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	<title>Mimi Carmen Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Mimi Carmen Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/10/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 21:22:51 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2014/">What&#8217;s New? 04/10/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7956" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Das Message Board brachte heute Morgen einen Beitrag von Mimi Carmen, in dem sie einen vor einem Jahr begonnenen Thread wieder aufnahm, der sich mit der <em>Harper’s</em>-Ausgabe vom Oktober 2013 befasste, in der meine Erzählung <em>Sic Transit</em> erschienen war. Es freute mich, dass die Geschichte erneut diskutiert wurde, ich war aber auch überrascht und nicht wenig schockiert, als ich feststellte, dass ein ganzes Jahr wie ein Kometenschweif vorbeigerauscht war. Das brachte mich unweigerlich dazu, an den Ruhm dieser Welt zu denken und wie schnell er vergeht, und was ich während dieser so geschwind vergangenen Zeit getan habe. Also gut: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> ist im letzten Herbst erschienen und jetzt ist die Taschenbuch-Ausgabe da, gerade herausgekommen (was mich vor zwei Tagen hinunter nach L.A. und zu Skylight Books geführt hat, doch darüber später mehr). Ich bin in Flugzeuge gestiegen und wieder ausgestiegen. Ich habe Seidenpflanzen für die Monarchfalter gesetzt (siehe den <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-08-2014/">Eintrag vom letzten Monat</a>). Ich habe einen trockenen Winter überstanden, aber ich konnte auch mit meinem Hündchen im Schnee herumtollen (siehe den <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-02-2014/">Eintrag vom 16. Februar</a>), während ich im weiteren Verlauf des Jahres die unerfreuliche Beobachtung machen musste, wie der Bergsee zu einem Nichts schrumpfte. Ich schrieb fünf neue Kurzgeschichten, darunter <em>Wiedererleben</em>, welche im Januar im <em>New Yorker</em> erschien, und warte auf die Veröffentlichung der anderen vier. Als der Sommer fortschritt und ich grübelnd durch den verdorrten Wald auf meinem Berg wanderte, las ich viel und schrieb mein Notizbuch voll mit Recherchen für den nächsten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a>, der am 13. August erstmals auf meinem Computer auftauchte und jetzt das Ende des zweiten Abschnitts erreicht hat, bei etwa 50 Seiten. Das ist alles sehr schön. Aber dennoch: Wohin ist dieses Jahr entschwunden?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, feierten wir heute vor zwei Wochen mit 180 Gästen Hochzeit hier im Haus, drei von ihnen (und Ihr wisst, wer Ihr seid!) waren immer noch dabei, als die Morgendämmerung etwa um halb sieben Uhr ihre rosigen Finger über dem breiten Bauch des Pazifik ausstreckte. Kerrie und Jamieson hatten ihre Hochzeit selbst gestaltet, so als würden sie eine Filmkulisse für einen ihrer Filme entwerfen, und alles lief perfekt (oder beinahe: Nach drei Stunden, um acht Uhr abends,  platzte ein Typ vom Elektrizitätswerk in die Hochzeit und meinte, er würde den Strom wegen eines Problems in der Leitung für sechs Stunden abstellen, aber wir konnten ihn glücklicherweise davon abbringen – oder vielmehr haben wir ihn gekillt, gebraten und aufgegessen. Ich hab&#8216; noch seine Mütze, falls jemand ein Gebot abgeben möchte.) Das Motto war Schwarz und Weiß, und es war, wie soll ich sagen, fantastisch, anzusehen, wie alle Gäste sich entsprechend herausgeputzt hatten. Es war rundum ein wunderschönes und denkwürdiges Ereignis, auch wenn es dem Vater der Braut mehr als nur ein bisschen Sorgen bereitete, in dessen kostbare und streng gehütete Sphäre man eingedrungen war, wenn es auch Freunde und Familie waren. Lass los, okay? Nimm den Fuß vom Gas. <em>Sic transit</em>. Ja, klar. Aber ich räume immer noch auf.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Damit ich hier nicht ein bisschen zu griesgrämig wirke, möchte ich erwähnen, dass wir die neueste Version des Films <em>Der Vater der Braut</em> gesehen haben (ich habe ihn nur zur Hälfte geschafft, er ist wirklich zu leicht verdauliche Kost), und mir hat die Szene gefallen, wo die Frau bezüglich seiner Tochter und ihrer Hochzeit zu ihrem Mann sagt: »Es geht hier nicht um dich, es geht um sie.« Hä? Mein Gott, ich dachte, alles dreht sich um mich. Jedenfalls war es eine großartige Sache, und es hat mein angeschlagenes Herz tief berührt. Wir haben vor, das Ganze zum dreißigsten Hochzeitstag zu wiederholen (<em>Wiedererleben</em>, okay?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu Skylight Books vor zwei Abenden. Richard Lange stellte Kerrie und mich vor. Kerrie las (brillant) <em>Hände</em> und ich <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em>. Dazwischen sahen wir ein Video mit zwei der neuesten Trailer von Kerrie und Jamieson, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Das wilde Kind</em></a>. Falls Ihr sie verpasst habt, als sie herauskamen, klickt einfach auf die entsprechenden Pfeile und Ihr könnt sie euch jetzt ansehen. Ich flog am Wochenende davor auch hinauf nach Seattle/Tacoma, um <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> bei der Zusammenkunft der Pacific Northwest Booksellers Association vorzustellen. Und wieder eine Woche vorher präsentierte ich hier in Santa Barbara bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung für <em>Speaking of Stories</em> die ersten beiden Szenen meiner Kurzgeschichte zum Thema Dürre <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, wodurch es mir gelang, der ausgetrockneten Psychen der Zuhörer etwas zum Nachdenken zu geben. Die Zeile, die sie wirklich packte? </p>
<blockquote><p>»(Meine Frau) und ich badeten einmal pro Woche – in der Wanne, gemeinsam  – danach wuschen wir in der Wanne unsere Kleider und Bettlaken, bevor wir es in Eimern hinaustrugen, um die Zitrusbäume zu gießen.« (Zitat übersetzt von Dirk van Gunsteren.)</p></blockquote>
<p>Als Nächstes reise ich nach Newport News (Virginia), dort habe ich die Gelegenheit, eine Gruppe von Studenten, Englischlehrern und Bibliothekaren, meine Lieblingsmenschen, zu unterhalten und zu begeistern, dann geht es weiter zu meiner Writer-in-Residence-Stelle an der University of Southern California und dann kehre ich, wie ich inbrünstig hoffe, in meine Berge zurück, um zu sehen, wie sich die Blätter der Erlen golden färben und, Schmetterlingen gleich, im Winde flattern. Und falls Ihr euch fragt, was mit den richtigen Schmetterlingen, den Monarchfaltern, ist, für die ich die letzten paar Monate verantwortlich war, ihnen geht es großartig, danke der Nachfrage, ihre geflügelten Paarungstänze sind ein Fest für die Augen. Was will ich damit sagen? Die Welt dreht sich weiter, die Atmosphäre hält die Schwärze des Weltalls zurück, und wir leben hier auf dem Planeten Erde in einem fortwährenden Traum. Wenn er nur nicht so kurz wäre. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Oktober 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2014/">What&#8217;s New? 04/10/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/09/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-09-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 21:10:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine wundervolle Zeit der Versteinerung. Die ganze Welt um mich herum wird zu Stein, Krähen aus schwarzer Glaslava stürzen vom Himmel und zerschlagen auf dem Fußweg, die Bäume mineralisch zementiert wie die Caliche-Wälder auf San Miguel, mein Gehirn verhärtet zu Granit. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-09-2011/">What&#8217;s New? 22/09/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/09/news_147i1.jpg" alt="" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-6006" />Eine wundervolle Zeit der Versteinerung. Die ganze Welt um mich herum wird zu Stein, Krähen aus schwarzer Glaslava stürzen vom Himmel und zerschlagen auf dem Fußweg, die Bäume mineralisch zementiert wie die Caliche-Wälder auf San Miguel, mein Gehirn verhärtet zu Granit. Aber bei Gott, es ist wirklich entspannend! Ich sitze hier steinartig, ohne Stress und Ärger, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> ist abgegeben und durchläuft die üblichen Verhandlungen zwischen meinem Agenten und Verleger (darüber das nächste Mal mehr, wenn sich ein Zeitplan für die Veröffentlichung abzeichnet), das Vorwort zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, <em>the Collected Stories of T. Coraghessan Boyle, Volume II</em>, ist fertig und geschliffen, meine Finger verharren über der Tastatur, während ich versuche, mit einigen einsetzenden Ideen für Geschichten wieder aufzutauen. Aber da ist noch nichts. Nur Versuche und Kritzeleien. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Reiseterminkalender ist ausnahmsweise einmal nicht zu anstrengend: Ich habe Ende dieses Monats das New Yorker Festival (und freue mich zudem auf die Glanzstücke der Stadt, auf zwei Tage auf dem Fluss mit dem Kanu in der Gegend der Bear Mountain Bridge, und zu Fuß durch die Wälder meiner Vorfahren streifend), wonach ich hoffentlich ein bisschen Zeit auf dem Berg im Sequoia National Monument verbringen und dabei zuschauen kann, wie die Espen die Farbe von grün zu gelb wechseln und ich hoffentlich nicht von Jägern erschossen werde. Natürlich werde ich vorm Holzofen lesen und ausgestreckt auf den verwitterten Gesteinsblöcken neben meinem Lieblingswasserfall. Während es Herbst wird. Halloween.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was neue Veröffentlichungen anbelangt, ist <em>In der Zone</em> endlich in der aktuellen Ausgabe der Kenyon Review erschienen, wie unsere melodischen Beiträger sofort gemeldet haben (Mimi, die unerschrockenste eines unerschrockenen Haufens, hat einen Link ins Forum gestellt). Ich fürchte, das war für eine gewisse Zeit die letzte Veröffentlichung, da es normalerweise zwischen einem und eineinhalb Jahren dauert, bis meine Bücher erscheinen, und ich (versteinert) die neuen Geschichten noch nicht magma-artig zum Fließen gebracht habe, aber wenn es soweit ist, werde ich es Euch ganz sicher wissen lassen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<p>P.S. Das Bild des Monats, das Chris Santiago letzten Montag in meinem Büro an der University of Southern California gemacht hat, zeigt James, mich und James&#8216; edlen und weitgehend unnahbaren Königspudel, UC. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. September 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Chris Santiago.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-09-2011/">What&#8217;s New? 22/09/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>What&#8217;s New? 15/03/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 18:47:35 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/">What&#8217;s New? 15/03/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_141i1.jpg" alt="" width="222" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5833" />Es ist ja normal, dass ich bei der Hälfte der Tour krank werde, aber dieses Mal hat mich die Grippe oder irgendeine Variante davon just da erwischt, als ich in den großen Stahlvogel stieg, um nach New York zu fliegen und mit dem Trott anzufangen. Das war kein Spaß. Ich musste am nächsten Tag früh aufstehen – und vergesst die drei Stunden Zeitverschiebung – um eine frühe Live-Show zu geben und dann in die NPR Studios (National Public Radio) eilen, um meinen kleinen Dreibücher-Essay aufzunehmen. Was ein Spaß war, versteht mich nicht falsch. Aber da ich kaum schlucken konnte und es sich, wenn ich diese (normalerweise) unscheinbare Aufgabe bewältigte, anfühlte, als würde ich gleichzeitig ein paar Frösche hinunterschlucken, war es anstrengend, meine Stimme für das Stück unter Kontrolle zu halten. Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen. Wie gesagt so eine Sache, die normalerweise mitten auf der Tour eintritt. Aber fürchtet Euch nicht, ich erholte mich allmählich, dank der Pflege all der netten Fremden in den verschiedenen Flugzeugen, in die ich steigen musste – ja, wie Soldaten, die über Granaten stolpern, haben sie selbstlos meine Mikroben aufgenommen – und natürlich war es in Wirklichkeit das heilsame Klima in Milwaukee (minus 14 °C) und Minneapolis (minus 17 °C), was mich wirklich durchbrachte. Und so bin ich wieder hier, für eine Weile zu Hause, und denke allmählich daran, dass ich eigentlich weiter an dem nächsten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, schreiben sollte, den ich an einer natürlichen Stelle unterbrach und liegen ließ: Teil eins und zwei sind fertig, der dritte Teil steht in den Startlöchern.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie die unerschrockene Mimi und andere hier im Forum festgestellt haben, sind über <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> enorm viele (und überwältigend positive) Rezensionen erschienen, was sehr erfreulich ist. Meine Auftritte waren äußerst gut besucht, von Lesern jeder Couleur, darunter auch ganze Scharen von Biologen, und ich danke Euch allen, dass Ihr gekommen seid, um Euch unterhalten zu lassen. Es steht noch eine Reihe von Terminen an, die in meinem alljährlichen Solo-Auftritt beim L.A. Bücherfestival gipfeln werden, das dieses Jahr nicht in der UCLA (University of California Los Angeles), sondern meiner geliebten USC (University of Southern California) stattfindet. Unterwegs und zusätzlich zu den Auftritten, die unten aufgezählt sind, wird <em>Selected Shorts</em> am 26. März eine Show aus dem Getty Center senden, bei der der einzigartige Zeremonienmeister Isaiah Sheffer persönlich zugegen sein und <em>Rapture of the Deep</em> lesen wird, und im WordTheatre findet kommenden Samstag in der M Bar eine Vorführung statt, bei der zwei meiner Kurzgeschichten inszeniert werden. Die Zusammenstellung hat sich geändert, aber es sind, glaube ich, vier Geschichten darunter, zwei von mir und zwei von Michelle Latiolais. Jeff Goldblum wird eine von meinen lesen. Nach meinem letzten Stand ist es <em>Mein Schmerz ist größer als deiner</em>. (Übrigens: Zu sehen, wie Schauspieler meine Geschichten interpretieren, ist ein echter Adrenalinstoß, so ähnlich wie wenn man Musiker ist und erlebt, wie ein anderer Musiker eines deiner Lieder covert. Bei Filmen ist das auch so. Ich erinnere mich noch, wie mir die Haare zu Berge standen, als ich zur Premiere von Alan Parkers <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> ging und Anthony Hopkins, John Cusack, Matthew Broderick, Bridget Fonda, Dana Carvey, Cameron Mannheim und andere auf der großen Leinwand Worte sagen hörte, die ich in der düsteren Kälte meiner Dachkammer geschrieben hatte.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was versuche ich hier zu sagen? Was ich sagen will, ist, dass es gut ist, zu Hause zu sein, wie kurz auch immer, und dass ich so schnell wie möglich weiterarbeiten muss, damit ich mehr Bücher zum Ergötzen meiner Leser veröffentlichen und auf mehr Lesereisen gehen und mich (und andere) mit noch mehr Krankheiten anstecken kann. Gott hilf mir. </p>
<p>P.S.: Cäsar, wenn Du das hier liest, wollte ich Dir nur einen kleinen Tipp weitersagen, den Du wahrscheinlich ignorieren wirst: Hüte Dich vor den Iden des März.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 15. März 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/">What&#8217;s New? 15/03/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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