What’s New? 28/02/2021

Von T. Coraghessan Boyle

Deutsch von Ulrich Tepelmann

 

Nachdem Sprich mit mir fertig geschrieben und abgeliefert war, habe ich mich letztes Jahr um diese Zeit wieder den Kurzgeschichten zugewandt, um die neue Sammlung I Walk Between the Raindrops zu vervollständigen, die im nächsten Jahr herauskommen soll. Die zweite dieser Geschichten sprach etwas an, was damals ein örtlich begrenzter Ausbruch eines neuen Coronavirus war, das rätselhafterweise als COVID-19 bezeichnet wurde. Die Geschichte heißt The Thirteenth Day, und sie wird aus der Sicht eines älteren Mannes aus Buenos Aires erzählt, der zusammen mit seiner Frau auf einem Kreuzfahrtschiff festhängt, das auf Grund eines Ausbruchs an Bord in keinen Hafen einlaufen darf. Die Geschichte ist lustig, voll schwarzem Humor, skurril und klingt sogar ein kleines bisschen nach Jorge Luis Borges. Das war damals, in einer weit weniger bedrückenden Zeit. Ich hatte keine Ahnung, was auf uns alle zukommen sollte, obwohl ich ja schon das Fundament dafür gelegt hatte, in Nach der Pest und in meinem Roman Ein Freund der Erde. Ich habe die Erzählung Anfang März in einem kleinen Gasthaus am Meer vollendet, ein Stück von hier die Küste hinauf (hier, das heißt in Santa Barbara). Wo kann man sie lesen? Nirgends. Jedenfalls noch nicht. Mein Agent meinte, wir sollten sie zurückhalten, da sich die Ereignisse um die Pandemie herum so schlimm entwickelt haben.
     Und nun? Na ja, ich bin seitdem nicht von zu Hause weg gewesen, dieweil das Virus unsere Spezies auf so Furcht einflößende Weise heimsucht und der Lockdown kommt und geht wie der Wechsel der Jahreszeiten, und die Tournee für meinen neuen Roman, der jetzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschienen ist (in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren: Sprich mit mir), ist ausschließlich virtuell. Wie ich schon in früheren Mitteilungen an Euch geschrieben habe, habe ich großes Glück, hier zu leben, wo ich Wanderungen unternehmen und am Strand spazierengehen kann; und natürlich habe ich immer schon zu Hause gearbeitet, aber trotzdem vermisse ich das Leben hier im Ort und auch woanders. Wenn die aktuelle Infektionswelle sich weiter abschwächt und immer mehr Menschen geimpft werden, hoffe ich, dass ich raus kann und das Leben in Restaurants und Bars wieder genießen kann, gar nicht zu reden von Konzertsälen, Theatern und Kinos.
     Der erste Test wird das Einlesen der neuen Kurzgeschichte (The Shape of a Teardrop) für den New Yorker sein, welcher dieselbe in Kürze veröffentlichen wird. Ich habe alle meine Geschichten, die in dieser Zeitschrift erschienen sind, aufgenommen, in einem hiesigen, unabhängig geführten Studio, und ich hoffe, mit dieser genauso zu verfahren. Ja, ich könnte sie auch zu Hause aufnehmen, aber das wäre nicht annähernd das Gleiche wie mit Dom ins Studio zu gehen und es dort zu machen. Wir werden sehen. Um eine gute Nachricht zu nennen: WordTheatre hat diesen Monat eine Podcastserie aufgelegt, zunächst mit neun meiner Erzählungen, alle live während der letzten Jahre aufgenommen, meistens mit mir im Publikum. Den Anfang machte Jeff Goldblums urkomische Darbietung von Mein Schmerz ist größer als deiner, und es ging weiter mit einigen meiner Lieblingsauftritte, darunter Elisabeth Perkins‘ Version von Hände, Sin Dolor von Miguel Sandoval und Bill Pullmans Keimende Hoffnung. Eine Geschichte kommt noch – Slate Mountain – aber wir haben sie neulich noch schön verpackt und mit einer Extra-Schleife versehen, bei einem Zoom-Auftritt, der mich regelrecht umgehauen hat und der gezeigt hat, wie intim Zoom sein kann. Mit sorgenvollem Gesicht, völlig verlassen wirkend, füllte Bill den Bildschirm, als er Chicxulub vortrug, und ich konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, in meine große blaue Teetasse zu schluchzen. Und dann kam Miguel, mit seinem so wunderbar wandlungsfähigen Gesicht, und er fing jede Nuance von Der Fünf-Pfund-Burrito ein. Urkomisch. Brilliant. Es geht doch nichts über einen Live-Auftritt. Außer ein Live-Auftritt in Fleisch und Blut. Und der wird kommen, meine Freunde, jedenfalls erzählen uns das die Mediziner und die Politiker. Haltet alle durch, da draußen, und haltet Eure Masken gerade – der Himmel fängt an aufzuklaren.


Im Original erschien der Text am 28. Februar 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: Holger Reichard


 

What’s New? 10/08/2020

Von T. Coraghessan Boyle

Deutsch von Ulrich Tepelmann

 

In der Titelgeschichte meiner Sammlung von 2001, Nach der Pest, in der eine globale Pandemie 99,9999% der Menschheit vom Antlitz der Erde fegt, gibt es ein witziges Detail, nämlich dass es in unmittelbarer Zukunft nicht möglich sein wird, gepflegt auswärts zu essen. Und in meinem Roman Ein Freund der Erde aus dem Jahr 2000 sorgt eine Pandemie namens Mucosa dafür, dass alle zu Hause hocken, während die Stürme des Klimawandels über sie hinwegbrausen und sie sich darüber ereifern, dass sie Gesichtsmasken tragen sollen. Das war damals alles ziemlich lustig und der Autor, dieser Klugscheißer, hätte nie gedacht, dass wir das schon so bald real erleben sollten, aber jetzt ist es soweit.
     Als um den Memorial Day herum hier in Kalifornien alles wieder öffnete, schickte ein Freund Bilder von sich und noch zwei anderen herum, in unserer Lieblingsbar, ohne Masken, wie sie auf die neue Freiheit tranken. Ich beschloss, mich ihnen nicht anzuschließen. Und jetzt, na klar, befinden wir uns am Rande einer neuen Ausgangssperre, und die Gesundheitsbehörden erzählen uns, dass Bars die gefährlichsten Orte sind bezüglich der Übertragung des Virus. Ich trinke zu Hause, im Garten, mit Frau B., meiner Tochter, ihrem Mann und deren einjährigen Sohn (wir erlauben ihm mit Rücksicht auf sein Alter nicht mehr als drei Bier, aber hier will keiner einen Ausweis sehen). Doch dies ist kein Nachtclub und auch kein CBGB, und mein Körper wird zu Stein vor lauter Langeweile, von den Zehennägeln bis hinauf zu meinen Gehirngängen, aber so bleibe ich der Nachwelt wenigstens als Fossil erhalten.
     Ich liebe Partys (vor allem wenn ich Gast und nicht Gastgeber bin), aber wir werden hier wohl in voraussehbarer Zukunft keine veranstalten, wenn wir nicht wollen, dass der Rote Tod plötzlich mittendrin auftaucht. Und wir verzichten auf Tourneen. Ich habe gerade mit meinem deutschen Verlag (Hanser) besprochen, dass wir keine Tournee mit Sprich mit mir veranstalten, wenn der Roman im Januar in deutscher Übersetzung erscheint (ich werde im Jahr darauf mit gleich zwei Büchern kommen, wenn die neue Sammlung mit Erzählungen veröffentlicht wird), außerdem hoffe ich ja, dass wir im Mai einen Impfstoff haben und ich dann in den USA mit diesem wunderbaren Roman herumreisen kann.
     So sieht’s aus. Doch lasst mich zum Schluss noch sagen, mit den Worten von 2001:

Nach der Pest – eigentlich war es eine Mutation des Ebola-Virus, von Hand zu Hand und von Nase zu Nase übertragen wie eine banale Erkältung – war das Leben anders. Entspannter und überschwänglicher, einfach natürlicher. Die Hektik war vorbei, die Autobahnen waren frei von Staus bis rauf nach Sacramento, und unser armer schrumpfender, ausgeplünderter Planet war auf einmal wieder groß und geheimnisvoll.

Ja, klar. Und hier sind wir nun und hängen am seidenen Faden. Weh uns!


Im Original erschien der Text am 10. August 2020 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.


 

What’s New? 23/03/2020

Von T. Coraghessan Boyle

Deutsch von Ulrich Tepelmann

 

(Monat eins im Jahr der Seuche)

Düstere Zeiten, wirklich. Gelegenheit, sich mal gemütlich hinzusetzen und zu lesen; wann, wenn nicht jetzt finden wir unser Heil in der Literatur? Da ich mich derzeit in Endzeitstimmung befinde und so mancher sich an meine Erzählung Nach der Pest und meinen Roman Ein Freund der Erde erinnert, habe ich mich mit dem erneuten Lesen von Camus‘ Die Pest und dem überaus optimistischen Roman Die Straße von Cormac McCarthy aufgeheitert. Und ich habe gerade eine neue Erzählung geschrieben, die mitten in der COVID-19-Pandemie spielt, und weil sie so wahnsinnig lustig ist – was könnte komischer sein als der Tod? – will mein Agent ein wenig Zeit verstreichen lassen, bis alles überstanden ist, wenn es denn jemals so sein wird. Wartet auf neue Nachrichten von dieser Front. Und zum Thema ein Schritt zurück: jetzt sind’s sogar zwei Schritte zurück – kaum hatte ich den neuen Titel des neuen Romans angekündigt, erzählten mir ein paar meiner Gesprächspartner auf Twitter, dass es einen Film gleichen Namens vor einigen zwanzig Jahren gab, der auf dem gleichen Zitat von Dr. Seuss basierte, also beschäftige ich mich gerade wieder intensiv mit den Korrekturfahnen des Romans und denke erneut über den Titel nach; wie es im Augenblick aussieht, wird es wieder der Arbeitstitel sein: The Familiar.
     Dies ist die seltsamste Zeit, die ich jemals erlebt habe. Läuft es Euch nicht auch kalt den Rücken herunter? Und hier in Montecito erinnert alles auf gespenstische Weise an die Katastrophe, die uns vor zwei Jahren ereilte, und die uns von der Außenwelt abgeschnitten hat, außer dass es damals den Rest der Welt nicht betraf, nicht so wie jetzt, da wir alle zusammen drinstecken. Und ich? Ich gehöre zur Hochrisikogruppe, nicht nur wegen meines Alters, sondern auch weil ich ein unverbesserlicher Pessimist bin. Was kann ich noch sagen? Bleibt gesund, Freunde. Lest intensiv, liebt intensiv, beobachtet die Natur und die Wolkenformationen und stärkt Euer Immunsystem. Salud.


Im Original erschien der Text am 23. März 2020 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.


 

What’s New? 07/08/1999

Von T. Coraghessan Boyle

Deutsch von Ulrich Tepelmann

 

Und dieses Update macht auch viel Spaß. Als ich auf Eure Kommentare geantwortet habe, fand ich heraus, dass After the Plague schon im September-Playboy erscheint. (Mein Autoren-Exemplar kam gestern.) Ich habe auch schon die zweite der neuen Kurzgeschichten fertig und freue mich darauf, in den nächsten sechs bis neun Monaten weitere Short Stories zu schreiben, bevor ich mich an den nächsten Roman mache. (Bislang habe ich nur eine klitzekleine Idee; an dieser Front gibt es also nichts Neues.)
     Ich hoffe heute Fotos hochzuladen, und ich werde anfangen, Auszüge aus jedem Buch bereitzustellen, sodass beim Click auf das Cover der jeweils erste Abschnitt oder das erste Kapitel erscheint, und auch ein paar Bemerkungen darüber, wie ich sie verfasst habe. Dann, hoffe ich, folgt eine Liste mit Rezensionen und Profilen für jedes Buch. Und irgendwann nächste Woche werden wir wohl anfangen, andere Websites zu verlinken, die Informationen zu T.C. Boyle bieten.


Im Original erschien der Text am 07. August 1999 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.


 

What’s New? 04/08/1999

Von T. Coraghessan Boyle

Deutsch von Ulrich Tepelmann

 

Also, hallo. Ich bitte um Entschuldigung, dass es so lange gedauert hat diese Website fertigzustellen (die von meinem Sohn Milo, dem Genie, entwickelt wurde), aber ich war damit beschäftigt den neuen Roman zu Ende zu schreiben. Ein Freund der Erde war Ende Mai fertig, und mein langjähriger Verlag, Viking Penguin, wird das Buch im August des nächsten Jahres herausbringen, einem Jahr mit vielen Nullen. Nachdem das Buch fertig war, war mein Gehirn tot, und so begann ich für einen Monat oder so eine neue Karriere – besoffener Penner – wofür ich wohl ein großes Talent habe. Aber betrunken zu sein hat seine Grenzen, und Schreiben diszipliniert mich hin und wieder.
     Ich arbeite gerade an den Erzählungen, die die nächste Kollektion vervollständigen sollen und die viele von den dreizehn neuen Kurzgeschichten beinhalten werden, die ich bei T.C. Boyle Stories noch zurückgehalten habe, außerdem die noch neueren, die ich gerade fertiggestellt habe, und die einzigartigen, die noch kommen werden. Die Zusammenstellung wird After the Plague heißen, und Viking Penguin wird sie höchstwahrscheinlich im August 2001 herausbringen. (T.C. Boyle Stories als Taschenbuch wird diesen Herbst – im November – herauskommen.) Die Titelgeschichte wird noch in diesem Jahr im Playboy erscheinen, ebenso eine weitere neue Geschichte, The Black and White Sisters. Die erste von beiden beinhaltet eine Menge Spaß mit apokalyptischem Bezug (sie spielt während und nachdem eine mysteriöse Krankheit 99,9 % von uns auslöscht; die letztere ist eine sehr verdrehte Liebesgeschichte über zwei Schwestern, von denen eine ausschließlich schwarz trägt und die andere weiß. Sie leben darüber hinaus in einer schwarz-weißen Umgebung). Andere Erzählungen der Zusammenstellung, die einige von Euch kennen werden, sind diejenigen, die kürzlich im New Yorker erschienen sind – Achates McNeil, She wasn’t soft, Killing Babies, The Underground Gardens und möglicherweise eine überarbeitete Version von Mexico, die in anderer Form in T.C.Boyle Stories erschienen ist.
     Jetzt zum Roman: Ein Freund der Erde ist eine sehr düstere Komödie, in der es um die Umweltbewegung in den Achtzigern und Neunzigern geht und besonders um Öko-Sabotage. Sie spielt im Jahr 2025 in Santa Ynez, Kalifornien, auf dem Grundstück eines ehemaligen Rockstars, der seine eigene Privat-Menagerie von Geschöpfen hat, die niemand sonst haben will – Warzenschweine, Hyänen, Patagonische Füchse und dergleichen. Die Hauptperson ist Tyrone Tierwater, früherer radikaler Umweltaktivist, der, im sehr jungen Alter von fünfundsiebzig, die Menagerie verwaltet. Und der Rest der Geschöpfe auf Erden? Zum gößten Teil ausgestorben. Wenn ich mit diesem Roman auf Vorlesetour gehe, werde ich wohl Schachteln mit Papiertaschentüchern herumgeben, bevor wir zum Interview-Teil kommen. Aber Moment mal: Obwohl die Welt sich in Scheiße verwandelt hat (Erderwärmung usw.), gibt es ein Happy End. Oder so was ähnliches.
     Da dies mein erster Versuch mit einer Website ist, dachte ich, ich schreibe eine Art Tagebuch für Euch, darüber, was ich mache, wo ich mich bei verschiedenen Lesereisen aufhalte, und versorge diejenigen mit Informationen und Fotos, die immer wieder danach fragen, und stelle ebenso ein Forum zum Chatten bereit. Es ist ein ehrgeiziges Projekt, ich kann ihm jedoch nicht so viel Zeit widmen, weil ich sehr mit meiner eigenen Arbeit beschäftigt bin und ohne Ende touren muss. Aber ich hoffe: 1) Außer den Informationen über meine laufenden Tätigkeiten werden wir so viele Infos über meine Bücher und Erzählungen geben wie möglich, was kurze Auszüge daraus einschließt, und dazu auch Meinungen und Hinweise von Lesern, wo immer sie greifbar sind; 2) Ich möchte prominente Rezensionen und verschiedene Interviews und Porträts zusammenstellen, die die Veröffentlichung begleiten und Links zu anderen Websites bereitstellen, die Interviews und andere Boyle-Infos bringen; 3) Informationen über Tourneen (zum Beispiel aktuell: Ich werde am 3. Dezember in Washington D.C. Kurzgeschichten lesen und den PEN/Malamud Preis für Short Fiction entgegennehmen, in der Folge Shakespeare Library, überreicht von den Leuten von PEN/Faulkner; ich werde am Valentinstag in Paris sein, zur Feier der Herausgabe des ersten Bandes meiner gesammelten Kurzgeschichten, Histoires d’Amour, durch den Verlag Grasset, und dann sehr wahrscheinlich auch in Rom zur Veröffentlichung der italienischen Ausgabe von Riven Rock; im Mai steht meine erste Tournee in Australien auf dem Programm – lächerliche 12000 Meilen von hier. Im Herbst 2000 werde ich höchstwahrscheinlich die Buchmesse in Frankfurt besuchen und dann eine ausgedehnte USA-Tournee mit A Friend of the Earth unternehmen. Ich werde Termine und Orte posten, sobald ich sie habe).
     Milo hat ein altes Foto für die Eröffnung der Website augesucht (dieses war auf dem hinteren Umschlag meines ersten Buches, Tod durch Ertrinken, welches 1979 herauskam; der Fotograf ist mein ältester Freund Alan Arkawy, und er nahm dasselbe Foto jetzt, neunzehn Janre später, für den hinteren Umschlag der gesammelten Erzählungen, T.C. Boyle Stories). Milo hat außerdem Fotos von den originalen Schutzumschlägen der ersten amerikanischen Ausgaben aller zwölf Bücher hochgeladen, für all die Neugierigen, die Nicht-Blinden und die eingefleischten Sammler unter Euch.
     Und schließlich – und das war’s für heute, wie es immer hieß in den alten Zeichentrickfilmchen von Warner Brothers – hoffe ich, den Chat Room im Auge zu behalten und mich ab und zu auch selbst zu beteiligen, aber ich kann nicht versprechen jedem zu antworten, auf Grund meiner begrenzten Zeit (Ihr wollt doch, dass ich meine Zeit mit Schreiben verbringe, nehme ich mal an?)

— T.C.


Im Original erschien der Text am 04. August 1999 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.