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	<title>Sic Transit Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Sic Transit Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/10/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 21:22:51 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2014/">What&#8217;s New? 04/10/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7956" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Das Message Board brachte heute Morgen einen Beitrag von Mimi Carmen, in dem sie einen vor einem Jahr begonnenen Thread wieder aufnahm, der sich mit der <em>Harper’s</em>-Ausgabe vom Oktober 2013 befasste, in der meine Erzählung <em>Sic Transit</em> erschienen war. Es freute mich, dass die Geschichte erneut diskutiert wurde, ich war aber auch überrascht und nicht wenig schockiert, als ich feststellte, dass ein ganzes Jahr wie ein Kometenschweif vorbeigerauscht war. Das brachte mich unweigerlich dazu, an den Ruhm dieser Welt zu denken und wie schnell er vergeht, und was ich während dieser so geschwind vergangenen Zeit getan habe. Also gut: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> ist im letzten Herbst erschienen und jetzt ist die Taschenbuch-Ausgabe da, gerade herausgekommen (was mich vor zwei Tagen hinunter nach L.A. und zu Skylight Books geführt hat, doch darüber später mehr). Ich bin in Flugzeuge gestiegen und wieder ausgestiegen. Ich habe Seidenpflanzen für die Monarchfalter gesetzt (siehe den <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-08-2014/">Eintrag vom letzten Monat</a>). Ich habe einen trockenen Winter überstanden, aber ich konnte auch mit meinem Hündchen im Schnee herumtollen (siehe den <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-02-2014/">Eintrag vom 16. Februar</a>), während ich im weiteren Verlauf des Jahres die unerfreuliche Beobachtung machen musste, wie der Bergsee zu einem Nichts schrumpfte. Ich schrieb fünf neue Kurzgeschichten, darunter <em>Wiedererleben</em>, welche im Januar im <em>New Yorker</em> erschien, und warte auf die Veröffentlichung der anderen vier. Als der Sommer fortschritt und ich grübelnd durch den verdorrten Wald auf meinem Berg wanderte, las ich viel und schrieb mein Notizbuch voll mit Recherchen für den nächsten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a>, der am 13. August erstmals auf meinem Computer auftauchte und jetzt das Ende des zweiten Abschnitts erreicht hat, bei etwa 50 Seiten. Das ist alles sehr schön. Aber dennoch: Wohin ist dieses Jahr entschwunden?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, feierten wir heute vor zwei Wochen mit 180 Gästen Hochzeit hier im Haus, drei von ihnen (und Ihr wisst, wer Ihr seid!) waren immer noch dabei, als die Morgendämmerung etwa um halb sieben Uhr ihre rosigen Finger über dem breiten Bauch des Pazifik ausstreckte. Kerrie und Jamieson hatten ihre Hochzeit selbst gestaltet, so als würden sie eine Filmkulisse für einen ihrer Filme entwerfen, und alles lief perfekt (oder beinahe: Nach drei Stunden, um acht Uhr abends,  platzte ein Typ vom Elektrizitätswerk in die Hochzeit und meinte, er würde den Strom wegen eines Problems in der Leitung für sechs Stunden abstellen, aber wir konnten ihn glücklicherweise davon abbringen – oder vielmehr haben wir ihn gekillt, gebraten und aufgegessen. Ich hab&#8216; noch seine Mütze, falls jemand ein Gebot abgeben möchte.) Das Motto war Schwarz und Weiß, und es war, wie soll ich sagen, fantastisch, anzusehen, wie alle Gäste sich entsprechend herausgeputzt hatten. Es war rundum ein wunderschönes und denkwürdiges Ereignis, auch wenn es dem Vater der Braut mehr als nur ein bisschen Sorgen bereitete, in dessen kostbare und streng gehütete Sphäre man eingedrungen war, wenn es auch Freunde und Familie waren. Lass los, okay? Nimm den Fuß vom Gas. <em>Sic transit</em>. Ja, klar. Aber ich räume immer noch auf.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Damit ich hier nicht ein bisschen zu griesgrämig wirke, möchte ich erwähnen, dass wir die neueste Version des Films <em>Der Vater der Braut</em> gesehen haben (ich habe ihn nur zur Hälfte geschafft, er ist wirklich zu leicht verdauliche Kost), und mir hat die Szene gefallen, wo die Frau bezüglich seiner Tochter und ihrer Hochzeit zu ihrem Mann sagt: »Es geht hier nicht um dich, es geht um sie.« Hä? Mein Gott, ich dachte, alles dreht sich um mich. Jedenfalls war es eine großartige Sache, und es hat mein angeschlagenes Herz tief berührt. Wir haben vor, das Ganze zum dreißigsten Hochzeitstag zu wiederholen (<em>Wiedererleben</em>, okay?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu Skylight Books vor zwei Abenden. Richard Lange stellte Kerrie und mich vor. Kerrie las (brillant) <em>Hände</em> und ich <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em>. Dazwischen sahen wir ein Video mit zwei der neuesten Trailer von Kerrie und Jamieson, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Das wilde Kind</em></a>. Falls Ihr sie verpasst habt, als sie herauskamen, klickt einfach auf die entsprechenden Pfeile und Ihr könnt sie euch jetzt ansehen. Ich flog am Wochenende davor auch hinauf nach Seattle/Tacoma, um <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> bei der Zusammenkunft der Pacific Northwest Booksellers Association vorzustellen. Und wieder eine Woche vorher präsentierte ich hier in Santa Barbara bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung für <em>Speaking of Stories</em> die ersten beiden Szenen meiner Kurzgeschichte zum Thema Dürre <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, wodurch es mir gelang, der ausgetrockneten Psychen der Zuhörer etwas zum Nachdenken zu geben. Die Zeile, die sie wirklich packte? </p>
<blockquote><p>»(Meine Frau) und ich badeten einmal pro Woche – in der Wanne, gemeinsam  – danach wuschen wir in der Wanne unsere Kleider und Bettlaken, bevor wir es in Eimern hinaustrugen, um die Zitrusbäume zu gießen.« (Zitat übersetzt von Dirk van Gunsteren.)</p></blockquote>
<p>Als Nächstes reise ich nach Newport News (Virginia), dort habe ich die Gelegenheit, eine Gruppe von Studenten, Englischlehrern und Bibliothekaren, meine Lieblingsmenschen, zu unterhalten und zu begeistern, dann geht es weiter zu meiner Writer-in-Residence-Stelle an der University of Southern California und dann kehre ich, wie ich inbrünstig hoffe, in meine Berge zurück, um zu sehen, wie sich die Blätter der Erlen golden färben und, Schmetterlingen gleich, im Winde flattern. Und falls Ihr euch fragt, was mit den richtigen Schmetterlingen, den Monarchfaltern, ist, für die ich die letzten paar Monate verantwortlich war, ihnen geht es großartig, danke der Nachfrage, ihre geflügelten Paarungstänze sind ein Fest für die Augen. Was will ich damit sagen? Die Welt dreht sich weiter, die Atmosphäre hält die Schwärze des Weltalls zurück, und wir leben hier auf dem Planeten Erde in einem fortwährenden Traum. Wenn er nur nicht so kurz wäre. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Oktober 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2014/">What&#8217;s New? 04/10/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 25/09/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 21:30:43 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/">What&#8217;s New? 25/09/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7228" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Reden wir hier also mal kurz über den Jetlag. Ich bin vorletzten Abend von München (über San Francisco) zu Hause angekommen, um Mitternacht. Dann bin ich zu Bett gegangen. Ich bin zur gewohnten Zeit aufgestanden, oder was sich wie die gewohnte Zeit anfühlte, und habe versucht, meine kaputte Welt so gut wie möglich wieder zusammenzusetzen, aber alles vor meinen Augen schien wie mit einer klebrigen Substanz glasiert zu sein – Vaseline vielleicht – und ich kam mir vor wie ein oder zwei Schritte zurückgesetzt, als wäre ich halbwegs betrunken oder hätte plötzlich etwa dreißig IQ-Punkte weniger. Oder beides. Heute ist es ein bisschen besser, aber nicht viel. Ich war halb fünf Uhr morgens wach, von dunklen Gedanken heimgesucht. Das Quaken des Ochsenfrosches, der kürzlich im Teich eingezogen war, ermöglichte es mir, die Augen wieder zu schließen. Dieses Quaken tröstete mich und ich fiel beruhigt erneut in einen kurzen Schlaf, und ich dachte kein bisschen darüber nach, dass Ochsenfrösche hier draußen an der Westküste eine invasive Art sind und eine große Gefahr für die einheimischen Frösche darstellen, die auch jetzt noch im Sumpf ihrer stetigen Abnahme verschwinden (wenn ihr fröhlichere Bilder wollt, siehe meine Geschichte <em>Keimende Hoffnung</em>).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, ist der Grund für diesen Jetlag meine Reise nach Österreich und Deutschland, um die Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> zu promoten und in Wien aufzutreten, wo <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> für <em>Eine Stadt, ein Buch</em> ausgewählt worden war; 10.0000 Exemplare wurden kostenlos verteilt, um die Leser zum Lesen zu bringen und um, vermutlich, über die politische Bedeutung dieses kontroversen Buches zu diskutieren. Fotos und Texte von dieser Tour sind hier auf dem Message Board zu sehen, mit Dank an (unter anderen) Fons, Vicky und Moni. Wie fühlte ich mich? Ich fühlte mich gut. Die Masse an Publikum war gewaltig (1.400 in Hamburg, erster Preis, was Dichte angeht), die Schauspieler, die mit mir auftraten, waren absolut genial, ebenso die Moderatoren. Das Beste von allem war, im Café zu sitzen und auf die Bücherstapel zu schauen, die dort zur Mitnahme bereit lagen und den Leuten dabei zuzusehen, wie sie sich zu einer kleinen Forschungsreise in das Reich von Rassismus, Ausgrenzung und der Abschottung unserer verängstigten und im Schwinden begriffenen Egos in der Mitte der neunziger Jahre verhalfen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe schwer gearbeitet, aber es hat mir auch Spaß gemacht, in der Gewissheit, dass der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, genau in der Woche, bevor ich das Flugzeug bestiegen habe, fertig geworden ist. Einer der Höhepunkte war Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Von da aus konnte ich zum Schachen hinaufgehen, dem abgelegenen, sehr kleinen Schloss des verrückten Königs Ludwig, hoch am schroffen Berg gelegen, wo es gerade an dem Abend schneite. Und, ich sah den Umzug zum Oktoberfest (Maibaum ade) und genoss ein Bierchen. Alles gut. Alles Bestandteil dessen, was ein Autor auf Reisen ab und zu mal tun darf. Ich bin froh, dass ich mir auf dieser Tour die zusätzliche Zeit genommen habe, Tourist zu sein, wenn auch nur in kleinem Rahmen. Danke an alle, die erschienen sind, Dank an meine Gastgeber und ein besonderer Dank an die guten Menschen bei Hanser, meinem langjährigen deutschen Verlag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Natürlich geht ein Jetlag vorüber, nicht wahr? Es ist ja nicht so, als müsste ich mich für immer durch eine Wand aus Vaseline kämpfen. Das ist auch gut so, denn am Samstag beginnt die amerikanische Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>. Diese Tour ist vergleichsweise kurz (auf meinen Wunsch: Ich muss gestehen, nachdem ich in den letzten fünf Jahren jedes Jahr ein Buch veröffentlicht habe, bin ich ein kleines bisschen tourmüde), aber ich freue mich darauf, ein paar der neuen Geschichten und dazu vielleicht einen oder zwei alte Lieblinge zu präsentieren. Hier ist der vorläufige Tourneeplan:</p>
<ul>
<li>28.09.: Malibu, Bank of Books, 2169 Heathercliff Road. 14:00 (Nur Signieren)</li>
<li>29.09.: Los Angeles, West Hollywood Book Fair. 12:00</li>
<li>05.10.: Portland, Live Wire Radio Show, Alberta Rose Theater. 19:30 (Live-Bühneninterview)</li>
<li>06.10.: Portland, Wordstock, Oregon Convention Center. 14:00</li>
<li>08.10.: Albany, New York State Writers‘ Institute, 1400 Washington Avenue. 20:00</li>
<li>09.10.: Cold Spring, Chapel of Our Lady of the Restoration, 45 Market Street. 19:00</li>
<li>10.10.: New York, 92nd St. Y, 1395 Lexington Ave. 20:00</li>
<li>18.10.. San Francisco, LitQuake, Z Theater, 450 Florida St. 20:00</li>
<li>19.10.: San Francisco, West Coast Live, Port Commission Hearing Room, S.F. Ferry Building. 10:00 (Live-Bühneninterview)</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das ist erst einmal alles, was ich habe, obwohl noch mehr Auftritte dazukommen könnten. Ich werde auch in meiner Lieblings-Fernsehshow auftreten, die Travis-Smiley-Show, und noch weitere Interviews in den Medien geben. Der obige Plan ist nur für Live-Auftritte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was schließlich Neuigkeiten über Veröffentlichungen betrifft, so möchte ich hinzufügen, dass die letzten beiden der neuen Geschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> jetzt abgedruckt werden, <em>Sic Transit</em> in der Oktober-Ausgabe von <em>Harper’s</em>, und <em>Slate Mountain</em> in <em>The Kenyon Review</em>, und Blackstone Audio bringt das Buch mit den letzten vierzehn Erzählungen, <em>Tod in Kitchawank</em>, als Hörbuch heraus, gelesen vom Autor. Also, ich weiß, dass ich Euch damit eine ganze Menge auf einmal zumute, aber so ist es nun mal, Leute. Wenn wir erst einmal das neue Buch promotet haben (und die Taschenbuch-Ausgabe des letzten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>), habe ich vor, für eine Weile unterzutauchen. Aber nicht verzweifeln: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> ist wahrscheinlich nur zwölf bis sechzehn Monate von der Veröffentlichung entfernt, das hängt davon ab, wann Viking es herausbringen will. Und dann fängt für mich alles von vorne an. Wir sehen uns dann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tschüss.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. September 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/">What&#8217;s New? 25/09/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 31/03/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 21:57:14 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/">What&#8217;s New? 31/03/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7015" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Die Abenteuer gehen weiter (das heißt, ich war wieder einmal nicht an meinem Schreibtisch und bin in dem ein oder anderen Hotel aufgewacht, nachdem das Leben auf Tour wie immer, so traurig es ist, wie das Leben zu Hause geworden ist, dieser gewidmete Ort, wo meine Finger pflichtbewusst über der Tastatur schweben und mein Kopf zur Rhapsodie des Schreibens tanzt). Vorletzte Woche fand ich mich im arktischen Chicago, wo ich für zwei festliche Abende hinaus ins Palatine und Harper College driftete. Am zweiten Abend habe ich nach einer feurigen Einführung durch Greg Herriges auf der Bühne eine Geschichte zum Besten gegeben. Das war ein plethorischer Spaß, außer dass ich nicht mehr in der Lage war, irgendwohin zu gehen, dank Temperaturen um die minus 10 Grad und stürmischer Winde, die mein mageres, unvorbereitetes Gestell beutelten, sodass allein der Weg zum Ende des Hotelparkplatzes dem ähnelte, was Schiwago auf seinem Treck durch die heulende Steppe durchmachen musste. An dem Tag, an dem ich das Flugzeug nach Austin besteigen sollte, lag die Temperatur bei geizigen minus 13 Grad, aber keine Sorge, in Austin war es zehnmal so warm (genau, und das ist nicht übertrieben). Aha, dachte ich, das ist der richtige Ort für einen kleinen Spaziergang, um diese Chicago-erfrorenen Beine zu strecken. Und so war es. Ich lief vom einen Ende des Universitätscampus zum anderen und wieder zurück, bis ich, <em>mirabile dictu</em>, tatsächlich schwitzte. Wie nett, dachte ich. Wie passend. Wie paradiesisch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Diesmal habe ich mein Archiv im Harry Ransom Center nicht besucht, aber ich war dort mit dem Direktor und einigen Mitarbeitern zum Mittagessen eingeladen. Direkt zu meiner rechten am Tisch im Sitzungssaal, wo wir aßen, saß die robuste Frau, die jetzt die zehntausende Seiten katalogisiert, die das Archiv enthält. Sie war fröhlich und ausgeglichen und schien mir nicht böse zu sein, obwohl sie in der absehbaren Zukunft täglich das ganze Material durchblättern muss, das so viele Jahre keine menschliche Hand berührt oder menschliches Auge angesehen hat. Sie hatte zwei Geschenke für mich. Das erste war eine Xerokopie von einer einzelnen Seite einer handgeschriebenen Geschichte, die bei den Arbeitsnotizen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> gefunden wurde. Soweit wir feststellen konnten, handelte es sich dabei um einen der frühen Versuche meiner Tochter in Kurzgeschichten (sehr früh: sie wäre zu der Zeit noch keine dreizehn gewesen). Das andere war ein Briefumschlag mit fünf knisternd neuen amerikanischen Geldscheinen frisch von der Bank: ein Zwanziger, ein Zwei-Dollar-Schein und drei Ein-Dollar-Scheine. Das war in der Mappe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-samurai-von-savannah/"><em>Der Samurai von Savannah</em></a> vergraben – unsere beste Erklärung ist, dass ich auf dem Rückweg von Japan (1989) Yen in Dollar umgetauscht habe und sie dann in eins meiner Notizbücher gesteckt und vergessen haben. Schön, natürlich, aber leider waren es nicht, ach, sagen wir, einige Hunderttausend in sogar noch neuen knisternden Hundert-Dollar-Scheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Meine nächste Serie funkelnder Abenteuer trug sich vergangene Woche in L.A. zu, wo ich mich in Vorbereitung darauf, meine Pflichten für eine Woche als ansässiger Autor zu leisten, in einem gewissen Hotel gegenüber von der USC einmauerte. Am Dienstagabend marschierte ich über die Bühne, am Mittwoch waren wir zu einem Konzert von Bachstücken von meinem Distinguished Professor-Kollegen Midori eingeladen, und am Donnerstag waren wir wieder eingeladen, diesmal zu einer erstaunlichen und witzigen Dichterlesung vom diesjährigen Magill-Leser, James Tate. Alles gut, alles eine Freude, aber beim besten Willen keine echte Arbeit – das heißt Schreiben. Aber jetzt ist alles klar zum Gefecht, oder ziemlich (ich habe immer noch Auftritte an meiner Alma Mater vor mir, SUNY Potsdam, und in Stanford und Sacramento), und ich freue mich darauf, mich wieder in den Roman zu stürzen, an dem ich gerade arbeite, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, von dem der erste, fünfzig Seiten lange Teil fertig ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Paris? Wer hat was von Paris gesagt? Mein langjähriger französischer Verleger, Grasset, hat gerade <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> herausgebracht (<em>Après le Carnage</em>, übersetzt von Bernard Turle), aber weil ich gerade vom vielen Touren im vergangenen Jahr platt war, war ich nicht in der Lage, einen weiteren transkontinentalen/transatlantischen Flug auf mich zu nehmen, und werde deshalb Paris für die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bei Grasset nächstes Jahr aufheben. (Auch wenn Sacramento nicht ganz dieselben Freuden bietet wie die Stadt des Lichts, liegt es, das müsst Ihr zugeben, verdammt viel näher.) In der Zwischenzeit sieht es so aus, als würde meine Geschichte <em>The Night of the Satellite</em> in der New Yorker-Ausgabe vom 8. April erscheinen (zusätzlich habe ich sie bereits für die Tablet-Ausgabe der Zeitschrift vorgemerkt), und es heißt, dass eine weitere, <em>Burning Bright</em>, jeden Tag in <em>McSweeney’s</em> dran sein müsste. Was die Erscheinungstermine von <em>Sic Transit</em> in <em>Harper’s</em> und <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em> im <em>Playboy</em> anbelangt, habe ich noch nichts gehört und keine Korrekturabzüge bekommen. Ich werde es Euch ganz sicher wissen lassen, wann diese Geschichten veröffentlicht werden sollen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu guter Letzt: Das Foto anbei, das hier in einem der ältesten Blogs des bekannten Universums zu sehen ist, wird für das Cover von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> in Betracht gezogen, voraussichtlicher Erscheinungstermin ist Oktober. Wir arbeiten noch daran, die Farben anzupassen, aber ich denke, das wird es werden. Viele von Euch werden es wiedererkennen, wenn auch in veränderter Form, vom Autorenbild auf der Rückseite von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>. Es ist hier vor zwei Jahren von Jamieson Fry gemacht worden. Danke, Jamie. </p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. März 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Jamieson Fry. </span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/01/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 22:08:22 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/01/news_163i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6975" />Bevor wir mit den News an sich anfangen, würde ich Euch gerne ein kleines Loblied auf die südlichen Sierras singen, wo ich, mit Unterbrechungen, seit Weihnachten war. Für jemanden, der sein Winterwetter mietet, wie ich, hätte das Wetter nicht erfrischender sein können, rundum schneereich und inspirierend. Am Montagnachmittag habe ich zum Beispiel eine knapp fünf Kilometer lange Wanderung unternommen, mit dem neuen Welpen an meiner Seite, unter einem bedeckten Himmel, bei Temperaturen um die minus fünf Grad und einem strengen Wind (nach der Arbeit natürlich, wobei es sich bei der besagten Arbeit um die ersten zwei Kapitel des nächsten Romans handelt, mein 25. Werk Belletristik, das da gerade entsteht). Wir hatten ordentlich Schnee, es fing am Weihnachtsabend an zu schneien und hielt ganze vierundzwanzig Stunden an, dann folgten mehrere kleine Stürme im Lauf des nächsten Monats. Letzte Woche hat es geregnet, zwei Tage lang, die Temperatur nie unter dem Gefrierpunkt, nicht einmal nachts. Der Regen hat den Schnee verdichtet und danach setzte ein harter Frost ein, wodurch man auf der Oberfläche laufen konnte, was mir die Freiheit verschaffte, die von den Schneemobilen geschaffenen Dämme zu verlassen. Jetzt kann ich zwar nicht viel Gutes über diese Maschinen sagen, die Lärm machen, die Luft verschmutzen und weggeworfene Bierdosen (und Schlimmeres) an Orte der Wildnis bringen, aber sie machen es den Wanderern möglich, im Tiefschnee rauszukommen. Ich habe im Lauf der Jahre Geländeski und Schneeschuhe ausprobiert, aber wenn möglich – wenn die Bedingungen stimmen – gehe ich lieber zu Fuß. Und das habe ich getan, nicht nur am Montag, sondern auch mehrmals an anderen Tagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ach, die hoch aufragenden Wälder, still bis auf das Krächzen der Raben und ihr Flügelschlagen. Die versunkene Landschaft. Die Festung der Fichten. Das Knirschen des Schnees unter deinen Schuhen. Und dann nach Hause zum Holzofen, ein Buch, ein Glas Wein und die Spaghetti-Sauce, die ich vor zwei Wochen zubereitet habe, aber die dank der Dienste des Gefrierschranks in der Hütte halbwegs genießbar geblieben ist. War mir langweilig? Sicher, nach einer Weile. Aber was für eine Idylle, solange sie anhielt! Natürlich gibt es hier prosaische Probleme wie zum Beispiel, dass wir in der zweiten Woche dieses Monats ein oder zwei Tage früher als geplant fahren mussten, weil der Energieversorger beschloss, den Strom von acht Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags wegen Leitungsarbeiten abzuschalten, als der Frost gerade einmal länger anhielt (unter null in der Nacht und nur wenig drüber am Tag – und warum konnten sie damit nicht bis Juli warten?), was sich noch durch meine Entdeckung verschlimmerte, dass wir kein Gas mehr zum Heizen und für heißes Wasser hatten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine Kleinigkeit. Wir hätten es aushalten können – wir hatten schließlich den Holzofen, und wer muss sich schon waschen, wenn man sein Gesicht einfach in den Schnee stecken kann? – aber ich hatte das Gefühl, dass es vielleicht ganz nett wäre, für ein paar Tage nach Santa Barbara ans Meer zurückzukehren. Hier war es auch kältlich, aber wir hatten Strom, Erdgas und eine ganze Stadt voll Annehmlichkeiten, einschließlich, aber nicht nur, Restaurants (vergesst die uralte Spaghetti-Sauce), Bars, Geschäfte (zu Frau Boyles Freude), Theater und Kino.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Das hat mich Ende Dezember und diesen glänzenden Monat des neuen Jahres, der jetzt zu Ende geht, beschäftigt. In der Zwischenzeit haben sich alle möglichen berichtenswerten Dinge zusammengebraut. Erstens sollte ich Euch alle darauf aufmerksam machen, dass ich am 16. Februar um halb zwei am Nachmittag auf dem Savannah Buch Festival in der Telfair Rotunda auftreten werde, und dass ich am 19. März am Harper College auftrete und an der Texas University in Austin am 21. Darüber hinaus habe ich meinem Verleger die redigierten Manuskripte der <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> zurückgegeben – vor und in gespannter Vorfreude auf den Erscheinungstermin im Oktober. Neue Geschichten aus dieser Sammlung erscheinen in <em>Harper’s</em> (<em>Sic Transit</em>); im <em>Playboy</em> (<em>The Marlbane Manchester Musser Award</em>) und in <em>McSweeney’s</em> (<em>Burning Bright</em>). Es ist noch zu früh für den Tourenplan, aber sobald er Gestalt annimmt – wahrscheinlich im Laufe des Sommers – veröffentliche ich ihn hier für Euch. Und zu guter Letzt habe ich gerade vom Hanser Verlag gehört, dass ich im September in Deutschland sein werde für die zeitgleiche Veröffentlichung der gebundenen Ausgabe meines neusten Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, und meines ersten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, in einer neuen Übersetzung von Dirk van Gunsteren. In Wien wird außerdem eine Feier für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> stattfinden, das zum Buch des Jahres dieser erhabenen Stadt gewählt wurde. Mehr darüber, sobald die Details eintrudeln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt, da ich wieder zu Hause im sonnigen Santa Barbara bin, muss ich mit einer ganzen Reihe Aktivitäten weitermachen, wie mich tiefer in den neuen Roman einwühlen, mich um die verschiedenen umgestürzten und verrottenden Bäume und die Erziehung des Welpens kümmern, der drei Monate alte Pulli, der mich mal wieder nach all den Jahren zu einem Vertrauten von Exkrementen gemacht hat. Braver Hund. Ganz braver Hund. Und lass uns lernen, unsere Ablagerungen draußen zu verrichten, nicht?</p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2013/">What&#8217;s New? 31/01/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 20/11/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-20-11-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 22:32:48 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-20-11-2012/">What&#8217;s New? 20/11/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/11/news_161i1.jpg" alt="" width="300" height="153" class="alignleft size-full wp-image-6869" />Friedliche Zeiten, meine Freunde, zumindest für mich und dieses knarzende alte rattenverseuchte Haus (obschon ich höre, dass es in anderen Teilen der Welt nicht ganz so friedlich zugeht – wie Gaza, Afghanistan und Mexiko, um einige zu nennen). Vorletzte Woche, nach einem Auftritt im Performing Arts Center in Thousand Oaks, wo <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> die Gemeindelektüre war, habe ich mein wöchentliches Arbeitspensum an der USC in meiner neuen Funktion als Gastautor geleistet – ungefähr fünfundvierzig Studenten, sowohl aus dem Grund- als auch dem Aufbaustudium, reichten Manuskripte ein, und ich habe mich mit jedem von ihnen getroffen, auf eine produktive Weise, hoffe ich. Ich kam am Sonntag dort an und reiste am Freitag ab und war schon geneigt, in Erinnerungen an die tausend Pendelfahrten zu Stoßzeiten in der Vergangenheit zu schwelgen. Nachts ruhte mein Haupt auf einem Kissen im Radisson Hotel gegenüber des Figuera Boulevard der Universität, und das war, ich weiß nicht wie, erholsam, denke ich. Doch es ist besser, ein bisschen zu Hause zu sein und über dem nächsten Roman zu brüten, Notizen durchzublättern, im Regen spazieren zu gehen (ja, wundersamerweise habe ich erst gestern zum ersten Mal seit letztem Winter Wasser in seinem natürlichen Zustand gesehen, wenn man von meiner Woche in London absieht, wo der Regen weniger hartnäckig als einfach nur Dauerregen war), und mich die ganze Zeit dazu zu bringen, in einem Monat oder so mit dem eigentlichen Schreiben anzufangen. Letzte Nacht gab es einen Drink bei Lucy’s, dann ab nach Hause zu einer heißen, von Frau Boyle gekochten Hühnersuppe und gemütlichem Liegen vorm Kamin mit einem Buch in der Hand, während mir mein guter Freund Party Shuffle eine gleichmäßige und abwechslungsreiche Dosis meiner Lieblingsmusik verabreichte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;All das bedeutet, dass ich zur Zeit suizidal bin, da ich nicht wirklich schreibe, während David Quammens <em>Spillover</em> (über zwischen uns und den anderen Tieren übertragbare Mikroben) in meinem Gehirn dröhnt und ich gleichzeitig wieder einmal darüber nachdachte, wie unbedeutend wir im großen (oder nicht so großen) Plan der Dinge sind, während ich Alan Lightmans Text (<em>Unser Platz im Universum</em>) im neuen <em>Harper’s</em> durchlese und mich an einer von Mackern ins Leben gerufenen Diskussion auf der Internetseite beteilige, die sich mit dem Ende von San Miguel beschäftigt, nämlich »Ist wirklich alles umsonst?« Entspann dich, sage ich mir. Hab Spaß. Du hast es verdient. Philip Roth geht in Rente. <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> ist fertig und wird, noch während ich schreibe, in Druckfahnen für die Veröffentlichung nächsten Oktober verwandelt. Und doch, so viel Spaß Recherche auch macht, kann ich mich nicht wirklich ganz fühlen, wenn ich nicht tatsächlich mitten im Schaffensprozess begriffen bin. Alles zu seiner Zeit, sage ich mir. Lass es reifen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich werde Euch garantiert wissen lassen, wohin das alles geführt hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dahin wünsche ich all jenen in den USA, die Thanksgiving feiern, eine gute Ernte. Ich habe noch nichts vor, aber ich vermute, dass ich sehr viel kochen, dezimieren und schließlich die Trümmer aufräumen werde, genau wie das irische Dienstmädchen, das ich in einem anderen Leben gewesen sein muss. Kümmert Euch um Freude, Glück im Überfluss und Produktivität im Schatten der großen Nichtigkeit. Und, bevor ich es vergesse, um meine neue Geschichte, <em>Sic Transit</em>, über genau diese Themen. Sie wird in einer künftigen Ausgabe von <em>Harper&#8217;s</em> erscheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Adieu, alle.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 20. November 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-20-11-2012/">What&#8217;s New? 20/11/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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