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	<title>Fleischeslust Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 21/11/2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 22:28:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen konnten wir uns hier über ein großes Wunder freuen: den ersten Regen seit dem 30. April. Jedes lebende Wesen atmete erleichtert auf. Heute hat die <em>L.A. Times</em> verkündet, dass die Feuer in dieser Saison, die jetzt fast vorbei ist, nicht so zerstörerisch waren wie wir alle befürchtet hatten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-21-11-2022/">What&#8217;s New? 21/11/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Arbeit betrifft, so ist die erste der neuen Kurzgeschichten in der Ausgabe vom 7. November des <em>New Yorker</em> erschienen, und das war ein sehr erhebendes Gefühl, wie immer, wenn eine Geschichte gedruckt wird, aber ich will noch so viel mehr, zum Beispiel die neuen Geschichten auf Kopfkissenbezügen gedruckt oder über Euren Köpfen auf Flugzeugbannern flattern sehen &#8230; Apropos Verbreitung – ich habe meine Exemplare der Harper-Hörbuchversion von <em>I Walk Between the Raindrops</em> erhalten und habe mir angehört, wie verschiedene Schauspieler meine Figuren zum Leben erweckt und wie sie die Szenen erhellt haben, die sich zunächst in meinem Kopf abgespielt hatten, und mir haben die Ergebnisse sehr gut gefallen, besser als früher. Eine wirklich sehr schöne Besetzung. Und natürlich ist es immer heikel, seine eigenen Geschichten vorgelesen zu bekommen, weil sie dir so nah sind und du einen anderen Rhythmus und eine andere Betonung im Kopf hast. Inzwischen bin ich mir nicht sicher, ob ich noch eine sechste Geschichte aus dieser Schreibphase herausbekomme, und ich fange an, über die Recherche für den nächsten Roman nachzudenken. Doch mehr dazu beim nächsten Mal.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bevor ich Euch Lebwohl sage, habe ich noch einen kleinen Leckerbissen für Euer Thanksgiving-Essen – meine Geschichte über die Probleme mit unserem Zuchtfleisch und das Abschlachten von unschuldigen Kreaturen auf Hedda Gablers Truthahnfarm. Sie heißt <a href="https://tcboyle.com/books/book_9e1.html" rel="noopener" target="_blank"><em>Fleischeslust</em></a>. Viel Vergnügen damit. Und seht zu, dass Ihr den Klumpen Fleisch mit einem guten, gekühlten Weißwein hinunterspült.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 21. November 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-21-11-2022/">What&#8217;s New? 21/11/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/11/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 22:56:33 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6336" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/12/tcb-wn-301121-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Neulich habe ich es runter bis an den Strand geschafft, wo ich mich durch den lockeren Sand kämpfen und etwas Treibholz für den Kamin sammeln konnte, als Vorbereitung auf die kalten Abende und Nächte, die da kommen werden. Warum ich das erwähne? Weil ich jetzt zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder ohne Stützverband mobil und in der Lage bin, ein paar Stufen zu erklimmen, ohne mich wie ein Schimpanse bewegen zu müssen. Ich musste jedoch meine zweiwöchige Reise nach New York streichen, da ich noch nicht soweit bin, mich Meile um Meile durch Flughafenkorridore zu schleppen und in einem Sitz von der Größe eines Schuhkartons zu sitzen, mit zusammengefalteten Beinen und bis unters Kinn hochgezogenen Knien. Frau B. wird, in Begleitung ihrer Schwester, ohne mich verreisen. Währendessen mache ich das, was ich immer mache – ich verbringe meine Tage auf die ewig gleiche Weise: über meiner Tastatur träumen, in natürlicher und auch in unnatürlicher Umgebung umherhumpeln (ich hoffe, eine Pilgerwanderung zu meiner Lieblingsbar unternehmen zu können, ein Fußmarsch von einer Meile, kein Gedanke an die Meile für den Rückweg, meistens krieche ich sowieso nur).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wo wir jetzt diese kleine Sache überstanden haben, hier ein paar Neuigkeiten aus dem nicht-orthopädischen Bereich. Erstens hatte ich Gelegenheit zu beobachten, dass die Feiertage schon begonnen haben, während die Erde wirbelnd um die Sonne kreist, ob wir es bemerken oder nicht. Thanksgiving, das große Fest für Fleischfresser (siehe meine Geschichte <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>) hat dieses Jahr sehr viel Spaß gemacht, da ich es nicht hier, hinter einem Berg verkrusteter Küchengeräte, verklebter Teller und eingebrannter Pfannen verbracht habe, und ich nicht Soße, Blut und Spucke von der Wand wischen musste; sondern wir waren bei meiner Schwägerin, wo alles, was man von mir erwartete, das Einschenken von Sekt war, und das Herumtollen auf dem Fußboden mit Kindern und Hunden. Zweitens habe ich meinen Frieden mit der Tatsache gemacht, dass es hier zu meinen Lebzeiten nie mehr regnen wird (der Wetterbericht sagt, es könne doch ein kleines bisschen Regen geben, so um Ende Dezember 2030 herum), und das hat mir erlaubt, das Licht willkommen zu heißen und der Sonne ihre unbarmherzige Grausamkeit wenn schon nicht zu vergeben, so doch sie zu tolerieren. Wir haben Spätherbst. Die Temperatur liegt morgens im einstelligen Celsiusbereich, und abends sitze ich am Kaminfeuer, höre Musik und lese, und wenn ich meine Tage in alten Klamotten frierend am Schreibtisch verbringe, dann ist das nur das, was man erwartet. Charles Dickens würde das verstehen. Nennt es den Geist der Feiertage.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Veröffentlichungen angeht: Impedimenta hat <em>Una libertad luminosa</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-licht/"><em>Das Licht</em></a>) in der Übersetzung von Jon Bilbao herausgebracht (mit dem Wahnsinns-Umschlagbild), und Grasset hat <em>Histoires de couples</em> veröffentlicht (sieben der zwölf Geschichten aus <em>The Relive Box</em>/<a href="https://www.tcboyle.de/werke/sind-wir-nicht-menschen/"><em>Sind wir nicht Menschen</em></a>) in der Übersetzung von Bernard Turle. Wie ich letzten Monat schon erwähnt habe wird <em>McSweeney’s</em> bald <em>Dog Lab</em> bringen, eine Geschichte aus der Zeit, nachdem ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> fertig geschrieben hatte, womit sie das eine oder andere Thema gemeinsam hat, und <em>Esquire</em> wird meine Geschichte über die Anfänge der Pandemie, <em>The Thirteenth Day</em>, zu Anfang des nächsten Jahres veröffentlichen. Mittlerweile ist der Roman-in-Arbeit bei Seite 260 und strebt in den nächsten paar Monaten der Vollendung entgegen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sorgt das Dasein als Krüppel und das An-den-Schreibtisch-gefesselt-sein insofern für eine Art fieberhafter Produktivität, als diese die Langeweile und die Verzweiflung vertreibt? Ich schätze, das ist so, aber dann wiederum, ist das nicht in jedem Fall die Aufgabe von Kunst, auch zu Zeiten, in denen ich voll beweglich und stark bin? Und mal ehrlich, was soll ich denn sonst machen? Für ein politisches Amt kandidieren? Für die Meisterschaft im Eiskunstlaufen trainieren? Einen Bonbonladen aufmachen? Nee. Ich sitze einfach weiter hier. Und schreibe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao erstmal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. November 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-11-2021/">What&#8217;s New? 30/11/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 24/11/2020</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 18:20:16 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-11-2020/">What&#8217;s New? 24/11/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/11/news_253i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5637" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/11/news_253i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/11/news_253i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Soweit ich mich erinnere, ist dies das wohl schlimmste Jahr von allen, doch nun, da Thanksgiving vor der Tür steht, sieht es endlich ein wenig besser aus. Der Impfstoff gegen COVID-19 ist bereit zum Einsatz, und im kommenden Monat werden diejenigen geimpft, die im Gesundheitsdienst in vorderster Reihe arbeiten (einschließlich Dr. Boyle der Jüngere, der gerade neun Tage mit 15-Stunden-Schichten in seinem Krankenhaus in L.A. hinter sich hat), gefolgt von den am stärksten Gefährdeten, wozu die Älteren gehören, die am ehesten vom Tode bedroht sind. Und Trump hat die Wahl deutlich an ein tatsächliches menschliches Wesen verloren, und nach heutigem Stand scheint er seine schändlichen Versuche aufzugeben, sie anzufechten und unsere Demokratie zu unterminieren. Jawohl. Dafür bin ich sehr dankbar. Und so hängen wir hier herum und warten und warten und warten, aber jetzt endlich ist ein Ende in Sicht, das nicht notwendigerweise meine Ruhestätte zwei Meter unter der Erde mit einschließt. (»Ach, armer Yorick! Ich kannte ihn, Horatio, ein Bursche von unendlichem Humor, voll von den herrlichsten Einfällen.«) <em>(Übersetzt von August Wilhelm Schlegel, 1798)</em><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Natürlich ist mir langweilig. Ich hoffe, bald rausgehen und mich wieder in die Gesellschaft integrieren zu können, gar nicht zu reden davon, mein Bühnenoutfit anzulegen und wieder zu T.C. Boyle zu werden. In der Zwischenzeit freue ich mich auf die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> im nächsten Jahr und von <em>I Walk Between the Raindrops</em> im Jahr darauf, und außerdem habe ich mit dem ersten Kapitel des nächsten Romans angefangen. Meine Erzählung <em>These are the Circumstances</em> ist in der aktuellen Ausgabe von <em>The Kenyon Review</em> zu finden, und ich habe die Korrekturfahnen von <em>The Shape of a Teardrop</em> erhalten, welches im <em>New Yorker</em> gleich nach Neujahr erscheinen wird. Unsere Thanksgiving-Feier findet, trauriger- und notwendigerweise, ohne einige unserer liebsten Freundinnen und Freunde statt, aber wir fünf – Frau B. und ich, meine Tochter, ihr Ehemann und deren einjähriges Kind – werden nach besten Kräften feiern und dem dumm dreinblickenden Universum dafür danken, dass er uns ein weiteres Jahr verschont hat.</p>
<p>P.S. Ein kleines <a href="https://genius.com/T-coraghessan-boyle-carnal-knowledge-annotated" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Thanksgiving-Geschenk für Euch</a>.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 24. November 2020 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-11-2020/">What&#8217;s New? 24/11/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 28/11/2019</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-11-2019/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 12:20:51 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-11-2019/">What&#8217;s New? 28/11/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/tcb-de-wn-11-2019.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2991" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/tcb-de-wn-11-2019.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/tcb-de-wn-11-2019-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Das war für mich ein merkwürdiger Monat, hoch dort oben in himmlischen Gefilden über Euch alle auf dem nordamerikanischen Kontinent hinwegzufliegen, erst von Santa Barbara nach New York, dann von New York nach Gambier, Ohio, dann zurück nach Kalifornien, und zwei Tage später bin ich wieder zur Ostküste gedüst, diesmal nach Miami. Die Flüge waren &#8230; na ja, eben Flüge, und ich werd&#8216; mich nicht über die Inkompetenz der Fluggesellschaften beschweren oder darüber, dass wir wie Rindfleischlieferanten zusammengetrieben und -gequetscht werden, oder dass wir den Fluggesellschaften auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind (Dir gefällt das nicht, wie wir Dich behandeln? Okay, dann geh&#8216; doch zu Fuß nach Cleveland. Oder nach Boise. Oder nach Saskatchewan.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich hatte die Ehre, den Kenyon-Review-Preis in New York City in Empfang zu nehmen und freute mich sehr, dann zwei Tage später mit den Studenten am Kenyon College abzuhängen, obwohl der Ort definitiv in der Arktis lag. (Als ich damals an die Westküste zog, nach Los Angeles, fand ich es lachhaft, als ich in meinem ersten Nichtwinter-Winter die Leute in Parkas sah, bei 13 Grad Celsius; heute gehöre ich auch zu denen.) In Gambier war es minus sechs Grad, und dazu ein ordentlicher steifer Wind, der mich zum Tanzen brachte. Glücklicherweise hat mich schließlich ein halber Liter Guinness (oder zwei davon) in einem warmen Pub gerettet. Dann ging es zurück nach New York, um meinen Agenten und meine Verleger zu besuchen und um ein paar Tage frei zu haben, während derer ich ein kurzes Stück auf dem Appalachen-Weg wanderte, hin zu meinem bevorzugten (zugefrorenen) Teich, und die ganze Zeit zitterte ich vor Kälte. Schließlich, nachdem ich kurz nach Kalifornien zurückgekehrt war, um mich um Dinge zu kümmern, die ein Unglück drohen lassen, flog ich nach Miami zur Buchmesse.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt bin ich glücklich wieder zu Hause und zurück zu meiner Arbeit an <em>The Familiar</em>, das jetzt zu zwei Dritteln fertig ist &#8211;  auch wenn vor zwei Tagen in den Bergen Feuer ausgebrochen ist. Wenn Ihr wissen wollt, wie sich das anfühlt, lest <a href="https://www.newyorker.com/culture/cultural-comment/after-the-mudslides-an-absence-in-montecito" rel="noopener noreferrer" target="_blank">meinen Artikel von 2017 im New Yorker</a> über die Katastrophe hier in Montecito (um es kurz zu machen, es fühlt sich nicht sehr wohlig an; ich würde jederzeit die Kälte dem Feuer vorziehen). Aber, aber, aber &#8230; das Wunder geschah, und wir hatten den ersten Regen in diesem Winter, der das Fortschreiten des Feuers zurückdrängte. Was soll ich weiter sagen, außer: Happy Thanksgiving?</p>
<p>P.S. Ich glaube wirklich, es wird Zeit, dass alle guten Amerikaner noch mal meine fröhliche Erntedankfest-Geschichte lesen, <em>Carnal Knowledge</em>. Viel Spaß.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. November 2019 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Operation Cat Drop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 10:33:07 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2017/09/cat-drop.jpg" alt="" width="725" height="380" class="banner" /></p>
<p>Die Ideen zu seinen Kurzgeschichten findet T.C. Boyle oft in den Klatschspalten der Tageszeitungen. Das ist kein Geheimnis. Der Schriftsteller hat dies in vielen Interviews verraten und so einen interessanten Einblick in seine Arbeitsweise gegeben. Es gibt also meist immer eine Geschichte hinter der Geschichte. So auch in seiner Erzählung <em>Ende der Nahrungskette</em> (Orig. <em>Top of the Food Chain</em>), die in dem 1993 veröffentlichten Sammelband <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a> (Orig. <em>Without a Hero</em>) zu finden ist. Es ist eine meiner Lieblingsgeschichten von T.C. Boyle. Sie beginnt so:</p>
<blockquote><p><em>Also folgendes, wir hatten da unten ein kleines Problem mit Insekten als Krankheitsüberträgern, und glauben Sie mir, dieses schwächere Zeug &#8211; Malathion und Pyrethrum und alle anderen sogenannten umweltfreundlichen Produkte -, das alles hat überhaupt nicht geholfen, null Wirkung, total nutzlos &#8211; ebensogut hätten wir Channel Nº5 versprühen können, das hätte auch nicht mehr gebracht.</em></p></blockquote>
<p>Worum geht&#8217;s? Im Dschungel von Borneo gibt es ein Problem mit Moskitos, die die Malaria übertragen. Mit dem Versprühen von DDT (Dichlordiphenyltrichloräthan) versucht man, der Lage Herr zu werden. Zunächst scheint die Aktion von Erfolg gekrönt. Zum ersten Mal seit ungefähr einem Jahr müsse er nicht mehr dauernd Massen von Moskitos auf seinem Nacken totschlagen, berichtet der Erzähler in Boyles Geschichte. Dafür gebe es jetzt aber ein anderes Problem: Die Hütten der Bewohner hätten plötzlich keine Dächer mehr.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Mit dem Versprühen von DDT hatte man nämlich nicht nur die Moskitos eleminiert, sondern auch eine Wespenart, die sich vorzugsweise von Raupen ernährt. Diese wiederum machten sich &#8211; befreit von ihren ärgsten Feinden &#8211; über die Palmwedel her, mit denen die Ureinwohner Borneos ihre Dächer bedecken. Zudem vermehrten sich plötzlich auf unerklärliche Weise die Fliegen. Doch was gegen Moskitos hilft, denkt man sich, könnte sicher auch Fliegen und Raupen abwehren. Und so kommt erneut DDT zum Einsatz, verstärkt und auch am Boden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wieder ist der Erfolg nur von kurzer Dauer. Fliegen und Raupen können reduziert werden, ja, aber es bringt die Ernährungsgrundlage der Geckos durcheinander. Sie stopfen sich mit den tot am Boden herumliegenden Fliegen voll, bis sie aussehen wie dicke Würstchen und sich auch so bewegen. So sind sie natürlich eine ziemlich leichte Beute für Katzen. Am Ende rafft es beide hin &#8211; sowohl Geckos als auch Katzen, weil sie mit den toten Fliegen bzw. Würstchen-Geckos in hochkonzentrierter Form DDT zu sich nahmen. Das neue Problem: Ratten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Um die Rattenplage in den Griff zu bekommen und das Gleichgewicht der Natur wieder herzustellen, verfällt man schließlich der Idee, 14.000 Katzen über das verseuchte Gebiet abzuwerfen.</p>
<blockquote><p><em>&#8230; das hätten Sie sehen sollen, meine Herren, diese Miniaturfallschirme mit den improvisierten Gurten, gleich vierzehntausend davon: Katzen in allen Farben des Regenbogens, Katzen mit nur einem Ohr, gar keinem Ohr, einem halben Schwanz, mit drei Beinen, und Katzen, die einen Schönheitspreis in Springfield, Massachusetts gewonnen hätten, und alle zusammen trudelten aus dem Himmel herab wie riesige, überdimensionierte Schneeflocken &#8230;</em></p></blockquote>
<p>Was aus einem Großteil dieser Tiere wurde, verrät T.C. Boyle am Ende seiner Geschichte. Einer anderen Frage ist jetzt die FAZ nachgegangen. Nämlich: Was ist dran an dieser haarsträubenden Erzählung? Hat diese Aktion tatsächlich stattgefunden? Oder ist es nur eine Legende, die uns Menschen von dem Glauben abbringen soll, wir könnten die Natur beherrschen? Antworten darauf gibt der hervorragend recherchierte und wunderschön bebilderte Artikel:</p>
<ul>
<a href="http://www.faz.net/aktuell/ein-modernes-maerchen-es-war-einmal-auf-borneo-15175283.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Es war einmal auf Borneo</strong></a><br />
Von Jörg Albrecht mit Illustrationen von Jan Rieckhoff<br />
FAZ, 13. September 2017
</ul>
<hr/>
<p><span class="note">Titelbild auf dieser Seite: Holger Reichard</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/operation-cat-drop/">Operation Cat Drop</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/11/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-11-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 22:22:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ruhig auf der alten Hacienda, und das ist für mich total in Ordnung. Kurz nach Halloween bin ich aus den Bergen heruntergekommen (es hatte zum ersten Mal ordentlich geschneit), und seitdem hab ich mich durch ein paar herrlich gelassene Tage treiben lassen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8463" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist ruhig auf der alten Hacienda, und das ist für mich total in Ordnung. Kurz nach Halloween bin ich aus den Bergen heruntergekommen (es hatte zum ersten Mal ordentlich geschneit), und seitdem hab ich mich durch ein paar herrlich gelassene Tage treiben lassen. Meine Reise nach Austin zur Lesung an der University of Texas hat Spaß gemacht, ein Tag für die Anreise, ein Tag für den Auftritt, um alte Freunde zu treffen und mein Archiv im Ransom Center zu besuchen, ein Tag zum Zurücksausen. Ausnahmsweise zeigten die Fluggesellschaften ein wenig Nachsicht mit mir und hielten ihren üblichen Sack voller Tricks unter Verschluss, so dass die Flüge, wenn sie schon nicht angenehm zu nennen waren, so doch wenigstens ein kleines bisschen weniger qualvoll als sonst waren (keine Verspätungen, keine Annullierungen, keine Leibesvisitationen, keine Hinterzimmer oder Gummischläuche). Nach der Wahnsinnshektik während der ersten Hälfte dieses Jahres mit der Nonstop-Tournee und dem darauffolgenden nervenaufreibenden Endspurt, um <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> fertigzubekommen, begrüße ich die Auszeit, obwohl ich zugeben muss, dass ich Schwierigkeiten habe, mir vorzustellen, was ich mit dem Rest meines Lebens anfangen soll. Ja, ja, ich sammle natürlich Ideen für Geschichten in der Hoffnung, dass es irgendwann »Klick« macht, aber bis dahin habe ich beschlossen, mein Leben dem Trinken am Vormittag, dem Flirten mit Cocktail-Kellnerinnen am Nachmittag und dem Glücksspiel am Abend zu widmen. Ich kann Euch sagen, es funktioniert. Und es macht eine Menge mehr Spaß als zu meditieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Seit Milo meinen Twitter-Account in diese Seiten integriert hat, könnt Ihr alle den berauschenden, temporeichen Verlauf meines glamourösen Literatenlebens in Echtzeit verfolgen, obwohl es natürlich dadurch limitiert ist, dass wir aufgrund des begrenzten Platzes nicht wirklich in eine tiefgehende (oder noch nicht mal oberflächliche) Diskussion einsteigen können. Und hier kommen glücklicherweise die Messagistas auf dieser Website ins Spiel, und jawohl, wir versuchen die automatische Sperre zu umgehen, die neue Messagistas seit einigen Monaten daran gehindert hat, sich anzumelden. Meine guten Roboter befinden sich gerade im Krieg mit den Pornbots, die uns überschwemmen, sobald die Kontrollen ein wenig nachlassen. Ich zähle auf meine Technik-Truppe (Milo und Frau B.), die bald einen zufriedenstellenden Mittelweg finden werden. Darüber hinaus gibt es diesen Monat vor allem Neuigkeiten an der Filmfront. Ich habe erfahren, dass amazon vorhat, eine Kabelserie aus meinem zweiten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/budding-prospects/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>, zu machen, und das Condé-Nast Entertainment weiter an seinen Plänen für einen Spielfilm von <em>Wiedererleben</em> arbeitet. Ich wünschen ihnen viel Erfolg. Genauso wie Robert Marciniak, der eine Verfilmung meines ersten Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, entwickelt. Dazu kommt, dass <em>Die Terranauten</em> vorweg schon mal einige Aufregung verursacht, obwohl es erst nach den Feiertagen herauskommen wird. Auch das werden wir dann sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber jetzt zurück zum Wesentlichen. Ich schreibe diesen Bericht an Thanksgiving, Frau B. ist mit Vorbereitungen beschäftigt, ich werde als Küchenhilfe fungieren, eine Menge Gäste wird erwartet, der Hund wird sich überfressen und sich in irgendeinem geheimen Hundewinkel des Hauses übergeben. Wie es sich gehört. Alles ist gut und der Feiertag schreitet voran. Und doch, wenn ich an diese Vögel denke, diese Truthähne, diese Geschöpfe, dazu bestimmt, in den tropfnassen herbstlichen Wäldern zu leben statt im Stall, im Käfig und im Schlachthof, zitiere ich Euch die ersten Zeilen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>:</p>
<blockquote><p><em>Über Fleisch hatte ich mir nie viel Gedanken gemacht. Es war einfach da, im Supermarkt, in der Plastikfolie; es steckte zwischen Sandwichscheiben mit Mayo und Senf und Gewürzgurken; es rauchte und spritzte auf dem Grill, bis jemand es umdrehte, und dann lag es auf dem Teller, zwischen der Kartoffel in Alufolie und den Karottenstreifen, sauber eingeschnitten und in einer Pfütze aus rotem Saft. Rind, Lamm, Schwein, Wild, triefende Hamburger und saftige Rippchen – es war mir alles einerlei, es war eben Essen, der Brennstoff des Körpers, etwas, das man kurz mit der Zunge kostete, ehe das Verdauungssystem sich darüber hermachte. Was nicht heißen soll, dass mir die damit einhergehenden Implikationen völlig unklar gewesen wären.</em> (Deutsch von Werner Richter)</p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun, damit ist alles gesagt, oder? Zeit, sich in die Küche und dann ins Esszimmer zu begeben, Zeit, das Glass zu heben und ein bisschen Dankbarkeit für den Überfluss zu empfinden, den dieses Leben den Glücklichsten unserer Spezies beschert, und zu denen ich mich selbst zähle. Guten Appetit!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. November 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-11-2015/">What&#8217;s New? 26/11/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/08/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:10:46 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2011/">What&#8217;s New? 27/08/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/08/news_146i1.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-5986" />Wenn ich dem Blogeintrag dieses Monats einen Titel geben würde, würde ich ihn die »Sitting on Top of the World-Ausgabe« nennen. Warum? Weil, kurz bevor ich Ende letzten Monats meine Bergfeste im Sequoia National Monument verließ, die Nachricht kam, dass der Feuerbeobachtungsturm Needles Lookout niedergebrannt ist. Anscheinend kochte der dort eingerichtete Ranger sein Frühstück, als Funken von dem Feuer dem Kamin entwichen und das Schindeldach in Brand setzten. Zu der Zeit bekämpfte der Park Service gerade ein großes Feuer im Norden, und obwohl ein Hubschrauber über dem Ausguck schwebte und einen ganzen Wassertank abwarf, war es einfach nicht genug. Das berühmte Bauwerk, vom Civilian Conservation Corps (Anm. Übersetzerin: eine von Franklin D. Roosevelt eingerichtete ABM) in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts erbaut, existiert nicht mehr. Warum erwähne ich das? Weil manche von meinen Lesern sich daran erinnern werden, dass ich damals, im Jahr 1989, nachdem ich den Wachtturm zum ersten Mal besucht hatte (eine Fünf-Meilen-Rundwanderung übrigens), <em>Sitting on Top of the World</em> (dt. <em>Auf dem Dach der Welt</em>, aus dem Sammelband <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>) geschrieben habe, eine dunkel Lawrence-artige Geschichte über die Rangerin und einen sehr hartnäckigen Liebhaber, der unten wartet und wie Glut in der Nacht brennt. Aber was für eine Aussicht! Was für ein Horst! Und was für ein Verlust. Werden sie ihn wieder aufbauen? Wer weiß? Es scheint, dass wir in letzter Zeit nicht mehr viel Geld für irgendetwas anderes übrig haben als Bomben über muslimische Länder abzuwerfen. Aber ich hoffe es. Inständig.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich in meinem letzten Eintrag erwähnt habe, ging ich davon aus, dass ich auf den Festivals in Kilkenny und Edinburgh sowohl unterhalten würde und unterhalten werden würde, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich war in Begleitung meiner Frau und meiner Kinder sowie eines meiner besten Freunde, Mitchell Burgess, der zusammen mit seiner Frau, Robin Green, <em>Bluebloods</em> geschaffen und viele Folgen von <em>The Sopranos</em> und <em>Northern Exposure</em> geschrieben hat. Wir kennen uns von unserer gemeinsamen Zeit in Iowa City, nach der wir vier gleichzeitig nach L.A. gezogen sind. In Irland konnte ich meine alte Heimat am Lough Hyne (ehemals Loch Ine) zum ersten Mal seit 24 Jahren besuchen und ich habe eine Reihe alter Freunde wieder getroffen, darunter die unerschrockenen Collinses aus Baltimore, County Cork, und Toby Wolff, der auch auf beiden Festivals aufgetreten ist. Lassen wir es dabei bewenden, dass die Umsätze der Guinness Brauerei während unseres Aufenthalts nicht zurückgegangen sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt, was den Trend angeht, seinen Darm in einen Plastikbeutel zu entleeren, dem ich zum ersten Mal in Richard Grants bald erscheinendem Reise-/Abenteuerbuch <em>Crazy River</em> begegnet bin (anscheinend haben die Bewohner von Dar Es Salaam auf diese Weise das Problem ihrer sanitären Einrichtungen, oder dem Mangel daran, gelöst: Sie verrichten ihre Notdurft in einem Beutel und werfen diesen Beutel in ein Feuer, das ständig auf der Müllkippe der Stadt brennt), so ist mir eine Frau begegnet, die genau das direkt neben einem großen blauen Campingwagen am Lough Hyne getan hat, im strömenden Regen. Immer auf der Hut habe ich Abstand zu ihr gehalten. Und obwohl ich es nicht wirklich weiß, nehme ich an, dass sie das Endprodukt per Fed-Express nach Dar Es Saalam schickt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch an Provokationen und Aufregungen? Nun ja, ich durfte in Kilkenny im Schloss auftreten und das superlativ coole Performance-Zelt auf dem Edinburgh Festival besuchen, um Musiker und Schriftsteller ihr Ding machen zu sehen, mit einer Art von Freude und Überzeugung, die man von einem Überfliegerclub erwarten könnte. Und all das aufgebaut und weggefegt wie etwas aus Tausendundeine Nacht. Es war allerdings matschig. Sehr matschig. Und ich habe den Festival-Bossen vorgeschlagen, dass wir ein Schlamm-Catchen-Event zwischen den Schriftstellern veranstalten, als Zweikampf. Ich habe sogar freiwillig angeboten, es mit jeder Schriftstellerin über achtzig aufzunehmen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ja, so ist das. Einige von Euch werde ich Ende September sehen, wenn ich auf dem New Yorker Festival bin, zusammen mit Joyce Carol Oates und George Saunders, und dort über <em>The Dark Side</em> rede, unter dem Vorsitz von Deborah Treisman. Und davor, am achtzehnten, werde ich hier in Santa Barbara sein und auf der Bühne mit dem Regisseur und dem Star von <em>The Lie</em>, Joshua Leonard, darüber reden, wie die Geschichte zu einem Film wurde. Wenn ich noch weiter vorausschaue, sehe ich, dass mein Presseagent eine Mini-Tournee für die Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> organisiert. Das wird im März stattfinden und mich neben L.A., San Francisco, St. Louis, Kansas City und Denver in Städte bringen, die ich bei solchen Anlässen selten besuche: Tucson, Nashville und Austin. Wenigstens halten sie mich im Westen, so dass ich nicht die Strapazen einer Reise von Küste zu Küste auf mich nehmen muss. Und natürlich kann ich mir gut vorstellen, dass die Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> (geplant für 2012?) mich ganz gewiss wieder an die Ostküste bringen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt im Moment aber sehne ich mich nach neuen Geschichten und ich gehe davon aus, dass ich sie in nicht allzu ferner Zukunft schreiben werde. Auf die Hoffnung &#8230;</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. August 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2011/">What&#8217;s New? 27/08/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/11/2003</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-11-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2003 22:21:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich wünsche Euch allen erholsame Ferien, während ich all diese Kohlehydrate und all diese fettarmen Protein-Bissen mit einem See von Alkohol herunterspüle. Ich habe in der heutigen Morgenzeitung vom allerersten Thanksgiving gelesen - oder wenigstens davon, was wir von ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-11-2003/">What&#8217;s New? 27/11/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/11/news_58i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7462" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/11/news_58i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/11/news_58i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich wünsche Euch allen erholsame Ferien, während ich all diese Kohlehydrate und all diese fettarmen Protein-Bissen mit einem See von Alkohol herunterspüle. Ich habe in der heutigen Morgenzeitung vom allerersten Thanksgiving gelesen &#8211; oder wenigstens davon, was wir von der Legende übernommen haben &#8211; und von der Härte des Lebens der Pilger und auch der Siedler von Jamestown, und das ließ den Sonnenschein und die Guacamole hier in Santa Barbara gleich um so kostbarer erscheinen und wert, bejubelt zu werden. Vor allem jedoch bin ich in der Tat froh, zu Hause zu sein und für den Moment alle Reisen erledigt zu haben (der National Book Award hatte nicht die erhofften Erwartungen erfüllt, und die Enttäuschung wog um so schwerer, weil ich mir im Flugzeug auf dem Weg nach New York Grippe, Lungenentzündung und Lepra eingefangen hatte und noch immer krank bin). Dennoch werde ich mich aufraffen, um in Bakersfield am Dienstag, den 2. Dezember, wie versprochen, aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> vorzulesen, und für jene unter Euch aus der Nachbarschaft, die eventuell am Kommen interessiert sind, sei gesagt: Die Lesung findet statt in der Beale Memorial Library, 701 Truxton. Abgesehen davon wird der nächste öffentliche Auftritt stattfinden wie in den <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-11-2003/">vorangegangenen News</a> aufgelistet , um das Erscheinen der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> bei Penguin Books zu koordinieren, mit der einen Ausnahme, dass Ann Arbor von der Liste gestrichen wurde (warum weiß ich nicht, aber bitte macht kein großes Aufheben im Forum, Ihr Ann-Arbor-Fans. Ich nehme an, ich werde Eure Stadt über kurz oder lang wieder besuchen, vielleicht sogar im Herbst auf der Tour zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>. Was <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> direkt betrifft: Das Buch ist zurück vom Verleger und wird in Kürze in Druck gehen, auch wenn wir noch über das Umschlagbild grübeln. Sobald wir uns auf ein Motiv geeinigt haben, werde ich das Bild hier einstellen, interessehalber und zu Eurem Ergötzen. Zum Schluss: Ich bin dabei, neue Kurzgeschichten zu schreiben, wenngleich ich bereits genug Stücke, dreizehn, für einen ziemlich kompletten Band &#8211; für Herbst 2005 &#8211; zusammen habe. Ich hoffe, bis Ende Frühling oder Anfang Sommer daran weiterarbeiten zu können, um anschließend mit meinen Recherchen für den nächsten Roman zu beginnen. Letztlich und endlich wollte ich nicht unerwähnt lassen, dass Ihr mich online hören könnt, aufgenommen bei einer Live-Veranstaltung in Deutschland, wenn Ihr im Forum auf Holgers Beitrag klickt &#8211; offenbar hatte der Hanser Verlag, mein Verleger, einen der Auftritte letzten Monat aufgezeichnet und auf der Hanser Website veröffentlicht. Wir hoffen, dieses permanent in die Multimedia-Sektion dieser Internetseiten (<a href="https://tcboyle.com/base.html?5" rel="noopener" target="_blank">www.tcboyle.com</a>) einzubinden &#8211; sobald Milo mit seinem Abschluss fertig ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun, ich wollte noch die Original-Illustration von <em>Carnal Knowledge</em> [dt.: <em>Fleischeslust</em>] aus dem <em>Playboy</em>, Ausgabe November 1990, hier vorstellen, doch das Bild liefert nicht wirklich einen Anhaltspunkt zur schweren Truthahnbeziehung der Story, und so überlassen wir es Milo und seiner Digitalkamera, das heutige Abschiedsbild zu liefern &#8230;</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. November 2003 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-11-2003/">What&#8217;s New? 27/11/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 19/11/2001</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-19-11-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2001 22:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[After the Plague]]></category>
		<category><![CDATA[Amico della Terra]]></category>
		<category><![CDATA[Bloomsbury]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Freund der Erde]]></category>
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		<category><![CDATA[Margherita Crepax]]></category>
		<category><![CDATA[Milo Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Schluss mit cool]]></category>
		<category><![CDATA[The Ventilators]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alles und Jedes. Viele von Euch werden inzwischen die Upgrades dieser Seiten bemerkt haben, großen Dank an Jamieson Fry, Kerrie und Milo. Wir hoffen, wir können die Abteilung »Reviews« umfassend mit Inhalt füllen, für die interessierten Gelehrten, Studierenden, Journalistinnen und Journalisten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/11/news_32i1.jpg" alt="" width="140" height="211" class="alignleft size-full wp-image-6217" />Alles und Jedes. Viele von Euch werden inzwischen die Upgrades dieser Seiten bemerkt haben, großen Dank an Jamieson Fry, Kerrie und Milo. Wir hoffen, wir können die Abteilung »Reviews« umfassend mit Inhalt füllen, für die interessierten Gelehrten, Studierenden, Journalistinnen und Journalisten, für alle sonstigen Degenerierten und für die, die einfach nur neugierig sind. Wir werden bald auch noch ein paar Songs der Ventilators hochladen und für die Feiertage einen weiteren Wettbewerb veranstalten, der im Moment noch in Entstehung begriffen ist. Seit meiner letzten Nachricht an Euch alle hat Bloomsbury <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> (<em>After the Plague</em>) im Vereinigten Königreich herausgebracht, mit dem wunderschönen Cover, das Ihr hier seht, und Einaudi hat <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> (<em>Amico della Terra</em>) in Italien veröffentlicht, in der Übersetzung von Margherita Crepax. Und bitte denkt daran, noch einmal <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a> zu lesen, als Vorbereitung auf den Truthahn-Tag. Adios.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 19. November 2001 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-19-11-2001/">What&#8217;s New? 19/11/2001</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 06/09/2000</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-06-09-2000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2000 11:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[América]]></category>
		<category><![CDATA[City in Exile]]></category>
		<category><![CDATA[Der Samurai von Savannah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab jetzt herrscht Krieg. Vor ein paar Jahren – ich glaube, es war während der Tour für <em>América</em>, vielleicht in der achten Woche – hat irgendjemand irgendwo zu mir gesagt: »Hey, Glückwunsch.« Ich war einigermaßen verblüfft: »Glückwunsch, wofür?« wollte ich wissen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-09-2000/">What&#8217;s New? 06/09/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2869" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_0.jpg" alt="" width="300" height="225">Ab jetzt herrscht Krieg. Vor ein paar Jahren – ich glaube, es war während der Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/"><em>América</em></a>, vielleicht in der achten Woche – hat irgendjemand irgendwo zu mir gesagt: »Hey, Glückwunsch.« Ich war einigermaßen verblüfft: »Glückwunsch, wofür?« wollte ich wissen. »Dein neues Buch – Glückwunsch!« »Oh«, sagte ich, »ach ja, das.« Ich hatte völlig vergessen, dass das Erscheinen eines Buches ja Grund zur Freude ist – stattdessen wird es für mich immer mehr wie in den Krieg zu ziehen. Und zwar deswegen, weil ich glaube, der Autor (in diesem Fall ich) versucht, etwas unter Kontrolle zu haben, was sich vollkommen der Kontrolle entzieht – nämlich wie sein oder ihr Buch aufgenommen wird. Du kannst das Buch genau so schreiben, wie du es willst, du bist Gott in deinem eigenen Universum, aber wenn das Buch einmal draußen ist, sei auf der Hut (und geh in Deckung).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich sagen will, ist: Ich komme Euch besuchen. Ja, ich bin sehr gern auf einer Bühne, und ich gebe auch sehr gern Interviews im Radio, im Fernsehen und für Zeitungen, aber immer mehr merke ich, dass der ganze Medienzirkus mich von meiner eigentlichen Arbeit fernhält. Trotzdem kann ich mir ein Leben ohne Tourneen nicht vorstellen, also: da bin ich. Und es wird Spaß machen. Versprochen. Einige frühe Kritiken (vielen, vielen Dank, ihr Mitglieder des Message Boards, dass ihr mich darauf aufmerksam gemacht habt) waren sehr vielversprechend, das macht mir Mut. Die Daten meiner Bühnenauftritte könnt Ihr hier an anderer Stelle erfahren; mein Verlag hat mir gerade einige der Radiosendungen mitgeteilt, an denen ich teilnehme:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>»Idiot’s Delight«, WNEW Radio, New York, Sonntag, 10.09.; 22:00 – 22:45</li>
<li>»The David Brudnoy Show«, WBZ Radio, Dienstag, 12.09.; 21:00 – 22:00 (?)</li>
<li>»Public Interest«, WKMU Radio, Washington D.C., Mittwoch, 13.09.; 13:00 – 14:00</li>
<li>»City in Exile«, WBAI Radio, New York, 15.09.; 14:00 – 14:30</li>
<li>»Mid-Morning Show«, Minnesota Public Radio, Minneapolis; 10:00 – 11:00</li>
<li>»The Bill Gallagher Show«, KPAM Radio, Portland, Oregon, Dienstag, 26.09.; 14:00 – 15:00</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Leider kann ich in den nächsten paar Wochen nicht direkt auf Eure Fragen im Message Board antworten, aber Milo wird nach dem Rechten sehen, und natürlich halten Sandye, Jef, Werner und andere Euch dauernd auf dem Laufenden. Und wie versprochen gibt’s auch bald Filmchen (in etwa zwei Wochen, denke ich). Auch sind viele der versprochenen Erzählungen wie angekündigt erschienen, einschließlich <em>Die schwarz-weißen Schwestern</em> im Playboy, <em>Peep Hall</em> in Esquire und <em>Guten Flug</em> im New Yorker. Außerdem habe ich gestern meine Exemplare von Paris Review (Nummer 155) bekommen, mit dem schon lange angekündigten Paris Review Interview (welches ich für ziemlich witzig und auch informativ halte, auch wenn ich einiges von dem erzähle, was schon in meinem Essay <a href="https://www.tcboyle.de/this-monkey-my-back/"><em>This Monkey, my Back</em></a> steht, aber warum soll man eine Erfolgsmasche nicht beibehalten?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Erscheinungstermin für <a href="https://www.tcboyle.de/romane/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> ist der 11. September, aber das Buch wird jetzt wohl in den meisten Läden angekommen sein. Wir werden in den nächsten Wochen unser Bestes geben, es auf die verschiedenen Bestseller-Listen zu bekommen (wohin es gehört, dessen kann ich Euch versichern); das wird jedoch nicht leicht sein, da ja der Schund immer nach oben drängt und besagte Listen verstopft. Ich werde alle Exemplare signieren, einschließlich der alten und zerfledderten, und auch die Neuauflagen meiner älteren Bücher (ich habe heute gerade neu gestaltete Ausgaben von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/der-samurai-von-savannah/"><em>Der Samurai von Savannah</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a> erhalten). Und damit sage ich gute Nacht, denn ich muss loswackeln und meine Unterwäsche und Zahnbürste einpacken. Wünscht mir alles Gute. Wünscht mir Glück und Frohsinn, ich wünsche Euch das alles auch. Oh, wie macht das Spaß! Ehrlich, gewaltigen Spaß!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tschüss!</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 06. September 2000 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-09-2000/">What&#8217;s New? 06/09/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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