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	<title>Alphonse Heck Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Alphonse Heck Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 26/04/2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 21:52:32 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/">What&#8217;s New? 26/04/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_190i1.jpg" alt="" width="300" height="230" class="alignleft size-full wp-image-8180" />Um meine Mitstreiter von The Gratetful Dead zu zitieren: »Was war das für eine lange, seltsame Reise!« Die Fluggesellschaften haben wie immer alle Tricks angewandt, die Temperatur sank von um die dreißig Grad Celsius in Miami auf knapp über Null im windigen Mittleren Westen, und meine Koffer wurden von Station zu Station schwerer. Diät? Vergiss es. Ernährung? Viel Glück. Wie ich auf meinem neuen Twitter-Account schrieb: »Wenn man einen gesunden Menschen eine Woche lang in ein Nobelhotel steckt, bekommt er Gicht im Endstadium und schwere ›saubere Bettlakitis‹«. Und kurz darauf kommt der Tod. Großer Gott, bin ich froh über diese zweitägige Pause, über den Bagel zum Frühstück, das Müsli zu Mittag und den selbstgemachten Gemüse-Pita-Wrap zum Abendessen. Und es ist noch nicht vorbei: Morgen Tavis, gefolgt von einer Signierstunde in Chaucer’s Buchladen im guten alten Santa Barbara, und dann ab nach Colorado, um die Leute in Steamboat Springs und Denver zu unterhalten. Das alles ist für Frau Boyle ziemlich schwer zu ertragen, die ich im letzten Monat nur flüchtig gesehen habe. Sie ist zu Hause mit einem ihrer bärenstarken Söhne, zweien ihrer vier Brüder und unserem Puli, Ilka, die vor kurzem ein potentieller Filmstar geworden ist (dazu später mehr), aber das ist natürlich nur ein schwacher Trost, denn sie hat mich engagiert, um sie zu unterhalten (und für ein paar andere Dinge, wie z. B. Service, sowohl bei der Hausarbeit als auch in einem anderen, intimeren Bereich), und bei alldem war ich ziemlich nachlässig, während ich in verschiedenen Hotelbetten lag und an die Decke starrte. Beschwere ich mich etwa? Nein. Ein Hoch auf meine Presseagentin Sonya Cheuse und all die guten Menschen im Ecco Verlag, die das Buch wirklich bekannt gemacht haben und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in der ersten Woche nach Verkaufsstart auf Platz 13 der New York Times-Liste und noch weiter oben auf vielen regionalen Listen gebracht haben, einschließlich Platz 2 in der letzten Woche und Platz 5 heute auf der Liste der L.A. Times.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ist das wichtig? Eigentlich nicht. Ich mache das nicht wegen der Zahlen, sondern weil das Schreiben von Geschichten meine größte Sucht ist und weil ich wahnsinnig gern auf der Bühne stehe und Euch diese Geschichten präsentiere. Und dennoch tätigt mein Verlag eine Investition, genau wie ich, und wir freuen uns über die riesengroße Aufmerksamkeit für das Buch – und auch über die Verkaufszahlen. Wie hier im Message Board dokumentiert wurde, lese ich dem lebhaften Publikum, das den Weg zu mir gefunden hat, meist einen von zwei Abschnitten vor: eine gekürzte Version des ersten Kapitels, in dem Sten, unfähig, sich im Zaum zu halten, einen Angreifer mit bloßen Händen tötet, und die Szene, in der Sara eingeführt wird (klickt <a href="https://www.tcboyle.com/base.html?2" target="_blank">hier</a> auf den Buchtitel <em>The Harder They Come</em>), in der sie erlebt, wie sich ihre Weltsicht von der der Polizei unterscheidet. Beide Abschnitte sind sehr unterhaltsam. Der erste stimmt die Leute auf das Drama ein; der zweite gibt Anlass zu ein paar Lachern über den Unterschied zwischen Saras Sichtweise und der Art und Weise, wie wir normale Menschen auf die Welt blicken (obwohl, wer möchte sich unter der schweren Last, die dieser überfürsorgliche Staat uns auferlegt, nicht daneben benehmen?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls wurde der Hund in meiner Abwesenheit zu einer potentiellen Film-Ikone, denn Jamieson und Kerrie sind gerade dabei, dem Buchtrailer für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> den letzten Schliff zu geben. Wie diejenigen von Euch, die das Buch gelesen haben, sicher schon ahnten, haben sie die Szene ins Bild gesetzt, in der Sara und Adam Saras Puli Kutya aus dem Tierheim befreien. Die Szene verlangt nach einem weißen Puli, aber da Pulis, egal von welcher Farbe, so selten sind wie Regentropfen in Südkalifornien, mussten sie mit Ilka, einem schwarzen, vorlieb nehmen. Natürlich hätten sie sie aus Gründen der Wahrhaftigkeit auch weiß anmalen können, aber ich kann ihre Abneigung dagegen ebenso nachvollziehen wie die künstlerische Freiheit, die sie in ihren Herzen tragen und die es ihnen erlaubt, das Werk auf ihre eigene Art und Weise freizügig zu interpretieren. Bleibt dran. Der Trailer wird bald auf einem <a href="https://vimeo.com/157421552" target="_blank">You-Tube-Kanal</a> in Eurer Nähe zu sehen sein.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Höhepunkte der Tournee angeht, die natürlich jetzt noch andauert, so fällt es mir schwer, auch nur ein halbes Dutzend herauszupicken, da jede einzelne der vielen Auftritte viel Freude gemacht hat und das Publikum (das seid Ihr, Leute) warm und aufgeschlossen, um nicht zu sagen angeheitert, war. All das ist gut so, und ich danke Euch allen. Aus persönlicher Sicht muss ich jedoch zwei Dinge herausgreifen. Das erste – und das beigefügte Foto aus der L.A. Times veranschaulicht das – war die Verleihung des Robert-Kirsch-Preises  für mein Gesamtwerk am vergangenen Samstag. Die Handbewegung, die ich mache, unterstreicht die Anerkennung, die ich hier Herrn und Frau Heck zolle, die den ganzen Weg von Luxemburg nach Kalifornien gepilgert sind (und das, nachdem Herr Heck erst vorletzten Monat jeden der deutschen und österreichischen Auftritte besucht hatte). Es war ein großartiger Moment für mich und sinnbildlich für all die Hingabe und Zuneigung – und ja, Liebe – die diese Website mir bringt. Die zweite Begebenheit ereignete sich vor gerade einmal drei Tagen, in Troy im Staat New York, wo meine bereits erwähnte und überragend effektive Presseagentin Sonya Cheuse dankenswerterweise eine Lesung für das Hudson Valley Community College in die Tour integriert hatte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es war so: Mein engster Freund, mit dem ich aufgewachsen bin (ich nenne ihn kurz A.), kam am Abend vor dem Auftritt von Peekskill herauf, um mit mir abzuhängen. Wir gingen essen, und als wir danach durch die kalten, dunklen, windigen, von Mauern umgebenden Straßen von Troy zum Hotel zurückgingen, trat uns ein etwas angetrunkener, ziemlich heruntergekommener Typ in den Weg. Was wollte er? Geld, natürlich. Aber seine Aufwärmphase, um uns dann unter Druck zu setzen, bestand aus höflicher Konversation. Er schätzte uns sofort ein und sagte, indem er A. ansprach: Vater und Sohn, oder? Ich gab dem Kerl einen Tausender. Und am nächsten Tag hatte ich das große Vergnügen, A. öffentlich als meinen Vater zu bezeichnen. Und noch besser, ich durfte ihn Dad nennen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay. Er ist nicht so alt (eigentlich nur zwei Monate älter als ich), aber bitte, besorgt dem Mann Krücken. Eine Decke, die er über seine Knie legen kann. Ein Hörgerät, Grauer-Star-Operation, Organtransplantationen, einen Satz Golfschläger. Mein Gott. Es hat doch keinen Sinn, alt zu sein, wenn man dabei nicht ein bisschen Spaß hat. Stimmt’s, A,?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Stimmt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s erstmal. Ciao, Leute. Wir sehen uns hoch oben in den Rocky Mountains.</p>
<p>PS Mittwoch, 18:30, Bud Werner Memorial Library, Steamboat Springs. Donnerstag, 19:00, Tattered Cover, Denver.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/">What&#8217;s New? 26/04/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 28/02/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2015 22:57:38 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2015/">What&#8217;s New? 28/02/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/02/news_188i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8108" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/02/news_188i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/02/news_188i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Das war Schnee, was den Boden mit Weiß überzog und wie ein Blizzard an den rauschenden Zugfenstern vorbeizog, als wir letzte Woche Köln Richtung Ost verließen, ein romantischer Anblick für einen sich nach Nässe sehnenden Autoren aus Kalifornien, der bereits mitten in der deutsch-österreichischen Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> steckte. Etwas später zeigte sich ein kleiner grüner Saum unter den Schneerändern, als wir unsere Anschlusszüge im Hinterland Richtung Tübingen erreichten, und in den engen Kopfsteinpflastergassen dieser malerischen kleinen hügeligen Stadt hatten wir ein oder zwei Schneeschauer. Alles am selben Tag. Aber die Frage ist: Warum wurde das Buch zuerst in Europa vorgestellt statt in den guten alten USA? Aus zwei Gründen. Erstens hatte ich hier in den vergangenen fünf Jahren jeweils ein Buch herausgebracht (und Ihr wisst, von welchen Büchern ich spreche: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>The Women</em></a>, 2009; <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, 2010; <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>When the Killing’s Done</em></a>, 2011; <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, 2012; <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle’s Stories II</em></a>, 2013), und mein Verlag in diesem Lande war der Meinung, wir sollten <em>The Harder They Come</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>) bis zum Frühjahr dieses Jahres zurückhalten, anstatt es schon im Herbst 2014 herauszubringen. Zweitens ist es so, dass mein deutscher Verlag, <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/" target="_blank">Hanser</a>, eine echte und beharrliche Nachfrage im deutschsprachigen Raum nach meinen Büchern verspürte und deshalb Dirk van Gunsterens Übersetzung bereits in der Schublade liegen hat. Mirabile dictu: Die deutsche Version kommt drei Monate früher als die amerikanische und zwei Monate früher als die britische.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun mache ich mir über solche Sachen wie Marketing eigentlich nicht viele Gedanken – das überlasse ich den Profis – aber meine Agentinnen, die unerschütterlichen und wirklich großartigen Christina Knecht und Annette Pohnert, wiesen darauf hin, dass die frühe Veröffentlichung einen echten Vorteil für Hanser bedeuten würde, nämlich dass nur die deutsche Ausgabe erhältlich wäre und daher auch nur die deutsche Ausgabe verkauft werden würde, im Gegensatz zu all meinen früheren Tourneen, bei denen bis zu fünfzig Prozent der verkauften Bücher auf Englisch waren. Okay, gut. Schließlich waren es die Leute vom Hanser Verlag, die mich nach Deutschland geholt hatten – und nicht meine britischen oder amerikanischen Verleger.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Höhepunkte? Alle sieben ausverkauften Veranstaltungen plus die Fans, die so viel Liebe ausstrahlten, dass diese wie ein Pheromon in der Luft hing, zum Beispiel die etwa 1400 im Berliner Konzertsaal des rbb und die 1600 in der Kölner Oper am Dom, und auch die über 1200 im Gartenbau Kino in Wien beim letzten Auftritt der Tournee. Das Mittagessen bei Werner Kohler in Köln, das sieben von Werner selbst zubereitete Gänge umfasste und um 12 Uhr mittags begann und bis 18 Uhr ging (mit dabei waren natürlich Werner und seine Frau Tina, Denis und Christina Scheck und schließlich Kerrie und ich). Die Druckerei in Regensburg (Druckerei Pustet), wo ich den Weg der vierten Auflage von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> vom Papier zum Druck zum Binden, bis zum Schutzumschlag und zur Schutzfolie beobachtete, wobei die Maschinen und all ihre Teile summten und brummten. (Ich hatte ja wirklich keine Ahnung: Ich gebe mein Manuskript beim Verlag ab, und nach einiger Zeit ist da ein wunderschönes gebundenes Buch. Ich hatte immer gedacht, dass da irgendeine Art von Magie im Spiel sein muss.) Die Signierstunde in der Autorenbuchhandlung in Berlin in Anwesenheit der Inhaber Christian und Mark und ihrer beiden hübschen Hunde (der eine spontane Lesung aus dem deutschen Text durch nicht zu bändigenden Michael Krüger, ehemals Leiter des Hanser Verlags und ein alter und lieber Freund, vorausging). Die Schauspieler, darunter der brillante August Diehl, der zweimal mit mir auftrat, und der tosende Beifall, den Dirk von Gunsteren vom Publikum erhielt, als er vorgestellt wurde. Oh, ich könnte so weitermachen, aber das hat eigentlich keinen Sinn, denn die ganze zweiwöchige Abfolge von Ereignissen ist jetzt Geschichte, und jetzt beschäftigt mich die bald beginnende Amerika-Tournee.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Diejenigen unter Euch, die hierzulande Lust auf ein oder zwei Happen <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> haben, sollten sich die aktuelle (März-)Ausgabe von <em>Harper’s</em> ansehen, wo das erste Kapitel unter dem Titel <em>No Slant to the Sun</em> erscheint. Und natürlich gibt es <a href="https://tcboyle.com/base.html?2" target="_blank">hier einen Auszug</a>, der die Einleitungsszene des zweiten Abschnitts wiedergibt und die stets zuversichtliche, stets widerspenstige und vielleicht auch leicht verrückte Protagonistin Sara Hovarty Jennings vorstellt. Darüber hinaus ist eine weitere der neuen Kurzgeschichten, <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, in der aktuellen Ausgabe von <em>Narrative</em> abgedruckt (das heißt online). Es handelt sich um meine Geschichte über die andauernde Dürre hier in Santa Barbara, jetzt in der vierten Regenzeit ohne Regen. Okay, naja, ein Paar Tropfen klopften letzte Nacht in der Dachrinne, meine zweite Nacht mit Jetlag zu Hause, in der ich um vier Uhr morgens aufwachte und dieses Klopfen hörte, was mich sehr freute. Zum Schluss noch ein Hinweis für alle in den Städten, die ich Ende März und im April besuchen werde: schaut einfach in den groben Zeitplan, den ich im <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2015/" target="_blank">Blog vom letzten Mona</a>t gepostet habe, um Tag, Uhrzeit und Ort zu erfahren. Sobald die Details feststehen, veröffentliche ich alle Informationen, bevor ich mich am 27. März aufmache, zur Veranstaltung in der Folger Library für PEN Faulkner, die den Auftakt der Amerikatournee bildet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s. Einen ausführlichen Bericht über die Höhepunkte (und auch Tiefpunkte) der Tournee findet ihr im Message Board, wo Fan #1, Herr (Fons) Heck, seine Eindrücke gepostet hat. Und ich? Ich denke, ich mache ein kleines Nickerchen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tschüss.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Februar 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2015/">What&#8217;s New? 28/02/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/04/2014</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 21:28:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit fühle ich mich, na ja, sehr <em>naturverbunden</em>, obwohl ich es nicht geschafft habe, wieder in die Berge zurückzukehren, seitdem ich diese halb verschneite und vollständig mit Wald bedeckte Gegend vor fast zwei Monaten verlassen habe (siehe die News im Februar).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/">What&#8217;s New? 26/04/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-7729" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/04/news_178i1.jpg" alt="" width="199" height="300" />In letzter Zeit fühle ich mich, na ja, sehr <em>naturverbunden</em>, obwohl ich es nicht geschafft habe, wieder in die Berge zurückzukehren, seitdem ich diese halb verschneite und vollständig mit Wald bedeckte Gegend vor fast zwei Monaten verlassen habe (siehe die <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-02-2014/">News im Februar</a>). Ich habe den Teich so nach und nach entschlammt, sehr zur Freude und zur geschmacklichen Erbauung der Schwarzbarsche (aller drei) und der Sonnenbarsche, der Koboldkärpflinge, der Elritzen, der Glanzfische und der Goldfische, die dort zu Hause sind, und ich habe Wolfsmilch gepflanzt, um die erste Generation an fetten, gestreiften Monarchfalter-Raupen zu ernähren, und bin immer wieder darüber erstaunt, wie schnell sie von pulsierenden, winzigkleinen gelben Punkten zu diesen großen Fressern heranwachsen. Letztendlich werden sie sich in ihren Kokons verkriechen (die mich immer an die Sternstunde der filmischen Naturschilderung, <em>Alien</em>, erinnern), dann als Schmetterlinge schlüpfen, ihr Leben mit ein wenig Nahrungsaufnahme und einer Menge Sex verbringen und ihre Eier, die nächste Generation, in den ausgelaugten Büschen ablegen, während ich zur Gärtnerei eile, um mehr Wolfsmilch herbeizuschaffen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Inzwischen habe ich die jüngste der neuen Kurzgeschichten fertig geschrieben, <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, ein weiterer meiner Ausflüge in die fikive Naturbetrachtung und eine traurige, verzeifelte Klage über unsere anhaltende Dürre, und ich werde in Kürze zur Post gehen, um das lektorierte Manuskript von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> abzuliefern, das im kommenden März in meinem neuen Verlag Ecco Harper/Collins veröffentlicht werden wird. Außerdem habe ich eine Frühlingswoche an der University of South California unterrichtet, war auch auf der L.A.Times Book Fair (Fons hat einen Link zu einem Videointerview, das ich dort gegeben habe, ins Message Board gestellt, falls es Euch interessiert) und bin nach Philadelphia gereist, um im Kelly Writers‘ House an der Penn State University zu lehren. Was das reinste Vergnügen war (auf ihrer Website könnt Ihr sehen, wie ich <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> zum Besten gebe, wenn Ihr auch daran interessiert seid).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber zurück zur Naturverbundenheit und zu meinem geheimnisvollen Hinweis auf meine bevorstehende Reise nach Boston im <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-03-2014/">Eintrag vom letzten Monat</a>. Ich kann jetzt den Grund dafür nennen, wie das beigefügte Bild deutlich macht. Mit Freude, voller Dankbarkeit und Bescheidenheit werde ich am 7. Mai den Henry David Thoreau Preis für herausragende Naturschilderungen entgegennehmen. Besonders freue ich mich nicht nur über die Anerkennung meiner belletristischen Werke auf diesem Gebiet, (wenn wir an Naturschilderungen denken, haben wir für gewöhnlich Sachbücher im Sinn), sondern auch darüber, in die Fußstapfen zweier meiner persönlichen Helden zu treten, Peter Matthiessen und E.O. Wilson, sowie in die einer alten Freundin aus Santa Barbara, Gretel Erlich. Ich werde am 7. Mai mein Bestes geben, um alle und jeden zu unterhalten. Die Veranstaltung findet um 18:30 im Barton Theater des MIT statt und ist öffentlich. Ich hoffe, Euch dort zu sehen. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich vorlesen will, aber es gibt viele Möglichkeiten, wie <em>Ende der Nahrungskette</em>, <em>Geblendet</em> und <em>Keimende Hoffnung</em>, neben anderen. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls möchte ich Euch zum Abschluss die wilden Naturereignisse gestern Abend hier im von der Trockenheit geplagten Santa Barbara schildern. Wir hatten einen für diese Jahreszeit (außerhalb der Regenzeit?) recht späten Regenschauer, der etwa sechzehn Tropfen Wasser brachte, verteilt über den gesamten Bezirk. Ich stand draußen, hob mein Gesicht zum Himmel und spürte auf meinen Wangen und meiner Stirn einen ganz leichten Anflug einer Art von Niederschlag. Es könnte Regen gewesen sein. Aber vielleicht waren es auch nur die Ausscheidungen eines dort oben fliegenden Vogels. Oh, wie sind wir doch arm dran!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber ich will Euch mit einem Zitat aufmuntern, welches <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> vorangestellt ist und das vollständige Gedicht von William Merwin <em>The Old Boast</em> darstellt:</p>
<blockquote><p><em>Listen native of a dry place<br />
From the harpist’s fingers<br />
rain</em></p></blockquote>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/">What&#8217;s New? 26/04/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 25/09/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 21:30:43 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/">What&#8217;s New? 25/09/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7228" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Reden wir hier also mal kurz über den Jetlag. Ich bin vorletzten Abend von München (über San Francisco) zu Hause angekommen, um Mitternacht. Dann bin ich zu Bett gegangen. Ich bin zur gewohnten Zeit aufgestanden, oder was sich wie die gewohnte Zeit anfühlte, und habe versucht, meine kaputte Welt so gut wie möglich wieder zusammenzusetzen, aber alles vor meinen Augen schien wie mit einer klebrigen Substanz glasiert zu sein – Vaseline vielleicht – und ich kam mir vor wie ein oder zwei Schritte zurückgesetzt, als wäre ich halbwegs betrunken oder hätte plötzlich etwa dreißig IQ-Punkte weniger. Oder beides. Heute ist es ein bisschen besser, aber nicht viel. Ich war halb fünf Uhr morgens wach, von dunklen Gedanken heimgesucht. Das Quaken des Ochsenfrosches, der kürzlich im Teich eingezogen war, ermöglichte es mir, die Augen wieder zu schließen. Dieses Quaken tröstete mich und ich fiel beruhigt erneut in einen kurzen Schlaf, und ich dachte kein bisschen darüber nach, dass Ochsenfrösche hier draußen an der Westküste eine invasive Art sind und eine große Gefahr für die einheimischen Frösche darstellen, die auch jetzt noch im Sumpf ihrer stetigen Abnahme verschwinden (wenn ihr fröhlichere Bilder wollt, siehe meine Geschichte <em>Keimende Hoffnung</em>).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, ist der Grund für diesen Jetlag meine Reise nach Österreich und Deutschland, um die Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> zu promoten und in Wien aufzutreten, wo <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> für <em>Eine Stadt, ein Buch</em> ausgewählt worden war; 10.0000 Exemplare wurden kostenlos verteilt, um die Leser zum Lesen zu bringen und um, vermutlich, über die politische Bedeutung dieses kontroversen Buches zu diskutieren. Fotos und Texte von dieser Tour sind hier auf dem Message Board zu sehen, mit Dank an (unter anderen) Fons, Vicky und Moni. Wie fühlte ich mich? Ich fühlte mich gut. Die Masse an Publikum war gewaltig (1.400 in Hamburg, erster Preis, was Dichte angeht), die Schauspieler, die mit mir auftraten, waren absolut genial, ebenso die Moderatoren. Das Beste von allem war, im Café zu sitzen und auf die Bücherstapel zu schauen, die dort zur Mitnahme bereit lagen und den Leuten dabei zuzusehen, wie sie sich zu einer kleinen Forschungsreise in das Reich von Rassismus, Ausgrenzung und der Abschottung unserer verängstigten und im Schwinden begriffenen Egos in der Mitte der neunziger Jahre verhalfen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe schwer gearbeitet, aber es hat mir auch Spaß gemacht, in der Gewissheit, dass der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, genau in der Woche, bevor ich das Flugzeug bestiegen habe, fertig geworden ist. Einer der Höhepunkte war Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Von da aus konnte ich zum Schachen hinaufgehen, dem abgelegenen, sehr kleinen Schloss des verrückten Königs Ludwig, hoch am schroffen Berg gelegen, wo es gerade an dem Abend schneite. Und, ich sah den Umzug zum Oktoberfest (Maibaum ade) und genoss ein Bierchen. Alles gut. Alles Bestandteil dessen, was ein Autor auf Reisen ab und zu mal tun darf. Ich bin froh, dass ich mir auf dieser Tour die zusätzliche Zeit genommen habe, Tourist zu sein, wenn auch nur in kleinem Rahmen. Danke an alle, die erschienen sind, Dank an meine Gastgeber und ein besonderer Dank an die guten Menschen bei Hanser, meinem langjährigen deutschen Verlag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Natürlich geht ein Jetlag vorüber, nicht wahr? Es ist ja nicht so, als müsste ich mich für immer durch eine Wand aus Vaseline kämpfen. Das ist auch gut so, denn am Samstag beginnt die amerikanische Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>. Diese Tour ist vergleichsweise kurz (auf meinen Wunsch: Ich muss gestehen, nachdem ich in den letzten fünf Jahren jedes Jahr ein Buch veröffentlicht habe, bin ich ein kleines bisschen tourmüde), aber ich freue mich darauf, ein paar der neuen Geschichten und dazu vielleicht einen oder zwei alte Lieblinge zu präsentieren. Hier ist der vorläufige Tourneeplan:</p>
<ul>
<li>28.09.: Malibu, Bank of Books, 2169 Heathercliff Road. 14:00 (Nur Signieren)</li>
<li>29.09.: Los Angeles, West Hollywood Book Fair. 12:00</li>
<li>05.10.: Portland, Live Wire Radio Show, Alberta Rose Theater. 19:30 (Live-Bühneninterview)</li>
<li>06.10.: Portland, Wordstock, Oregon Convention Center. 14:00</li>
<li>08.10.: Albany, New York State Writers‘ Institute, 1400 Washington Avenue. 20:00</li>
<li>09.10.: Cold Spring, Chapel of Our Lady of the Restoration, 45 Market Street. 19:00</li>
<li>10.10.: New York, 92nd St. Y, 1395 Lexington Ave. 20:00</li>
<li>18.10.. San Francisco, LitQuake, Z Theater, 450 Florida St. 20:00</li>
<li>19.10.: San Francisco, West Coast Live, Port Commission Hearing Room, S.F. Ferry Building. 10:00 (Live-Bühneninterview)</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das ist erst einmal alles, was ich habe, obwohl noch mehr Auftritte dazukommen könnten. Ich werde auch in meiner Lieblings-Fernsehshow auftreten, die Travis-Smiley-Show, und noch weitere Interviews in den Medien geben. Der obige Plan ist nur für Live-Auftritte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was schließlich Neuigkeiten über Veröffentlichungen betrifft, so möchte ich hinzufügen, dass die letzten beiden der neuen Geschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> jetzt abgedruckt werden, <em>Sic Transit</em> in der Oktober-Ausgabe von <em>Harper’s</em>, und <em>Slate Mountain</em> in <em>The Kenyon Review</em>, und Blackstone Audio bringt das Buch mit den letzten vierzehn Erzählungen, <em>Tod in Kitchawank</em>, als Hörbuch heraus, gelesen vom Autor. Also, ich weiß, dass ich Euch damit eine ganze Menge auf einmal zumute, aber so ist es nun mal, Leute. Wenn wir erst einmal das neue Buch promotet haben (und die Taschenbuch-Ausgabe des letzten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>), habe ich vor, für eine Weile unterzutauchen. Aber nicht verzweifeln: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> ist wahrscheinlich nur zwölf bis sechzehn Monate von der Veröffentlichung entfernt, das hängt davon ab, wann Viking es herausbringen will. Und dann fängt für mich alles von vorne an. Wir sehen uns dann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tschüss.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. September 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/">What&#8217;s New? 25/09/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 24/05/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-24-05-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2012 21:09:50 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-05-2012/">What&#8217;s New? 24/05/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/05/news_155i1.jpg" alt="" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-6497" />Wie ich Eileenz erst gestern im Forum erzählt habe, bekam ich vor zwei Wochen den Frühling zu sehen, wie er in all seiner Pracht in Österreich, Deutschland und der Schweiz hervor sprießte, und ich freue mich darauf, bald zu erleben, wie die Jahreszeit auf 2.194 Metern Höhe in der kalifornischen Sierra den Bäumen Blätter verleiht und die Fortpflanzungstriebe verschiedener Kreaturen belebt. Wie Fons und Holger pflichtgetreu berichtet haben, war die Tour eine ausverkaufte Freude, aber, wie üblich, habe ich mich hinterher so ausgelaugt gefühlt wie Dracula von der Sonne erwischt. Höhepunkte? In Wien begeisterter Applaus, der fünf Minuten anhielt, plus Schnitzel in einem Café im Freien mit Milo; das Wiedersehen mit Jan Josef Liefers in Hamburg (ach und wie dieser flussartige See – die Alster – geglänzt hat, während die Schwäne keine zehn Meter vom Verkehrsgewühl entfernt ihre Nester bauten) und mit David Eisermann an zwei schönen Orten, darunter Deutschlands selbsternannte grünste Stadt, Freiburg; und, zu guter Letzt, eine Seilbahnfahrt auf einen Berg mit Sicht auf Zürich für ein Essen im Freien in gutaussehender und brillanter Gesellschaft (darunter ein Paar nicht so brillante Pfarrkühe im Gras am Rand).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und dann der Rückflug, schlappe zwölfeinhalb schlaflose Stunden in der Luft, die mich gerade rechtzeitig nach L.A. zurückbrachten, um Spencer Boyles Abschluss der USC Cinema School (Prüfung im Spezialfach Drehbuchschreiben) zu verpassen und ihn zum Essen auszuführen, bevor ich ihm ein dickes Bündel Geldscheine aushändigte. Ich hielt bis zehn oder so durch und fiel dann im Figueroa Hotel in einen Jetlag-Schlummer. Von dem ich um sechs Uhr früh durch überlaut verstärkte Sprechchöre geweckt wurde. Am Samstagmorgen. Und wer war das mit den Sprechchören? Streikende, die gegen die Bedingungen in dem Hotel gegenüber protestierten. Warum nur beschallten sie mit ihren Sprechchören eine leere Straße um diese Uhrzeit? Ein Geheimnis, das sich um halb acht lüftete, als ein großer Kran mit angebautem Presslufthammer anfing, den Parkplatz aufzureißen. Na schön. Schlafen war also aussichtslos. Ich beschloss, hinunter zum Frühstück zu gehen. Es war eine einzige Frau im Aufzug, als ich ihn betrat. Ich sagte zu ihr: »Good Morning.« Sie sagte zu mir: »Guten Morgen.« Als ich unten ankam, war alles, was ich hörte, Deutsch (hundert Touristen, der Reisebus parkte vor dem Figueroa wie eine transportierbare Wand). Wunderseltsam. Für einen verwirrten Moment dachte ich, ich wäre immer noch in Europa, aber dann sah ich einen Kerl, der mit einem Schlauch den Poolbereich säuberte, und als ich »Buenos Días« zu ihm sagte, sagte er »Buenos Días« zu mir, und ich wusste, dass ich zu Hause war.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Neuigkeiten von der Veröffentlichungsfront, bereits im Forum angekündigt, lauten: Der <em>New Yorker</em> wird die dritte der neuen Geschichten veröffentlichen, <em>Birnam Wood</em>, irgendwann im Juli, <em>Narrative</em> wird bald einen Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bringen und ich habe soeben die Geschichte, die von der Deutschlandtour unterbrochen wurde, fertiggeschrieben (erfolgreich, zumindest in meinen Augen), eine komische Geschichte mit einem bissigen Unterton und dem Titel <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em>. Es ist eine der äußerst wenigen Geschichten, die ich geschrieben habe, in denen ein Schriftsteller vorkommt, aber hey, warum nicht? Ich hoffe immer noch, dass ich noch ein paar Geschichten schreiben werde, um die nächste Sammlung, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, zu vervollständigen, bevor ich, wie ich sehnsüchtig hoffe, in den langen, dunklen Brunnen des nächsten Romans abtauche. Und das war&#8217;s so in etwa, außer ich habe etwas vergessen (und selbst wenn ich das habe, kann ich mich für den Blogeintrag nächsten Monat für Euch wieder daran erinnern). Tschüss.</p>
<p>PS: Das Foto anbei ist eins (von zweien), die mein Herausgeber für die Umschlaginnenseite von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> ausgesucht hat. Spencer hat es vor ein paar Tagen nebenan aufgenommen, die Haustür stand offen, die Stufen warfen ein seltsames Licht von einer mürrischen Sonne zurück. Neue Bilder. Wir können sie immer brauchen. Gott segne das digitale Zeitalter. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 24. Mai 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-05-2012/">What&#8217;s New? 24/05/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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