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	<title>Iowa City Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 26/05/2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 21:12:39 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-05-2022/">What&#8217;s New? 26/05/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/06/news_271i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6506" />Irgendwie, wie durch ein Wunder, habe ich mich auf meiner Reise nach Iowa City und New York Anfang des Monats nicht mit COVID-19 angesteckt. Ich hab‘ die ganze Zeit auf dem Flughafen und im Flieger eine Maske getragen (Frau B. allerdings nicht, was meine Vorsichtsmaßnahmen zunichte gemacht hat, denn was sie kriegt, krieg‘ ich auch und umgekehrt, so intim, wie unsere Beziehung ist). Ich verbrachte vier überaus nostalgische Tage in Iowa City, wo ich an einem Abend für die Reihe »Literarische Legenden« gelesen habe und an einem anderen auf der Bühne mit Andrew Sherburne von FilmScene geplaudert habe, bevor Alan Parkers Verfilmung meines Romans <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> aus dem Jahr 1994 gezeigt wurde (Anthony Hopkins verlieh der Rolle des Dr. Kellogg seine ganze urkomische Bosheit). In New York besuchte ich Familie und Freunde, traf meinen Agenten und fuhr mit dem Metro-North-Zug in die Stadt und wieder hinaus. Vor allem aber genoss ich den Frühling in vollen Zügen – der sich wegen des kühlen Wetters verspätete. Diejenigen von Euch, die mir auf <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a> folgen, werden Bilder von meinen Wanderungen in den Wäldern gesehen haben, besonders von derjenigen, die mich zu meinem Lieblings-Biberbau sowie zu meinem Lieblingsteich im tiefen Wald des Fahnestock-Parks führte. Jetzt bin ich wieder hier, mitten in der kalifornischen Dürre, und führe mein Leben weiter.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Übrigens, irgendwohin zu fliegen, egal wann oder aus welchem Grund, ist angesichts der Inkompetenz und Gleichgültigkeit der Fluglinien, ein ständiger Albtraum. Von meinen ungefähr dreißig Flügen (Anschlussflüge mitgerechnet) in den letzten drei Monaten starteten und landeten nur DREI planmäßig. Ich hab‘ das schon einmal gesagt, und ich sage es nochmal: Die Fluggesellschaften besitzen ein Monopol und haben deshalb solche Feinheiten wie Kundenfreundlichkeit nicht nötig: »Wenn dir nicht gefällt, wie wir die Dinge erledigen, dann lauf doch nach New York und guck, wie dir das gefällt.« Ein Beispiel: der Flug von Chicago nach LaGuardia an einem klaren Nachmittag ohne irgendwelche Wetterkapriolen. Ich war erstaunt, dass Frau B. und ich ein Upgrade zur ersten Klasse bekommen hatten und war sehr erfreut, dass wir als erste an Bord gehen und es uns bequem machen konnten, während die Stewardess uns Sekt servierte. Doch bevor ich mein Glas an die Lippen setzen konnte, wurde der Flug gestrichen (sie machten mechanische Probleme geltend, aber das war eine Ausrede, denn in Wahrheit gab es zu wenige Passagiere, die man berücksichtigen musste, und die konnte man alle auf dem nächsten Flug unterbringen). Ich verbrachte die nächsten zwei Stunden damit, von einer Stelle zu anderen zu rennen, bevor wir schließlich auf dem besagten Flug unterkommen konnten (im Viehwaggon, versteht sich). Und hier ist der Haken: Wenn sowas passiert, bist du tatsächlich dafür dankbar, dass du überhaupt im Flugzeug sitzst, in irgendeinem, egal wohin.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was hat das mit meinem literarischen Leben zu tun? Alles. (Siehe meine Geschichte <em>Guten Flug</em> über aufsässige Passagiere). Und nehmt zur Kenntnis, dass <em>Blue Skies</em> sich jetzt in den Händen des Lektorats befindet und planmäßig im nächsten Jahr erscheinen wird. Inzwischen sind die Vorabexemplare von <em>I Walk Between the Raindrops</em> eingetroffen, ebenso wie die Bloomsbury-Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/" rel="noopener" target="_blank"><em>Sprich mit mir</em></a>. Und ich habe gerade erfahren, dass die neue Geschichte <em>Dog Lab</em>, die die Sammlung abschließt, in der aktuellen Ausgabe von <em>McSweeny’s</em> erschienen ist. (Diese Geschichte hat mir ein befreundeter Arzt erzählt, der im Medizinstudium zu Übungszwecken narkotisierte Hunde operieren musste. Herzzerreißend.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch allen das Beste in dieser verkommenen Welt. Denkt nicht an die Ukraine, an Amokläufe in Schulen, den Aufstieg der extremen Rechten oder das Artensterben – wendet Euer Gesicht einfach der Sonne zu und lebt in diesem herrlichen Spätfrühling in der nördlichen Hemisphäre (oder des Spätherbstes für diejenigen von Euch, die südlich des Äquators leben). Trotz all des Schmerzes und all der Trauer haben wir Bücher, Musik und vor allem Liebe, die uns Halt geben. »All you need is love«, haben die Beatles gesagt, und die lagen nicht falsch. Oder doch?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. Mai 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-05-2022/">What&#8217;s New? 26/05/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/04/2022</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 21:54:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor zweiundzwanzig Jahren, zur Jahrtausendwende, auf der Kippe zwischen der unruhigen Vergangenheit und der unvorstellbaren Zukunft, habe ich <em>Ein Freund der Erde</em> veröffentlicht, das einen Blick auf das Jahr 2026 warf und sich mit Klimawandel und massenhaftem Artensterben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2022/">What&#8217;s New? 30/04/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/05/news_270i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6489" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/05/news_270i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/05/news_270i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Vor zweiundzwanzig Jahren, zur Jahrtausendwende, auf der Kippe zwischen der unruhigen Vergangenheit und der unvorstellbaren Zukunft, habe ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> veröffentlicht, das einen Blick auf das Jahr 2026 warf und sich mit Klimawandel und massenhaftem Artensterben beschäftigte (es kam sogar eine Pandemie vor). Mein neuer Roman, <em>Blue Skies</em>, der nächstes Jahr erscheint, greft diese Themen auf und blickt von heute zehn Jahre in die Zukunft. Außerdem räumt die Kurzgeschichte, die ich im März 2020 geschrieben habe, als COVID-19 gerade frisch bei uns ausgebrütet worden war (<em>The Thirteenth Day</em> in der aktuellen <a href="https://www.esquire.com/entertainment/books/a38748598/the-thirteenth-day-tc-boyle/" rel="noopener" target="_blank"><em>Esquire</em></a>) der Mikrobe einen Ehrenplatz ein, die sich aufgemacht hat, unsere Spezies auf der ganzen Welt heimzusuchen. Auf letzteres möchte ich kurz eingehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Letzte Woche habe ich mein Erscheinen auf der L.A. Times Buchmesse abgesagt, auf den ich mich nach zwei Jahren Zoom sehr gefreut hatte, der erste Auftritt von Hunderten und Aberhunderten, den ich absagen musste. Aus welchem Grunde? Ich hatte mir ein paar Tage vor der Buchmesse eine ernste Infektion der oberen Atemwege eingefangen – zwei COVID-Tests waren glücklicherweise negativ – und wollte keinen meiner Fans oder Mitautoren anstecken, und darüber hinaus machte mich die Infektion besonders anfällig für COVID. Mein Arzt überzeugte mich davon, nicht zu reisen; er teilte mir sehr nachdrücklich in einer Textnachricht mit: »Sie sind für das Virus wie ein nasser Schwamm.« Gut. Okay, Ich hab‘ verstanden. Ich bin noch nicht bereit zu sterben. Die Sache ist die, obwohl ich es kommen sah, habe ich nicht richtig geglaubt, dass es passieren würde, nicht so, nicht in der Art und Weise, wie unser Leben heute aussieht. Die Welt da draußen ist gefährlich.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nichtsdestotrotz werde ich nächste Woche wieder in ein Flugzeug steigen, um zunächst nach Iowa City zu fliegen, wo ich eine Lesung abhalten und einer Vorführung von Alan Parkers Film <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> beiwohnen werde, und um dann nach New York weiterzufliegen, wo ich meinen Agenten und meine Verleger treffe und auch meine Familie und Freunde besuche. Ich werde meine Maske tragen, obwohl der größte Teil der Affenhorde maskenlos sein wird, getreu einer Entscheidung eines von Trump ernannten Richters, die die Autorität der Nationalen Gesundheitsbehörde aushebelte. Ich hoffe inständig zu überleben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bleibt dran. Ich melde meine Abenteuer über <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a> und gebe mein Bestes, um eine großartige Show zu liefern und umarme alle (natürlich maskiert), die sich aufgemacht haben, um sich zu amüsieren. Und nein, ich werde kein Ganzkörperkondom tragen oder mir die Blase vom Jungen in der Blase ausleihen, der sie leider nicht mehr braucht.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. April 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2022/">What&#8217;s New? 30/04/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 01/04/2022</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 21:03:13 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2022/">What&#8217;s New? 01/04/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/04/tcb-010422-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6455" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/04/tcb-010422-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/04/tcb-010422-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Es ist wieder der 1. April und ich kann mich kaum dazu aufraffen, Witze zu machen, so trostlos, unharmonisch und erschreckend ist die Welt in letzter Zeit. Ukraine, die BA.2-Variante, die Dürre im Westen der Vereinigten Staaten, die die ersten zweiundzwanzig Jahre dieses Jahrhunderts zur trockensten Periode im Südwesten seit zwölfhundert Jahren macht. Als ich 2014 um diese Jahreszeit die Geschichte <em>You Don&#8217;t Miss Your Water (Til the Well Runs Dry)</em> schrieb, machte ich mir einen Spaß aus unseren schlimmsten Befürchtungen, die sich inzwischen ein Dutzend Mal bewahrheitet haben. Lasst mich nicht damit anfangen. Erinnert Ihr Euch an meinen Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, in dem es um die globale Erwärmung und eine virale Pandemie im Jahr 2000 ging? Oder an die Geschichte <em>Surtsey</em> aus der Sammlung <a href="https://www.tcboyle.de/the-relive-box/"><em>The Relive Box</em></a>? Die Zukunft ist da, und sie ist gar nicht so lustig. Wir werden in Kalifornien brennen, wieder und wieder. Aber hier ist die gute Nachricht: Selbst wenn ich verkohlt wie ein Brikett in meinem Bett liege, wenn die Waldbrände über uns hinwegfegen, werden wenigstens einige von Euch das Szenario meines im nächsten Jahr erscheinenden Romans <em>Blue Skies</em> genießen können, der diese zerstörte Umwelt zehn Jahre in die Zukunft verlegt. Und ja, schon gut, es ist lustig, aber nur per Definition. Also, einen schönen 1. April.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Damit komme ich zu den Neuigkeiten, der Daseinsberechtigung dieses Blogs, in dem ich jeden Monat Neuigkeiten präsentiere, die bis ins Jahr vor der Veröffentlichung von <em>Ein Freund der Erde</em> zurückreichen, und die hier in einem delirierenden Durcheinander von Ereignissen, Gedanken und Witzen aus nunmehr dreiundzwanzig Jahren archiviert sind. Zuerst die Nachricht, dass mein aktueller Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a> im Juni als Taschenbuch erscheinen wird, und danach, im September, wird die neue Kurzgeschichtensammlung <em>I Walk Between the Raindrops</em> veröffentlicht. <em>Big Mary</em>, eine der Geschichten in dieser Sammlung, ist gerade in der aktuellen Ausgabe von <em>Narrative online</em> erschienen. Sie wird von einem Musiker in einer Barkapelle erzählt und ist anzuhören wie ein Bluesstück, wenn auch nicht ganz so wie meine Robert-Johnson-Geschichte <em>Stones in My Passway, Hellhound on My Trail</em>. Der Blues. Ich liebe den Blues.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nachdem ich das Euch das letzte Mal geschrieben hatte, unternahm ich meinen ersten Ausflug in die Hölle der Flugreisen, eine Reise Anfang des Monats, die mich nach Tennessee Tech führte, um eine Lesung zu halten, und dann nach Tucson, um dasselbe auf der Tucson Book Fair zu tun. Es war sehr belebend, wieder auf der Bühne zu stehen und mit einem Publikum zu interagieren. Ich habe es geliebt. Ich will mehr davon. Aber die Flüge! Mehr denn je ein Albtraum (könnt Ihr sagen: »Verspätung«, »verpasster Anschluss«, »wie wild durch die Flughäfen rennen und trotzdem den Flug verpassen«?) Im College gab es einen Typen, der sich ständig beschwerte, alt vor seiner Zeit. Wir nannten ihn den <em>Great Complainer</em> oder kurz G.C.. Jetzt habe ich seine Rolle übernommen. In nächster Zeit stehen jedoch zwei weitere Flüge und mit dem L.A. Times Festival of Books eine weitere Buchmesse an. Nächste Woche, wenn ich so lange lebe, bin ich hoffentlich am Elizabethtown College in Pennsylvania, und Anfang Mai hoffe ich, für eine Lesung und ein wenig Nostalgiepflege wieder in Iowa City zu sein, bevor ich schließlich nach New York weiterfahre, um meinen Agenten und meinen Verleger zu treffen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dahin wünsche ich Euch allen große Becher der Freude, um das langsame, stetige Schleichen des weltlichen Elends auszugleichen.</p>
<p>P.S. Für eine echte Dosis Aprilscherz gibt es hier meinen <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2016/">Blogeintrag vom 1. April 2016</a>, dem ersten Tag von Donald J. Trumps selbstsüchtiger Präsidentschaft.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 01. April 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-04-2022/">What&#8217;s New? 01/04/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/08/2021</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2021/</link>
					<comments>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2021/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 20:50:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie dumm wir doch waren, dass wir gedacht haben, die Pandemie wäre vorbei und wir könnten zurück in die Gemeinschaft und uns vergnügen. Konzerte, Kneipen, Restaurants – Flugzeuge! – sind schon wieder bloße Erinnerungen. Delta regiert. Jeder Tag bringt dasselbe. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2021/">What&#8217;s New? 31/08/2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/09/news_262i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-5992" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/09/news_262i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/09/news_262i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Wirst du zuhause sein?«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Ja, ich bin zu Hause.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Den ganzen Tag?«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Den ganzen Tag, jeden Tag.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genau. Wie dumm wir doch waren, dass wir gedacht haben, die Pandemie wäre vorbei und wir könnten zurück in die Gemeinschaft und uns vergnügen. Konzerte, Kneipen, Restaurants – Flugzeuge! – sind schon wieder bloße Erinnerungen. Delta regiert. Jeder Tag bringt dasselbe. (Ich beklag‘ mich nicht; was würde der durchschnittliche Afghane dafür geben, genau das sagen zu können), und ich mache immer weiter in dieser Gleichförmigkeit, beobachte dabei die Natur, und ein kleines bisschen Glück steigt in meinem Inneren auf – bis es nicht mehr aufsteigt und die Depression anfängt. Meine Familienmitglieder sind alle hier, so wie die ganze Zeit seit Beginn der Pandemie, seit damals, in so unerreichbar weiten Zeiten, und das ist gut so und belebt mich immer wieder aufs Neue. Dazu kommt: Ich habe die Berge, die meine kleine Stadt überragen, und das Meer, das an ihren Küsten schäumt. Ich wandere, ich fahre Kajak, ich schwimme. Und ich schreibe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich sagen will, ist, dass alle Live-Auftritte zur Veröffentlichung meines neunundzwanzigsten Buches im September, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/"><em>Sprich mit mir</em></a>, abgesagt worden sind. Ich werde zoomen, genauso wie all die langen, langen Monate zuvor. Wegen der Daten und Zeiten: Bleibt dran, hier und auf <a href="https://twitter.com/tcboyle/" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a>. Ganz besonders hatte ich mich darauf gefreut, im Oktober für eine Lesung nach Iowa City ins Englert Theater zurückzukehren (Blätter, die wie Flammen leuchten, der kalte Präriewind, der meine Knochen kaputt macht, alte Freunde, dunkle Kneipen), doch das wurde auf das Frühjahr verschoben (knospende Blätter, der kalte Präriewind, der meine Knochen kaputt macht, alte Freunde, nicht ganz so dunkle Kneipen). Ach ja, wie ich schon das letzte Mal hier gesagt habe, unser Dank geht an die Impfgegner, an die Spinner verschiedenster Ausprägung für die fortlaufenden Todeszahlen und das Herunterfahren der Gesellschaft, die wir bis dahin gekannt hatten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wo es nicht so sehr viele gute Nachrichten gibt, kann ich Euch doch wenigstens dies hier anbieten: Drei der verbleibenden Erzählungen für die im nächsten Jahr erscheinende Sammlung von dreizehn neuen Geschichten (<em>I Walk Between the Raindrops</em>, benannt nach der Geschichte im <em>New Yorker</em>) haben ein Zuhause gefunden: <em>The Hyena</em> in <em>Zoetrope</em>, <em>SCS 750</em> in <em>The Southern Review</em>, und, wie ich schon mal erwähnt habe, meine COVID-Geschichte <em>The Thirteenth Day</em> im <em>Esquire</em>. Und natürlich haben meine amerikanischen Leser endlich die Gelegenheit, ein Exemplar von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sprich-mit-mir/" rel="noopener" target="_blank"><em>Sprich mit mir</em></a> zu besitzen und sich von diesem starken, tragischen und doch komischen Roman mitreißen zu lassen. Was die sieben Millionen Filmprojekte meiner Arbeiten angeht, das schleppt sich so voran, durch COVID behindert, auf einem Bein, taubstumm und blind, aber ich habe diese Woche die Verträge an Disney zurückgeschickt, für die Bearbeitung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/" rel="noopener" target="_blank"><em>Die Terranauten</em></a>. Ich wünsche den Disney-Leuten alles Gute. Was für eine Serie könnte man daraus machen! Ich benutze hier natürlich die Konditionalform, denn das ist es, was Bearbeitungen ausmacht – könnte, würde, vielleicht, womöglich, nächste Woche, nächstes Jahr, nächstes Jahrhundert. Und da fragen mich die Leute, warum Hollywood nicht meine Welt ist – ha!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und so geht die Sonne weiter auf und unter, und ich marschiere weiter auf mein Grab zu, ein wenig langsamer jetzt, nicht mehr so festen Schrittes, aber so ist es nun mal: Das menschliche Schicksal heißt Euch willkommen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao für heute.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. August 2021 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/10/2018</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 10:19:34 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/boyle-wn-311018.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2382" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/boyle-wn-311018.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/11/boyle-wn-311018-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p><em>Mais, où sont les citrouilles d&#8217;antan?</em> Das frage ich mich, während ich für das alljährliche Halloween-Porträt posiere, mit einem Paar frischer und noch nicht ausgehöhlter Exemplare. Es ist zu warm hier, zu trocken, und die Nächte ziehen sich hin, weil die Sommerzeit bis Halloween geht und nicht vorher endet, so wie früher. Nichtsdestotrotz bewahre ich mir Halloween wegen des Zaubers, den es für mich hatte, als ich Kind war, und ich habe vor es zu feiern, indem ich an der Ghost-Village-Road-Feier im unteren Dorf teilnehme, bei der Hunderte von Kindern von Geschäft zu Geschäft ziehen, Süßes sonst gibt&#8217;s Saures, und Frau B. und ich unsere Masken spenden und in die Nacht hinaus heulen. Wenn dies so ganz anders abläuft als in unserer Kindheit, um so schlimmer &#8211; ich werde mich mit Wordsworth trösten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Herbst war gut zu mir. Seit ich letzten Monat aus den Bergen zurückgekommen bin, hab ich viel gelesen und mir Notizen gemacht für meinen nächsten Roman, und ich hab meine Reisen auf kurze Trips in die Umgebung beschränkt, nachzulesen in meinen täglichen Twitternachrichten. Zwischenzeitlich habe ich einige der Erzählungen und die Roman-Auszüge durchgesehen, in Vorbereitung auf die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-licht/"><em>Das Licht</em></a> Anfang nächsten Jahres. Die Zeitschrift Esquire wird die neue Erzählung <em>What&#8217;s Love Got To Do With It?</em> im März veröffentlichen. Narrative bringt den Auszug <em>The Session</em> und The Kenyon Review <em>Bicycle Day</em>, was als Auftakt zum Roman dient, und wo die Ereignisse im Zusammenhang mit dem ersten LSD-Trip auf diesem Planeten geschildert werden, eingenommen von dem Mann, der die Droge als erster synthetisiert hat, Albert Hofmann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die größte Neuigkeit ist jedoch, jedenfalls von einem denkbaren Standpunkt aus, dass Ratte Nummer 200 aufgetaucht ist und um eine Reise in die umliegenden Berge gebettelt hat, wo die Kojoten schon das Lied ihrer Ankunft singen. Wie Dave LaJoy aus <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> bin ich so was wie ein Rattenfreund geworden, trotz der Tatsache, dass diese undankbaren und trügerischen Nager neulich ein Loch in eines der Redwood-Bretter unseres Hauses genagt haben, um aus einer Ecke des Kellers eine Ratten-Latrine zu machen, bevor sie darangingen, an den Kabeln von Frau B.&#8217;s Auto herumzukauen, nach der Melodie eines 4500 Dollar-Schadens. Klar, wenn sie sich entschließen würden, en masse, anderswo zu wohnen (zum Beispiel in den Häusern und Kraftfahrzeugen von Euch, die ihr dies hier lest), ich würde sie nicht vermissen. Ich werde oft gefragt, wie es kommt, dass diese wohlhabende vorstädtische Enklave so anziehend für Ratten ist, und ich kann mir vorstellen, dass sie aus den gleichen Gründen wie wir hier sind: die angenehmen Temperaturen, die lauen Seewinde, der Überfluss an allem, was Mensch und Ratte nur wünschen können, von Escargots und prallen Valencia-Apfelsinen bis hin zu Bioplastic-ummantelten Kabeln. So ist nun mal das Leben auf der Erde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss nur noch dies: Ich werde in der ersten Dezemberwoche für eine Lesung eine kleine Reise nach Iowa City unternehmen, schon in Vorbereitung auf die Tour für den neuen Roman, sowohl hier (im April) als auch in Europa (im Februar). Ich habe den Winter in Iowa nicht mehr erlebt, seit ich vor vielen Jahren als Student in der Schreibwerkstatt war, aber trotz der Erderwärmung erwarte ich ein wenig kühlere Temperaturen als die, an die ich mich hier in Santa Barbara gewöhnt habe. Ich werde vorbereitet sein, im gleichen Outfit wie früher: rote Converse, schwarze Jeans, Kapuzenpulli und Lederjacke. Pustet, ihr Winde, und macht dicke Backen!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Happy Halloween, Ihr alle!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Oktober 2018 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/01/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2015 22:25:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2015/">What&#8217;s New? 30/01/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_187i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8081" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_187i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_187i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das neue Jahr fängt an, sich zu entfalten, und ich merke erschreckt, dass es bis Weihnachten nur noch 329 Tage Zeit zum Einkaufen sind. Was soll man also tun? Nun, einmal wird man Socken und Unterwäsche einpacken und mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> auf Tour gehen. Laut Zeitplan, siehe unten, werde ich mehr Städte besuchen als der Weihnachtsmann, und ich bin schon allein durch das Niederschreiben der Liste eingeschüchtert. Wie immer werde ich jedoch mein Bestes geben, um Euch zu unterhalten, falls Ihr das sehr große Glück, um nicht zu sagen die Voraussicht, habt, Euch aufzumachen um mich zu erleben und die Veröffentlichung dieses meines fünfundzwanzigsten Werkes der Fiktion zu feiern. Was mich zum Mahdi führt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, verfügt die Hütte, die ich im Sequoia National Forest gemietet habe und in der ich jetzt sitze und diese Nachricht verfasse, als einen ihrer Vorzüge über eine wunderbare Bibliothek gebundener Klassiker (ich will Euch wirklich nicht mit den Nachteilen belästigen, außer dass der Holzofen in der Lage ist, das Erdgeschoss bis auf 30 Grad Celsius aufzuheizen, aber es nicht schafft, die Temperatur im ersten Stock, wo sich das Wohnzimmer, die Küche, dass Hauptschlafzimmer und der Stuhl und der Schreibtisch, den ich gerade genieße, befinden, auf viel mehr als 10 Grad Celsius, allerhöchstens, zu bringen. Jedenfalls, als ich besagte Bibliothek durchstöberte, stieß ich auf eine hübsche gebundene Ausgabe von Alan Mooreheads brilliantem und unwiderstehlichem Buch <em>Der weiße Nil</em> und habe es gerade nach all den vielen Jahren erneut gelesen. Das Buch hatte ich zum ersten Mal während meiner Recherchen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> gelesen, und ich fühle mich zurückversetzt in meine Studententage in Iowa City, als ich auf gefrorene Getreidefelder blickte und auch nicht den leisesten Hauch einer Ahnung von der Herrlichkeit der Berge in der Sierra Nevada hatte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich erwähne dies aus zwei Gründen. Der erste betrifft die Greueltaten des Islamischen Staates im Irak und in Syrien, wie auch die Morde an der Belegschaft von Charlie Hebdo Anfang des Monats. Der zweite, vergleichsweise triviale Grund ist: Ich möchte Euch versichern, dass ich viel wohlwollender gegenüber meinen Followern bin als der Mahdi damals gegenüber seinen war. Hier die Szene: 1882, der Sudan. Der Mahdi erscheint als ein prophetischer Krieger, um ein Kalifat zu errichten, Scharia-Gesetze einzuführen und Ostafrika von Ungläubigen zu befreien. Ich zitiere hier Moorehead zum Thema Verbote und Strafen:</p>
<blockquote><p><em>»Jedermann zeige Bußfertigkeit vor Gott und lasse alle schlechten und verbotenen Gewohnheiten hinter sich, wie die entwürdigenden Akte der Fleischeslust, der Gebrauch von Wein und Tabak, lügen, falsches Zeugnis ablegen, Ungehorsam gegenüber den Eltern, Räuberei, das Behalten von Dingen, die einem nicht gehören, Händeklatschen, Tanzen, ungebührliche Zeichen mit den Augen geben, Tränen und Wehklagen am Bett von Toten, beleidigende Worte, Verleumdung und die Gesellschaft fremder Frauen. Kleide deine Frauen anständig und lass sie darauf achten, nicht mit unbekannten Personen zu sprechen. Alle, die diese Prinzipien missachten, verweigern Gott und seinem Propheten den Gehorsam und sollen nach dem Gesetz bestraft werden.«</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Strafen? <em>»Auspeitschen bis zum Tode und das Abschlagen der Hände waren die Strafen für die belanglosesten Vergehen. Hochzeitsfeiern und Festlichkeiten jeder Art wurden abgeschafft. Kein Mann durfte fluchen oder ein alkoholisches Getränk zu sich nehmen, noch nicht einmal rauchen, wenn er nicht den sofortigen Tod gewärtigen wollte. Es gab nur einen ehrbaren Weg zu sterben, und das war im Kampf im heiligen Dienste des Mahdi.«</em> Manches ändert sich nie. Und ich will nicht notwendigerweise irgendwelche Vergleiche zwischen der Herrschaft des Mahdi und der fundamentalistischen Verhängung von Scharia-Gesetzen im gegenwärtigen Kalifat, anstellen, seht es hier selbst. Kommt, mich zu treffen, meine Freunde, behaltet Eure Hände und Füße, lernt fremde Frauen (und Männer) kennen, und raucht und trinkt und klatscht in die Hände und tanzt nach Herzenslust!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Unsere Termine:</p>
<p><strong>Deutschland und Österreich, 13. bis 26. Februar:</strong>   </p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>15.02. Leipzig, Werk 2, Halle A</li>
<li>17.02, Berlin, RBB Sendesaal</li>
<li>19.02. Berlin, Literarisches Colloquium</li>
<li>21.02. Köln, litCologne</li>
<li>23.02. Tübingen, Museumslichtspiele</li>
<li>24.02. Regensburg, Ort wird noch bekanntgegeben</li>
<li>26.02. Wien, Gartenbau-Kino</li>
</ul>
<p>Die Uhrzeit wird jeweils noch bekanntgegeben.</p>
<p><strong>USA, 27. März bis 30. April:</strong></p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>27.03. Washington, D.C., Folger Library</li>
<li>31.03. Brooklyn, Bookcourt</li>
<li>01.04. Manhattan, Barnes &#038; Noble</li>
<li>02.04. Philadelphia, Free Library of Philadelphia</li>
<li>06.04. Austin, Book People</li>
<li>07.04. Cleveland, Cuyohoga Co. Public Library.</li>
<li>08.04. St. Louis, St. Louis Co. Library</li>
<li>09.04. Chicago, Chicago Public Library</li>
<li>10.04. Minneapolis, AWP Conference 2015, Minneapolis Convention Center</li>
<li>12.04. S.F., Books, Inc./Sunday at the Chapel</li>
<li>13.04. Petaluma, CA, Copperfield’s Books</li>
<li>14.04. L.A., Live Talks L.A.</li>
<li>15.04. Seattle, Town Hall Seattle</li>
<li>16.04. Portland, Powell’s Books</li>
<li>18.04. L.A. Times Festival of Books</li>
<li>20.04. Coral Gables, FL, Books &#038; Books</li>
<li>21.04. noch nicht entschieden</li>
<li>22.04. Cambridge, MA, Harvard Bookstore at the Brattle Theater</li>
<li>24.04. Troy, NY, Hudson Valley Community College</li>
<li>29.04. Steamboat Springs, CO, Steamboat Springs Library</li>
<li>30.04. Denver, Tattered Cover Bookstore</li>
</ul>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. Januar 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2015/">What&#8217;s New? 30/01/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 25/08/2014</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-08-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2014 10:16:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-08-2014/">What&#8217;s New? 25/08/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_182i3.png" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7840" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_182i3.png 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/08/news_182i3-480x252.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Dies ist die Verpuppungsausgabe Eures freundlichen Nachbarschaftsblogs, der vorigen Monat in sein sechzehntes Jahr getreten ist, und das heutige Datum liefert auch einen Grund zum Feiern, denn heute fängt unser zweindzwanzigstes Jahr in diesem alten Haus an, das 1909 erbaut wurde, als ich noch ein kleiner Junge in kurzen Hosen war. Zweindzwanzig Jahre sind mehr, als wir je an demselben Ort gewohnt haben. In unseren gemieteten Häusern und Wohnungen in New York haben wir nie länger als ungefähr ein Jahr gelebt (einschließlich des besten, des Torhauses des Osborne Castle in Garrison). Und in Iowa City hatten wir drei Jahre eine Studentenbude und dann so etwa zwei Jahre ein gemietetes Haus. Dann ging es nach L.A., zuerst ins Gartenviertel Tujunga, wo wir fünfeinhalb Jahre ohne jegliches Nachtleben verbrachten (die Wanderungen in den San Gabriel-Bergen haben sicherlich dabei geholfen, ebenso wie der Loch Ness Monster Pub in Pasadena), danach dann ein Umzug nach Woodland Hills (dort hat mich das Wandern im Topanga Canon gerettet, ebenso die Reggae-Abende im Something’s Fishy am Ventura Boulevard), dort waren wir knapp zehn Jahre, und jetzt sind wir hier in Santa Barbara. Aber das ist keine Verpuppung, oder? Das ist das Erscheinen eines Schmetterlings, schätze ich. Der nächste Schritt? Auf den Friedhof. Falls wir so viel Glück haben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe in einem früheren Blog schon mal erwähnt, dass ich der Natur in dieser Saison bezüglich der Monarchfalter-Population in größerem Umfang unter die Arme greife. Der hintere Teil unseres Grundstücks ist als »umweltsensibel« eingestuft worden, da er ein Lebensraum für überwinternde Schmetterlinge ist (war). Früher, bis vor vielleicht acht oder zehn Jahren, schmückten diese die Bäume im Spätherbst jeden Morgen in langen grauen Strängen, da sie sich in den kühlen Stunden der Nacht aneinander klammerten, und nachmittags flatterten sie zu Tausenden herum. In letzter Zeit ist ihre Zahl stark zurückgegangen. Ich habe Seidenpflanzen eingesetzt, um ihnen zu helfen, und das Ergebnis war eine reiche Ausbeute an fetten gefräßigen Raupen und grazilen flügelschlagenden Wesen über mindestens drei Generationen allein in diesem Sommer. Es sieht so aus, als züchte ich auch Eidechsen. Und Frösche im Teich. Ich mag das, also ein kleines Naturreservat inmitten meines Vorstadt-Bereichs zu schaffen, in dem sich die Geschöpfe nach Belieben bewegen und freien Umgang mit den Ratten pflegen können, die hier wahrscheinlich in der Überzahl sind – abgesehen von den Ameisen vielleicht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Übrigens, für die, die es vielleicht nicht erkennen: Das beigefügte Foto ist der unglaubliche Kokon des Monarchfalters. Ich weiß ja, ich weiß. Er sieht so aus, als sei er aus Marzipan – oder, was wahrscheinlicher ist, aus Plastik – hergestellt in einer Fabrik in Hanshin. Aber hier ist er. Meine Frage an alle Lepidopteraphilen da draußen: warum ein so farbenfroher und damit auffälliger Kokon? Aus demselben Grund, aus dem auch die Raupe und der ausgewachsene Schmetterling bunt sind? Also um potentielle Fressfeinde daran zu erinnern, dass sie nicht gut schmecken, weil sie giftige Herzglycoside aus der Seidenpflaze enthalten? Oder wollen sie einfach nur schön sein, auch während ihrer zauberhaften Metamorphose?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun ja, gut. Genug davon. Was gibt’s Neues? Wie ich schon letzten Monat erwähnt habe, wird <em>Harper’s</em> <em>No Slant to the Sun</em> veröffentlichen, einen Auszug, der aus dem ersten Kapitel von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> besteht, was Ecco hier am 31. März und der Hanser Verlag im Januar herausbringen wird (jawohl, die Übersetzung erscheint vor dem Original!). Ich habe kürzlich erfahren, dass ich während der letzten beiden glorreichen Februarwochen in den deutschsprachigen Ländern auf Tour sein werde. Ob ich wohl abends ein Jacket brauche? Eine weitere Neuigkeit: Die vorletzte Erzählung <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em> hat ein Zuhause gefunden, <em>Narrative</em>, das in der Vergangenheit schon Auszüge aus einigen meiner Romane gebracht hat, wird die Geschichte später in diesem Jahr, im Dezember, denke ich, veröffentlichen (zur selben Zeit wird der <em>Playboy</em> <em>Diebstahl und andere Sachen</em> bringen, und <em>McSweeney’s</em> hat <em>Die argentinische Ameise</em> versprochen. Die verbleibende Erzählung, <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em>, die wegen ihrer absoluten, uneingeschränkten Zügellosigkeit zu meinen Lieblingen in der neuen Gruppe von Geschichten gehört, wartet immer noch auf die Entscheidung eines Redakteurs, während ich das hier in die Tasten haue. Ich lasse Euch wissen, wie die Entscheidung ausfällt, sobald ich davon erfahre.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die größten Neuigkeiten sind für mich jedoch persönliche, und zwar an zwei Fronten. Erstens, und das ist am wichtigsten, habe ich erfahren, dass Kerrie und Jamieson nach einigen gemeinsamen Jahren beschlossen haben zu heiraten (ich werde Euch im nächsten Monat berichten, wie alles abläuft, denn ich möchte keine Details im Voraus preisgeben, da ich fürchte, die Kardashians könnten die Party stürmen). Zweitens, und auch das ist insofern von Bedeutung, als es mich höchstwahrscheinlich noch eine Weile vom Selbstmord abhalten wird, habe ich mit dem nächsten Roman angefangen. Er befindet sich in einem sehr frühen Stadium, Leute, und ich kann  noch gar nichts darüber erzählen, aus Angst, die mit dem Schaffensprozess verbundenen Voodoo-Kräfte freizusetzen, aber ich kann sagen, dass mich das Thema wieder zur Umweltproblematik zurückführt. Wenn es funktioniert – wenn es auf bunten Flügeln dahinsegelt wie die Monarchfalter vor meinem Fenster &#8211; lasse ich es Euch wissen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dahin ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. August 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-08-2014/">What&#8217;s New? 25/08/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/08/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:10:46 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/08/news_146i1.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-5986" />Wenn ich dem Blogeintrag dieses Monats einen Titel geben würde, würde ich ihn die »Sitting on Top of the World-Ausgabe« nennen. Warum? Weil, kurz bevor ich Ende letzten Monats meine Bergfeste im Sequoia National Monument verließ, die Nachricht kam, dass der Feuerbeobachtungsturm Needles Lookout niedergebrannt ist. Anscheinend kochte der dort eingerichtete Ranger sein Frühstück, als Funken von dem Feuer dem Kamin entwichen und das Schindeldach in Brand setzten. Zu der Zeit bekämpfte der Park Service gerade ein großes Feuer im Norden, und obwohl ein Hubschrauber über dem Ausguck schwebte und einen ganzen Wassertank abwarf, war es einfach nicht genug. Das berühmte Bauwerk, vom Civilian Conservation Corps (Anm. Übersetzerin: eine von Franklin D. Roosevelt eingerichtete ABM) in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts erbaut, existiert nicht mehr. Warum erwähne ich das? Weil manche von meinen Lesern sich daran erinnern werden, dass ich damals, im Jahr 1989, nachdem ich den Wachtturm zum ersten Mal besucht hatte (eine Fünf-Meilen-Rundwanderung übrigens), <em>Sitting on Top of the World</em> (dt. <em>Auf dem Dach der Welt</em>, aus dem Sammelband <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>) geschrieben habe, eine dunkel Lawrence-artige Geschichte über die Rangerin und einen sehr hartnäckigen Liebhaber, der unten wartet und wie Glut in der Nacht brennt. Aber was für eine Aussicht! Was für ein Horst! Und was für ein Verlust. Werden sie ihn wieder aufbauen? Wer weiß? Es scheint, dass wir in letzter Zeit nicht mehr viel Geld für irgendetwas anderes übrig haben als Bomben über muslimische Länder abzuwerfen. Aber ich hoffe es. Inständig.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich in meinem letzten Eintrag erwähnt habe, ging ich davon aus, dass ich auf den Festivals in Kilkenny und Edinburgh sowohl unterhalten würde und unterhalten werden würde, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich war in Begleitung meiner Frau und meiner Kinder sowie eines meiner besten Freunde, Mitchell Burgess, der zusammen mit seiner Frau, Robin Green, <em>Bluebloods</em> geschaffen und viele Folgen von <em>The Sopranos</em> und <em>Northern Exposure</em> geschrieben hat. Wir kennen uns von unserer gemeinsamen Zeit in Iowa City, nach der wir vier gleichzeitig nach L.A. gezogen sind. In Irland konnte ich meine alte Heimat am Lough Hyne (ehemals Loch Ine) zum ersten Mal seit 24 Jahren besuchen und ich habe eine Reihe alter Freunde wieder getroffen, darunter die unerschrockenen Collinses aus Baltimore, County Cork, und Toby Wolff, der auch auf beiden Festivals aufgetreten ist. Lassen wir es dabei bewenden, dass die Umsätze der Guinness Brauerei während unseres Aufenthalts nicht zurückgegangen sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt, was den Trend angeht, seinen Darm in einen Plastikbeutel zu entleeren, dem ich zum ersten Mal in Richard Grants bald erscheinendem Reise-/Abenteuerbuch <em>Crazy River</em> begegnet bin (anscheinend haben die Bewohner von Dar Es Salaam auf diese Weise das Problem ihrer sanitären Einrichtungen, oder dem Mangel daran, gelöst: Sie verrichten ihre Notdurft in einem Beutel und werfen diesen Beutel in ein Feuer, das ständig auf der Müllkippe der Stadt brennt), so ist mir eine Frau begegnet, die genau das direkt neben einem großen blauen Campingwagen am Lough Hyne getan hat, im strömenden Regen. Immer auf der Hut habe ich Abstand zu ihr gehalten. Und obwohl ich es nicht wirklich weiß, nehme ich an, dass sie das Endprodukt per Fed-Express nach Dar Es Saalam schickt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch an Provokationen und Aufregungen? Nun ja, ich durfte in Kilkenny im Schloss auftreten und das superlativ coole Performance-Zelt auf dem Edinburgh Festival besuchen, um Musiker und Schriftsteller ihr Ding machen zu sehen, mit einer Art von Freude und Überzeugung, die man von einem Überfliegerclub erwarten könnte. Und all das aufgebaut und weggefegt wie etwas aus Tausendundeine Nacht. Es war allerdings matschig. Sehr matschig. Und ich habe den Festival-Bossen vorgeschlagen, dass wir ein Schlamm-Catchen-Event zwischen den Schriftstellern veranstalten, als Zweikampf. Ich habe sogar freiwillig angeboten, es mit jeder Schriftstellerin über achtzig aufzunehmen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ja, so ist das. Einige von Euch werde ich Ende September sehen, wenn ich auf dem New Yorker Festival bin, zusammen mit Joyce Carol Oates und George Saunders, und dort über <em>The Dark Side</em> rede, unter dem Vorsitz von Deborah Treisman. Und davor, am achtzehnten, werde ich hier in Santa Barbara sein und auf der Bühne mit dem Regisseur und dem Star von <em>The Lie</em>, Joshua Leonard, darüber reden, wie die Geschichte zu einem Film wurde. Wenn ich noch weiter vorausschaue, sehe ich, dass mein Presseagent eine Mini-Tournee für die Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> organisiert. Das wird im März stattfinden und mich neben L.A., San Francisco, St. Louis, Kansas City und Denver in Städte bringen, die ich bei solchen Anlässen selten besuche: Tucson, Nashville und Austin. Wenigstens halten sie mich im Westen, so dass ich nicht die Strapazen einer Reise von Küste zu Küste auf mich nehmen muss. Und natürlich kann ich mir gut vorstellen, dass die Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> (geplant für 2012?) mich ganz gewiss wieder an die Ostküste bringen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt im Moment aber sehne ich mich nach neuen Geschichten und ich gehe davon aus, dass ich sie in nicht allzu ferner Zukunft schreiben werde. Auf die Hoffnung &#8230;</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. August 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2011/">What&#8217;s New? 27/08/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 05/03/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-05-03-2006/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 05 Mar 2006 22:41:08 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-03-2006/">What&#8217;s New? 05/03/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_84i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8571" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_84i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_84i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Sonntagmorgen im sonnigen Santa Barbara, für heute Abend wird Regen erwartet. Überall Vögel, die kleine Zweiglein aus den Bäumen sammeln, anpirschende Katzen. Die Erde dreht sich weiter &#8211; ich kann es fühlen, durch meine Socken und die Sohlen meiner Schuhe, den Boden, das Fundament, den Staub der Jahrhunderte, die Kontinentalplatten, den Erdmantel bis hinunter zum geschmolzenen Kern. Und ich? Mache mir Notizen, lese, hoffe auf Eingebung bezüglich Struktur, während ich auf Nachricht über die Anordnung der letzten neuen Story warte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bald gehe ich wieder auf Reisen. Über die Frühjahrsferien werde ich einen Recherchetrip in den kühlen mittleren Westen einlegen, und im April werde ich am Harpers College in Chicago lesen und an der Universität von Minneapolis (jeweils am 10. und 11.), und ich habe mein jährliches Erscheinen beim L.A. Times Book Festival für einen Solo-Auftritt (mit einer Einleitung von der unvergleichlichen Sandra Tsing Loh) am Sonntag, den 30. April, um 2.30 Uhr nachmittags. Und ja, ich bin froh, dass es nicht 2.30 Uhr am Morgen ist. Natürlich erinnert mich die Erwähnung der unerwähnbaren Stunde an die Zwanzig-Stunden-Lesung für die Förderung des Iowa Review, circa &#8217;74 oder &#8217;75, in einer Buchhandlung in Iowa City. Halb Drei Uhr morgens war die begehrteste Zeit, soweit ich mich erinnere, weil die Bars dann schlossen und wir einen speziellen Anreiz für all die Literatur-Liebhaber da draußen anboten: Zwei Biere vom Fass. Die düsteren Stunden des Morgengrauens wurden von Joe Haldeman und seinen SciFi Kreuzfahrern ausgefüllt, und wenn der Workshop-Direktor (Jack Legget) hereinkam, um bis elf oder so zu lesen, dann lagen haufenweise Körper herum, verstreut wie übergekochte Pasta. Mindestens einer redete im Schlaf.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber ich schweife ab. (Absichtlich. Um Euch zu unterhalten.) Für den Rest meines Wanderjahres kann ich meine erneute Anwesenheit beim New York Festival bestätigen (am 6. Oktober) und &#8211; was eine große Freude sein wird, da ich zu alten und geschätzten Lieblingsplätzen zurückkehren kann &#8211; die Tomales Bay Workshops Ende Oktober. Die Lese-Tour zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> ist nun zusammengebraut, und wie gesagt, ich versuche sie kürzer zu gestalten als die vergangenen Touren, hauptsächlich weil ich diesen Sommer und Herbst mehr Zeit für mich haben möchte, um mit dem neuen Roman voranzukommen. Sobald mir ein Tourplan vorliegt, werde ich ihn hier bekanntgeben, aber ich weiß bereits, dass die Tour Mitte Juli in New York beginnen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Das war&#8217;s fürs Erste. Falls Ihr derweil eine Literaturdröhnung braucht: <em>Frage 62</em> ist in der aktuellen Ausgabe des <em>Harper&#8217;s</em>, und neue Arbeiten sollten in Kürze in <em>McSweeney&#8217;s</em> und <em>Playboy</em> erscheinen.</p>
<p>P.S. Das beigefügte Foto stammt vom Freitags-Shooting in meinem Büro bei der USC. Milo stand hinter der Digitalkamera. <em>What fun, eh?</em></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 05. März 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-03-2006/">What&#8217;s New? 05/03/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 23/01/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-23-01-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jan 2005 22:48:17 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-23-01-2005/">What&#8217;s New? 23/01/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_70i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8061" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_70i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_70i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie Ihr sicher wisst, hatten wir etwas Regen an der Küste. Ich hatte meinen Aufenthalt in den Bergen einen Tag früher abgebrochen &#8211; schon am Donnerstag, den sechsten Januar statt Freitag, den siebenten &#8211; weil unser lokaler NPR-Sender für die Fresco- und Bakersfield-Region einen massiven 4-Tage-Sturm vorhergesagt hatte, der am Donnerstag gegen Mitternacht beginnen sollte. Ich hatte das Gefühl, es wäre weise, von dannen zu eilen, solange ich noch konnte. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte, obwohl der Hauptgrund für mein Bedürfnis, den Berg hinunterzufahren, darin bestand, die erste Sitzung meines Frühjahrssemesters an der USC zu unterrichten, und das erwies sich als unmöglich &#8211; ich hätte bleiben und dem Schneefall zusehen können, und es hätte keinen großen Unterschied gemacht. Okay, es hat so gut wie ununterbrochen geschneit, während ich auf dem Berg war &#8211; es lagen bereits sechs Fuß auf dem Boden, und der Sturm hat, wie ich höre, noch vier weitere gebracht &#8211; und ich liebe Schnee. Vor allem deshalb, weil das Klima und die Topologie hier es mir erlauben, ihn auszuschalten, wann ich will, so als hätte ich Zugriff auf ein großes Thermostat am Himmel. Du steigst herab von alpinen 7.200 Fuß in den Busch, von großen Kiefern und Mammutbäumen zu Orangenhainen und Weingütern und einem fetten Haufen Sonnenschein, und der Winter ist in einem Fingerschnippen vorüber. Ich sah wegen der Gerüchte jedenfalls zu, dass ich dort wegkam und war rechtzeitig zu Hause, um mich an der einsetzenden Regenzeit zu erfreuen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Diese ist für manche nicht so erfreulich verlaufen. Ich bin sicher, Ihr habt alle von der Tragödie von La Conchita gehört, wo der Hang, der sich über der Stadt erhob, nachgab, wie bereits 1995. Doch dieses Mal zerstörte er nicht nur Häuser, sondern auch Menschenleben. Ich kenne keines der Opfer persönlich, aber wir alle spüren den Verlust, denn die meisten von ihnen waren Mitglieder der Gemeinde Santa Barbaras. Wegen des Erdrutsches war Santa Barbara vom Süden her isoliert, und nachdem ich meinen Montagsunterricht absagen musste, war ich entschlossen, simultane Vorlesungen am Freitag abzuhalten, und so machte ich mich am Donnerstagnachmittag auf den Weg nach Norden, auf der 101 nach Santa Maria, über die 166 (hinter den Santa Ynez Mountains) zur 5 und durch die Weinberge nach Los Angeles. Ich brauchte dazu läppische sechseinhalb Stunden. Die 101 war am Freitagnachmittag wieder offen, und die La Conchitans hatten mit den Aufräumungsarbeiten begonnen. Der Abgang wird allerdings nicht geräumt, sondern permanent dort bleiben (zumindest gemessen an menschlicher Lebensspanne), als ein Puffer für die nächste Lawine.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Von den Verlagen erreichten mich zwei verschiedene englischsprachige Versionen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a>, mit Vokabellisten in englisch und spanisch, gedacht für die Verwendung in deutschen Oberschulen. Die erste ist von Penguin Books, in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Verlag, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig. Die zweite ist vom Cornelsen Verlag in Berlin, und ich fühle mich geehrt, dass das Buch in das reguläre Curriculum an deutschsprachigen Schulen aufgenommen wurde. In der Zwischenzeit habe ich etliche Journalisten empfangen, aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, in Erwartung der kommenden Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> im Hanser Verlag. Eine furchtlose Gruppe &#8211; zwei Fotografen und ein Reporter vom deutschen <em>Playboy</em> &#8211; wagte sich in einer Pause zwischen den Schneestürmen auf den Berg, und wir machten es uns bei einem feinen Spaghetti-Essen gemütlich, das ich für sie zubereitet hatte. Denn ich wusste, dass die Lodge geschlossen hatte und sie sonst hätten Hunger leiden müssen. Entweder das oder Rinde von den Bäumen zu einer harzigen Paste gekocht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> macht gute Fortschritte, und ich habe das Gefühl, das Buch diesen Sommer abliefern zu können, wenn nicht sogar eher, für die Veröffentlichung 2006, etwa ein Jahr nach dem Erscheinen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>. Die korrigierte Fassung dieses Kurzgeschichtenbandes liegt inzwischen vor, und wir suchen nun nach Layout und Cover Design. Welche Freude. Welch unüberwindbares Entzücken. Aber das war&#8217;s für heute. Nur noch die Liste für die bevorstehende Frühjahrs-Tour: 3. März, Pitzer College; 18. April, Lobero for Speaking of Stories in Santa Barbara; 23. April, L.A. Times Buchmesse in Los Angeles; 28. April, Writers&#8216; Workshop in Iowa City. Danach folgen die Tourdaten für Deutschland, die Schweiz und Frankreich im Mai, Anfang Juni, die hier später noch Erwähung finden werden, ebenso die Daten für die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> im Herbst.<br />
Bleibt auf Empfang. Oder am Draht. Oder online. Oder wie immer wir uns sprachlich festlegen wollen bei den elektronischen und computergestützten Feinheiten dieses Forums.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao. </p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 23. Januar 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-23-01-2005/">What&#8217;s New? 23/01/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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