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	<title>Mein Schmerz ist größer als deiner Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Mein Schmerz ist größer als deiner Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 28/02/2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 18:51:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2021/">What&#8217;s New? 28/02/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-5787" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/tcb-wn-0221-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Nachdem <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> fertig geschrieben und abgeliefert war, habe ich mich letztes Jahr um diese Zeit wieder den Kurzgeschichten zugewandt, um die neue Sammlung <em>I Walk Between the Raindrops</em> zu vervollständigen, die im nächsten Jahr herauskommen soll. Die zweite dieser Geschichten sprach etwas an, was damals ein örtlich begrenzter Ausbruch eines neuen Coronavirus war, das rätselhafterweise als COVID-19 bezeichnet wurde. Die Geschichte heißt <em>The Thirteenth Day</em>, und sie wird aus der Sicht eines älteren Mannes aus Buenos Aires erzählt, der zusammen mit seiner Frau auf einem Kreuzfahrtschiff festhängt, das auf Grund eines Ausbruchs an Bord in keinen Hafen einlaufen darf. Die Geschichte ist lustig, voll schwarzem Humor, skurril und klingt sogar ein kleines bisschen nach Jorge Luis Borges. Das war damals, in einer weit weniger bedrückenden Zeit. Ich hatte keine Ahnung, was auf uns alle zukommen sollte, obwohl ich ja schon das Fundament dafür gelegt hatte, in <em>Nach der Pest</em> und in meinem Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>. Ich habe die Erzählung Anfang März in einem kleinen Gasthaus am Meer vollendet, ein Stück von hier die Küste hinauf (hier, das heißt in Santa Barbara). Wo kann man sie lesen? Nirgends. Jedenfalls noch nicht. Mein Agent meinte, wir sollten sie zurückhalten, da sich die Ereignisse um die Pandemie herum so schlimm entwickelt haben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und nun? Na ja, ich bin seitdem nicht von zu Hause weg gewesen, dieweil das Virus unsere Spezies auf so Furcht einflößende Weise heimsucht und der Lockdown kommt und geht wie der Wechsel der Jahreszeiten, und die Tournee für meinen neuen Roman, der jetzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschienen ist (in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren: <em>Sprich mit mir</em>), ist ausschließlich virtuell. Wie ich schon in früheren Mitteilungen an Euch geschrieben habe, habe ich großes Glück, hier zu leben, wo ich Wanderungen unternehmen und am Strand spazierengehen kann; und natürlich habe ich immer schon zu Hause gearbeitet, aber trotzdem vermisse ich das Leben hier im Ort und auch woanders. Wenn die aktuelle Infektionswelle sich weiter abschwächt und immer mehr Menschen geimpft werden, hoffe ich, dass ich raus kann und das Leben in Restaurants und Bars wieder genießen kann, gar nicht zu reden von Konzertsälen, Theatern und Kinos.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der erste Test wird das Einlesen der neuen Kurzgeschichte (<em>The Shape of a Teardrop</em>) für den <em>New Yorker</em> sein, welcher dieselbe in Kürze veröffentlichen wird. Ich habe alle meine Geschichten, die in dieser Zeitschrift erschienen sind, aufgenommen, in einem hiesigen, unabhängig geführten Studio, und ich hoffe, mit dieser genauso zu verfahren. Ja, ich könnte sie auch zu Hause aufnehmen, aber das wäre nicht annähernd das Gleiche wie mit Dom ins Studio zu gehen und es dort zu machen. Wir werden sehen. Um eine gute Nachricht zu nennen: <a href="https://wordtheatre.com/" rel="noopener" target="_blank"><em>WordTheatre</em></a> hat diesen Monat eine Podcastserie aufgelegt, zunächst mit neun meiner Erzählungen, alle live während der letzten Jahre aufgenommen, meistens mit mir im Publikum. Den Anfang machte Jeff Goldblums urkomische Darbietung von <em>Mein Schmerz ist größer als deiner</em>, und es ging weiter mit einigen meiner Lieblingsauftritte, darunter Elisabeth Perkins‘ Version von <em>Hände</em>, <em>Sin Dolor</em> von Miguel Sandoval und Bill Pullmans <em>Keimende Hoffnung</em>. Eine Geschichte kommt noch – <em>Slate Mountain</em> – aber wir haben sie neulich noch schön verpackt und mit einer Extra-Schleife versehen, bei einem Zoom-Auftritt, der mich regelrecht umgehauen hat und der gezeigt hat, wie intim Zoom sein kann. Mit sorgenvollem Gesicht, völlig verlassen wirkend, füllte Bill den Bildschirm, als er <em>Chicxulub</em> vortrug, und ich konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, in meine große blaue Teetasse zu schluchzen. Und dann kam Miguel, mit seinem so wunderbar wandlungsfähigen Gesicht, und er fing jede Nuance von <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> ein. Urkomisch. Brilliant. Es geht doch nichts über einen Live-Auftritt. Außer ein Live-Auftritt in Fleisch und Blut. Und der wird kommen, meine Freunde, jedenfalls erzählen uns das die Mediziner und die Politiker. Haltet alle durch, da draußen, und haltet Eure Masken gerade – der Himmel fängt an aufzuklaren.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Februar 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: Holger Reichard</span></p>
<hr>
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		<title>What&#8217;s New? 11/04/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 20:41:13 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/">What&#8217;s New? 11/04/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_142i1.jpg" alt="" width="227" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5856" />Ich bin jetzt wieder zu Hause nach dem letzten Sturm der Tournee mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, der die Spreu vom Weizen trennte. Das war letzten Donnerstagabend vor einem kleinem, aber zähen Publikum im Bootleg Theater in L.A., ein Auftritt, der für den Fernsehsender arte Frankreich von einer Kamera-Crew aufgenommen wurde, die aus einem einzigen brillanten Kerl namens Olivier bestand. Jetzt ist bei mir wieder ein Anschein von Normalität eingekehrt und ich schreibe fleißig am zweiten Kapitel des dritten und letzten Teils von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, den ich hoffentlich Ende diesen Sommer fertig haben werde. Da wir hier natürlich von den Launen der künstlerischen Inspiration reden, weiß man nie. Vielleicht kommt es nicht dazu. Vielleicht brauche ich so viele Monate, Jahre und Jahrzehnte, um ihn zu Ende zu schreiben, dass ich in einer Irrenanstalt lande, wo ich – wahrlich, das denke ich – hingehöre. Aber kein Grund zur Sorge. Alles, was ich tun muss, ist, weiter diese Tasten zu drücken und der Roman wird sich selbst aus dem Ärmel schütteln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was für zwei verrückte, mit Abenteuern vollgepackte Monate waren das. Hier ist einer der Höhepunkte der letzten Wochen, seit ich das letzte Mal auf diesen Seiten bloggifizierte: die einfallsreiche, witzige Inszenierung von <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> von dem einzigartigen und ganz und gar urkomischen Jeff Goldblum in der MBar in Hollywood für das WordTheatre. Er stellte den Erzähler als einen Betrunkenen dar, was er wirklich ist, und erntete stürmischen Beifall. Wie gesagt, was für ein Kick, wenn man erlebt, wie ein guter Schauspieler einem sein Werk darstellt, ganz zu schweigen wie reinigend eine gute Dreiviertelstunde ungetrübten Lachens sein kann. Dazu kommt, dass ich am Wochenende darauf im Getty Theater noch eine Dosis bekam, als Isaiah Sheffer <em>Rapture of the Deep</em> in dem fast überfüllten Theater spielte – auf brillante, schöne Weise: Er war Cousteaus vielgeplagter Koch. Mein Gott. Die Leute haben geheult vor Lachen. Die Show musste echt kurz unterbrochen werden, als eine Gruppe fassungsloser Frauen links von der Bühne erschrocken aufschrie, als Bernard (der besagte Koch) die Expedition sabotierte, indem er den mit knapp 2000 Litern Rohwein gefüllten Tank der Calypso ins Meer laufen ließ (das weindunkle Meer, heißt das).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und ich? Ich trottete von einem der unzähligen Auftrittsorte zum nächsten und gab einen Ausschnitt vom neuen Buch und meiner alten Kurzgeschichte zum selben Thema zum Besten: <em>Ende der Nahrungskette</em>. Es war leicht, die Leute zum Lachen zu bringen. Und ihnen Schrecken wie den oben genannten einzujagen. Außerdem bekam ich mitten unter alldem die aktuelle Ausgabe von <em>Storie</em>, der italienischen Zeitschrift, die zum zweiten Mal ein Werk von mir als Titelthema brachte. Ich danke Barbara Pezzopane für die Zusammenstellung des Hefts und Carlo Mello für seine Übersetzung. <em>Selvaggio</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>) liegt uns damit komplett vor, sowohl auf Italienisch als auch auf Englisch, sowie ein Interview mit dem Autor und ein kurzer lyrischer Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, der aus dem Original gestrichen worden war. Sehr schön. Und das Titelbild zeigt ein altes Blatt Papier mit handgeschriebenen Notizen in dem fast unlesbaren Geschmier, das ich verwende, um den C.I.A. und jede andere Agentur zu täuschen, sterblich oder unsterblich, die vielleicht wirklich herausfinden will, was es mit mir auf sich hat. Diese Notizen, soweit ich das feststellen kann, gehören zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> aus dem Jahr 2000.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und hier habt ihr es, meine Freunde. Nachdem ich so viel über die Natur und mein Bedürfnis, in der Wildnis allein zu sein (während ich in verschiedenen Hotelzimmern wohnte) geredet habe, habe ich jetzt endlich eine Gelegenheit, in die Berge abzuhauen, in denen ich schon viel zu lange nicht mehr war. Wie viele von Euch wissen, konnte ich über die Weihnachtsfeiertage nicht in die Wälder des Sequoia Nationalparks gehen, weil ich mich immer noch von dem Beinbruch erholte, den ich Ende letzten Sommer hatte (warum, ach, warum nur habe ich das Schicksal herausgefordert, indem ich <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> schrieb, in dem der Erzähler sein Bein nicht nur einmal, sondern zweimal bricht?), und ich freue mich darauf, mich mit dem Wald und seinen Bewohnern wieder bekannt zu machen. Alles in Ordnung. Echt unüberwindlich. Aber ich habe noch einen Termin, und zwar meinen jährlichen Solo-Auftritt bei der L.A. Times Buchmesse, wo ich am 30. April um 11 Uhr 30 vormittags im Bing Theater auf dem Campus der University of Southern California erscheinen werde, die der anderen Uni in der Stadt – wie hieß die noch mal? – ihre Pflichten als Gastgeber abgenommen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was jetzt anbelangt, just diesen Augenblick? Eine erfrischende Tasse von meinem Lieblingstee und in meiner Vorstellung kehre ich zurück zu der kältesten, windigsten und abgelegensten aller Kanalinseln, <em>San Miguel</em>.</p>
<p>P.S.: Aber halt, wartet. Ich muss meine deutschen Leser darauf aufmerksam machen, dass meine neueste Geschichte, die ich letztes Frühjahr um diese Zeit geschrieben habe, am Osterwochenende in der Süddeutschen Zeitung erscheint, in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren. Dabei handelt es sich um meine Tschernobyl-Geschichte <em>In der Zone</em>, die hierzulande für die nächste Ausgabe der <em>Kenyon Review</em> geplant ist. Wegen der traurigen Ereignisse in Fukushima hat die Geschichte eine direkte Relevanz, vor allem in Deutschland, wo Proteste die Atomkraftwerke geschlossen haben.</p>
<p>P.P.S. Okay, jetzt. Tschüss. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 11. April 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/">What&#8217;s New? 11/04/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 15/03/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 18:47:35 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/">What&#8217;s New? 15/03/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_141i1.jpg" alt="" width="222" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5833" />Es ist ja normal, dass ich bei der Hälfte der Tour krank werde, aber dieses Mal hat mich die Grippe oder irgendeine Variante davon just da erwischt, als ich in den großen Stahlvogel stieg, um nach New York zu fliegen und mit dem Trott anzufangen. Das war kein Spaß. Ich musste am nächsten Tag früh aufstehen – und vergesst die drei Stunden Zeitverschiebung – um eine frühe Live-Show zu geben und dann in die NPR Studios (National Public Radio) eilen, um meinen kleinen Dreibücher-Essay aufzunehmen. Was ein Spaß war, versteht mich nicht falsch. Aber da ich kaum schlucken konnte und es sich, wenn ich diese (normalerweise) unscheinbare Aufgabe bewältigte, anfühlte, als würde ich gleichzeitig ein paar Frösche hinunterschlucken, war es anstrengend, meine Stimme für das Stück unter Kontrolle zu halten. Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen. Wie gesagt so eine Sache, die normalerweise mitten auf der Tour eintritt. Aber fürchtet Euch nicht, ich erholte mich allmählich, dank der Pflege all der netten Fremden in den verschiedenen Flugzeugen, in die ich steigen musste – ja, wie Soldaten, die über Granaten stolpern, haben sie selbstlos meine Mikroben aufgenommen – und natürlich war es in Wirklichkeit das heilsame Klima in Milwaukee (minus 14 °C) und Minneapolis (minus 17 °C), was mich wirklich durchbrachte. Und so bin ich wieder hier, für eine Weile zu Hause, und denke allmählich daran, dass ich eigentlich weiter an dem nächsten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, schreiben sollte, den ich an einer natürlichen Stelle unterbrach und liegen ließ: Teil eins und zwei sind fertig, der dritte Teil steht in den Startlöchern.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie die unerschrockene Mimi und andere hier im Forum festgestellt haben, sind über <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> enorm viele (und überwältigend positive) Rezensionen erschienen, was sehr erfreulich ist. Meine Auftritte waren äußerst gut besucht, von Lesern jeder Couleur, darunter auch ganze Scharen von Biologen, und ich danke Euch allen, dass Ihr gekommen seid, um Euch unterhalten zu lassen. Es steht noch eine Reihe von Terminen an, die in meinem alljährlichen Solo-Auftritt beim L.A. Bücherfestival gipfeln werden, das dieses Jahr nicht in der UCLA (University of California Los Angeles), sondern meiner geliebten USC (University of Southern California) stattfindet. Unterwegs und zusätzlich zu den Auftritten, die unten aufgezählt sind, wird <em>Selected Shorts</em> am 26. März eine Show aus dem Getty Center senden, bei der der einzigartige Zeremonienmeister Isaiah Sheffer persönlich zugegen sein und <em>Rapture of the Deep</em> lesen wird, und im WordTheatre findet kommenden Samstag in der M Bar eine Vorführung statt, bei der zwei meiner Kurzgeschichten inszeniert werden. Die Zusammenstellung hat sich geändert, aber es sind, glaube ich, vier Geschichten darunter, zwei von mir und zwei von Michelle Latiolais. Jeff Goldblum wird eine von meinen lesen. Nach meinem letzten Stand ist es <em>Mein Schmerz ist größer als deiner</em>. (Übrigens: Zu sehen, wie Schauspieler meine Geschichten interpretieren, ist ein echter Adrenalinstoß, so ähnlich wie wenn man Musiker ist und erlebt, wie ein anderer Musiker eines deiner Lieder covert. Bei Filmen ist das auch so. Ich erinnere mich noch, wie mir die Haare zu Berge standen, als ich zur Premiere von Alan Parkers <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> ging und Anthony Hopkins, John Cusack, Matthew Broderick, Bridget Fonda, Dana Carvey, Cameron Mannheim und andere auf der großen Leinwand Worte sagen hörte, die ich in der düsteren Kälte meiner Dachkammer geschrieben hatte.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was versuche ich hier zu sagen? Was ich sagen will, ist, dass es gut ist, zu Hause zu sein, wie kurz auch immer, und dass ich so schnell wie möglich weiterarbeiten muss, damit ich mehr Bücher zum Ergötzen meiner Leser veröffentlichen und auf mehr Lesereisen gehen und mich (und andere) mit noch mehr Krankheiten anstecken kann. Gott hilf mir. </p>
<p>P.S.: Cäsar, wenn Du das hier liest, wollte ich Dir nur einen kleinen Tipp weitersagen, den Du wahrscheinlich ignorieren wirst: Hüte Dich vor den Iden des März.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 15. März 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-03-2011/">What&#8217;s New? 15/03/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/03/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-03-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 13:21:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Leider ist die Regenzeit vorbei, aber der Frühling ist da. In den letzten zwei Wochen hatten wir hauptsächlich schönes Wetter, abgesehen davon, dass sich der Morgennebel vom Meer manchmal etwas länger hielt, und jetzt ist es gerade sonnig und um die 20 Grad.  Wie immer begann ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-3224" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/03/news_130i1.jpg" alt="" width="300" height="285">Leider ist die Regenzeit vorbei, aber der Frühling ist da. In den letzten zwei Wochen hatten wir hauptsächlich schönes Wetter, abgesehen davon, dass sich der Morgennebel vom Meer manchmal etwas länger hielt, und jetzt ist es gerade sonnig und um die 20 Grad. Wie immer begann mein Frühling nicht mit Osterblumen oder der Rückkehr der Zugvögel oder so etwas, sondern damit, dass diese kleinen, liebenswerten, jugendlichen Stubenfliegen wiederkamen, frisch ausgebrütet aus den Maden, die in den toten Ratten in der Wand und im Keller hausen. Sie sind so niedlich, diese Fliegen, wie sie aus den Wänden krabbeln und sich an den Fenstern versammeln, bis ihre mit Schleim überzogenen Flügel trocken genug sind, sodass sie damit fliegen können. Und der Geruch von verfaulendem Rattenfleisch ist auch sehr aromatisch. Frühling, ja genau.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Etwas positiver betrachtet bin ich ziemlich froschvoll (lest <em>Hopes Rise</em>, wenn Ihr eine Figur kennenlernen wollt, die wirklich reich an Amphibien ist). Ein Freund (ein junger Kerl ungefähr in meinem Alter, der seine volle Haarpracht lang wachsen lässt) und ich haben uns in letzter Zeit in einer Bar zu Besprechungen getroffen, abseits und im Stillen, sodass die nicht Eingeweihten denken könnten, wir heckten eine Art Drogen-Deal aus. Dabei haben wir nichts dergleichen getan: Stattdessen handelte es sich um einen Froschhandel. Dieser Freund hat erst vor drei Nächten ein paar von unseren sehr lautstarken und winzigen Baumfröschen gefangen und in meinen Teich gesetzt, in dem sie, sobald die Sonne untergeht, heiser vor Leben werden. Eidechsen, die still sind und weghuschen, sind etwas ganz anderes. Vorletzten Winter, als ich das Haus im Sequoia Nationalpark eröffnete, habe ich eine Zauneidechse über den Flur krabbeln sehen. Sie hat anscheinend im Feuerholz überwintert, und als ich den Holzofen anwarf und das Haus anfing, warm zu werden, kam sie heraus, etwas schwach auf den Beinen, weil sie dachte, es wäre Frühling, obwohl es mitten im Dezember war. Ich habe sie nach Hause nach Santa Barbara gebracht (nachdem ich mich schlau gemacht hatte, dass ihre Art im ganzen Staat weit verbreitet ist, damit ich keine ökologische Katastrophe heraufbeschwöre), wo sie jetzt anscheinend eine ganze neue Generation an Eidechsen hervorgebracht hat. Ich nehme an, sie war schwanger, als sie im Winterschlaf war. Entweder das, oder sie hat vor Ort einen Liebhaber gefunden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So stehen die Dinge hier also, wenigstens im Hinblick auf die Natur, oder das, was von ihr übrig ist. Was neue Veröffentlichungen betrifft: Wer sich dafür interessiert, kann sich auf die kommende Ausgabe von McSweeney’s (#34) freuen, mit einem Teil aus <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, mit dem Titel <em>The Wreck of Beverly B.</em>, und auf das Atlantic Magazin, mit einer neuen Geschichte namens <em>The Silence</em>. Ich habe auch erfahren, dass Orion einen weiteren Teil des Romans abdrucken wird, genannt <em>Scorpion Ranch</em>, während Harper’s, das gerade erst <em>My Pain is Worse than Your Pain</em> in der Januar-Ausgabe abgedruckt hat, nun gegen Ende des Jahres auch die vierte von den neuen Geschichten veröffentlichen wird, <em>What Separates Us From the Animals</em>. Was die Hörbücher angeht, so ist die Blackstone Version von <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, gelesen vom Autor, erschienen, und hat eine tolle Rezension im AudioFile Magazin bekommen, in dem mein Akzent als »westlich« beschrieben wird. Das ist sehr interessant, in der Tat, besonders wenn ich den Mund aufmache und »dog« oder »coffee« sage. (Ich spiele außerdem mit dem Gedanken, <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> bei meinem alljährlichen Auftritt auf der Los Angeles Buchmesse zu lesen, am Sonntag, 25. April, um 3 Uhr nachmittags, und für diese Geschichte braucht man einen etwas ländlichen Akzent, zu dem ich leider nicht in der Lage bin, fürchte ich.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber zurück zur Natur: Schießt der Saft, wo so viele von Euch leben, die diese Seite besuchen? Ich erinnere mich daran, dass ich als Jugendlicher im College aus den Eimern getrunken habe, die an den Ahornbäumen im Staat New York hingen. Ich habe das mehr als einmal gemacht. Spät in der Nacht. Als ich von Bar zu Bar zog. Der Saft schmeckt wie sehr kaltes, leicht süßliches Wasser, wunderbar erfrischend, aber er hatte die erstaunliche Nebenwirkung, dass ich zu meiner jetzigen Größe in die Höhe schoss. Ich war nur fünf Fuß, als ich den ersten solchen kühlen Eimer mit den Lippen berührte, und am nächsten Tag war meine Hose mir schon zu kurz. Verdammt, hätte ich nur ein bisschen mehr getrunken, hätte ich vielleicht ein Basketball-Stipendium bekommen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls wünsche ich Euch auf der nördlichen Halbkugel einen schönen blühenden und warmen Frühling, ganz zu schweigen von den Insekten. Bleibt gesund. Atmet tief. Und grabt Eure kurzen Hosen und Badeanzüge aus. </p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. März 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 21/01/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-21-01-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 09:31:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Anthos]]></category>
		<category><![CDATA[Das wilde Kind]]></category>
		<category><![CDATA[De Vrouwen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Grasset]]></category>
		<category><![CDATA[Hanser Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Les Femmes]]></category>
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		<category><![CDATA[Mein Schmerz ist größer als deiner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An dem Datum oben sehe ich, dass wir ein neues Jahr haben. Natürlich wusste ich theoretisch schon davon und ich erinnere mich auch vage daran, dass ich vor drei Wochen zu einer sehr späten Stunde ein Glas (oder zwei) von dem einen oder anderen Getränk in meiner Hand hielt und ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-3037" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>An dem Datum oben sehe ich, dass wir ein neues Jahr haben. Natürlich wusste ich theoretisch schon davon und ich erinnere mich auch vage daran, dass ich vor drei Wochen zu einer sehr späten Stunde ein Glas (oder zwei) von dem einen oder anderen Getränk in meiner Hand hielt und auf die weiterhin bestehende Existenz von uns allen angestoßen habe, da wir eine neue Runde um die Sonne drehen werden, aber diese Jahreszahl 2010, wow. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass ich in einem von diesen Science-Fiction-Filmen aus den 70ern lebe – das heißt, in einem schlechten Science-Fiction-Film. Können wir hier bitte alles einfach etwas langsamer angehen? (Wie viele von Euch wissen, versuche ich wirklich, abzuschalten und mein Leben zu entschleunigen, wenn ich in den Bergen bin, und ich bin erst letzten Mittwoch von meiner letzten Wanderung zu dem Ort mit den großen Bäumen zurückgekehrt, wo <em>My Pain Is Worse Than Your Pain</em> spielt. Es lag ungefähr ein Meter Schnee, aber das Wetter hat gehalten – strahlendblauer Himmel, Tagestemperaturen um die minus zehn Grad – bis zu dem Augenblick, als ich mich auf den Weg machen wollte. Tja, und dann fielen die Temperaturen. Ich bin gerade noch so mit dem Leben davon gekommen. Und wenn ich diese Woche da oben gewesen wäre, bei der Serie von Stürmen, die wir gerade haben, hätte ich die anstehende Lese-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> und die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> auf jeden Fall absagen müssen. Verdammt, ich hätte wahrscheinlich einen Maultierhirsch schlachten müssen, um überleben zu können.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was mich zum wichtigsten Punkt der Nachrichten heute bringt. Beginnend in der Viktoria Hall hier in Santa Barbara werde ich mich ab Montag draußen tummeln, in einem heldenhaften Kampf mit dem Wetter und unserer unzulänglichen und schrecklichen Luftfahrtindustrie, um über eine ganze Reihe von Bühnen zu stolzieren und Euch die Freuden der Kurzgeschichte nahezubringen. Für diejenigen unter Euch, die vorhaben, einer meiner Vorführungen beizuwohnen (nein, ich werde sie nicht Lesungen nennen, weil man mit dem Begriff »Lesung« einschläfernde Langeweile und das leise Summen einer Heizung hinten an der Wand eines schlaftrunkenen Klassenzimmers assoziiert), denkt bitte daran, dass diese Veranstaltungen meistens ziemlich schnell ausverkauft sind; richtet also Eure Terminplanung danach.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine Veröffentlichungen angeht, so hat mein holländischer Verlag Anthos soeben <em>De Vrouwen</em> herausgebracht, und Grasset, mein langjähriger französischer Verlag, bringt im Februar <em>Les Femmes</em> heraus, während der Hanser Verlag, der bodenständigste und beste aller deutschen Verlage, in Kürze die Geschichte <em>Wild Child</em> als eigenständiges Buch veröffentlicht (<a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-wilde-kind/"><em>Das wilde Kind</em></a>) und die restlichen dreizehn Geschichten für einen anderen Band aufhebt. Als ich in den Bergen war, habe ich die vierte Geschichte der neuen Sammlung zu Ende geschrieben, aber es ist noch ein ziemlich grober Entwurf, und ich werde wahrscheinlich nicht dazu kommen, sie noch einmal aufzupolieren, bevor ich von meiner Tour zurückkomme – wenn ich jemals zurückkomme. Wie angekündigt erscheint in der Zwischenzeit <em>A Death in Kitchawank</em> in der aktuellen Ausgabe des New Yorker (18. Januar), und ich weiß die ganze Aufmerksamkeit zu schätzen, die die Diskussionsteilnehmer hier und andere da draußen in der weiten Welt dieser Geschichte geschenkt haben. Der allgemeine Konsens scheint zu sein, dass diese besondere Geschichte die Menschen tief in ihrem Innern berührt. Das freut mich sehr. Schließlich ist es so, dass jeder von uns, der sich hinsetzt und eine Geschichte schreibt, es in der Hoffnung tut, etwas zu schaffen, dass unsere lesenden Mitmenschen anspricht, obwohl wir nie wissen, ob uns das wirklich gelingt. Wenn etwas Gutes dabei herauskommt, erleben wir unsere persönliche Verklärung.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und damit verabschiede ich mich für heute. Ich hoffe, dass die Götter des Himmels mir gewogen sind und dass ich Euch alle sehr bald bei einer Veranstaltung in der Nähe Eurer Heimat sehe. </p>
<hr/>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 21. Januar 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-21-01-2010/">What&#8217;s New? 21/01/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 14/12/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-14-12-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholismus]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantic]]></category>
		<category><![CDATA[Blake Bailey]]></category>
		<category><![CDATA[Carol Sklenicka]]></category>
		<category><![CDATA[Das Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Drei Viertel des Wegs zur Hölle]]></category>
		<category><![CDATA[Harper's]]></category>
		<category><![CDATA[John Cheever]]></category>
		<category><![CDATA[John Gardner]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Schmerz ist größer als deiner]]></category>
		<category><![CDATA[Merry Christmas]]></category>
		<category><![CDATA[Raymond Carver]]></category>
		<category><![CDATA[Tod in Kitchawank]]></category>
		<category><![CDATA[US-Tour 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich an meinem Kaminfeuer verbracht, und während ich mich über die lang ersehnte Rückkehr der Regenfälle freute, habe ich die neue Raymond Carver Biographie von Carol Sklenicka gelesen und zwischendurch wieder einmal in ein paar von Rays Geschichten geblättert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-14-12-2009/">What&#8217;s New? 14/12/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/news_127i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-3014" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/news_127i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/news_127i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Letzte Woche habe ich an meinem Kaminfeuer verbracht, und während ich mich über die lang ersehnte Rückkehr der Regenfälle freute, habe ich die neue Raymond Carver Biographie von Carol Sklenicka gelesen und zwischendurch wieder einmal in ein paar von Rays Geschichten geblättert. Es war mir nicht klar, wie viele seiner Geschichten so detailgetreu Ereignisse aus seinem Leben wiederspiegeln, und es war eine Freude, manche davon wieder zu lesen und in einem neuen Licht zu sehen. Wie bei Blake Baileys Biographie von John Cheever, die Anfang des Jahres erschienen ist, fasziniert mich die Dynamik des Künstlerlebens, geprägt von dem Bemühen, etwas Bedeutsames zu schaffen und gleichzeitig im Leben zu stehen. Wir alle versuchen, unseren Frieden mit diesem Zwiespalt zu schließen, und versuchen, eine vollkommene Hingabe an unsere Kunst mit dem Wunsch in Einklang zu bringen, ein möglichst wenig zerstörerisches Leben zu führen, während wir gleichzeitig mit den Ansprüchen fertig werden müssen, die Erfolg und Berühmtheit an uns stellen, ganz zu schweigen von denen, die Arbeit und Alltag mit sich bringen. Ich habe einmal einen Tag mit John Gardner verbracht, Rays Lehrer und Mentor, und er hat mir erzählt, dass er jeden Tag den ganzen Tag arbeitet, sieben Tage die Woche, von sieben Uhr morgens bis elf Uhr nachts. Ich hoffe, er hat das nicht ernst gemeint. Denn, wie ich zu ihm gesagt habe, wo bleibt bei so einem Tagesablauf die Zeit, sich auf dem Planeten Erde des Lebens zu freuen? Man denke noch dazu an das Elend, wenn einem die Arbeit jeden Augenblick dieser langen, Spreu vom Weizen trennenden Tage im Nacken sitzt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sowohl Ray als auch John Cheever waren vom Alkoholismus zerfressen, was ihrer Karriere erheblichen Schaden zugefügt hat, und doch ist es beiden gelungen, zeitlose Kunst zu schaffen. Natürlich kann ich nicht anders, als zwischen ihrer und meiner Karriere Vergleiche anzustellen und darüber nachzudenken, was Kunst und Liebe und familiäre Beziehungen bringen, was man aufgibt, um ein Künstler zu sein, und was man dafür bekommt. Von Anfang an habe ich versucht, mich auf die Arbeit an sich als das ultimative Ziel zu konzentrieren, ohne Ablenkungen irgendwelcher Art (und das hat mir geholfen, meine eigenen Dämonen in Schach zu halten, bis jetzt wenigstens), und doch dabei nicht zu verkennen, wie wichtig es ist, einfach ein Mensch zu sein und mich mit den Menschen in meiner Umgebung zu befassen. Obwohl ich auch jeden Tag arbeite, sieben Tage die Woche, hat bei mir jeder Tag einen Feierabend, etwa um zwei oder drei Uhr Nachmittags, und in dieser Zeit denke ich bewusst nicht an das Projekt, an dem ich gerade arbeite, bis ich am nächsten Morgen den Computer anschalte und es von vorne losgeht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das also sind meine Neuigkeiten. Ich lese, denke nach, sehe zu, wie der Regen aus den offenen Dachrinnen im zweiten Stockwerk sabbert, arbeite an der vierten Geschichte der neuen Serie, seit ich <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> Ende Juli abgegeben habe. Die erste davon, <em>My Pain Is Worse Than Your Pain</em>, erscheint in der Januar-Ausgabe von Harper’s. Gestern habe ich ein Exemplar bekommen und ich muss sagen, dieser Titel quer über der Titelseite des Magazins macht ziemlich was her. Die zweite Geschichte, ein komisch-tragisches Stück namens <em>The Silence</em>, erscheint in der Belletristik-Ausgabe vom Atlantic, aber leider erst nächsten Sommer, also nach dem Sommer, der gerade dabei ist, sich auf den matschigen Pfoten der Wintersonnenwende seinen Weg zum Horizont entlang zu hangeln. Die dritte und neueste der neuen Geschichten, die auf meinen Erinnerungen an die 70er und 80er Jahre beruht und <em>A Death in Kitchawank</em> heißt, wurde gerade vom New Yorker angenommen, und ich werde Euch wissen lassen, wann sie erscheint. (Ja, Kitchawank, ein Hinweis auf das Setting von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/worlds-end/"><em>World’s End</em></a>, und vielleicht hatte ich die Inspiration zu dieser Geschichte deswegen, weil ich den Roman vor kurzem mal wieder gelesen habe, jetzt werdet Ihr auch eine Verbindung zwischen der Geschichte und den beiden feststellen können, die sich um die Figur Les, Mexico und <em>All the Wrecks I’ve Crawled Out Of</em> drehen.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu guter Letzt, obwohl es ein klein wenig zu früh ist, allen unter Euch <em>merry messagistas</em> und <em>luminous lurkers</em> das Beste für die Weihnachts- und Hanukkahzeit zu wünschen, werde ich einen Frühstart hinlegen und es Euch jetzt schon wünschen: Merry, merry, happy, happy. Und obwohl ich nicht zu Euch komme und Euch das Geschenk bringe, das ich Euch letztes Jahr geschenkt habe – meine Weihnachtsgeschichte <em>Three Quarters of the Way to Hell</em> – könnt ihr ja einfach in den <a href="http://www.tcboyle.com/page2.html?1" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Archived News</a> auf Dezember 2007 klicken und das Geschenk nochmal in Empfang nehmen. Und hiermit, im besten und selbstlosesten Sinne der Weihnachtszeit, schließe ich, indem ich Euch, die ihr in ausgewählten Städten wohnt, das Geschenk der Vorfreude mache, das heißt, Euch den aktuellen Stand der Tour-Daten mitteile:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>25. Januar 2010, 7:30 P.M.<br />
Santa Barbara, Victoria Hall</li>
<li>26. Januar 2010, 7:00 P.M.<br />
L.A., Los Angeles Public Library, 650 W 5th St.</li>
<li>28. Januar 2010, 7:30 P.M.<br />
N.Y., Barnes and Noble, 1972 Broadway at 66th St.</li>
<li>29. Januar 2010, 7:00 P.M.<br />
Brooklyn, The Powerhouse Arena, 37 Main Street</li>
<li>30. Januar 2010<br />
Hartford/New Haven, RJ Julia, 768 Boston Post Rd, Madison CT</li>
<li>01. Februar 2010<br />
Chicago, Chicago Public Library, 400 S. State St.</li>
<li>02. Februar 2010, 7:00 P.M.<br />
Atlanta, Margaret Mitchell House, 990 Peachtree Street NE</li>
<li>03. Februar 2010, 7:00 P.M.<br />
Saint Louis, St. Louis Public Library, 1301 Olive St.</li>
<li>08. Februar 2010, 12:00 P.M.<br />
Dallas/Ft. Worth, SMU University Library, SMU Campus</li>
<li>09. Februar 2010, 7:30 P.M.<br />
Denver/Boulder, Boulder Book Store, 1107 Pearl St.</li>
<li>20. Februar 2010<br />
San Francisco/Bay Area, The Dance Palace, 503B Street, Point Reyes Station</li>
<li>21. Februar 2010<br />
L.A., Word Theater/Diesel Books, Broad Center Stage Theater</li>
</ul>
<p>Fürs Erste war’s das, aber je näher die Termine rücken, umso mehr könnten es werden.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 14. Dezember 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-14-12-2009/">What&#8217;s New? 14/12/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 13/11/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-13-11-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Blackstone Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Culver City]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Harper's]]></category>
		<category><![CDATA[Irokesenschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Janet Troy]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Schmerz ist größer als deiner]]></category>
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		<category><![CDATA[Tod in Kitchawank]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[Westchester County]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Child]]></category>
		<category><![CDATA[World's End]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ja, wahrscheinlich wollte ich schon immer einen pinken Irokesenschnitt zur Schau tragen, wie ich es offensichtlich auf dem Foto anbei tue (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Janet Troy), das bei meinem Auftritt im Paramount Theater in meiner Heimatstadt Peekskill ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-13-11-2009/">What&#8217;s New? 13/11/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/11/news_126i1.jpg" alt="" width="200" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2983" />Nun ja, wahrscheinlich wollte ich schon immer einen pinken Irokesenschnitt zur Schau tragen, wie ich es offensichtlich auf dem Foto anbei tue (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Janet Troy), das bei meinem Auftritt im Paramount Theater in meiner Heimatstadt Peekskill, New York, entstand, und zwar an dem Tag, der, wie ich später voller Bescheidenheit und Dankbarkeit erfuhr, in Westchester County zum T.C. Boyle Tag erklärt worden war. Was vermutlich bedeutete, dass ich in jeder Bar im County Getränke umsonst oder zumindest zum halben Preis bekommen hätte. Leider habe ich davon erst erfahren, als die Veranstaltung fast vorbei war und Mitternacht mit schnellen Schritten heran nahte. Nun ja. Es war trotzdem ein tolles Gefühl, in eben jenem Theater auf der Bühne zu stehen, auf der sich viele der kulturellen Highlights meiner Jugend zugetragen haben (damit meine ich insbesondere, dass ich mir das Original von »Rodan« zweimal ganz anschauen musste und dass ich unter dem schreienden Mob von Kindern war, der die Premiere von »Sinbad« zu sehen bekam), und es war toll, alte Freunde und Lehrer in der anständig lärmenden Menge zu sehen. Der Anlass war die Unterstützung einer gemeinschaftlichen Lesung fünf meiner Bücher, die in <a href="https://www.tcboyle.de/romane/worlds-end/"><em>World&#8217;s End</em></a> gipfelte, meinem Roman von 1987, der um mehrere Jahrhunderte der Geschichte des Hudson Valley herum gebaut ist. Dieses Jahr ist der 400. Jahrestag von Henry Hudsons »Entdeckung« der Gegend. Ich habe dem Publikum feierlich versprochen, am 500. Jahrestag wieder aufzutauchen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine Veröffentlichungen anbelangt &#8211; damit sich niemand wegen meiner abschließenden Kommentare im letzten Blog-Eintrag Sorgen machen muss &#8211; wurde ich von einem unmittelbaren Ende durch meine eigene Hand verschont, da ich soeben die dritte der neuen Geschichten zu Ende gebracht habe, die mir nach <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> vorschwebten (<em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em> wird voraussichtlich 2011 veröffentlicht, falls ich das noch nicht erwähnt habe). Die erste der neuen Geschichten, <em>My Pain Is Worse Than Your Pain</em>, wird in der Januar Ausgabe von Harper&#8217;s erscheinen, aufgrund einer der schnellsten Übergänge von der Fertigstellung zur Veröffentlichung, die ich je erlebt habe. Die sehr schönen Korrekturabzüge schmücken eben in diesem Augenblick meinen Schreibtisch. Jedenfalls ist die neueste Geschichte ein Erinnerungsstück namens <em>A Death in Kitchawank</em>, und ich werde Euch auf dem Laufenden darüber halten, wo und wann sie erscheint. (Habe ich hemmungslos geschluchzt, während ich den letzten Absatz tippte? Darauf könnt Ihr Euch verlassen.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bald werden die Tour-Daten für <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> (gebundene Ausgabe) und <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> als Taschenbuch feststehen, und ich werde sie Euch hier zuverlässig bekanntgeben. In der Zwischenzeit, jetzt, da ich aus Fort Collins und von einer wundervollen Gemeinschaftslesung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/"><em>América</em></a> zurückgekehrt bin, habe ich nur noch einen Termin in meinem Kalender stehen, einen, über den sich, wie ich hoffe, diejenigen unter Euch freuen werden, die in der Gegend von L.A. wohnen. Am 24. November 2010, um 20 Uhr, werde ich eine Benefizveranstaltung zugunsten des PEN West geben, im Actor&#8217;s Gang, 9070 Venice Blvd., Culver City, CA 90232. Wir sehen uns dann dort.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt? Jetzt muss ich Schwimmen gehen und den Rest des Tages im Freien genießen, denn nächste Woche werde ich hier in Santa Barbara in einem Studio eingesperrt sein und die vierzehn Geschichten von <em>Wild Child</em> für Blackstone Audio aufnehmen. Im Dunkeln. Süße, passende Dunkelheit. Ich und die Leselampe werden unter uns sein, an dem inselhaften Ort, den Boden, Decke und vier Wände vorgeben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 13. November 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Janet Troy</span></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-13-11-2009/">What&#8217;s New? 13/11/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 09/09/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 10:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So, hallo und guten Tag. Das Labor Day Wochenende liegt hinter uns, die Touristen sind in Scharen abgereist, das Wetter ist schön und hält sich bei 72 Grad und ja, ich war der, der am Samstag in der Brandung am Butterfly Strand herumgetollt ist, an einem Tag voller Selbstvergessenheit und Freude.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2009/">What&#8217;s New? 09/09/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_124i1.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2920" />So, hallo und guten Tag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Labor Day Wochenende liegt hinter uns, die Touristen sind in Scharen abgereist, das Wetter ist schön und hält sich bei 72 Grad und ja, ich war der, der am Samstag in der Brandung am Butterfly Strand herumgetollt ist, an einem Tag voller Selbstvergessenheit und Freude. Die Freude lag in erster Linie an dem Wunder, auf diesem herrlichen Planeten am Leben zu sein, aber ihr wurde von einer wohlbemessenen Menge erfrischenden Weißweins und dem Zusammensein mit alten Freunden auf die Sprünge geholfen und Vorschub geleistet, und sie wurde dadurch vertieft, dass ich soeben meinen ersten neuen literarischen Text fertig geschrieben habe, seit ich <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> im Juli beiseite gelegt hatte. Es handelt sich um eine neue, komische Geschichte (und sie muss ziemlich witzig sein, denn eine Live-Lesung des Textes rief ein oder zwei Lacher bei Frau Boyle hervor, meinem kritischsten Publikum) und sie heißt <em>My pain is worse than your pain</em>. Ich werde es Euch wissen lassen, wann sie gedruckt werden soll, aber hier ist erst einmal ein Vorgeschmack: Sie spielt in der abgelegenen, kleinen Dorfgemeinde Big Timber, die, wie viele von Euch wissen, für den geographisch identischen Ort im Sequoia Forest steht, an den ich mich jedes Jahr für ein paar Monate zurückziehe. Wenn ich Glück habe. Und dieses Jahr hatte ich tatsächlich sehr viel Glück.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Um mal von etwas ganz anderem zu sprechen &#8211; was soll dieses ganze Gerede über Woodstock? Ja, sogar hier im Forum [von <a href="http://www.tcboyle.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.tcboyle.com</a>] war ich dabei, eine Frage von dieser scharfsinnigen Katze (Katze sowohl im metaphorischen als auch im wörtlichen Sinne) Chester zu beantworten, die mich fragte, warum Maslovat und ich nicht da waren, obwohl die Musik doch keine zwei Stunden flussaufwärts am anderen Ufer des Hudsons von dort entfernt ertönte, wo wir uns in unseren sehr, sehr jungen und haarigen Verkörperungen aufhielten. Ich antwortete Chester im Forum und wies darauf hin, dass Maslovat und ich in echt schon beim Musikfestival waren, aber als die beiden Headbanger, die wir waren, nur an den beiden Rock&#8217;n&#8217;Roll-Tagen, während wir das Folk-Fest am Freitagabend ausließen. Wir waren in Begleitung meiner Freundin (die später die oben erwähnte Frau Boyle werden sollte) und des extrem coolen Multitalents Drew, dessen stöhnender Käfer uns am Samstagmorgen dorthin brachte. Irgendwie schafften wir es, die einzige Straße zu finden, die noch nicht gesperrt war, nur um dann festzustellen, dass diejenigen, die das Festival schon wieder verließen, beide Spuren dazu benutzten, so dass die Einfahrtsstraße völlig erledigt war. Also stellten wir das Auto in einem praktischen Graben ab und gingen ein paar Meilen zu Fuß. Wonach wir uns an allem genüge taten, nicht zuletzt an einer Sonne, die nieder brannte und von kaltem Regen und noch kälterem Matsch abgelöst wurde. War es das Wert? <em>Absolutamente.</em><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Natürlich sage ich das jetzt, weil ich Euch alle zu einem viel kleineren Festival einladen will, ohne Musik, Sonne und Matsch, im Paramount Theater in Peekskill, New York, wo ich meine Show abziehen werde, ein paar Witze reiße und alles und jeden unterhalten werde, bevor Alan Parkers Verfilmung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/willkommen-in-wellville/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Willkommen in Wellville</em></a> bei freiem Eintritt gezeigt wird. Wann? Am 17. Oktober 2009. Die Veranstaltung wird von der Bücherei von Peekskill gesponsort, in deren Hallen der Field Notes Buchclub dieses Jahr Diskussionsrunden über <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>América</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/willkommen-in-wellville/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Willkommen in Wellville</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/drop-city/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Drop City</em></a> und &#8211; im Rahmen einer Lesung in der ganzen Stadt &#8211; meinen Peekskill-Roman <a href="https://www.tcboyle.de/romane/worlds-end/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>World&#8217;s End</em></a> abgehalten hat. (Und ach, wie schön Geschichte und Literatur verschmelzen, wenn ich Berichte über mein Leben lese und erfahre, dass ich nicht im Peekskill der Welt, die wir kennen, sondern im Peekskill meiner Dichtung geboren und aufgewachsen bin.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darüber hinaus brauen sich Neuigkeiten zusammen, Leute, bezüglich der <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/">Wild-Child-Sammlung</a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> und die vielen Übersetzungen von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Die Frauen</em></a> sowie die Veröffentlichung dieses gelungenen Titels in Buchform Ende Dezember beim Penguin Verlag, ganz zu schweigen davon, dass sowohl Grasset in Frankreich als auch der Hanser Verlag in Deutschland den kleinen Wild-Child-Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-wilde-kind/"><em>Das wilde Kind</em></a>, als eigenständiges Buch herausgeben werden, wobei sie die anderen dreizehn Geschichten für separate Bände aufheben. All das wird in allen aufregenden Details das nächste Mal bekanntgegeben. Oder vielleicht das übernächste Mal. Oder &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay, ich werde mein Bestes geben. Euch allen einen schönen Tag jetzt.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 9. September 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2009/">What&#8217;s New? 09/09/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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