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	<title>Ratten Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Ratten Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 28/09/2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 21:24:55 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6832" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_275i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich habe seit meiner letzten Mitteilung einige Meilensteine erreicht: Meine zwölfte Geschichtensammlung, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, ist herausgekommen, und ich bemühe mich währenddessen auch schon, neue Geschichten zu schreiben; und ich habe Ratte Nummer 300 (gezählt über die letzten fünf Jahre) lebend gefangen und in die nahen Berge gebracht, was die dortigen Kojoten sehr zu schätzen wissen. Ich habe nichts gegen die Ratten – sie waren vor mir in diesem Haus und werden sich noch lange nach mir in seinen Wänden tummeln – aber sie neigen dazu, auf den Kabeln der Autos herumzukauen, was Tausende Dollar an Reparaturkosten zur Folge hat, ganz zu schweigen davon, dass sie in die Frühstücksflocken kacken. Deswegen die Deportation. Ich verwende eine Havahart-Lebendfalle und bestücke sie mit Skippy Superchunk Erdnussbutter. Oh, was haben Ratten für einen Verstand! Man kann eine mit einer Schnappfalle töten, aber die anderen beobachten das und werden besagte Falle in Zukunft meiden; aber mit einer Lebendfalle sehen sie lediglich, wie ihre Schwester, Mutter, ihr Vater, Bruder, Onkel oder Opa völlig unversehrt Erdnussbutter mampft. Und wenn sie oder er am folgenden Abend verschwunden ist, nun, es gibt seltsamere und grausamere Dinge in einem Rattenleben; und falls die Erdnussbutter erneut auftaucht, wie kann die nächste Ratte da widerstehen? (Für weitergehende Lektüre siehe meine Geschichten <em>Dreizehnhundert Ratten</em> und <em>Der Flüchtling</em>.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und nun zu den Geschichten. Den Leuten scheinen sie zu gefallen. Ich hoffe nur, es kommt nicht zu Aufständen in den Buchläden, wenn das Buch ausverkauft ist, schließlich stehen die Feiertage vor der Tür, und die Menschen wollen dringend etwas anderes lesen als deprimierende Nachrichten über die Klimakatastrophe und die Einschüchterungsmethoden der extremen Rechten, womit wir jeden Tag konfrontiert werden. Also: erfreut Euch daran. Inzwischen habe ich vier neue Kurzgeschichten geschrieben, seit ich den neuen Roman, <em>Blue Skies</em>, abgeliefert habe, der im Frühjahr herauskommen wird. Wie ich schon letzten Monat erwähnt habe, wird die erste Geschichte, <em>Princess</em>, in einer der nächsten Ausgaben des <em>New Yorker</em> erscheinen. Genießt sie ebenfalls.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darüber hinaus verlaufen meine Tage auf ruhige, erholsame Art, und ich nutze den Strand ein paar Tage die Woche, fast immer ganz für mich allein, allerdings leistet mir Dr. Boyle der Jüngere Gesellschaft, wenn das Krankenhaus ihm für ein paar Minuten frei gibt, was recht selten vorkommt, und er sich von L.A. auf den Weg hierher macht. Frau Boyle? Vergesst es. Sie hasst das Meer, den Strand, die Sonne – und wenn sie mich begleiten wollte, müsste sie vom Sofa aufstehen. Aber wir trinken durchaus Wein zusammen, sitzen im Garten und sehen zu, wie sich abends das Licht verändert, während wir auf den Herbst zusteuern, der »Zeit der Feuchte und der Fruchtbarkeit«, wie Keats es ausdrückte, und vergebens auf Regen warten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und schließlich hat mein älterer Sohn Milo die Website <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">tcboyle.com</a> aktualisiert, damit die Benutzung leichter ist und man den Text auch wirklich ohne Lupe auf dem Handy lesen kann. Milo hat die Website für mich 1999 erstellt, als er noch zur Schule ging. Damals war sie sehr bedeutend – alle, die sich über Literatur informieren und austauschen wollten, haben sich dort versammelt – aber mit dem Aufkommen der sozialen Medien wurde sie weniger wichtig. Leider mussten wir mit der neuen Ausgestaltung das Message Board aufgeben, weil es schwer wurde, es zu kontrollieren, mit den ganzen Pornbots, den Politicobots und den ganz normalen Botbots. Ich blicke wehmütig zurück auf all die Jahre voll von anregenden und lustigen Gesprächen mit den vielen guten Freunden, die ich durch das Forum gewonnen habe: DMAC, Sandye Utley, Robb Kunkel, Eric Eyre, Kaytie, Lynn, Fons, den Toadster und so viele andere. Ich hoffe, sie sind auch auf <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a> mit dabei, was ich mir auch von Euch allen erhoffe, und halten die Gespräche am Laufen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao fürs Erste.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. September 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-09-2022/">What&#8217;s New? 28/09/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 05/07/2019</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-05-07-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2019 14:38:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe das unten stehende vor zwei Wochen auf Goodreads gepostet, und ich präsentiere es Euch jetzt hier, mit dem Zusatz, dass sich seitdem, zum Glück, nichts geändert hat, außer der Zahl der Ratten und der geschriebenen Seiten (224 bzw. 77).  Summertime, Leute. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-07-2019/">What&#8217;s New? 05/07/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/07/tcboyle-wn050719.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2847" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/07/tcboyle-wn050719.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/07/tcboyle-wn050719-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich habe das unten stehende vor zwei Wochen auf Goodreads gepostet, und ich präsentiere es Euch jetzt hier, mit dem Zusatz, dass sich seitdem, zum Glück, nichts geändert hat, außer der Zahl der Ratten und der geschriebenen Seiten (224 bzw. 77).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Summertime, Leute. Mein Vater war niemals reich, die Baumwolle steht weder hoch noch tief und Katzenwelse springen selten. Ganz besonders hier in der Halbwüste an der kalifornischen Küste. Was ich hier mache, ist ganz einfach ausruhen und mich wieder reinfinden in eine friedliche und produktive Routine, wobei mir nur ein kurzer Ausflug nach Vancouver bevorsteht und dann ein Aufenthalt in den Bergen und im Herbst, zur Ablenkung, ein Trip nach New York. In der Zwischenzeit herrscht Friede &#8230;</p>
<p>Folgendes habe ich gestern gemacht, und es zeigt, wie ich mich ins richtige Leben zurückfinde, nach dem Stress und der Belastung auf Tour:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aufgewacht kurz vor sechs durch die Verabreichung einer feuchten und kalten Nase an meiner Wange (vom Hund, nicht von Frau Boyle). Mit dem Hund ungefähr eine Meile gegangen. Ich habe den Vögeln gelauscht, während der Hund gewissenhaft pisste und auf seine Pisse und auf die Pisse und Kacke anderer nie gesehener und noch schlafender auswärtiger Hunde kackte. Küche sauber gemacht und NPR (National Public Radio) gehört, einen Bagel gegessen, Zeitung gelesen, zur Arbeit gegangen (seht bei Twitter die photographischen Beweise dieser Aktivitäten). Die Arbeit schritt zügig voran, der Roman, an dem ich schreibe, ist jetzt bei 70 Seiten. Dann eine Wanderung hoch in die Berge um Ratte Nummer 222 abzuliefern, die mir in der Nacht davor in die Falle gegangen ist, gefolgt von der Rückkehr nach Hause und einer Stunde heftiger Gartenarbeit, dann schön im Garten sitzen bei einem Buch und einem Glas Wein, dann zu Hause Abendessen, von mir gekocht. Ein bisschen Baseball im Fernsehen (die Los Angeles Angels), mit ausgeschaltetem Ton, während ich den New Yorker durchlas. Witzelte ein bisschen mit Frau B. herum. Noch mal aufgeräumt. Mit dem Hund gegangen. Zu Bett gegangen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Willkommen im glamorösen Leben eines international gefeierten Stars der Literatur.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 05. Juli 2019 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-07-2019/">What&#8217;s New? 05/07/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/10/2018</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 10:19:34 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2018/">What&#8217;s New? 31/10/2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/boyle-wn-311018.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2382" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/boyle-wn-311018.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/boyle-wn-311018-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p><em>Mais, où sont les citrouilles d&#8217;antan?</em> Das frage ich mich, während ich für das alljährliche Halloween-Porträt posiere, mit einem Paar frischer und noch nicht ausgehöhlter Exemplare. Es ist zu warm hier, zu trocken, und die Nächte ziehen sich hin, weil die Sommerzeit bis Halloween geht und nicht vorher endet, so wie früher. Nichtsdestotrotz bewahre ich mir Halloween wegen des Zaubers, den es für mich hatte, als ich Kind war, und ich habe vor es zu feiern, indem ich an der Ghost-Village-Road-Feier im unteren Dorf teilnehme, bei der Hunderte von Kindern von Geschäft zu Geschäft ziehen, Süßes sonst gibt&#8217;s Saures, und Frau B. und ich unsere Masken spenden und in die Nacht hinaus heulen. Wenn dies so ganz anders abläuft als in unserer Kindheit, um so schlimmer &#8211; ich werde mich mit Wordsworth trösten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Herbst war gut zu mir. Seit ich letzten Monat aus den Bergen zurückgekommen bin, hab ich viel gelesen und mir Notizen gemacht für meinen nächsten Roman, und ich hab meine Reisen auf kurze Trips in die Umgebung beschränkt, nachzulesen in meinen täglichen Twitternachrichten. Zwischenzeitlich habe ich einige der Erzählungen und die Roman-Auszüge durchgesehen, in Vorbereitung auf die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-licht/"><em>Das Licht</em></a> Anfang nächsten Jahres. Die Zeitschrift Esquire wird die neue Erzählung <em>What&#8217;s Love Got To Do With It?</em> im März veröffentlichen. Narrative bringt den Auszug <em>The Session</em> und The Kenyon Review <em>Bicycle Day</em>, was als Auftakt zum Roman dient, und wo die Ereignisse im Zusammenhang mit dem ersten LSD-Trip auf diesem Planeten geschildert werden, eingenommen von dem Mann, der die Droge als erster synthetisiert hat, Albert Hofmann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die größte Neuigkeit ist jedoch, jedenfalls von einem denkbaren Standpunkt aus, dass Ratte Nummer 200 aufgetaucht ist und um eine Reise in die umliegenden Berge gebettelt hat, wo die Kojoten schon das Lied ihrer Ankunft singen. Wie Dave LaJoy aus <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> bin ich so was wie ein Rattenfreund geworden, trotz der Tatsache, dass diese undankbaren und trügerischen Nager neulich ein Loch in eines der Redwood-Bretter unseres Hauses genagt haben, um aus einer Ecke des Kellers eine Ratten-Latrine zu machen, bevor sie darangingen, an den Kabeln von Frau B.&#8217;s Auto herumzukauen, nach der Melodie eines 4500 Dollar-Schadens. Klar, wenn sie sich entschließen würden, en masse, anderswo zu wohnen (zum Beispiel in den Häusern und Kraftfahrzeugen von Euch, die ihr dies hier lest), ich würde sie nicht vermissen. Ich werde oft gefragt, wie es kommt, dass diese wohlhabende vorstädtische Enklave so anziehend für Ratten ist, und ich kann mir vorstellen, dass sie aus den gleichen Gründen wie wir hier sind: die angenehmen Temperaturen, die lauen Seewinde, der Überfluss an allem, was Mensch und Ratte nur wünschen können, von Escargots und prallen Valencia-Apfelsinen bis hin zu Bioplastic-ummantelten Kabeln. So ist nun mal das Leben auf der Erde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss nur noch dies: Ich werde in der ersten Dezemberwoche für eine Lesung eine kleine Reise nach Iowa City unternehmen, schon in Vorbereitung auf die Tour für den neuen Roman, sowohl hier (im April) als auch in Europa (im Februar). Ich habe den Winter in Iowa nicht mehr erlebt, seit ich vor vielen Jahren als Student in der Schreibwerkstatt war, aber trotz der Erderwärmung erwarte ich ein wenig kühlere Temperaturen als die, an die ich mich hier in Santa Barbara gewöhnt habe. Ich werde vorbereitet sein, im gleichen Outfit wie früher: rote Converse, schwarze Jeans, Kapuzenpulli und Lederjacke. Pustet, ihr Winde, und macht dicke Backen!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Happy Halloween, Ihr alle!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Oktober 2018 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 03/06/2018</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-03-06-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 08:27:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal müssen sich sogar fanatische Menschen ausruhen, und das war auch im Laufe des vergangenen Monats bei einem ganz speziellen Fanatiker der Fall. Der Spätfrühling hat sich eingerichtet, die Ratten gedeihen, das Dorf erholt sich von der Katastrophe im Januar, und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-03-06-2018/">What&#8217;s New? 03/06/2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/06/whatsnew030618.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2181" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/06/whatsnew030618.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/06/whatsnew030618-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Manchmal müssen sich sogar fanatische Menschen ausruhen, und das war auch im Laufe des vergangenen Monats bei einem ganz speziellen Fanatiker der Fall. Der Spätfrühling hat sich eingerichtet, die Ratten gedeihen, das Dorf erholt sich von der Katastrophe im Januar, und ich hatte die große Freude und das Privileg, absolut nirgendwohin zu müssen. Das ist super. Viele von euch wissen ja, dass ich eine gewisse Routine einhalten muss um zu schreiben, und diese Routine hat sich im letzten Monat ganz ruhig und friedlich eingestellt. Wie ich schon in meinem <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-02-04-2018/">Schreiben vom 2. April</a> erwähnte, arbeite ich gerade an meinem dreißigsten Buch, einer Sammlung von Erzählungen, die auf den nächsten Roman folgen soll, den ich mir jedoch immer noch nicht so recht vorstellen kann. Ich hoffe, ich kann im Herbst anfangen, darüber nachzudenken, vielleicht. Jetzt arbeite ich gerade an der vierten Erzählung in der aktuellen Sequenz mit dem Titel <em>Asleep At the Wheel</em>, die sich mit unserer fahrerlosen Zukunft befasst. Die anderen sind <em>The Apartment</em>, <em>I Walk Between The Raindrops</em> und <em>What’s Love Got To Do With It?</em>. Ich werde euch sicherlich davon unterrichten, wo und wann sie im Druck erscheinen. (<em>Raindrops</em> wird im <em>New Yorker</em> abgedruckt, und zwar ist das für irgendwann nächsten Monat geplant).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Trotz alledem werde ich bald in den großen Vogel steigen und nach New York fliegen und die Veranstaltung <em>Selected Shorts</em> mitmoderieren, im Symphony Space mit A.M. Homes. Ein schneller Trip, und fertig. Und dann zurück zu der Gleichförmigkeit der Tage hier zu Hause, einer Gleichförmigkeit, die ich sehr wertschätze. Und danach hoffe ich, eine Weile auf meinem Berg im Sierra National Monument zu bleiben, um zu schreiben und zu schreiben und noch mehr zu schreiben, während ich Zwiesprache mit der Natur und meinen vielen guten <em>compadres</em> halte, die dort oben das ganze Jahr über leben. Bleibt dran. Und werft mal einen Blick auf <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener noreferrer" target="_blank">meine Twitter-Nachrichten</a>, um über meine Abenteuer in New York und hoch oben in den Sierras auf dem laufenden zu sein (auch photographisch).</p>
<p>P.S. Das beigefügte Photo zeigt Ratte Nummer 185 in all ihrer Nager-Herrlichkeit, kurz vor ihrer Taxifahrt hoch in die Berge und ihrer Freilassung mitten zwischen den verwüsteten Felsen, dem verbrannten Gestrüpp und den scharf gestellten Geruchsorganen der Kojoten (die sehr wahrscheinlich inzwischen wohl ziemlich ausgehungert sind). Ich wünsch&#8216; ihr viel Glück. Und möge sie ein produktives Rattenleben leben, weit weg von den düsteren Gefilden meiner Kellerräume.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 03. Juni 2018 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-03-06-2018/">What&#8217;s New? 03/06/2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/04/2016</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2016 21:36:22 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/04/news_202i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8622" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/04/news_202i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/04/news_202i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie diejenigen von Euch, die meinem Twitter-Feed folgen, wissen werden, bin ich gerade von einem Aufenthalt in der Wüste zurückgekehrt. Dort konnte ich über die kargen und verdorrten Geheimnisse des Lebens nachdenken und gleichzeitig eine Übung in Askese vollziehen, nämlich in der Wüste auf Dessert zu verzichten, obwohl Dessert nicht zu den Dingen gehört, vor denen ich desertiere. Allerdings bemerkte einer meiner Freunde gegenüber K., die es dann mir gegenüber erwähnte, dass ich so glücklich wirke wie schon lange nicht mehr. Das überraschte mich, aber ich schätze, wir müssen dies meinen immer ausgefeilteren schauspielerischen Fähigkeiten zuschreiben. Während ich nach außen die Rolle eines dynamischen und fröhlichen Menschen spiele, fürchte ich, dass ich innerlich verdorrt bin, emotional und intellektuell erschöpft von der Absurdität und der Heuchelei in unserem Alltag, in dem wir so leben, als würde der Tod uns niemals ereilen (»Du kannst mich die ganze Zeit von oben herab behandeln/Und du kommst vielleicht auch nie zu mir/MutterErde wartet auf dich/Es gibt eine Schuld, die du begleichen musst/Egal, wie reicht du bist/Egal, was du wert bist/Im Endeffekt musst du zurück zu Mutter Erde«). Doch wenn ich Tracy Nelson diese Zeilen singen hören, reißt mich das sofort aus diesen Gedanken. Sing den Blues. Lebe den Blues. Nimm den Blues geradewegs mit ins Grab.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tatsächlich habe ich vor einigen Tagen eine gute Freundin verloren. Ariane Fasquelle war im vergangenen Vierteljahrhundert meine Lektorin bei Éditions Grasset, und sie war eine Frau voller Anmut, Schönheit und Talent, die die Stadt der Lichter bei jedem meiner Besuche noch strahlender machte, und die Sonne heller scheinen ließ, wenn sie mich hier in Kalifornien besuchte. Ich werde sie vermissen. Und ich schätze die Stunde sehr, die wir letzten Monat in Paris miteinander verbracht haben. Wir schwelgten in Erinnerungen. Wir tranken Wein. Und wir nahmen Abschied voneinander. So sind die Tage und die Stunden und die Minuten unseres Lebens.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Für mich und für diejenigen unter Euch, die mit meinen monatlichen Ergüssen vertraut sind, geht das Leben weiter, zumindest vorerst. Deshalb werde ich die Stimmung hier etwas aufhellen, indem ich Euch erzähle, wie das von der Dürre heimgesuchte Kalifornien mir nach Arizona wie der Amazonas vorkam, und wie ich dadurch neu belebt wurde und mich wieder dem Schreiben von Kurzgeschichten gewidmet habe, und ich versuche, die fünfte in der Reihe der neuen Geschichten zu finden. Bisher gibt es zusätzlich zu den fünf Erzählungen, die ich vor Beginn von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> fertiggestellt habe, vier neue, die seit Januar entstanden sind: <em>Ein Tod weniger</em>, <em>Surtsey</em>, <em>Jesus der Krieger</em> und <em>Der Flüchtling</em>. Es hat mir Freude bereitet sie zu schreiben. Und ich hoffe, dass sie zu gegebener Zeit an verschiedene Zeitschriften gehen und dass Ihr sie dann gedruckt sehen werdet und Ihr Freude daran habt, sie zu lesen. So wie es jetzt aussieht, hätte ich es gern, dass noch zwei oder drei weitere auftauchen, bevor ich mich irgendwann im Laufe dieses Jahres dem nächsten Roman zuwende. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Inzwischen habe ich die Vorabexemplare von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> erhalten, und das ist für mich ziemlich aufregend (siehe den Twitter-Eintrag vom 26. April, der diese Aufregung illustriert). Es sind noch sechs Monate bis zur Veröffentlichung, aber sowohl mein Lektor als auch der Pressesprecher bei Ecco sind der Meinung, dass die frühzeitige Herausgabe der Vorabexemplare ihre Begeisterung für das Buch ausdrückt, und so hoffen sie, dass diese Begeisterung an einen größeren, wenn auch ausgewählten Kreis einflussreicher Leser weitergegeben wird. Was öffentliche Auftritte angeht, so danke ich all jenen unter Euch, die Anfang dieses Monats meine Veranstaltung beim L.A Times Book Festival besucht haben, bei der ich nach einer lebhaften Einführung durch Tom Curwen aus <em>Wiedererleben</em> vorgelesen habe. Der einzige Auftritt, der noch ansteht, wird am Montag, dem 2. Mai im Newman Center for the Performing Arts in Denver sein, das 900 Plätze bietet. Ich weiß nicht, ob es noch Karten gibt, aber ihr könnt ganz sicher sein, dass zumindest ich Zutritt haben werde (das heißt, wenn die Piloten, das Flugzeug, das Wetter und das Schicksal es erlauben).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss möchte ich Euch über die aktuelle Ratten-Situation hier auf dem Laufenden halten, da das Einzige, was wirklich zählt, das ist, was wir der Zukunft hinterlassen (siehe meinen Brief an die Ratten der Zukunft auf der Website <a href="https://www.capradio.org/news/insight/2015/11/19/insight-111915b/" target="_blank">»Letters to the Future«</a>), und so präsentiere ich Euch dieses beeindruckende Porträt von Ratte Nr. 104, kurz vor ihrer Freilassung in den Santa Ynez Bergen. Alle einhundertundvier wurden in den letzten zweieinhalb Jahren hier auf meinem Grundstück lebend gefangen. Wie Dave LaJoy lehne ich Gift ab, das nicht nur grausam zu den betroffenen Tieren ist, sondern auch in verheerender Weise die Nahrungskette hinaufsteigt (so wurde Beispiel der in den Santa Monica Bergen lebende Berglöwe bereits zweimal betäubt und entgiftet). Jedenfalls ist Schönheit immer dort, wo du sie findest. Viel Spaß.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. April 2016 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
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		<title>What&#8217;s New? 29/02/2016</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 22:46:42 +0000</pubDate>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8563" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_200i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wenn ich mir mein Geburtsdatum hätte aussuchen können, dann hätte ich dieses gewählt. Der Geburtstag würde sich nur alle vier Jahre blicken lassen, ich wäre immer noch ein Teenager, übersät mit Akne, während mein Adamsapfel wächst und wächst. Von Nachteil wäre es natürlich, dass ich mich gezwungen fühlen würde, wieder einige der fragwürdigen Verhaltensweisen dieser Lebensphase an den Tag zu legen, wie zum Beispiel mörderischen Fahrstil, exzessives Herumexperimentieren mit bewusstseinsverändernden Substanzen, und ich würde mir ständig den Kopf einschlagen an den scharfen Kanten dieser Welt. Der Ich-Erzähler von <em>Greasy Lake</em> drückt es so aus: </p>
<blockquote><p><em>»Es gab eine Zeit, da Höflichkeit und eine gewinnende Art aus der Mode kamen, da es gut war, böse zu sein, da man seine Dekadenz wie einen Geschmack kultivierte. Damals waren wir alle gefährliche Burschen. Wir trugen zerrissene Lederjacken, lungerten mit Zahnstochern im Mund herum, schnüffelten Klebstoff und Äther und etwas, wovon jemand behauptete, es sei Kokain. Wenn wir die jaulenden Kombis unserer Eltern auf die Straße jagten, hinterließen wir einen Streifen Gummi von der Länge eines halben Häuserblocks. Wir tranken Gin und Traubensaft, Tango, Thunderbird und Bali Hai. Wir waren neunzehn. Wir waren böse. Wir lasen André Gide und nahmen ausgeklügelte Posen ein, um zu zeigen, dass wir auf alles schissen.«</em> (Deutsch von Ditte und Giovanni Bandini). </p></blockquote>
<p>Jedenfalls freue ich mich auf den Sadie-Hawkins-Tanz heute Abend (Anm. des Übersetzers: hier laden die Frauen die Männer ein), auch wenn ich noch nicht (offiziell) eingeladen worden bin, obwohl ich gegenüber Frau B. während der vergangenen Woche immer wieder Andeutungen gemacht habe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die mir auf Twitter folgen, werden wissen, dass die Ratten, die unser Grundstück so überreichlich bevölkern, nicht vom Aussterben bedroht sind, und dass ich gerade erst den siebenundneunzigsten Vertreter dieser Spezies in die Santa Ynez Berge verfrachtet habe (aber ich habe nur seit gut zwei Jahren mitgezählt, so dass ihre listigen Vorgänger in ihrem ganzen Herrschaftsgebiet nicht mitgerechnet sind). Ich möchte sie nicht ermutigen &#8211; und ich bin auch kein Dave LaJoy, der Retter der Ratten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> – aber weil Gift verboten ist, da es in der Nahrungskette hochsteigt und verheerenden Schaden in den Populationen der tierischen Jäger, sowohl der geflügelten wie der vierfüßigen, anrichtet, und die Ratten viel zu schlau für die Schnappfallen sind, habe ich hierbei kaum eine andere Wahl. Ich ködere sie in der Havahart-Lebendfalle mit Erdnussbutter und warte auf das Ergebnis. Ach, die Natur!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Neuigkeiten angeht, die mehr zum eigentlichen Zweck dieser Website passen, so kann ich sagen, dass die letzten paar Wochen eine ganze Menge davon brachten. Erstens, sowohl Ecco in den USA als auch Bloomsbury im U.K. haben Taschenbuch-Ausgaben des Romans vom letzten Herbst, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, herausgebracht, und Grasset wird nächsten Monat Bernard Turles Übersetzung dieses Romans, <em>Les vrai durs</em>, veröffentlichen, zeitgleich mit meiner Reise nach Paris in der dritten Woche des Monats. Davor, am zehnten März um 18:30, werde ich in der Carson Soundstage an der University of Southern California auftreten, zusammen mit Geoff Dyer und einer Gruppe von Chris Sampsons außerordentlich begabter Studentinnen und Studenten von der Thornton School of Music, für einen Abend mit Lesung und Musik, sowohl Rock als auch Jazz. Später im Jahr, im Oktober, bringt Ecco <em>The Terranauts</em> heraus, und der Hanser Verlag in einem ganz neuen Jahr, im Januar, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> in Dirk van Gunsterens Übersetzung. (Übrigens: Dirks Neu-Übersetzung von <em>Budding Prospects</em>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>, ist als gebundene Ausgabe bei Hanser veröffentlicht worden und lädt zu Vergleichen mit der ursprünglichen Übersetzung von Werner Richter ein.) Ebenfalls für die Tournee hier in den USA ist ein Auftritt in der zweiten Oktoberhälfte in der New York Public Library vorgesehen, Einzelheiten dazu  folgen, genau wie die ganzen Details für beide Tourneen, sobald sie dann im Laufe des Jahres verfügbar sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt erstmal Auf Wiedersehen. Ich habe gerade die dritte der neuen »Nach-Terranauten-Geschichten« fertig, <em>Jesus der Krieger</em>, und ich komme bei einer weiteren gut voran und hoffe auf noch eine Handvoll, die die nächste Sammlung vervollständigen sollen, die <em>The Relive Box and Other Stories</em> heißen wird. Was bedeutet, ich fang jetzt lieber an zu arbeiten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 29. Februar 2016 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-02-2016/">What&#8217;s New? 29/02/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 26/06/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 21:34:05 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2015/">What&#8217;s New? 26/06/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8269" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/06/news_192i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ihr werdet feststellen, dass Milo kürzlich meinen <a href="https://x.com/tcboyle" target="_blank">Twitter-Feed</a> zu diesen Seiten hinzugefügt hat, was in meinen Augen nur dazu beiträgt, unsere Reichweite ein wenig zu vergrößern und ein neues Publikum dazu zu bewegen, uns hier zu besuchen. Wie viele von Euch wissen, habe ich die Sozialen Medien bisher gemieden, weil wir hier schon seit fast sechzehn Jahren unseren eigenen Treffpunkt haben, lange bevor es Facebook, Twitter und Co. gab. Ich war zufrieden – und erfreut, geehrt und begeistert – darüber, mit so vielen von Euch tiefgründigen und unendlich kreativen Lesern in Kontakt zu sein und hatte mich deshalb dagegen gesträubt, das auszuweiten, bis Ecco im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> Ende März den Twitter-Account einrichtete. Seitdem twittere ich wie wild und finde das Medium perfekt, nicht nur für launige Sprüche, sondern auch, um mit einem lustigen Augenzwinkern einen Einblick in mein tägliches Leben hier an der Küste Kaliforniens zu geben, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie die Natur schaltet und waltet, hier auf diesem kleinen, anderhalb Hektar großen Grundstück. Normalerweise wäre ich jetzt in den Bergen und würde Euch in monatlichen Häppchen mit Nachrichten aus der Wildnis des Sequoia Nationalparks versorgen, aber die Umstände haben mich in den letzten zwei Monaten zu Hause gehalten, Monate, die so entspannt und alltäglich waren wie kaum welche in meiner Erinnerung (eine wahrhaft willkommene Erholung nach der Tournee durch dreißig Städte hier und im Ausland, die den größten Teil der Zeit von Februar bis Ende April in Anspruch genommen hat). Also: die Tweets. Viel Spaß damit. Betrachtet sie als eine weitere Schicht der gehaltvollen Torte, die wir alle hier genießen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was gibt’s Neues? Also, gestern Morgen war einer von den beiden hier nistenden Rotschwanzbussarden auf dem Sims direkt vor dem Fenster die ganze Zeit am Pfeifen/Kreischen, was ziemlich aufregend war, aber er/sie machte sich davon, bevor ich ein Foto schießen konnte, weil mein Handy gerade aufgeladen wurde (eine echte Plage – warum können sie kein ewiges Telefon erfinden, das ausschließlich mit Atommüll betrieben wird?). Noch mehr Neues? Die Monarchfalter haben unzählige Eier auf meinen bald abgefressenen Wolfsmilchgewächsen abgelegt. Noch mehr? Die Fische im Teich halten sich wacker, die Ratten werden weniger (nur für kurze Zeit, da bin ich mir sicher), und die Dürre dauert an, und die Zeit der Feuersbrünste droht über unseren Köpfen. Wir hoffen alle auf einen schönen, nassen El-Nino-Winter, die Anzeichen dafür sind vielversprechend, aber für die Robbenjungen wird es dieses Jahr schwer, sie drohen zu verhungern, wenn das Wasser sich erwärmt und ihre Beute weniger wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die literarischen Neuigkeiten angeht (darum soll es sich hier doch drehen, oder?) so kann ich sagen, dass der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a>, gut vorankommt und jetzt ertwa 2/3 des Wegs bis zur Ziellinie geschafft ist. Diesmal fiel es mir besonders schwer, nach der Tournee wieder mit dem Schreiben anzufangen, und ich weiß nicht genau, warum. Ich hatte den ersten der beiden geplanten Abschnitte fertiggestellt, bevor ich mich auf den Weg machte, um die Flughäfen dieser Welt heimzusuchen, und das war ganz in Ordnung so, aber vielleicht war diese Tour so lang und anstrengend, dass nicht sofort alles wieder seinen Platz einnahm, angesichts der fiktiven Welt, in der meine Terranauten leben. (Nebenbei, klingt das wie ein Science-Fiction-Titel? Na ja, das ist es ja auch, aber eigentlich doch nicht, wie Ihr dann sehen werdet.) Jedenfalls hat das ruhige Alltagsleben zu Hause eine wunderbar erholsame Wirkung gehabt, und jetzt stecke ich tief drin im Buch und steuere auf sein immer noch mysteriöses Ende zu.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Werde ich meine Figuren umbringen, wie wir letzte Woche im Message Board so lebhaft diskutiert haben? Ich bin mir noch nicht sicher. Ich hoffe nur, dass sie mich nicht vorher umbringen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. Juni 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-06-2015/">What&#8217;s New? 26/06/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 30/09/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 21:25:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Foto zum Blogeintrag von diesem Monat war eins von mehreren, die Spencer vor ein paar Monaten gemacht hat, und ich präsentiere es Euch hier als eine Art stummen Ausdruck davon, wie ich mich gefühlt habe, als ich auf den vielen Flughäfen, die ich in den letzten zwei Wochen besucht habe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2012/">What&#8217;s New? 30/09/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/09/news_159i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6824" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/09/news_159i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/09/news_159i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Foto zum Blogeintrag von diesem Monat war eins von mehreren, die Spencer vor ein paar Monaten gemacht hat, und ich präsentiere es Euch hier als eine Art stummen Ausdruck davon, wie ich mich gefühlt habe, als ich auf den vielen Flughäfen, die ich in den letzten zwei Wochen besucht habe, die Fürsorge der Transportation Security Administration über mich ergehen lassen musste. Ja, wie ich versprochen habe und wie die honigsüßen Diskussionsteilnehmer im Forum bemerkt haben, war ich mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> auf Tour. Von dem sehr coolen Rockpalast Cain’s Ballroom in Tulsa über die Staatsbibliothek in Boston bis hin zur oberen East Side in New York, einem Einkaufszentrum in Washington D.C., dem Arts &#038; Lectures Programm in Seattle, von Bellingham über Santa Rosa bis Santa Monica, war ich auf einer bis obenhin vollgepackten Tour, auf der ich alte Freunde und leidenschaftliche Leser getroffen habe (darunter unser Datsi in Boston und DMAC in D.C.). Es hat Spaß gemacht, aber es war anstrengend. Und am Donnerstag werde ich wieder einmal in den großen Vogel steigen, um den britischen Teil der Tour zu bereisen, wo Gerüchten zufolge Fons persönlich auftauchen könnte. Soweit, so gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Beste daran ist, dass ich meine Leser treffe und höre, was sie zu sagen haben, was sehr befriedigend ist. Ich danke Euch allen, die ihr den Weg auf Euch genommen habt, um mich zu grüßen, und ich freue mich darauf, diejenigen zu treffen, die vorhaben, zu den Veranstaltungen in Großbritannien und den restlichen in der (westlichen) USA zu gehen (in Houston, Tucson, Thousand Oaks, L.A., Pasadena, San Diego und in meiner Heimatstadt Santa Barbara). Ich werde auch eine Reihe Pressetermine wahrnehmen, darunter ein Kommentar für das National Public Radio, Tavis Smileys Show und Porträts für das <em>New York Times Magazine</em> und New York sowie eine ganze Menge anderer Dinge, die mir gerade nicht einfallen. Im November dann komme ich hier ein bisschen zur Ruhe, während ich das Haus streichen lasse (färben eigentlich, weil es aus Rotholz ist) und daran arbeite, die Ratten hinauszuwerfen, so gut ich kann. Die humanste Methode ist übrigens, sie in Lebendfallen zu fangen und ihre Zähne zu beschichten, sodass sie das Holz nicht mehr durchnagen können, und ich werde darüber nachdenken, wenn es soweit ist. Bis dahin wie immer Danke für Eure Leidenschaft und Unterstützung – das lässt die Last dieser ganzen Reisen so viel leichter erscheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Cheerio.</p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. September 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2012/">What&#8217;s New? 30/09/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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