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	<title>Schluss mit cool Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Schluss mit cool Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 21:08:04 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8298" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (Man beachte Twitter, das läuft hier parallel zu diesem altehrwürdigen Blog; wenn dieser Blog eine Art lang andauernde Autobiografie war und ist, so ist Twitter eine Möglichkeit, mein Leben hier an der Küste Kaliforniens in scherzhafter Form zu kommentieren, vielleicht als geisterhafte elektronische Hommage an E.B. White, dessen wunderbare Essays – z. B. <em>One Man’s Meat</em> – sein Leben auf einer »Salzwasserfarm« in Maine in den 1930er Jahren beschrieben.) Wie auch immer, ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben, meinen tiefsten Dank aussprechen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vor sechzehn Jahren habe ich meinen australischen Lesern versprochen, sie zu besuchen, aber leider habe ich dieses Versprechen bisher nicht eingelöst, obwohl ich hoffe, es bald zu tun. Vor sechzehn Jahren hatte ich mehr Haare, mehr Zähne (jedenfalls einen mehr), und ich konnte immer noch gehen und sprechen, als ob es darauf ankäme, und ungefähr zu der Zeit, als Milo diese Website ins Leben rief, hob ich aktiv (mit meinen eigenen Händen) den Teich hinten aus, der im Laufe der Jahre zur Heimstatt unzähliger durstiger Lebewesen geworden ist. Vor sechzehn Jahren hatte ich noch nicht <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> veröffentlicht. Vor sechzehn Jahren hatte ich nicht die leiseste Ahnung, dass ich zu dem Zeitpunkt, da ich dieses hier schreibe, 330 Seiten von <em>Die Terranauten</em> geschrieben haben würde, noch wusste ich, dass ich die hundertste (2015) Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em> herausgeben würde, oder sogar, dass der Regen aufhören und ich in einer versengten und ausgetrockneten Feuerzone leben würde (obwohl mir <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sicherlich eine Ahnung davon gab). Ja, all dies, und ich bin nach wie vor wirklich gesegnet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so werden viele von Euch wissen, dass ich kürzlich von einem einwöchigen Aufenthalt an einem exotischen Ort zurückgekehrt bin: Buffalo. Was mich an dieser feuchten Stadt im Osten am meisten beeindruckt hat, war das Gras. Gras in Hülle und Fülle, das uns die Natur durch ihre sintflutartigen Regenfälle geschenkt hat, Rasenflächen, die sich ausbreiteten, so weit man sehen konnte, sobald man die Stadt verließ, und jede einzelne wurde gekrönt von einem einsamen Ritter hoch auf seinem Aufsitzrasenmäher, und der Geruch von frisch gemähtem Gras war für mich wie der von Prousts Madeleinekuchen. Ja, ja, ja, ich weiß, dass die Einwohner von Buffalo einen Preis für die grüne Üppigkeit im Sommer zahlen, einen Preis, der sich in Schnee und Eis und Matsch bemisst, aber mir, der auf der Veranda von F. und L.s Haus sitzt, keine zwei Straßen vom prächtigen Darwin-Martin-Haus entfernt, schien es das wert zu sein. Ich paddelte mit dem Kayak auf dem Buffalo River im Schatten verfallener Fabriken und sah, wie sich die Natur wieder durchsetzte, und ich fuhr mit dem Kanu an den Ufern des Ontario-Sees entlang, wo die Natur triumphierte (oder zumindest die Szene beherrschte). Ich besuchte den Talking Leaves Buchladen. Fuhr mit F.s rostfreier Mercedes-Oldtimer-Limousine hinunter nach Springville, wo Frau B. mit ihrer Highschool-Klasse wieder zusammentraf. Habe Chicken Wings gegessen. Habe zugesehen, wie Frau B. ihr Roastbeef im Brötchen verschlungen hat. Speiste bei Faso’s, (siehe das beigefügte Bild, das mir für unser 16-jähriges Jubiläum genügend festlich erschien; lasst uns doch alle zum siebzehnten dort zusammentreffen – oder vielleicht wollt Ihr lieber nach Paris?) Dabei fällt mir ein: Im März werde ich in Paris sein, wegen der Veröffentlichung von Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, und, noch etwas früher, in den Niederlanden zur Veröffentlichung der niederländischen Übersetzung desselben Romans.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Zusammengefasst ungefähr: Ich bin dankbar für die vergangenen sechzehn Jahre und freue mich auf die nächsten sechzehn, wenn wir alle das Glück haben sollten, so weit zu kommen. Schwer am Arbeiten. Der Spaß ist nicht ganz so schwer, obwohl ich daran denke, in meiner Freizeit mit dem Klettern anzufangen, mit Stierkampf und Polo. Was noch? Oh, natürlich Frau B. unterhalten – das ist mein Hauptzweck in diesem Leben, vergesst das nie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt es. Stoßt mit mir an. Willkommen, ihr Twitterer, und Euch allen viel Spaß!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/04/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 21:10:49 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2013/">What&#8217;s New? 30/04/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1.jpg" alt="" width="215" height="350" class="alignleft size-full wp-image-7036" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1.jpg 215w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_166i1-184x300.jpg 184w" sizes="(max-width: 215px) 100vw, 215px" />Im Laufe des letzten Monats habe ich sehr viel über die Freuden (und Probleme) des wiederholten Lesens nachgedacht. Was war der Anlass dazu? Ein genauer Blick auf die dicken Korrekturabzüge von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, die ich auf etwas archäologische Weise noch einmal lese und dabei Sätze, Stilmittel, Figuren und sogar Handlungsstränge ausgrabe, mit denen ich einmal vertraut war, die ich aber all diese Jahre begraben sein ließ. Die früheren Geschichten (diejenigen, die bis auf das letzte Jahrhundert zurückgehen), die im ersten Teil erscheinen, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, scheinen mir jetzt fast neu, da ich in umherschweifende und halbgeformte Erinnerungen eintauche, wer und wo ich war, als ich sie geschrieben habe. So war es auch mit vielen der Geschichten in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>. Ich werde Euch nicht erzählen, dass ich vor Freude weinte, obwohl ich nah dran war, aber ich war von vielen Formulierungen überrascht, ganz zu schweigen von den Emotionen, die ich so intensiv gelebt habe, als sie entstanden sind, nur um sie dann all diese Jahre zu vergessen. <em>Friendly Skies</em> (dt. <em>Guten Flug</em>) zum Beispiel, eine Geschichte über ein gewaltsames Ereignis in einem Linienflugzeug, geschrieben im Dezember 1999. Die Geschichte erschien zuerst im <em>New Yorker</em>, dann in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, das eine Woche nach dem 11. September veröffentlicht wurde. An all das erinnerte ich mich lebhaft – ich ging noch in derselben Woche auf Tour, meine ersten Stationen waren New York und D. C., aber diese Geschichte blieb begraben. Notwendigerweise. Ich erinnere mich, dass ich in dieser Woche ernste Geschichten gelesen habe, Geschichten über Gewalt und ihre Auswirkungen auf uns. <em>Killing Babies</em> (dt. <em>Babymörder</em>) war eine davon.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine eigene wiederholte Lektüre von Büchern angeht, die mir viel bedeutet haben, so sollte ich sagen, dass ich alle paar Jahre <em>The Stories of John Cheever</em> wieder lese und noch öfter Steinbeck, Faulkner und Hemingway, und ich verliere mich liebend gern in den verschiedenen Hemingway-Biografien, genauso in <em>A Moveable Feast. Lucky Jim</em> (immer noch das witzigste Buch überhaupt, obwohl William Kotzwinkles <em>The Fan Man</em> nah an es herankommt) ist noch eins. Was noch? Wen noch? Coover, Garcia-Marquez, Calvino, Nabokov (und hundert andere). Wiederholte Lektüre im Flugzeug? Brian Moores <em>Blackrobe</em>, DeLillos <em>White Noise</em>, Bob Stones <em>Dog Soldiers</em>. Weil ich an der Uni unterrichte, habe ich bestimmte Bücher sehr oft wiedergelesen, unverzichtbare Texte wie Flannery O’Connors <em>Collected Stories</em>, Jamaica Kincaids <em>Lucy</em>, Kazuo Ishiguros <em>The Remains of the Day</em>, Denis Johnsons <em>Fiskadoro</em>, Richard Fords <em>Rock Springs</em> und viele andere. Und natürlich habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass ich ein altes Lieblingsbuch in die Hand nehme und feststelle, dass es mir einfach nicht mehr taugt (ich werde keine Namen erwähnen, aber Catch-22 fällt mir spontan ein).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#038;nbspAuf jeden Fall ist es ein ganz anderes Abenteuer, seine eigenen Texte noch einmal zu lesen, und ich habe das – weitgehend eine Freude – Anfang dieses Frühjahr erlebt und nebenbei Tippfehler gefunden. Gestern habe ich meinem Lektor schließlich meine Korrekturen zurückgeschickt, nachdem ich am Sonntag von meiner Alma Mater, SUNY Potsdam, nach Hause zurückgekehrt war. Das Foto anbei, aufgenommen von meinem alten Freund und Klassenkameraden Ted Holynski, zeigt, wie ich Freitagabend nach der Lesung Bücher signiere (ich habe ihnen <em>Back in the Eocene</em> (dt. <em>Zurück ins Eozän</em>) vorgelesen, aus dem ersten Band der gesammelten <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C. Boyle Stories</em></a>, und <em>Chicxulub</em> aus <<a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/">em>Zähne und Klauen</em></a>, das ich in einem schneereichen Winter in einem gemieteten Haus im Wald des Sequoia Nationalparks geschrieben habe, ein Haus, das später zu Schaden kam, als eine Leitung einfror und zerbarst).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, ist im <em>New Yorker</em> am 15. April <em>The Night of the Satellite</em> erschienen und <em>McSweeney’s</em> hat <em>Burning Bright</em>, meine (neueste) Tigergeschichte in der Ausgabe #43 veröffentlich, die gerade erschienen ist. Wir erwarten weiterhin auf neue Geschichten in <em>Harper’s</em> und im <em>Playboy</em>, und die letzte der neuen Geschichten – die letzte Geschichte, bis der Roman zu Ende ist – wird Ende des Jahres in der <em>Kenyon Review</em> erscheinen. Sie heißt <em>Slate Mountain</em>. Zu guter Letzt: Es ist mir bewusst, dass das Forum (Message Board von tcboyle.com) zusammengebrochen ist, während ich weg war, und ich lasse das meine Technikabteilung bereits untersuchen. Bleibt dran!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao einstweilen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. April 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Ted Holynski.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2013/">What&#8217;s New? 30/04/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/06/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-06-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 21:33:14 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-06-2012/">What&#8217;s New? 22/06/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/06/news_156i1.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-6521" />Dieses Jahr hatte ich wegen verschiedener Ablenkungen (Schwierigkeiten, heißt das, genau die Schwierigkeiten, die das Leben so süß machen, sobald sie im Rückspiegel verschwunden und solange die nächsten Schwierigkeiten noch nicht aufgetaucht sind), keine Gelegenheit zum Feiern. Ich hoffe, dass ich dieses Versäumnis morgen bei der jährlichen Sommersonnenwendparade im guten alten Santa Barbara wiedergutmachen kann. Das ist immer eine ausgelassene und heitere Angelegenheit, die verschiedenen per Hand geschobenen oder mit Pedalen angetriebenen Festwägen, die vor Witz sprühen und eine Art gelassene Coolness ausstrahlen, und die bass-schwere, unsichere aber trotz allem stimmungsmachende Musik. Ich nehme an, dass ich dort sein werde. Wird zu früh am Tag Tequila ausgeschenkt werden (die Parade fängt mittags an)? Ich nehme es an. Und ich nehme an, dass ich die Konsequenzen tragen werde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine kleine Pause, oder nicht? Ich habe hart gearbeitet, da ich gerade erst (in den Bergen) die dreizehnte der neuen Geschichten für den Band <em>A Death in Kitchawank</em> fertig geschrieben habe, der den vierten Teil der gesammelten Geschichten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/">Band II</a>, beinhalten wird. Die ersten drei Teile des Buchs bestehen aus den Geschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, wobei einige Geschichten herausgenommen wurden, die zu früh in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C. Boyle Stories I</em></a> erschienen sind (zum Beispiel <em>Mexico</em>, die sowohl von ihrem Ursprung als auch von der Reihenfolge her in T.C. Boyle Stories II stehen sollte), und ein oder zwei Geschichten dazu gekommen sind, zum Beispiel <em>Almost Shooting an Elephant</em>, die nicht in den oben aufgeführten Büchern erschienen ist. <em>A Death in Kitchawank</em> enthält bis jetzt: <em>My Pain Is Worse Than Your Pain</em>; <em>The Silence</em>; <em>A Death in Kitchawank</em>; <em>What Separates Us From the Animals</em>; <em>Good Home</em>; <em>In the Zone</em>; <em>Los Gigantes</em>; <em>The Way You Look Tonight</em>; <em>Search and Rescue</em>; <em>Birnam Wood</em>; <em>Burning Bright</em>; <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em> und <em>Sic Transit</em>. Ich hoffe auf vielleicht eine Geschichte mehr, bevor ich den Vorhang über dieser Geschichtenphase schließe und (hoffe ich) mit dem nächsten Roman weitermache. Außer <em>Los Gigantes</em>, die in der Ausgabe des <em>New Yorker</em> vom 6. Februar erschienen ist, werden die neu-neuen Geschichten Euch jetzt unbekannt sein, da sie noch nicht gedruckt sind – ich werde Euch in Kenntnis setzen, wenn ich herausfinde, wo sie veröffentlicht werden. Wie ich bereits hier erwähnt habe, wird <em>Birnam Wood</em> in einer der nächsten Ausgaben des <em>New Yorker</em> erscheinen und <em>The Way You Look Tonight</em> im <em>Playboy</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Verzeiht mir, wenn ich hier ein bisschen ausschweifend war, aber ich bin aufgeregt wegen des dicken Bands der gesammelten Geschichten, da ich genau daran gerade arbeite. Mein Verleger dagegen ist mehr am nächsten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, interessiert, der jetzt voraussichtlich am 18. September bei Viking erscheinen wird. Er hat mich darum gebeten, Euch anzuregen, ihn vorzubestellen, damit das Buch an dem Tag, an dem es verkauft wird, den größten Effekt haben kann. Also, wenn Ihr dazu geneigt seid &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es scheint, dass dieses Buch viele Erstleser anzieht. Es ist meine erste lange Erzählung, die in einem nicht-komischen, realistischen Modus geschrieben ist, obwohl es sicher viele frühere Beispiele dafür in meinen Geschichten gibt und das vielleicht auch etwas ist, worüber man diskutieren kann. Was ich meine, ist jedoch der Ton, und hier, bei <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, handelt es sich um ein Buch in einer direkten, nicht-komischen (klassischen?) Art, erzählt aus der Perspektive von drei Frauen, die in zwei Zeitabschnitten auf der Insel gelebt haben: 1888-1892 und 1930-1942. Es ist eine gute Geschichte. Viel Wetter, viel Trauer, ein kleines bisschen Freude. Sie ist inspiriert von einem Tagebuch und zwei Memoiren und ich habe versucht, ihren Geist getreu wiederzugeben. Meine Aufgabe? Auf die Bühne bringen, vorstellen, neu erschaffen, sehen und riechen und hören und anfassen und schmecken. Ich hoffe, das Ergebnis gefällt Euch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt muss ich gehen. Die Arbeit des Tages ist getan und jetzt liegt es an mir, für den Rest des Tages nach draußen zum Teich zu gehen, wo ich einer der entspannendsten und kopfbefreienden Aktivitäten nachgehen werde, die ich mir denken kann: den steinigen Boden vom Schlamm in all seiner schwarzen und duftenden Anhäufung zu befreien.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Adios.</p>
<p>PS: Während ich diesen reichhaltigen und stinkenden Matsch heraushole, mit dem die Pflanzen gedüngt werden, kann ich nicht umhin, an die Szene in D. H. Lawrences <em>Women in Love</em> zu denken, in der das ertrunkene Pärchen in einer tragischen Umarmung am Boden des abgesaugten Teichs gefunden wird. Ich werde versuchen, dieses Schicksal für mich selbst zu vermeiden. Wenigstens heute.  </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Juni 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/04/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-04-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 21:32:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine wahrhaft verrückte Zeit. Keine Zeit für den Frühling dieses Jahr, obwohl ich wirklich hoffe, es zum Chili-Kochen am Memorial Day auf den Berg zu schaffen (das heißt, falls ich die Tour für die im Hanser Verlag erschienene deutsche Übersetzung von <em>When the Killing’s Done</em> überlebe). </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-04-2012/">What&#8217;s New? 27/04/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/04/news_154i1.jpg" alt="" width="194" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6464" />Eine wahrhaft verrückte Zeit. Keine Zeit für den Frühling dieses Jahr, obwohl ich wirklich hoffe, es zum Chili-Kochen am Memorial Day auf den Berg zu schaffen (das heißt, falls ich die Tour für die im Hanser Verlag erschienene deutsche Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>When the Killing’s Done</em></a> überlebe). Letztes Wochenende war die L. A. Times Buchmesse, die zum zweiten Mal an der University of Southern California stattfand, und es war, wie immer, ein irrwitzig verrückter Spaß. Ich unterrichtete meine Freitagsstunden, schlenderte zu dem Hotel quer über der Straße und kostete die nächsten zwei Tage in Ruhe die Angebote der Messe. Am Samstag, am Spätnachmittag, unterhielt ich ein großes, atemloses Publikum (in einem dunklen Saal) mit einer Darbietung von <em>Chicxulub</em>, die die Herzen bis zum Hals schlagen ließ. Ich kann mich irren, aber ich glaube, ich habe da draußen im Dunkeln jemanden schniefen gehört, wenn nicht sogar ein paar echte, herzzerreißende Schluchzer und kollektives Zähneklappern. Wie viele von Euch, die das hier lesen, wissen werden, bringe ich meine Zuhörer gerne zum Lachen, aber ich liebe es auch, ihnen einen Schrecken einzujagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Die Deutschlandtour. Auf dem Plan, der just heute Morgen angekommen ist, sehe ich, dass ich zuerst in Wien sein werde (2. Mai, 20:00 Uhr, Rabenhof Theater), nach einem Tag für die Anreise und einem freien Tag wegen guter Führung. Dann in Hamburg (3. Mai, 19:30 Uhr, Uebel &#038; Gefährlich für das Literaturhaus); Berlin (5. Mai, 20:00 Uhr, Volksbühne); München (7. Mai, 20:30 Uhr, Muffathalle); Freiburg (8. Mai, Freiburger Theater); Zürich (9. Mai, 20:00 Uhr, Kaufleuten). Dazwischen stehen 16.432 Interviews, Live Chats, Fernsehauftritte etc. an. Alle Details der öffentlichen Auftritte stehen auf www.tcboyle.de, Dank an Holger, obwohl die Lesungen, soweit ich weiß, jetzt schon seit ein paar Monaten ausverkauft sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und endlich die Neuigkeiten in Bezug auf das, wofür mein Leben da sein sollte – das heißt, Schreiben. (Ich lese gerade Charles J. Shields sehr unterhaltsame Biographie über Kurt Vonnegut Jr., der das letzte Drittel seines Lebens anscheinend damit verbracht hat, herumzuwandern und eine Bühnenpersönlichkeit zu sein). Gott bewahre mich. Und ja, ich schreibe tatsächlich und treibe die Geschichten voran, die <em>A Death in Kitchawank and Other Stories</em> vervollständigen sollen, die neue Sammlung, die neben <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> in einem dicken Wälzer mit dem Titel <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> stehen wird, den Viking im Herbst 2013 veröffentlicht, sobald der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, für den ich kürzlich die Vorabdrucke erhalten habe, eine Chance hatte, dieses Jahr im September zu erscheinen. Die Titel der neuen Geschichten, die jetzt fertig sind, seit ich das letzte Mal hier mit Euch geplaudert habe, sind <em>Burning Bright</em> und <em>Search and Rescue</em> (letztere habe ich eigentlich im Dezember geschrieben, aber erst jetzt wiederbelebt). Ich bin gerade bei der Hälfte der sechsten Geschichte in dieser Reihe, eine komische Geschichte, die es schafft, ein bisschen Unbehagen mit hinein zu bringen und die <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em> heißt. Das ist mal ein Titel für Euch. Aber wartet, es wird noch besser – die vollständige Bezeichnung des Preises, der im Titel zitiert wird, lautet <em>The Marlbane Manchester Musser Award in Regional Depiction from the Greater Stuyvesant Area Chamber of Commerce and Associated Libraries</em>. Bleibt dran.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt muss ich mich vom Acker machen, damit ich an der besagten Geschichte weiterarbeiten kann. Bis zum nächsten Mal, meine Damen und Herren.</p>
<p>PS: Den <a href="https://www.newyorker.com/books/page-turner/boxing-up" rel="noopener" target="_blank">hier verlinkten Essay</a> habe ich für die Online-Ausgabe des <em>New Yorker</em> geschrieben, da ich mein Archiv dem Ransom Center anvertraut habe. Das Foto zeigt mich in den Tiefen des Gebäudes, als ich die berühmte Tür zum innersten Heiligtum signiere. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. April 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 17:24:15 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/08/news_145i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5966" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/08/news_145i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/08/news_145i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während ich diesen neusten Eintrag zur Feier des zwölfjährigen Jubiläums von tcboyle.com online stelle, bereite ich mich schon wieder darauf vor, in den großen, kreischenden Stahlvogel zu steigen und zu ertragen, wie all diese Stunden elend zerrinnen auf meinem Weg über die braune Leere Amerikas und die monotone, graue Platte des Atlantiks. Aber Halleluja! Zwölf Jahre! Und das macht mich, worauf ich oft mit der größten Bescheidenheit hingewiesen habe, zu einem der allerersten Blogger, obwohl ich den Begriff bis vor ein paar Jahren natürlich noch nicht einmal gehört hatte – es gab ihn damals nicht – und ich konnte mir nicht vorstellen, mir Zeit von meiner Arbeit zu nehmen, um täglich oder sogar wöchentlich einen Blogeintrag zu schreiben, was Ihr mir hoffentlich verzeiht. Tweets? Vergesst es. Ich warte nur auf das Gehirnimplantat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich zur Feier dieses glücklichen Anlasses getan habe, ist, mir den allerersten Eintrag anzuschauen, vom 4. August 1999 (Ihr könnt dasselbe tun, indem Ihr <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-1999/">hier auf das Nachrichtenarchiv</a> klickt). Meine Nachricht damals war, dass ich gerade meinen neuesten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, fertig geschrieben hatte und mich darauf freute, dass die gesammelten Kurzgeschichten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C. Boyle Stories</em></a>, als Taschenbuch erschienen, und außerdem war ich gerade dabei, die nächste Sammlung zusammenzustellen, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>. Ach, das ist Geschichte. Aber hier und jetzt befinde ich mich in einer ähnlichen Lage. Ich habe den neuen Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, oben auf dem Berg am 21. des letzten Monats fertig geschrieben, und freue mich darauf, ihn zu überarbeiten und in einem Monat oder so an meinen Agenten und Verleger zu schicken, und danach kann ich mich hoffentlich meinen Kurzgeschichten widmen, mit der Aussicht, die nächste Sammlung fertig zu stellen, <em>A Death in Kitchawank and Other Stories</em>, die vermutlich in Band II der Gesammelten aufgehen wird, damit dieser Band genauso dick und reichhaltig wird wie der erste.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe lange geschuftet, und mit Vollgas, um mich durch die Tour von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> zu kämpfen und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, das Gegenstück dazu, bis zu meiner selbst auferlegten Frist, zum 31. Juli, fertig zu schreiben, und ich bin erschöpft. Und doch hatte ich, seit ich den neuen Roman fertig habe, meine ersten paar freien Tage seit langem und alles lief glänzend und glatt. Am Donnerstag letzte Woche war ich um neun Uhr in der Früh, anstatt an meinem Schreibtisch gefangen zu sein, mitten im Wald im Sequoia Nationalpark, untersuchte frischen Bärenkot, fütterte die Moskitos und hing der Frage nach, wo die Enten von unserem See ihren Tag verbringen (im Unterlauf des Holby Creek Flusses, in dem Sumpfgebiet dort, wo sie essen, paddeln und sich nervös über die Schultern schauen). Ich sprang in einen eiskalten Fluss und schwamm im See. Ich las. Wanderte. Sonnte mich. Genoss es. Und dachte nicht einmal an den gerade zu Ende geschriebenen Roman. Oder jedenfalls nicht viel.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt muss ich in eine ganz andere Art von Medium springen: das literarische Leben. Ich werde am 10. August beim Kilkenny Festival auftreten, wo der brillante Colm Tóibín mich vorstellen wird (wenn Ihr sein vorzügliches <em>Brooklyn</em> oder <em>The Master</em> oder <em>Mothers and Sons</em> noch nicht gelesen habt, erwartet Euch eine besondere Freude), und dann am 13. beim Edinburgh Festival. Dazwischen werde ich hoffentlich ein paar alte Freunde in Irland wiedersehen und ein klein bisschen Spaß haben. Dann heißt es wieder zurück an die Arbeit.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fürs Erste aber hebt ein Glas zur Feier des Tages. Diese Internetseite hat mir so viel mehr Freude bereitet als ich mir je hätte vorstellen können, als ich sie am Anfang einrichtete, und ich bin Euch allen sehr dankbar. Und immer auch Milo, der das alles möglich gemacht hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>Slainte</em></p>
<p>P.S. Ich bitte alle Australier unter Euch um Entschuldigung. Mir ist aufgefallen, dass ich schon damals, 1999, angekündigt hatte, dass ich für einen Besuch zu Euch reisen würde, aber die Umstände haben es verhindert. Ich hoffe, dass ich es bald schaffe. Und in der Tat bin ich in Verhandlungen mit Eurem literarischen Establishment, Euren führenden Politikern und Diplom-Geologen getreten, um den Kontinent wenigstens ein paar tausend Kilometer näher an Kalifornien heran zu rücken. Das wäre die Krönung für mich.  </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2005</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2005 21:33:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Mal habe ich, guter und pflichtbewusster Liebhaber, der ich bin, unseren Jahrestag nicht vergessen. Sechs Jahre am heutigen Tage. Unglaublich. Wunderbar. Mächtig gewaltig. Und ich danke Euch allen, die Ihr diese Seite zu einer solchen Wonne für mich macht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2005/">What&#8217;s New? 04/08/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_77i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8294" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_77i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_77i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Dieses Mal habe ich, guter und pflichtbewusster Liebhaber, der ich bin, unseren Jahrestag nicht vergessen. Sechs Jahre am heutigen Tage. Unglaublich. Wunderbar. Mächtig gewaltig. Und ich danke Euch allen, die Ihr diese Seite zu einer solchen Wonne für mich macht. Natürlich habe ich auch in das Archiv geklickt, um einen Blick auf <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-1999/">die allererste What&#8217;s-New-Kolumne</a> zu werfen und zu sehen, was ich damals so von mir gab, und ich fand es überwiegend proklamierend. Ich hatte einen Abriss über <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> (2000) geschrieben und eine Vorschau auf <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> (2001). Ich fand auch eine Ankündigung zu meiner ersten Australien-Tournee, die im Mai 2000 stattfinden sollte. Leider warte ich bis heute auf dieses Ereignis (ganz und gar mein Fehler: Ich möchte sehr gerne diesen Kontinent erkunden und dessen sonderbare Kreaturen &#8211; die außerhalb der Kneipen, meine ich &#8211; aber ich konnte mich damals nicht aufraffen. Ich hoffe, ich werde irgendwann in der Zukunft dorthin reisen). Aber wir haben es mit vereinten Kräften bewerkstelligt, bis hierher zu gelangen, im Forum durch all diejenigen, die posten/schreiben und kritteln und sich gegenseitig ergötzen, und durch meine verschiedentlichen Ankündigungen von Tourneen und Veröffentlichungen und die angeborenen und körperlichen Freuden und Gebrechen, die mich anspornen. (A propos Gebrechen, werft mal einen Blick auf das obenstehende Foto &#8211; nein, das sind keine Schnappschüsse von entfernten Planeten von einer unserer Weltraumsonden, aber es ist erstaunlich, wie die Symmetrie von dort draußen der in unserem Inneren gleicht.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich würde Euch gerne einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Kollektion geben, wie ich es bei <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> tat, aber das kann warten, genauer, bis zum nächsten Monatseintrag, bei dem ich auch die Tourdaten bekanntgebe. Also an Neuigkeiten gibt es nicht viel. Ich habe mich erholt, verschnauft, gelesen (Carlos Bakers Hemmingway-Biografie, zum dritten Mal in dreißig Jahren, was mich zum Nochmallesen von <em>A moveable Feast</em> brachte, ein netter kleiner Sammelband von Carver-, Cheever- und O&#8217;Connor-Storys; Annie Prouxls <em>Bad Dirt</em>; die Josef-Ellis-Bio von George Washington &#8211; wow, hätteste nich jedacht, wah &#8211; und der Mann trieb mir doch tatsächlich das Wasser in die Augen, speziell wenn man bedenkt, welche Bande wir jetzt im Weißen Haus haben &#8211; Annie Dillards <em>For the Time Being</em> und Rick Bass&#8216; Lamento über das Yaak-Tal, <em>The Book of Yaak</em>. Und ja, ab und an schmökere ich im Message Board von tcboyle.com, um zu sehen, was viele von Euch so lesen, erfreue mich am perfekten Strandwetter, schreibe meinen Bericht als Geschworener, hoffe auf einen Kurztrip zu meiner Lieblingsstadt in den USA, San Francisco, einzuschieben. Ich war in der Lage, eine dritte Kurzgeschichte zu schreiben, ein sehr kurzes Stück, mit einem für mich überraschend eingeschlichenem Ende, da ich etwas komplett anderes vorhatte zu schreiben, aber dann gewahr wurde, dass in einer vorherigen Szene bereits alles gesagt worden war. Hoffe ich. Oder denke ich. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun, ich weiß, es wurden schon zuvor im Message Board Gratulationen arrangiert, und ich nehme an, wir werden heute einen Online-Toast aussprechen, auf Euch alle und die geschäftige und unterstützende und energisch-kreative und geistreiche Gemeinschaft, die wir hier gegründet haben, und auf diese klebrig-süße Fliegenfalle der Literatur, die uns alle anlockt und nicht mehr loslässt. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2005 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2005/">What&#8217;s New? 04/08/2005</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 15/12/2004</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-15-12-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2004 22:51:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie üblich bin ich in dieser Feiertagssaison ein Mann der Berge, zumindest zeitweise und mit Unterbrechungen. Ich war letzte Woche oben in der Southern Sierra und beabsichtige heute dorthin zurückzukehren, und ich kann im Vertrauen berichten, dass sich dort oben nicht viel geändert hat ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-12-2004/">What&#8217;s New? 15/12/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/12/news_68i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8030" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/12/news_68i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/12/news_68i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wie üblich bin ich in dieser Feiertagssaison ein Mann der Berge, zumindest zeitweise und mit Unterbrechungen. Ich war letzte Woche oben in der Southern Sierra und beabsichtige heute dorthin zurückzukehren, und ich kann im Vertrauen berichten, dass sich dort oben nicht viel geändert hat seit meinem letzten Besuch im Juni, außer dass die Kontinentalverschiebung gegenüber den Kräften der Erosion einen Vorsprung bekommen hat: Ich glaube, der Berg ist um einen Viertelmeter größer, als er es im Sommer war. Ich hab&#8217;s nicht nachgemessen, aber ich hab&#8216; so ein Gefühl &#8211; wenn ich zur Hütte wandere und kraxele, durch die Redwoods, Sugar-Pinien und Yellow-Pinien und Jeffrey-Pinien und Ponderosas, dann fühlt es sich ein wenig größer an. Auf jeden Fall war ich anwesend, als dort gut 45 Zentimeter Pulverschnee lag, nun bedauerlicherweise geschmolzen und ohne Aussicht auf mehr, aber dieser Schnee war alles in allem wohltuend, wenn ich es recht bedenke. Es geschah an einem Arbeitsmorgen, fing etwa halb sieben an und schneite heftig weiter bis eins oder so, und dann einzelne Schneeschauer über den Tag bis zum nächsten Morgen. Klar, du kannst auch bei den Virgin Islands mit einem kleinen Segelboot schnorcheln gehen (was meine Tochter gerade macht) oder bei 25 Grad Sonnenschein deinen Hummer aufbrechen, während du an Deck deine Margaritas trinkst, aber gebt mir einen guten Schneesturm &#8211; auch einige Tage gefrierender Regen würden schon genügen &#8211; und ich bin zufrieden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu den Neuigkeiten. Charlie Rose hat den Termin mit mir, Bill und Liam (dem Politschocker) abgesagt, und ich denke, ein neuer Termin ist nicht in Planung, es sei denn um die Zeit der Academy Awards herum, wobei ich wahrscheinlich in diesem Falle nicht zusagen werde. Bill und ich hatten vor ein paar Wochen unseren Live-Chat bei UCLA, und ich kann nur berichten, es war entzückend, und er ist es ebenso. Die andere Sache, die ich beim letzten Mal erwähnt hatte &#8211; die öffentliche Lesung der Kurzgeschichten &#8211; war einer der Höhepunkte meines Jahres. Ich für meinen Teil fand Bill Pullmans urkomisch und herzzerreißend vorgetragene Kurzgeschichte <em>Keimende Hoffnung</em> (die ich selber zuletzt in der Mayerschen Buchhandlung in Köln gelesen hatte, mit meinem lieben Freund und Show-Stehler, Herrn Professor Doktor David Eisermann). Für das Protokoll: Ray Allen und Nina Siemazko lasen <em>Das sinkende Haus</em>; John Heard las <em>Greasy Lake</em>, und ich beschloss das Programm mit <em>Moderne Liebe</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die neuesten Neuigkeiten betrifft: Mein niederländischer Verlag Anthos hat soeben <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> unter dem Titel <em>De Ingewijden</em> (übersetzt von Gerda Baardman und Tjadine Stheeman) herausgebracht. Mit einem reizenden Cover. Und eine neue Kurzgeschichte, <em>Almost Shooting An Elephant</em>, ist in der aktuellen Ausgabe des exzellenten <em>Zoetrope</em> erschienen. Einige Leute aus dem Message Board haben vermerkt, dass <em>Dr. Sex</em> in vielen Listen für die »besten Bücher des Jahres« auftaucht, einschließlich der Bestenlisten von <em>New York Times</em>, <em>Boston Globe</em> und <em>Washington Post</em>, und dafür bin ich sehr dankbar (für beides, das Notieren und die Hinweise darauf). Darüber hinaus arbeite ich intensiv an dem neuen Roman, Arbeitstitel immer noch <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, welcher zur Hälfte fertig ist und bis zu den Herbstveröffentlichungen 2006 zur Gänze fertig sein sollte. Zur Zeit ist der Kurzgeschichtenband <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> in der Produktion. Das Cover wird dem wundervollen Bloomsbury-Design für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> (der gähnende Kojote) entsprechen, und die Zusammensetzung der Geschichten lautet wie folgt: <em>Als ich heute morgen aufwachte, war alles weg, was ich mal hatte &#8211; Windsbraut &#8211; Hundologie &#8211; Der freundliche Mörder &#8211; Vom raschen Aussterben der Tiere &#8211; Jubilation &#8211; Rastrow&#8217;s Island &#8211; Chicxulub &#8211; Hier kommt &#8211; Alle meine Schiffbrüche &#8211; Geblendet &#8211; Zähne und Klauen &#8211; Die Unwägbarkeit des Wassers &#8211; Gegen die Wand.</em> Alle Kurzgeschichten sind bereits in Magazinen erschienen, was entsprechend von den wachsamen und stets aufmerksamen Messagistas registriert worden ist, außer <em>Vom raschen Aussterben der Tiere</em>, die irgendwann im kommenden Jahr vom <em>Playboy</em> publiziert werden wird, und die Titelstory <em>Zähne und Klauen</em> ist in der derzeitigen Ausgabe von <em>The Best American Stories</em> neu aufgelegt worden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich beabsichtige an Weihnachten für ein paar Tage zurückzukehren, bevor ich wieder in die Wildnis aufbreche, wo ich zu dem Zeitpunkt hoffe, eine neue Folge für Euch parat zu haben, aber falls das nicht der Fall sein sollte, lasst mich die Chance dieses sonnigen Morgens nutzen, um Euch allen das trübseligste, regnerischste, verschneiteste und meteorologischste Elend zu wünschen, aber im Herzen fröhlich über die Weihnachtszeit. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 15. Dezember 2004 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-15-12-2004/">What&#8217;s New? 15/12/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 03/11/2004</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-03-11-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2004 22:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ist ein trauriger Tag für Amerika und auch für den Irak. Aber wir werden damit leben müssen, ebenso mit der Gewissheit, dass wir alle früher oder später sterben und uns dann nichts mehr von alledem kümmert. Also macht Euch keine Sorgen. Immerhin ist dies auch ein guter Grund, Euch die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-03-11-2004/">What&#8217;s New? 03/11/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/11/news_67i2.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7992" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/11/news_67i2.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/11/news_67i2-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Das ist ein trauriger Tag für Amerika und auch für den Irak. Aber wir werden damit leben müssen, ebenso mit der Gewissheit, dass wir alle früher oder später sterben und uns dann nichts mehr von alledem kümmert. Also macht Euch keine Sorgen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Immerhin ist dies auch ein guter Grund, Euch die neuesten Neuigkeiten vorzustellen. Erstens: Meine herzlichsten Glückwünsche gehen an die Gewinner des Wettbewerbs, Brinton Hevey aus Tallahassee, FL; Nate Ballard aus Greenville, NC; und Kristina Ware aus Athens, GA. Habt Geduld, ihr Gewinner: ich bekam soeben erst die Bücher, sie werden noch signiert und euch dann unverzüglich zugeschickt. Das gilt auch für den ersten Preis, den Brinton Heavey erhält, ein kaum getragenes und wirklich nur geringfügig riechendes Tour-T-Shirt. Dann wäre da noch eine Angelegenheit den neuen Sammelband betreffend, welcher nicht mehr fünfzehn Storys enthält, sondern nur noch vierzehn (ich denke, es ist immer noch eine reichhaltige Kollektion, jede Story so komprimiert voller Entzückung und Verwirrung wie die in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a> und von etwa gleicher Länge. Der Grund, warum wir nun nicht mehr als vierzehn Storys haben, ist der, dass meine Christmas-Story zu Weihnachten erscheinen soll, und der <em>Playboy</em>, der sie verlegen wird, bringt jetzt erst noch <em>The Swift Passage of the Animals</em> heraus, also wird <em>Three Quarters of the Way to Hell: A Christmas Story</em> im nächsten Dezember erscheinen, zwei Monate, nachdem Viking den (neuen) Band herausbringt. Trotzdem kein Problem, denn die Geschichte wird Teil der übernächsten Kollektion sein (ein Ausblick auf 2008, ein unvorstellbar entfernter Zeitpunkt, ungefähr zur gleichen Zeit, wenn wir erneut auf einen Regime-Wechsel in Amerika hoffen können).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Mehr Neues: Just, als ich hier sitze und dieses zum Takt von John Hammonds <em>Hey Mama, keep you big mouth shut</em> heruntersteppe, versuche ich mich selbst daran zu erinnern, Euch mitzuteilen, dass NPR&#8217;s Weekend Edition etwas herausbringen wird, was Tom Vitale eine »sehr amüsante Unterhaltung an diesem Sonntag Morgen« nennt. Ich kann mich nicht für den amüsanten Teil verbürgen, da ich selbst die Show nicht gehört habe, aber ich kenne Tom gut &#8211; seit vielen Jahren schon &#8211; und kann mich entsinnen, dass der Mitschnitt sehr aufgelockert war und mir viel Spaß bereitete. Ich hoffe, er wird Euch gefallen. Letztlich kommen noch zwei weitere Sachen auf uns zu: Ich werde am nächsten Donnerstag in New York sein, um die Charlie Rose Show aufzunehmen, Thema Kinsey, zusammen mit Liam Neeson, der Kinsey im gleichnamigen Film spielen wird, und dem Regisseur des Films, Bill Condon. Und zweitens habe ich nächstes Wochenende einen öffentlichen Auftritt, Sonntag, den 14., im Lunaria, 10351 Santa Monica Blvd., unter Federführung des WordTheatre. Meine Kurzgeschichten &#8211; noch weiß ich nicht, welche, und noch brenne ich darauf, es zu erfahren &#8211; werden dort von den Schauspielern Rae Smith, John Heard, Samanta Matthis und Bill Pullman gelesen. Auch ich werde eine vortragen. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung. Dreißig Dollar für Brunch und Lesung, <a href="https://wordtheatre.org/" rel="noopener" target="_blank">www.wordtheatre.com</a>, 310-398-9999. Ich kann Euch diese Informationen geben (zugegeben, etwas untypisch), weil sie mir gerade zugemailt wurde. Ich sehe Euch dort, Ihr Glückspilze.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 03. November 2004 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-03-11-2004/">What&#8217;s New? 03/11/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 09/10/2003</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-09-10-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2003 21:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[A.S. Byatt]]></category>
		<category><![CDATA[Abstammung des Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein gedämpftes Hallo an alle. Mich bedrückt zur Zeit der Tod zweier enger Freunde und Lehrmeister: George Plimpton und Pete Brewer. George war einer der ersten, die meine Arbeit entdeckt und gefördert haben. Alles begann 1975 mit dem Abdruck von <em>Abstammung des Menschen</em> ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-10-2003/">What&#8217;s New? 09/10/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Karsten Weyershausen</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/news_56i1.jpg" alt="" width="197" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7306" />Ein gedämpftes Hallo an alle. Mich bedrückt zur Zeit der Tod zweier enger Freunde und Lehrmeister: George Plimpton und Pete Brewer. George war einer der ersten, die meine Arbeit entdeckt und gefördert haben. Alles begann 1975 mit dem Abdruck von <em>Abstammung des Menschen</em> (meiner vierten veröffentlichten Story) in der <em>Paris Review</em>. In jener Zeit veröffentlichte George auch die Kurzgeschichte <em>Er schwimmt wieder</em> sowie <em>Mungo among the Moors</em>, eine Zusammenfassung der ersten zehn Kapitel von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>. Danach publizierte er einige meiner besten und wildesten Geschichten, darunter <em>Greasy Lake</em>, <em>Ike und Nina</em>, <em>Zu allem bereit</em> und erst vor kurzem <em>Abwärts</em> aus der Sammlung <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>. Wir standen oft zusammen auf der Bühne, und er war dabei stets der Inbegriff guter Laune und der Hingabe an das Handwerk des Schreibens. Die <em>Paris Review</em> steht als sein Denkmal, zusammen mit seinen eigenen geistreichen, einnehmenden Büchern. Pete Brewer war für mich genauso bedeutend. Ihm gehörte von den frühen 70ern bis zu seinem Tod in der vergangenen Woche ein Häuschen auf meinem Berg (hört sich das besitzergreifend an?). In den letzten zwölf Jahren, in denen ich die Hütte mietete, haben Pete und ich im fliegenden Wechsel unsere Unterwäsche in die Schublade ein- bzw. ausgeräumt. Viele meiner Bücher wurden in diesem Haus begonnen oder beendet. Ich schulde ihm viel für seine Freundschaft und geistige Führung &#8211; er war auf meine Erfolge stolz, als seien es seine eigenen. Hier ist eine Brewer-Anekdote: Vor einigen Jahren, Pete hielt sich gerade bei der Hütte auf, deren Vermieter er war, kam ein nach Stars Ausschau haltender Tourist auf ihn zu und sagte: »Ich hörte, dass T.C. Boyle hierher kommt &#8211; haben sie ihn schon einmal gesehen?« Pete wartete kurz und erwiderte: »Yeah, er ist gerade eben in meinem Haus und schreibt seinen neuen Roman.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was mein eigenes Tun und Treiben betrifft, habe ich folgendes zu berichten: <em>Swept Away</em> ist endlich in dem aktuellen O.-Henry-Preis-Sammelband erschienen. Das Buch wurde von Laura Furman herausgegeben und ist von der Gestaltung her sehr ansehnlich aufgemacht. In dem Buch befinden sich Autoren wie A.S. Byatt, Denis Johnson, Bill Kittredge, Bradford Morrow, Alice Munro und William Trevor &#8211; ich bin froh in so guter Gesellschaft zu sein. Als nächstes kommt, wie Ihr vielleicht wisst, meine eigene Anthologie: <em>DoubleTakes</em> wurde von Thomson/Wadsworth als College/High School-Text herausgegeben. Ich habe ein Vorwort geschrieben sowie Einleitungen, in denen jeder der 30 Autoren vorgestellt wird. Jeder von ihnen ist mit zwei Geschichten vertreten, daher der Titel. Ich werde erst gar nicht versuchen, sie hier alle aufzulisten (falls es Euch interessiert, so könnt Ihr Euch im Message Board (von www.tcboyle.com) das vollständige Inhaltsverzeichnis ansehen). Trotzdem möchte ich sagen, dass diese Autoren und ihre Geschichten über die Jahre hinweg sehr wichtig für mich waren und besonders gut in einem Klassenzimmer funktionieren (das soll nicht bedeuten, dass ernsthafte Leser oder Gelegenheitsleser die Sammlung nicht fesselnd finden werden). Der Punkt ist, dass ich dieses Buch mit meinen Schülern im Hinterkopf entwarf und die Geschichten auswählte, weil sie eine breite, allumfassende Anziehungskraft ausüben, die sich durch alle Formen und Stilarten zieht, die mir eingefallen sind. Wer ist dabei &#8211; nur so als Anreiz? Nun, wir haben einige der üblichen Verdächtigen, die ich einfach nicht aussondern konnte, weil ihre Storys so bekannt wie auch gut und essentiell sind (Cheever, Carver, Coover, Calvino, Borges, O&#8216; Connor). In erster Linie findet man in diesem Buch jedoch die Arbeiten zeitgenössischer Autoren (Saunders, Diaz, Wolff, Ford, Gaitskill, Moore, Davis, Proulx, Wideman, Richter, Bender, O&#8216; Brien und viele andere). Es war ein ganzer Berg voll Arbeit, das Ding zusammenzustellen, aber ich bin froh und erleichtert, dass es nun in Druck ist und hoffe, dass es in den kommenden Jahren so manches Klassenzimmer erhellen wird. Letztendlich, nur zum Spaß, möchte ich noch die neue Doors-CD, <em>Legacy: the absolute Best</em>, erwähnen, für die ich das Booklet verfasste. Dies ist ein wunderbares Beispiel für Tauschhandel, denn ihre Songtexte habe ich in meinem Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> zitiert. </p>
<p>Informationen zu meiner Deutschland/Schweiz-Tour:</p>
<ul>
<li>12. Oktober: Frankfurt Buchmesse, Hanser Verlag und Lesung in Göttingen, 19 Uhr, Deutsches Theater, Theaterplatz 11</li>
<li>13. Oktober: Köln, 20:30 Uhr, Lesung in der Mayerschen Buchhandlung, Neumarkt 2</li>
<li>14. Oktober: Hannover, 20 Uhr, Lesung in der Buchhandlung Wieland, Georgstr. 10</li>
<li>15. Oktober: Stuttgart, 20 Uhr, Lesung im Schützenhaus, Burgstallstr. 99, Stuttgart-Heslach</li>
<li>16. Oktober: München, 20:30 Uhr, Lesung ind er Muffathalle, Lilienstr. 1</li>
<li>17. Oktober: Zürich, Schweiz, 20 Uhr, Lesung in Kaufleuten, Pelikanstr. 18</li>
</ul>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 09. Oktober 2003 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Karsten Weyershausen.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-10-2003/">What&#8217;s New? 09/10/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 22/01/2003</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-01-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2003 22:35:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Contests]]></category>
		<category><![CDATA[Drop City]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Freund der Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Graham Parker]]></category>
		<category><![CDATA[Message Board]]></category>
		<category><![CDATA[Pittosporum undulatum]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Schluss mit cool]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[www.tcboyle.com]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie immer um diese Zeit bin ich vom Berge herabgestiegen in die paradiesische Fruchtbarkeit von Santa Barbara am Meer, um mich an den Blüten zu erfreuen (<em>Pittosporum undulatum</em> steht gerade in voller wohlriechender Blüte), am Ruf der liebeshungrigen Uhus und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-01-2003/">What&#8217;s New? 22/01/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/01/news_47i1.jpg" alt="" width="300" height="242" class="alignleft size-full wp-image-6970" />Wie immer um diese Zeit bin ich vom Berge herabgestiegen in die paradiesische Fruchtbarkeit von Santa Barbara am Meer, um mich an den Blüten zu erfreuen (<em>Pittosporum undulatum</em> steht gerade in voller wohlriechender Blüte), am Ruf der liebeshungrigen Uhus und an den angenehmen Temperaturen, nachdem ich den ganzen letzten Monat durch das Fenster auf sehr nassen Schnee gestarrt habe. Das ist schön. Ich bin glücklich. Und wie immer habe ich Neuigkeiten für Euch. Zunächst einmal hat die Zeitschrift <em>Story</em> ein Interview mit mir abgedruckt und das weggelassene Kapitel aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> veröffentlicht, was für Studenten interessant sein mag, die sich mit dem Buch beschäftigen. In derselben Ausgabe gibt es auch ein Interview mit dem unverschämt begabten Graham Parker und einen Auszug aus seinem neuesten Werk. Und weiter geht’s: Die große Ankündigung betrifft die bevorstehende Veröffentlichung des neuen Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>. Wie viele von Euch wissen, habe ich das Buch im Herbst 2001 abgeliefert, und es hätte im vergangenen Herbst erscheinen können, aber die Veröffentlichung wurde auf einen günstigeren Zeitpunkt verschoben – ebenso wie die kürzlich erschienene Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>. Mein Redakteur hat ein Schaf geopfert, seine Eingeweide untersucht und den 24. Februar 2003 als den günstigsten Tag, Euch den Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/" rel="noopener" target="_blank"><em>Drop City</em></a> vorzustellen, bestimmt. Für dieses Buch gilt eine strenge Sperrfrist, was bedeutet, dass das Buch nicht vor diesem Tag in den Verkauf gehen darf, und ich habe gerade zwei Kartons zugesandt bekommen, auf denen in übergroßen roten Lettern steht: NICHT VOR DEM 24.02.03. IN DEN VERKAUF BRINGEN. BEI ZUWIDERHANDLUNGEN (hier folgt eine Telefonnummer) ANRUFEN. Das alles ist sehr aufregend für mich. Es gibt mir das Gefühl, diese Bücher seien ein wahrer Schatz, der streng bewacht wird; und, wie ich schon im Dezember geschrieben habe, ist die Idee dahinter, die Verkäufe auf die Zeit nach diesem Termin zu konzentrieren, mit dem Auge auf die verschiedenen regionalen und nationalen Bestsellerlisten. Wenn Ihr vorhabt, ein Exemplar zu kaufen, müsst ihr bis Montag, den vierundzwanzigsten warten. (&#8230;) Und schließlich sind wir mitten in den Arbeiten, diese Seiten (Anm. <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">www.tcboyle.com</a>) zu verbessern, was Ihr bald bemerken werdet – wir werden das Message Board neu konfigurieren, um es auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, und die so wahnsinnig coole und kunstfertige Technikabteilung wird auch andere Funktionen verbessern. Ach ja, bevor ich es vergesse, der neue Wettbewerb ist jetzt auf der Seite »Contests« zu finden. Buena suerte. Viel Spaß.</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Januar 2003 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-01-2003/">What&#8217;s New? 22/01/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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