<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Paul Slovak Archive - www.tcboyle.de</title>
	<atom:link href="https://www.tcboyle.de/tag/paul-slovak/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tcboyle.de/tag/paul-slovak/</link>
	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Feb 2026 14:12:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/cropped-favicon-tcb-1-32x32.png</url>
	<title>Paul Slovak Archive - www.tcboyle.de</title>
	<link>https://www.tcboyle.de/tag/paul-slovak/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Apologia</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/apologia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 13:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scrapbook]]></category>
		<category><![CDATA[Apologia]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Buford]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Dylan]]></category>
		<category><![CDATA[David Remnick]]></category>
		<category><![CDATA[Deborah Treisman]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Barthelme]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Grant]]></category>
		<category><![CDATA[Flannery O’Connor]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriel García Márquez]]></category>
		<category><![CDATA[George Plimpton]]></category>
		<category><![CDATA[Georges Borchardt]]></category>
		<category><![CDATA[Grace Paley]]></category>
		<category><![CDATA[Italo Calvino]]></category>
		<category><![CDATA[Jack London]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Paul Sartre]]></category>
		<category><![CDATA[John Cheever]]></category>
		<category><![CDATA[John Coltrane]]></category>
		<category><![CDATA[John Gardner]]></category>
		<category><![CDATA[John Irving]]></category>
		<category><![CDATA[John Updike]]></category>
		<category><![CDATA[Jorge Luis Borges]]></category>
		<category><![CDATA[Julio Cortázar]]></category>
		<category><![CDATA[Krishna Vaid]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Vonnegut]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Michaels]]></category>
		<category><![CDATA[Lewis Lapham]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Slovak]]></category>
		<category><![CDATA[Raymond Carver]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Connell]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Coover]]></category>
		<category><![CDATA[Robley Wilson Jr.]]></category>
		<category><![CDATA[Saul Bellow]]></category>
		<category><![CDATA[Stanley Elkins]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Pynchon]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Whitaker]]></category>
		<category><![CDATA[Vance Bourjaily]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=6844</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für mich ist eine Geschichte eine Übung für meine Vorstellungskraft – oder, wie Flannery O’Connor es ausdrückt, ein Akt der Entdeckung. Ich weiß nie, was aus einer Geschichte wird bis sie sich zu entfalten beginnt; das Ganze kommt zu mir beim Schreiben als eine Art Wachtraum ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/apologia/">Apologia</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/Apologia.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6845" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/Apologia.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/Apologia-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Für mich ist eine Geschichte eine Übung für meine Vorstellungskraft – oder, wie Flannery O’Connor es ausdrückt, ein Akt der Entdeckung. Ich weiß nie, was aus einer Geschichte wird bis sie sich zu entfalten beginnt; das Ganze kommt zu mir beim Schreiben als eine Art Wachtraum, und es kann mit der Erkundung eines Themas oder mit einer Erinnerung beginnen, oder mit etwas Zufälligem, als ich zum Beispiel herausgefunden hatte, dass die wilden Tiere in Feuerland auf Grund des Ozonlochs, das sich dort jedes Jahr auftut, erblinden, oder dass die Shetland-Inseln der windigste Ort der Welt sind. Die Professoren haben immer betont, man solle darüber schreiben, was man kennt; aber ich sage, man solle schreiben, was man nicht kennt, und auf diese Weise etwas herausfinden. Und das funktioniert. Oder kann funktionieren. Schließlich verführt eine Geschichte den Leser, und eine solche Verführung kann ihn oder sie so sehr in den Bann ziehen, dass alles plausibel wird. So auch bei <a href="https://www.tcboyle.de/werke/windsbraut/"><em>Windsbraut</em></a>, wo es um den Wind geht. Ich bin nie auf den Shetland-Inseln gewesen, obwohl ich sehr nahe dran war – auf einem Fischerboot vor Oban, wo ich fast erfroren bin – aber die Geschichte kam zu mir, als wäre ich in einem anderen Leben dort geboren und aufgewachsen. Nachdem sie im <em>New Yorker</em> erschienen war, meldeten sich die Redakteure von <em>The Shetlander</em>, der Insel-Zeitschrift, und wollten wissen, wann und wo ich bei ihnen gelebt hatte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dennoch sind wir alle bis zu einem gewissen Grad Produkte der Geografie, und meine unmittelbare Umgebung – das, was ich aus dem Fenster sehe, an den Straßen, Stränden und Wanderwegen, in Bars, Restaurants und Theatern – hat unweigerlich eine Rolle bei den Themen und Schauplätzen meiner Geschichten gespielt. Beispielsweise sind alle Geschichten im zweiten Band meiner gesammelten Erzählungen nach meinem Umzug von Los Angeles nach Santa Barbara im Jahr 1993 entstanden, und die Geschichten, die nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind – das Fresno in <em>Die unterirdischen Gärten</em>, wo Baldasare Forestiere sein fantastisches Labyrinth unterirdischer Räume errichtete, oder <em>Die unglückliche Mutter von Aquiles Maldonado</em>, was in Caracas spielt, oder <em>Hundologie</em> in Indien – sind ebenfalls nach Norden gezogen. Und nach Westen, wenn man die vielen Geschichten berücksichtigt, die im New York meiner jüngeren Jahre spielen und von denen die meisten im vorigen Band erschienen sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Insofern nehme ich an, dass ich über das schreibe, was ich kenne, zumindest was die Erkundung der Geschichte, der Ökologie, der Gefühlslage und der sozioökonomischen Bedingungen der Umgebung angeht, in der ich mich jeweils befinde, und dazu gehören auch die vielen Geschichten, die ich im Sequoia National Monument (früher Sequoia National Forest genannt) angesiedelt habe, ein Ort, an den ich mich immer wieder flüchte, seitdem ich an die Westküste gezogen bin. Die neueste Geschichte <em>Mein Schmerz ist größer als deiner</em> entstand zum Beispiel direkt aus einem Vorfall, von dem ich gerüchteweise gehört hatte, und zwar in einem Mikrokosmos, den ich gerne »Big Timber« nenne, um die tatsächlichen Gegebenheiten im Unklaren zu lassen. Der Vorfall ereignete sich im Anschluss an eine Party, auf der sehr viel getrunken wurde. Ein Mann ging mit seiner Frau nach Hause und schlich sich dann wieder hinaus, ganz in Schwarz gekleidet und mit einer schwarzen Skimaske auf, kletterte an der Hütte einer alleinstehenden Frau hoch und spähte durch das Fenster im ersten Stock. Zu seinem Pech (und zu meinem Glück) wurde er entdeckt und demaskiert, und die Folgen begannen sich abzuzeichnen. Ich kenne die an diesem Vorfall beteiligten Personen nicht und ich will sie auch nicht kennen. Alles, was ich von dieser oder jeder anderen Geschichte will, ist, dem Widerhall eines einzigen Taktes der Wahrheit oder eines Geheimnisses oder eines Was-wäre-wenns zu lauschen, damit ich ihn summen und ein Riff dazu spielen kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Los Angeles, Santa Barbara, die Sierra Nevada, die Wüste, das typische Unterholz, die sonnenbeschienene Brandung des Pazifik, die gezackten Blätter der Agaven und windgepeitschte Palmen – bis in meine Zwanziger war ich nie westlich des Hudson River gewesen, und als ich dann doch nach Westen ging, war es zuerst nach Iowa City und zur Schreibwerkstatt dort und dann schließlich nach Los Angeles und Santa Barbara. Es mag überraschen, wenn ich sage, dass das nördliche Westchester County, wo ich geboren und aufgewachsen bin (in Peekskill, dreißig Meilen flussaufwärts von Manhattan) provinziell ist, aber als ich ein Junge war, war es tatsächlich so, zumindest im Umfeld meiner Eltern. Ich wuchs in einem Arbeiterhaushalt auf, wo es weder Bücher noch eine Lesetradition gab, und wir wussten nicht viel von der Außenwelt, nicht einmal von der Großstadt mit all ihren kulturellen Glanzpunkten, die uns unendlich weit entfernt schien. Wir hatten einen Fernseher, und das Fernsehen beherrschte unseren Haushalt. Der graue Bildschirm erwachte zum Leben, wenn wir von der Schule oder von der Arbeit nach Hause kamen, und wurde abgeschaltet, wenn wir zu Bett gingen. Obwohl die Schulen in dem Ort eine solide, alle gleich behandelnde Ausbildung boten, habe ich damals nicht gelesen; ich war ein hyperaktives Kind, das Baseball spielte, durch den Wald streifte und sich vorwiegend aus Ärger heraushielt. Meine Mutter las mir vor, als ich klein war, und sie war es auch, die mir das Lesen beibrachte, da ich zu ungeduldig und zu unreif war, um im Unterricht still zu sitzen; aber die früheste Erinnerung an den Nervenkitzel von erfundenen Geschichten habe ich aus meinem Englischunterricht in der achten Klasse der Lakeland Junior Highschool, als Mr. (Donald) Grant uns freitags vorlas, falls wir brav gewesen waren, und wir waren wirklich sehr brav. Mr. Grant war Amateurschauspieler und er hat uns mit so ollen Kamellen wie <em>To Build a Fire</em> von Jack London und <em>The Most Dangerous Game</em> von Richard Connell mitgerissen. Wir sind zitternd aus dem Unterricht gekommen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darwin und die Geowissenschaften traten etwa zur gleichen Zeit in mein Bewusstsein, und ich sagte meiner Mutter, ich könne nicht mehr an die römisch-katholische Lehre glauben, die uns, solange ich denken konnte, sonntags in die Kirche getrieben hatte. Es ist ihr hoch anzurechnen, mitfühlend, wie sie war, dass ich das alles dann nicht mehr musste, und ich nehme an, dass ich seitdem nach etwas gesucht habe, das diese Lehre ersetzt. Und was habe ich gefunden? Die Kunst und die Natur, die Zwillingsgottheiten, die Wordsworth und Whitman und all die anderen aufrecht erhalten haben, deren Erfahrungen zu kompliziert wurden, als dass ein Glaube sie hätte fassen können. Mit siebzehn Jahren fand ich mich an der State University of New York in Potsdam wieder, und zwar in der Musik-Abteilung, als begeisterter Schüler von John Coltrane und blitzschneller Techniker am Saxophon und an der Klarinette. Leider hatte ich kein Gefühl für die Art Musik, die wir spielen sollten, und ich fiel beim Vorspielen durch. Aber immerhin war ich an der Uni und geriet direkt in die kalte Umarmung der Existenzialisten einerseits und der erlösenden Gnade von Flannery O’Connor, Saul Bellow und den Dramatikern des absurden Theaters andererseits. Wenn ich einen entscheidenden Moment wählen musste, war es der, als ich zum ersten Mal <em>A Good Man is Hard to find</em> von Flannery O’Connor für einen Englischkurs las: Das war die Sorte von Geschichten, die Erwartungen zunichte macht, die in einer Erzählweise beginnt – Situationskomik, wie man sie aus dem Fernsehen kennt &#8211;  und sehr böse und wunderbar in einer anderen endet. Und ich hatte gedacht, es gäbe Regeln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich wohnte damals in einer Pension in einer baumbestandenen Straße und ertrug die arktischen Temperaturen in Potsdam, die Stürme, die an den Fenstern rüttelten und den gefrierenden Regen, der alles mit einer glänzenden Schicht überzog, sodass die ganze Welt kristallin und gefährlich wurde. Wenn die Temperatur auf dreißig Grad unter Null fiel, sprang kein Auto mehr an, selbst wenn man großzügig Äther in den stählernen Schlund des Vergasers sprühte. Das war kein Problem. Jedenfalls nicht zuerst, nicht, bis ich die Liebe und die lebenswichtige Bedeutung des Rücksitzes entdeckte. Wir wohnten – mal zu sechst, mal zu siebt oder acht, ausschließlich Männer – in drei Zimmern im Obergeschoss eines Hauses mit Holzrahmen, das einer Witwe gehörte, die 1911 Ballkönigin in Potsdam gewesen war und die von uns als »meinen Jungs« sprach. Die Zimmer waren mit altertümlichen Möbeln vollgestellt, die einen Geruch nach längst vergangenen Zeiten verströmten, aber sie waren dem Zweck angemessen, und hier begann ich mit meinen ersten rudimentären Versuchen in dieser Form – der Form der Kurzgeschichte – die später mein Leben beherrschen sollte. Allerdings muss ich zugeben, dass ich weder ein guter noch ein pflichtbewusster Student war. Dennoch habe ich unheimlich viel gelesen, eher das, was aktuell war als das, was wir lesen sollten und ging mit einer lückenhaften Ausbildung ab (Hauptstudium in zwei Fächern, Geschichte und Englisch, plus ein kurzes Jahr in Krishna Vaids Kurs für kreatives Schreiben), aber ich brannte für die Kunst. Woran erinnere ich mich aus dieser Zeit? An die Angst vor dem Ekel, den mir Sartre in den Schoß warf, und an ein nagendes, unbestimmtes Verlangen, das mich in den geisterhaften Stunden nach Schließung der Bars allein auf den hohen stählernen Dachsparren des halbfertigen Bibliotheksgebäudes herumspuken ließ, um im frostigen Wind bei Temperaturen um minus zwanzig Grad Celsius die Zukunft zu erahnen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich erinnere mich an Tipp-Ex, den Gipfel der technologischen Perfektion, der umso unwiderstehlicher war, als das Gerücht umging, Bob Dylans Mutter habe es erfunden. Ich erinnere mich an Dylan und die Anleitung, die Rock’n’Roll mir an die Hand gab, Jahre bevor ich meine musikalischen Impulse bündelte und selbst eine Band gründete, indem ich meine Wut und meine Verwirrung herausbrüllte, bis mein Körper starr wurde und meine Kehle sich zuschnürte. Ich erinnere mich an die Olivetti Reiseschreibmaschine, auf der ich alles tippte, was ich je geschrieben hatte – Geschichten, Essays, Briefe, Notizen – bis der Computer sie überflüssig machte. Und ich kann immer noch die Genugtuung heraufbeschwören, die es mir bereitete, eine saubere, fertige Fassung von etwas, das einen Wert zu haben schien, einen großen Wert, einen Wert sowohl für mich als auch für die ganze Welt, auf frische, zerknitterte Bögen von Schreibmaschinenpapier zu tippen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dann kam die Zeit der Hippies, und das ist der Punkt, wo sich meine Erinnerungen verfestigen. Ich war schon immer zielstrebig (viel zu zielstrebig, würden viele andere sagen), und ich neige dazu, mich in etwas hineinzustürzen, mit allem, was mir zur Verfügung steht. Ich war der Hippie aller Hippies, voller Glückseligkeit und mit so typischen Hippie-Klamotten, dass die Leute mich auf der Straße angesprochen und gefragt haben, ob sie bei mir LSD kaufen könnten. Was ich nicht konnte. Und auch nicht wollte. Das wäre zu &#8230; habgierig gewesen. Musik durchpulste mein Hirn, die Musik, die damals dem Zeitgeist entsprach. Ich wohnte ich den verschiedensten Häusern zusammen mit den verschiedensten Menschen, aber dann ließ ich mich auf eine Beziehung mit einer anmutigen Frau ein, die mir Mut machte und die den Finger am Puls der Zeit hatte, meine Frau in der ganzen Zeit mit Umzügen und Büchern und Kindern, und ich las hungrig, besessen, auf der Suche nach etwas, das ich nicht genau benennen konnte. Meine tastenden Versuche brachten Geschichten hervor, die damals »experimentell« genannt wurden, spielerische Versuche, herkömmliche Erzählmuster zu vermeiden und sie in ihre Einzelteile zu zerlegen. Damals entdeckte ich auch Robert Coover und seine klaren, lyrischen, supercleveren und auf bösartige Weise komischen Geschichten, und ich merkte, dass sein Werk das, wonach ich blindlings gestrebt hatte, perfekt verkörperte. Dann kamen Barthelme, Borges, Cortázar, Pynchon, Barth, Calvino, García-Márquez, Autoren einer Periode, in der niemand jemals »nie« sagte und in der es kein Format gab, das nicht ausgequetscht, gemolken und ausgeformt werden konnte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich veröffentlichte meine erste Kurzgeschichte – eine der »experimentellen« – in der <em>North American Review</em> im Jahre 1972 unter der Ägide von Robley Wilson Jr., dem ich ewig dankbar sein werde. Aufgrund dessen bewarb ich mich bei der Schreibwerkstatt in Iowa und wurde angenommen, und mein Leben als Schriftsteller fing wirklich an anzufangen. Jetzt hatte es mich erwischt. Jetzt war ich erwachsen. Jetzt wusste ich, was ich vom Leben wollte, und das verfolgte ich mit Hingabe und Zielstrebigkeit. Meine Professoren im Workshop – Vance Bourjaily, John Irving und John Cheever – gaben mir genau das, was ich am meisten brauchte, sie gaben meinem Selbstvertrauen Auftrieb, und meine Professoren in der Englisch-Fakultät, wo ich den Doktortitel in Britischer Literatur des neunzehnten Jahrhunderts erwarb, gaben mir das Fundament, das ich während der Jahre als unzufriedener Student nicht hatte aufbauen können. Der Grund dafür? Ich dachte mir, wenn ich Schriftsteller werden wollte, könnte es tatsächlich hilfreich sein, einiges zu wissen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und ja, ich war mir durchaus bewusst, dass formale Bildung ein Gräuel war, zumindest für die Autoren aus der Generation vor meiner eigenen. Cheever, der stets freundlich und großzügig zu mir war, war regelrecht sauer wegen meiner akademischen Ziele, die seiner Meinung nach keinen Platz in einer künstlerischen Laufbahn hatten, aber ich bestand darauf, weil nichts und niemand mich von etwas abhalten kann, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, sei es im Guten wie im Schlechten. Und so ging ich nach meinem Abschluss nach Los Angeles und gründete das Programm für kreatives Schreiben an der University of Southern California, wo ich ununterbrochen lehrte, bis ich im Herbst 2012 <em>Writer in Residence</em> wurde. Die Universität erwies sich als Segen für mich. Sie gab mir Bodenhaftung, ich kam aus dem Haus und auch aus mir selbst heraus, sie bot mir die kostbare Gelegenheit, die Kunst des Schreibens bei vorwiegend jungen Leuten, die noch formbar und ebenso begeistert wie ich waren, regelmäßig zu bewerten, zu fördern und zu diskutieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Cleever war es auch, der mich sanft zurechtwies, weil ich den vernichtenden Ausdruck »experimentell« verwendete, ebenso wie Tom Whitaker, der damals <em>The Iowa Review</em> herausgab, wo ich zunächst als stellvertretender Redakteur für Belletristik arbeitete (unter Robert Coover) und später, während meines letzten Jahres dort, als eigenständiger Lektor für Belletristik. Cheever bestand darauf, dass jede gute Belletristik experimentell sei – und das stimmt natürlich auch – und führte sein eigenes Werk <em>The Death of Justina</em> als Beispiel an. Ich habe seinen Standpunkt verstanden. Und in den 1980ern und bis in die 1990er stand ich unter dem Einfluss seiner Erzählungen und denen von Raymond Carver, der in der Zeit, als ich in Iowa war, ein Freund wurde. Während ich am Anfang mehr an Sprache, Aufbau und Idee als an den Charakteren einer Geschichte interessiert war (und das wird, glaube ich, in Band I deutlich), so wurde ich, als ich als Romanautor wuchs und bewunderte, was Carver und Cheever und viele andere im weniger »experimentellen« als traditionellen Stil leisteten, auch mit dem Aufbau von Geschichten um Charaktere herum immer vertrauter.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Während ich in Iowa war, schickte ich immer wieder Geschichten an große und kleine Zeitschriften, und beharrlich ging ich wieder und wieder am selben Tag, an dem eine Geschichte ungeliebt und nicht erwünscht zurückkam, zur Post und schickte sie an den nächsten aussichtsreichen Kandidaten auf meiner Liste, in der abwechselnd vergeblichen, masochistischen und trotz allem optimistischen Hoffnung, dass Geschichte und Redakteur zusammenpassten. In den fünfeinhalb Jahren, die ich dort verbrachte, wurden etwa dreißig Geschichten angenommen, jedesmal Anlass für eine Party, bei der ich die Geschichte jedem vorlas, der sich nicht wehren konnte, und für einen Ausflug zu irgendeiner dunklen Kneipe, die so exotische Kost wie Pizza und Bier im Tausch gegen bloßes Geld anbot. Aufregende Zeiten. Ich war so auf das Kommen des Postautos fixiert, dass ich das Quietschen der Bremsen, das dieses ankündigte, schon zwei Straßen entfernt erkennen konnte. Natürlich gab es jede Menge Ablehnungen – ich klebte die Ablehnungsschreiben auf Plakatwände und heftete sie an die Wand meines Schlafzimmers, das mir als Büro diente, bis alle vier Wände bedeckt waren, worauf ich auf das praktischere, aber weniger selbstgerechte System zurückgriff, sie in Aktenordnern zu verstecken.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich hatte das Glück, schon früh Geschichten in <em>Esquire</em>, <em>The Paris Review</em>, <em>The Atlantic</em> und <em>Harper’s</em> – und später in <em>The New Yorker</em> und im <em>Playboy</em> – unterbringen zu können und eine enge Arbeitsbeziehung mit Redakteuren wie George Plimpton und Lewis Lapham einzugehen. Es bedeutete die Welt und ganze Universen für mich, dass ich ich nicht einfach blind etwas herausschickte, sondern dass es da draußen Redakteure gab, die sich tatsächlich auf das freuten, was ich als nächstes schreiben würde. George Plimpton nahm in den Siebzigern und Achtzigern so viele meiner Geschichten für <em>The Paris Review</em> an, dass er einmal im Spaß meinte, er denke daran, die Zeitschrift in <em>The Boyle Review</em> umzubenennen; und sein Einfluss und seine Freundschaft waren von unschätzbarem Wert. Er gab mir das Gefühl, gebraucht, um nicht zu sagen wertgeschätzt zu werden. Auf der anderen Seite zeigten mir die Redakteure von <em>The New Yorker</em> in jener Zeit die kalte Schulter, bis sie dann schließlich Anfang der Neunziger einen meiner Texte brachten, aber sobald die Zeitschrift den Besitzer gewechselt hatte und Tina Brown und ihr Redakteur für Belletristik, Bill Buford, in den Vordergrund getreten waren – und jetzt deren Nachfolger David Remnick und Deborah Treisman – erschien der Großteil meiner Erzählungen auf den Seiten dieser Zeitschrift. Ja, ich hatte großes Glück, vor allem mit meinem Lektor Paul Slovak, mit dem ich an meinen letzten vierzehn Büchern gearbeitet habe, und mit meinem Agenten Georges Borchardt, der mich noch während meines Studiums aufgenommen hat, und seitdem mein Anwalt, mein Fürsprecher und Heiler meiner Wunden ist. Wenn es George nicht gäbe, würde ich nicht hier sitzen und diese Verteidigungsschrift pro vita sua schreiben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Beim Lesen der in dem neuen Band versammelten Geschichten wird mir schließlich klar, dass ich auf die Frage nach dem Warum eingehen muss, auf die Frage nach dem, was mich und so viele andere Autoren in meinem Umfeld dazu treibt, Geschichten zu erfinden, selbst angesichts der allgemeinen Gleichgültigkeit der Welt. Als Studenten in Iowa erregte uns die Vorstellung, dass wir Teil von etwas Wichtigem waren, etwas sehr Wichtigem, und wir waren ebenfalls freudig erregt über die Lesungen und öffentlichen Auftritte der Meister dieser Literaturgattung, die zu unserer Unterhaltung in die Stadt kamen – Borges, Updike, Vonnegut, Barthelme, Leonard Michaels, John Gardner, Grace Paley und viele, viele andere. Und ich erinnere mich noch an einen Studenten, der nach einem von Stanley Elkins unglaublichen Auftritten seine Hand hob (uns war bewusst, dass wir nicht in den ersten drei Reihen sitzen durften, wegen der umherfliegenden Speicheltropfen, wenn Stanley sich wie ein Schauspieler in Rage redete) und fragte: »Mr. Elkin, Sie haben eine fantastische Sammlung von Geschichten geschrieben – warum schreiben Sie nicht noch mehr?« Stanleys Antwort: »Kein Geld damit zu verdienen. Nächste Frage.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Geld hin oder her, ein Schriftsteller schreibt. Das Erschaffen von Kunst – das Erschaffen von Geschichten – ist eine Art Sucht, wie ich in einem früheren Aufsatz dargelegt habe, <a href="https://www.tcboyle.de/this-monkey-my-back/"><em>This Monkey, My Back</em></a>. Man fängt mit nichts an, öffnet sich, schwitzt und ängstigt sich und blutet, und am Ende hat man etwas. Und wenn man das einmal hatte, will man es nochmal haben. Und nochmal. Und nochmal. Eine gute Kurzgeschichte hat eine elementare Kraft, man erwacht, und da ist etwas Neues und Unerwartetes, sei es zwischen den Seiten eines Buches oder auf den Lippen eines Schauspielers in einem verdunkelten Theatersaal, wo die Worte nackt dastehen und dich zurückführen zur allerersten Stimme, die je in deinem Inneren widerhallte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich bin auf meine Art auch zu einem Schauspieler geworden, der regelmäßig seine Geschichten auf der Bühne präsentiert und den beständigen Pulsschlag des Publikums in der Dunkelheit spürt. Anfangs traute ich dieser Beziehung nicht recht und trug nur lustige Geschichten vor, ich war abhängig von der einfachen Befriedigung, die es mir bereitete, wenn das Gelächter des Publikums zu mir brandete. Doch dann fing ich an, dunklere Sachen zu vorzutragen wie <em>Chicxulub</em>, und ich spürte, wie Tragik und Horror von uns Besitz ergriff; ich und das Publikum wurden an einen Ort versetzt, an dem wir nie in unserem wirklichen Leben, außerhalb der Fiktion, zu sein hoffen. Ich werde die Frau in Miami nie vergessen, die eines Abends nach einem Drittel der Geschichte anfing laut zu schluchzen. Ihr schrecklicher Kummer erschütterte und fesselte uns alle. Ich wollte innehalten und ihr sagen, dass sie sich keine Sorgen machen müsse, dass alles nur Schein sei, so etwas wie Voodoo-Zauber, um die Willkür in der Welt in Schach zu halten, aber es gab kein Halten und sie ließ sich nicht trösten: Sie erlebte die Geschichte wirklich und ich nicht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darin liegt eine beängstigende Kraft und auch eine beängstigende Verantwortung. Jeder von uns nimmt die Welt entsprechend seiner Sichtweise wahr und soweit die Erregungsmuster unserer Sinnesorgane es erlauben, und ich kann nur hoffen, die Welt auf meine ganz persönliche Weise einzufangen, um die Phänomene widerzuspiegeln, die in jedem bewussten Moment auf uns eindringen, während sie erscheinen und wieder verschwinden. Ich will spielerisch und ernsthaft sein, forschend und phantasievoll, neugierig und noch neugieriger, und ich möchte keine Ablenkungen. Ich mache keine Musik mehr, ich schreibe keine Zeitungsartikel oder Drehbücher oder Historisches. Ich treibe keinen Sport und löse keine Kreuzworträtsel und bastle nicht an Motoren herum – das ist alles zu viel. Kunst – die Tätigkeit, die damit verbunden ist – das beansprucht mich und schließt alles andere aus. Ich habe jeden Tag das Privileg, die Welt zu betrachten, wie sie sich mir darbietet, und sie in eine völlig andere Form zu transformieren, in genau die Form, die ich von vornherein geschaffen hätte, wenn ich der Demiurg oder der ursprüngliche Schöpfer gewesen wäre – der Eine, das Wesen, die Macht, ob Geist oder Zufallsprinzip, der dieses ganze wahnsinnige Leben in Gang gesetzt hat.</p>
<hr />
<p><span class="note">Nach dem Vorwort zu <em>T.C. Boyle Stories II: The Collected Stories of T. Coraghessan Boyle, Volume II</em>. Verwendung des Textes bei www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T. Coraghessan Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Verwendung der Darstellung mit freundlicher Genehmigung von T. Coraghessan Boyle.</span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/apologia/">Apologia</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 31/10/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 22:13:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Financial Times]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost Village Road]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Leber und Zwiebeln]]></category>
		<category><![CDATA[Lesereise]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Lionel Shriver]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Slovak]]></category>
		<category><![CDATA[Peekskill]]></category>
		<category><![CDATA[San Miguel]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle Stories II]]></category>
		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<category><![CDATA[Willa Frank]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=6849</guid>

					<description><![CDATA[<p>Und so naht meint Lieblingsfeiertag wieder einmal. Ich habe vor, mir die Festivitäten unten im Dorf anzusehen, wo aus der Coast Village Road für einen Tag die »Ghost Village Road« wird, und im Sonnenlicht des Spätnachmittags zu baden, während die Knirpse in ihren ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2012/">What&#8217;s New? 31/10/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_160i1.jpg" alt="" width="300" height="171" class="alignleft size-full wp-image-6850" />Und so naht meint Lieblingsfeiertag wieder einmal. Ich habe vor, mir die Festivitäten unten im Dorf anzusehen, wo aus der Coast Village Road für einen Tag die »Ghost Village Road« wird, und im Sonnenlicht des Spätnachmittags zu baden, während die Knirpse in ihren Insignien vorbeiwanken, und dann etwas wirklich Wildes zu unternehmen, zum Beispiel zu einer weiteren Kneipe humpeln, einen Bissen zu essen finden und mit Frau Boyle nach Hause fahren, um das Feuer zu schüren, Süßigkeiten zu verteilen und abgedroschene, alte Schwarz-Weiß-Horrorfilme auf TCM anzusehen (»Es lebt!«). Ich wünsche Euch allen das Beste zu diesem Anlass, vor allem Euch von der Ostküste, die, nehme ich an, erst jetzt vor dem großen Sturm flüchten. Wir hier an der anderen Küste machen Halloween ganz schön auf, aber es ist kein Vergleich zu dem, was in New York und New England oder sogar im mittleren Westen vor sich geht (wo ich fünfeinhalb Jahre als Doktorand an der Universität von Iowa gewohnt habe). Ich sehne mich nach dem kalten Cidre, den pulverartigen Donuts (ja, es gibt sie hier auch, aber es ist nicht dasselbe), den herabfallenden Blättern, dem Rauch der Laubfeuer, der Kälte, die nach der Dunkelheit einsetzt. Als ich ein Kind in den Vororten von New York war und in den Emery Hill Gardens aufwuchs, außerhalb von Peekskill, war die Halloween-Nacht für uns alle eine Zeit, um frei herum zu streifen, ohne Aufsicht der Eltern, in einer Gegend, die ziemlich sicher war, oder so sicher, wie man es in einer vom launigen Zufall regierten Welt erwarten kann. Ich liebte das Gefühl des Abenteuers, der Freiheit, der Möglichkeiten, die in der Nachtluft lagen. Ich erinnere mich an ein Halloween&#8230; aber ich denke, ich werde einfach einen kleinen Essay anhängen, den ich vor ein paar Jahren über Mahlzeiten in meiner Kindheit geschrieben habe, ein Essay, der genau dieses Halloween erwähnt, also lest unten weiter, wenn ihr mehr erfahren wollt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine Neuigkeiten betrifft, so ist die größte, dass ich endlich von der anstrengenden Lesereise für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> zurück bin, die mich von Zeitzone zu Zeitzone springen ließ und mich zwang, mich von einem Flughafen zum nächsten zu schleppen (ganz zu schweigen von den endlosen Fahrten in Autos und Zügen) hier und im Ausland. Die Tour lief gut, alles in allem, und es hat Spaß gemacht, all jene von Euch zu unterhalten und zu treffen, die gekommen sind. Die Reaktionen auf das Buch waren zum Großteil ziemlich gut, die meisten Kritiker – und Fans – wissen zu schätzen, was ich getan habe, indem ich eine Erzählung versucht habe, die so sehr von meinen früheren Büchern abweicht. Ich konnte nur ein paar von ihnen überfliegen, weil ich solange nicht zu Hause war und keine E-Mails lesen konnte, aber ein paar habe ich gelesen. Meine liebste Rezension? Nicht nur von diesem Buch, sondern aller Zeiten? Die ist letzte Woche in der Londoner <em>Financial Times</em> erschienen und wurde von Lionel Shriver geschrieben. Er lobte das Buch, und aus den richtigen Gründen, was sehr zufriedenstellend war. Und was noch besser war, er endete seine Rezension so: »Schlaue Zeitungsleser nehmen oft an, dass Schriftsteller sich alle untereinander kennen und dass das Rezensionswesen korrupt ist – dass die Lobeshymnen Vetternwirtschaft sind und die Verrisse Rache. Lasst und deshalb Klartext reden: Ich habe T. C. Boyle noch nie getroffen. Außerdem ist das hier nicht wirklich eine Rezension. Es ist ein Liebesbrief.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Könnt Ihr Euch vorstellen, dass Willa Frank das geschrieben haben könnte?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls ist alles gut. Wir leben noch, zumindest die meisten von uns. Wir schreiben gerne, wir lesen gerne, wir lieben gerne. Halloween liegt in der Luft. Was kann man daran nicht mögen?</p>
<p>P.S. Ich habe meinem Lektor gestern das Manuskript von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> zurückgegeben, also kann es jetzt vom Drucker gesetzt werden und weiter an den Korrekturleser gehen. Paul Slovak – mein Lektor – sagt mir, dass Viking nächsten Oktober als Erscheinungsdatum plant, also hoffe ich, dass wir nächstes Halloween auch etwas zu feiern haben.</p>
<p><a href="https://www.tcboyle.de/leber-und-zwiebeln/">Zum Essay: Leber und Zwiebeln</a></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Oktober 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2012/">What&#8217;s New? 31/10/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 04/10/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Boogiesurfen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Feltrinelli]]></category>
		<category><![CDATA[Mary Gaitskill]]></category>
		<category><![CDATA[New York Festival]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Slovak]]></category>
		<category><![CDATA[Peekskill]]></category>
		<category><![CDATA[Puli]]></category>
		<category><![CDATA[Roy Corsell]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>
		<category><![CDATA[The Silence]]></category>
		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Child]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=2949</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt nicht viel zu berichten, außer dass Gott offensichtlich nicht will, dass ich Boogiesurfen gehe. Letztes Jahr im Frühling, als ich von einer ausgedehnten Feier in New York zurückkehrte (die das Immunsystem schwächte, nicht nur meines, sondern das des gesamten Planeten), schlich ich mich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/">What&#8217;s New? 04/10/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2951" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es gibt nicht viel zu berichten, außer dass Gott offensichtlich nicht will, dass ich Boogiesurfen gehe. Letztes Jahr im Frühling, als ich von einer ausgedehnten Feier in New York zurückkehrte (die das Immunsystem schwächte, nicht nur meines, sondern das des gesamten Planeten), schlich ich mich für drei Tage an die Küste, um in einer kleinen Stadt an einem Strand, an dem die Wellen genau richtig sind, ins Meer einzutauchen. Doch ich wurde krank und konnte nicht ins Wasser gehen. Also wartete ich, bis die Touristensaison vorbei war, und schlich letzte Woche an denselben Ort zurück. Ja. Eure Vermutung stimmt. Wieder krank. Ein Kratzen im Hals am Abend, bevor ich losfuhr, gefolgt von grippalem Befinden und so, nichts mit Eintauchen in die kalte Brandung.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe es jedoch geschafft, den Schluss der zweiten meiner neuen Kurzgeschichten mit dem Titel <em>The Silence</em> in die Tasten zu hämmern, genauso wie diese perfekt geformten Wellen an die Küste hämmerten und dabei ihren Rhythmus auf mein an den Stuhl gefesseltes Selbst übertrugen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich jetzt mache, außer dass ich mich gut erhole, danke, und jeden Tag drei Stunden damit verbringe, aus Brandschutzgründen im Wald totes Gehölz zu schlagen, ist, dass ich die goldenen Herbsttage genieße (»Jahreszeit der Nebel und milden Reife/Enger Busenfreund der Vollendung gebenden Sonne« &#8211; John Keats, <em>Ode to Autumn</em>), während ich anfange, an meinem dreiundzwanzigsten Buch zu arbeiten. Obwohl es sich dabei eigentlich formal gesehen um den nächsten Roman nach <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> handelt, ist es das dreiundzwanzigste Buch, weil die Geschichten aus diesem Herbst aller Wahrscheinlichkeit nach von dem besagten Roman unterbrochen werden und so auf ihre Fertigstellung im nächsten Jahr warten müssen. Aber ich greife mir selbst vorweg. Ich bin ganz einfach glücklich, wieder an Geschichten zu arbeiten und mich in den Herbst hinein zu entspannen, von dem Keats nie geahnt hätte, dass er gleichzeitig die Jahreszeit von eindeutig gar nicht milden Feuersbrünsten ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An der Veröffentlichungsfront tut sich auch etwas: Mein langjähriger Verleger Viking und mein scharfsinniger, vitaler, Berg-und-Tal-kletternder Lektor Paul Slovak haben sich darauf geeinigt, wie viele von Euch wissen, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> im März 2011 herauszubringen, gleich nach der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> kurz nach Weihnachten und der gebundenen Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> in der dritten Januarwoche von diesem schnell näherrückenden Zeppelin eines Jahres, 2010. Und wenn Ihr das für gute Nachrichten haltet, lasst Euch sagen, dass in Slowenien große Freude herrscht, weil dort zum ersten Mal eines meiner Bücher (<a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>) in einer slowenischen Übersetzung erscheinen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch? Na ja, natürlich war ich mit dem Puli (ungarischer Wasserhund) am Strand joggen (nicht an dem Strand die Küste aufwärts, den ich nicht verraten werde, sondern an dem Strand am Ende der Straße hier, ein sehr schöner Strand, aber mit Wellen, die nicht einmal mangelhaft sind). Das dazugehörige Foto, mit freundlicher Genehmigung von Roy Corsell, der zu Besuch war, bis vor kurzem in New York weilte und jetzt in Las Vegas, zeigt den richtigen Griff, um die Dreadlocks eines durchschnittlichen Pulis zu entsanden. Von welcher Rasse Darda ein leuchtendes Beispiel ist, wie Ihr sehen könnt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt gehe ich mir aber erst einmal den Kopf über die nächste Geschichte aus der Reihe zerbrechen, in der Hoffnung, dass es wie immer eine nächste und sogar eine übernächste geben wird. Man weiß nie. Wir wissen, wo sie hingehen, diese Geschichten &#8211; aufs Papier, in die Köpfe der Leser, hinaus in die geschäftige Welt, wo sie vergessen werden &#8211; aber wir wissen nie, wo sie herkommen. Oder ob sie kommen.</p>
<p>PS: Bevor ich es vergesse, nehmt bitte zur Kenntnis, dass ich am 16. Oktober beim New York Festival auftreten werde, zusammen mit Mary Gaitskill, einer Schriftstellerin, deren Werk ich liebe, und am 17. Oktober im Paramount Theater in meiner Heimatstadt Peekskill, im Rahmen des 400. Jahrestages des Hudson Valley. Und lasst mich die Italiener nur ein bisschen herzlich grüßen, die gerade <em>Le Donne</em> aus Feltrinelli veröffentlicht haben, mit dem wunderbar fantasiereichen Kunstwerk, welches letzten Winter die Titelseite der Besprechung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> in der New York Times zierte. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Oktober 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/">What&#8217;s New? 04/10/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 06/02/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2006 22:56:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[América]]></category>
		<category><![CDATA[Babymörder]]></category>
		<category><![CDATA[Bloomsbury]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Drop City]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Freund der Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Handschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Slovak]]></category>
		<category><![CDATA[Talk Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Torschlusspuder]]></category>
		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=8537</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute fühle ich mich ein wenig abgespannt und stümperhaft als Folge des Stupor Bowl (ein kleiner Kreis im Boyle-Heim, sehr gesellig, das Spiel nicht wirklich der Rede wert, aber dennoch ...), und nun genieße ich die Recherche für meinen nächsten Roman, ohne einen Zeitpunkt in Sichtweite ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/">What&#8217;s New? 06/02/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/02/news_83i1.jpg" alt="" width="300" height="208" class="alignleft size-full wp-image-8538" />Heute fühle ich mich ein wenig abgespannt und stümperhaft als Folge des Stupor Bowl (ein kleiner Kreis im Boyle-Heim, sehr gesellig, das Spiel nicht wirklich der Rede wert, aber dennoch &#8230;), und nun genieße ich die Recherche für meinen nächsten Roman, ohne einen Zeitpunkt in Sichtweite, an dem das eigentliche Schreiben beginnen wird. Ich lese jeden Tag und mache Notizen, meine Handschrift wird von Jahr zu Jahr unleserlicher, so krakelig, dass ich vermutlich Schwierigkeiten haben werde, die Notizen zu entziffern, wenn ich sie brauche. (Mir wurde gesagt, dass eine schlechte Handschrift im Alter oft die Folge von Ungeduld sei &#8211; um nicht zu sagen, das Nachlassen der motorischen Fähigkeiten, Gehirnfäule und die Erosion der äußeren Extremitäten &#8211; und ich bin geneigt, dem zuzustimmen, da ich wohl der ungeduldigste Menschenaffe des Universums bin.) Wenigstens ist die relative Ruhe der letzten Monate eine Wohltat für mich. Tatsächlich finde ich sogar Zeit, am Kamin zu sitzen und zu lesen &#8211; und ich fühle mich (relativ) entspannt, gerade diese Art Entspanntheit, die Kreativität gären lässt. Das hoffe ich inbrünstig.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es gibt nicht viel von der Verlagsfront zu berichten, abgesehen von der erfreulichen Nachricht, dass <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> ins Kroatische übersetzt werden wird, das erste meiner Bücher, dem diese Ehre zuteil wird. Und nun, da die ganze Welt den Atem anhält in Vorfreude auf <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, halte ich es für eine gute Idee, hier zu wiederholen, was ich bereits diesen Morgen Mimi im Message Board erwiderte, als sie von einem vorzeitigen Blog-Eintrag über das Buch schrieb. Mimi zitierte aus dem Book Page Buzz Blog über den Eindruck meines Verlegers, Paul Slovak, der behauptet, ich hätte mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> annähernd einen Thriller (»ein absolut fesselndes Buch«) geschrieben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Meine verlegene Antwort darauf: »Na, sowas, alle meine Bücher sind spannend &#8230;«, dennoch, die Leute bei Viking &#8211; nicht nur Paul, sondern auch alle anderen, vom Verkaufspersonal bis zum obersten Boss &#8211; sehen hohe kommerzielle Möglichkeiten, obschon ich denke, Ihr wisst, dass ich nicht in diesem Sinne kalkuliere. Klar, <em>Termination Dust</em> (dt.: <em>Torschlusspuder</em>) ist ziemlich fesselnd, <em>Killing Babies</em> [dt.: <em>Babymörder</em>], <em>On for the Long Haul</em>, und hey, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>. Aber in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> geht es um eine Querfeldeinjagd, den ganzen Weg vom netten kleinen San Roque bis zur Frisco-Bay und dann über das Purpur-Gebirge und durch die goldenen Prärien bis nach Peterskill, New York.</p>
<p>P.S. Und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> ist mein erstes durchgehend fesselndes Buch seit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> (die futuristische Kulisse von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> mal nicht mit gerechnet). Über das Buchcover gibt&#8217;s zu vermelden: Die Abteilung für künstlerische Gestaltung arbeitet daran, sich etwas Ansprechenderes auszudenken als das Design, das sie für die ARCs gewählt hatten. Bis es soweit ist, präsentiere ich Euch hier das Design Bloomsburys für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> in U.K.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 06. Februar 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/">What&#8217;s New? 06/02/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 18/03/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-18-03-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2005 22:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Bebo y Cigala]]></category>
		<category><![CDATA[Carol Shields]]></category>
		<category><![CDATA[Collapse]]></category>
		<category><![CDATA[Der Fliegenmensch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Hanser Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerbrühe]]></category>
		<category><![CDATA[Infektion]]></category>
		<category><![CDATA[Larry's Party]]></category>
		<category><![CDATA[Milo Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Buckley]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Slovak]]></category>
		<category><![CDATA[Playboy]]></category>
		<category><![CDATA[Recorded Books]]></category>
		<category><![CDATA[St. Patty's Day]]></category>
		<category><![CDATA[Talk Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn der Fluss voll Whisky wär]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne und Klauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=8122</guid>

					<description><![CDATA[<p>An diesem vielversprechenden Abend nach St. Patty's Day und drei Tage jenseits der Iden des März kann ich berichten, dass ich wetterbedingt ein klein wenig wehleidig bin. Und nein, wildes Feiern ist nicht die direkte Ursache dieses Unwohlseins, eher eine heimtückische Mikrobe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-18-03-2005/">What&#8217;s New? 18/03/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_72i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8123" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_72i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/03/news_72i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>An diesem vielversprechenden Abend nach St. Patty&#8217;s Day und drei Tage jenseits der Iden des März kann ich berichten, dass ich wetterbedingt ein klein wenig wehleidig bin. Und nein, wildes Feiern ist nicht die direkte Ursache dieses Unwohlseins, eher eine heimtückische Mikrobe, die ich mir wohl vor drei oder vier Tagen eingefangen habe: Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen. Ich hoffe, dies ist nicht der Auftakt zu Hansen&#8217;s Disease (Lepra), da ich sehr an meinen Knorpeln hänge, speziell an meiner Nase. Jedenfalls war die St. Patty&#8217;s Feier reduziert auf ein winziges Gläschen Whiskey, natürlich nur als Unterstützung für meine weißen Blutkörperchen gedacht, die den Kampf aufgenommen haben, und die Erkrankung zwang mich, jeden Tag ein wenig länger an meinem Tisch zu sitzen. Dadurch hat <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> einen Umfang von 355 Seiten bekommen, und ich bin ein halbes Kapitel davon entfernt, das Hauptquantum des Buches zu vollenden, was dann Fertigstellung von Teil fünf wäre. Jeder der fünf Parts ist in sechs Kapitel unterteilt, und der sechste Teil wird nur drei enthalten. Ich nehme an, falls Gesundheit und die Schicksalsgötter es erlauben, innerhalb von einem Monat oder vielleicht sechs Wochen damit fertig zu sein, zumindest in Rohform. Wir werden im Herbst nächsten Jahres oder vielleicht auch sehr früh im darauffolgenden Jahr publizieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Weitere Neuigkeiten: Ich lausche Bebo y Cigala, ich lese <em>Collapse</em> am Kamin, lasse es mir gutgehen, wäre nicht das nasale Tröpfeln. Ich habe die Korrekturen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> zurückgeschickt, und wir sollten die ARC für Juni erwarten, will ich meinen (und wie ihr aus der Anlage ersehen könnt, haben wir &#8211; der illustre Paul Buckley, der unnachahmliche Paul Slovak und ich uns für ein Umschlagbild entschieden). Und wir erwägen für die Rückseite eine Ganzaufnahme, wie neulich in der <em>Weltwoche</em> erschienen. Wo wir gerade beim Thema Deutschland sind: Meine hilfreichen Freunde beim Hanser Verlag berichten, dass <em>The Inner Circle</em> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, wie der Titel in der deutschen Edition lautet, hoch in den Bestsellerlisten eingestiegen ist. Fein. Sehr fein. Während ich an besagtem Kamin sitze, es weiterhin regnet, überfliege ich die Korrekturen zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a> (dreizehn Kurzgeschichten, ich hatte mich verzählt, mit einem Nachwort des Autors als zusätzliche Attraktion). Schlussendlich, wie bereits im Message Board erwähnt, ist zu berichten, dass die letzte der Kurzgeschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <em>The Swift Passage Of The Animals</em>, in der aktuellen April-Ausgabe des <em>Playboy</em> erschienen ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und das war es, abgesehen von Film-Neuigkeiten (ist im Message Board nachzulesen) &#8211; und ich hoffe alsbald die alten Infos in der Filmsektion meiner Website zu aktualisieren. Milo droht damit, den kompletten Band <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-der-fluss-voll-whisky-waer/"><em>Wenn der Fluss voll Whisky wär</em></a> hier einzustellen (da bleibt Euch die Luft weg, was?), und mich hat man engagiert, um die ungekürzte Audio-Version von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> für Recorded Books aufzunehmen. Das bedeutet, in diesem Sommer einige Zeit im Studio zu verbringen, aber ich bin dabei, wenn ich es einrichten kann. Ich weiß nicht, ob ich es Euch erzählt habe, entweder hier bei den News oder im Message Board, aber kürzlich hörte ich ein Band von der kürzlich verstorbenen Carol Shields, die meisterlich ihren exquisiten Roman las, <em>Larry&#8217;s Party</em>, und ich war tief bewegt, die Stimme der Autorin zu hören, für die Nachwelt bewahrt. Also fragte ich, ob ich die Aufnahmen für die neuen Storys selber übernehmen könnte, nicht notwendigerweise ein memento mori &#8211; ich denke, die Erkältung ist nicht ganz so schlimm, wenigstens zu dieser Jahreszeit &#8211; eher im wahrsten Sinne ein grenzenloses Vergnügen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tja, zurück zu Kamin und heißer Hühnerbrühe. Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 18. März 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-18-03-2005/">What&#8217;s New? 18/03/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 20/12/2002</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-20-12-2002/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2002 22:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[América]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Bratt]]></category>
		<category><![CDATA[David Quammen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Korrekturen]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Drop City]]></category>
		<category><![CDATA[Dwight Allen]]></category>
		<category><![CDATA[Eve Mendez]]></category>
		<category><![CDATA[Grapevine]]></category>
		<category><![CDATA[Helen Hunt]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Franzen]]></category>
		<category><![CDATA[Judge]]></category>
		<category><![CDATA[Kirkus Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Mandoki]]></category>
		<category><![CDATA[Monster of God]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Slovak]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Schluss mit cool]]></category>
		<category><![CDATA[Schneefallgrenze]]></category>
		<category><![CDATA[Sequoia National Monument]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen L. Carter]]></category>
		<category><![CDATA[The Bookseller]]></category>
		<category><![CDATA[The Emperor of Ocean Park]]></category>
		<category><![CDATA[Verfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtseinkäufe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tcboyle.de/?p=6921</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dieser Zeit der kindlichen Freuden und der kommerziellen Exzesse möchte ich allen fröhlichen Messagistas die allerschönsten Feiertage wünschen. Ich bin gerade für ein paar Tage vom Berg herabgestiegen, und zwar schon gestern früh, um dem  Sturm zu entgehen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-20-12-2002/">What&#8217;s New? 20/12/2002</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/12/news_45i1.jpg" alt="" width="194" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6922" />In dieser Zeit der kindlichen Freuden und der kommerziellen Exzesse möchte ich allen fröhlichen Messagistas die allerschönsten Feiertage wünschen. Ich bin gerade für ein paar Tage vom Berg herabgestiegen, und zwar schon gestern früh, um dem  Sturm zu entgehen, der durch den Grapevine und runter nach Santa Barbara fegte (für die unter Euch, die das nicht wissen: Grapevine wird ein besonders unangenehmer Abschnitt des Highway 5 genannt, der hier auf 1300 Metern Höhe durch die Berge führt), gefolgt von heftigen Regenfällen. Aber ich konnte den letzten Sturm oben im Sequoia National Monument genießen, als die Schneefallgrenze ziemlich schnell von 2500 Metern bis zu meiner Höhe auf 2200 und dann weiter runter auf 750 Meter fiel. Dieser Sturm war so stark, dass er eine mächtige Jeffrey-Kiefer fällte (vielleicht war es auch eine Ponderosa-Kiefer, eine Gelbkiefer oder eine Zuckerkiefer), die ihrerseits den Strommast fällte, der für die Elektrizität in meiner Hütte verantwortlich war. Das Ergebnis: zwei Tage ohne Strom, in denen ich nicht in der Lage war, an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> weiterzuarbeiten (ja, ja, ich weiß, aber der Akku hielt nur eine Stunde). Ich hielt das Feuer im Kamin am Brennen, damit die Wasserleitungen nicht einfroren, und las bei Kerzenlicht. Was las ich? Zwei großartige Bücher, die im Frühjahr erscheinen sollen: <em>Monster of God</em> von David Quammen, ein Buch, das in die faszinierenden Details der Lebensweise von vier Raubtieren eintaucht – dem indischen Löwen, dem Salzwasser-Krokodil, dem rumänischen Braunbär und dem Tiger – und den ersten Roman von Dwight Allen, <em>Judge</em> (<em>Der Richter – sein wichtigster Fall</em>), ein wirklich gelungenes, ironisches und schönes Buch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An die Heimatfront zurückgekehrt erwarteten mich etliche Neuigkeiten. Bei <em>Kirkus Reviews</em> gab es die erste Rezension von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, und die fiel sehr positiv aus, die ich jedoch hier nicht zitieren kann, da ich sie noch nicht gesehen habe, sondern lediglich Auszüge gehört habe, die mir der hervorragende Lektor Paul Slovak mit seiner so wohlklingenden Stimme am Telefon vorgelesen hat. Aber hier ist eine Rezension von <em>The Bookseller</em> in England, die ich heute Nachmittag per E-Mail bekommen habe: </p>
<blockquote><p>»In letzter Zeit wurden sowohl <em>Die Korrekturen</em> von Jonathan Franzen als auch <em>The Emperor of Ocean Park</em> von Stephen L. Carter als Beispiele für dieses flüchtige Wesen des ›Großen Amerikanischen Romans‹ genannt. Zweifellos sind das herausragende Romane, aber für mich verdient eher T.C. Boyles <em>Drop City</em> solch ein Prädikat als einer von diesen beiden.« </p></blockquote>
<p>Und so weiter. Ich muss gestehen, mir gefällt dieser Tonfall. Es gibt auch Neues an der Filmfront, und ich kann Euch eigentlich auch erzählen, was ich weiß, denn erfahrungsgemäß werdet Ihr scharfsinnigen Messagistas die Information sowieso schnell genug aufschnappen und hier posten. Es sieht so aus, als ob <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> in die Kinos kommt, wenn die Finanzierung steht, was wir wohl Mitte nächsten Monats erfahren werden. Nach jetzigem Stand wird Luis Mandoki (<em>The White Palace</em>; <em>Frühstück bei ihr</em>) Regie führen, Robin Williams und Helen Hunt spielen die Mossbachers, und die Rincóns werden gespielt von Benjamin Bratt und Eve Mendez (<em>Training Day</em>). Schließlich kommt bald, wie ich meinem letzten Beitrag schon erwähnt habe, die Taschenbuch-Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> heraus. Hier ist das Cover für Euch zum Nachdenken. Und so kann ich an dieser Stelle nur sagen, während ich mich darauf vorbereite, Kastanien im Feuer zu verbrennen (eine Familientradition) und meine zehn Minuten Weihnachtseinkäufe zu erledigen (jeder kriegt ein Buch): Allen eine frohe Weihnacht und allen auch eine gute Nacht.</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 20. Dezember 2002 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-20-12-2002/">What&#8217;s New? 20/12/2002</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
