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	<title>Santa Barbara Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Santa Barbara Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 12/05/2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 21:29:22 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-12-05-2026/">What&#8217;s New? 12/05/2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/05/news_316i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8629" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/05/news_316i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/05/news_316i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wie viele von Euch wissen, bin ich gerade von einem zweiwöchigen Aufenthalt in New York zurückgekehrt, wo ich meine neue Agentin Valerie Borchardt, die Tochter von Georges, getroffen habe, die ich schon kenne, seit sie vierzehn war, und die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/no-way-home/"><em>No Way Home</em></a> bei Liveright gefeiert habe, sowie auch die englische Ausgabe für den europäíschen Markt, die bei meinem langjährigen Verleger, dem Hanser Verlag, erschienen ist. Der Anlass wurde durch den kürzlichen Tod meines besten Freundes, Alan Arkawy, getrübt, den ich kenne und liebe, seit ich dreieinhalb war, und an dessen Trauerfeier ich teilgenommen habe, sowie durch den Tod meines Agenten, Georges Borchardt, der im Januar verstorben ist. Dennoch gab es reichlich Anlass zur Freude, meistens draußen, in der Natur, ich habe für alle, die es interessiert, Fotos davon auf X und <a href="https://bsky.app/profile/tcboyle.com" target="_blank">Bluesky</a> gepostet. Der Frühling hielt gerade Einzug, und ich war hingerissen von den Farben der Hartriegel-Blüten und dem immerwährenden Anblick der sich entfaltenden jungen Blätter an den Bäumen des Waldes. Zweimal bin ich zu einem Biberteich im Fahnestock Park gewandert (allein, bis auf die Stimmen, die in meinem Kopf drauf los plapperten), einem Ort, der für mich eine besondere und bleibende Bedeutung hat. Apropos Ansturm von Erinnerungen: Ich fühlte mich wie Bergmans betagter Professor in <em>Wilde Erdbeeren</em>, ganz besonders an dem Tag, als ich zu meinen alten Lieblingsplätzen in Peekskill fuhr, vergessene Namen aussprach und mit Geistern redete, während mir die Tränen über die Wangen rollten. Gelebte Erfahrungen, oh ja, in der Tat. Und das Gute daran ist, dass auf uns alle das Grab wartet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber vergesst das. Verwerft es einfach. Jetzt bin ich wieder zu Hause und arbeite weiter an meinem neuen Roman (was immer ein wahnsinnig optimistischen Unterfangen ist) und streife mit großen Schritten über die weiten Strände im Morgengrauen. Der Himmel war immer bedeckt, es ist kalt, genau nach meinem Geschmack, und heute, nach der Arbeit (und nach einem Interview mit der Lokalzeitung im Vorfeld meines Auftritts im Santa Barbara Kunstmuseum am 28. Mai), wärme ich meine Knochen am Feuer und heize meine Nervenzellen mit einem guten Buch auf. Und wer weiß – vielleicht ist sogar ein Glas Rotwein dabei, um mein erhitztes Hirn zu beruhigen. Wie auch immer, jetzt erstmal Auf Wiedersehen, und bitte, atmet weiter, Ihr alle – und lest weiterhin die Bücher, die es verdienen, von Euch gelesen zu werden.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 12. Mai 2026 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-12-05-2026/">What&#8217;s New? 12/05/2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/08/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 21:41:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manchen Menschen tut Veränderung gut. Mir nicht. Ich liebe die Routine, liebe es, Tag für Tag dasselbe zu tun, zur selben Zeit, am selben Ort. Nachdem die Tourneen für <em>Blue Skies</em> nun zu Ende sind, sieht ein typischer Tag für mich folgendermaßen aus: um sechs aufstehen, mit dem Hund ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2023/">What&#8217;s New? 30/08/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7215" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/09/tcb-wn-300623-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Manchen Menschen tut Veränderung gut. Mir nicht. Ich liebe die Routine, liebe es, Tag für Tag dasselbe zu tun, zur selben Zeit, am selben Ort. Nachdem die Tourneen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> nun zu Ende sind, sieht ein typischer Tag für mich folgendermaßen aus: um sechs aufstehen, mit dem Hund am Strand spazieren gehen (und dabei Treibholz fürs Kaminfeuer im nächsten Winter sammeln), Frühstück, für zwanzig Minuten aufs Ohr legen, etwa bis zwei Uhr arbeiten, dann Gartenarbeit, nochmal mit dem Hund zum Strand um zu schwimmen und ein bisschen im Schatten des Eukalyptusbaums, der über den Strand ragt, zu lesen, dann nach Hause zum Abendessen, ein Buch, ein Film (wir haben seit neuestem den Kanal Criterion Collection abonniert), um Punkt 23:30 zu Bett. Sommer, süßer Sommer. Nirgendwohin müssen, nichts erledigen müssen, außer es sich gemütlich zu machen. Der Hund findet das gut. Die Katze findet das gut. Meine Frau – die  Respekt einflößende Frau B. – findet das gut. Die Zeit fürs Reisen wird kommen, im Herbst, einschließlich einem Trip zu meiner Alma Mater für eine Lesung Ende Oktober und einer gemütlichen Fahrt durch die Adirondacks, um zu schauen, wie Blätter aussehen, wenn sie nicht einfarbig grün sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Die dritte der sechs neuen Erzählungen, <em>The End Is Only A Beginning</em>, wurde in der Ausgabe vom 21. August des <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2023/08/21/the-end-is-only-a-beginning-fiction-t-coraghessan-boyle" rel="noopener" target="_blank"><em>New Yorker</em></a> veröffentlicht (die erste erschien letzten November in dieser ehrwürdigen Zeitschrift und die zweite in der Juli-Ausgabe des <em>Esquire</em>). Dies ist die vierte in einer Reihe von Geschichten über Francis X. Riley, ein früheres Alter Ego des Autors, und sie handelt von Schuldzuweisungen (und Schuldgefühlen) wegen der Ausbreitung von COVID zu Beginn der Pandemie, als wir alle so verängstigt und unsicher waren. (Meine andere COVID-Geschichte, <em>The Thirteenth Day</em>, erschien im <em>Esquire</em> im Februar des vergangenen Jahres und ist in der letztjährigen Sammlung, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, enthalten.) Jedenfalls hoffe ich, Euch gefällt die Geschichte; Ihr findet sie auf der Website der Zeitschrift, ebenso wie eine Audio-Datei, in der der Autor sie im Studio vorträgt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine letzte Anmerkung: Der winzig kleine optimistische Hoffnungsschimmer am Schluss von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/" rel="noopener" target="_blank"><em>Blue Skies</em></a> überschneidet sich mit etwas, das wir beschönigend als das wahre Leben bezeichnen: Dieses Jahr war ein Spitzenjahr für die Monarch-Falter hier im Garten. Die prächtigen fetten Raupen haben die Wolfsmilch-Pflanzen so schnell wie wir sie pflanzen konnten in Kot verwandelt, und bis jetzt haben wir vielleicht fünfzig Falter schlüpfen und davonfliegen sehen. Auch sie mögen die Routine. Und eine der Freuden dieses Sommers ist, dass die Bedingungen für ihr Gedeihen, zumindest vorübergehend, zurückgekehrt sind. Ich wünsche ihnen alles Gute.</p>
<p>P.S. Ich möchte nicht vergessen, das Neueste von unserem jetzigen Hurricane – Hilary – anzufügen, der Mitte des Monats ungewöhnliche Regenfälle in diese Gegend gebracht hat. Südlich und östlich von hier gab es heftige Regenfälle, mancherorts unwetterartig, aber hier in Santa Barbara bekamen wir nette höfliche 10 Millimeter, sachte fallend, und kein Wind. Noch etwas, wofür wir dankbar sein sollten.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. August 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/07/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 21:30:45 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2023/">What&#8217;s New? 31/07/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7197" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_285i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Hochsommer, heute Nacht ist Vollmond. Und nein, bei Vollmond denke ich nicht an Werwölfe und jugendliche Liebespaare unten am Greasy Lake, sondern an die Grunions. Im Sommer, wenn Vollmond ist, kommen diese kleinen Fische (Wikipedia: so groß wie ein Hotdog, Brötchen und Senf musst du selbst mitbringen – oder Wasabi, wenn du willst) bei Flut bis vor den Strand, um sich zu paaren und ihre Eier im Sand abzulegen. Als Junge in New York, von Fischen besessen, faszinierte mich dieses Ritual, ganz abgesehen von diesen sexy kalifornischen Nächten, aber soweit mir bewusst ist, habe ich noch nie einen Grunion zu Gesicht bekommen. Vielleicht könnte ich heute Nacht zum Butterfly Beach spazieren und ein paar davon aufsammeln (nur mit den Händen, Netze sind nicht erlaubt), aber ich muss zu einer Geburtstagsparty und zu den ganzen damit verbundenen Vergnügungen, also &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Allen unter Euch, die nach <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> auf etwas Neues hoffen, sei gesagt, dass ich gerade die Korrekturfahnen der neuen Erzählung <em>The End Is Only A Beginning</em> durchgesehen und wieder an <em>The New Yorker</em> abgeschickt habe. Sie wird wohl noch in diesem Monat erscheinen. In der Zwischenzeit freue ich mich darauf, in Don Camardellas Sound Design Studio im Zentrum von Santa Barbara zu gehen, um die Geschichte für die Website des <em>New Yorker</em> aufzunehmen, ein Unterfangen, das solch eine anstrengende Konzentration erfordert, die einem nur eine wohlüberlegte Dosis Erdnuss-M&#038;Ms und Diät-Cola liefern kann. Apropos, ich hatte vor zwei Wochen das Vergnügen – und die Freude – mit Hilfe von Diät-Cola die letzte Vorstellung der <em>Blue-Skies</em>-Tournee hier in Santa Barbara zu geben. Besonders erfreulich war, dass sich meine Tochter, Kerrie Kvashay-Boyle, zu mir  auf die Bühne gesellte, um die auf zwei Stimmen verteilte Version von <em>The Shape Of A Teardrop</em> vom vorigen Jahr noch mal zu spielen, wobei Kerrie die liebende, aber verzweifelte Mutter spielte und ich den irregeleiteten (und völlig unausstehlichen) Sohn. Übrigens, falls Ihr interessiert seid, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wXsEZnXSgNc" rel="noopener" target="_blank">die Show vom 20. Juli gibt es auf YouTube</a>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt den Augenblick, meine Freunde. Das Leben ist leicht, die Grunionfische springen empor, und wenn es hier in der Gegend irgendwo Baumwolle gäbe, möchte ich wetten, sie stünde im Moment gerade hoch. Und ich werde auf keinen Fall erwähnen, dass ich gestern in einem Laden die erste Halloween-Dekoration gesehen habe, denn das muss wohl eine Illusion gewesen sein, oder?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Juli 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2023/">What&#8217;s New? 31/07/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/06/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-06-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 21:26:14 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-06-2023/">What&#8217;s New? 30/06/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/07/news_284i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7166" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/07/news_284i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/07/news_284i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ein ausgefüllter Monat. Ich habe eine ganze Menge Meilen zurückgelegt, während Körper, Geist und Seele in 11.000 Meter Höhe in einer jaulenden Todesfalle aus Metall (alias Flugzeug) gepeinigt wurde, das über schneebedeckte Berge, grau-braune Ebenen, vor Leben sprühende Wälder und das weite endlose Meer raste, meinen Zielen in Deutschland und Österreich entgegen. Wo ich von Berlin nach Wien nach Stuttgart nach München nach Altenberg und Hamburg reiste, um die Massen zu unterhalten, Tausende von Büchern zu signieren und danach viele schöne Stunden mit alten Freunden zu verbringen. Ich aß Spargel, reichlich, serviert mit Salzkartoffeln und triefend vor Sauce Hollandaise. Trank Bier. Trank Wein. Traf jede Menge meiner Gesprächspartner auf Twitter, die ich aus der Entfernung kannte und liebte und die ich nun endlich leibhaftig treffen konnte. Alles gut. Natürlich riecht dein Urin durch Spargel ganz merkwürdig, durch welche chemischen und physiologischen Prozesse auch immer, aber das war nur ein kleiner Preis, den man für die Delikatheit und Delikatesse des weißen Spargel zahlt, den wir hier in Kalifornien nicht oft bekommen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Höhepunkte? Ein Interview mit Chelsea Speaker auf der Pioneer, ein Medienschiff in Berlin, das auf den Wasserstraßen kreuzte, während wir uns unterhielten. Der unangekündigte streng geheime musikalische Abend mit Florian Werner in einem Club, wo wir auf der Bühne Musik spielten und über meine musikalische Autobiographie der traurigsten der traurigen Songs plauderten (einschließlich Van Morrisons Version von <em>Carrickfergus</em>, was, wie viele von Euch wissen werden, am Ende von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> vorkommt*). Denis Schecks Festival in Altenberg, bei dem Denis und ich zweimal auftraten, am Abend und am nächsten Morgen, einschließlich eines kompletten Vortrags von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sind-wir-nicht-menschen/"><em>Sind wir nicht Menschen</em></a>. Und natürlich die brillanten Sprecherinnen und Sprecher und Schauspielerinnen und Schauspieler, die sich mit mir auf der Bühne befanden; mit vielen von ihnen hatte ich schon früher das Vergnügen zusammenzuarbeiten, allen voran Thomas Böhm und Katja Amberger. Und das Essen, das Essen, das Essen. Das beste von allen war ein weiteres besonderes Dinner in der Hollerei in Wien.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Resultat? Ich stolperte nach dem längsten Tag, den ich je erlebt hatte (20. Juni), aus dem Flugzeug, die Sonne ging erst unter, als ich längst von Bord gegangen und die zwei Stunden vom Flughafen in L.A. nach Santa Barbara gefahren war. In einem endlos langen Moment auf der nicht enden wollenden Rückreise spähte ich aus dem Fenster und sah das zerbrochene Eis auf der Hudson’s Bay weit unten schimmern und dachte an Sir John Franklin, der 1847 irgendwo da unten auf der Suche nach der Nordwest-Passage starb (siehe meine Geschichte <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-polarforscher/"><em>Der Polarforscher</em></a>). Für mich war es leichter. Alles, was ich ertragen musste, war die klaustrophobische Nähe von anderen großen Affen und die ständige Entschlossenheit der Fluggesellschaften, jeden Flug so unerträglich wie möglich zu gestalten. Beschwere ich mich? Ja. Doch jetzt bin ich wieder hier und mache das, was ich gewohnt bin – Fiktion schreiben – und verbringe die Nachmittage damit, Wanderungen zu unternehmen und durch den Sand an meinem Lieblingsstrand zu schlurfen. Der größtenteils, wenn nicht sogar ganz, verlassen ist. Es tut wirklich gut, zu Hause zu sein.</p>
<p>* In der deutschen Übersetzung des Romans wurde dieses Lied durch <em>Somewhere over the Rainbow</em> ersetzt.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. Juni 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-06-2023/">What&#8217;s New? 30/06/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/05/2023</title>
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		<pubDate>Wed, 31 May 2023 21:20:49 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-05-2023/">What&#8217;s New? 31/05/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_283i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7120" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_283i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_283i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das war ein total verrückter Monat, in dem ich die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> in den USA, in Großbritannien und in Deutschland erlebt habe, während ich mich selbst genau in diesen Himmel gestürzt habe, dank der Bemühungen diverser Fluggesellschaften und einer Reihe äußerst befähigter Piloten (deren Hinterköpfe und Ellbogen ihr bei mir <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">auf Twitter</a> sehen könnt). Ich zolle ihnen Beifall: Sie haben uns alle am Leben erhalten. Zuerst bin ich nach St. Petersburg in Florida geflogen, zu einem sehr erfreulichen Auftritt bei Tombolo Books, dann fuhr ich mit meinem Publicity-Manager, Peter Miller, quer durch die Everglades zu einem ebenso erfreulichen Auftritt bei Books and Books in Miami, woraufhin ich nach Austin flog, wo ich im tadellosen Auditorium der Harry Ransom Bibliothek gelesen habe, in der mein Archiv zu Hause ist, in den tiefen feuer- und flutsicheren Gewölben der unverwüstlichen Kellerfestung. (Hier werden alle eingehenden Manuskripte tiefgefroren, um jegliche Insekten abzutöten, die zwischen den unschätzbar wertvollen Seiten lauern mögen.) Apropos Insekten: Auf der ganzen langen Fahrt durch die Everglades opferte sich lediglich ein einziger Käfer an der Windschutzscheibe unseres Autos. Nur einer. Ein einziges fliegendes Insekt. <em>Blue Skies</em>, in der Tat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt steht nur noch ein Auftritt in Amerika bevor, hier in meiner Heimatstadt Santa Barbara im Auditorium des S.B. Art Museum, am 20. Juli – wenn noch weitere Auftritte dazu kommen, gebe ich es hier bekannt. In der Zwischenzeit mache ich mich nächste Woche zum <a href="https://www.tcboyle.de/lesereise-2023/" rel="noopener" target="_blank">deutsch-österreichischen Teil der Tour</a> auf, der mich nach Berlin, Wien, Stuttgart, München, Altenberg und Hamburg führen wird, mit einer Vielzahl an Medien-Auftritten zwischendurch. Was ist das für ein Gefühl? Irgendwohin zu fliegen, zu welcher Zeit und aus welchen Gründen auch immer, ist stets eine erlesene Form von Folter &#8230; ABER vor einem Publikum aus Fleisch und Blut zu stehen ist aufregender denn je, besonders nach den Online-Zoom-Shows für die letzten beiden Bücher. Also bin ich bereit für all das. Definitiv.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Leider, und entsetzlicherweise, habe ich in der Zwischenzeit einen meiner engsten Freunde fürs Leben durch einen Herzinfarkt verloren. Scott Friedman war Trauzeuge bei meiner Hochzeit und ich war Trauzeuge bei seiner. Der Verlust traf mich überraschend und tat weh, aber im Leben geht es ja immer um Verlust, oder? Aus <em>Tod in Kitchawank</em>, zuerst abgedruckt im <em>New Yorker</em>: »Sie weiß, dass alles vergehen wird, alles, was wir machen, alles, was wir lieben, alles, was wir sind.« Uns bleibt die Erinnerung, und das muss uns genügen, bis unsere Erinnerungen verschwunden sind und wir ebenso.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>Requiescat in pace</em>, Scottie.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Mai 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
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		<title>What&#8217;s New? 30/04/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2023 21:26:18 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_282i1.jpg" alt="" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7054" />In letzter Zeit ist der Himmel grau und nicht blau, genau so wie er für mich sein soll. Trotz allem schien die Sonne für uns alle am vergangenen Wochenende beim L.A. Times Festival of Books, wo ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> zum ersten Mal vorgestellt habe (vor der Veröffentlichung sowohl der hiesigen als auch der deutschen Ausgabe Mitte Mai). Es ist immer eine Herausforderung, einen Auszug für die Lesung zu wählen, und in diesem Fall habe ich mich für die Anfangsszenen entschieden, die keiner einführenden Erklärung bedürfen und den Zuhörer sofort mitten ins Geschehen hineinreißen. Der Auszug, der in Kürze auf <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">www.tcboyle.com</a> veröffentlicht wird (und derzeit online auf <em>Narrative</em> erscheint) stellt die Hauptfigur, Catherine (Cat) Cullen, vor, sechsundzwanzig Jahre alt und neu in Florida, die von Kalifornien in den Sunshine State gezogen ist, um dort in einem Strandhaus zu wohnen, das ihr Verlobter nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter geerbt hat. Die beiden anderen Hauptfiguren, ihre Mutter und ihr Bruder, bleiben zurück in einer Küstenstadt, die sehr stark der ähnelt, in der ich jetzt sitze und diese Nachricht an Euch schreibe: Santa Barbara. Dieses Setup zweier konkurrierender Küsten ermöglicht es mir, meteorologische Bedingungen gegenüberzustellen (Dürren und Feuer versus Anstieg des Meeresspiegels und Überschwemmungen), und gleichzeitig zu erforschen, was es bedeutet, mit dem Klimawandel zu leben, der uns jetzt alle betrifft, egal, wo wir leben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Buch ist ein Gegenstück zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> aus dem Jahr 2000, welches ins Jahr 2026 vorausschaute und uns Dürre, Regen, Tilapia Sushi, zahme Hyänen, eine Epidemie und einige ernsthaft engagierte Umweltaktivisten bescherte. <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> fängt dort an, wo wir heute stehen und blickt voraus in die unmittelbare Zukunft mit Wetterkatastrophen, Insektenapokalypse, Riesensturmfluten und so weiter. Zu Beginn folgen wir Cat, die gelangweilt und ruhelos ist, während ihr Freund sich intensiv mit seinem Auto beschäftigt, und die nach etwas auf der Suche ist, das ihre Aufmerksamkeit fesselt und ihren Tag ins Gleichgewicht bringt. Sie stößt auf einen Laden namens Herps und wird von einer gewaltigen burmesischen Pythonschlange angezogen, die im Schaufenster ausgestellt ist. Ja, sie geht shoppen und betrachtet unsere ophidischen Freunde im Wesentlichen als Mode-Accessoires. Sie kauft eine junge Burma-Schlange in der Absicht, sie um den Hals zu tragen, um sowohl online (sie ist Möchtegern-Influencerin) als auch in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu erregen. Eine Schlange in der Handtasche in der Eröffnungsszene eines Romans ist natürlich, wie es ein Journalist beschrieb, so etwas wie eine Pistole auf dem Kaminsims im ersten Akt eines Theaterstücks von Tschechow.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich werde einige öffentliche Auftritte für das Buch absolvieren und lasse es Euch sowohl hier als auch auf <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a> wissen, sobald ein endgültiger Zeitplan vorliegt. Bisher weiß ich, dass ich Mitte Mai in Miami und St. Petersburg (Florida) sein werde, auch in Austin und Santa Barbara, und in der zweiten und dritten Juniwoche in Deutschland und Österreich. Wieder einmal werde ich mich in den nicht ganz so freundlichen Himmel erheben, aber ich werde ganz bestimmt keine Schlangen, ob klein oder groß, mit ins Flugzeug nehmen. Finden das alle okay?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. April 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2023/">What&#8217;s New? 30/04/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 28/02/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 22:49:07 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2023/">What&#8217;s New? 28/02/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/tcb-wn-280223.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7011" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/tcb-wn-280223.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/tcb-wn-280223-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Schnee auf den Bergen! Letzte Woche hatten wir noch mal einen erlösenden Regenschauer, und er brachte uns rekordverdächtige niedrige Temperaturen und eine nette kleine Überschwemmung. War ein gutes Gefühl. Gab mir einen Vorwand, am Abend ein Kaminfeuer zu entzünden, um Sachen zu trocknen und meiner Frau, dem Hund, der Katze und mir selbst Trost zu spenden. Jetzt gerade – zehn Uhr vormittags, am letzten Tag im Februar – ist der Schnee auf den Bergspitzen weggeschmolzen, und die Sonne scheint auf ihre ewige, beklemmende Art, aber es soll bald wieder regnen, vielleicht sogar schon heute Nacht. Ich begrüße das. Ich bin hier in Santa Barbara hauptsächlich auf Grund eines dieser glücklichen Umstände, die das Schicksal uns beschert, gelandet (ich bin westwärts gezogen, als ich meinen Doktor an der University of Iowa gemacht hatte, und die University of Southern California gab mir einen Job, und dann verließ ich vor dreißig Jahren Los Angeles, um nach Santa Barbara zu ziehen), aber die Wahnsinnsdürre hat mich wirklich fertiggemacht. (Siehe meine Geschichte <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em> im Band <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sind-wir-nicht-menschen/"><em>Sind wir nicht Menschen</em></a>. Also gut. Ich will mich nicht beschweren. Obwohl die große Überschwemmung letzten Monat den Keller geflutet und mir – dem mit dem Schöpfeimer &#8211; eine hartnäckige Infektion am Finger beschert hat, die aussieht wie Lepra und sich auch so anfühlt. Aber hey, wer braucht schon Finger und Zehen?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Seit meinem letzten Eintrag hier habe ich zwei Reisen unternommen, eine mit dem Auto (nach Boulder City, Nevada) und die andere mit dem Flugzeug nach Savannah zum Book Fest. Boulder City war eine Freude, ein kleines Städtchen, ursprünglich eine Siedlung für die Arbeiter, als in den 1930ern der Hoover(Boulder)-Damm gebaut wurde. Das Savannah Book Fest war ebenfalls ein Vergnügen, klein, überschaubar, entspannt, das Publikum begeistert, das Essen super, die Gesellschaft noch besser. (Das Problem war natürlich die grobe Inkompetenz und die völlige, an Feindseligkeit grenzende Verachtung der Fluggesellschaften gegenüber ihren Passagieren; auf dem Rückweg verbrachte ich wegen einer Computerpanne siebeneinhalb Stunden auf dem Flughafen von Dallas/Fort Worth, was uns solange am Boden hielt, dass ich meinen Anschlussflug verpasste.) Darüber hinaus führen mich meine Reisepläne im April nach L.A. zum L.A. Times Festival of Books, dann im Mai nach Miami, wo die Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> beginnt, und danach bin ich im Juni für zwei Wochen in Deutschland gebucht, wo der Hanser Verlag die Übersetzung meines langjährigen Übersetzers und guten Freundes Dirk van Gunsteren veröffentlicht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und dann? Strand, Berge, die Tastatur. In der Zwischenzeit könnt ihr Euch auf eine Vorschau des neuen Romans in <em>Narrative</em> freuen, wo bald eine Leseprobe erscheint. Nicht lange danach haltet Ihr dann ein überwältigendes Etwas in Händen, das man Buch nennt. Es kommt am 16. Mai heraus. Bis dahin lest ruhig andere Autoren und bittet um Regen, gesegneten Regen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Februar 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2023/">What&#8217;s New? 28/02/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/08/2022</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2022/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 21:18:48 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2022/">What&#8217;s New? 27/08/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/08/tcb-wn-270822-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6602" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/08/tcb-wn-270822-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/08/tcb-wn-270822-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich dachte immer, der Ausdruck »Hundstage« bezieht sich auf die Hitze im Hochsommer, wenn alle Hunde der Stadt ausgestreckt auf ihrem Bauch liegen und unisono hecheln, doch jetzt weiß ich, dass dem nicht so ist. Laut einem Artikel, den ich in der Zeitung gelesen (und online nachgeprüft) habe, beziehen sich die Hundstage auf den Hundsstern Sirius, der jedes Jahr vom 3. Juli bis zum 11. August auf die Sonne ausgerichtet ist. Nun, das haben wir jetzt hinter uns, obwohl alle Hunde in Bakersfield immer noch hecheln, und wir zählen den Countdown bis zur Herbstsonnenwende im nächsten Monat. Es war bislang ein wunderbar kühler Sommer hier an der Küste, aber jetzt steht uns natürlich die wirklich schreckliche Zeit bevor, wenn teuflische Winde wehen und Feuersbrünste herrschen, aber jetzt – also heute, während ich dies schreibe, ist erstmal alles gut. Wir haben heute Morgen 16,5 Grad Celsius, und die Wassertemperatur ist ein wenig gefallen auf 17 Grad Celsius, so dass das Schwimmen heute recht erfrischend ausfiel.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu den Neuigkeiten: <em>The New Yorker</em> wird meine jüngste Geschichte, <em>Princess</em>, in einer der nächsten Ausgaben bringen, während die neue Sammlung von dreizehn früheren Geschichten, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, Mitte September in die Buchläden kommt. Das Design des Buches ist einzigartig und, wie ich finde, recht attraktiv, und die Rückseite zeigt ein farbenfrohes Bild des Autors selbst (aufgenommen vor zwei Jahren von Jamieson Fry, und ja, bevor <em>Blue Skies</em> im Frühjahr erscheint, müssen wir die Zeit für eine neue Fotosession finden). In der Zwischenzeit lasse ich mich hier durch den Tag treiben, befinde mich in einem Zustand stressarmer Vergessenheit, es herrscht Gleichförmigkeit, und ich arbeite an der nächsten in der laufenden Reihe von Geschichten, während ich mit einem Auge auf den nächsten Roman schiele. Ich lasse Euch wissen, wie es weitergeht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt im Augenblick kann ich meine fertigen Exemplare von <em>I Walk Between the Raindrops</em> in die Arme schließen, die gerade letzte Woche eingetroffen sind, und kann mich auf den Tag der Veröffentlichung und die Auftritte und Interviews, die damit einhergehen, freuen. Soweit COVID es zulässt, werde ich am 13. September bei Skylight Books in L.A. auftreten und im Art Museum hier in Santa Barbara am 20. Oktober, wo ich hoffentlich <em>The Shape of a Teardrop</em> zusammen mit meiner Tochter Kerrie vortragen werde, die den Part der Mutter übernimmt, während ich den treulosen Sohn spiele. Das wird ein Riesenspaß! Darüber hinaus werde ich am Samstag, den 18. Februar auf dem Savannah Book Festival sein, wo ich Euch eventuell eine Vorschau auf <em>Blues Skies</em> schon vor dem Veröffentlichungstermin im Mai geben kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt keine Hundstage mehr für mich. Zumindest bis zum nächsten Sommer.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. August 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2022/">What&#8217;s New? 27/08/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 13/06/2020</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-13-06-2020/</link>
					<comments>https://www.tcboyle.de/whats-new-13-06-2020/#comments</comments>
		
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2020 07:12:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Motor läuft auf Autopilot und richtet sich behaglich in der Gleichförmigkeit ein, so dass ich meine Fantasie schweifen lassen kann. Für gewöhnlich stehe ich um sechs Uhr morgens auf, woraufhin der besagte Autopilot startet, und zwar in dieser Reihenfolge:  zuerst Gassigehen mit dem Hund ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-13-06-2020/">What&#8217;s New? 13/06/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/06/tcb-wn-13062020.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-3289" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/06/tcb-wn-13062020.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/06/tcb-wn-13062020-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Mein Motor läuft auf Autopilot und richtet sich behaglich in der Gleichförmigkeit ein, so dass ich meine Fantasie schweifen lassen kann. Für gewöhnlich stehe ich um sechs Uhr morgens auf, woraufhin der besagte Autopilot startet, und zwar in dieser Reihenfolge: zuerst Gassigehen mit dem Hund, dann hinter Frau Boyle aufräumen, Frühstück, die Zeitung, an die Arbeit. Je näher die Sommersonnenwende rückt, desto eher wird es morgens hell, und manchmal – zum Beispiel heute – stehe ich auch eher auf, um halb sechs. Das ist alles in Ordnung, kein Problem – als ein Lebewesen unter anderen Lebewesen auf dem einzigen Planeten, den wir genauer kennen, bin ich daran gewöhnt, obwohl die Krähen mich von ganzem Herzen beschimpfen und ich nicht weiß, wie ich jemals noch einen weiteren Tag überstehen soll.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Endlich wurde die Ausgangssperre hier in Santa Barbara gelockert – meine vier Lieblingsbars sind wieder geöffnet – aber aus Angst davor, in einem Krankenhausbett mit einem Beatmungsschlauch im Hals zu sterben, sehe ich mich genötigt, Abstand zu halten. Was bedeutet: immer das gleiche Programm, und wieder das gleiche, ohne Pause, so dass alles unter Kontrolle bleibt. Beklage ich mich? Teufel auch, ja, ich bin soweit auszubrechen, womit mein Problem mit den ewig langen Stunden ins Spiel kommt – ich hab&#8216; zwar meine Arbeit und mein Leben mit der Natur, meine Spaziergänge am Strand und hinauf in die Berge und meine Familie um mich herum, weiß aber jeden Tag aufs Neue nicht, womit ich die elendig langen Stunden ausfüllen soll. Aber ich schaffe das. Und tatsächlich muss ich mich schließlich zwingen, um elf Uhr das Buch, das ich gerade lese, wegzulegen, ohne Ausnahme, damit ich im Zeitplan bleibe und am nächsten Tag pünktlich aufstehen kann, nur um dann wiederum die Stunden herunterzuzählen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nachdem das gesagt ist: hat irgendjemand bemerkt, wie überaus schnell – wie ein Komet! – die Tage seit dem Beginn der Ausgangssperre vergangen sind? Mein vorheriges Leben unter Leuten – auf der Bühne, in meinem Dorf, Menschen treffen und mit ihnen klönen, und immerzu überallhin reisen – erscheint mir wie ein Traum aus ferner Zeit, die ich nie gekannt oder selbst erlebt habe. Ich kann das zum Teil kompensieren, wie ich in meinem <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-12-05-2020/">letzten Blog-Beitrag</a> beschrieben habe – die besinnlichen Stunden, die Bücher und die Tastatur, die Musik, die mich umgibt und die mich stets aufrecht erhält, die Stille der Nacht – und die Tatsache, dass ich meine Gedanken ohne Einschränkungen zum Leben erwecken kann. Genau. Das ist großartig. Unübertrefflich. Und ich verliere ganz langsam den Verstand.</p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 13. Juni 2020 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-13-06-2020/">What&#8217;s New? 13/06/2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 28/11/2019</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-11-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 12:20:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Carnal Knowledge]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-11-2019/">What&#8217;s New? 28/11/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/tcb-de-wn-11-2019.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2991" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/tcb-de-wn-11-2019.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/12/tcb-de-wn-11-2019-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Das war für mich ein merkwürdiger Monat, hoch dort oben in himmlischen Gefilden über Euch alle auf dem nordamerikanischen Kontinent hinwegzufliegen, erst von Santa Barbara nach New York, dann von New York nach Gambier, Ohio, dann zurück nach Kalifornien, und zwei Tage später bin ich wieder zur Ostküste gedüst, diesmal nach Miami. Die Flüge waren &#8230; na ja, eben Flüge, und ich werd&#8216; mich nicht über die Inkompetenz der Fluggesellschaften beschweren oder darüber, dass wir wie Rindfleischlieferanten zusammengetrieben und -gequetscht werden, oder dass wir den Fluggesellschaften auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind (Dir gefällt das nicht, wie wir Dich behandeln? Okay, dann geh&#8216; doch zu Fuß nach Cleveland. Oder nach Boise. Oder nach Saskatchewan.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich hatte die Ehre, den Kenyon-Review-Preis in New York City in Empfang zu nehmen und freute mich sehr, dann zwei Tage später mit den Studenten am Kenyon College abzuhängen, obwohl der Ort definitiv in der Arktis lag. (Als ich damals an die Westküste zog, nach Los Angeles, fand ich es lachhaft, als ich in meinem ersten Nichtwinter-Winter die Leute in Parkas sah, bei 13 Grad Celsius; heute gehöre ich auch zu denen.) In Gambier war es minus sechs Grad, und dazu ein ordentlicher steifer Wind, der mich zum Tanzen brachte. Glücklicherweise hat mich schließlich ein halber Liter Guinness (oder zwei davon) in einem warmen Pub gerettet. Dann ging es zurück nach New York, um meinen Agenten und meine Verleger zu besuchen und um ein paar Tage frei zu haben, während derer ich ein kurzes Stück auf dem Appalachen-Weg wanderte, hin zu meinem bevorzugten (zugefrorenen) Teich, und die ganze Zeit zitterte ich vor Kälte. Schließlich, nachdem ich kurz nach Kalifornien zurückgekehrt war, um mich um Dinge zu kümmern, die ein Unglück drohen lassen, flog ich nach Miami zur Buchmesse.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt bin ich glücklich wieder zu Hause und zurück zu meiner Arbeit an <em>The Familiar</em>, das jetzt zu zwei Dritteln fertig ist &#8211;  auch wenn vor zwei Tagen in den Bergen Feuer ausgebrochen ist. Wenn Ihr wissen wollt, wie sich das anfühlt, lest <a href="https://www.newyorker.com/culture/cultural-comment/after-the-mudslides-an-absence-in-montecito" rel="noopener noreferrer" target="_blank">meinen Artikel von 2017 im New Yorker</a> über die Katastrophe hier in Montecito (um es kurz zu machen, es fühlt sich nicht sehr wohlig an; ich würde jederzeit die Kälte dem Feuer vorziehen). Aber, aber, aber &#8230; das Wunder geschah, und wir hatten den ersten Regen in diesem Winter, der das Fortschreiten des Feuers zurückdrängte. Was soll ich weiter sagen, außer: Happy Thanksgiving?</p>
<p>P.S. Ich glaube wirklich, es wird Zeit, dass alle guten Amerikaner noch mal meine fröhliche Erntedankfest-Geschichte lesen, <em>Carnal Knowledge</em>. Viel Spaß.</p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. November 2019 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-11-2019/">What&#8217;s New? 28/11/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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