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	<title>Frankreich Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Frankreich Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 21:08:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (...) Ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8298" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (Man beachte Twitter, das läuft hier parallel zu diesem altehrwürdigen Blog; wenn dieser Blog eine Art lang andauernde Autobiografie war und ist, so ist Twitter eine Möglichkeit, mein Leben hier an der Küste Kaliforniens in scherzhafter Form zu kommentieren, vielleicht als geisterhafte elektronische Hommage an E.B. White, dessen wunderbare Essays – z. B. <em>One Man’s Meat</em> – sein Leben auf einer »Salzwasserfarm« in Maine in den 1930er Jahren beschrieben.) Wie auch immer, ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben, meinen tiefsten Dank aussprechen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vor sechzehn Jahren habe ich meinen australischen Lesern versprochen, sie zu besuchen, aber leider habe ich dieses Versprechen bisher nicht eingelöst, obwohl ich hoffe, es bald zu tun. Vor sechzehn Jahren hatte ich mehr Haare, mehr Zähne (jedenfalls einen mehr), und ich konnte immer noch gehen und sprechen, als ob es darauf ankäme, und ungefähr zu der Zeit, als Milo diese Website ins Leben rief, hob ich aktiv (mit meinen eigenen Händen) den Teich hinten aus, der im Laufe der Jahre zur Heimstatt unzähliger durstiger Lebewesen geworden ist. Vor sechzehn Jahren hatte ich noch nicht <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> veröffentlicht. Vor sechzehn Jahren hatte ich nicht die leiseste Ahnung, dass ich zu dem Zeitpunkt, da ich dieses hier schreibe, 330 Seiten von <em>Die Terranauten</em> geschrieben haben würde, noch wusste ich, dass ich die hundertste (2015) Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em> herausgeben würde, oder sogar, dass der Regen aufhören und ich in einer versengten und ausgetrockneten Feuerzone leben würde (obwohl mir <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sicherlich eine Ahnung davon gab). Ja, all dies, und ich bin nach wie vor wirklich gesegnet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so werden viele von Euch wissen, dass ich kürzlich von einem einwöchigen Aufenthalt an einem exotischen Ort zurückgekehrt bin: Buffalo. Was mich an dieser feuchten Stadt im Osten am meisten beeindruckt hat, war das Gras. Gras in Hülle und Fülle, das uns die Natur durch ihre sintflutartigen Regenfälle geschenkt hat, Rasenflächen, die sich ausbreiteten, so weit man sehen konnte, sobald man die Stadt verließ, und jede einzelne wurde gekrönt von einem einsamen Ritter hoch auf seinem Aufsitzrasenmäher, und der Geruch von frisch gemähtem Gras war für mich wie der von Prousts Madeleinekuchen. Ja, ja, ja, ich weiß, dass die Einwohner von Buffalo einen Preis für die grüne Üppigkeit im Sommer zahlen, einen Preis, der sich in Schnee und Eis und Matsch bemisst, aber mir, der auf der Veranda von F. und L.s Haus sitzt, keine zwei Straßen vom prächtigen Darwin-Martin-Haus entfernt, schien es das wert zu sein. Ich paddelte mit dem Kayak auf dem Buffalo River im Schatten verfallener Fabriken und sah, wie sich die Natur wieder durchsetzte, und ich fuhr mit dem Kanu an den Ufern des Ontario-Sees entlang, wo die Natur triumphierte (oder zumindest die Szene beherrschte). Ich besuchte den Talking Leaves Buchladen. Fuhr mit F.s rostfreier Mercedes-Oldtimer-Limousine hinunter nach Springville, wo Frau B. mit ihrer Highschool-Klasse wieder zusammentraf. Habe Chicken Wings gegessen. Habe zugesehen, wie Frau B. ihr Roastbeef im Brötchen verschlungen hat. Speiste bei Faso’s, (siehe das beigefügte Bild, das mir für unser 16-jähriges Jubiläum genügend festlich erschien; lasst uns doch alle zum siebzehnten dort zusammentreffen – oder vielleicht wollt Ihr lieber nach Paris?) Dabei fällt mir ein: Im März werde ich in Paris sein, wegen der Veröffentlichung von Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, und, noch etwas früher, in den Niederlanden zur Veröffentlichung der niederländischen Übersetzung desselben Romans.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Zusammengefasst ungefähr: Ich bin dankbar für die vergangenen sechzehn Jahre und freue mich auf die nächsten sechzehn, wenn wir alle das Glück haben sollten, so weit zu kommen. Schwer am Arbeiten. Der Spaß ist nicht ganz so schwer, obwohl ich daran denke, in meiner Freizeit mit dem Klettern anzufangen, mit Stierkampf und Polo. Was noch? Oh, natürlich Frau B. unterhalten – das ist mein Hauptzweck in diesem Leben, vergesst das nie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt es. Stoßt mit mir an. Willkommen, ihr Twitterer, und Euch allen viel Spaß!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/05/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 21:45:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht) ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8201" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht), aber am meisten vermisse ich meine Musik. Ich nehme weder einen i-Pod noch meinen Laptop mit, denn ich reise mit leichtem Gepäck, nur ich mit meinen beiden Umhängetaschen, vollgestopft mit Unterwäsche in verschiedenen Stadien der Sauberkeit oder Schmutzigkeit. Zu Hause begleitet mich Musik während des ganzen Tages, und sie hält mich auf eine Weise aufrecht, die mir solange nicht wirklich klar ist, bis sie mir vorenthalten wird. Unterwegs. Dort esse ich dreimal am Tag im Restaurant, wenn auch für gewöhnlich in einem sehr guten Restaurant. Aber je besser das Essen ist, desto mehr isst man, und natürlich versetzen sie alles reichlich mit Butter, Zucker und Salz, sogar Brokkoli, weshalb man immer wiederkommt. Jetzt bin ich also zu Hause. Ich habe die Frau, den Hund, den Garten, die Berge, die Hausmannskost – und das Bett, hier oben im Bild. Ich fühle mich gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und die Neuigkeiten? <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> kam wohl besser an als alle anderen meiner letzten Bücher, wurde sehr häufig besprochen und verkaufte sich gut – und verkauft sich immer noch. Wir warten nun auf die Veröffentlichung als Taschenbuch im nächsten Jahr und, wenn ich es bis dahin fertigstellen kann, die Erstveröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> im Jahr darauf, mit dem ich mich jetzt endlich wieder beschäftige. Ich muss immer mit mir kämpfen, wieder dort weiterzumachen, wo ich aufgehört habe (und nein, ich versuche gar nicht erst zu schreiben, wenn ich unterwegs bin; Schreiben ist so gut wie heilig für mich, und muss in einer geheiligten Umgebung erfolgen). Aber ich bin daran gewöhnt. Das letzte Buch, das ich in einem Rutsch zu Ende schreiben konnte, ohne Unterbrechungen durch Lesereisen im In- und Ausland, war <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, damals gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Warum das so war, weiß ich nicht mehr, aber zwischen der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> im Jahr 1995 und der von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a> und dann von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C Boyle Stories</em></a> 1998 lagen drei Jahre, und das könnte etwas damit zu tun haben. Wie dem auch sei, ich bin wieder bei der Arbeit und fange an, mich wieder in meine Figuren hineinzufühlen (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> ist ein Buch mit drei Ich-Erzählern bzw. –Erzählerinnen) und hoffe auf das Beste, also wie sich Themen und Ereignisse aus mir ergießen und mich auf das Ende hin mitreißen werden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und damit komme ich zu den Franzosen. Mein langjähriger Verlag, Grasset, hat gerade <em>Une Mort à Kitchawank</em> herausgebracht, übersetzt von Simone Arous; enthalten sind die vierzehn neuen Kurzgeschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, die in Sektion IV unter dem Titel <em>A Death in Kitchawank</em> zu finden sind, plus eine längere Geschichte, die in früheren französischen Sammlungen nicht enthalten war, <em>Die Unwägbarkeit des Wassers</em>, um dem Ganzen noch mehr Gewicht zu verleihen. Da bekommt man wirklich etwas für seine Euros. Wegen der anstrengenden 23-Städte-Tour durch Amerika war ich noch nicht bereit, zur Veröffentlichung des Buches nach Frankreich zu reisen, so wie es bei der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in Großbritannien durch Bloomsbury Anfang des Monats der Fall war. Tut mir leid, aber ich bin einfach erschöpft. Übrigens hat Grasset im letzten Frühjahr <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> in der Übersetzung von Bernard Turle herausgebracht, ich war jedoch nicht in der Lage, zur Veröffentlichung nach Paris zu fliegen, da ich hier in den USA schon für einige Sachen gebucht war, bevor ich für Paris angefragt wurde (ich habe versprochen, im nächsten März zu reisen, wenn <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, was Bernard gerade übersetzt, auf Französisch erscheint). Das Kuriose im letzten Frühjahr, als ich nicht kommen konnte, war: Anstatt nach Paris zu fliegen, um mich mit Journalisten zu treffen, meine vielen lieben alten Freunde zu sehen, exquisit zu speisen und im feinen, ruhigen und mir vertrauten Hotel in der Rue des Saints-Pères zu übernachten – alles inklusive – bin ich nach Arizona gefahren und fand mich auf eigene Kosten auf dem Salat-Fest in Yuma wieder. Ein schöner Tausch, oder?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls haben viele von Euch wohl mibekommen, dass ich inzwischen in Twitter vernarrt bin, weil mein amerikanischer Verlag (Ecco) ein Twitter-Konto für mich eingerichtet hat. Das macht mir viel Spaß, ich entwickle verschiedene Routinen, dokumentiere meinen überaus aufregenden Alltag und so weiter, aber ich weiß nicht, wie lange ich damit beschäftigt sein werde. Darüber hinaus warten wir immer noch auf die Veröffentlichung der neuen Kurzgeschichten <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> in <em>The Kenyon Review</em> und <em>Die argentinische Ameise</em> in <em>McSweeney’s</em>, während die Essays, die ich anlässlich der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> geschrieben habe, inzwischen online sind: einer über meine augenblicklichen Lieblings-Rocksongs auf der Website <a href="https://largeheartedboy.com/" target="_blank">Largehearted Boy</a> und einer über Schizophrenie auf Buzzfeed. Und schließlich enthält die aktuelle Online-Ausgabe von <em>Narrative</em> meine Erzählung über die Dürre <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, die Joe Spano am vergangenen Sonntag und am Montag bei <em>Speaking of Stories</em> hier in Santa Barbara so brillant (und urkomisch) vorgetragen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s. Erstmal. Guckt euch den Twitter-Feed an, solange er noch da ist. Und ihr Twitterer, die ihr auf dieser ehrwürdigen Seite hier vorbeischaut, um auf dem Message Board weiter zu diskutieren, seid willkommen. Wir sehen uns alle bald wieder. Irgendwo. Vielleicht in den Bergen. Und bevor ich es vergesse: Braucht jemand Ratten? Ich habe Unmengen davon.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Mai 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 01/04/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 21:13:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Habt Mitleid mit mir. Ich habe mich so sehr bemüht, die Dodgers zu kaufen, aber alles, was ich aufbringen konnte, waren 1,8 Milliarden, sodass Magic Johnson und seine Geldgeber sie stattdessen bekamen. Doch ich werde meine Sorgen ertränken, indem ich meine 1,8 nehme und alle angrenzenden Grundstücke ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/">What&#8217;s New? 01/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/03/news_153i1.jpg" alt="" width="204" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6440" />Habt Mitleid mit mir. Ich habe mich so sehr bemüht, die Dodgers zu kaufen, aber alles, was ich aufbringen konnte, waren 1,8 Milliarden, sodass Magic Johnson und seine Geldgeber sie stattdessen bekamen. Doch ich werde meine Sorgen ertränken, indem ich meine 1,8 nehme und alle angrenzenden Grundstücke hier in der Gegend kaufe, die ich kaufen kann (das wären wahrscheinlich nur zwanzig oder so bei den aktuellen Preisen), die Häuser einreiße und mit meinem langgehegten Traum beginne, den Grizzlybär wieder anzusiedeln. Und hebt nicht zweifelnd die Augenbrauen: Denkt nur, wie gut die Grizzlys gedeihen würden mit all diesen Müllcontainern hier, ganz zu schweigen von den Scharen von Rottweilern, Fahrradfahrern und Surfern. Falls das jetzt alles nach einem gewöhnlichen Aprilscherz klingt, verzeiht mir, aber ich meine es ernst.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Um noch ernster zu werden: Ich finde, es ist Zeit, Euch die Neuigkeiten zu berichten, wie ich sie letzten Monat und etwas darüber hinaus erlebt und erfahren habe. Wie viele von Euch wissen werden, habe ich einen Großteil dieser Zeit damit verbracht, mit dem Taschenbuch von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> unterwegs zu sein, auch um mich für die Lesereise für die deutsche gebundene Ausgabe zu rüsten. Die Taschenbuch-Tour hat mich in Städte geführt, in denen ich noch nicht war, darunter Wichita, Aspen und Nashville. Falls die Kombination dieser Städte seltsam wirkt, kann ich hier bezeugen, dass jede davon ihren Anteil an fanatischen Buchleuten hat und ich eine supergute Zeit nicht nur an diesen Veranstaltungsorten hatte, sondern in all den Städten, in denen ich war. An was erinnere ich mich noch außer dieser Verallgemeinerung? Nicht an viel. Aber in Aspen hatte ich die Gelegenheit, in der Woody Creek Tavern herumzuhängen, Hunter Thompsons alter Stammkneipe, sogar während ich die rund fünfzig Privatjets bewunderte, die wohl oder übel am Flughafen von Aspen geparkt waren, Zeugnisse der <em>One Percenters</em>, die ab und zu mal am Wochenende ein bisschen Skiurlaub machen wollen (wenn ich sie jetzt alle davon überzeugen könnte, einen Beitrag zur Wiederansiedlung des Grizzlybärs zu leisten, würde ich vielleicht wirklich etwas erreichen). In Wichita hatte ich die Gelegenheit, bei ungewöhnlich warmen Temperaturen (zwischen 25 und 30 Grad) am Little Arkansas River entlang zu spazieren und der Frühlingsprozession der Wasservögel zuzusehen, wie sie sich paarten, ihr Revier markierten und sich von Flügen erholten, die noch anstrengender waren als die, die ich gezwungen war zu nehmen. Wenn man unterwegs ist, findet man Trost, wo man kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Neuigkeiten angeht: Ich habe gerade die Vorabdrucke von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bekommen, die ziemlich gut aussehen. Falls vergangene Erfahrungen irgendetwas sagen, vermute ich, dass die ersten Raubkopien bereits auf ebay verkauft werden, aber ich würde meine Reinheit nicht beflecken wollen, indem ich tatsächlich nachsehe. Bei meiner Rückkehr von der Tour erwarteten mich Ausgaben von <em>El pequeño salvaje</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>) von meinem neuen spanischen Verleger Impedimenta; <em>Histories sans issue</em> (<em>Wild Child</em> minus die Titelgeschichte, die letztes Jahr einzeln als <em>L’Enfant Sauvage</em> veröffentlicht wurde) von meinem langjährigen französischen Verleger, Grasset, dessen Cover, das »Admiral« zeigt, diesen Blogeintrag ziert; und das Hörbuch von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, vom Hörverlag, gelesen von meinem alten Freund, dem berühmten und sehr coolen Jan Josef Liefers. Was gibt&#8217;s sonst noch? Oh, nur nebenbei, nehme ich an, schreibe ich zufällig an der vierten der neuen Geschichten in der aktuellen Sammlung, eine Geschichte mit dem Namen <em>Burning Bright</em>. Mehr dazu in zukünftigen Einträgen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und zu guter Letzt, was Aprilscherze angeht, wie ich hier schon früher bemerkt habe: Meine gehen in die absurde Richtung, also solche, die nicht so sehr jemanden in den April schicken, sondern die amüsieren sollen. Solche wie (beim Frühstück, die Kinder sitzen am Tisch): »Also gut, wer hat eure Großmutter in die Mikrowelle gestopft?« Oder (vor dem grünen Schirm): »Hat irgendjemand mein Bein gesehen?« Die meiner Frau neigen dazu, noch mehr zu sticheln. Ich bin vor ein paar Jahren auf sie hereingefallen, als ich es mir gerade mit der Zeitung und meinem Frühstücks-Bagel gemütlich gemacht hatte: »Hast du den platten Reifen am Auto bemerkt?« Das ist wirklich schlimm. Es gibt keinen Grund, so etwas zu tun. (Natürlich bin ich trotzdem rausgegangen und habe ihn repariert.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Viel Spaß. Und vergesst nicht zu lachen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 01. April 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2012/">What&#8217;s New? 01/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 10/06/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2005 21:17:43 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/">What&#8217;s New? 10/06/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_75i1.jpg" alt="" width="219" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8263" />Wie schon zuvor von den europäischen Messagistas berichtet, war ich etliche Zeitzonen entfernt, um Deutschland, Schweiz und Frankreich mit guter Unterhaltung zu beliefern. Das Tempo war mörderisch &#8211; wenigstens in den ersten zwei Wochen in Deutschland &#8211; und obwohl ich schon seit einer Woche zu Hause bin, habe ich mich noch nicht davon erholt. Meine Gedanken sind verworren und mein Körper ist eigensinnig, als ob ich irgend eine komische Trennung von Wahrnehmung und Körperlichkeit erfahren hätte. Ich frage mich, wieviel guten kalifornischen Weines es brauchen wird, um das Getrennte wieder zueinander zu bringen. Auf jeden Fall ist alles glatt gegangen. Die Veranstaltungen waren alle ausverkauft, und überall fanden wir eine große und enthusiastische Zuhörerschaft vor (in Stuttgart über elfhundert). Übrigens, das »Wir« in diesem Zusammenhang bezieht sich auf mich und Jan Josef Liefers, den großartigen deutschen Schauspieler, der mich auf meiner Tour begleitete (Jan Josef ist die Stimme des Hörbuches von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, wie <em>The Inner Circle</em> in Deutschland genannt wird, und er und ich lasen abwechselnd den Prolog, auf englisch und deutsch). Zweimal hatten wir als Moderator meinen alten Freund, den »coolen« David Eisermann, und ebenfalls zweimal einen anderen alten Freund, Manfred Heinfeldner, dabei. Und in Zürich hatte ich einmal mehr das Vergnügen der Zusammenarbeit mit Alexander Seibt. Was für ein Spaß! Welch Erschöpfung! Und wie hoch kann ich es der heroischen Christina Knecht vom Hanser Verlag anrechnen, die sich mächtig für meinen Überlebenskampf abrackerte?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die paar Tage in Paris habe ich damit zugebracht, Journalisten zu treffen, wegen der kommenden Veröffentlichung von <em>The Inner Circle</em> (<em>Le Cercle des initiés</em>) im September, und ich konnte eine wohltuende Stunde mit Carlos Fuentes herausschlagen, zu dem ich von einer anderen alten Freundin eingeladen worden war, der Directrice littéraire von Grasset, Ariane Fasquelle. Außerdem, und in ganz ergreifender Weise, hatte ich Gelegenheit, das Institut Des Sourds-Muets zu besuchen, in welchem der Wild-Child-Teil von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> spielt, und wo ich die marmorne Treppe hinaufstapfte, die auch einst Victor benutzt hatte. Ach ja, dann war da noch dieser Abend, mein einziger freier Abend, an dem ich eine winzige Flasche Wein und eine Stulle mit hinunter an die Seine nahm, um dort zu sitzen, zu essen, zu trinken und zu lesen &#8211; ein guter Plan, ein edler Plan, der jedoch, unglücklicherweise vom Regen unterbrochen wurde. Nicht davon entmutigt, geschlagen gegeben, ins Mark getroffen oder übermäßig gelähmt, machte ich es mir auf ein paar Pappen gemütlich, welche die örtlichen Clochards dort unter einer der Brücken liegen gelassen hatten. Während ich glücklich und zufrieden las, trank und mampfte, schlenderten Paare unter Regenschirmen an mir vorbei, auf der Suche nach feiner Küche. Sie sahen die roten Turnschuhe, den Bart, die Lederjacke und fragten sich selbst: Verschnorrt der dort Euros? Aber nein, das ist ja nur ein harmloser amerikanischer Romancier, der die Nachtluft genießt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch? An der Veröffenlichungsfront hat Viking den Zuschlag für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> bekommen (die Nachricht erreichte mich telefonisch im Hotelgarten in Köln), und wir planen eine schnelle Veröffentlichung. Beim jetzigen Stand der Dinge soll das Buch in weniger als einem Jahr erscheinen, und das ist schnell, wenn man bedenkt, dass wir im September drei Bücher herausbringen: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a> und die Taschenbuch-Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>. Bezüglich der Lesungen &#8211; ja, ich bin durch und durch ausgebrannt &#8211; aber ich werde einen Auftritt im Sommer haben und natürlich die Acht-Städte-Tour im Herbst, einschließlich eines Stopps beim New York Festival, wo ich mit einem glänzenden Schreiber auftrete, der zufälligerweise mein ehemaliger Student David Bezmozgis ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was ist dieser eine (Sommer-)Auftritt, mögt ihr Euch fragen? Wie schon im letzten Eintrag erwähnt: am Vatertag, dem 19. Juni, um 18:00 Uhr, werde ich im Hammer Museum in Westwood sein, um eine Vater/Tochter-Lesung mit Kerrie zu halten. Alle sind willkommen. Ich sehe Euch dort. Bye-bye. </p>
<p>P.S. Das Foto auf dieser Seite ist von Thomas Rabsch, der mich in Köln einlud, mit seiner kleinen Plastik-Aufblaspuppe im Edvard-Munch-Stil »Der Schrei« zu interagieren.</p>
<p>P.P.S. Erstaunlicherweise gibt es eine erste Vorabbesprechung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>. Es ist eine überschwängliche und (zum Glück) anerkennende Besprechung im <em>Kirkus</em>. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 10. Juni 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. Foto: Thomas Rabsch</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-10-06-2005/">What&#8217;s New? 10/06/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/04/2004</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2004 21:42:08 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2004/">What&#8217;s New? 26/04/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/04/news_62i1.jpg" alt="" width="201" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7723" />Es hat etwas gedauert. Tut mir leid deswegen. Aber der technische Mitarbeiter amüsierte sich in Europa und überließ mich meinen (erbärmlichen) Mitteln, unfähig meine eigene Website zu handhaben. In der Zwischenzeit hat es einige halbinteressante Entwicklungen gegeben, das Meiste davon habe ich unglücklicherweise schon wieder vergessen, aber ich werde mich nach Kräften bemühen, Euch zu geben, was Ihr wollt, braucht und erfleht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Erstens, wie versprochen, die Umschlag-Illustration für <em>The Inner Circle</em> (<em><a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/">Dr. Sex</a></em>), von den Vorabkopien, welche ich letzten Dienstag erhielt, rechtzeitig zu meinem Auftritt auf der L.A.Times-Buchmesse letzten Samstag, wo ich mit einer Kopie vor der glänzenden und hochbefriedigten Zuhörerschaft wedeln konnte. Ich hatte unseren Künstlerischen Leiter &#8211; den unerschrockenen Paul Buckley &#8211; beauftragt, ein zeitgenössisches Foto zu finden, das sowohl Romantik als auch animalische Leidenschaft erkennen lässt, evtl. eine Darstellung von Mann und Frau beim Knutschen &#8230; (welch seltsamer Ausdruck), und er fand eine sehr passende sexy Aufnahme. Gefällt mir in jeder Hinsicht sehr gut. Es entspricht exakt meinen Vorstellungen. Der unbedeutende Rest des Buches &#8211; hinter dieser Illustration &#8211; sieht ebenso gut aus. Es war unglaublich aufregend, es letztes Wochenende zum erstem Mal zu präsentieren, und ich freue mich darauf, es Euch allen im Laufe des Jahres vorzustellen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was uns zum Tourplan bringt: Ich weiß, dass wir in New York beginnen werden, bei Barnes &#038; Noble am Union Square am 13.September, und dass ein Verkaufsstart strikt nicht vor diesem Datum stattfindet. So war es schon bei <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> gehandhabt worden. Abgesehen davon tappe ich im Dunkeln. Ich werde Euch aber informieren, wenn ich herausgefunden habe, wo und wann ich in dem leidenschaftlichen Monat der wie verrückt balzenden Stubenfliegen sein werde (auf der Rückseite des Probeexemplars stand: 12-Städte-Autoren-Tour). Meiner Vermutung nach wird die Tour unwesentlich größer ausfallen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Von der Veröffentlichungsfront gibt es auch einiges zu berichten. Grasset hat soeben die <em>Livre de Poch Edition</em> vom zweiten Band meiner gesammelten Storys herausgegeben, <em>25 Histories de Mort</em>, übersetzt von Robert Pépin und Bernard Leprêtre. Ich bin besonders entzückt von dem Zitat auf der Rückseite: <em>Hénaurme, ignoble, drôle, méchant, macabre, les adjectifs manquent pour dénoncer ce formidable artiste du court.</em> Oh ja, wahrlich. Und mein deutscher Verlag informierte mich per Mail, dass die Auflage von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> in der Original-Hardcoverausgabe die 50.000-Marke erreicht hat, was vielversprechend für die Taschenbuchausgabe klingt, die, wie ich vermute, im Herbst erscheinen wird. (Die deutsche Übersetzung von <em>The Inner Circle</em> ist für Frühjahr 2005 geplant, und mein nächster Auftritt in Deutschland für Mai nächsten Jahres.) Zum Schluss: Eine weitere der neuen Kurzgeschichten &#8211; eine von den letzten drei, die für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> geschrieben wurden &#8211; ist vom <em>Playboy</em> für eine Veröffentlichung auserwählt worden; voraussichtliches Erscheinen in der August-Ausgabe. Sie heißt <em>Up Against The Wall</em> und ist die letzte Story im Kurzgeschichtenband <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>. Noch keine Nachricht gibt es bis jetzt vom Auszug von <em>The Inner Circle</em> bei Granta, obgleich er in Bälde erscheinen sollte; desgleichen <em>The Doubtfullness of Water</em> im <em>McSweeney&#8217;s</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Auf privater Ebene freue ich mich berichten zu können, dass meine Organe anscheinend weiterhin ohne allzu große Umstände vortrefflich ihre Funktionen ausüben, und obschon sich die Gräuel eines Besuchs beim Zahnarzt (oder präziser, eines Kieferchirurgen) am nahen Horizont abzeichnen, denke ich, dass ich die Gesundheit und die Ausdauer habe, um das nächste Projekt anzugehen. Ein Roman. Schauplatz Gegenwart. Recherchen gehen geschwind voran. Neugierig? Keine Angst &#8211; ist das Projekt einmal in Schwung gekommen (gründlich und endgültig, aus eigenem Antrieb und eigenem, wesentlichen Aroma), werde ich es Euch enthüllen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Doch fürs Erste verlangt der Garten Widmung, die Wellen brechen sich am Ufer und die Geier ziehen ihre Kreise über die Santa Ynez Mountains. Meine Zeit mit Euch ist um. Adios, Messagistas, Lurkeristas und ähnliche nicht-spezifizierte Feasters. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2004 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2004/">What&#8217;s New? 26/04/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/06/2001</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2001 21:58:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2001/">What&#8217;s New? 26/06/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/06/news_26i1.jpg" alt="" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5937" />So, jetzt bin ich endlich wieder zurück, und ich danke Euch allen für Eure Geduld. Die Tournee war zum größten Teil sehr erfreulich, jedoch total anstrengend, und ich habe die vergangenen zwei Wochen damit verbracht, mich zu erholen und mich wieder in die Arbeit zu stürzen. Aber bevor wir uns den wirklichen Neuigkeiten widmen, lasst mich von der Reise berichten. Als erstes möchte ich erzählen, dass das wirklich und wahrhaftig ich war, der im Senckenberg-Museum in Frankfurt Daniel Cohn-Bendit von den Grünen getroffen und danach für ein Interview mit Oliver Becker von 3Sat zusammengesessen hat. Wobei mir vorher gar nicht klar war, dass ich dort einen Zwischenstopp einlegen würde, auf meinem Weg zur ausverkauften und recht seltsamen Lesung mit Frage und Antwort im Alten Schützenhaus in Stuttgart. Eine weitere Überraschung war das St. Malo Literatur-Festival. Mein Plan für Deutschland endete mit der ziemlich knappen Formulierung: Abflug München 13:10; Ankunft Paris 14:50. Es war wie so eine Art Friedensübereinkunft, die Deutschen übergaben mich den Franzosen, und ich war lediglich ein Bauer in ihrem Spiel. Jedenfalls fügte sich dann alles wunderbar und ich hatte zwei ganze Abende in St. Malo (siehe Foto, geschossen von Sophie Bassouls von der Foto-Agentur Corbis-Sygma). Das war auch sehr wichtig, zwei Nächte am gleichen Ort, denn so konnte ich endlich meine Unterwäsche waschen lassen (deshalb der zufriedene Gesichtsausdruck auf Sophies wunderschönem Foto; so grinst nur ein Mann in blitzsauberen Unterhosen). Ich durfte dem brillianten Robert Louits auf der Bühne ein Interview geben und am nächsten Tag an einer Podiumsdiskussion zusammen mit zwei alten Freunden teilnehmen, Bill Kittredge und Jon Jackson, zum Thema »der amerikanische Traum«, was auch immer das sein mag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;All das erzähle ich nur, um die Spannung zu erhöhen und Euch zum wahren Höhepunkt der ganzen Reise hinzuführen: Jef Tombeur. Genau, der Jef Tombeur, der Mann der Stunde, ruhmreich im Message-Board und als Übersetzer. Jef war in Superstimmung, was Ihr sicherlich gerne hört. Tatsächlich war seine Stimmung so super, dass er demonstrierte, wie man sich nachts durch den Pariser Verkehr kämpft, wenn man bei Rot über die Straße gehen will: einfach die Augen schließen und die Arme weit ausbreiten. Was ich Euch nicht erzählen werde: Als man ihm deswegen Vorhaltungen machte, erklärte er, wäre eine Frau hinter einem der vielen Scheinwerferpaaren, würde er sich geehrt fühlen, von ihr überfahren zu werden. Es ging wahrlich wild und ausgelassen zu.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Essen? Oh ja, Essen gab es überall, und wir speisten von den Ufern der Aare in Bern bis zu den Ufern der Garonne in Toulouse (wenigstens nehme ich an, dass es die Garonne war). Aber all das liegt weit in der Vergangenheit, ist über zwei Wochen her. Was also gibt’s Neues? Armin Abmeier hat gerade den vierten Band seiner Serie von illustrierten Heften meiner frühen, nicht in Sammelbänden erschienenen Erzählungen herausgebracht. Diese hier heißt <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-hardrock-himmel/"><em>Der Hardrock-Himmel</em></a>, eine bizarre Geschichte aus den späten Siebzigern, die ich öfter auf der Bühne vorgelesen habe, weil in ihr überaus alberner Falsettgesang vorkommt. Ich habe noch keine Exemplare, aber wenn ich sie habe, werde ich Euch den Verlag posten und außerdem Informationen über den sehr begabten Illustrator liefern. Davon abgesehen ist hier alles ruhig. Ich schreibe wieder und halte mich für ein Weilchen bedeckt in Erwartung der Herbst-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>. Und ich freue mich darauf, die Website auf den neuesten Stand zu bringen und mich erneut in den großen Topf des Message-Board zu begeben. Darüber hinaus springen die Fische, die Baumwolle steht hoch, und ja, oh ja, <em>the livin‘ is easy</em>.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. Juni 2001 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: Sophie Bassouls, Corbis-Sygma</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2001/">What&#8217;s New? 26/06/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>What&#8217;s New? 23/05/2001</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-23-05-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2001 17:56:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele von Euch werden es wissen: Ich bin gerade zurück vom New Yorker Festival, wo ich das Vergnügen hatte am Freitag abend mit Donald Antrim zu lesen, in Joe’s Pub im Public Theater, und dann am Samstagabend nach Graham Parker beim Dylan-Fest aufzutreten. (Nein, Bob ist nicht aufgetaucht.)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-23-05-2001/">What&#8217;s New? 23/05/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/05/news_25i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-5906" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/05/news_25i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/05/news_25i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Viele von Euch werden es wissen: Ich bin gerade zurück vom New Yorker Festival, wo ich das Vergnügen hatte am Freitagabend mit Donald Antrim zu lesen, in Joe’s Pub im Public Theater, und dann am Samstagabend nach Graham Parker beim Dylan-Fest aufzutreten. (Nein, Bob ist nicht aufgetaucht.) Ich habe es darüber hinaus geschafft, zwei der Veranstaltungen als Zuschauer beizuwohnen: Bill Bufords vergnüglichem und urkomischem Interview mit Bill Bryson auf der Bühne, und der Podiumsdiskussion über das Schreiben von Memoiren, mit Bill Buford als Moderator und Frank McCourt, Martin Amis, Dave Eggers and Mary Carr. Allen hat es viel Spaß gemacht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Leider bin ich ziemlich erledigt, mit Jetlag und Halsschmerzen, jetzt, am Vorabend meiner Abreise nach Europa für die lang erwartete und sicher sehr anregende Tournee mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>. Ich liste unten auf, was mir an Veranstaltungsorten und –zeiten bekannt ist, aber man sagte mir, alle deutschen (und Schweizer und österreichischen) Auftritte seien bereits ausverkauft. Trotz alledem, Ihr Hardcore-Fans, Ihr könnt Euch immer noch draußen herumtreiben und Literflaschen in braunen Papiertüten herumreichen und die prächtige Szene genießen. Hier der Tourplan:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>26.5.: Bern, 20:00 Uhr, Buchhandlung Stauffacher, Splendid Palace,<br />
von-Werdt-Passage 8, 3001 Bern (Musiker der CD vom letzten Jahr werden mit mir zusammen auftreten.)</li>
<li>27.5.: Wien, 18:00 Uhr, Amadeus im W3, Landstrasser Hauptstraße 28, 1030 Wien</li>
<li>28.5.: Berlin, 20:00 Uhr, Dussmann das Kulturkaufhaus, Friedrichstraße 90, 10117 Berlin</li>
<li>29.5.: Köln, 20:00 Uhr, Mayerische Buchhandlung, Neumarkt 2, 50667 Köln</li>
<li>30.5.: Stuttgart, 20:30 Uhr, Altes Schützenhaus, Burgstallstraße 99, 70199 Stuttgart</li>
<li>31.5.: München, 20:00 Uhr, Muffathalle, Zellstraße 4, 81677 München</li>
<li>5.6.: Straßburg, Librairie Kléber</li>
<li>6.6.: Paris, FNAC Montparnasse</li>
<li>7.6.: Toulouse, Librairie Ombres Blanches</li>
<li>8.6.: Montpellier, Librairie Sauramps</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss, für Euch Messagistas: Ich bedaure sehr, mich in letzter Zeit nicht an den heftigen und nicht so heftigen Diskussionen im Message Board beteiligt zu haben. Ich hoffe, nach meiner Rückkehr wieder eine aktivere Rolle zu spielen und meine Beiträge zu dieser Website zu aktualisieren. Außerdem hoffe ich, den Rest des Sommers an meinem neuen Roman arbeiten zu können und so viel wie möglich davon vor der Herbst-Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> zu erledigen. Und so wünsche ich Euch erstmal Viele Grusse. Oh ja, und Amitiés. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 23. Mai 2001 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-23-05-2001/">What&#8217;s New? 23/05/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 25/04/2001</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-04-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2001 20:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsüberlastung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sandye Utley]]></category>
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		<category><![CDATA[Schluss mit cool]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[The New Yorker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum Ihr so lange nichts von mir gehört habt? Ganz einfach: Arbeitsüberlastung. Ich hatte so viel zu tun, ich kam noch nicht mal dazu im Garten Gräben auszuheben, oder (allzuviele) Felssteine aus den Bergen herunterzuschleppen, wirklich ein miserabler Zustand. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-04-2001/">What&#8217;s New? 25/04/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/04/news_24i1.jpg" alt="" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5882" />Warum Ihr so lange nichts von mir gehört habt? Ganz einfach: Arbeitsüberlastung. Ich hatte so viel zu tun, ich kam noch nicht mal dazu im Garten Gräben auszuheben, oder (allzuviele) Felssteine aus den Bergen herunterzuschleppen, wirklich ein miserabler Zustand. Und warum hebe ich Gräben aus? Damit ich sie wieder auffüllen kann. Und warum schleppe ich Felsen? Damit ich sie mit einem großen Hammer in ganz kleine Stücke zertrümmern kann. Aber genug davon. Ich sitze hier heute abend in einem Zustand der fortgeschrittenen Entspannung, während das Semester dem Ende entgegengeht, und ich fühle mich sehr wohl mit der Aussicht, fast drei ganze Wochen nirgendwohin reisen zu müssen. Am Ende dieser Phase werde ich, wie Ihr wohl wisst, in die große heulende Todesfalle aus Stahl steigen und von dannen fliegen, nach New York. Wie Sandye die Messagistas schon informiert hat, werde ich dieses Jahr wieder in Manhattan wegen des <em>New Yorker</em>-Festivals weilen und zusammen mit Donald Antrim am Freitag, den 18. Mai um 19 Uhr lesen, in Joe’s Pub im Public Theatre in der Lafayette Street 425. Die Ausgabe vom 9. April dieser Zeitschrift führt folgende Nummer für weitere Informationen an: 1-877-847-TNYF, außerdem die Website <a href="https://www.newyorker.com/" rel="noopener" target="_blank">www.newyorker.com</a>. Ich weiß über all das nichts Genaues, bis ich hinter den Kulissen stehen werde und jemand mir einen Stoß versetzt. Aber vielleicht lese ich ja auch <em>Nicht zimperlich</em>, eine Geschichte, die von einem herz-zerreißenden Gefecht in dem andauerndem Kampf zwischen Männern und Frauen erzählt. Ich habe sie noch nie vorgelesen, das macht bestimmt Spaß. Das ist doch mal was Neues, oder? Wie ich schon mal erzählt habe, werde ich Ende Mai, Anfang Juni nach Deutschland, in die Schweiz, nach Österreich und Frankreich reisen aus Anlass der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/" rel="noopener"><em>Ein Freund der Erde</em></a> in diesen Ländern, und ich poste Genaueres über die Termine, sobald ich diese habe (der Post vom 15. Februar gibt Euch eine ungefähre Vorstellung vom Zeitplan, und soweit ich weiß, ist der immer noch aktuell. Der Auftritt in Köln ist jedoch ausverkauft, wie ich gehört habe.) Mein deutscher Verleger, der <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/" rel="noopener" target="_blank">Hanser Verlag</a>, hat mir mitgeteilt, dass <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/" rel="noopener"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sehr gut gestartet ist und ein paar starke Rezensionen bekommen hat.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/04/news_24i2.jpg" alt="" width="187" height="300" class="alignright size-full wp-image-5883" />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wir haben uns für ein Titelbild für <em>After the Plague</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/" rel="noopener"><em>Schluss mit cool</em></a>) entschieden, das ich Euch hier vorstelle, ebenso das Foto für den Innenumschlag, das letzte Woche von meinem Freund Pablo Campos geschossen wurde. Für den sehr anregenden Hintergrund sorgt eines von Pablos neuesten Gemälden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und während die Nacht voranschreitet und die Grillen langsam lauter und lauter werden, kehre ich nun zu dem zurück, was ich die vergangene Stunde schon gemacht habe: Die Los Angeles Dodgers ohne Ton gucken und dabei mit großer Freude James Atlas‘ Biographie über Saul Bellow lesen, auf die mich eine tolle Besprechung im Harper’s Bazaar vom (letzten?) Monat aufmerkam gemacht hat. Übrigens, was ich am meisten an literarischen Biographien schätze, ist die Schilderung der frühen Jahre künstlerischen Bemühens, Jahre, in denen man die Armut erträgt, in denen man seine Frau schlägt, seinen Hund quält und von Kritikern beschimpft wird, denn ich weiß, schlussendlich wird der Künstler triumphieren, wenn auch nur für einen sehr kurzen, aber unendlich süßen Atemzug der Zeit. Ihr Messagistas, wo Ihr auch sein mögt, <em>guten Abend</em>.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. April 2001 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-04-2001/">What&#8217;s New? 25/04/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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