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	<title>Talk Talk Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Talk Talk Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 21:08:04 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8298" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (Man beachte Twitter, das läuft hier parallel zu diesem altehrwürdigen Blog; wenn dieser Blog eine Art lang andauernde Autobiografie war und ist, so ist Twitter eine Möglichkeit, mein Leben hier an der Küste Kaliforniens in scherzhafter Form zu kommentieren, vielleicht als geisterhafte elektronische Hommage an E.B. White, dessen wunderbare Essays – z. B. <em>One Man’s Meat</em> – sein Leben auf einer »Salzwasserfarm« in Maine in den 1930er Jahren beschrieben.) Wie auch immer, ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben, meinen tiefsten Dank aussprechen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vor sechzehn Jahren habe ich meinen australischen Lesern versprochen, sie zu besuchen, aber leider habe ich dieses Versprechen bisher nicht eingelöst, obwohl ich hoffe, es bald zu tun. Vor sechzehn Jahren hatte ich mehr Haare, mehr Zähne (jedenfalls einen mehr), und ich konnte immer noch gehen und sprechen, als ob es darauf ankäme, und ungefähr zu der Zeit, als Milo diese Website ins Leben rief, hob ich aktiv (mit meinen eigenen Händen) den Teich hinten aus, der im Laufe der Jahre zur Heimstatt unzähliger durstiger Lebewesen geworden ist. Vor sechzehn Jahren hatte ich noch nicht <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> veröffentlicht. Vor sechzehn Jahren hatte ich nicht die leiseste Ahnung, dass ich zu dem Zeitpunkt, da ich dieses hier schreibe, 330 Seiten von <em>Die Terranauten</em> geschrieben haben würde, noch wusste ich, dass ich die hundertste (2015) Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em> herausgeben würde, oder sogar, dass der Regen aufhören und ich in einer versengten und ausgetrockneten Feuerzone leben würde (obwohl mir <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sicherlich eine Ahnung davon gab). Ja, all dies, und ich bin nach wie vor wirklich gesegnet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so werden viele von Euch wissen, dass ich kürzlich von einem einwöchigen Aufenthalt an einem exotischen Ort zurückgekehrt bin: Buffalo. Was mich an dieser feuchten Stadt im Osten am meisten beeindruckt hat, war das Gras. Gras in Hülle und Fülle, das uns die Natur durch ihre sintflutartigen Regenfälle geschenkt hat, Rasenflächen, die sich ausbreiteten, so weit man sehen konnte, sobald man die Stadt verließ, und jede einzelne wurde gekrönt von einem einsamen Ritter hoch auf seinem Aufsitzrasenmäher, und der Geruch von frisch gemähtem Gras war für mich wie der von Prousts Madeleinekuchen. Ja, ja, ja, ich weiß, dass die Einwohner von Buffalo einen Preis für die grüne Üppigkeit im Sommer zahlen, einen Preis, der sich in Schnee und Eis und Matsch bemisst, aber mir, der auf der Veranda von F. und L.s Haus sitzt, keine zwei Straßen vom prächtigen Darwin-Martin-Haus entfernt, schien es das wert zu sein. Ich paddelte mit dem Kayak auf dem Buffalo River im Schatten verfallener Fabriken und sah, wie sich die Natur wieder durchsetzte, und ich fuhr mit dem Kanu an den Ufern des Ontario-Sees entlang, wo die Natur triumphierte (oder zumindest die Szene beherrschte). Ich besuchte den Talking Leaves Buchladen. Fuhr mit F.s rostfreier Mercedes-Oldtimer-Limousine hinunter nach Springville, wo Frau B. mit ihrer Highschool-Klasse wieder zusammentraf. Habe Chicken Wings gegessen. Habe zugesehen, wie Frau B. ihr Roastbeef im Brötchen verschlungen hat. Speiste bei Faso’s, (siehe das beigefügte Bild, das mir für unser 16-jähriges Jubiläum genügend festlich erschien; lasst uns doch alle zum siebzehnten dort zusammentreffen – oder vielleicht wollt Ihr lieber nach Paris?) Dabei fällt mir ein: Im März werde ich in Paris sein, wegen der Veröffentlichung von Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, und, noch etwas früher, in den Niederlanden zur Veröffentlichung der niederländischen Übersetzung desselben Romans.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Zusammengefasst ungefähr: Ich bin dankbar für die vergangenen sechzehn Jahre und freue mich auf die nächsten sechzehn, wenn wir alle das Glück haben sollten, so weit zu kommen. Schwer am Arbeiten. Der Spaß ist nicht ganz so schwer, obwohl ich daran denke, in meiner Freizeit mit dem Klettern anzufangen, mit Stierkampf und Polo. Was noch? Oh, natürlich Frau B. unterhalten – das ist mein Hauptzweck in diesem Leben, vergesst das nie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt es. Stoßt mit mir an. Willkommen, ihr Twitterer, und Euch allen viel Spaß!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 28/11/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-11-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2013 22:53:42 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-11-2013/">What&#8217;s New? 28/11/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/12/news_173i2.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7610" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/12/news_173i2.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/12/news_173i2-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />An diesem Tag des rituellen Schlachtens und der Danksagung, dem Tag des großen amerikanischen Erntedankfestes, sitze ich hier, starre aus dem Fenster in die Bäume und atme tief ein und aus. Die Tournee für den zweiten Band der gesammelten Erzählungen liegt hinter mir, es sind in beiden Bänden zusammen gut 1.600 Seiten Kurzgeschichten, und ich habe mein fünfundzwanzigstes Buch fertiggestellt und abgeliefert, einen Roman mit dem Titel <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, den ich auf diesen Seiten schon erwähnt habe. Heute – in dieser Woche, diesem Monat – ich muss es gestehen, fühle ich mich ein bisschen erschöpft. Ja, das Schreiben der nächsten Runde von Kurzgeschichten steht an, und ich fange an, das erste leise Flüstern von einer oder zwei Ideen für einen Roman zu spüren, aber das alles scheint mir im Moment eine schwere Last zu sein, dem in <a href="https://www.tcboyle.de/this-monkey-my-back/"><em>This Monkey, My Back</em></a> beschriebenen Drang zum Trotz. Ich bin betrübt. Ich lege Rechenschaft ab. Ich fühle wie Miriam in <em>Tod in Kitchawank</em>, dass »alles verloren sein wird, alles, was wir tun, alles, was wir lieben, alles, was wir sind.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Am vierten dieses Monats habe ich vom plötzlichen Tod eines meiner engsten lebenslangen Freunde erfahren, Russell Timothy Miller (Maslovat), dem <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> gewidmet ist, Mitglied des Raconteurs Club, Liebhaber von Jazz und Literatur und ein Bonvivant, wie es in unseren Zeiten nur wenige gibt, und den ich seit der Grundschule kenne und liebe. Er hatte genau wie ich eine wilde Ader. Wir erlebten viele Abenteuer zusammen, vor allem während unserer unbändigen Teenagerzeit und dann in unseren hart umkämpften Zwanzigern, aber auch noch bis zu seinem Tod (er war hier bei so manchem Erntedankfest-Essen), und ich werde ihn schmerzlich vermissen. Ein Leben lang schüttet man jemandem sein Herz aus, und dann tut man das nicht mehr, und dann kann man es nicht mehr. Das ist hart. Ich führte eine Woche nach seinem Tod ein langes (einseitiges) Gespräch mit ihm, als ich auf dem Weg zur Southwestern University hoch über dem Sonnenuntergang schwebte, und diese Unterhaltung war, für die, die Russell kannten, sehr passend, gleichermaßen angetrieben von Alkohol und Hingabe. Russell. Er verkörperte sechzig Jahre lang den Optimisten gegenüber meinem Pessimismus.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das beigefügte Foto, das, wie ich glaube, in den frühen Neunzigerjahren entstand, fängt einen Moment während der Vorbereitungen auf ein Mittsommerfest ein. Ich nenne diesen Moment wegen seiner Folgen gerne »die Rache der Lachse«. Wir waren zu zehnt oder zwölft, blieben die ganze Nacht auf und nahmen verschiedene Substanzen zu uns, um wach zu bleiben, von denen keine unserer Gesundheit besonders förderlich war, die aber für unsere Tatkraft Wunder bewirkten, um uns darauf vorzubereiten, auf eine Fahrt mit einem kommerziellen Lachsfischerboot vor der San Francisco Bay zu gehen. Ein paar von uns hatten das schon vorher gemacht und wir sind jedes Mal auf die Nase gefallen. Ihr kennt die Übung: eisiger Wind, schwere See, noch schwerere Mägen, nicht ein Fisch am Leben im ganzen weiten wildbewegten grauen Meer. Diesmal hatten wir Glück, schlugen sofort zu und erfüllten unsere Quote von zwei Fischen pro Person so schnell, dass unser Boot als erstes zurück im Hafen war. Prima. Großartig. Aber was sollten wir mit den ganzen riesigen, duftenden, silbrigren Fischen anfangen? Einer aus unserer Gruppe, dessen Name hier nicht genannt wird, kam auf die Idee, die Straße hinunter bis zum Schnapsladen zu schlendern, mit der Hand einen zehn Kilo schweren Lachs an den Kiemen festhaltend, und ihn gegen eine Flasche Wodka einzutauschen. Gut, das war in Ordnung. Das hat tatsächlich geholfen. Aber Russell, der früher Gastronom und Gourmet-Koch gewesen war, neben anderem – Autor, Philosoph, Mathe- und Computer-As, Universalgenie und Klugscheißer – beschloss, dass wir Lachs-Ceviche machen und dann einen Haufen Lachssteaks grillen und eine erstklassige PARTY feiern sollten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und das machten wir auch, und hier ist das Foto, das von ihren Anfängen zeugt. Die Musik dröhnte. Alle hatten Spaß. Verschiedene berauschende Substanzen wurden konsumiert. Und irgendwann sehr spät kollabierten wir in unseren Betten. Dann kam der Morgen, ich war als Erster auf, setzte mich an Russells Küchentisch, spähte hinaus in den schwärenden grauen Nebel, während ich zögernde Versuche unternahm, etwas trockenen Toast und stark mit Honig gesüßten Tee bei mir zu behalten. Doch da kam Russell, müde und barfuß, öffnete schwungvoll das Tielkühlfach und holte Eis heraus, um der eingeschnürten, ausgedörrten Kehle etwas Gutes zu tun, ohne sich der eingefrorenen Reste der großen Lachssteaks bewusst zu sein, die sich gefährlich nahe der Tiefkühlfach-Tür befanden. Das Resultat? Ein empfindlicher Schlag auf Russells großen Zeh. Das war also die Rache der Lachse. Aber das war natürlich nur eine Panne, das gleichmütige Universum schlug zurück. An dem Abend gab es wieder Lachs und wir schenkten die glänzenden körperlosen Köpfe der Vietnamesin am Ende der Straße, die eine nahrhafte und heilende Suppe daraus kochte, ein Gebräu (ein Trank), der uns alle wieder zum Leben erweckte. Zu einem glücklichen Leben. Einem Einatmen- und Ausatmen-Leben. Ein Leben in dieser Welt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was kann ich sagen außer: Lebwohl, mein Freund.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und an alle, die da draußen zuhören: Seid dankbar, liebt, was Ihr habt und freut Euch des Tages, der Woche und all der Zeit, die Euch noch bleibt. Russell hat das gemacht. Ich war immer der Besorgte, niedergedrückt vom eintönigen Hammer des Darwinschen Gesetzes und eschatologischer Ängste, aber Russells Philosophie war so viel gesünder: Carpe diem, das hat er gesagt. Carpe fucking diem.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. November 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-11-2013/">What&#8217;s New? 28/11/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/08/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Aug 2013 21:18:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Da wir gerade von Jubiläen sprechen und erst vor Kurzem den 14. Jahrestag dieser Website (www.tcboyle.com) gefeiert haben (am 4. August), würde ich gerne auf einen persönlicheren Jahrestag hinweisen, der heute stattfindet: An diesem Spätsommertag vor zwanzig Jahren sind wir von ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2013/">What&#8217;s New? 31/08/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_170i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7207" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_170i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/08/news_170i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Da wir gerade von Jubiläen sprechen und erst vor Kurzem den 14. Jahrestag dieser Website (<a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">www.tcboyle.com</a>) gefeiert haben (am 4. August), würde ich gerne auf einen persönlicheren Jahrestag hinweisen, der heute stattfindet: An diesem Spätsommertag vor zwanzig Jahren sind wir von Los Angeles nach Santa Barbara gezogen, von einem Haus in den Woodland Hills, das damals vierundvierzig Jahre alt war, in dieses, das damals bloß vierundachtzig war. Bevor wir es kauften, war dieses Haus sechs Jahre lang herrenlos und stand daher wunderschön und fröhlich leer. Da wir anfangs über wenig Möbel im Haus verfügten, weil wir den Großteil davon in unserem ehemaligen Haus gelassen hatten, das noch nicht verkauft war (und sich auch vor Dezember nicht verkaufen würde), breiteten wir schließlich Decken auf den Schlafstätten aus – alle fünf von uns, Autor, Frau, Tochter und Söhne – und schliefen selig durch die (weitgehend) moskitofreien Nächte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das erste Wochenende damals, wie dieses, war Labor Day Feiertag, und es war ungewöhnlich warm für die Jahreszeit, genau wie jetzt. Ich versuchte, einen Überblick über die Lage zu bekommen, sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne, und dachte über all die Arbeit nach, die getan werden musste, und vielleicht blieb ich etwas länger im Bett als gewöhnlich (im Schlafsack eigentlich, weil ich im Laufe der Nacht in den Schlafsack umzog). Ich wurde von den aufgeregten, hohen Stimmen der Kinder geweckt, die riefen: »Daddy, Daddy, es sind Leute hier!« Tatsächlich. Ich kam die Treppe ins Wohnzimmer herunter und begrüßte ein älteres Ehepaar, völlig Fremde, die gekommen waren, um sich das Haus anzusehen, weil sie dachten, dass es immer noch zum Verkauf stand. Woran dachte ich? Dass ich das Schloss an der Tür direkt hinter ihnen reparieren muss. Ich würde gerne erzählen, dass wir mit diesen alten Leuten gefrühstückt haben und sie dann eingeladen haben, bei uns zu wohnen, und das sich Freude ausbreitete wie süßer Kirschsirup in einem Slushie, aber daraus ist nichts geworden. Ich brachte sie zur Tür. Und sie zogen weiter zu neuen Abenteuern, groß oder klein, Abenteuer, von denen ich damals nichts wusste und heute nichts weiß.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Noch eine Sache über das Wochenende damals. Wie gesagt, war es Labor Day, was Touristen in Hülle und Fülle bedeutete, und natürlich war ich, früher Tourist, kein Tourist mehr, sondern eher Besitzer eines eigenen Heimes und ein EINHEIMISCHER, also führte ich mich an den einheimischen Strand um zu sehen, was Sache war. Er war überfüllt. Hunderte rannten fröhlich ins Wasser und wieder heraus, Hunde bellten, Wellen spritzten. Ich, der einzige in der Menge, zog Maske, Schnorchel und Flossen an, um zu sehen, was unter den Wellen verborgen war, die auf meine neuen Ufer schwappten. <em>Mirabile dictu!</em> Verborgen vor den Blicken der Horden über Wasser, fand hier ein Rochen-Treffen statt, sodass der gesamte Meeresboden mit ihnen zugepflastert war und jeder stachlige Stechrochen und ungeschickte Adlerrochen nur auf die Gelegenheit wartete, den nackten Fuß eines herabsteigenden Primaten zu begrüßen. Steckt eine Lehre darin? Ach, ich weiß nicht. Ich nehme an, sie wäre: »Sei vorsichtig!« oder »Geh immer nur vom Schlimmsten aus!« Und natürlich: »Knorpelfische haben auch Feiertage!«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun, da dieser Blog angeblich über Neuigkeiten meiner neuesten Unternehmungen berichtet, wende ich mich wohl besser ihnen zu. Ihr werdet das Foto anbei bemerkt haben, das mich in Dom Camardella’s Sound Design Studio hier in Santa Barbara zeigt, wo ich mich sehr wohlfühle, da ich in den letzten Jahren mit Dom an einer Reihe von Projekten zusammengearbeitet habe, von der Aufnahme von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/" rel="noopener"><em>América</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/" rel="noopener"><em>Talk Talk</em></a> für Blackstone und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/" rel="noopener"><em>Wild Child</em></a> für Penguin Audio über meine Kommentaren vor Kurzem für die BBC und NPR bis hin zu den Geschichten für die Onlineausgabe des New Yorker. Woran ich gerade arbeitete, als Dom den Anlass mit diesem Foto verewigte, war die Aufnahme des letzten – und völlig neuen – Teils von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/" rel="noopener"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, für die Veröffentlichung im Oktober, wenn das Buch erscheint. Dieser Teil enthält vierzehn Geschichten, die eine neue Sammlung namens <em>A Death in Kitchawank</em> darstellen, aber da Dom und ich zuvor schon vier davon für den New Yorker aufgenommen hatten, konnten wir diese verwenden und unser Arbeitspensum auf zehn Geschichten reduzieren (elf eigentlich, da die Titelgeschichte neu aufgenommen werden musste). Wir wurden, zum Glück, in drei Tagen fertig.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Glück, ja, weil diese drei Tage von der Zeit abgingen, die ich meinem neuen Roman widme, mein fünfundzwanzigstes belletristisches Werk (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/" rel="noopener"><em>Hart auf hart</em></a>), das ich mich beeile fertig zu schreiben, bevor ich Ende nächster Woche nach Österreich und dann Deutschland aufbreche. Wie ich hier bereits erwähnt habe, ehren mich die Wiener mit ihrer Wahl von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/" rel="noopener"><em>América</em></a> als ihr Buch des Jahres (<a href="https://einestadteinbuch.at/" rel="noopener" target="_blank">Eine Stadt, Ein Buch</a>). Und so kann ich, wenn ich das neue vor meiner Abreise fertig bekomme, all die Österreicher und Deutschen unter Euch, die das hier gerade mit den reinsten Herzen und aufgeschlossensten Sinnen lesen, unterhalten, anstatt mein sorgenvolles Selbst von einer Bühne auf die nächste zu schleppen, während das unvollendete Buch wie das Schicksal über mir hängt. Aber keine Sorge. Ich werde fertig werden. Auch wenn ich eine Nacht durcharbeiten muss. Oder zwei. Oder drei.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Also, auf Wiedersehen für heute. Das war nett zum Aufwärmen, aber wenn Ihr mich entschuldigen wollt, ich muss arbeiten.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. August 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-08-2013/">What&#8217;s New? 31/08/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 22/07/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2012 21:11:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/">What&#8217;s New? 22/07/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6541" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem ich gerade aus der Küche komme, von einem Bagel und der Lektüre der Sonntagsausgaben der L.A. Times und Santa Barbara News Press, muss ich sagen, dass ich ziemlich deprimiert bin. Schon wieder war ein Verrückter unter uns, voll ausgerüstet mit einer Rüstung aus Kevlar und leicht erhältlichen Waffen und Munition, Syrien kämpft mit dem Tod, Afrika verhungert, Dürre plagt die USA und die Weltbevölkerung explodiert. Die Times bringt eine fünfteilige Serie über das Bevölkerungsproblem, ein Dilemma, über das sich Alma Boyd Takesue, die Heldin von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, Sorgen macht, und dem sich Ty Tierwater direkter annimmt, der Protagonist von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> (auch bekannt als »die menschliche Hyäne«, weil er vergeblich versucht hat, ein Trinkwasserreservoir zu vergiften). Wir sind eine produktive Art und eine maßlos erfolgreiche, aber der Planet ist endlich und unsere Zukunft sieht düster aus. Aber wartet, wartet: Es gab einen Hoffnungsschimmer in all diesen deprimierenden Nachrichten – die Behauptung, von Peter Howorth, einem lokalen Ozeanografen (lokal in Santa Barbara, heißt das), dass alle Zeichen darauf hindeuten, dass es ein El-Niño-Jahr geben wird. Das könnte überdurchschnittliche Niederschläge für diese ausgedorrte Region bedeuten – und vielleicht sogar für den Mittleren Westen, in den Fängen der schrecklichsten Dürre seiner Geschichte. Natürlich könnte das wiederum das Aus für viele Meeresbewohner bedeuten, wie mein verstorbener Freund Mike DeGruy in seinem Film über die Auswirkungen von El Niño auf solche normalerweise fröhlichen Camper wie die Seelöwen gezeigt hat, deren Beute nach Norden wandert, während der Ozean sich aufheizt. Manche gewinnen, manche verlieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zufällig war ich während der Dürre von 1988 in Iowa. Frank Conroy, der damals im zweiten Jahr den Iowa Writers Workshop geleitet hat, hatte mich gebeten, für das Semester nach Iowa City zu kommen, um den Lehrkörper zu unterstützen, und so zog ich in ein gemietetes Haus, das einem Professor für Asienstudien gehörte, der das Jahr in Japan verbrachte (ein glücklicher Zufall, da ich damals gerade an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-samurai-von-savannah/"><em>Der Samurai von Savannah</em></a> schrieb und freien Zugang zu seinem Arbeitszimmer und seiner Bibliothek hatte). Ich kam dort mit meiner Familie Ende August an und erbte den Gemüsegarten des besagten Professors, der am Vertrocknen war. Ich hatte keine andere Wahl als ihn weiter verdorren zu lassen, da es zu dem Zeitpunkt sinnlos schien, Wasser zu verschwenden. Die Temperaturen waren hoch. Die Felder gelb. Aber der Workshop war eine Freude (in dem Semester stieß mein alter Freund und früherer Klassenkamerad Allan Gurganus zur Fakultät), die Straßen lagen im Schatten und in den ehrenhaften Bars floss kaltes Bier und Eiswürfel klirrten in Cocktailgläsern. Es hat vielleicht ein- oder zweimal geregnet, aber es kam bald der Herbst und der Bann war gebrochen. Ich reiste im Dezember ab, während ein Eissturm aufzog, und schlitterte den ganzen Weg zur Westküste zurück, möglicherweise für einen nassen Winter (daran erinnere ich mich nicht mehr genau, und aus dieser Distanz habe ich kein Verlangen, in den Wetteraufzeichnungen nachzusehen). Jedenfalls sehe ich vor meinem inneren Auge den Regen auf die Wasseroberfläche im Swimming Pool prasseln, während all die kleinen Kreaturen aus dem Wald und Busch vorsichtig daraus tranken.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt fragt Ihr vielleicht nach all diesen Abschweifungen, was es Neues gibt? Neu ist, dass die letzte der Geschichten für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, Band II der <em>Collected Stories</em>, fertig ist, und ich meine Gedanken jetzt dem nächsten Roman zuwenden werde – jetzt bereits zuwende. Ich war den Großteil der letzten zwei Monate oben in den Bergen, wo, wie ich glücklich berichten kann, nicht mehr viel an den Freeman Grove Brand erinnert, obwohl es nicht geregnet hat, zumindest nicht solange ich dort war. Die alte Waschbärin – die aus der Szene in <em>Killing</em> – klettert immer noch in den meisten Nächten die drei Stockwerke des Hauses hinauf, um sich mit Vogelfutter vollzustopfen, die brillanten Häher machen so viel Lärm wie eh und je und ein junger Rabe, so groß wie ein Truthahn, landet jeden Morgen und isst, was er kann. Die Flüsse trocknen aus und der Wasserspiegel des Sees ist niedrig, obwohl sich das Wasser auf Schwimmtemperatur aufgeheizt hat. Ich wandere durch die Wälder und lese und denke darüber nach, was als nächstes kommt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich im Forum erwähnt habe, gibt es einen neuen Filmvertrag für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, das ein deutscher Produzent für eine internationale Verfilmung gekauft hat. Bei vielen anderen Dingen bleiben die Optionen offen, darunter <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a>, die tapfer weitermachen. Es gibt nichts Neues von den Geschichten zu berichten, außer was ich schon erzählt habe: dass <em>Birnam Wood</em> bald im <em>New Yorker</em> erscheinen wird und <em>The Way You Look Tonight</em> im <em>Playboy</em> (September). In der Zwischenzeit habe ich Interviews für das Erscheinungsdatum 18. September von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, dem neuen Roman, gegeben, und ich erwarte, hier bald einen vollständigen Tourenplan zu veröffentlichen sowie eine Vorschau auf das Buch, mit einem Auszug und ein paar Worten vom Autor, dem entsprechend, was wir für jedes Buch vorgestellt haben, wofür der Beweis nur einen Klick entfernt ist. Dazu kommt, dass Jamieson und Kerrie, nachdem sie ihre Arbeit an einer Internetserie für Warner’s beendet haben, ihre Aufmerksamkeit jetzt der Verfilmung eines Buchtrailers für <em>San Miguel</em> zuwenden, den wir hier einstellen werden, sobald er seine endgültige Gestalt angenommen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Habt Spaß, bleibt gesund und tragt keine enge Kleidung, wenigstens bis die Hitze nachlässt. Falls sie das je tun wird.</p>
<p><strong>Tour Dates &#038; Cities for SAN MIGUEL</strong></p>
<p>TULSA, OK<br />
Tuesday, September 18<br />
7:00PM Talk &#038; Signing<br />
CAIN’S BALLROOM (2nd Stage)<br />
»Literary Rockstar: An Evening with T.C. Boyle«<br />
423 N Main St, Tulsa, OK 74103</p>
<p>BOSTON, MA<br />
Wednesday, September 19<br />
6:30 PM Talk &#038; Signing<br />
BOSTON PUBLIC LIBRARY<br />
700 Boylston St, Boston, MA 02116</p>
<p>NEW YORK, NY<br />
Thursday, September 20<br />
7:00P PM Talk &#038; Signing<br />
BARNES &#038; NOBLE UPPER EAST SIDE<br />
150 E 86th St, New York, NY 10028</p>
<p>WASHINGTON, DC<br />
Saturday, September 22<br />
2:30 PM &#8211; 3:30 PM Signing<br />
4:25 PM &#8211; 5:10 PM Reading<br />
NATIONAL BOOK FESTIVAL</p>
<p>SEATTLE, WA<br />
Monday, September 24<br />
7:30 PM Talk &#038; Signing<br />
SEATTLE ARTS &#038; LECTURES<br />
Meany Hall for the Performing Arts<br />
UNIVERSITY OF WASHINGTON</p>
<p>BELLINGHAM, WA<br />
Tuesday, September 25<br />
6:30 PM Radio Show,<br />
With booksigning to follow<br />
CHUCKANAUT RADIO SHOW<br />
Hosted by Village Books<br />
Community College in the Heiner Theater<br />
237 W. Kellogg Road, Bellingham, WA, 98226</p>
<p>SANTA ROSA, CA<br />
Wednesday, September 26<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
COPPERFIELD’S BOOKS &#038; MUSIC<br />
Authors in the Village Court<br />
Outdoor Summer Series<br />
775 Village Court, Santa Rosa, CA</p>
<p>SANTA MONICA, CA<br />
Thursday, September 27<br />
6:30-7:30 PM Reception<br />
8:00PM Talk &#038; Signing<br />
LIVE TALKS LA @<br />
TRACK 16 GALLERY<br />
Smart Art Press<br />
2525 Michigan Avenue, Bldg C-1<br />
Santa Monica, CA 90404</p>
<p>SANTA BARBARA, CA<br />
Tuesday, October 2<br />
7:00 PM SIGNING<br />
CHAUCER’S BOOKSTORE<br />
3321 State Street<br />
Santa Barbara, CA 93105</p>
<p>HOUSTON, TX<br />
Monday, October 15<br />
7:30 PM Talk &#038; Signing<br />
INPRINT MARGARETT ROOT BROWN READING SERIES<br />
Hubbard Stage, Alley Theatre<br />
615 Texas Avenue, Houston, TX</p>
<p>SAN DIEGO, CA<br />
Monday, October 22<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
UNIVERSITY OF CALIFORNIA AT SAN DIEGO<br />
REVELLE FORUM<br />
@ The Institute of the Americas<br />
10111 N. Torrey Pines Rd, La Jolla, CA</p>
<p>PASADENA, CA<br />
Tuesday, October 23<br />
6:45 PM Arrival<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
VROMAN’S BOOKSTORE<br />
695 E Colorado Blvd, Pasadena, CA 91101</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Juli 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/">What&#8217;s New? 22/07/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Cor-ag-assen</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/cor-ag-assen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2006 14:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scrapbook]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Coraghessan]]></category>
		<category><![CDATA[T.C. Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[Talk Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Washington Post]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 18. Juli 2006 stellt sich T.C. Boyle im Chat den Leserinnen und Lesern der Washington Post zur Verfügung. Anlass ist das Erscheinen seines Romans <em>Talk Talk</em>. Doch die Fragen, die an den Schriftsteller gerichtet werden, beziehen sich nicht nur auf sein aktuelles Werk.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/cor-ag-assen/">Cor-ag-assen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2018/02/washington.jpg" alt="" width="300" height="156" class="alignleft size-full wp-image-1979" /><strong>T.C. Boyle im Chat der Washington Post</strong></p>
<p>Am 18. Juli 2006 stellt sich T.C. Boyle im Chat den Leserinnen und Lesern der Washington Post zur Verfügung. Anlass ist das Erscheinen seines Romans <a href="https://www.tcboyle.de/romane/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>. Doch die Fragen, die an den Schriftsteller gerichtet werden, beziehen sich nicht nur auf sein aktuelles Werk. So will beispielsweise ein Leser mit dem Pseudonym Chinatown wissen, wie der Name Coraghessan richtig ausgesprochen wird. Eine Frage, die Boyle schon so oft gestellt worden ist, dass er sie inzwischen kaum noch beantworten mag. Im Chat der Washington Post verweist der Schriftsteller deshalb auf die Internetseiten, die seinem Schaffen gewidmet sind, auf seine eigene Homepage, aber auch auf tcboyle.net und tcboyle.de.</p>
<blockquote><p><em>Dear Chinatown: What a pure delight. I&#8217;ve just come back from a nice stroll from Nob Hill, through Chinatown to North Beach and back (yes, I&#8217;m in San Francisco). The pronunciation of my middle name is Cor-ag-assen, with emphasis on the second syllable. For elaboration on this and other myteries please go to my site, tcboyle.com or the fan sites, tcboyle.net and tcboyle.de.</em></p></blockquote>
<p>Wie schön, die Adresse unserer Website in der Washington Post zu lesen, wenn auch nur im Chat. Hier <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/discussion/2006/07/14/DI2006071401079.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">das ganze Gesprächsprotokoll</a>.</p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/cor-ag-assen/">Cor-ag-assen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 31/05/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-05-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2006 21:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Ambos/Anthos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frohlocket, ihr Rhinebecker! Seid guten Mutes, Atlanter! Doch weint, oh weint ihr Chicagoer und Cleveländer, ihr Einwohner Denvers, Chicagos, Philadelphias und Tuscaloosas! Die offizielle Liste der Tourdaten liegt vor, und bitte erinnert Euch, dass ich meinen Verleger bat, sie dieses Mal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-05-2006/">What&#8217;s New? 31/05/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/05/news_86i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-8637" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/05/news_86i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/05/news_86i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Frohlocket, ihr Rhinebecker! Seid guten Mutes, Atlanter! Doch weint, oh weint ihr Chicagoer und Cleveländer, ihr Einwohner Denvers, Chicagos, Philadelphias und Tuscaloosas! Die offizielle Liste der Tourdaten liegt vor, und bitte erinnert Euch, dass ich meinen Verleger bat, sie dieses Mal kurz zu halten, weil ich mich nach den vergangenen Jahren mehr wie ein Willy Loman fühlte als ein arbeitender Künstler. Nächstes Mal. Nächstes Mal mache ich eine größere Runde, aber dieses Mal muss es reichen.</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>7/7, 8:00 P.M: <strong>Rhinebeck, NY &#8211; Oblong Books</strong><br />
offsite at Church of the Messiah, 64636 Montgomery St.</li>
<li>7/8, 8:00 P.M.: <strong>Huntington, NY &#8211; Book Revue</strong><br />
313 New York Ave.</li>
<li>7/10, 7:00 P.M.: <strong>New York, NY &#8211; Barnes &#038; Noble</strong><br />
Lincoln Center</li>
<li>7/11, 6:00 P.M: <strong>Boston, MA &#8211; Barnes &#038; Noble</strong><br />
offsite at Boston Public Library in Copley Square</li>
<li>7/12, 7:00 P.M: <strong>Washington, D.C. &#8211; Politics and Prose</strong><br />
5015 Connecticut Ave. NW.</li>
<li>7/13, 7:00 P.M: <strong>Atlanta, GA &#8211; Center for Southern Lit. Book Bash</strong><br />
990 Peachtree St. NE.</li>
<li>7/17, 7:00 P.M: <strong>San Francisco, CA &#8211; A Clean Well-Lighted Place</strong><br />
601 Van Ness Ave.</li>
<li>7/18, 7:00 P.M: <strong>Berkeley, CA &#8211; Cody&#8217;s Bookstore</strong><br />
1730 Fourth St.</li>
<li>7/19, 7:00 P.M.: <strong>Pasadena, CA &#8211; Vroman&#8217;s Bookstore</strong><br />
695 E. Colorado Blvd.</li>
<li>7/25; 7:00 P.M: <strong>Los Angeles, CA &#8211; Book Soup</strong><br />
8818 Sunset Blvd.</li>
<li>7/26, 7:00 P.M.: <strong>Thousand Oaks, CA &#8211; Borders</strong><br />
125 W. Thousand Oaks Blvd.</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun, dann wären da noch ein paar Infos bezüglich Publikationen und das Neueste vom Film. Für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> ist der 6. Juli 2006 als Erscheinungstag in den USA festgelegt, und ich glaube, Deutschland und Großbritannien sind für den Spätsommer vorgesehen. Ein Auszug des Buches wurde in der aktuellen Ausgabe (vom 31. Mai) der <em>L.A. Weekly</em> abgedruckt, den Link dorthin findet ihr im Message Board, dank der Bemühungen unserer Messagista Suprema Sandye. Weiterhin, wie ich bereits in einer vorherigen Mitteilung andeutete, ist <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> (der von der Heldin aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> geschriebene Roman) vollständig in der aktuellen <em>McSweeney&#8217;s</em> (Nr. 19) erschienen, und ich habe die Korrekturen zu <em>The Unlucky Mother of Aquiles Malnado</em> zum <em>Playboy</em> zurückgeschickt, eine Geschichte, in der Baseball eine unerhebliche Rolle spielt, und die, wie ich glaube, in der Septemberausgabe erscheinen wird. Schließlich, mit Empfehlung der europäischen Veröffentlichungen, habe ich soeben die dritte Auflage meines Sammelbandes <em>25 Histories Bizarres</em> von Grasset in Paris erhalten. Mein niederländischer Herausgeber Anthos/Ambos hat einen feinen, dicken, handlichen Nachdruck meiner in Holland beliebten Titel <em>De Tortilla Grens</em> und <em>Duyvels End</em> in einem Doppelband veröffentlicht, für nur 17,50 €. Ach ja, und bevor ich es vergesse, ich habe die ungekürzte Hörbuch-Fassung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> komplettiert (eine mächtig gewaltige Erfahrung, Studioarbeit mit einer absolut wundervollen und brillanten Janet Stark, die mich schon im letzten Jahr durch <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> dirigierte), und ich meine, dass Blackstone Audio in Kürze meine ungekürzte Audioversion von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> veröffentlichen wird (welches die vierte Audioveröffentlichung dieses Titels sein wird, wenn ich richtig mitgezählt habe).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bezüglich Film: Ich habe in dieser Woche Verträge mit Pieface Films für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> unterzeichnet und mit Wild Bear Films für <<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-der-fluss-voll-whisky-waer/">em>Wenn der Fluss voll Whisky wär</em></a>. Ein Handel wurde eingegangen mit einer (für mich jedenfalls) unbekannten Firma für eine Version von <em>King Bee</em>, und Stone Village Productions hat gerade die Rechte an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> erneuert, mit der ernsthaften Absicht, das Projekt von der Planung in die Praxis zu bewegen. Weitere Einzelheiten folgen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Letztlich, wie im Message Board detailliert von James und DMAC berichtet, war die Speaking-of-Stories-Vorstellung im Lobero Theater hier in Santa Barbara am Montag, den 22. Mai, ein unvergleichliches und einmaliges Vergnügen. Maggie Mixsell führte durch Charles D&#8217;Arbres (<em>The Champ</em>); Joseph Velasco (<em>Zapatos</em>); Joe Spano (<em>Swept Away</em>); Julie Pearl (<em>Hands On</em>); und ich (<em>La Conchita</em>), ein Abend, der sich abwechselnd ausgelassen und traurig gestaltete. (Falls Ihr Euch wundert: <em>Hands on</em> ist eine neue Story, ausersehen für die nächste Kurzgeschichtensammlung nach dem Roman, den ich am 15. Mai zu schreiben begonnen habe, und die bisher noch nicht veröffentlicht ist.) Und ich war in Santá Fe Anfang des Monats, wie versprochen, las <em>Back in the Eocene</em> und <em>Beat</em> für die Lannan Foundation, und erledigte meinen jährlichen Solo-Auftritt bei der L.A. Times Book Fair (mit einer Einführung von der erfahrenen Sandra Tsing Loh), und ich präsentierte sowohl <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> als auch <em>La Conchita </em>das erste Mal (meist) live vor Publikum. Puh!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Also, was ich hier sagen möchte ist folgendes: Ich freue mich darauf, nach Rhinebeck zu fahren und nach Ost, Nord, Süd und West, um Euch mit einer spannenden Darbietung aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> zu unterhalten, und auf all die Begleiterscheinungen wie Späßchen und Routinen und der ernsthaften, herzergreifenden Diskussion, die sie sicherlich auslösen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Adios.</p>
<p>P.S. Obige Abbildung wurde mit freundlicher Genehmigung vom Hanser Verlag in München zur Verfügung gestellt. Keine Zähne auf dem deutschen Umschlagbild von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, dafür jedoch reichlich Muskeln. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Mai 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-05-2006/">What&#8217;s New? 31/05/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 25/04/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-04-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 21:09:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mir gerade überlegt, eine kleine Mittagspause einzulegen und Euch wissen zu lassen, was ist und was war in den letzten Wochen. Also, wie geht's? Ich glaube, da muss ich sagen: <em>ça va</em>. Es geht so. Nicht schlecht, nicht gut. Morgens aufstehen, abends ins Bett, dazwischen arbeiten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-04-2006/">What&#8217;s New? 25/04/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/04/news_85i1.jpg" alt="" width="198" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8616" />Ich habe mir gerade überlegt, eine kleine Mittagspause einzulegen und Euch wissen zu lassen, was ist und was war in den letzten Wochen. Also, wie geht&#8217;s? Ich glaube, da muss ich sagen: <em>ça va</em>. Es geht so. Nicht schlecht, nicht gut. Morgens aufstehen, abends ins Bett, dazwischen arbeiten. <em>Another day older and deeper in debt/Saint Peter don&#8217;t you call me &#8218;cause I can&#8217;t go/I owe my soul to, to, to?</em> (Wieder ein Tag älter und tiefer in Schuld/Heiliger Petrus, ruf mich nicht, denn ich kann nicht folgen/Hab&#8216; meine Seele verpfändet an, an, an?) Und was war? Nun, wie schon im Message Board berichtet, hatte ich eine Menge Spaß, sowohl in der Universität von Minnesota als auch in der Harper Hochschule, während ich zur gleichen Zeit daran erinnert wurde, was das erste Frühlingserwachen ausmacht. Schlammlawinen, pralle kleine Knospen stecken an den Bäumen, der Dreck des Winters hat sich an ihren Stämmen darunter angesammelt. Doch die Temperaturen waren annehmbar, im Gegensatz zum kleinen Trip in den Mittelwesten über die Osterferien. Dort &#8211; o Gott, o Gott &#8211; war ich verdammt nahe daran, zu erfrieren. Ja, ich hatte Thermalunterwäsche an, Pullover, Kapuzenhemd und Lederjacke, aber Madison und Chicago können im März wie eine Mini-Arktis erscheinen (8 Grad Celsius tagsüber mit einem Wind, sechstausend Meilen die Stunde; mein Brustkorb gefror zur Konsistenz von Softeis und brachte mich um mein Phlegma für wenigstens drei Wochen).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;»Was hat all das zu bedeuten?«, fragt Ihr Euch vielleicht. »Wo ist die Neuigkeit?« Die Neuigkeit ist, dass ich bisher noch nicht den neuen Roman angefangen habe. Ich wühle mich noch immer durch unentzifferbare Notizen, brütend, raufe meinen Bart, warte auf den günstigen Moment und den Geistesblitz mit dem Strahlenkranz der Eingebung. Eine weitere Neuigkeit ist, dass Dana Halters <a href="https://www.tcboyle.de/werke/das-wilde-kind/"><em>Wild Child</em></a> sich in die gerade veröffentlichte 19. Ausgabe von <em>McSweeney&#8217;s</em> geschlängelt hat, und dass ich beabsichtige, meinen Verpflichtungen zum L. A. Times Book Festival nächsten Sonntag nachzukommen, am 12. Mai in Santa Fe für die Lannan Stiftung und hier in Santa Barbara am 22. Mai für <em>Speaking of Stories</em>. Ich finde dennoch, dass eine Menge Zeit dazwischen und hernach ist, in welcher ich am neuen Projekt weiterarbeiten kann, selbst wenn sich in dieser Woche die Interviews zu häufen beginnen und die erste Rezensionen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> auftauchen wird (im <em>Publisher&#8217;s Weekly</em>, nehme ich an. Sie endet so: »Boyle, immer risikobereit, händelt geschickt das Katz-und-Maus-Spiel zwischen der gehörlosen Protagonistin und dem Bösewicht, einem Gourmet-Koch &#8230; Während Dana und Bridger ihren Hürdenlauf kreuz quer durch das Land und über alle Berge bewältigen, lässt Boyle Weisheit im Signatur-Stil eintropfen, und die Leser werden ihnen dicht auf den Fersen sein.«) Ich vermute, wenn mein rechter Arm (<em>my scribbling arm</em>, einer der beiden Gliedmaßen, die ich zum Tippen verwende) nicht so schmerzen würde wie eine fortwährende Zahnbehandlung, wäre alles in Ordnung, aber ich musste mir ja unbedingt den Muskel am Ellenbogen zerren (fragt nicht) und in eine aussichtslose Physiotherapie geraten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So sieht es also aus. Ein wenig Licht, ein wenig Dunkelheit. Das Einzige, was ich mir eventuell vorstellen könnte, jetzt zu tun, ist, hinaus in den Garten zu gehen und ein paar Löcher zu graben, um sie dann schnellstens wieder zu füllen &#8211; nur um den Kopf frei zu bekommen und die Ganglien und Neurotransmitter ein wenig zu straffen. Man sieht sich.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. April 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-04-2006/">What&#8217;s New? 25/04/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 05/03/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-05-03-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2006 22:41:08 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-03-2006/">What&#8217;s New? 05/03/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_84i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8571" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_84i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/03/news_84i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Sonntagmorgen im sonnigen Santa Barbara, für heute Abend wird Regen erwartet. Überall Vögel, die kleine Zweiglein aus den Bäumen sammeln, anpirschende Katzen. Die Erde dreht sich weiter &#8211; ich kann es fühlen, durch meine Socken und die Sohlen meiner Schuhe, den Boden, das Fundament, den Staub der Jahrhunderte, die Kontinentalplatten, den Erdmantel bis hinunter zum geschmolzenen Kern. Und ich? Mache mir Notizen, lese, hoffe auf Eingebung bezüglich Struktur, während ich auf Nachricht über die Anordnung der letzten neuen Story warte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bald gehe ich wieder auf Reisen. Über die Frühjahrsferien werde ich einen Recherchetrip in den kühlen mittleren Westen einlegen, und im April werde ich am Harpers College in Chicago lesen und an der Universität von Minneapolis (jeweils am 10. und 11.), und ich habe mein jährliches Erscheinen beim L.A. Times Book Festival für einen Solo-Auftritt (mit einer Einleitung von der unvergleichlichen Sandra Tsing Loh) am Sonntag, den 30. April, um 2.30 Uhr nachmittags. Und ja, ich bin froh, dass es nicht 2.30 Uhr am Morgen ist. Natürlich erinnert mich die Erwähnung der unerwähnbaren Stunde an die Zwanzig-Stunden-Lesung für die Förderung des Iowa Review, circa &#8217;74 oder &#8217;75, in einer Buchhandlung in Iowa City. Halb Drei Uhr morgens war die begehrteste Zeit, soweit ich mich erinnere, weil die Bars dann schlossen und wir einen speziellen Anreiz für all die Literatur-Liebhaber da draußen anboten: Zwei Biere vom Fass. Die düsteren Stunden des Morgengrauens wurden von Joe Haldeman und seinen SciFi Kreuzfahrern ausgefüllt, und wenn der Workshop-Direktor (Jack Legget) hereinkam, um bis elf oder so zu lesen, dann lagen haufenweise Körper herum, verstreut wie übergekochte Pasta. Mindestens einer redete im Schlaf.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber ich schweife ab. (Absichtlich. Um Euch zu unterhalten.) Für den Rest meines Wanderjahres kann ich meine erneute Anwesenheit beim New York Festival bestätigen (am 6. Oktober) und &#8211; was eine große Freude sein wird, da ich zu alten und geschätzten Lieblingsplätzen zurückkehren kann &#8211; die Tomales Bay Workshops Ende Oktober. Die Lese-Tour zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> ist nun zusammengebraut, und wie gesagt, ich versuche sie kürzer zu gestalten als die vergangenen Touren, hauptsächlich weil ich diesen Sommer und Herbst mehr Zeit für mich haben möchte, um mit dem neuen Roman voranzukommen. Sobald mir ein Tourplan vorliegt, werde ich ihn hier bekanntgeben, aber ich weiß bereits, dass die Tour Mitte Juli in New York beginnen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Das war&#8217;s fürs Erste. Falls Ihr derweil eine Literaturdröhnung braucht: <em>Frage 62</em> ist in der aktuellen Ausgabe des <em>Harper&#8217;s</em>, und neue Arbeiten sollten in Kürze in <em>McSweeney&#8217;s</em> und <em>Playboy</em> erscheinen.</p>
<p>P.S. Das beigefügte Foto stammt vom Freitags-Shooting in meinem Büro bei der USC. Milo stand hinter der Digitalkamera. <em>What fun, eh?</em></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 05. März 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
<hr/>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-05-03-2006/">What&#8217;s New? 05/03/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 06/02/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2006 22:56:13 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/">What&#8217;s New? 06/02/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/02/news_83i1.jpg" alt="" width="300" height="208" class="alignleft size-full wp-image-8538" />Heute fühle ich mich ein wenig abgespannt und stümperhaft als Folge des Stupor Bowl (ein kleiner Kreis im Boyle-Heim, sehr gesellig, das Spiel nicht wirklich der Rede wert, aber dennoch &#8230;), und nun genieße ich die Recherche für meinen nächsten Roman, ohne einen Zeitpunkt in Sichtweite, an dem das eigentliche Schreiben beginnen wird. Ich lese jeden Tag und mache Notizen, meine Handschrift wird von Jahr zu Jahr unleserlicher, so krakelig, dass ich vermutlich Schwierigkeiten haben werde, die Notizen zu entziffern, wenn ich sie brauche. (Mir wurde gesagt, dass eine schlechte Handschrift im Alter oft die Folge von Ungeduld sei &#8211; um nicht zu sagen, das Nachlassen der motorischen Fähigkeiten, Gehirnfäule und die Erosion der äußeren Extremitäten &#8211; und ich bin geneigt, dem zuzustimmen, da ich wohl der ungeduldigste Menschenaffe des Universums bin.) Wenigstens ist die relative Ruhe der letzten Monate eine Wohltat für mich. Tatsächlich finde ich sogar Zeit, am Kamin zu sitzen und zu lesen &#8211; und ich fühle mich (relativ) entspannt, gerade diese Art Entspanntheit, die Kreativität gären lässt. Das hoffe ich inbrünstig.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es gibt nicht viel von der Verlagsfront zu berichten, abgesehen von der erfreulichen Nachricht, dass <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> ins Kroatische übersetzt werden wird, das erste meiner Bücher, dem diese Ehre zuteil wird. Und nun, da die ganze Welt den Atem anhält in Vorfreude auf <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, halte ich es für eine gute Idee, hier zu wiederholen, was ich bereits diesen Morgen Mimi im Message Board erwiderte, als sie von einem vorzeitigen Blog-Eintrag über das Buch schrieb. Mimi zitierte aus dem Book Page Buzz Blog über den Eindruck meines Verlegers, Paul Slovak, der behauptet, ich hätte mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> annähernd einen Thriller (»ein absolut fesselndes Buch«) geschrieben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Meine verlegene Antwort darauf: »Na, sowas, alle meine Bücher sind spannend &#8230;«, dennoch, die Leute bei Viking &#8211; nicht nur Paul, sondern auch alle anderen, vom Verkaufspersonal bis zum obersten Boss &#8211; sehen hohe kommerzielle Möglichkeiten, obschon ich denke, Ihr wisst, dass ich nicht in diesem Sinne kalkuliere. Klar, <em>Termination Dust</em> (dt.: <em>Torschlusspuder</em>) ist ziemlich fesselnd, <em>Killing Babies</em> [dt.: <em>Babymörder</em>], <em>On for the Long Haul</em>, und hey, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>. Aber in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> geht es um eine Querfeldeinjagd, den ganzen Weg vom netten kleinen San Roque bis zur Frisco-Bay und dann über das Purpur-Gebirge und durch die goldenen Prärien bis nach Peterskill, New York.</p>
<p>P.S. Und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> ist mein erstes durchgehend fesselndes Buch seit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> (die futuristische Kulisse von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> mal nicht mit gerechnet). Über das Buchcover gibt&#8217;s zu vermelden: Die Abteilung für künstlerische Gestaltung arbeitet daran, sich etwas Ansprechenderes auszudenken als das Design, das sie für die ARCs gewählt hatten. Bis es soweit ist, präsentiere ich Euch hier das Design Bloomsburys für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> in U.K.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 06. Februar 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-06-02-2006/">What&#8217;s New? 06/02/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 17/01/2006</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 22:36:22 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2006/">What&#8217;s New? 17/01/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/01/news_82i1.jpg" alt="" width="189" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8517" />Die letzten zwei Wochen waren so voll wilder Geschäftigkeit, dass ich mich nun glücklich den Recherchen für den nächsten Roman widmen kann. (Was zugleich bedeutet, dass ich die Kurzgeschichten einstweilen beiseite gelegt habe; und nein, eine siebente Story hat sich mir nicht enthüllt, sodass wir uns mit den sechs bereits beendeten Storys begnügen müssen, die zwischen der Fertigstellung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> und den unausgegorenen Ideen für das nächste Projekt entstanden sind: <em>Frage 62</em>, <em>Die unglückliche Mutter von Aquiles Maldonado</em>, <em>Hände</em>, <em>La Conchita</em>, <em>Balto</em> und <em>Admiral</em>). Die starken Neujahrsregenfälle waren mächtig willkommen, in den Sierras erschwerten sie jedoch manches. Zwar war ich am Neujahrstag noch daheim, ging aber schon am Dienstag, den 3. Januar, zurück auf den Berg. Ich gedachte, ein paar Tage grübelnd im verschneiten Massiv zu verbringen. Es gab lediglich das Problem, dass der Sturm einen Stromausfall verursacht hatte (und aus diesem Grund eine wesentliche Annehmlichkeit in der eingeschneiten Blockhütte fehlte: Wärme). Also bestückte ich den Kamin, ging früh zu Bett, weil ich bei dem schwachen Licht der Laterne nicht lesen konnte, stand früh um Fünf auf, um festzustellen, dass die heldenhaften Jungs des Stromversorgungsunternehmen weit von der Erledigung ihrer Aufgaben entfernt waren, und entschied daraufhin, zu packen und den Sequoias Lebewohl zu sagen. (Wörtliches Zitat vom Cowboy-Hut tragenden E-Werk-Burschen, dessen weißer Truck meine wandernde Gestalt zuerst erreichte auf dieser weniger als eine Fahrspur schmalen und von Schneewällen gesäumten Straße: <em>»Hüte dich besser vor dem Alten im Pickup; er sieht nicht mehr gut und du bist ganz in Schwarz gekleidet.«</em>) Letzte Woche war ich im Tonstudio, um eine neue, ungekürzte Fassung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> für Blackstone Audio aufzunehmen, ein befremdliches und zugleich erheiterndes Projekt. Befremdlich, weil ich das Buch seit elf Jahren nicht mehr gelesen hatte und seine vielfältigen Drehungen und Wendungen mich zu überraschen drohten &#8211; ich las weiter, pro Nacht hundert Seiten, um zu den Studio-Sitzungen vorbereitet zu sein. Erheiternd war es, weil die Story mich wieder zu packen begann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kommen wir zu den literarischen Neuigkeiten: Gerade erhielt ich die ARCs (Advance reading copies, unkorrigierte Proofs in kleiner Auflage) für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> zurück, weit vor dem Erscheinen des Romans in den USA am 6. Juli. Der Viking Verlag ist sich ziemlich sicher, dieses Datum einhalten zu können und hofft, frühzeitig Begeisterung für das neue Werk zu wecken. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird der Verlag 5.000 Exemplare vorab drucken lassen. In England hat der Bloomsbury Verlag soeben <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> veröffentlicht. Eine der ersten Rezensionen, erschienen in der Times, klang schwärmerisch. (Natürlich lese ich nur die positiven Kritiken). In den Niederlanden hat Anthos gerade seinen Frühjahrskatalog herausgebracht, in dem die die ersten vier Seiten <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> gewidmet sind. Veröffentlicht werden soll der Roman hier bereits im Mai 2006, also noch vor der amerikanischen Originalausgabe. Auf zwei weiteren Seiten des Anthos-Kataloges werden &#8211; vereint in einer Ausgabe <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/worlds-end/"><em>World&#8217;s End</em></a> (<em>De Tortillagrens</em> und <em>Duyvels End</em>) vorgestellt. Der Doppelband wird für weniger als 15 Euro zu haben sein. Frisch bei mir eingetroffen sind die Litauer Verträge für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, Verleger ist Alma Littera in Vilnius. Ebenfalls zurück sind die Korrekturen für <em>Frage 62</em> von <em>Harper&#8217;s</em>. Ich werde versuchen, Euch zu benachrichtigen, wenn diese Arbeiten &#8211; und die vielen anderen Übersetzungen &#8211; erscheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Film-Neuigkeiten: Ich hörte, dass die Verfilmung meiner Kurzgeschichte <em>Achates McNeil</em> bei Hart-Sharp Entertainment weitergeht, und dass das Interesse am Projekt <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> wieder aufflammt. Wie ich schon im Forum erwähnte, hat sich Universal Pictures die Filmrechte an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> gesichert, obwohl das bisher noch nicht offiziell bestätigt wurde, verbindlich ist jedoch Gary Fleder als Regisseur. Debra Winger hat vertraglich zugesagt, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> als Spielfilm zu produzieren. Ich werde mehr von diesen Projekten berichten, wenn deren Entwicklung voranschreitet, und ich hoffe, die Filmdaten auf meiner Website aktualisieren zu können, wenn ich den gerade weitgehend versprengten Technischen Stab für ein paar Tage zu fassen bekomme.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darüber hinaus erwarte ich, in Kürze Genaueres über die amerikanischen Tourdaten für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> im Juli sagen zu können &#8211; ich bat dieses Mal um eine kürzere Route, weil ich ganz einfach erschöpft bin von den vielen Reisen und Buchvorstellungen der letzten zehn und mehr Jahre. Deshalb lautet mein Wunsch, das Ganze auf eine 7-Städte-Tour zu begrenzen. Zur Zeit weiß ich noch nicht, welche Städte das sein werden und ob die Zahl der Auftrittsorte noch aufgestockt wird, was ich aber nicht hoffe. Ich weiß sehr wohl, dass Ihr alle wollt, ich möge auf Bühnen in Eurer Nähe auftreten, doch dieses Mal, dieses eine Mal, möchte ich mir ein wenig Zeit für mich selber nehmen, nicht nur, um für den neuen Roman zu recherchieren und mit dem Schreiben zu beginnen, sondern auch, um der Recherche wegen &#8211; wieder einmal &#8211; den glorreichen mittleren Westen zu bereisen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Genug geplappert. Seid versichert, dass meine Unterwäsche sauber ist und auch meine Socken, und dass die Sonne nur fahl und frostig scheint und der Himmel mit Wolken bedeckt ist, jetzt, da ich Euch ein herzliches Lebewohl sage und zurück an meinen Schreibtisch kehre, an meine Lektüre und die sorgfältig abgefassten handschriftlichen Notizen, die ich wegen meiner Sauklaue selber kaum entziffern kann.</p>
<p>P.S. Beim oben abgebildeten Foto handelt es sich um das Cover der Anthos-Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>.</p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 17. Januar 2006 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2006/">What&#8217;s New? 17/01/2006</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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