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	<title>Impedimenta Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Impedimenta Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 03/12/2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 22:10:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während ich nun meine ganz eigene Reise um die Sonne für ein weiteres Jahr antrete, muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, mich eines aufrechten Ganges erfreuen zu können, ohne Hilfe atmen und meine Augen auf all die natürliche Schönheit in meiner Umgebung richten zu können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-03-12-2023/">What&#8217;s New? 03/12/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/12/news_289i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7634" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/12/news_289i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/12/news_289i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während ich nun meine ganz eigene Reise um die Sonne für ein weiteres Jahr antrete, muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, mich eines aufrechten Ganges erfreuen zu können, ohne Hilfe atmen und meine Augen auf all die natürliche Schönheit in meiner Umgebung richten zu können. Ich arbeite an einem neuen Roman, und gleichzeitig freue ich mich auf die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a>, die im Frühjahr herauskommt, sowie auf die spanische Übersetzung der gesammelten Erzählungen bei Impedimenta und Hansers Veröffentlichung der letzten Kollektion <a href="https://www.tcboyle.de/werke/i-walk-between-the-raindrops/"><em>I Walk Between the Raindrops</em></a> im Sommer. Inzwischen sind anscheinend schon wieder Feiertage über uns hereingebrochen, was mich dazu veranlasst, Euch dieses opulente Erntedankfestmahl meines lieben Freundes zu schildern, was dieser, der als Junggeselle am anderen Ende des Landes lebt, ganz allein genossen hat:</p>
<p>Entrée: Ramen-Nudeln, am Spülbecken.<br />
Potage: Ramen-Nudelsuppe, am Spülbecken.<br />
Plat Principal: Hähnchen mit Gefrierbrand, sautiert mit zehn Tage alter roter Paprikaschote, am Tisch.<br />
Sorbet (zum Reinigen des Gaumens): Mango-Eis am Stiel, am Tisch.<br />
Fromages: Verschiedene Sorten, mit Crackern, am Tisch.<br />
Dessert: Milky Way, am Spülbecken.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So lasst uns alle fröhlich sein, in dieser so ertragreichen und freudigen Zeit! Ich wünschte, ich hätte dort bei meinem Freund sein können, denn meine kulinarischen Vorlieben und Gewohnheiten sind doch ein kleines bisschen ausgefeilter – ich hätte zumindest das Milky Way frittiert. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 03. Dezember 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-03-12-2023/">What&#8217;s New? 03/12/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/11/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 22:56:33 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/">What&#8217;s New? 30/11/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6336" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Neulich habe ich es runter bis an den Strand geschafft, wo ich mich durch den lockeren Sand kämpfen und etwas Treibholz für den Kamin sammeln konnte, als Vorbereitung auf die kalten Abende und Nächte, die da kommen werden. Warum ich das erwähne? Weil ich jetzt zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder ohne Stützverband mobil und in der Lage bin, ein paar Stufen zu erklimmen, ohne mich wie ein Schimpanse bewegen zu müssen. Ich musste jedoch meine zweiwöchige Reise nach New York streichen, da ich noch nicht soweit bin, mich Meile um Meile durch Flughafenkorridore zu schleppen und in einem Sitz von der Größe eines Schuhkartons zu sitzen, mit zusammengefalteten Beinen und bis unters Kinn hochgezogenen Knien. Frau B. wird, in Begleitung ihrer Schwester, ohne mich verreisen. Währendessen mache ich das, was ich immer mache – ich verbringe meine Tage auf die ewig gleiche Weise: über meiner Tastatur träumen, in natürlicher und auch in unnatürlicher Umgebung umherhumpeln (ich hoffe, eine Pilgerwanderung zu meiner Lieblingsbar unternehmen zu können, ein Fußmarsch von einer Meile, kein Gedanke an die Meile für den Rückweg, meistens krieche ich sowieso nur).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wo wir jetzt diese kleine Sache überstanden haben, hier ein paar Neuigkeiten aus dem nicht-orthopädischen Bereich. Erstens hatte ich Gelegenheit zu beobachten, dass die Feiertage schon begonnen haben, während die Erde wirbelnd um die Sonne kreist, ob wir es bemerken oder nicht. Thanksgiving, das große Fest für Fleischfresser (siehe meine Geschichte <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>) hat dieses Jahr sehr viel Spaß gemacht, da ich es nicht hier, hinter einem Berg verkrusteter Küchengeräte, verklebter Teller und eingebrannter Pfannen verbracht habe, und ich nicht Soße, Blut und Spucke von der Wand wischen musste; sondern wir waren bei meiner Schwägerin, wo alles, was man von mir erwartete, das Einschenken von Sekt war, und das Herumtollen auf dem Fußboden mit Kindern und Hunden. Zweitens habe ich meinen Frieden mit der Tatsache gemacht, dass es hier zu meinen Lebzeiten nie mehr regnen wird (der Wetterbericht sagt, es könne doch ein kleines bisschen Regen geben, so um Ende Dezember 2030 herum), und das hat mir erlaubt, das Licht willkommen zu heißen und der Sonne ihre unbarmherzige Grausamkeit wenn schon nicht zu vergeben, so doch sie zu tolerieren. Wir haben Spätherbst. Die Temperatur liegt morgens im einstelligen Celsiusbereich, und abends sitze ich am Kaminfeuer, höre Musik und lese, und wenn ich meine Tage in alten Klamotten frierend am Schreibtisch verbringe, dann ist das nur das, was man erwartet. Charles Dickens würde das verstehen. Nennt es den Geist der Feiertage.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Veröffentlichungen angeht: Impedimenta hat <em>Una libertad luminosa</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-licht/"><em>Das Licht</em></a>) in der Übersetzung von Jon Bilbao herausgebracht (mit dem Wahnsinns-Umschlagbild), und Grasset hat <em>Histoires de couples</em> veröffentlicht (sieben der zwölf Geschichten aus <em>The Relive Box</em>/<a href="https://www.tcboyle.de/werke/sind-wir-nicht-menschen/"><em>Sind wir nicht Menschen</em></a>) in der Übersetzung von Bernard Turle. Wie ich letzten Monat schon erwähnt habe wird <em>McSweeney’s</em> bald <em>Dog Lab</em> bringen, eine Geschichte aus der Zeit, nachdem ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> fertig geschrieben hatte, womit sie das eine oder andere Thema gemeinsam hat, und <em>Esquire</em> wird meine Geschichte über die Anfänge der Pandemie, <em>The Thirteenth Day</em>, zu Anfang des nächsten Jahres veröffentlichen. Mittlerweile ist der Roman-in-Arbeit bei Seite 260 und strebt in den nächsten paar Monaten der Vollendung entgegen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sorgt das Dasein als Krüppel und das An-den-Schreibtisch-gefesselt-sein insofern für eine Art fieberhafter Produktivität, als diese die Langeweile und die Verzweiflung vertreibt? Ich schätze, das ist so, aber dann wiederum, ist das nicht in jedem Fall die Aufgabe von Kunst, auch zu Zeiten, in denen ich voll beweglich und stark bin? Und mal ehrlich, was soll ich denn sonst machen? Für ein politisches Amt kandidieren? Für die Meisterschaft im Eiskunstlaufen trainieren? Einen Bonbonladen aufmachen? Nee. Ich sitze einfach weiter hier. Und schreibe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao erstmal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. November 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/">What&#8217;s New? 30/11/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 04/07/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-07-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2021 20:59:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schriftsteller haben keine freien Tage, zumindest nicht solche Zwangsneurotiker wie ich. Trotzdem habe ich letzte Woche einen kleinen Ausflug die Küste rauf gemacht, in der Absicht, mich gleichzeitig zu erholen und zu arbeiten (...), und das war, nun ja, so weit ganz in Ordnung. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-07-2021/">What&#8217;s New? 04/07/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/07/news_260i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5952" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/07/news_260i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/07/news_260i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Schriftsteller haben keine freien Tage, zumindest nicht solche Zwangsneurotiker wie ich. Trotzdem habe ich letzte Woche einen kleinen Ausflug die Küste rauf gemacht, in der Absicht, mich gleichzeitig zu erholen und zu arbeiten (besser gesagt: erholen, dann arbeiten, dann erholen), und das war, nun ja, so weit ganz in Ordnung. Manchmal schärft so eine Ortsveränderung den Blick. In diesem Fall hat es bis zu einem gewissen Grad auch funktioniert, aber der fatale Fehler war, dass das Hotel eine wackelige Internetverbindung hatte. In den alten Zeiten schrieben die Leute mit einem in Tinte getauchten Federkiel auf Pergament, und in neueren alten Zeiten schrieb ich auf einer tragbaren Olivetti-Schreibmaschine, doch leider Gottes, jetzt, wo es so einfach ist, an Informationen zu kommen und Perfektion zu erreichen, bin ich süchtig danach, elektronisch zu schreiben. So ist es nun mal. Ich bin durch die Wälder spaziert, hab&#8216; auswärts gegessen, bin im Pool geschwommen, hab&#8216; mich mit Frau, Sohn, Tochter, kleinem Enkelsohn und Hund amüsiert, doch meine Arbeitsergebnisse waren weniger erfreulich. Beschwere ich mich etwa? Natürlich, aber sicher doch; jedoch muss man die Dinge von der richtigen Warte aus sehen. Ich bin jetzt so ungefähr etwa fast zu zwei Dritteln mit dem nächsten Roman fertig und werde mich ranhalten, ihn zu Ende zu bringen. Bleibt dran. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sehr schön ist, wie ich inzwischen erfahren habe, dass <em>Esquire</em> meine COVID-Geschichte <em>The Thirteenth Day</em> Anfang nächsten Jahres bringen wird. Ich habe die Geschichte ganz am Anfang der Pandemie geschrieben (sogar noch bevor sie zur Pandemie erklärt worden war), im März letzten Jahres, doch mein Agent meinte, es sei zu heikel, sie zu der Zeit zu veröffentlichen, wenn man bedenkt, wie die Dinge sich entwickelten. Also blieb er erstmal drauf sitzen. Bis jetzt. (Er sitzt übrigens durchaus auch auf Stühlen.) Ich bin sehr froh, dass die Geschichte in Druck geht, bevor sie dann in der nächsten Kurzgeschichtensammlung erscheint, die für Ende nächsten Jahres geplant ist, und ich bin ebenso froh, dass <em>Esquire</em>, das erste »Hochglanzmagazin«, das eine meiner Geschichten damals in den 1970ern gebracht hat (<em>Ein Herz und eine Seele</em>), wieder Erzählungen druckt. Meine letzte Kurzgeschichte in der Zeitschrift war vor zwei Jahren <em>What’s Love Got To Do With It</em>, aber davor gab es etliche Jahre, in denen das Magazin keine Belletristik abgedruckt hat. Hallelujah also! Sie sind wieder da, und ich auch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu einer anderen Front: Ich habe erfahren, dass mein spanischer Verlag, Impedimenta, diesen Herbst <em>Una libertad luminosa</em> (<em><a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-licht/">Das Licht</a></em>) in der Übersetzung von Jon Bilbao herausbringen wird, also können meine spanischsprachigen Leser meinen letzten Roman lesen und genießen, während wir hier in den USA auf <em><a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/">Sprich mit mir</a></em> warten. Ich hoffe sehr, meine Übersetzer haben weiterhin jede Menge zu tun.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Summertime. Hitzewellen. The fish are jumpin&#8216; and the cotton’s high. Für die, die mir auf Twitter folgen: Ich habe neulich eine Sommergeschichte gepostet, eine der wenigen, die autobiographische Elemente enthalten: <em>Tod in Kitchawank</em>. Viel Vergnügen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Juli 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-07-2021/">What&#8217;s New? 04/07/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 09/09/2020</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 16:35:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beängstigende Zeiten, und sie werden immer beängstigender. Kalifornien brennt – schon wieder, eigentlich immer – das Virus beherrscht uns, überall Proteste und die schreckliche Aussicht auf noch mehr, wenn Trump sich weigert, seine Niederlage bei der Wahl im November einzugestehen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2020/">What&#8217;s New? 09/09/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/09/news_251i1.jpg" alt="" width="195" height="300" class="alignleft size-full wp-image-4671" />Beängstigende Zeiten, und sie werden immer beängstigender. Kalifornien brennt – schon wieder, eigentlich immer – das Virus beherrscht uns, überall Proteste und die schreckliche Aussicht auf noch mehr, wenn Trump sich weigert, seine Niederlage bei der Wahl im November einzugestehen. Hinzu kommt, dass ich den Fehler gemacht habe, mich in eine Reihe von Büchern zu vertiefen, die sich mit dem Zustand der Umwelt beschäftigen und damit, was wir uns in dieser Hinsicht erhoffen können (denkt nicht einmal daran, <em>Die unbewohnbare Erde</em> von David Wallace-Wells zu lesen, wenn Ihr nicht Selbstmord begehen wollt). Ich fühle mich von allen Seiten bedroht, wenn ich jeden Morgen unruhig aufwache und das Licht einer von Rauch verhüllten Sonne traurig und siech durch das Fenster sickert. Okay. Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals schlimmer als jetzt war. Und dennoch, und dennoch &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich das letzte Mal erwähnt habe, kann man eine Menge über diese Phase der erzwungenen Isolation sagen. Positiv fällt ins Gewicht, dass ich seit letzten Herbst in kein Flugzeug steigen musste, was schon für sich genommen den Druckregler um sechs Millionen Einheiten runterfährt, und ich hänge hier seit sechs Monaten nur geringfügig gestresst herum. Und das muss wohl sowas wie ein Rekord sein. Die Feuer bedrohen uns dieses Mal nicht unmittelbar, und die beispiellose Hitzewelle hat vorletzte Nacht etwas nachgelassen, als Nebel sich heranschlich und die Küste gestern den ganzen Tag und den größten Teil des heutigen Vormittags überzog. Nachdem ich die nächsten beiden Bücher – <em>Sprich mit mir</em>, einen Roman, und <em>I Walk Between the Raindrops</em>, Erzählungen – abgeliefert habe, befinde ich mich jetzt in einer Phase, in der ich lese, mir Notizen mache und nachdenke, was, obwohl es mich in den Fingern juckt zu schreiben, doch entspannend ist (Langeweile ist ein sehr wirksames Beruhigungsmittel).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich will mal was Schönes hören, Ihr nicht auch? Okay, gut. Für mich persönlich lief es hervorragend, was Publikationen betrifft. <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/"><em>América</em></a> kam am 1. September in einer Neuausgabe zum fünfundzwanzigsten Jahrestag heraus, Impedimenta hat eine hübsche spanische Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> herausgebracht, der erhabene und wie kein Zweiter schwer arbeitende Dirk van Gunsteren ist dabei, <em>Sprich mit mir</em> für die deutsche Ausgabe (im Januar im Hanser Verlag) zu übersetzen, und ich habe erfahren, dass eine meiner neuen Kurzgeschichten diesen Herbst im <em>New Yorker</em> erscheinen wird, und dass eine weitere im diesjährigen Band von <em>The Best American Short Stories</em> veröffentlicht wird, was nicht nur eine große Ehre ist, für die ich sehr dankbar bin, die Geschichte wird auch einem noch größeren Publikum nahe gebracht. Welche es ist? Das darf ich noch nicht verraten, da der Herausgeber gerne die Leser im Ungewissen lässt. Bald, meine Freunde, wird alles aufgedeckt werden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Achtet in der Zwischenzeit darauf, dass Eure Masken stramm sitzen. Man sagt, dass es vor Ende dieses Jahres einen wirksamen Impfstoff geben wird, den die Schwächsten zuerst bekommen sollen, und dass wir alle Mitte des nächsten Jahres geschützt sein werden. Bis dahin haben wir einen neuen Präsidenten, einen wirklichen Präsidenten, und wir können in den langwierigen Prozess der Regulierung des Schadens eintreten, der der Umwelt und der Verfassung durch die jetzige Regierung zugefügt wurde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 09. September 2020 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2020/">What&#8217;s New? 09/09/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 01/04/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 21:13:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Habt Mitleid mit mir. Ich habe mich so sehr bemüht, die Dodgers zu kaufen, aber alles, was ich aufbringen konnte, waren 1,8 Milliarden, sodass Magic Johnson und seine Geldgeber sie stattdessen bekamen. Doch ich werde meine Sorgen ertränken, indem ich meine 1,8 nehme und alle angrenzenden Grundstücke ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/">What&#8217;s New? 01/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/03/news_153i1.jpg" alt="" width="204" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6440" />Habt Mitleid mit mir. Ich habe mich so sehr bemüht, die Dodgers zu kaufen, aber alles, was ich aufbringen konnte, waren 1,8 Milliarden, sodass Magic Johnson und seine Geldgeber sie stattdessen bekamen. Doch ich werde meine Sorgen ertränken, indem ich meine 1,8 nehme und alle angrenzenden Grundstücke hier in der Gegend kaufe, die ich kaufen kann (das wären wahrscheinlich nur zwanzig oder so bei den aktuellen Preisen), die Häuser einreiße und mit meinem langgehegten Traum beginne, den Grizzlybär wieder anzusiedeln. Und hebt nicht zweifelnd die Augenbrauen: Denkt nur, wie gut die Grizzlys gedeihen würden mit all diesen Müllcontainern hier, ganz zu schweigen von den Scharen von Rottweilern, Fahrradfahrern und Surfern. Falls das jetzt alles nach einem gewöhnlichen Aprilscherz klingt, verzeiht mir, aber ich meine es ernst.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Um noch ernster zu werden: Ich finde, es ist Zeit, Euch die Neuigkeiten zu berichten, wie ich sie letzten Monat und etwas darüber hinaus erlebt und erfahren habe. Wie viele von Euch wissen werden, habe ich einen Großteil dieser Zeit damit verbracht, mit dem Taschenbuch von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> unterwegs zu sein, auch um mich für die Lesereise für die deutsche gebundene Ausgabe zu rüsten. Die Taschenbuch-Tour hat mich in Städte geführt, in denen ich noch nicht war, darunter Wichita, Aspen und Nashville. Falls die Kombination dieser Städte seltsam wirkt, kann ich hier bezeugen, dass jede davon ihren Anteil an fanatischen Buchleuten hat und ich eine supergute Zeit nicht nur an diesen Veranstaltungsorten hatte, sondern in all den Städten, in denen ich war. An was erinnere ich mich noch außer dieser Verallgemeinerung? Nicht an viel. Aber in Aspen hatte ich die Gelegenheit, in der Woody Creek Tavern herumzuhängen, Hunter Thompsons alter Stammkneipe, sogar während ich die rund fünfzig Privatjets bewunderte, die wohl oder übel am Flughafen von Aspen geparkt waren, Zeugnisse der <em>One Percenters</em>, die ab und zu mal am Wochenende ein bisschen Skiurlaub machen wollen (wenn ich sie jetzt alle davon überzeugen könnte, einen Beitrag zur Wiederansiedlung des Grizzlybärs zu leisten, würde ich vielleicht wirklich etwas erreichen). In Wichita hatte ich die Gelegenheit, bei ungewöhnlich warmen Temperaturen (zwischen 25 und 30 Grad) am Little Arkansas River entlang zu spazieren und der Frühlingsprozession der Wasservögel zuzusehen, wie sie sich paarten, ihr Revier markierten und sich von Flügen erholten, die noch anstrengender waren als die, die ich gezwungen war zu nehmen. Wenn man unterwegs ist, findet man Trost, wo man kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Neuigkeiten angeht: Ich habe gerade die Vorabdrucke von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bekommen, die ziemlich gut aussehen. Falls vergangene Erfahrungen irgendetwas sagen, vermute ich, dass die ersten Raubkopien bereits auf ebay verkauft werden, aber ich würde meine Reinheit nicht beflecken wollen, indem ich tatsächlich nachsehe. Bei meiner Rückkehr von der Tour erwarteten mich Ausgaben von <em>El pequeño salvaje</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>) von meinem neuen spanischen Verleger Impedimenta; <em>Histories sans issue</em> (<em>Wild Child</em> minus die Titelgeschichte, die letztes Jahr einzeln als <em>L’Enfant Sauvage</em> veröffentlicht wurde) von meinem langjährigen französischen Verleger, Grasset, dessen Cover, das »Admiral« zeigt, diesen Blogeintrag ziert; und das Hörbuch von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, vom Hörverlag, gelesen von meinem alten Freund, dem berühmten und sehr coolen Jan Josef Liefers. Was gibt&#8217;s sonst noch? Oh, nur nebenbei, nehme ich an, schreibe ich zufällig an der vierten der neuen Geschichten in der aktuellen Sammlung, eine Geschichte mit dem Namen <em>Burning Bright</em>. Mehr dazu in zukünftigen Einträgen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und zu guter Letzt, was Aprilscherze angeht, wie ich hier schon früher bemerkt habe: Meine gehen in die absurde Richtung, also solche, die nicht so sehr jemanden in den April schicken, sondern die amüsieren sollen. Solche wie (beim Frühstück, die Kinder sitzen am Tisch): »Also gut, wer hat eure Großmutter in die Mikrowelle gestopft?« Oder (vor dem grünen Schirm): »Hat irgendjemand mein Bein gesehen?« Die meiner Frau neigen dazu, noch mehr zu sticheln. Ich bin vor ein paar Jahren auf sie hereingefallen, als ich es mir gerade mit der Zeitung und meinem Frühstücks-Bagel gemütlich gemacht hatte: »Hast du den platten Reifen am Auto bemerkt?« Das ist wirklich schlimm. Es gibt keinen Grund, so etwas zu tun. (Natürlich bin ich trotzdem rausgegangen und habe ihn repariert.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Viel Spaß. Und vergesst nicht zu lachen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 01. April 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/">What&#8217;s New? 01/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/01/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-01-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 22:49:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Erbärmlicher Fugu]]></category>
		<category><![CDATA[Impedimenta]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Los Gigantes]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[San Miguel]]></category>
		<category><![CDATA[The New Yorker]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn der Fluss voll Whisky wär]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Child]]></category>
		<category><![CDATA[Willa Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Word for Word Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich, nach einer Ewigkeit Trockenheit, kam der Regen, aber leider genau zu dem Zeitpunkt, als ich letztes Wochenende nach San Francisco geflogen bin. Ich bin nach meinem Unterricht letzten Freitag dorthin aufgebrochen, um die Inszenierung meiner Kurzgeschichte <em>Erbärmlicher Fugu</em> am Samstagabend ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-01-2012/">What&#8217;s New? 27/01/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/01/news_134i1-cover.jpg" alt="" width="200" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6391" />Endlich, nach einer Ewigkeit Trockenheit, kam der Regen, aber leider genau zu dem Zeitpunkt, als ich letztes Wochenende nach San Francisco geflogen bin. Ich bin nach meinem Unterricht letzten Freitag dorthin aufgebrochen, um die Inszenierung meiner Kurzgeschichte <em>Erbärmlicher Fugu</em> am Samstagabend anzuschauen und hinterher auf der Bühne interviewt zu werden. Der Flug hatte natürlich Verspätung, aber dieses Mal hatte die Fluggesellschaft wenigstens eine Entschuldigung – nämlich den Regen – und dann gab es das ewige und qualvolle Im-Kreis-Fliegen um den Flughafen von San Francisco nach der vorgeschriebenen Warteschleife. Nicht dass ich mich beschwere. Ich steige nie in ein Flugzeug, ohne Belästigung und Terror zu erwarten (und ja, ich wurde wie erwartet von einem freundlichen Flugsicherheitsmitarbeiter abgetastet). Jedenfalls kam ich dort an, wenn auch zu spät für ein Abendessen oder um irgendwie Spaß zu haben, aber ich wachte an einem regnerischen Samstag und einem Tag wachsender Freude auf, der in der Produktion meiner ehrenhaften Foodie-Geschichte durch das <em>Word for Word Theater</em> gipfelte, die erste in meiner Sammlung <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-der-fluss-voll-whisky-waer/"><em>Wenn der Fluss voll Whisky wär</em></a> von 1989.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich muss zugeben, dass ich nicht wusste, was ich von einer Theatergruppe halten sollte, die eine in der dritten Person geschriebene Kurzgeschichte Wort für Wort aufführt, wie ihr Name schon sagt, anstatt sie in einen Dialog umzuwandeln. Es war wirklich ziemlich erstaunlich. Ganz zu schweigen von witzig. Jede Figur äußerte die Erzählung, wie sie zu seiner oder ihrer Handlung passte – und es gibt einen Haufen Handlung in dieser Geschichte. Für diejenigen, die sie nicht kennen, <em>Erbärmlicher Fugu</em> handelt von einer mürrischen Restaurantkritikerin und dem Koch/Besitzer eines Anfängerrestaurants in Los Angeles namens D&#8217;Angelo&#8217;s. Die Kritikerin – Willa Frank – kommt normalerweise in irgendein Restaurant, unangekündigt und inkognito, bei drei Gelegenheiten, wie Scrooges Gespenster, und natürlich hat man drei Treffer und ist draußen. Als ich mich vor ein paar Jahren auf meinem Berg hinsetzte, um die Geschichte zu schreiben, war mir nicht klar, dass sie über das vordergründige Szenario hinausreichen würde, um die Funktion von Kritik an sich zu untersuchen, oder dass sie mein kleiner Liebesbrief an die Kritiker der Welt werden würde, aber so hat es sich ergeben. Auf welcher Seite ich bin? Auf der des Künstlers natürlich. Sie wurde schon viele Male auf die Bühne gebracht, aber noch nie in einem Format, das so spannend und klug war wie dieses. Ich war begeistert. Ich lachte. Das Publikum rockte und schüttelte sich. Irgendwo in meinem Hinterkopf fragte ich mich: Warum inszenieren sie nicht alle meine Geschichten, eine pro Monat, bis in die ferne Zukunft?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber wieder im wahren Leben angekommen, oder zumindest in dem Leben, das ich zur Zeit führe, während ich hier an der Tastatur sitze und nach draußen in die Bäume starre, kann ich berichten, dass die erste der neuen Kurzgeschichten, <em>Los Gigantes</em>, in der nächsten Ausgabe vom <em>New Yorker</em> erscheint. Das ist die erste der Geschichten, die ich geschrieben habe, als ich mit dem letzten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, fertig wurde, und sie ist, gelinde gesagt, fantasievoll. <em>San Miguel</em>, wie ich hier schon erwähnt habe, ist mein erster Versuch eines geradlinig realistischen Romans, ohne Ironie, und ich nehme an, ich wollte mit <em>Los Gigantes</em> ausbrechen und ein bisschen Verrücktspielen, nur für einen Tempowechsel, Ihr versteht schon. Ich werde Euch darüber urteilen lassen, ob es mir gelungen ist oder nicht. Weitere Neuigkeiten: Ich habe eine Reihe von Interviews gemacht, um die deutsche Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> und die spanische Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> bei meinem neuen Verleger, <em>Impedimenta</em>, mit Sitz in Madrid, zu unterstützen. Hier in den USA sind wir damit beschäftigt, uns Entwürfe für das Cover von <em>San Miguel</em> anzusehen, das im September erscheinen soll, und Penguin hat gerade die Taschenbuchausgabe von <em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em> herausgebracht, dessen triefend dramatisches Cover diesen Blogeintrag begleitet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was also will ich hier sagen? Dass Theater gut ist, dass Geschichten gut sind, dass ich schon wieder einen Flug überlebt habe und dass unter dieser Federführung eine ganze bunte Mischung von neuen Werken erscheinen wird. Viel Spaß damit. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. Januar 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-01-2012/">What&#8217;s New? 27/01/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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