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	<title>Isaiah Sheffer Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Isaiah Sheffer Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 30/05/2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 09:09:11 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-05-2019/">What&#8217;s New? 30/05/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/06/whatsnew-300519.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2838" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/06/whatsnew-300519.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/06/whatsnew-300519-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Der Glanz der Lesereise ist jetzt nur noch Erinnerung (z.B. fade Brötchen, die man am Gate kaut, während man auf verspätete Flüge wartet, Haufen von zweimal benutzter Unterwäsche, die die olfaktorischen Künste der Drogenspürhunde außer Gefecht setzen, späte Abend- und frühe Morgenstunden, Diät-Cola, die die Gedärme zerfrisst, und die mich vor dem Auftritt aufputschen soll), und schon bin ich wieder im richtigen Leben angekommen. Am vergangenen Wochenende habe ich <em>I Walk Between The Raindrops</em> gelesen, bei der allerallerletzten Vorstellung unserer angesehenen Reihe <em>Speaking of Stories</em> in Santa Barbara, die gut fünfundzwanzig Jahre gelaufen ist und die ich sehr vermissen werde. Ich mag diese Idee sehr, ins Leben gerufen von dem verstorbenen großen Isaiah Sheffer von der Radiosendung <em>Selected Shorts</em> des Senders <em>Symphony Space</em>, in der großartige Schauspieler vor Publikum Kurzgeschichten lesen, und ich hatte die Ehre, zusammen mit den Schauspielern hier bei unseren Aufführungen aufzutreten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was das richtige Leben angeht, das besteht darin, im selben Bett mit meiner Dampfmaschine von Ehefrau, Frau Boyle, zu schlafen, mit einer kalten Schnauze (nicht ihrer: die der Hündin) aufzuwachen, und mit meiner aktuellen Arbeit anzufangen, was bedeutet, zu schreiben und außerdem besagte Frau zu unterhalten und das Haus vor dem Einstürzen zu bewahren. (In dieser Hinsicht bin ich wie Atlas, der die Welt auf seinen Schultern trägt.) Das fühlt sich gut an. Der nächste Roman schreitet voran, obwohl er sich noch im Frühstadium befindet (45 Seiten), Frau B. ist glücklich, der Hund ist glücklich, die Katze ist glücklich, und nicht zuletzt sind alle Barkeeper an der Coast Village Road glücklich.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;P.S. Das beigefügte Foto ist ein Selfie, das ich im eleganten Green Room des Centerstage Theaters gemacht habe, direkt vor dem endgültigen Auftritt.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. Mai 2019 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 11/04/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 20:41:13 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_142i1.jpg" alt="" width="227" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5856" />Ich bin jetzt wieder zu Hause nach dem letzten Sturm der Tournee mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, der die Spreu vom Weizen trennte. Das war letzten Donnerstagabend vor einem kleinem, aber zähen Publikum im Bootleg Theater in L.A., ein Auftritt, der für den Fernsehsender arte Frankreich von einer Kamera-Crew aufgenommen wurde, die aus einem einzigen brillanten Kerl namens Olivier bestand. Jetzt ist bei mir wieder ein Anschein von Normalität eingekehrt und ich schreibe fleißig am zweiten Kapitel des dritten und letzten Teils von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, den ich hoffentlich Ende diesen Sommer fertig haben werde. Da wir hier natürlich von den Launen der künstlerischen Inspiration reden, weiß man nie. Vielleicht kommt es nicht dazu. Vielleicht brauche ich so viele Monate, Jahre und Jahrzehnte, um ihn zu Ende zu schreiben, dass ich in einer Irrenanstalt lande, wo ich – wahrlich, das denke ich – hingehöre. Aber kein Grund zur Sorge. Alles, was ich tun muss, ist, weiter diese Tasten zu drücken und der Roman wird sich selbst aus dem Ärmel schütteln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was für zwei verrückte, mit Abenteuern vollgepackte Monate waren das. Hier ist einer der Höhepunkte der letzten Wochen, seit ich das letzte Mal auf diesen Seiten bloggifizierte: die einfallsreiche, witzige Inszenierung von <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> von dem einzigartigen und ganz und gar urkomischen Jeff Goldblum in der MBar in Hollywood für das WordTheatre. Er stellte den Erzähler als einen Betrunkenen dar, was er wirklich ist, und erntete stürmischen Beifall. Wie gesagt, was für ein Kick, wenn man erlebt, wie ein guter Schauspieler einem sein Werk darstellt, ganz zu schweigen wie reinigend eine gute Dreiviertelstunde ungetrübten Lachens sein kann. Dazu kommt, dass ich am Wochenende darauf im Getty Theater noch eine Dosis bekam, als Isaiah Sheffer <em>Rapture of the Deep</em> in dem fast überfüllten Theater spielte – auf brillante, schöne Weise: Er war Cousteaus vielgeplagter Koch. Mein Gott. Die Leute haben geheult vor Lachen. Die Show musste echt kurz unterbrochen werden, als eine Gruppe fassungsloser Frauen links von der Bühne erschrocken aufschrie, als Bernard (der besagte Koch) die Expedition sabotierte, indem er den mit knapp 2000 Litern Rohwein gefüllten Tank der Calypso ins Meer laufen ließ (das weindunkle Meer, heißt das).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und ich? Ich trottete von einem der unzähligen Auftrittsorte zum nächsten und gab einen Ausschnitt vom neuen Buch und meiner alten Kurzgeschichte zum selben Thema zum Besten: <em>Ende der Nahrungskette</em>. Es war leicht, die Leute zum Lachen zu bringen. Und ihnen Schrecken wie den oben genannten einzujagen. Außerdem bekam ich mitten unter alldem die aktuelle Ausgabe von <em>Storie</em>, der italienischen Zeitschrift, die zum zweiten Mal ein Werk von mir als Titelthema brachte. Ich danke Barbara Pezzopane für die Zusammenstellung des Hefts und Carlo Mello für seine Übersetzung. <em>Selvaggio</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>) liegt uns damit komplett vor, sowohl auf Italienisch als auch auf Englisch, sowie ein Interview mit dem Autor und ein kurzer lyrischer Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, der aus dem Original gestrichen worden war. Sehr schön. Und das Titelbild zeigt ein altes Blatt Papier mit handgeschriebenen Notizen in dem fast unlesbaren Geschmier, das ich verwende, um den C.I.A. und jede andere Agentur zu täuschen, sterblich oder unsterblich, die vielleicht wirklich herausfinden will, was es mit mir auf sich hat. Diese Notizen, soweit ich das feststellen kann, gehören zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> aus dem Jahr 2000.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und hier habt ihr es, meine Freunde. Nachdem ich so viel über die Natur und mein Bedürfnis, in der Wildnis allein zu sein (während ich in verschiedenen Hotelzimmern wohnte) geredet habe, habe ich jetzt endlich eine Gelegenheit, in die Berge abzuhauen, in denen ich schon viel zu lange nicht mehr war. Wie viele von Euch wissen, konnte ich über die Weihnachtsfeiertage nicht in die Wälder des Sequoia Nationalparks gehen, weil ich mich immer noch von dem Beinbruch erholte, den ich Ende letzten Sommer hatte (warum, ach, warum nur habe ich das Schicksal herausgefordert, indem ich <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> schrieb, in dem der Erzähler sein Bein nicht nur einmal, sondern zweimal bricht?), und ich freue mich darauf, mich mit dem Wald und seinen Bewohnern wieder bekannt zu machen. Alles in Ordnung. Echt unüberwindlich. Aber ich habe noch einen Termin, und zwar meinen jährlichen Solo-Auftritt bei der L.A. Times Buchmesse, wo ich am 30. April um 11 Uhr 30 vormittags im Bing Theater auf dem Campus der University of Southern California erscheinen werde, die der anderen Uni in der Stadt – wie hieß die noch mal? – ihre Pflichten als Gastgeber abgenommen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was jetzt anbelangt, just diesen Augenblick? Eine erfrischende Tasse von meinem Lieblingstee und in meiner Vorstellung kehre ich zurück zu der kältesten, windigsten und abgelegensten aller Kanalinseln, <em>San Miguel</em>.</p>
<p>P.S.: Aber halt, wartet. Ich muss meine deutschen Leser darauf aufmerksam machen, dass meine neueste Geschichte, die ich letztes Frühjahr um diese Zeit geschrieben habe, am Osterwochenende in der Süddeutschen Zeitung erscheint, in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren. Dabei handelt es sich um meine Tschernobyl-Geschichte <em>In der Zone</em>, die hierzulande für die nächste Ausgabe der <em>Kenyon Review</em> geplant ist. Wegen der traurigen Ereignisse in Fukushima hat die Geschichte eine direkte Relevanz, vor allem in Deutschland, wo Proteste die Atomkraftwerke geschlossen haben.</p>
<p>P.P.S. Okay, jetzt. Tschüss. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 11. April 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 15/03/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 18:47:35 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/">What&#8217;s New? 15/03/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_141i1.jpg" alt="" width="222" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5833" />Es ist ja normal, dass ich bei der Hälfte der Tour krank werde, aber dieses Mal hat mich die Grippe oder irgendeine Variante davon just da erwischt, als ich in den großen Stahlvogel stieg, um nach New York zu fliegen und mit dem Trott anzufangen. Das war kein Spaß. Ich musste am nächsten Tag früh aufstehen – und vergesst die drei Stunden Zeitverschiebung – um eine frühe Live-Show zu geben und dann in die NPR Studios (National Public Radio) eilen, um meinen kleinen Dreibücher-Essay aufzunehmen. Was ein Spaß war, versteht mich nicht falsch. Aber da ich kaum schlucken konnte und es sich, wenn ich diese (normalerweise) unscheinbare Aufgabe bewältigte, anfühlte, als würde ich gleichzeitig ein paar Frösche hinunterschlucken, war es anstrengend, meine Stimme für das Stück unter Kontrolle zu halten. Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen. Wie gesagt so eine Sache, die normalerweise mitten auf der Tour eintritt. Aber fürchtet Euch nicht, ich erholte mich allmählich, dank der Pflege all der netten Fremden in den verschiedenen Flugzeugen, in die ich steigen musste – ja, wie Soldaten, die über Granaten stolpern, haben sie selbstlos meine Mikroben aufgenommen – und natürlich war es in Wirklichkeit das heilsame Klima in Milwaukee (minus 14 °C) und Minneapolis (minus 17 °C), was mich wirklich durchbrachte. Und so bin ich wieder hier, für eine Weile zu Hause, und denke allmählich daran, dass ich eigentlich weiter an dem nächsten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, schreiben sollte, den ich an einer natürlichen Stelle unterbrach und liegen ließ: Teil eins und zwei sind fertig, der dritte Teil steht in den Startlöchern.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie die unerschrockene Mimi und andere hier im Forum festgestellt haben, sind über <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> enorm viele (und überwältigend positive) Rezensionen erschienen, was sehr erfreulich ist. Meine Auftritte waren äußerst gut besucht, von Lesern jeder Couleur, darunter auch ganze Scharen von Biologen, und ich danke Euch allen, dass Ihr gekommen seid, um Euch unterhalten zu lassen. Es steht noch eine Reihe von Terminen an, die in meinem alljährlichen Solo-Auftritt beim L.A. Bücherfestival gipfeln werden, das dieses Jahr nicht in der UCLA (University of California Los Angeles), sondern meiner geliebten USC (University of Southern California) stattfindet. Unterwegs und zusätzlich zu den Auftritten, die unten aufgezählt sind, wird <em>Selected Shorts</em> am 26. März eine Show aus dem Getty Center senden, bei der der einzigartige Zeremonienmeister Isaiah Sheffer persönlich zugegen sein und <em>Rapture of the Deep</em> lesen wird, und im WordTheatre findet kommenden Samstag in der M Bar eine Vorführung statt, bei der zwei meiner Kurzgeschichten inszeniert werden. Die Zusammenstellung hat sich geändert, aber es sind, glaube ich, vier Geschichten darunter, zwei von mir und zwei von Michelle Latiolais. Jeff Goldblum wird eine von meinen lesen. Nach meinem letzten Stand ist es <em>Mein Schmerz ist größer als deiner</em>. (Übrigens: Zu sehen, wie Schauspieler meine Geschichten interpretieren, ist ein echter Adrenalinstoß, so ähnlich wie wenn man Musiker ist und erlebt, wie ein anderer Musiker eines deiner Lieder covert. Bei Filmen ist das auch so. Ich erinnere mich noch, wie mir die Haare zu Berge standen, als ich zur Premiere von Alan Parkers <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> ging und Anthony Hopkins, John Cusack, Matthew Broderick, Bridget Fonda, Dana Carvey, Cameron Mannheim und andere auf der großen Leinwand Worte sagen hörte, die ich in der düsteren Kälte meiner Dachkammer geschrieben hatte.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was versuche ich hier zu sagen? Was ich sagen will, ist, dass es gut ist, zu Hause zu sein, wie kurz auch immer, und dass ich so schnell wie möglich weiterarbeiten muss, damit ich mehr Bücher zum Ergötzen meiner Leser veröffentlichen und auf mehr Lesereisen gehen und mich (und andere) mit noch mehr Krankheiten anstecken kann. Gott hilf mir. </p>
<p>P.S.: Cäsar, wenn Du das hier liest, wollte ich Dir nur einen kleinen Tipp weitersagen, den Du wahrscheinlich ignorieren wirst: Hüte Dich vor den Iden des März.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 15. März 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/">What&#8217;s New? 15/03/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 02/05/2000</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-02-05-2000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2000 11:43:24 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-02-05-2000/">What&#8217;s New? 02/05/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_0.jpg" alt="" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-2869" />Nun ja.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich gerade mache? Socken und Unterwäsche packen für eine Woche New York. Ich freue mich darauf, am Freitagabend auf der Fünfundsiebzig-Jahr-Feier des New Yorker zu lesen &#8211; und zwar, zum allerersten Mal, <em>Filthy With Things</em>. Die Herausgeber haben mich gebeten, etwas Lustiges zu lesen, und ich erinnere mich an den umwerfenden Vortrag dieser Geschichte von Isaiah Sheffer letztes Jahr im Getty Center in Los Angeles &#8211; also werd‘ ich’s mal versuchen. Wie viele von Euch wissen, ist dies eine Geschichte über Akkumulation und die Tyrannei von Dingen, und sie führt zur letzten und furchterregendsten Konsequenz.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die aktuellsten Neuigkeiten beziehen sich hauptsächlich auf das Ausland. Der Hanser Verlag wird <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> veröffentlichen, sobald <a href="https://www.tcboyle.de/romane/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> übersetzt und veröffentlicht ist, und <a href="https://www.tcboyle.de/romane/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a> ist gerade sowohl in Polen als auch in Spanien erschienen. Die spanische Ausgabe heißt <em>Encierro en Riven Rock</em>, übersetzt von Manuel Periera, und es wird veröffentlicht von Galaxia Gutenberg in Barcelona. Der Titel der polnischen Ausgabe lautet <em>Razdonta Skarta</em>, übersetzt von Anna Kolyszko, und sie wird herausgegeben von Swiat Kasiazki in Warschau. Ich habe auch das Umschlagsbild der Bloomsbury-Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> erhalten. Das Design ist von William Webb und es besteht aus einem Foto der Firma Tony Stone Images, und es ist, einfach gesagt, das großartigste Buchcover aller Zeiten. Was kann man darauf sehen? Eine Straße, in Nahaufnahme, mit der gelben Mittellinie im Zentrum, und sie verschwindet hinter einer Baumgruppe, und im Vordergrund, direkt vor Euren Füßen, liegt ausgestreckt auf dem Rücken ein toter Frosch, seine toten Vorderbeine jammervoll, fast menschlich in die Höhe gestreckt. Und darüber der Titel: <em>A Friend of the Earth</em>. Ich liebe es. Und vielleicht poste ich es in einer neuen Abteilung: Fremde Buch-Cover, wie es Jef Tombeur im Forum vorgeschlagen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Von dem allen abgesehen war ich mit der Recherche für den nächsten Roman beschäftigt. Es ist noch zu früh, irgendwas davon für Euch festzuhalten, aber bleibt dran. Wenn das Ganze anfängt sich zu entwickeln, wenn es anfängt von dünner Suppe zu fetter, nahrhafter Soße zu werden &#8211; ich lass‘ es Euch wissen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Für heute erstmal <em>adios y buenas noches</em>.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 02. Mai 2000 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-02-05-2000/">What&#8217;s New? 02/05/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 13/01/2000</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-13-01-2000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2000 11:32:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Winter hier ist ruhig und friedlich. Komme gerade aus der Sierra (Nicht) Nevada zurück, wo ich durch die schneelosen Berge gestreift bin, mitten in einem Wordsworthschen seelischen Tief, hab zwei neue Kurzgeschichten rausgehauen und mit dem Lesen in Vorbereitung ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-13-01-2000/">What&#8217;s New? 13/01/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_0.jpg" alt="" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-2869" />Der Winter hier ist ruhig und friedlich. Komme gerade aus der Sierra (Nicht) Nevada zurück, wo ich durch die schneelosen Berge gestreift bin, mitten in einem Wordsworthschen seelischen Tief, hab zwei neue Kurzgeschichten rausgehauen und mit dem Lesen in Vorbereitung auf den nächsten Roman angefangen. Am Wegesrand entdeckte ich meinen ersten Haufen Pumascheiße (aber weit und breit war kein scheißender Puma zu sehen) und unterhielt mich mit dem Blaukehlchen, dem Kolkraben und der Meise.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was gibt’s also Neues? Eine Geschichte in der neuesten Ausgabe des Paris Review, <em>Going Down</em>, über die abwegige Vorstellung, dass wir ein bestimmtes Alter erreichen (such Dir aus, welches) und ab da wieder runterzählen. Und es sieht so aus, dass eben diese wunderschöne und angesehene Zeitschrift ein kleines Stück über meine Helden abdrucken wird, die Abschrift eines humorvollen Gesprächs, das ich auf einer PEN/Faulkner-Gala geführt habe, damals in den düsteren Nebeln des vergangenen Jahrhunderts (1991, glaube ich). Die aktuelle Ausgabe von Story Quarterly bringt eine neue Kurzgeschichte mit dem Titel <em>All the Wrecks I’ve Crawled Out Of</em> und der New Yorker druckt <em>The Love of My Life</em> in den nächsten vierzehn Tagen oder so (habe gerade telefoniert wegen der abschließenden Korrekturen). Leider habe ich gestern Abend Camryn Manheims Lesung (die aus <em>Die Anwälte</em> und ja, aus <a href="https://www.tcboyle.de/romane/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a>) von <em>The Love of My Life </em>verpasst, im Club The Mint in L.A. Ich liebe es, wenn Schauspieler(innen) aus meinem Werk lesen &#8211; es macht süchtig. Am 31. Dezember lief im Sender KCRW <em>Selected Stories</em> aus dem Getty Center im letzten Mai, wo drei meiner Erzählungen vorgetragen worden waren, <em>Modern Love, Sinking House, und Filthy With Things</em>, letzteres gelesen von keinem Geringeren als Isaiah Sheffer selbst.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Noch mehr Neues? Die Fox Fernsehserie schreitet zügig voran, das Drehbuch ist eingereicht und muss noch abgenickt werden, damit die Pilotfolge im März gedreht werden kann, wenn alles gut geht. Die Pilotfolge besteht aus zwei Geschichten, <em>Carnal Knowledge</em> und <em>One For the Long Haul</em>. Brillstein-Grey (jetzt Basic Entertainment) stellt alles zusammen, und wie ich an anderer Stelle hier schon gesagt habe, soll ich die Show moderieren und auch mitproduzieren. Ich hab auch nicht das kleinste Bisschen von Peter Cattaneos Fortschritt bei der Verfilmung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a> gehört, aber er hat ja die Rechte gekauft, und ich erhoffe mir einen sehr lustigen und aufschlussreichen Film von ihm &#8211; wenn nicht 2000, dann im nächsten Jahr. Zu guter Letzt: die Korrekturfahnen des neuen Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, sind fertig, und wir freuen uns darauf, dass das Buch irgendwann dieses Frühjahr in den Druck geht. Kein genaues Erscheinungsdatum bis jetzt, aber Viking Penguin wird es auf jeden Fall im Frühherbst herausbringen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Prost.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 13. Januar 2000 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-13-01-2000/">What&#8217;s New? 13/01/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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