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	<title>www.tcboyle.de Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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		<title>Refreshed</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 01:12:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben www.tcboyle.de  ein frisches Kleid übergestülpt und damit, so unsere Intention, ein kleines Teelicht aufgestellt. Es bot sich an. Keine Buchmesse. Keine Dienstreisen. Nur noch Home Office. Da hat man eben Zeit für solche Dinge. Die Überarbeitung unserer Seiten war aber auch notwendig ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/09/ein-teelicht-vb2.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-4691" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/09/ein-teelicht-vb2.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/09/ein-teelicht-vb2-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>September 2020. Es mangelt gegenwärtig nicht an unerfreulichen Neuigkeiten. Umweltkatastrophen, Flüchtlingsdramen, sich spaltende Gesellschaften, Narzissten und Despoten, die an ihren Stühlen kleben, die Corona-Pandemie, Fake News, Verschwörungstheoretiker, soziale Kälte und die dunkle Vorahnung, dass Herbst und Winter die Lage nicht wesentlich verbessern werden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was uns bzw. das Anliegen unserer Internetseiten betrifft, sieht es auch nicht ganz so rosig aus. Im Januar 2021 wird im <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Hanser Verlag</a> der neue Roman von T.C. Boyle, <em>Sprich mit mir</em>, erscheinen, noch vor der Originalausgabe in den USA. Das allein ist natürlich ein Grund zur Freude. Aus nachvollziehbaren Gründen wird T.C. Boyle jedoch nicht – wie sonst üblich – nach Europa reisen (können), um uns sein neuestes Werk vor Ort vorzustellen. Keine Live-Auftritte, keine ausverkauften Säle, kein Interview-Marathon durch die deutschsprachige Medienlandschaft. All das muss dieses Mal <em>remote</em> abgewickelt werden, wie so vieles in diesen Tagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Um sich dafür zu wappnen und um die düsteren Zeiten, in denen wir gerade herumirren, ein wenig aufzuhellen, haben wir www.tcboyle.de ein frisches Kleid übergestülpt und damit, so unsere Intention, ein kleines Teelicht aufgestellt. Es bot sich an. Keine Buchmesse. Keine Dienstreisen. Nur noch Home Office. (Ein Schicksal, das wir zurzeit vermutlich mit vielen von Euch teilen.) Da hat man eben Zeit für solche Dinge. Die Überarbeitung unserer Seiten war aber auch notwendig, weil die zuletzt verwendete Technik wieder mal in die Jahre gekommen ist. Glücklicherweise hatten wir vorgesorgt, sodass dieser (inzwischen vierte) Webrelaunch um ein Vielfaches leichter zu bewältigen war als der vor zehn Jahren. (500 Seiten HTML lassen sich nicht mal eben nach Feierabend in ein Content Management System gießen.) Erforderlich war die Auffrischung aber auch deshalb, weil T.C. Boyle in Bälde selbst einen neuen Internetauftritt präsentieren möchte, voraussichtlich Anfang kommenden Jahres, und dann wollen wir mit unserem Webrelaunch nicht dazwischen funken.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was hat sich bei uns geändert? Zuallererst viel Unsichtbares, mit dem wir jetzt Updates von WordPress, PHP, MySQL und anderem technischen Gedöns besser handhaben können. Am Layout haben wir ebenfalls ein bisschen gefeilt und dabei unter anderem die Zitate von Boyles Protagonisten wieder eingebunden, die bereits Bestandteil von www.tcboyle.de 1.0 waren (die Älteren werden sich erinnern). Außerdem ist zu vermelden, dass wir seit kurzem bei <a href="https://www.instagram.com/tcboyle_de/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Instagram</a> unterwegs sind. Dort präsentieren wir ausgewählte Fotos von Boyles Twitter-Account (von ihm autorisiert), aber auch Perlen aus der eigenen Bilderschatulle. In 17 Jahren hat sich so einiges angesammelt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nicht mehr ganz so neu, aber noch nicht kommuniziert, ist die Nachricht, dass unsere Seiten inzwischen in der <a href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&#038;cqlMode=true&#038;query=idn%3D1202013147" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Deutschen Nationalbibliothek</a> verzeichnet sind. Das heißt, wir können jetzt alle beruhigt pleitegehen oder an Covid19 sterben. www.tcboyle.de wird es überleben, sofern nicht einer der eingangs erwähnten Staatenlenker mit Bomben um sich wirft. Zu verdanken haben wir diese Aufnahme einem Gespräch am Stand der Deutschen Nationalbibliothek auf der Frankfurter Buchmesse 2019 und vermutlich dem Umstand, dass einige von Boyles Texten in deutscher Übersetzung (von Sabine Anders und Ulrich Tepelmann) nur bei uns zu finden sind. Und ganz sicher auch unserer langsam, aber stetig wachsenden Community. Und ja, das seid Ihr! Ohne Euch und Euren Zuspruch, insbesondere in den sozialen Medien, würde es diese Seiten schon längst nicht mehr geben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vielleicht ist also doch nicht alles ganz so übel, wie es gerade erscheint. Schauen wir zuversichtlich in die Zukunft und fokussieren wir uns auf das Jahr 2022, wenn T.C. Boyle hoffentlich ein weiteres Mal leicht widerwillig in den Flieger steigt und dennoch gesund und munter über den Atlantik jettet, um nicht nur <em>Sprich mit mir</em> vorzustellen, sondern seinen dann ebenfalls veröffentlichten Kurzgeschichtenband <em>I walk between the Raindrops</em>. </p>
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		<title>Wieder auf Sendung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2016 16:34:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Über 500 HTML-Seiten, rund 17.000 Forumeinträge, ein Newsblog, monatliche Textübersetzungen, ein regelmäßiger Newsletter und schließlich noch das ganze Social-Media-Gedöns. Das war einfach zuviel für nebenbei, und deshalb mussten wir unser geliebtes ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-dc-east-present-kl-300x156.jpg" alt="Drop City East" width="300" height="156" class="alignleft size-medium wp-image-1269" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-dc-east-present-kl-300x156.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-dc-east-present-kl.jpg 480w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Über 500 HTML-Seiten, rund 17.000 Forumeinträge, ein Newsblog, monatliche Textübersetzungen, ein regelmäßiger Newsletter und schließlich noch das ganze Social-Media-Gedöns. Das war einfach zuviel für nebenbei, und deshalb mussten wir unser geliebtes tcboyle.de-Projekt, das in einem Zeitraum von zehn Jahren zu einem riesigen Archiv angewachsen war, im Herbst 2013 schweren Herzens einstellen. Zurück ließen wir &#8211; wie große Astronauten, Bergsteiger oder Polarforscher bei erfolgreichen Missionen die Fahnen ihres Landes &#8211; eine einzige HTML-Seite, eine Übersicht mit allen bisher veröffentlichten Büchern Boyles. Das Terrain, das wir als Erste betraten, sollte für die Nachwelt wenigstens abgesteckt bleiben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt sind wir wieder auf Sendung. Zum einen, weil wir unsere Auflistung von Boyles Romanen und Kurzgeschichten in das mobile Zeitalter überführen wollten. Das heißt, die neuen Seiten sind für mobile Endgeräte (Smartphone, Tablet-PC etc.) und somit auch für die wichtigste Suchmaschine optimiert. Ihr könnt die Website in Eurem Browser jetzt nach Belieben verkleinern oder vergrößern und sie sehen immer schick aus. Zum anderen haben wir 2013 nur unsere dokumentarische Arbeit eingestellt bzw. einstellen müssen, nicht aber unsere Leidenschaft für T.C. Boyle, und es war ja zu erwarten: Er hat auf uns keine Rücksicht genommen, sondern unverschämt weiter geschrieben und Bücher veröffentlicht. Wie in all den Jahren zuvor. Es fällt uns einfach schwer, ihm dabei tatenlos zuzusehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ein solches Informationsmonstrum, wie tcboyle.de einst war, können wir Euch leider nicht mehr anbieten. Doch es wäre schade, das ganze Material, das sich über die vielen Jahre angesammelt hat und in den nächsten Jahren vermutlich noch ansammeln wird, komplett in einer dunklen Schublade vermodern zu lassen. Also haben wir uns in den letzten vier Wochen vor den Rechner geklemmt (ein trüber November in Norddeutschland ist dafür bestens geeignet) und ein neues <em>Drop City East</em> aus dem Boden gestampft: mit &#8211; wie gehabt &#8211; allen Infos zu Boyles Büchern, einem kleinen <a href="https://www.tcboyle.de/category/news/">Newsbereich</a> für die wirklich wichtigen Meldungen und einem <a href="https://www.tcboyle.de/category/scrapbook/">Scrapbook</a>, das uns die Möglichkeit bietet, ältere Texte und Fundstücke wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu schieben. Ganz ohne Zeit- und Termindruck, sondern wie wir es schaffen. Und ja, wir sind recht zuversichtlich, dass uns die Arbeit mit diesem frischen, gut durchdachten Konzept nicht wieder über den Kopf wächst.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dass wir jetzt wieder auf Sendung sind, hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass der Kontakt zum Hanser Verlag und zu T.C. Boyle nach 2013 nicht abgebrochen ist. Im Gegenteil: Wir bekamen danach mehr Einladungen als in den Jahren zuvor. Nach Berlin, Frankfurt und Montecito. Vielen Dank! Auch an die vielen Besucher unserer alten Seiten. Nicht alle haben sich während unserer dreijährigen Online-Abstinenz ins Nirgendwo verkrümelt, sondern sind auf Tuchfühlung geblieben: über unsere <a href="https://www.facebook.com/tcboyle.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seite</a>, unseren <a href="https://twitter.com/tcboyle_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Account</a> oder per E-Mail. Jetzt wisst Ihr, wozu das gut war.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;T.C. Boyle haben wir unsere neuen Seiten vorab präsentiert. Sein Urteil: <em>»This is a brilliant, sexy, colorful and vibrant website.«</em> Natürlich ist er befangen. Denn ihm sind diese Seiten gewidmet. Er muss das sagen. Oder anders formuliert: Wir würden uns vermutlich alle so äußern, begutachteten wir eine Website, die ohne Anweisung unsere künstlerischen Leistungen huldigt. Trotzdem hoffen wir, dass Ihr mit Eurer <em>natürlich</em> völlig unbefangenen, objektiven und kritischen Sichtweise zu keinem anderen Urteil kommt.</p>
<hr/>
<p><span class="note">Foto: Karsten Weyershausen</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/04/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-04-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 21:32:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine wahrhaft verrückte Zeit. Keine Zeit für den Frühling dieses Jahr, obwohl ich wirklich hoffe, es zum Chili-Kochen am Memorial Day auf den Berg zu schaffen (das heißt, falls ich die Tour für die im Hanser Verlag erschienene deutsche Übersetzung von <em>When the Killing’s Done</em> überlebe). </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-04-2012/">What&#8217;s New? 27/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/04/news_154i1.jpg" alt="" width="194" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6464" />Eine wahrhaft verrückte Zeit. Keine Zeit für den Frühling dieses Jahr, obwohl ich wirklich hoffe, es zum Chili-Kochen am Memorial Day auf den Berg zu schaffen (das heißt, falls ich die Tour für die im Hanser Verlag erschienene deutsche Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>When the Killing’s Done</em></a> überlebe). Letztes Wochenende war die L. A. Times Buchmesse, die zum zweiten Mal an der University of Southern California stattfand, und es war, wie immer, ein irrwitzig verrückter Spaß. Ich unterrichtete meine Freitagsstunden, schlenderte zu dem Hotel quer über der Straße und kostete die nächsten zwei Tage in Ruhe die Angebote der Messe. Am Samstag, am Spätnachmittag, unterhielt ich ein großes, atemloses Publikum (in einem dunklen Saal) mit einer Darbietung von <em>Chicxulub</em>, die die Herzen bis zum Hals schlagen ließ. Ich kann mich irren, aber ich glaube, ich habe da draußen im Dunkeln jemanden schniefen gehört, wenn nicht sogar ein paar echte, herzzerreißende Schluchzer und kollektives Zähneklappern. Wie viele von Euch, die das hier lesen, wissen werden, bringe ich meine Zuhörer gerne zum Lachen, aber ich liebe es auch, ihnen einen Schrecken einzujagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Die Deutschlandtour. Auf dem Plan, der just heute Morgen angekommen ist, sehe ich, dass ich zuerst in Wien sein werde (2. Mai, 20:00 Uhr, Rabenhof Theater), nach einem Tag für die Anreise und einem freien Tag wegen guter Führung. Dann in Hamburg (3. Mai, 19:30 Uhr, Uebel &#038; Gefährlich für das Literaturhaus); Berlin (5. Mai, 20:00 Uhr, Volksbühne); München (7. Mai, 20:30 Uhr, Muffathalle); Freiburg (8. Mai, Freiburger Theater); Zürich (9. Mai, 20:00 Uhr, Kaufleuten). Dazwischen stehen 16.432 Interviews, Live Chats, Fernsehauftritte etc. an. Alle Details der öffentlichen Auftritte stehen auf www.tcboyle.de, Dank an Holger, obwohl die Lesungen, soweit ich weiß, jetzt schon seit ein paar Monaten ausverkauft sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und endlich die Neuigkeiten in Bezug auf das, wofür mein Leben da sein sollte – das heißt, Schreiben. (Ich lese gerade Charles J. Shields sehr unterhaltsame Biographie über Kurt Vonnegut Jr., der das letzte Drittel seines Lebens anscheinend damit verbracht hat, herumzuwandern und eine Bühnenpersönlichkeit zu sein). Gott bewahre mich. Und ja, ich schreibe tatsächlich und treibe die Geschichten voran, die <em>A Death in Kitchawank and Other Stories</em> vervollständigen sollen, die neue Sammlung, die neben <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> in einem dicken Wälzer mit dem Titel <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> stehen wird, den Viking im Herbst 2013 veröffentlicht, sobald der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, für den ich kürzlich die Vorabdrucke erhalten habe, eine Chance hatte, dieses Jahr im September zu erscheinen. Die Titel der neuen Geschichten, die jetzt fertig sind, seit ich das letzte Mal hier mit Euch geplaudert habe, sind <em>Burning Bright</em> und <em>Search and Rescue</em> (letztere habe ich eigentlich im Dezember geschrieben, aber erst jetzt wiederbelebt). Ich bin gerade bei der Hälfte der sechsten Geschichte in dieser Reihe, eine komische Geschichte, die es schafft, ein bisschen Unbehagen mit hinein zu bringen und die <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em> heißt. Das ist mal ein Titel für Euch. Aber wartet, es wird noch besser – die vollständige Bezeichnung des Preises, der im Titel zitiert wird, lautet <em>The Marlbane Manchester Musser Award in Regional Depiction from the Greater Stuyvesant Area Chamber of Commerce and Associated Libraries</em>. Bleibt dran.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt muss ich mich vom Acker machen, damit ich an der besagten Geschichte weiterarbeiten kann. Bis zum nächsten Mal, meine Damen und Herren.</p>
<p>PS: Den <a href="https://www.newyorker.com/books/page-turner/boxing-up" rel="noopener" target="_blank">hier verlinkten Essay</a> habe ich für die Online-Ausgabe des <em>New Yorker</em> geschrieben, da ich mein Archiv dem Ransom Center anvertraut habe. Das Foto zeigt mich in den Tiefen des Gebäudes, als ich die berühmte Tür zum innersten Heiligtum signiere. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. April 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-04-2012/">What&#8217;s New? 27/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>Braunschweig 2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/braunschweig-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 21:44:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Braunschweig gibt es seit einiger Zeit den sogenannten Webmontag. Er findet regelmäßig in den Räumlichkeiten der Lineas Informationstechnik GmbH</a> statt und bietet IT-Experten und Webkreativen aller Coleur die Möglichkeit, sich in Form von Vorträgen, Diskussionen und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/braunschweig-2011/">Braunschweig 2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2017/03/braunschweig-2011-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" class="alignleft size-medium wp-image-1783" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2017/03/braunschweig-2011-300x156.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2017/03/braunschweig-2011.jpg 480w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />In Braunschweig gibt es seit einiger Zeit den sogenannten Webmontag. Er findet regelmäßig in den Räumlichkeiten der <a href="https://www.lineas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lineas Informationstechnik GmbH</a> statt und bietet IT-Experten und Webkreativen aller Coleur die Möglichkeit, sich in Form von Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen über aktuelle Themen auszutauschen. Rund 60 Teilnehmer zählt der Webmontag am 16. Mai 2011, als ich mit einer kleinen Präsentation über www.tcboyle.de aus der Rolle des aufmerksamen Zuhörers schlüpfe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Allein unter Nerds, hätte der Titel meiner Präsentation lauten können. Denn normalerweise unterhält man sich beim Webmontag über Dinge wie Coding Kata in Scala oder containerbasierte Virtualisierung, weniger über Bücher und bedeutende amerikanische Schriftsteller. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist das Interesse an meiner Präsentation relativ groß. Und Feedback gibt es auch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Mein Vortrag ist gegliedert in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von www.tcboyle.de. Vergangenheit und Gegenwart sind Euch bekannt. Was die Zukunft betrifft, richtet sich unser Blick auf das nächste Jahr, wenn Boyles neuer Roman <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> erscheint, der Schriftsteller für eine weitere Lesereise nach Deutschland kommt und es wieder mehr über ihn als über uns zu berichten gibt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Unsere Website wollen wir bis dahin aufpäppeln, die Seiten an aktuelle Webstandards anpassen. Geplant ist, unserer umfangreichen Website mit inzwischen mehr als 500 HTML-Seiten ein Blogsystem vorzuschalten, viele in die Jahre gekommene Inhalte zu überarbeiten sowie eine Lösung für das spam-geplagte Forum <em>Drop City Ost</em> zu finden. Aufgaben, für die wir etwas Geld benötigen und die mit einem nicht unerheblichen Aufwand an Zeit verbunden sind. Deshalb mein Vortrag über www.tcboyle.de beim Braunschweiger Webmontag, wo ein paar IT-Fachleute versprechen, uns beim Umbau beratend zur Seite zu stehen.</p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/braunschweig-2011/">Braunschweig 2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/04/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-04-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:18:41 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<category><![CDATA[Was uns von den Tieren unterscheidet]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[www.tcboyle.de]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Tage vorbeifliegen wie in einem der alten Kalender in Kinofilmen, wo die Zahlen sich bewegen und auf der Leinwand tanzen, versuche ich gerade, mit meinem Finger auf einen Tag oder vielleicht eine Woche zu zeigen und alles anzuhalten. Oder wenigstens ein bisschen zu verlangsamen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-04-2010/">What&#8217;s New? 27/04/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/04/news_131i1.jpg" alt="" width="300" height="201" class="alignleft size-full wp-image-3257" />Wenn die Tage vorbeifliegen wie in einem der alten Kalender in Kinofilmen, wo die Zahlen sich bewegen und auf der Leinwand tanzen, versuche ich gerade, mit meinem Finger auf einen Tag oder vielleicht eine Woche zu zeigen und alles anzuhalten. Oder wenigstens ein bisschen zu verlangsamen. Was ich damit meine, ist: Ich bin am Ende einer Phase angelangt und stehe genau heute in einer köstlichen Pause zwischen der Fertigstellung einer ganzen Menge Dinge und dem Anfang des nächsten Projekts. Deshalb ist es eine ideale Zeit für mich, hier an meinem Schreibtisch zu sitzen, an diesem wundervoll verhangenen und nebligen Tag an der kalifornischen Küste, und meinen monatlichen Blog auf den neuesten Stand zu bringen, um ein paar Neuigkeiten mit Euch zu teilen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie dieser unerschrockene Diskussionsteilnehmer James im Forum berichtet hat, hatte ich letztes Wochenende mehrere Auftritte auf der Buchmesse in Los Angeles, einschließlich einer Vorführung meiner neuesten und letzten Geschichte, vor einem vollen und gemütlichen Haus, die ich in dieser nun abgelaufenen Epoche des Kalenderjahres geschrieben habe, ganz zu schweigen vom natürlichen Jahr, nämlich das, nach dem wir alle dazu tanzen, wie sich die Erde stöhnend um ihre abgenutzte, alte Achse dreht. (Die sich, laut National Geographic, einen ganzen Inch verschieben wird wegen der Wassermassen, die sich hinter dem Dreischluchtendamm aufstauen, den die Chinesen gerade bauen.) Die Geschichte, die ich erst letzte Woche zu Ende geschrieben habe, heißt <em>In the Zone</em> und beschäftigt sich mit den Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986. Das Bemerkenswerteste daran ist, dass die dort heimischen Tiere zurückkehren, die während der Nutzung des Landes durch den Menschen selten geworden oder ganz verschwunden waren. Wie ich zum Publikum gesagt habe, habe ich im Sommer 1987 zufällig im Westen Irlands gewohnt, zu einer Zeit, als meine Kleinen die einheimische Milch nicht trinken konnten, weil das Grass wegen der radioaktiven Wolke verseucht war, die im Jahr zuvor von der Ukraine herüber geweht war. Darüber habe ich sehr lange nachgedacht – und natürlich war ich schon immer von dem Gedanken fasziniert, dass die Natur sich wieder erholt, egal wie angeschlagen oder verseucht sie ist. Und daher: <em>In the Zone</em>. Die Geschichte spielt 1989 und schildert die Rückkehr zweier älterer Leute in ihren Heimatort in der Todeszone. Ich werde sie mit Euch teilen, wenn sie veröffentlicht ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In der Zwischenzeit bleibt uns der Anfang von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> (von Viking für den nächsten März vorgesehen) in der aktuellen Ausgabe von McSweeney’s, und die Kurzgeschichte <em>The Silence</em>, in der neuen Ausgabe des Literaturmagazins des Atlantic’s. In Europa, wie uns Holger von tcboyle.de freundlicherweise mitteilte, hat <a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-wilde-kind/"><em>Das wilde Kind</em></a>, die allein veröffentlichte Erzählung, in Deutschland, der Schweiz und Österreich für viel Wirbel gesorgt. Und während ich mich in der Recherche für den nächsten Roman einrichte – ein Prozess, der morgen anfängt – kann ich Euch Neuigkeiten bieten, was in der Zwischenzeit zwischen diesem, was ich hier schreibe, und der Veröffentlichung von <em>Killing</em> demnächst erscheint: Harper’s wird die vierte Geschichte der neue Sammlung veröffentlichen, <em>What Separates Us From the Animals</em>, und der Playboy wird die fünfte bringen, <em>Good Home</em>, die von dem »Sport« Hundekämpfe inspiriert ist. All das ist in Ordnung und ich bin an diesem Punkt genau dann angekommen, als ich gehofft hatte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt? Jetzt richte ich mich für eine Runde Lesen und Notizen machen ein und für mindestens eine Fahrt zu dem Schauplatz des nächsten Romans. Und wo könnte das sein? Ich fürchte, ich bin noch nicht ganz bereit, das jetzt schon preiszugeben. In der Zwischenzeit gedeiht bitte und freut Euch und bleibt glücklich. Und bedankt Euch bei Sonya Sones für das Foto anbei, das mich in dem (im wahrsten Sinne des Wortes) grünen Zimmer zeigt, kurz bevor ich letzten Sonntag die Bühne betrat. </p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. April 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Foto: Sonya Sones. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-04-2010/">What&#8217;s New? 27/04/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Cor-ag-assen</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/cor-ag-assen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2006 14:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scrapbook]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Coraghessan]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[Talk Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Washington Post]]></category>
		<category><![CDATA[www.tcboyle.de]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 18. Juli 2006 stellt sich T.C. Boyle im Chat den Leserinnen und Lesern der Washington Post zur Verfügung. Anlass ist das Erscheinen seines Romans <em>Talk Talk</em>. Doch die Fragen, die an den Schriftsteller gerichtet werden, beziehen sich nicht nur auf sein aktuelles Werk.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/cor-ag-assen/">Cor-ag-assen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/02/washington.jpg" alt="" width="300" height="156" class="alignleft size-full wp-image-1979" /><strong>T.C. Boyle im Chat der Washington Post</strong></p>
<p>Am 18. Juli 2006 stellt sich T.C. Boyle im Chat den Leserinnen und Lesern der Washington Post zur Verfügung. Anlass ist das Erscheinen seines Romans <a href="https://www.tcboyle.de/romane/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>. Doch die Fragen, die an den Schriftsteller gerichtet werden, beziehen sich nicht nur auf sein aktuelles Werk. So will beispielsweise ein Leser mit dem Pseudonym Chinatown wissen, wie der Name Coraghessan richtig ausgesprochen wird. Eine Frage, die Boyle schon so oft gestellt worden ist, dass er sie inzwischen kaum noch beantworten mag. Im Chat der Washington Post verweist der Schriftsteller deshalb auf die Internetseiten, die seinem Schaffen gewidmet sind, auf seine eigene Homepage, aber auch auf tcboyle.net und tcboyle.de.</p>
<blockquote><p><em>Dear Chinatown: What a pure delight. I&#8217;ve just come back from a nice stroll from Nob Hill, through Chinatown to North Beach and back (yes, I&#8217;m in San Francisco). The pronunciation of my middle name is Cor-ag-assen, with emphasis on the second syllable. For elaboration on this and other myteries please go to my site, tcboyle.com or the fan sites, tcboyle.net and tcboyle.de.</em></p></blockquote>
<p>Wie schön, die Adresse unserer Website in der Washington Post zu lesen, wenn auch nur im Chat. Hier <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/discussion/2006/07/14/DI2006071401079.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">das ganze Gesprächsprotokoll</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 12/05/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-12-05-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2005 21:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Achates McNeil]]></category>
		<category><![CDATA[América]]></category>
		<category><![CDATA[Barry Bonds]]></category>
		<category><![CDATA[Bloomsbury]]></category>
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		<category><![CDATA[David Margulies]]></category>
		<category><![CDATA[Dayan Ballweg]]></category>
		<category><![CDATA[Der Fliegenmensch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dominik Moll]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Elizabeth Kolbert]]></category>
		<category><![CDATA[Grasset]]></category>
		<category><![CDATA[Hammer Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[Hart Sharp Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Sharlett]]></category>
		<category><![CDATA[Kerrie Kvashay-Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[L.A. Times Book Fair]]></category>
		<category><![CDATA[Le cercle des initiés]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Penguin]]></category>
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		<category><![CDATA[Santa Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Speaking of Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Washington Post Book World]]></category>
		<category><![CDATA[Wkregu Kinseya]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt dieses Mal nicht viel zu berichten. Es war für mich zuletzt eine recht ruhige Zeit, abgesehen von meinem Trip nach Iowa, den Lesungen in Santa Barbaras Speaking of Stories und der L. A. Times Buchmesse. Alles ging gut über die Bühne. Ich unternahm einen Zwei-Tage-Abstecher an die Küste ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-12-05-2005/">What&#8217;s New? 12/05/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_74i1.jpg" alt="" width="214" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8196" />Es gibt dieses Mal nicht viel zu berichten. Es war für mich zuletzt eine recht ruhige Zeit, abgesehen von meinem Trip nach Iowa, den Lesungen in Santa Barbaras Speaking of Stories und der L. A. Times Buchmesse. Alles ging gut über die Bühne. Ich unternahm einen Zwei-Tage-Abstecher an die Küste, um ein bißchen auf den Wellen zu reiten und am Strand zu laufen. Und ich nutzte die Gelegenheit dieser Auszeit, um meinen Lesestoff aufzuholen (New Yorkers allesamt: Elizabeth Kolberts dreiteilige Serie über die Klimaveränderung ist besonders düster, so wie auch Jeff Sharlett und Chris Hedges Stücke in der aktuellen Ausgabe des <em>Harper&#8217;s</em> über militante religiöse Rechte). Jedoch habe ich nichts Neueres geschrieben, außer einem kurzen Aufsatz für die <em>Washington Post Book World</em>, der wohl im August veröffentlicht wird. Ich mache im Wesentlichen eine Verschnaufpause, bis ich von meiner Europa-Tournee zurückkehre, und werde dann mit einer neuen Kollektion von Kurzgeschichten beginnen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wer Interesse an den Tourdaten für Deutschland und Zürich hat, kann sich auf www.tcboyle.de schlau machen, wo alle Termine aufgelistet sind; jedoch werde ich nicht eine einzige Lesung in Paris halten. <em>Le cercle des initiés</em>, (die französische Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>) welche ich gerade erhielt, wird im August erscheinen, verlegt von meinem langjährigen Verlagspartner Grasset, und meine fünf Tage in Paris werde ich mit Interviews in Hinblick auf die kommende Publikation verbringen. Unterdessen ist <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> in Warschau erschienen, unter dem Titel <em>Wkregu Kinseya</em>, und Bloomsbury, mein britischer Verleger, hat mir das (sehr romantische und sexy, aber mich dünkt, nicht so romantisch und sexy wie das der Penguin-Ausgabe, siehe Bild anbei) Cover für ihre Taschenbuch-Ausgabe zugeschickt, welche im Herbst erscheinen wird, glaube ich. Was die filmischen Projekte betrifft, keine neuen Nachrichten von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> als die bereits bekannten, doch Sandye Utley informierte mich im Forum, dass Dominik Moll, dessen Film Lemminge dieses Jahr die Filmfesttage in Cannes eröffnet, demnächst zwei meiner Kurzgeschichten verfilmen will (eine davon ist <em>Der Fliegenmensch</em>, die andere weiß ich nicht). Und, wie der scharfsinnige Dayan Ballweg im Forum berichtete, arbeiten Hart Sharp Entertainment an der Umsetzung von <em>Achates McNeil</em> als Spielfilm. Sie haben als Dramaturgen David Margulies angeheuert, der das Skript schreiben soll.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss, für alle in der Gegend um L. A., meine Tochter und ich werden im Hammer Museum am Vatertag, den 19. Juni, eine Sonderlesung halten. Kerrie Kvashay-Boyle liest eine Story, und ich, ihr armer, hinfälliger und ältlicher Erzeuger, lese auch eine. Die alte Vater/Tochter-Aktion. Solltet Ihr Euch ansehen. Wird sicher lustig. Andererseits werde ich vielleicht hinken, da ich sechs Tage vorher laparaskopiert werde (am rechten Knie), um den Gelenkknorpel zu reparieren. Falls ich nicht kommen kann, wird vielleicht Barry Bonds aus San Francisco einfliegen und an meiner Stelle lesen. Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 12. Mai 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</span></p>
<hr/>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-12-05-2005/">What&#8217;s New? 12/05/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hannover 2003</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/hannover-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2003 21:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scrapbook]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaus Weiland]]></category>
		<category><![CDATA[Drop City]]></category>
		<category><![CDATA[Grand Hotel Mussmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. Oktober 2003 gastiert T.C. Boyle in Hannover, um im Buchhaus Weiland seinen neuen Roman <em>Drop City</em> vorzustellen. Drei Stunden vor der Lesung bekommen wir die Gelegenheit, uns mit ihm zu treffen. Sechs Lesungen in sechs verschiedenen Städten an sechs aufeinander ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/hannover-2003/">Hannover 2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-hannover-2003-300x156.jpg" alt="tcb-hannover-2003" width="300" height="156" class="alignleft size-medium wp-image-983" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-hannover-2003-300x156.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-hannover-2003.jpg 480w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Am 14. Oktober 2003 gastiert T.C. Boyle in Hannover, um im Buchhaus Weiland seinen neuen Roman <a href="https://www.tcboyle.de/romane/drop-city/"><em>Drop City</em></a> vorzustellen. Drei Stunden vor der Lesung bekommen wir die Gelegenheit, uns mit ihm zu treffen. Sechs Lesungen in sechs verschiedenen Städten an sechs aufeinander folgenden Tagen. Davor, danach und zwischendurch Foto-Sessions, Interviews, Signierstunden, Interviews und noch einmal Interviews &#8211; auf blauen Sofas, in fahrenden Zügen und schick möblierten Hotelzimmern. Ein straffes Programm, das T.C. Boyle während seiner Lesereise durch Deutschland und die Schweiz zu absolvieren hat. Vielleicht sollte er wie einst John und Yoko einfach im Bett bleiben und sich von dort aus den Fragen der Journalisten stellen. Zu seinem neuen Roman <em>Drop City</em>, der in der Hippiezeit spielt, würde es hervorragend passen. Für unsere Abordnung von www.tcboyle.de (Brigitte, Sven, Holger) steht jedenfalls von vornherein fest, dass wir dem Gefeierten ein wenig Abwechslung bieten wollen auf seiner knüppelharten Deutschlandreise. Also kein Interview, sondern nur ein zwangloses Kennenlernen und na klar, eine Handvoll Fragen zu unserer Website.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Im Grand Hotel Mussmann soll das Treffen stattfinden, von 16:30 bis 17:00 Uhr. Ganz pünktlich sind wir aufgrund gewöhnlicher Zugverspätungen nicht. Aber egal. Der Termin hat sich ohnehin um etwa 20 Minuten verschoben, weil die Fotografen vor uns mehr Zeit benötigten als geplant und weil T.C. Boyle sich noch einmal »frisch« machen will. (Doch nicht etwa wegen uns?) Annette Pohnert vom Hanser Verlag verfrachtet uns in ein nüchternes Besprechungszimmer in der ersten Etage, dann ist es endlich soweit: Die Tür geht auf und Boyle schlurft herein: »Hi everybody!« Er überreicht uns eine CD mit 6 Songs von den Ventilators, jener Band, mit der er einst eine glanzvolle Karriere als Rock&#8217;n&#8217;Roller anvisierte. Betretendes Schweigen. Eigentlich wollten wir ihm zuerst etwas in die Hand drücken, doch er ist schneller.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es folgt eine kurze Vorstellung, dann ein bißchen Smalltalk. Schnell fühlt es sich an, als würden wir uns seit vielen Jahren kennen und wären eben zufällig zu einem kleinen Plausch in Hannover zusammengekommen. Wir stellen unsere Fragen, die wichtigsten zuerst. Hat er unsere Website schon genauer unter die Lupe genommen? »Yeah, great.« Wir haken nach. »Yeah, great«, wiederholt er und lacht. Wir berichten ihm, dass unsere Seiten schon nach kurzer Zeit 500 Visits pro Tag verzeichnen. Er zeigt sich davon überrascht, relativiert seine Verwunderung jedoch zugleich, indem er uns verrät, dass seine Homepage 5.000 Visits pro Tag registriert.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay, nächstes Thema: In welcher Form können wir für unsere Website werben, gibt es von seiner Seite aus Einschränkungen? »No, no. Go ahead! Everything will be fine«, erwidert Boyle. Wir fragen, ob wir die What&#8217;s-New-Rubrik auf seiner Website ins Deutsche übersetzen und mit seiner Unterschrift auf unseren Seiten einbinden dürfen. Immerhin könnte man dabei ja auch einigen Blödsinn verzapfen, zumal bei unseren mangelhaften Englischkenntnissen. »I know. But if you really going insane with it, Brigitte will tell me«, lautet seine Antwort. Na, toll! Hat er also schon (s)eine Verbündete gefunden &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Während Brigitte überglücklich und mit einem in jeder Hinsicht überlegenden Blick durchs ganze Hotelzimmer lächelt, bringen wir düpierten Männer weitere Ideen zur Sprache. Doch was immer wir Boyle vortragen oder fragen, die Antwort ist stets die gleiche: »Good idea, sounds like fun.« Zwischendurch erzählt er von seiner Website, vor allem von einem Besucher mit dem Namen NEWS YOU CAN USE, der im Message Board von www.tcboyle.com ein Quiz nach dem anderen veranstaltet. »I like NEWS YOU CAN USE«, sagt Boyle, »wonderful guy with his great contests. That&#8217;s wonderful stuff.« Wir hatten stets angenommen, dass es sich bei NEWS YOU CAN USE um jemanden aus Boyles Familie handelt. Aber falsch. Boyle klärt uns auf: »No, I met him once, after a reading in Chicago.« Dann fügt er hinzu: »You know, I look at his contests and I am get most of the answers right.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jaja, schon klar &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sven beschwert sich daraufhin, wie unfair es sei, die Wettbewerbsfragen erst am Abend um 20 Uhr herauszugeben. Westküstenzeit wohlgemerkt. In Deutschland muss man sich um 3:00 oder 4:00 Uhr am Morgen aus dem Bett schälen, um überhaupt dabei sein zu können. Und um diese Zeit kluge und vernünftige Antworten zu geben, sei sowieso utopisch. »Yeah, true, the time difference«, bestätigt Boyle. »You know, we should do separate contests for the Europeans. We do the next contest when ›The Inner Circle‹ comes out. We should do two seperate contests then.« Wenn also der nächste Roman von Boyle erscheint, <em>The Inner Circle</em> (dt. <a href="https://www.tcboyle.de/romane/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>), werden die Europäer ihren eigenen Wettbewerb bekommen, bei dem es handsignierte Bücher oder andere attraktive Preise zu gewinnen gibt, eben NEWS YOU CAN USE.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wir sprechen danach über einen Zeitungsartikel, der in naher Zukunft über www.tcboyle.de erscheinen soll und darüber, welches Material wir dafür verwenden dürfen. Boyles Antwort können wir inzwischen erahnen: »Be creative! You have the CD with the Ventilators. Do your own thing. Have fun with it.« Eine Zusage nach der anderen. Super! Wir nutzen die Gunst der Stunde und fragen, wann denn nun endlich <em>The Tortilla Curtain</em> (dt: <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/"><em>América</em></a>) verfilmt wird. Nach seinem Kenntnisstand sei eigentlich alles da, erklärt er uns, Darsteller, Regisseur, Finanzierung. Im Mai 2003 hätten die Dreharbeiten beginnen sollen, dann im August. Doch bis jetzt ist nichts geschehen. Woran es liegt, kann er uns nicht sagen, weil er selbst nur die Filmrechte verkauft hat, ansonsten nicht weiter in dieses Vorhaben involviert ist, nicht involviert sein will. »Let&#8217;s see and hope for the best &#8230;«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wir sprechen schließlich noch über die Unterhaltsamkeit seiner Bücher. Die Zeit vergeht wie im Flug. Plötzlich wirkt Boyle müde. Verständlich. Erst diese vielen Journalisten, und dann wir. Er schlägt vor, noch schnell ein Gruppenfoto zu machen. Unser Geschenk hatten wir schon vorher überreicht: ein T-Shirt. Nicht, dass Boyle nicht genug davon hätte, nein, es ist ein selbstbedrucktes T-Shirt, das er von uns bekommt &#8211; auf dem Rücken die Adresse unserer Website, vorne der Schriftzug einer vor langer Zeit ausgestorbenen Biermarke: Quetzalcoatl Lite. T.C. Boyle scheint beeindruckt. »Oh, that&#8217;s great actually.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Möglichkeiten, dieses Bier neu aufzulegen und zu vermarkten, können wir nur noch in Ansätzen beschreiben. Die Zeit ist zu kurz. Und sie ist um. Vielleicht beim nächsten Mal, in zwei Jahren oder so. Dann können wir sicher auch von unserer Idee erzählen, als Per-Fo Co., Inc. eine völlig neue, vorverdaute, peptonisierte und sellerie-imprägnierte Sorte von Frühstücksflocken auf den Markt zu werfen. Merchandising? Läuft. Wir sind nach diesem ersten Gespräch sehr zuversichtlich &#8230;</p>
<hr/>
<p><span class="note">Foto: Brigitte Endler</li>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Braunschweig 2003</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/eroeffnungsparty/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2003 21:05:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scrapbook]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnungsparty]]></category>
		<category><![CDATA[Sandye Utley]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Richter]]></category>
		<category><![CDATA[www.tcboyle.de]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freitag, 1. August 2003. Es ist ein wunderschöner Sommerabend, den man am besten wo verbringt? Richtig! Im abgedunkelten Hobbykeller. Kathrin aus Braunschweig und Sven aus Hannover sind vorbei gekommen, um nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit die deutschsprachige Website über T.C. Boyle ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/eroeffnungsparty/">Braunschweig 2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2003/08/tcb-de-start-1-300x156.jpg" alt="tcb-de-start" width="300" height="156" class="alignleft size-medium wp-image-876" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2003/08/tcb-de-start-1-300x156.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2003/08/tcb-de-start-1.jpg 480w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>Zum Start von www.tcboyle.de</strong> </p>
<p>Freitag, 1. August 2003. Es ist ein wunderschöner Sommerabend, den man am besten wo verbringt? Richtig! Im abgedunkelten Hobbykeller. Kathrin aus Braunschweig und Sven aus Hannover sind vorbei gekommen, um nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit die deutschsprachige Website über T.C. Boyle in Betrieb zu nehmen. Unsere lang angekündigte Online-Eröffnungsparty wird den hohen Erwartungen allerdings nicht ganz gerecht. Das liegt zum einen an den technischen Gegebenheiten. Ein Chatroom würde sich für unsere virtuelle Party sicher besser eignen als das installierte Message Board. Es ist etwas umständlich in der Handhabe und die Ladezeiten eignen sich gut für Toilettengänge.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum anderen hält sich die Anzahl der Netzbesucher am tcboyle.de-Eröffnungsabend in Grenzen. Etwa zehn Gäste registrieren wir im Laufe des Abends, wobei einige von ihnen wohl nur deshalb vorbeischauen, weil sie einen persönlichen Bezug zum Webmaster oder dem Redaktionsteam haben, nicht unbedingt zu den Büchern von T.C. Boyle. So überrascht es auch nicht, dass wir in unseren kurzen Online-Gesprächen weniger auf die Werke Boyles eingehen als vielmehr »die brennenden Fragen der Zeit« erörtern, wie Boyle-Übersetzer Werner Richter spöttisch anmerkt. Er ist für ein paar Minuten aus Wien zugeschaltet. Hallo Peter Nidetzky!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zumindest haben wir in unserem tcboyle.de-Hauptquartier in Braunschweig unseren Spaß: mit selbstbedruckten Boyle-T-Shirts, jede Menge Fachsimpeleien, leckerem Abendessen und vielen gut gekühlten Flaschen Bier.</p>
<blockquote><p><em>It is VERY important to me that Tom has a great website in German language, because I know he has a lot of readers there.</em></p></blockquote>
<p>Die Reaktionen, die wir per eMail bekommen, sind erfreulich: »sehr gut, sehr schön, informativ, interessant, unterhaltsam und übersichtlich«, wird gelobhudelt. Ein paar Schulterklopfer gibt es auch aus den USA. Zum Beispiel von unserer zauberhaften Starthilfe Sandye Utley, der Webmistress von www.tcboyle.net. Sie verweist auf die vielen Leser, die T.C. Boyle in Deutschland hat, und dass es deshalb nicht unwichtig sei, ihnen deutschsprachige Informationen zu bieten. Kritik gibt es, wenn überhaupt, nur an unserem sperrigen und undurchsichtigen Forum. Müssen wir also noch verbessern.</p>
<p>Edit: Der kalifornische Schriftsteller, dem diese Seiten gewidmet sind, meldet sich schließlich auch noch zu Wort: im Message Board seiner eigenen Homepage. Sein Nachrichtenbrett funktioniert offensichtlich besser als die hakende Forumgurke, die wir hier installiert haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2003/08/tcbfb.gif" alt="tcbfb" width="420" height="96" class="aligncenter size-full wp-image-861" /></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/eroeffnungsparty/">Braunschweig 2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>Ich bin Ned Rise</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/ich-bin-ned-rise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2003 11:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scrapbook]]></category>
		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ned Rise]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum eine Website über T.C. Boyle? Diese Frage ist durchaus berechtigt. Immerhin gibt es im Internet mit www.tcboyle.com und www.tcboyle.net schon zwei Boyle-Tankstellen, die sowohl inhaltlich als auch in punkto Kompetenz schwer zu übertreffen sind. Überhaupt wird jede halbwegs prominente Person und beinahe ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/tcb-schatten.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2400" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/tcb-schatten.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/tcb-schatten-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Warum eine Website über T.C. Boyle? Diese Frage ist durchaus berechtigt. Immerhin gibt es im Internet mit <a href="http://www.tcboyle.com/index.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.tcboyle.com</a> und www.tcboyle.net schon zwei Boyle-Tankstellen, die sowohl inhaltlich als auch in punkto Kompetenz schwer zu übertreffen sind. Überhaupt wird jede halbwegs prominente Person und beinahe jedes Thema auf unzähligen Internetseiten mehr oder weniger anspruchsvoll in der Online-Welt zelebriert. Warum also eine weitere Website über T.C. Boyle?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum einen geht es mir mit dieser Website darum, deutschsprachige Informationen zu Boyle und seinen Werken zu bieten, Informationen, die speziell für seine deutschsprachige Leserschaft von besonderem Interesse sind. Und diese ist nicht gerade klein. T.C. Boyle ist inzwischen in den deutschen Schulen angekommen. Außerdem, so denke ich mir, wird es seine Gründe haben, warum es den Autor zu Lesungen oder Messebesuchen immer wieder nach Deutschland zieht. Boyle hat hierzulande ein großes und dankbares Publikum, und ständig kommen neue Leserinnen und Leser hinzu. Damit wächst natürlich auch das Bedürfnis an Informationen und das Interesse an Gedankenaustausch. Die Folge? Richtig! Eine neue Website.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der andere Grund, der mich zu der Erstellung dieser Website treibt, ist &#8211; neben meiner Affinität für das Internet &#8211; meine persönliche Leidenschaft für die Werke von T.C. Boyle. Ich wage hier einmal zu behaupten, belesen zu sein. Aber ein großer Romanleser war ich bislang nicht. Mit einer Ausnahme. Wenn ein neues Werk von Boyle angekündigt wird, gehöre ich zu den ersten, die beim Hanser Verlag  ein Rezensionsexemplar bestellen oder für den Kauf der Neuerscheinung im hiesigen Buchhandel vorbeischauen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Angefangen hatte es im Dezember 1991, als mir eine damalige Arbeitskollegin und gute Freundin die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wassermusik/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Wassermusik</em></a> zum Geburtstag schenkte. Zunächst lag das Buch ein paar Wochen in der Ecke. Dann fesselte mich jedoch eine Grippe ans Bett. Ich griff mehr aus Langeweile denn aus Vorfreude nach der Lektüre und durchblätterte die ersten Seiten noch recht widerwillig. Danach legte ich das Buch kaum noch aus der Hand. Als ich das Bett wieder verließ, war <em>Wassermusik</em> zu Ende gelesen, die Grippe auskuriert und ich ein Romanleser. Zumindest in Bezug auf die Werke von Boyle. Ich latschte gleich in die Buchhandlung, kaufte <a href="https://www.tcboyle.de/romane/worlds-end/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>World&#8217;s End</em></a> und den Kurzgeschichtenband <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/greasy-lake-und-andere-geschichten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Greasy Lake</em></a>. In den folgenden Monaten und Jahren folgten dann <a href="https://www.tcboyle.de/romane/gruen-ist-die-hoffnung/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/willkommen-in-wellville/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Willkommen in Wellville</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/romane/der-samurai-von-savannah/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Der Samurai von Savannah</em></a>. <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>América</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/fleischeslust/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Fleischeslust</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/riven-rock/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Riven Rock</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/ein-freund-der-erde/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Ein Freund der Erde</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/schluss-mit-cool/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Schluss mit cool</em></a> erwarb ich sofort, als diese Bücher in Deutschland erschienen. Und als mir schließlich die Idee zu dieser Website kam, komplettierte ich die Sammlung mit den übrigen Kurzgeschichtenbänden <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wenn-der-fluss-voll-whisky-waer/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Wenn der Fluss voll Whisky wär</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/tod-durch-ertrinken/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Tod durch Ertrinken</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/illustrierte-ausgaben/der-fliegenmensch/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Der Fliegenmensch</em></a>. Nicht zu vergessen: die tollen Hefte <a href="https://www.tcboyle.de/illustrierte-ausgaben/mein-abend-mit-jane-austen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Mein Abend mit Jane Austen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/illustrierte-ausgaben/der-polarforscher/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Der Polarforscher</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/illustrierte-ausgaben/der-hardrock-himmel/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Der Hardrock-Himmel</em></a> sowie die Audio-CD <em>Hinter meiner Schulter geht die Welt unter</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zeit für ein erstes Fazit: Was mich an den Geschichten von T.C. Boyle am meisten fasziniert, das sind Figuren wie Ned Rise (<em>Wassermusik</em>), der Mexikaner Candido (<em>América</em>), Hiro Tanaka (<em>Der Samurai von Savannah</em>), Ty Tierwater (<em>Ein Freund der Erde</em>) oder Charlie Ossining (<em>Willkommen in Wellville</em>). Auf den ersten Blick handelt es sich bei ihnen um ausgesprochen unsympathische Typen, Verlierer, Trottel, teilweise kriminell. Doch T.C. Boyle gelingt es ein ums andere Mal, dass ich mich beim Lesen seiner Geschichten mit diesen schrägen Charakteren identifiziere, bis ich schließlich ganz mit ihnen fühle, leide und am Ende &#8230; untergehe. Dies mag einerseits daran liegen, dass die Lebenswege und Handlungsweisen von Boyles Protagonisten im Laufe der Romane verständlich und nachvollziehbar werden. Andererseits ist es wohl darauf zurückzuführen, dass in mir ebenfalls so ein fragwürdiger Kerl steckt, so ein Ned Rise oder Charlie Ossining. Vermutlich identifiziert sich auch Boyle am ehesten mit diesen Typen. Das wird meines Erachtens deutlich, wenn man seine Biographie, die Boyle-Portraits und -Interviews studiert, die einem kleine fragmentarische Einblicke in das Innenleben des Schriftstellers gestatten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, macht es einem Autor bedeutend mehr Spaß eine Geschichte zu schreiben (und sie wird auch authentischer), wenn er dabei mindestens eine Figur kreiert, mit der er sich besonders gut identifizieren kann. Natürlich steckt in jeder Romanfigur etwas aus dem Leben ihres Schöpfers. Doch bei mehreren Personen ist stets eine darunter, die mehr als die anderen etwas aus dem Seelenleben des Autors verrät. In diesem Sinne bin ich mir ziemlich sicher, dass in T.C. Boyle eher ein Ned Rise oder Candido steckt als ein Will Lightbody oder Delaney Mossbacher.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gerade in diesen Tagen, in denen ich intensiv Material von und über Boyle sichte und studiere, mache ich immer mehr Entdeckungen, die auf eine Art Seelenverwandtschaft schließen lassen und meine Begeisterung erklären: T.C. Boyle, Ned Rise und ich haben vieles gemeinsam. Vor allem eint uns wohl der Wunsch, entsprechend unseren Möglichkeiten das Beste aus unserem Leben herauszuschlagen. Okay, dann holen wir mal das Beste für uns heraus &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;T.C. Boyle hat dies, so vermute ich, schon längst geschafft. Was mich betrifft, und Ned Rise und Charlie Ossining und wie sie alle heißen, wir arbeiten noch daran. Bis wir es geschafft haben, durchleben wir weiterhin die Romane, den eigenen und natürlich die von T.C. Boyle.</p>
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<p><span class="note">Foto: www.tcboyle.com</span></p>
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