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	<title>Esquire Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Esquire Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 05/04/2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 21:50:48 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/04/news_315i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8605" />Die Welt dreht sich immer schneller, und es fühlt sich wirklich so an, als würde sie sich von mir und von allem, woran ich glaube, wegdrehen, wobei eine Katastrophe direkt auf den Schultern der nächsten steht. Das Einzige, was mir hilft durchzuhalten, ist das Schreiben – und mich so oft wie möglich draußen aufzuhalten. Seit geraumer Zeit stehe ich nun schon vor Sonnenaufgang auf, mache einen Spaziergang am Strand und fotografiere, wie das Licht über die Berge kommt, ins Wasser fällt und zurückgeworfen wird (für diejenigen unter Euch, die es nicht wissen: Ich poste jeden Tag auf <a href="https://bsky.app/profile/did:plc:bqnayjimdzebpieo6qcfbs5d" target="_blank">Bluesky</a> und <a href="https://x.com/tcboyle" target="_blank">X</a>). Kürzlich habe ich Exemplare meines neuen Romans <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a> erhalten, der diesen Monat erscheint, und dafür werde ich am 18. April beim L.A. Times Festival of Books und in der darauf folgenden Woche in New York auftreten. Außerdem habe ich die Korrekturfahnen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-ende-ist-nur-ein-anfang/"><em>Das Ende ist nur ein Anfang</em></a>, den für nächstes Jahr* geplanten Sammelband, zurückgeschickt, der zwölf neue Erzählungen enthält, darunter <em>Princess</em>, <em>The Pool</em> und die Titelgeschichte aus <em>The New Yorker</em> sowie Beiträge aus <em>Esquire</em>, <em>McSweeney’s</em>, <em>Narrative</em> und <em>The Kenyon Review</em>. Dies wird mein dreizehnter Sammelband sein, der auf den bereits erwähnten Roman, meinem zwanzigsten, folgt. Mir geht es gut, dabei hilft Pilates und die Spaziergängen am Strand und das Schwimmen und Kajakfahren unten im Hafen – also freue ich mich darauf, na, sagen wir mal noch dreiunddreißig Bücher zu schreiben, bevor ich unweigerlich ins Grab hinabsteige (oder im Schornstein des Krematoriums hinaufsteige, je nachdem). Also, was ich sagen will: Es ist Zeit zu feiern. Genießt den neuen Roman (eine ebenso fesselnde Geschichte wie alle, die ich Euch bisher geschenkt habe: eine Dreiecksgeschichte mit zwei Männern und einer Frau, inclusive Gewalt), und bleibt standhaft – der Regimewechsel kommt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt erstmal Ciao.</p>
<p><em>* Erscheint in deutscher Sprache bereits im Juli 2026.</em></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 05. April 2026 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-04-2026/">What&#8217;s New? 05/04/2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/08/2024</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-08-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 21:16:49 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-08-2024/">What&#8217;s New? 22/08/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_296i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7845" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_296i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_296i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Nach dreizehn Monaten überschwänglicher Freude, des Grauens, des Hirntods und der Selbstmordgedanken habe ich jetzt den neuen Roman, mein zweiunddreißigstes Buch der Belletristik, fertig, einen Roman mit dem Arbeitstitel <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Direction Home</em></a>. Wie ich mich fühle? Ich will den letzten Absatz meines Essays <a href="https://www.tcboyle.de/this-monkey-my-back/"><em>This Monkey, My Back</em></a> zitieren, in dem ich fiktionales Schreiben mit Drogensucht vergleiche: </p>
<blockquote><p>»Das ist das Schöne an dieser Sucht – man muss weitermachen, kein Ruhestand, blicke voraus, obwohl du nicht sehen kannst, wo du hingehst. Zuerst hast du gar nichts, und dann, erstaunlicherweise, nachdem du dir dein Hirn und dein Herz herausgerissen hast und deine Freunde und Ex-Geliebten betrogen hast und wie ein Zombie geträumt hast wegen einer Seite, bis du weder hören noch riechen oder schmecken kannst, dann hast du etwas. Etwas Neues. Etwas Wertvolles. Etwas, was man hochhalten und bewundern kann. Und dann? Nun, du bist auf Droge, nicht wahr? Und du fängst wieder von vorn an, mit gar nichts.«</p></blockquote>
<p>Postpartale Depression? Dafür ist keine Zeit. In den Tagen, als es noch keine Computer gab, habe ich die Monate nach Fertigstellung damit zugebracht, eine saubere Endfassung auf meiner manuellen Olivetti-Schreibmaschine zu tippen, die mir meine Mutter geschenkt hatte, als ich aufs College ging, eine quasi mittelalterliche Beschäftigung, die mich so absorbierte, wie wohl das Material den Bildhauer absorbiert. (Meine Güte, was für kräftige Finger, Finger aus Stahl, die die ganze Welt in Balance halten könnten, ohne einen Tropfen zu verschütten!) Jetzt gehe ich zurück zur ersten Seite, nehme Korrekturen vor, überprüfe den Inhalt auf Folgerichtigkeit, Sinnhaftigkeit und Emotionen, klicke auf Senden und schicke alles an meinen Agenten, damit ich von den Fähigkeiten seiner Augäpfel und seines Gehirn profitieren kann, der dann wiederum auf Senden klickt und es meinem Lektor schickt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay. Gut. Zauber der Elektronik. Aber was soll ich denn jetzt mit mir anfangen? Da ist der Strand, an dem ich an den meisten Tagen aufkreuze, früh im Morgennebel, und dann später, entweder um zu lesen und ins Wasser zu springen, oder das Paddel des Kajaks zu schwingen. Und all das ist natürlich reines Hobby, denn meine wahre Berufung ist es, hinter Frau Boyle aufzuräumen und sicherzustellen, dass alle ihre Bedürfnisse mehr als erfüllt werden. Wie diejenigen von Euch, die mir auf <a href="https://x.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">X</a> oder auf <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">tcboyle.com</a> folgen, wissen werden, arbeite ich in Bezug auf meiner Bücher in einer bestimmten Abfolge – Roman, ein halbes Buch mit Erzählungen, Roman, die zweite Hälfte des Erzählungsbandes – und hier befinde ich mich jetzt. Die ersten sechs Geschichten für die nächste Sammlung habe ich vor dem gerade abgeschlossenen Roman geschrieben, und nun hoffe ich, da das Jahr immer schlanker und kälter und nasser wird und seine hungrigen Zähne zeigt, mich wieder den Kurzgeschichten zuzuwenden. Ihr habt schon einige der ersten sechs im <em>New Yorker</em> und im <em>Esquire</em> lesen können und erst kürzlich (<em>The Maneater</em>) in der aktuellen Ausgabe von <em>Narrative</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Puh! Jetzt bin ich fertig!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(Jedenfalls vorläufig.)</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. August 2024 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-08-2024/">What&#8217;s New? 22/08/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/01/2024</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 22:36:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/">What&#8217;s New? 31/01/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7674" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich stehe früh auf. Das war nicht immer so – in einer Phase meines Lebens bedeutete früh gegen Mittag und ich habe nachts, in den frühen Morgenstunden, geschrieben, aber seit vielen Jahren halte ich mich an einen regelmäßigen Zeitplan, der vorsieht, dass ich um halb zwölf ins Bett gehe und um sechs Uhr morgens aufstehe. In meiner früheren Inkarnation hatte ich zwar die stillen nächtlichen Stunden zur Verfügung, ich stellte jedoch fest, dass ich nicht so viel schaffte, weil ich einigermaßen erschöpft war, denn ich hatte ja schon einen ganzen Tag hinter mir. Als ich meinen ersten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, anfing, ging ich zu den Vormittagsstunden über und wünsche mir auch nicht den vorherigen Zustand zurück. Ich erwähne das, weil ich heute Morgen schon vor dem Sonnenaufgang am Strand war, und die herrliche rosafarbene Morgendämmerung breitete sich über den Wellen aus (schaut Euch das beigefügte Foto an). Ich arbeite sieben Tage die Woche, denn mein Boss ist ein sklaventreibender Mistkerl (der außerdem zufällig der netteste Typ ist, den ich kenne). Zur Zeit bin ich zur Hälfte mit dem nächsten Roman fertig und werde Euch informieren, wenn er fertig ist und ich mich wieder Kurzgeschichten zuwenden kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Apropos Kurzgeschichten – von den neuen, die ich nach der Abgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> und vor dem neuen Roman geschrieben habe, sind zwei im <em>The New Yorker</em> erschienen (<em>Princess</em> und <em>The End Is Only A Beginning</em>), eine in <em>Esquire</em> (<em>Sanctuary</em>) und eine weitere (<em>The Maneater</em>) wird demnächst in <em>Narrative</em> veröffentlicht. Letztere ist eine Hommage an und eine Weiterentwicklung von Kenneth Andersons Jagdgeschichten aus seinen Jahren in Indien zu Beginn des letzten Jahrhunderts, Geschichten, die ich als Kind geliebt und die ich kürzlich wiederentdeckt habe, als mir jemand eine Liste der hundert besten Umweltbücher schickte, auf der Anderson auch zu finden war, da er sich nach seiner Zeit als Schlächter von Wildtieren als Anwalt für den Schutz von Wildtieren betätigte. Hier ist die erste Zeile der Geschichte: </p>
<blockquote><p><em>»Was es noch beuruhigender machte, war, dass er Hände, Füße und Kopf übrigließ, als wenn diese Körperteile, anders als alles andere auf seinem Speiseplan, ihn irgendwie erschreckten&#8230;«</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In der Tat. Mich erschrecken sie auch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es ist Euch vielleicht aufgefallen, dass ich Euch keine Zusammenfassung des Romans, den ich gerade schreibe, geliefert habe, und das liegt daran, dass ich im Moment ein wenig davor zurückscheue. Doch bleibt dran für ein Update, wenn die Monate vorübergehen und die Geschichte sich unter meinen tanzenden Fingerspitzen verfestigt. Ein Titel, sagt Ihr? Ihr wollt einen Titel? Okay: Der Arbeitstitel lautet <em>No Direction Home</em>. Ihr wollt ein Thema? Im Großen und Ganzen dasselbe wie bei allen meinen Büchern: Das Leben, gesehen durch die Augen eines großen Menschenaffen auf dem Planeten Erde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao erstmal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2024 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/">What&#8217;s New? 31/01/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/08/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 21:41:16 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2023/">What&#8217;s New? 30/08/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7215" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Manchen Menschen tut Veränderung gut. Mir nicht. Ich liebe die Routine, liebe es, Tag für Tag dasselbe zu tun, zur selben Zeit, am selben Ort. Nachdem die Tourneen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> nun zu Ende sind, sieht ein typischer Tag für mich folgendermaßen aus: um sechs aufstehen, mit dem Hund am Strand spazieren gehen (und dabei Treibholz fürs Kaminfeuer im nächsten Winter sammeln), Frühstück, für zwanzig Minuten aufs Ohr legen, etwa bis zwei Uhr arbeiten, dann Gartenarbeit, nochmal mit dem Hund zum Strand um zu schwimmen und ein bisschen im Schatten des Eukalyptusbaums, der über den Strand ragt, zu lesen, dann nach Hause zum Abendessen, ein Buch, ein Film (wir haben seit neuestem den Kanal Criterion Collection abonniert), um Punkt 23:30 zu Bett. Sommer, süßer Sommer. Nirgendwohin müssen, nichts erledigen müssen, außer es sich gemütlich zu machen. Der Hund findet das gut. Die Katze findet das gut. Meine Frau – die  Respekt einflößende Frau B. – findet das gut. Die Zeit fürs Reisen wird kommen, im Herbst, einschließlich einem Trip zu meiner Alma Mater für eine Lesung Ende Oktober und einer gemütlichen Fahrt durch die Adirondacks, um zu schauen, wie Blätter aussehen, wenn sie nicht einfarbig grün sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Die dritte der sechs neuen Erzählungen, <em>The End Is Only A Beginning</em>, wurde in der Ausgabe vom 21. August des <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2023/08/21/the-end-is-only-a-beginning-fiction-t-coraghessan-boyle" rel="noopener" target="_blank"><em>New Yorker</em></a> veröffentlicht (die erste erschien letzten November in dieser ehrwürdigen Zeitschrift und die zweite in der Juli-Ausgabe des <em>Esquire</em>). Dies ist die vierte in einer Reihe von Geschichten über Francis X. Riley, ein früheres Alter Ego des Autors, und sie handelt von Schuldzuweisungen (und Schuldgefühlen) wegen der Ausbreitung von COVID zu Beginn der Pandemie, als wir alle so verängstigt und unsicher waren. (Meine andere COVID-Geschichte, <em>The Thirteenth Day</em>, erschien im <em>Esquire</em> im Februar des vergangenen Jahres und ist in der letztjährigen Sammlung, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, enthalten.) Jedenfalls hoffe ich, Euch gefällt die Geschichte; Ihr findet sie auf der Website der Zeitschrift, ebenso wie eine Audio-Datei, in der der Autor sie im Studio vorträgt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine letzte Anmerkung: Der winzig kleine optimistische Hoffnungsschimmer am Schluss von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/" rel="noopener" target="_blank"><em>Blue Skies</em></a> überschneidet sich mit etwas, das wir beschönigend als das wahre Leben bezeichnen: Dieses Jahr war ein Spitzenjahr für die Monarch-Falter hier im Garten. Die prächtigen fetten Raupen haben die Wolfsmilch-Pflanzen so schnell wie wir sie pflanzen konnten in Kot verwandelt, und bis jetzt haben wir vielleicht fünfzig Falter schlüpfen und davonfliegen sehen. Auch sie mögen die Routine. Und eine der Freuden dieses Sommers ist, dass die Bedingungen für ihr Gedeihen, zumindest vorübergehend, zurückgekehrt sind. Ich wünsche ihnen alles Gute.</p>
<p>P.S. Ich möchte nicht vergessen, das Neueste von unserem jetzigen Hurricane – Hilary – anzufügen, der Mitte des Monats ungewöhnliche Regenfälle in diese Gegend gebracht hat. Südlich und östlich von hier gab es heftige Regenfälle, mancherorts unwetterartig, aber hier in Santa Barbara bekamen wir nette höfliche 10 Millimeter, sachte fallend, und kein Wind. Noch etwas, wofür wir dankbar sein sollten.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. August 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2023/">What&#8217;s New? 30/08/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/01/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 22:24:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Regen. Das war hier das große Ding seit meinem letzten Eintrag. Endlich, trotz all der Vorhersagen über eine dritte regenlose Regenzeit in Folge, wurden wir überflutet. Wie in meinem Roman von 2000, <em>Ein Freund der Erde</em>, kamen wir von einer hartnäckigen Dürre zu katastrophalem Regen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2023/">What&#8217;s New? 31/01/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/02/news_279i1.jpg" alt="" width="216" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6983" />Der Regen. Das war hier das große Ding seit meinem letzten Eintrag. Endlich, trotz all der Vorhersagen über eine dritte regenlose Regenzeit in Folge, wurden wir überflutet. Wie in meinem Roman von 2000, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, kamen wir von einer hartnäckigen Dürre zu katastrophalem Regen, wobei der Klimawandel sowohl die Heftigkeit der Stürme als auch die Dauer der Trockenperioden intensiviert hat. Als ich diesen Roman schrieb, der vom Jahr 2000 aus auf heute schaut (übrigens: Frohes Neues Jahr), dachte ich, unsere derzeitige Klimakrise würde uns in der Realität nicht vor einem relativ weit entfernten Zeitpunkt treffen (2050?), aber jetzt sind wir schon da. Ich hätte das Buch nie schreiben dürfen. Seht, was ich angerichtet habe. Und nein, haltet mich nicht für abergläubisch, haltet mich ruhig für abergläubisch. Ich schreibe es nieder, und es wird wahr.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der in Kürze erscheinende Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> befasst sich mit einem ähnlichen Szenario, das sich in einer unsicheren Gegenwart abspielt und sich über mehrere noch ungewissere Jahre hinzieht. Er handelt davon, wie normale Leute wie du und ich mit der neuen Normalität leben werden und was das in dem größeren Zusammenhang unserer fragilen tierischen Existenz auf diesem großen rasend schnellen Felsbrocken, den wir unsere Heimat nennen, bedeuten könnte. Natürlich ist es eine Komödie, wenn auch eine ganz schön düstere. Annie Proulx, eine unserer wahrlich großen Meisterinnen der dunklen Komödie, sagt über dieses Buch: »Ein schwarzer Pfeil unvorstellbaren Grauens schießt mitten durch den Roman«, und das trifft es meiner Meinung nach ziemlich gut. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber seid beruhigt – es steckt auch viel Freude und natürliche Schönheit darin. Und was könnte ergreifender sein als eine stark übertriebene Aneinanderreihung von düsteren Prognosen, abgemildert durch den Flügelschlag eines Schmetterlings, wenn unsere prächtigen verschwindenden Monarchfalter tapfer gegen das Aussterben ankämpfen? Ja, es gibt Hoffnung, jederzeit – sowohl für die Klarsichtigen als auch für die Wahnsinnigen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Apropos Untergang, Ich muss Euch auch mal eine Vorschau auf <em>Sanctuary</em> geben. Das ist eine der sechs neuen Kurzgeschichten und wird demnächst im <em>Esquire</em> veröffentlicht (<em>Princess</em>, die zweite Geschichte, ist in der Ausgabe vom 6. November des <em>New Yorker</em> erschienen). <em>Sanctuary</em> ist die erste Geschichte, die ich geschrieben habe, nachdem ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> abgeschlossen hatte, und sie wirft einen kleinen Blick auf die Gesinnung hinter »Make America Great Again«, insbesondere wenn die Politik konfrontativ mit den Krisen in der Natur umgeht. Ich habe vor kurzem die letzte dieser Geschichten fertiggestellt, und jetzt lese ich und mache mir Notizen für die verschwommene Idee eines neuen Romans. Was daraus wird, kann ich noch nicht sagen. Ihr sollt wissen, dass ich auf der Suche bin und dass ich in den kommenden Monaten jeglichen Fortschritt (oder das Gegenteil davon) hier vermelden werde. Wie viele von Euch wissen, besteht mein Rhythmus aus dem Schreiben eines Romans, dann eines halben Buches mit Kurzgeschichten, eines weiteren Romans und dann der zweiten Hälfte der besagten Geschichtensammlung. So habe ich das immer gehandhabt – ich engagiere mich für beide Genres gleichermaßen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was persönliche Auftritte zur Unterstützung des neuen Romans angeht, so lasse ich es Euch wissen, wenn der Tourplan feststeht. Mein neuer Verlag, Liverton/Norton, wird das Buch hierzulande im Mai herausbringen und der Hanser Verlag die deutsche Übersetzung (vom hervorragenden Dirk van Gunsteren) im Juni. Die <a href="https://www.tcboyle.de/lesereise-2023/">deutsch-östereichische Tournee</a> nimmt bereits Gestalt an, wie meine Korrespondenten auf Twitter zeigten, indem sie Bilder von ihren Tickets für die kommenden Auftritte gepostet haben. Im nächsten Monat werde ich auf der Savannah Book Fair erscheinen, zur Unterstützung von <em>I Walk Between the Raindrops</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Im Moment lebe ich jedoch in einem sehr kalten Haus, in dem die Heizung ausgefallen ist. In meinem Büro komme ich zurecht mit einem Heizlüfter und im Wohnzimmer mit dem Kamin, ich schreibe mit schmerzenden Fingern und freue mich darauf, bald zu einer kleinen Recherchereise in den großen ausgedörrten »Silberstaat« Nevada aufzubrechen. Bleibt dran.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#038; Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2023/">What&#8217;s New? 31/01/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 01/03/2022</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-01-03-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 22:21:34 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/03/tcb-whatsnew-01032022-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6428" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/03/tcb-whatsnew-01032022-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/03/tcb-whatsnew-01032022-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Nun, in der Zeit zwischen diesem Moment und meinem letzten Eintrag wurde die Dürre hier zu einer Megadürre erklärt, wobei die letzten beiden Jahrzehnte die trockensten Bedingungen seit 1.200 Jahren darstellten, jeder Strauch und jeder Baum schreit nach dem Regen, den unsere regenlose Regenzeit nicht brachte, und ich fange an, mich wie Tutanchamun in seinem Grab zu fühlen (ohne den Vorteil, tot zu sein). In der Zwischenzeit verwüstet der böse KGB-Zwerg namens Wladimir Putin mit der begeisterten Zustimmung eines gewissen Ex-Präsidenten von Amerika eine europäische Demokratie mit dem Ziel, sie zu einem Sklavenstaat zu machen. In der heutigen Zeitung war auf der Titelseite ein Bild von toten russischen Soldaten zu sehen, die dort, wo sie gefallen sind, ausgebreitet liegen, bedeckt von einem leichten Schneestaub, Söhne von Müttern, die auf dem Altar der Laune eines Diktators geopfert wurden. Das ist tragisch, aber nichts im Vergleich zu den verheerenden Folgen für die Bürger der Ukraine, die es gewagt haben, ihr Recht auf ihr eigenes Land einzufordern und nicht als Vasallen Putins zu leben. Das Schlimmste steht noch bevor, und soweit ich sehen kann, gibt es wenig Hoffnung. Zehntausende werden sterben. Die Ukraine wird fallen. Putin ist nicht aufzuhalten, denn er hat Atomwaffen, und die Ukraine, die ihre eigenen Atomwaffen aufgab, als der Eiserne Vorhang fiel, hat keine. Ende der Geschichte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was für eine Welt. Wie könnte ein Romanautor sie auch nur ansatzweise begreifen? Allein die Geschichte von Zelensky ist unglaubwürdig: ein Anwalt, der zum Komiker wurde, ein Schauspieler, der im Fernsehen den Ministerpräsidenten seines Landes spielte und es bis zum Ministerpräsidenten brachte, nur um dann von Trump unter Druck gesetzt und jetzt von Putin tödlich bedroht zu werden. Er ist ein Held unserer Zeit. Ich kann nur hoffen, dass er nicht als Märtyrer enden wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber hier bin ich, noch unberührt von Omikron, Trump oder Putin, und versuche täglich, dem Sinnlosen auf einem leeren Blatt einen Sinn zu geben. Hier sind meine Neuigkeiten: In der vergangenen Woche konnte ich endlich für ein paar Tage das Haus verlassen, selbst als sich Putins Invasion auf der anderen Seite der Welt abspielte. Meine Frau und ich machten eine Autoreise, um Mitglieder ihrer Familie an zwei Orten zu besuchen, die noch trockener sind als Santa Barbara: Palm Desert und Yuma, Arizona. Es war&#8230; erfrischend, nach all der Zeit, in der ich auf mein Haus und meine Umgebung beschränkt war, etwas anderes zu sehen (zumindest redete ich mir das ein &#8211; aber, mein Gott, es gibt so viele Menschen auf der Welt, nicht dass ich sie nicht alle begrüßen würde, vor allem diejenigen, die meine Bücher kaufen, aber die Bevölkerung Kaliforniens scheint sich vervierfacht zu haben, und jeder ist ständig überall). Nichtsdestotrotz bin ich geschwommen, gewandert, habe gegessen und getrunken, habe beinahe einen Roadrunner auf Film gebannt und bin einen staubigen Pfad entlang des Mighty Colorado River in der Nähe von Yuma gewandert. Alles gut, oder? Jetzt sitze ich wieder hier und starre auf ein leeres Blatt, der neue Roman &#8211; <em>Blue Skies</em> &#8211; ist geliefert, und die nächste Geschichte ist nur ein Kondensstreifen in den entferntesten Bereichen der Atmosphäre.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die gute Nachricht ist, dass meine COVID-19-Geschichte <em>The Thirteenth Day</em>, die ich ganz zu Anfang des Virusausbruchs geschrieben habe, der zu einer Epidemie und dann zu einer Pandemie wurde, die die ganze Menschheit heimsucht, <a href="https://www.esquire.com/entertainment/books/a38748598/the-thirteenth-day-tc-boyle/" rel="noopener" target="_blank">jetzt im <em>Esquire</em></a> erschienen ist, und dass eine andere der neuen Geschichten, die in der Sammlung <em>I Walk Between the Raindrops</em> enthalten sein werden, in der aktuellen Ausgabe von <em>The Southern Review</em> veröffentlicht wurde (<em>SCS 750</em>, eine Geschichte über eine diktatorische und reglementierte Gesellschaft, wie sie China seinen Bürgern auferlegt). Ich hoffe, sie gefallen Euch und lenken von der immer düstereren Realität ab, mit der wir alle konfrontiert sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao für jetzt.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 01. März 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: Sreenshot der Kurzgeschichte auf der Website des Esquire.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 25/01/2022</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-01-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 22:26:09 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-01-2022/">What&#8217;s New? 25/01/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/02/news_267i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6400" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/02/news_267i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/02/news_267i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die große Neuigkeit hier (zumindest für mich) ist, dass ich den neuen Roman <em>Blue Skies</em> am 9. Januar fertiggestellt, ihn noch einmal gelesen, überarbeitet und an meinen Agenten geschickt habe. Der Roman spielt, wie schon <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, in der nahen Zukunft und handelt, wie jenes Buch aus dem Jahr 2000, vom Klimawandel, dem Massensterben unserer Mitgeschöpfe und einem Himmel, der weniger heiter als bedrückend ist. Leider gibt es darin keine Hyänen oder Löwen, aber Maclovio Pulchris wird erwähnt, und Reptilien und Insekten, insbesondere Blutsauger, stehen im Mittelpunkt. Es ist natürlich eine Komödie, wenn auch eine etwas düstere. Außerdem habe ich die dreizehn neuen Geschichten von <em>I Walk Between the Raindrops</em>, die im Laufe des Jahres bei Ecco erscheinen werden, einer letzten Überarbeitung unterzogen. Noch bevor das Buch erscheint, werdet Ihr Gelegenheit haben, einige dieser neuen Storys in Magazinen zu lesen, darunter auch meine COVID-Geschichte (geschrieben im März 2020, bevor wir wirklich wussten, was uns bevorstand). Sie trägt den Titel <a href="https://www.esquire.com/entertainment/books/a38748598/the-thirteenth-day-tc-boyle/" rel="noopener" target="_blank"><em>The Thirteenth Day</em></a> und wird demnächst im <em>Esquire</em> veröffentlicht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun gut. Das sind also eine ganze Menge Neuigkeiten, aber das Wichtigste für mich ist im Moment der Berg der Langeweile, den ich in den kommenden Wochen erklimmen muss, weil das nächste Projekt noch nicht einmal am Horizont zu sehen ist. Ich weiß, ich weiß: Urlaub machen, richtig? Es juckt mich in den Fingern, einen Roadtrip zu machen, mal was anderes zu sehen und zu tun, aber Omikron steht mir im Weg. Zum jetzigen Zeitpunkt beabsichtige ich immerhin, wenn möglich, die verschiedenen Auftritte, die wegen Delta verschoben wurden, wahrzunehmen, sodass ich ab März herumfliegen werde, um live vor Publikum aufzutreten. Ich werde Euch darüber auf dem Laufenden halten, wenn wir dem Ganzen näherkommen. Aber zurück zur Langeweile. Ja, ich erfreue mich jeder Menge Liebe von Frau B., den Haustieren und dem Rest der Familie, und ich habe Bücher und Filme und Wein, Wein, Wein sowie den Strand und die Berge (wenn Ihr mir auf <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a> folgt, könnt Ihr meinen täglichen Fortschritt durch die wechselnden Konturen des ambulanten Lebens verfolgen), aber ich fühle mich nicht richtig wohl, wenn ich nicht aktiv schreibe. Also: Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dahin hinterlasse ich Euch das Bild von einem dieser Blutsauger, die in <em>Blue Skies</em> eine wichtige Rolle spielen. Hör auf zu jucken. Das ist genau die Kreatur (<em>Ixodes scapularis</em>), die mich letztes Jahr um diese Zeit angegriffen und mir große Schmerzen bereitet hat, was natürlich im Sinne von tiefstem Voodoo und ungebremstem <em>Woo-Wooismus</em> darauf hindeutete, dass sie eine Hauptrolle in meinem neuen Roman erhalten sollte. Ist das geheimnisvoll genug für Euch? Zu gegebener Zeit wird alles enthüllt. Ciao fürs Erste.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. Januar 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-01-2022/">What&#8217;s New? 25/01/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 30/11/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 22:56:33 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/">What&#8217;s New? 30/11/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6336" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Neulich habe ich es runter bis an den Strand geschafft, wo ich mich durch den lockeren Sand kämpfen und etwas Treibholz für den Kamin sammeln konnte, als Vorbereitung auf die kalten Abende und Nächte, die da kommen werden. Warum ich das erwähne? Weil ich jetzt zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder ohne Stützverband mobil und in der Lage bin, ein paar Stufen zu erklimmen, ohne mich wie ein Schimpanse bewegen zu müssen. Ich musste jedoch meine zweiwöchige Reise nach New York streichen, da ich noch nicht soweit bin, mich Meile um Meile durch Flughafenkorridore zu schleppen und in einem Sitz von der Größe eines Schuhkartons zu sitzen, mit zusammengefalteten Beinen und bis unters Kinn hochgezogenen Knien. Frau B. wird, in Begleitung ihrer Schwester, ohne mich verreisen. Währendessen mache ich das, was ich immer mache – ich verbringe meine Tage auf die ewig gleiche Weise: über meiner Tastatur träumen, in natürlicher und auch in unnatürlicher Umgebung umherhumpeln (ich hoffe, eine Pilgerwanderung zu meiner Lieblingsbar unternehmen zu können, ein Fußmarsch von einer Meile, kein Gedanke an die Meile für den Rückweg, meistens krieche ich sowieso nur).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wo wir jetzt diese kleine Sache überstanden haben, hier ein paar Neuigkeiten aus dem nicht-orthopädischen Bereich. Erstens hatte ich Gelegenheit zu beobachten, dass die Feiertage schon begonnen haben, während die Erde wirbelnd um die Sonne kreist, ob wir es bemerken oder nicht. Thanksgiving, das große Fest für Fleischfresser (siehe meine Geschichte <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>) hat dieses Jahr sehr viel Spaß gemacht, da ich es nicht hier, hinter einem Berg verkrusteter Küchengeräte, verklebter Teller und eingebrannter Pfannen verbracht habe, und ich nicht Soße, Blut und Spucke von der Wand wischen musste; sondern wir waren bei meiner Schwägerin, wo alles, was man von mir erwartete, das Einschenken von Sekt war, und das Herumtollen auf dem Fußboden mit Kindern und Hunden. Zweitens habe ich meinen Frieden mit der Tatsache gemacht, dass es hier zu meinen Lebzeiten nie mehr regnen wird (der Wetterbericht sagt, es könne doch ein kleines bisschen Regen geben, so um Ende Dezember 2030 herum), und das hat mir erlaubt, das Licht willkommen zu heißen und der Sonne ihre unbarmherzige Grausamkeit wenn schon nicht zu vergeben, so doch sie zu tolerieren. Wir haben Spätherbst. Die Temperatur liegt morgens im einstelligen Celsiusbereich, und abends sitze ich am Kaminfeuer, höre Musik und lese, und wenn ich meine Tage in alten Klamotten frierend am Schreibtisch verbringe, dann ist das nur das, was man erwartet. Charles Dickens würde das verstehen. Nennt es den Geist der Feiertage.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Veröffentlichungen angeht: Impedimenta hat <em>Una libertad luminosa</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-licht/"><em>Das Licht</em></a>) in der Übersetzung von Jon Bilbao herausgebracht (mit dem Wahnsinns-Umschlagbild), und Grasset hat <em>Histoires de couples</em> veröffentlicht (sieben der zwölf Geschichten aus <em>The Relive Box</em>/<a href="https://www.tcboyle.de/werke/sind-wir-nicht-menschen/"><em>Sind wir nicht Menschen</em></a>) in der Übersetzung von Bernard Turle. Wie ich letzten Monat schon erwähnt habe wird <em>McSweeney’s</em> bald <em>Dog Lab</em> bringen, eine Geschichte aus der Zeit, nachdem ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> fertig geschrieben hatte, womit sie das eine oder andere Thema gemeinsam hat, und <em>Esquire</em> wird meine Geschichte über die Anfänge der Pandemie, <em>The Thirteenth Day</em>, zu Anfang des nächsten Jahres veröffentlichen. Mittlerweile ist der Roman-in-Arbeit bei Seite 260 und strebt in den nächsten paar Monaten der Vollendung entgegen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sorgt das Dasein als Krüppel und das An-den-Schreibtisch-gefesselt-sein insofern für eine Art fieberhafter Produktivität, als diese die Langeweile und die Verzweiflung vertreibt? Ich schätze, das ist so, aber dann wiederum, ist das nicht in jedem Fall die Aufgabe von Kunst, auch zu Zeiten, in denen ich voll beweglich und stark bin? Und mal ehrlich, was soll ich denn sonst machen? Für ein politisches Amt kandidieren? Für die Meisterschaft im Eiskunstlaufen trainieren? Einen Bonbonladen aufmachen? Nee. Ich sitze einfach weiter hier. Und schreibe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao erstmal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. November 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/">What&#8217;s New? 30/11/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 31/10/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 21:26:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Letztes Jahr um diese Zeit war Halloween furchterregender, als es sich jeder Meister des Horrors erträumt haben könnte: Die WAHL stand direkt bevor. Erinnert Ihr euch an die Erleichterung, als der Diktator in Wartestellung so klar geschlagen wurde? Was waren wir doch für Narren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2021/">What&#8217;s New? 31/10/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/11/news_264i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6212" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/11/news_264i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/11/news_264i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Letztes Jahr um diese Zeit war Halloween furchterregender, als es sich jeder Meister des Horrors erträumt haben könnte: Die WAHL stand direkt bevor. Erinnert Ihr euch an die Erleichterung, als der Diktator in Wartestellung so klar geschlagen wurde? Was waren wir doch für Narren. Wer konnte sich vorstellen, dass er versuchen würde, die Wahl für nichtig zu erklären und die Demokratie in Amerika zu zerschlagen? Und er ist immer noch da draußen, unberührt, ungestraft, und ohne Reue wartet er auf seine große Chance. Und das ist für mich wirklich beängstigend. Aber genug davon. Jetzt sind wir ein Jahr weiter, und das Virus ist auf dem Rückzug, zumindest hier in Amerika, und ich hoffe, wir können die Gelegenheit ergreifen, und wenigstens ein kleines bisschen Freude empfinden, so wie wir sie als Kinder empfunden haben. Was ich sagen will: »Happy Halloween«. Möge der Geist von Ichabod Crane und Brom Bones uns leiten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was gibt’s Neues? Ich arbeite jeden Tag am neuen Roman, <em>Blue Skies</em>, und die verbleibenden Geschichten von den dreizehn neuen aus <em>I Walk Between the Raindrops</em> werden demnächst in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. <em>The Hyena</em> wurde gerade in der Herbstausgabe von <em>Zoetrope</em> abgedruckt, und ich habe die Korrekturfahnen von <em>Dog Lab</em>, was für die nächste Ausgabe von <em>McSweeneys</em> geplant ist, zurückgeschickt, während <em>The Thirteenth Day</em>, mein Blick auf die Frühphase der Pandemie, im <em>Esquire</em> Anfang des nächsten Jahres erscheinen wird. Ich bin ein Schreiber. Und das ist es, was ich mache: schreiben. Jedoch, seit dem 5. Oktober, als mich ein schmerzhafter Unfall ereilte, bin ich wahrhaftig an den Schreibtisch gefesselt. Kniescheibe gebrochen. Mindestens noch drei Wochen mit einer Kniebandage. Das Gute daran ist, dass ich ohne Krücken herumlaufen kann, so dass ich die Hände frei habe, um hinter meiner Ehefrau her zu räumen, allerdings werde ich bis auf weiteres nicht auf Händen und Knien den Küchenboden schrubben können.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich verbleibe mit dieser Remineszenz an ein Halloween in der Kindheit, welche wie ich glaube einige Erinnerungen in Euch wachrufen wird. Viel Vergnügen damit und genießt den Feiertag. Ciao.</p>
<p><a href="https://www.tcboyle.de/leber-und-zwiebeln/"><strong>Leber und Zwiebeln</strong></a></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Oktober 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2021/">What&#8217;s New? 31/10/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/08/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2021/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 20:50:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie dumm wir doch waren, dass wir gedacht haben, die Pandemie wäre vorbei und wir könnten zurück in die Gemeinschaft und uns vergnügen. Konzerte, Kneipen, Restaurants – Flugzeuge! – sind schon wieder bloße Erinnerungen. Delta regiert. Jeder Tag bringt dasselbe. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2021/">What&#8217;s New? 31/08/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/09/news_262i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-5992" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/09/news_262i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/09/news_262i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Wirst du zuhause sein?«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Ja, ich bin zu Hause.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Den ganzen Tag?«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Den ganzen Tag, jeden Tag.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genau. Wie dumm wir doch waren, dass wir gedacht haben, die Pandemie wäre vorbei und wir könnten zurück in die Gemeinschaft und uns vergnügen. Konzerte, Kneipen, Restaurants – Flugzeuge! – sind schon wieder bloße Erinnerungen. Delta regiert. Jeder Tag bringt dasselbe. (Ich beklag‘ mich nicht; was würde der durchschnittliche Afghane dafür geben, genau das sagen zu können), und ich mache immer weiter in dieser Gleichförmigkeit, beobachte dabei die Natur, und ein kleines bisschen Glück steigt in meinem Inneren auf – bis es nicht mehr aufsteigt und die Depression anfängt. Meine Familienmitglieder sind alle hier, so wie die ganze Zeit seit Beginn der Pandemie, seit damals, in so unerreichbar weiten Zeiten, und das ist gut so und belebt mich immer wieder aufs Neue. Dazu kommt: Ich habe die Berge, die meine kleine Stadt überragen, und das Meer, das an ihren Küsten schäumt. Ich wandere, ich fahre Kajak, ich schwimme. Und ich schreibe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich sagen will, ist, dass alle Live-Auftritte zur Veröffentlichung meines neunundzwanzigsten Buches im September, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a>, abgesagt worden sind. Ich werde zoomen, genauso wie all die langen, langen Monate zuvor. Wegen der Daten und Zeiten: Bleibt dran, hier und auf <a href="https://twitter.com/tcboyle/" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a>. Ganz besonders hatte ich mich darauf gefreut, im Oktober für eine Lesung nach Iowa City ins Englert Theater zurückzukehren (Blätter, die wie Flammen leuchten, der kalte Präriewind, der meine Knochen kaputt macht, alte Freunde, dunkle Kneipen), doch das wurde auf das Frühjahr verschoben (knospende Blätter, der kalte Präriewind, der meine Knochen kaputt macht, alte Freunde, nicht ganz so dunkle Kneipen). Ach ja, wie ich schon das letzte Mal hier gesagt habe, unser Dank geht an die Impfgegner, an die Spinner verschiedenster Ausprägung für die fortlaufenden Todeszahlen und das Herunterfahren der Gesellschaft, die wir bis dahin gekannt hatten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wo es nicht so sehr viele gute Nachrichten gibt, kann ich Euch doch wenigstens dies hier anbieten: Drei der verbleibenden Erzählungen für die im nächsten Jahr erscheinende Sammlung von dreizehn neuen Geschichten (<em>I Walk Between the Raindrops</em>, benannt nach der Geschichte im <em>New Yorker</em>) haben ein Zuhause gefunden: <em>The Hyena</em> in <em>Zoetrope</em>, <em>SCS 750</em> in <em>The Southern Review</em>, und, wie ich schon mal erwähnt habe, meine COVID-Geschichte <em>The Thirteenth Day</em> im <em>Esquire</em>. Und natürlich haben meine amerikanischen Leser endlich die Gelegenheit, ein Exemplar von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/" rel="noopener" target="_blank"><em>Sprich mit mir</em></a> zu besitzen und sich von diesem starken, tragischen und doch komischen Roman mitreißen zu lassen. Was die sieben Millionen Filmprojekte meiner Arbeiten angeht, das schleppt sich so voran, durch COVID behindert, auf einem Bein, taubstumm und blind, aber ich habe diese Woche die Verträge an Disney zurückgeschickt, für die Bearbeitung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/" rel="noopener" target="_blank"><em>Die Terranauten</em></a>. Ich wünsche den Disney-Leuten alles Gute. Was für eine Serie könnte man daraus machen! Ich benutze hier natürlich die Konditionalform, denn das ist es, was Bearbeitungen ausmacht – könnte, würde, vielleicht, womöglich, nächste Woche, nächstes Jahr, nächstes Jahrhundert. Und da fragen mich die Leute, warum Hollywood nicht meine Welt ist – ha!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und so geht die Sonne weiter auf und unter, und ich marschiere weiter auf mein Grab zu, ein wenig langsamer jetzt, nicht mehr so festen Schrittes, aber so ist es nun mal: Das menschliche Schicksal heißt Euch willkommen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao für heute.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. August 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2021/">What&#8217;s New? 31/08/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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