – nämlich den Regen – und dann gab es das ewige und qualvolle Im-Kreis-Fliegen um den Flughafen von San Francisco nach der vorgeschriebenen Warteschleife. Nicht dass ich mich beschwere. Ich steige nie in ein Flugzeug, ohne Belästigung und Terror zu erwarten (und ja, ich wurde wie erwartet von einem freundlichen Flugsicherheitsmitarbeiter abgetastet). Jedenfalls kam ich dort an, wenn auch zu spät für ein Abendessen oder um irgendwie Spaß zu haben, aber ich wachte an einem regnerischen Samstag und einem Tag wachsender Freude auf, der in der Produktion meiner ehrenhaften Foodie-Geschichte durch das <em>Word for Word Theater</em> gipfelte, die erste in meiner Sammlung <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-der-fluss-voll-whisky-waer/"><em>Wenn der Fluss voll Whisky wär</em></a> von 1989.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich muss zugeben, dass ich nicht wusste, was ich von einer Theatergruppe halten sollte, die eine in der dritten Person geschriebene Kurzgeschichte Wort für Wort aufführt, wie ihr Name schon sagt, anstatt sie in einen Dialog umzuwandeln. Es war wirklich ziemlich erstaunlich. Ganz zu schweigen von witzig. Jede Figur äußerte die Erzählung, wie sie zu seiner oder ihrer Handlung passte – und es gibt einen Haufen Handlung in dieser Geschichte. Für diejenigen, die sie nicht kennen, <em>Erbärmlicher Fugu</em> handelt von einer mürrischen Restaurantkritikerin und dem Koch/Besitzer eines Anfängerrestaurants in Los Angeles namens D&#8217;Angelo&#8217;s. Die Kritikerin – Willa Frank – kommt normalerweise in irgendein Restaurant, unangekündigt und inkognito, bei drei Gelegenheiten, wie Scrooges Gespenster, und natürlich hat man drei Treffer und ist draußen. Als ich mich vor ein paar Jahren auf meinem Berg hinsetzte, um die Geschichte zu schreiben, war mir nicht klar, dass sie über das vordergründige Szenario hinausreichen würde, um die Funktion von Kritik an sich zu untersuchen, oder dass sie mein kleiner Liebesbrief an die Kritiker der Welt werden würde, aber so hat es sich ergeben. Auf welcher Seite ich bin? Auf der des Künstlers natürlich. Sie wurde schon viele Male auf die Bühne gebracht, aber noch nie in einem Format, das so spannend und klug war wie dieses. Ich war begeistert. Ich lachte. Das Publikum rockte und schüttelte sich. Irgendwo in meinem Hinterkopf fragte ich mich: Warum inszenieren sie nicht alle meine Geschichten, eine pro Monat, bis in die ferne Zukunft?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber wieder im wahren Leben angekommen, oder zumindest in dem Leben, das ich zur Zeit führe, während ich hier an der Tastatur sitze und nach draußen in die Bäume starre, kann ich berichten, dass die erste der neuen Kurzgeschichten, <em>Los Gigantes</em>, in der nächsten Ausgabe vom <em>New Yorker</em> erscheint. Das ist die erste der Geschichten, die ich geschrieben habe, als ich mit dem letzten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, fertig wurde, und sie ist, gelinde gesagt, fantasievoll. <em>San Miguel</em>, wie ich hier schon erwähnt habe, ist mein erster Versuch eines geradlinig realistischen Romans, ohne Ironie, und ich nehme an, ich wollte mit <em>Los Gigantes</em> ausbrechen und ein bisschen Verrücktspielen, nur für einen Tempowechsel, Ihr versteht schon. Ich werde Euch darüber urteilen lassen, ob es mir gelungen ist oder nicht. Weitere Neuigkeiten: Ich habe eine Reihe von Interviews gemacht, um die deutsche Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> und die spanische Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> bei meinem neuen Verleger, <em>Impedimenta</em>, mit Sitz in Madrid, zu unterstützen. Hier in den USA sind wir damit beschäftigt, uns Entwürfe für das Cover von <em>San Miguel</em> anzusehen, das im September erscheinen soll, und Penguin hat gerade die Taschenbuchausgabe von <em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em> herausgebracht, dessen triefend dramatisches Cover diesen Blogeintrag begleitet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was also will ich hier sagen? Dass Theater gut ist, dass Geschichten gut sind, dass ich schon wieder einen Flug überlebt habe und dass unter dieser Federführung eine ganze bunte Mischung von neuen Werken erscheinen wird. Viel Spaß damit. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. Januar 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-01-2012/">What&#8217;s New? 27/01/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
