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	<title>Die Frauen Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 21:08:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (...) Ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8298" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (Man beachte Twitter, das läuft hier parallel zu diesem altehrwürdigen Blog; wenn dieser Blog eine Art lang andauernde Autobiografie war und ist, so ist Twitter eine Möglichkeit, mein Leben hier an der Küste Kaliforniens in scherzhafter Form zu kommentieren, vielleicht als geisterhafte elektronische Hommage an E.B. White, dessen wunderbare Essays – z. B. <em>One Man’s Meat</em> – sein Leben auf einer »Salzwasserfarm« in Maine in den 1930er Jahren beschrieben.) Wie auch immer, ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben, meinen tiefsten Dank aussprechen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vor sechzehn Jahren habe ich meinen australischen Lesern versprochen, sie zu besuchen, aber leider habe ich dieses Versprechen bisher nicht eingelöst, obwohl ich hoffe, es bald zu tun. Vor sechzehn Jahren hatte ich mehr Haare, mehr Zähne (jedenfalls einen mehr), und ich konnte immer noch gehen und sprechen, als ob es darauf ankäme, und ungefähr zu der Zeit, als Milo diese Website ins Leben rief, hob ich aktiv (mit meinen eigenen Händen) den Teich hinten aus, der im Laufe der Jahre zur Heimstatt unzähliger durstiger Lebewesen geworden ist. Vor sechzehn Jahren hatte ich noch nicht <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> veröffentlicht. Vor sechzehn Jahren hatte ich nicht die leiseste Ahnung, dass ich zu dem Zeitpunkt, da ich dieses hier schreibe, 330 Seiten von <em>Die Terranauten</em> geschrieben haben würde, noch wusste ich, dass ich die hundertste (2015) Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em> herausgeben würde, oder sogar, dass der Regen aufhören und ich in einer versengten und ausgetrockneten Feuerzone leben würde (obwohl mir <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sicherlich eine Ahnung davon gab). Ja, all dies, und ich bin nach wie vor wirklich gesegnet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so werden viele von Euch wissen, dass ich kürzlich von einem einwöchigen Aufenthalt an einem exotischen Ort zurückgekehrt bin: Buffalo. Was mich an dieser feuchten Stadt im Osten am meisten beeindruckt hat, war das Gras. Gras in Hülle und Fülle, das uns die Natur durch ihre sintflutartigen Regenfälle geschenkt hat, Rasenflächen, die sich ausbreiteten, so weit man sehen konnte, sobald man die Stadt verließ, und jede einzelne wurde gekrönt von einem einsamen Ritter hoch auf seinem Aufsitzrasenmäher, und der Geruch von frisch gemähtem Gras war für mich wie der von Prousts Madeleinekuchen. Ja, ja, ja, ich weiß, dass die Einwohner von Buffalo einen Preis für die grüne Üppigkeit im Sommer zahlen, einen Preis, der sich in Schnee und Eis und Matsch bemisst, aber mir, der auf der Veranda von F. und L.s Haus sitzt, keine zwei Straßen vom prächtigen Darwin-Martin-Haus entfernt, schien es das wert zu sein. Ich paddelte mit dem Kayak auf dem Buffalo River im Schatten verfallener Fabriken und sah, wie sich die Natur wieder durchsetzte, und ich fuhr mit dem Kanu an den Ufern des Ontario-Sees entlang, wo die Natur triumphierte (oder zumindest die Szene beherrschte). Ich besuchte den Talking Leaves Buchladen. Fuhr mit F.s rostfreier Mercedes-Oldtimer-Limousine hinunter nach Springville, wo Frau B. mit ihrer Highschool-Klasse wieder zusammentraf. Habe Chicken Wings gegessen. Habe zugesehen, wie Frau B. ihr Roastbeef im Brötchen verschlungen hat. Speiste bei Faso’s, (siehe das beigefügte Bild, das mir für unser 16-jähriges Jubiläum genügend festlich erschien; lasst uns doch alle zum siebzehnten dort zusammentreffen – oder vielleicht wollt Ihr lieber nach Paris?) Dabei fällt mir ein: Im März werde ich in Paris sein, wegen der Veröffentlichung von Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, und, noch etwas früher, in den Niederlanden zur Veröffentlichung der niederländischen Übersetzung desselben Romans.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Zusammengefasst ungefähr: Ich bin dankbar für die vergangenen sechzehn Jahre und freue mich auf die nächsten sechzehn, wenn wir alle das Glück haben sollten, so weit zu kommen. Schwer am Arbeiten. Der Spaß ist nicht ganz so schwer, obwohl ich daran denke, in meiner Freizeit mit dem Klettern anzufangen, mit Stierkampf und Polo. Was noch? Oh, natürlich Frau B. unterhalten – das ist mein Hauptzweck in diesem Leben, vergesst das nie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt es. Stoßt mit mir an. Willkommen, ihr Twitterer, und Euch allen viel Spaß!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/08/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 21:49:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufregende Zeiten. Ich bin gerade von einer Forschungsreise nach Nordkalifornien zurückgekommen und denke darüber nach, was als nächstes kommt, sobald <em>San Miguel</em> die Regale (oder, je nachdem, die Pads) erreicht hat und ich zurückkehre, geschafft und müde, um wieder einmal hier zu sitzen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2012/">What&#8217;s New? 30/08/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/02/news_152i1.jpg" alt="" width="197" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6419" />Aufregende Zeiten. Ich bin gerade von einer Forschungsreise nach Nordkalifornien zurückgekommen und denke darüber nach, was als nächstes kommt, sobald <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> die Regale (oder, je nachdem, die Pads) erreicht hat und ich zurückkehre, geschafft und müde, um wieder einmal hier zu sitzen und den leeren Bildschirm anzustarren. Ich bin fast bereit, mit dem Schreiben des nächsten Romans anzufangen, aber stattdessen werde ich mich lange Zeit damit begnügen müssen, die Dinge im Kopf durchzuspielen, während ich wieder einmal meine vom Reisen abgenutzten Taschen von einem Flughafen zum nächsten schleppe. Wie ihr dem Zeitplan für die Tour entnehmen könnt, fange ich am 17. September in Tulsa an, ein praktischer Zwischenstopp auf dem Weg nach Boston und dann New York und überall sonst. Die Daten für die Tour durch Großbritannien sind nicht aufgeführt, aber hier sind sie für diejenigen unter Euch, die vorhaben, zu einigen dieser Veranstaltungen zu gehen: 07. Oktober, Cheltenham Festival, 8:30; 08. Oktober, London Waterstones, 8:15; 09. Oktober, Dublin, Dunleavy Townhall, Zeit kommt noch; 10. Oktober, University of East Anglia, 7:00; 11. Oktober, Warwick University, Zeit kommt noch. Dann geht’s weiter nach Houston, Tucson, San Diego und L.A.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich im Forum erwähnt habe, sind in der Zwischenzeit zwei neue Geschichten erschienen: <em>Birnam Wood</em> in der Ausgabe vom <em>New Yorker</em> vom 3. September und <em>The Way You Look Tonight</em> in der Septemberausgabe vom <em>Playboy</em>. In beiden geht es um Beziehungen junger Leute, die schiefgegangen sind. Außerdem bringt <em>Narrative online</em> gerade einen Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>. Als ob das nicht genug wäre, gibt es im Blog des <em>New Yorker</em> ein Interview über <em>Birnam Wood</em>, in dem Deborah Treisman die Fragen stellt, und zusätzlich eine Aufnahme desselben Texts, gelesen vom Autor, direkt hier in Santa Barbara in den Sound Design Studios, wo ich in der Vergangenheit schon öfter Aufnahmen gemacht habe. Und bevor ich es vergesse, Jamieson Fry und Kerrie Kvashay Boyle werden den Trailer zum Buch für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> in den nächsten Tagen fertig haben und veröfentlichen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich bin wahnsinnig neugierig, was sie sich ausgedacht haben, da die letzten drei, die sie für mich gemacht haben, nicht nur genial waren, sondern auch sehr verschieden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss ein Wort zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>. Wie ich auf meiner Website unter »Books« erwähne, ist das meine erste längere Erzählung in einer realistischen Art, ohne Ironie, etwas anderes als Bücher wie <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/worlds-end/"><em>World’s End</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> und so. Die Geschichten, die ich hier erzähle – von Marantha Waters und ihrer Tochter Edith in den 1880ern und 1890ern und von Elise Lester in den 1930er und 1940ern – stammen aus Tagebüchern, Memoiren und Nachrichten, und der Roman wird ausschließlich aus der Perspektive dieser drei Figuren erzählt. Ich bin zum ersten Mal bei den Recherchen für meinen letzten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, auf dieses Material gestoßen, und dann, nach einer Zeit, in der ich die ersten sechs der vierzehn Geschichten schrieb, die nächstes Jahr schließlich den vierten Band der <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> ausmachen werden, habe ich mich hingesetzt, um Marantha, Edith und Elise zu kanalisieren. Wie bei den nicht-komischen Kurzgeschichten wie <em>Chicxulub</em> oder der oben erwähnten, <em>Birnam Wood</em>, hat sich die Erzählweise von allein angeboten. Mein deutscher Übersetzer, Dirk van Gunsteren, von dem ich erst heute Morgen zum Abschluss seiner Übersetzung gehört habe, hat gesagt, dass der Roman zuerst wirkte, als hätte ihn ein anderer Autor geschrieben, aber als er in den Rhythmus der Sätze hineinkam und sich in die Figuren und ihre Nöte auf dieser vom Wind umwehten Insel vor der kalifornischen Küste vertiefte, fing er an zu sehen, wie das Buch zu meinen anderen passt, und er findet tatsächlich, dass es mein bestes sein könnte. (Was, meiner Meinung nach, eine tolle Nachricht ist.) Leser werden die Umweltthemen wiedererkennen, obwohl sie anders als in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a> ist oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> nicht im Vordergrund stehen, und sie werden auch sehen, dass <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> eine Fortsetzung meiner Erforschung der amerikanischen Sehnsucht nach Utopie ist. Viel Spaß beim Lesen. Und seid gewarnt: Das Ende könnte zu einem großen Kloß in Eurem Hals führen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Verkaufsstart? 18. September.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dann.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. August 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2012/">What&#8217;s New? 30/08/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 24/11/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-24-11-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 22:33:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich dieser Aktualisierung meiner Neuigkeiten einen Titel geben würde, müsste ich sie »die Glück gehabt am Leben zu sein und zu tippen«-Ausgabe nennen. Warum? Nun ja, wie schon viele andere vor mir, hätte ich ganz knapp mein Leben verloren bei dem Versuch, dem Schneesturm zu entfliehen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-11-2011/">What&#8217;s New? 24/11/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/11/news_149i1.jpg" alt="" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-6323" />Und wenn ich dieser Aktualisierung meiner Neuigkeiten einen Titel geben würde, müsste ich sie »die Glück gehabt am Leben zu sein und zu tippen«-Ausgabe nennen. Warum? Nun ja, wie schon viele andere vor mir, hätte ich ganz knapp mein Leben verloren bei dem Versuch, dem Schneesturm zu entfliehen, der den Berg am frühen Sonntagmorgen erreicht hat. Wie jene wissen werden, die diesen Blog seit seinen Anfängen vor langer Zeit im Jahre 1999 verfolgen, verbringe ich eine Menge Zeit im Sequoia Nationalpark, zu jeder Jahreszeit, und der Winter ist die Jahreszeit, die ich am liebsten mag. Es gibt nichts Besseres als durch den Schnee zu stapfen und dann mit einem Buch neben dem Holzofen zu sitzen, während das Zeug vom Himmel fällt. Leider brach der Sturm nicht aus, bis ich für die Kurse am Montag wieder vom Berg runter musste. Als ich am Sonntag aufwachte, schneite es nur leicht, aber der Schneefall wurde stärker, während ich aufräumte und Dinge in das sehr solide Allradantriebfahrzeug warf, mit dem Gedanken, abzuhauen, solange es noch möglich war. Schön. Das war kein Problem. Ich rutschte direkt aus dem ungeräumten Parkplatz und holperte weiter, wobei ich nicht bemerkte (oder unterschätzte), dass die wenigen Zentimeter Neuschnee den gefrorenen Schneematsch vom vorherigen Nachmittag bedeckten – Glatteis, heißt das. Das Fahrzeug trieb also an der fiesesten der Kurven auf dem Weg bergab auf über 2.000 Meter Höhe oder so auf seinen vier Rädern quer über beide Spuren und kam auf einem sehr engen Seitenstreifen zum Stehen, nur Zentimeter von dem leitplankenlosen Abgrund entfernt. Zentimeter. Gut, da stand ein Baum, ungefähr eineinhalb Meter unter mir, aber in dem losgelösten Augenblick wusste ich nicht, ob das Fahrzeug ihn knapp verfehlen würde, wie in der Verfilmung von »Jurassic Park«, was bedeutet hätte, dass ich kopfüber in einen tiefen Abgrund gestürzt wäre. Es ist nicht passiert. In echt war alles, was ich tun musste, in den Gang 4-Low herunter zu schalten und mich dort hinaus zu wühlen. Die Moral von der Geschicht? Geht nie irgendwo hin aus keinem wie auch immer gearteten Grund.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu Hause warteten Neuigkeiten auf mich. Die scharfsinnigen Slowenen und Kroaten haben Übersetzungen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> veröffentlicht (Zenske, übersetzt von Aleksandra Rekar, erschienen bei Modrijan; und Zene, übersetzt von Sofat Kuei, erschienen bei Fraktura), was mich riesig freut. Und dann habe ich von meinen amerikanischen und englischen Verlegern erfahren, dass sie <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> so gerne mögen, dass es in beiden Ländern kommenden Herbst erscheinen soll. Ausgezeichnete Neuigkeiten. Außer, dass das heißt, dass ich so ziemlich durchgehend auf Tour sein werde in einem, was sich abzeichnet, ziemlich anstrengendem Jahr. Da steht die zuvor erwähnte Tournee in den USA an mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> im März, gefolgt von der deutschen Tour für die Veröffentlichung dieses Buchs im Mai, und jetzt auch noch Herbsttouren in den USA und Großbritannien mit <em>San Miguel</em>. Danach, schätze ich mal, schreibe ich besser noch einen Roman. Da wir vom Schreiben sprechen: Ich habe übrigens gerade die zweite von dem geplanten Packen Geschichten fertig geschrieben, ein nicht-komisches Stück mit dem Titel <em>The Way You Look Tonight</em>, die gleich nach der abartig komischen kommt, <em>Los Gigantes</em>, die ich im letzten Blog-Eintrag erwähnt habe. Alles, was ich jetzt tun muss, ist, noch eine zu schreiben. Und noch eine. Und noch eine. Aber ist das nicht schließlich genau das, was ich in diesem Leben tun sollte? Diesem Leben, dem gnädigerweise eine Fortsetzung gewährt wurde, dank einem kleinen Fleck unter Schnee vergrabenem Kies?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>Peace.</em> Und für diejenigen, die in den USA sind, ein schönes Thanksgiving. Und denkt daran, kauft Euren Vogel nicht von Hedda Gablers Truthahn-Farm. Ne, ne. Das geht gar nicht. Man kann einfach nicht wissen, wo diese Vögel überall waren. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 24. November 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-11-2011/">What&#8217;s New? 24/11/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 11/04/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 20:41:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin jetzt wieder zu Hause nach dem letzten Sturm der Tournee mit <em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em>, der die Spreu vom Weizen trennte. Das war letzten Donnerstagabend vor einem kleinem, aber zähen Publikum im Bootleg Theater in L.A., ein Auftritt, der für den Fernsehsender arte Frankreich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/">What&#8217;s New? 11/04/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/03/news_142i1.jpg" alt="" width="227" height="300" class="alignleft size-full wp-image-5856" />Ich bin jetzt wieder zu Hause nach dem letzten Sturm der Tournee mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, der die Spreu vom Weizen trennte. Das war letzten Donnerstagabend vor einem kleinem, aber zähen Publikum im Bootleg Theater in L.A., ein Auftritt, der für den Fernsehsender arte Frankreich von einer Kamera-Crew aufgenommen wurde, die aus einem einzigen brillanten Kerl namens Olivier bestand. Jetzt ist bei mir wieder ein Anschein von Normalität eingekehrt und ich schreibe fleißig am zweiten Kapitel des dritten und letzten Teils von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, den ich hoffentlich Ende diesen Sommer fertig haben werde. Da wir hier natürlich von den Launen der künstlerischen Inspiration reden, weiß man nie. Vielleicht kommt es nicht dazu. Vielleicht brauche ich so viele Monate, Jahre und Jahrzehnte, um ihn zu Ende zu schreiben, dass ich in einer Irrenanstalt lande, wo ich – wahrlich, das denke ich – hingehöre. Aber kein Grund zur Sorge. Alles, was ich tun muss, ist, weiter diese Tasten zu drücken und der Roman wird sich selbst aus dem Ärmel schütteln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Was für zwei verrückte, mit Abenteuern vollgepackte Monate waren das. Hier ist einer der Höhepunkte der letzten Wochen, seit ich das letzte Mal auf diesen Seiten bloggifizierte: die einfallsreiche, witzige Inszenierung von <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> von dem einzigartigen und ganz und gar urkomischen Jeff Goldblum in der MBar in Hollywood für das WordTheatre. Er stellte den Erzähler als einen Betrunkenen dar, was er wirklich ist, und erntete stürmischen Beifall. Wie gesagt, was für ein Kick, wenn man erlebt, wie ein guter Schauspieler einem sein Werk darstellt, ganz zu schweigen wie reinigend eine gute Dreiviertelstunde ungetrübten Lachens sein kann. Dazu kommt, dass ich am Wochenende darauf im Getty Theater noch eine Dosis bekam, als Isaiah Sheffer <em>Rapture of the Deep</em> in dem fast überfüllten Theater spielte – auf brillante, schöne Weise: Er war Cousteaus vielgeplagter Koch. Mein Gott. Die Leute haben geheult vor Lachen. Die Show musste echt kurz unterbrochen werden, als eine Gruppe fassungsloser Frauen links von der Bühne erschrocken aufschrie, als Bernard (der besagte Koch) die Expedition sabotierte, indem er den mit knapp 2000 Litern Rohwein gefüllten Tank der Calypso ins Meer laufen ließ (das weindunkle Meer, heißt das).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und ich? Ich trottete von einem der unzähligen Auftrittsorte zum nächsten und gab einen Ausschnitt vom neuen Buch und meiner alten Kurzgeschichte zum selben Thema zum Besten: <em>Ende der Nahrungskette</em>. Es war leicht, die Leute zum Lachen zu bringen. Und ihnen Schrecken wie den oben genannten einzujagen. Außerdem bekam ich mitten unter alldem die aktuelle Ausgabe von <em>Storie</em>, der italienischen Zeitschrift, die zum zweiten Mal ein Werk von mir als Titelthema brachte. Ich danke Barbara Pezzopane für die Zusammenstellung des Hefts und Carlo Mello für seine Übersetzung. <em>Selvaggio</em> (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>) liegt uns damit komplett vor, sowohl auf Italienisch als auch auf Englisch, sowie ein Interview mit dem Autor und ein kurzer lyrischer Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, der aus dem Original gestrichen worden war. Sehr schön. Und das Titelbild zeigt ein altes Blatt Papier mit handgeschriebenen Notizen in dem fast unlesbaren Geschmier, das ich verwende, um den C.I.A. und jede andere Agentur zu täuschen, sterblich oder unsterblich, die vielleicht wirklich herausfinden will, was es mit mir auf sich hat. Diese Notizen, soweit ich das feststellen kann, gehören zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> aus dem Jahr 2000.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und hier habt ihr es, meine Freunde. Nachdem ich so viel über die Natur und mein Bedürfnis, in der Wildnis allein zu sein (während ich in verschiedenen Hotelzimmern wohnte) geredet habe, habe ich jetzt endlich eine Gelegenheit, in die Berge abzuhauen, in denen ich schon viel zu lange nicht mehr war. Wie viele von Euch wissen, konnte ich über die Weihnachtsfeiertage nicht in die Wälder des Sequoia Nationalparks gehen, weil ich mich immer noch von dem Beinbruch erholte, den ich Ende letzten Sommer hatte (warum, ach, warum nur habe ich das Schicksal herausgefordert, indem ich <em>My Pain is Worse Than Your Pain</em> schrieb, in dem der Erzähler sein Bein nicht nur einmal, sondern zweimal bricht?), und ich freue mich darauf, mich mit dem Wald und seinen Bewohnern wieder bekannt zu machen. Alles in Ordnung. Echt unüberwindlich. Aber ich habe noch einen Termin, und zwar meinen jährlichen Solo-Auftritt bei der L.A. Times Buchmesse, wo ich am 30. April um 11 Uhr 30 vormittags im Bing Theater auf dem Campus der University of Southern California erscheinen werde, die der anderen Uni in der Stadt – wie hieß die noch mal? – ihre Pflichten als Gastgeber abgenommen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und was jetzt anbelangt, just diesen Augenblick? Eine erfrischende Tasse von meinem Lieblingstee und in meiner Vorstellung kehre ich zurück zu der kältesten, windigsten und abgelegensten aller Kanalinseln, <em>San Miguel</em>.</p>
<p>P.S.: Aber halt, wartet. Ich muss meine deutschen Leser darauf aufmerksam machen, dass meine neueste Geschichte, die ich letztes Frühjahr um diese Zeit geschrieben habe, am Osterwochenende in der Süddeutschen Zeitung erscheint, in der Übersetzung von Dirk van Gunsteren. Dabei handelt es sich um meine Tschernobyl-Geschichte <em>In der Zone</em>, die hierzulande für die nächste Ausgabe der <em>Kenyon Review</em> geplant ist. Wegen der traurigen Ereignisse in Fukushima hat die Geschichte eine direkte Relevanz, vor allem in Deutschland, wo Proteste die Atomkraftwerke geschlossen haben.</p>
<p>P.P.S. Okay, jetzt. Tschüss. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 11. April 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-11-04-2011/">What&#8217;s New? 11/04/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 29/01/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-29-01-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 09:27:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufregende Zeiten, meine Freunde. Während ich mich wieder einmal darauf vorbereite, mich auf verschiedenen Flughäfen für die Genitalbefummlung und Bestrahlung durch fremde Hände zu präsentieren, möchte ich Euch gerne den jetzigen Stand des kompletten Tour-Plans präsentieren. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-01-2011/">What&#8217;s New? 29/01/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/01/news_140i1.jpg" alt="" width="300" height="176" class="alignleft size-full wp-image-5722" />Aufregende Zeiten, meine Freunde. Während ich mich wieder einmal darauf vorbereite, mich auf verschiedenen Flughäfen für die Genitalbefummlung und Bestrahlung durch fremde Hände zu präsentieren, möchte ich Euch gerne den jetzigen Stand des kompletten Tour-Plans präsentieren. Da ich sehe, dass ich in so arktischen Klimastrichen wie New York, Minneapolis und Milwaukee sein werde, fange ich an mich zu fragen, ob ein paar Hawaii-T-Shirts reichen oder ob ich mich um etwas Wärmeres kümmern sollte. Auf jeden Fall startet der Verkauf von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a> ist am 22. Februar, und ich freue mich darauf, es an all den verschiedenen Orten auf dem Tour-Plan zu Euch zu bringen. (Wie viel besser wäre allerdings eine Art Wahlkampfreise, in der ich ein paar hundert Städte aus dem Abteil eines Zuges erreichen könnte, während mein Verleger geschäftig Exemplare in die angesammelten und aufgeregten Massen wirft, die Bands spielen und die Hunde heulen. Vielleicht nächstes Mal.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dahin genießt bitte die neue Geschichte <em>Good Home</em>, die in der März-Ausgabe des Playboys erscheint und bald veröffentlicht sein sollte, ebenso wie den Artikel, den ich im Auftrag des <em>Smithsonian</em> geschrieben habe, den die aktuelle Ausgabe enthält. Zusätzlich werde ich hier bald das neue Video für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a> ins Netz stellen, unter der Regie von Jamieson Fry. Was nun diese Videos – Buch-Trailer – angeht, tappe ich im Dunkeln und bin immer überrascht und aufgeregt über die Ergebnisse (die vorherigen beiden, jeweils für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, sind auf der Homepage www.tcboyle.com abrufbar.) Ich habe zwei Anekdoten für Euch von den Aufnahmen zu dem neuesten, für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a>, das an einem dreitägigen Wochenende Mitte Januar stattfand, nämlich folgende:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nachdem ich den Vormittag und den Großteil des Nachmittags damit verbracht hatte, in Lumpen gehüllt an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, dem neuen Roman, zu schreiben, schlich ich mich aus dem Haus, um mich vor den Schauspielern und der Filmcrew zu verstecken – es geht mich schließlich nichts an – was damit endete, dass ich einen langen Spaziergang im Sonnenuntergang am Strand machte. Das Wetter war ungewöhnlich warm und schön und die Touristen waren in all ihrer Macht und ihren Herrschaftsgebieten draußen. Während ich dahin schlenderte, bemerkte ich abseits ein enges Gedränge von vier Leuten – und die verräterische Kamera. Es waren Jamieson, sein Kameramann, der Assistent seines Kameramanns und die Schauspielerin, die die Heldin spielte, Alma Boyd Takesue. Sie haben mich nicht gesehen, also ging ich langsam weiter, da ich nicht stören wollte, aber ich musste kämpfen, um mich davon abzuhalten, mich an die Schauspielerin heranzuschleichen und ihr zuzuflüstern: »Ich, der Gott und Machthaber dieses fiktiven Universums, habe dich erschaffen!« (Ich hielt mich zurück, weil ich dachte, dass ihre Eltern schließlich auch etwas damit zu tun gehabt haben könnten.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das ist eine Geschichte, bei der ich nicht widerstehen konnte, sie im Forum von <a href="http://www.tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">www.tcboyle.com</a> vor ein paar Wochen zu erzählen, aber damals habe ich nicht den zweiten kleinen Leckerbissen im Zusammenhang mit dem Dreh erzählt. Hier ist er: Die Crew hatte aufgebaut, um eine Szene in unserem Bad zu drehen. Wie sich herausstellt, war das die Szene, in der die Heldin sich durch einen Schwangerschaftstest kämpft, während ihre Mutter draußen vor der verschlossenen Tür steht und schwer atmet. Die Schauspielerin war aber nicht schwanger und das ist der Punkt, wo die Magie des Filmreichs ins Spiel kommt: Die Aufnahmeleiterin ist zufällig ungefähr im siebeneinhalbten Monat schwanger und deshalb lieferte sie, jenseits der Kamera, den nötigen Urin. Der anzeigte, kaum zu glauben, dass sie in der Tat schwanger war. Aber es kommt noch mehr, und besser: Die besagte Aufnahmeleiterin – nennen wir sie Rachel, denn, ja, das ist ihr Name – musste zu der örtlichen Apotheke gehen, ihren riesigen, angeschwollenen Bauch vor sich her schiebend, und den besagten Schwangerschaftstest kaufen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Na gut. Genug. Ich werde versuchen, mich wieder anzumelden, bevor ich nächsten Monat in den großen, glänzenden Vogel steige, aber ich verlasse Euch mit der gewöhnlichen Bitte von meinem Verleger, der, wie immer, in den Tag lebt, indem er an der Ecke Streichhölzer verkauft, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, Euer Exemplar des Buches bitte in der ersten Woche nach Verkaufsstart zu kaufen, um für die Zahlen zu sorgen, die später noch größere Zahlen erzeugen. Und denkt daran, es ist nie zu früh, um an Weihnachtsgeschenke zu denken.</p>
<p><strong>Tourdaten</strong></p>
<p>NEW YORK, NY<br />
Tuesday, February 22, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
BARNES &#038; NOBLE #1979<br />
Upper West Side, 2289 Broadway (@82nd St), New York, NY 10024</p>
<p>NEW YORK, NY<br />
Wednesday, February 23, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
BOOK COURT INC.<br />
163 Court Street, Brooklyn, NY 11201</p>
<p>MILWAUKEE, WI<br />
Thursday, February 24, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
BOSWELL BOOK COMPANY<br />
2559 N. Downer Ave., Milwaukee, WI 53211</p>
<p>MINNEAPOLIS &#8211; ST. PAUL, MN<br />
Friday, February 25, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
TALKS OF THE STACKS &#8211; MINNEAPOLIS CENTRAL LIBRARY<br />
300 Nicollet Mall, Minneapolis, MN 55401</p>
<p>SANTA BARBARA, CA<br />
Sunday, February 27, 2:30 PM, Talk and Signing<br />
SANTA BARBARA MUSEUM OF ART<br />
1130 State Street, Santa Barbara, CA. 93101</p>
<p>SEATTLE &#8211; TACOMA, WA<br />
Tuesday, March 1, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
SEATTLE PUBLIC LIBRARY<br />
Co-Hosted by University Books, Washington Center for the Book<br />
1000 Fourth Ave, Seattle Central Library, Seattle, WA</p>
<p>PORTLAND, OR<br />
Wednesday, March 2, 7:30 PM, Talk and Signing<br />
POWELLS<br />
1005 W. Burnside, Portland, OR</p>
<p>LOS ANGELES, CA<br />
Thursday, March 3, 8:00 PM, Talk and signing<br />
LIVE TALKS LOS ANGELES AT TRACK 16 GALLERY<br />
Bergamot Station, 2525 Michigan Avenue, Santa Monica, CA</p>
<p>SANTA CRUZ, CA<br />
Monday, March 7, 7:30 PM, Talk and Signing<br />
CAPITOLA BOOK CAFE<br />
1475 41st Ave., Capitola, CA 95010</p>
<p>SANTA ROSA, CA<br />
Tuesday, March 8, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
COPPERFIELD&#8217;S BOOKS &#038; MUSIC &#8211; MONTGOMERY VILLAGE STORE<br />
2316 Montgomery Drive, Santa Rosa, California 95404</p>
<p>SAN FRANCISCO, CA<br />
Wednesday, March 9, Program starts: 7 pm<br />
JCC OF SAN FRANCISCO &#8211; FISHER FAMILY HALL<br />
3200 California St., San Francisco, CA 94118</p>
<p>PALM DESERT, CA<br />
Thursday, March 24, 6:00 PM, Talk and Signing<br />
UC RIVERSIDE PALM DESERT GRAD CENTER<br />
Ron Willison, Conference and events manager<br />
75080 Frank Sinatra Drive, Palm Desert,CA 92211</p>
<p>SANTA BARBARA, CA<br />
Sunday, April 3, 3:00 PM, Talk and Signing<br />
CHAUCER&#8217;S BOOKS<br />
Loreto Plaza, 3321 State Street, Santa Barbara, CA 93105</p>
<p>LOS ANGELES, CA<br />
Thursday, April 7, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
BOOTLEG THEATER<br />
Co-Hosted by Vroman&#8217;s/BookSoup<br />
2220 Beverly Boulevard, Los Angeles, CA 90057</p>
<p>LOS ANGELES, CA<br />
Saturday, April 30, Time TK<br />
LA TIMES FESTIVAL OF THE BOOK<br />
University of Southern California</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 29. Januar 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-01-2011/">What&#8217;s New? 29/01/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 24/02/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-24-02-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 12:05:33 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-02-2010/">What&#8217;s New? 24/02/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/02/news_129i1.jpg" alt="" width="200" height="300" class="alignleft size-full wp-image-3173" />Ich sitze zur Zeit nicht in einem Flugzeugsitz oder in einem von jenen anonymen Stühlen im Wartebereich eines Flughafens, und noch nicht einmal im Beifahrersitz eines Autos meiner Eskorte auf dem Weg zu einer Veranstaltung (oder einem Auftritt, wie ich es gerne nenne, weil ich mich dann besser fühle), sondern dort, wo ich meiner Meinung nach wirklich hingehöre: genau hier an meinem Schreibtisch. Ja, die Lesereise ist endlich vorbei, und ich bin gerade dabei, mich langsam wieder in das wirkliche Leben einzufinden (das heißt, ich krabble in Lumpen gehüllt herum und putze meiner Frau hinterher, leere Katzenklos aus und so, und gehe vielleicht sogar hin und wieder ein bisschen dem Schreiben nach). Ich hatte den Rohentwurf einer Geschichte fertig, kurz bevor ich Ende Januar auf Tour ging, und jetzt hatte ich Gelegenheit, die Geschichte zu überarbeiten und zur Veröffentlichung wegzuschicken. Sie heißt <em>What separates us from the animals</em> und ist eine Ich-Erzählung, die eine sehr geschwätzige Frau zum Besten gibt, die auf einer Insel vor der Küste von Maine lebt. Es kommt ein Arzt in der Geschichte vor. Er ist groß und schlampig. Meine Erzählerin &#8211; Margaret McKenzie &#8211; ist klein und präzise. Es kommt zu Komplikationen. Und wie ich vor ungefähr einer Woche im Forum erwähnt habe, wird die zweite Geschichte der neuen Reihe, <em>The Silence</em>, über einen buddhistischen Rückzugsort, bald im Atlantic-Magazin erscheinen, da das Erscheinungsdatum vom nächsten auf dieses gesegnete Jahr vorverlegt wurde. Für diejenigen unter Euch, die schon früher einen Vorgeschmack auf den nächsten Roman haben möchten, veröffentlicht McSweeney&#8217;s außerdem einen Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> in ihrer nächsten Ausgabe. Der Titel lautet <em>The Wreck of the Beverly B</em>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu allem Überfluss gibt es Neuigkeiten vom Film: Joshua Leonard hat seine Verfilmung von <em>The Lie</em> in Spielfilmlänge abgeschlossen &#8211; das ist genau die Geschichte, die ich auf der Wild-Child-Tournee mit Freude dem Publikum präsentiert habe, und er hofft, die Verfilmung rechtzeitig für Cannes geschnitten zu haben, während Jamieson Fry seinen ziemlich erstaunlich wundervollen Buch-Trailer für <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> fertig und online gestellt hat. Dieser Trailer ist, genau wie sein Trailer zu <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, auf der im Milo-Stil umgebauten Homepage meiner Website zu sehen; oder geht auf <a href="https://www.jamiesonfry.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.jamiesonfry.com</a>, wenn Ihr die Videos sehen wollt. (Die Siamesische Katze im Fadenkreuz in <em>Question 62</em>? Ja, das ist unsere eigene alternde Schönheit. Das schmollende kleine Mädchen in <em>Balto</em>? Meine Nichte. Was für ein Spaß! Und Jamieson hat versprochen, den Trailer von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> diesen Herbst fertig zu haben, lange bevor das Buch nächsten März erscheint.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gestern, es war mein erster ganzer Tag zu Hause, haben ich einen Journalisten und einen Fotografen von Paris Match empfangen, als Teil der Werbekampagne für die Veröffentlichung von <em>Les Femmes</em> in Frankreich. Zudem ist die Erzählung <a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-wilde-kind/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Das wilde Kind</em></a> gerade vom <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Hanser Verlag</a> in Deutschland als alleinstehendes Buch erschienen und wurde, wie ich gehört habe, schon 20.000 Mal verkauft, ziemlich gut für einen schmalen Literaturband. Ich bin meinen treuen Lesern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Dank verpflichtet und wünsche ihnen viel Spaß beim Lesen, während der harte Winter in den fünften harten Monat geht. Am Kamin zu lesen ist eine Winterfreude, der sogar wir Kalifornier frönen können. Es regnet gerade, in Strömen, und ich bin vollkommen bereit, mich später am heutigen Tag vor dem Kamin auf der Couch auszustrecken, mit einem Buch und der Katze jeweils auf meinem Brustbein und meinem Bauch aufgeschlagen, während unser Hund in der Wolke seines eigenen Gestanks in aller Nähe unter dem Stuhl döst.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das wär&#8217;s dann, Leute. Ich hoffe, dass ich noch eine oder zwei Geschichten entdecke, bevor ich mich später diesen Frühling der Recherche für den nächsten Roman zuwende. In der Zwischenzeit ist alles in Ordnung und ich bin sehr glücklich, endlich zu Hause zu sein.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bleibt trocken. Und warm.</p>
<p>PS: Das Foto anbei, von Steve Levin, mit freundlicher Unterstützung von Gary Millman, zeigt mich in meinem roten Anzug in der Bibliothek von Chicago, nach einem Auftritt, einen Stift in der Hand. Lasst Euch nicht von meinem Gesichtsausdruck abschrecken &#8211; glaubt mir, ich habe Spaß, aber vielleicht ist ein ganz klein bisschen Müdigkeit dabei. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 24. Februar 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Steve Levin/Gary Millman</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-02-2010/">What&#8217;s New? 24/02/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 21/01/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-21-01-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 09:31:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>An dem Datum oben sehe ich, dass wir ein neues Jahr haben. Natürlich wusste ich theoretisch schon davon und ich erinnere mich auch vage daran, dass ich vor drei Wochen zu einer sehr späten Stunde ein Glas (oder zwei) von dem einen oder anderen Getränk in meiner Hand hielt und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-3037" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/01/news_128i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>An dem Datum oben sehe ich, dass wir ein neues Jahr haben. Natürlich wusste ich theoretisch schon davon und ich erinnere mich auch vage daran, dass ich vor drei Wochen zu einer sehr späten Stunde ein Glas (oder zwei) von dem einen oder anderen Getränk in meiner Hand hielt und auf die weiterhin bestehende Existenz von uns allen angestoßen habe, da wir eine neue Runde um die Sonne drehen werden, aber diese Jahreszahl 2010, wow. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass ich in einem von diesen Science-Fiction-Filmen aus den 70ern lebe – das heißt, in einem schlechten Science-Fiction-Film. Können wir hier bitte alles einfach etwas langsamer angehen? (Wie viele von Euch wissen, versuche ich wirklich, abzuschalten und mein Leben zu entschleunigen, wenn ich in den Bergen bin, und ich bin erst letzten Mittwoch von meiner letzten Wanderung zu dem Ort mit den großen Bäumen zurückgekehrt, wo <em>My Pain Is Worse Than Your Pain</em> spielt. Es lag ungefähr ein Meter Schnee, aber das Wetter hat gehalten – strahlendblauer Himmel, Tagestemperaturen um die minus zehn Grad – bis zu dem Augenblick, als ich mich auf den Weg machen wollte. Tja, und dann fielen die Temperaturen. Ich bin gerade noch so mit dem Leben davon gekommen. Und wenn ich diese Woche da oben gewesen wäre, bei der Serie von Stürmen, die wir gerade haben, hätte ich die anstehende Lese-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> und die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> auf jeden Fall absagen müssen. Verdammt, ich hätte wahrscheinlich einen Maultierhirsch schlachten müssen, um überleben zu können.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was mich zum wichtigsten Punkt der Nachrichten heute bringt. Beginnend in der Viktoria Hall hier in Santa Barbara werde ich mich ab Montag draußen tummeln, in einem heldenhaften Kampf mit dem Wetter und unserer unzulänglichen und schrecklichen Luftfahrtindustrie, um über eine ganze Reihe von Bühnen zu stolzieren und Euch die Freuden der Kurzgeschichte nahezubringen. Für diejenigen unter Euch, die vorhaben, einer meiner Vorführungen beizuwohnen (nein, ich werde sie nicht Lesungen nennen, weil man mit dem Begriff »Lesung« einschläfernde Langeweile und das leise Summen einer Heizung hinten an der Wand eines schlaftrunkenen Klassenzimmers assoziiert), denkt bitte daran, dass diese Veranstaltungen meistens ziemlich schnell ausverkauft sind; richtet also Eure Terminplanung danach.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine Veröffentlichungen angeht, so hat mein holländischer Verlag Anthos soeben <em>De Vrouwen</em> herausgebracht, und Grasset, mein langjähriger französischer Verlag, bringt im Februar <em>Les Femmes</em> heraus, während der Hanser Verlag, der bodenständigste und beste aller deutschen Verlage, in Kürze die Geschichte <em>Wild Child</em> als eigenständiges Buch veröffentlicht (<a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-wilde-kind/"><em>Das wilde Kind</em></a>) und die restlichen dreizehn Geschichten für einen anderen Band aufhebt. Als ich in den Bergen war, habe ich die vierte Geschichte der neuen Sammlung zu Ende geschrieben, aber es ist noch ein ziemlich grober Entwurf, und ich werde wahrscheinlich nicht dazu kommen, sie noch einmal aufzupolieren, bevor ich von meiner Tour zurückkomme – wenn ich jemals zurückkomme. Wie angekündigt erscheint in der Zwischenzeit <em>A Death in Kitchawank</em> in der aktuellen Ausgabe des New Yorker (18. Januar), und ich weiß die ganze Aufmerksamkeit zu schätzen, die die Diskussionsteilnehmer hier und andere da draußen in der weiten Welt dieser Geschichte geschenkt haben. Der allgemeine Konsens scheint zu sein, dass diese besondere Geschichte die Menschen tief in ihrem Innern berührt. Das freut mich sehr. Schließlich ist es so, dass jeder von uns, der sich hinsetzt und eine Geschichte schreibt, es in der Hoffnung tut, etwas zu schaffen, dass unsere lesenden Mitmenschen anspricht, obwohl wir nie wissen, ob uns das wirklich gelingt. Wenn etwas Gutes dabei herauskommt, erleben wir unsere persönliche Verklärung.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und damit verabschiede ich mich für heute. Ich hoffe, dass die Götter des Himmels mir gewogen sind und dass ich Euch alle sehr bald bei einer Veranstaltung in der Nähe Eurer Heimat sehe. </p>
<hr/>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 21. Januar 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 13/11/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-13-11-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:44:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ja, wahrscheinlich wollte ich schon immer einen pinken Irokesenschnitt zur Schau tragen, wie ich es offensichtlich auf dem Foto anbei tue (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Janet Troy), das bei meinem Auftritt im Paramount Theater in meiner Heimatstadt Peekskill ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/11/news_126i1.jpg" alt="" width="200" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2983" />Nun ja, wahrscheinlich wollte ich schon immer einen pinken Irokesenschnitt zur Schau tragen, wie ich es offensichtlich auf dem Foto anbei tue (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Janet Troy), das bei meinem Auftritt im Paramount Theater in meiner Heimatstadt Peekskill, New York, entstand, und zwar an dem Tag, der, wie ich später voller Bescheidenheit und Dankbarkeit erfuhr, in Westchester County zum T.C. Boyle Tag erklärt worden war. Was vermutlich bedeutete, dass ich in jeder Bar im County Getränke umsonst oder zumindest zum halben Preis bekommen hätte. Leider habe ich davon erst erfahren, als die Veranstaltung fast vorbei war und Mitternacht mit schnellen Schritten heran nahte. Nun ja. Es war trotzdem ein tolles Gefühl, in eben jenem Theater auf der Bühne zu stehen, auf der sich viele der kulturellen Highlights meiner Jugend zugetragen haben (damit meine ich insbesondere, dass ich mir das Original von »Rodan« zweimal ganz anschauen musste und dass ich unter dem schreienden Mob von Kindern war, der die Premiere von »Sinbad« zu sehen bekam), und es war toll, alte Freunde und Lehrer in der anständig lärmenden Menge zu sehen. Der Anlass war die Unterstützung einer gemeinschaftlichen Lesung fünf meiner Bücher, die in <a href="https://www.tcboyle.de/romane/worlds-end/"><em>World&#8217;s End</em></a> gipfelte, meinem Roman von 1987, der um mehrere Jahrhunderte der Geschichte des Hudson Valley herum gebaut ist. Dieses Jahr ist der 400. Jahrestag von Henry Hudsons »Entdeckung« der Gegend. Ich habe dem Publikum feierlich versprochen, am 500. Jahrestag wieder aufzutauchen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine Veröffentlichungen anbelangt &#8211; damit sich niemand wegen meiner abschließenden Kommentare im letzten Blog-Eintrag Sorgen machen muss &#8211; wurde ich von einem unmittelbaren Ende durch meine eigene Hand verschont, da ich soeben die dritte der neuen Geschichten zu Ende gebracht habe, die mir nach <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> vorschwebten (<em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em> wird voraussichtlich 2011 veröffentlicht, falls ich das noch nicht erwähnt habe). Die erste der neuen Geschichten, <em>My Pain Is Worse Than Your Pain</em>, wird in der Januar Ausgabe von Harper&#8217;s erscheinen, aufgrund einer der schnellsten Übergänge von der Fertigstellung zur Veröffentlichung, die ich je erlebt habe. Die sehr schönen Korrekturabzüge schmücken eben in diesem Augenblick meinen Schreibtisch. Jedenfalls ist die neueste Geschichte ein Erinnerungsstück namens <em>A Death in Kitchawank</em>, und ich werde Euch auf dem Laufenden darüber halten, wo und wann sie erscheint. (Habe ich hemmungslos geschluchzt, während ich den letzten Absatz tippte? Darauf könnt Ihr Euch verlassen.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bald werden die Tour-Daten für <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> (gebundene Ausgabe) und <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> als Taschenbuch feststehen, und ich werde sie Euch hier zuverlässig bekanntgeben. In der Zwischenzeit, jetzt, da ich aus Fort Collins und von einer wundervollen Gemeinschaftslesung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/"><em>América</em></a> zurückgekehrt bin, habe ich nur noch einen Termin in meinem Kalender stehen, einen, über den sich, wie ich hoffe, diejenigen unter Euch freuen werden, die in der Gegend von L.A. wohnen. Am 24. November 2010, um 20 Uhr, werde ich eine Benefizveranstaltung zugunsten des PEN West geben, im Actor&#8217;s Gang, 9070 Venice Blvd., Culver City, CA 90232. Wir sehen uns dann dort.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt? Jetzt muss ich Schwimmen gehen und den Rest des Tages im Freien genießen, denn nächste Woche werde ich hier in Santa Barbara in einem Studio eingesperrt sein und die vierzehn Geschichten von <em>Wild Child</em> für Blackstone Audio aufnehmen. Im Dunkeln. Süße, passende Dunkelheit. Ich und die Leselampe werden unter uns sein, an dem inselhaften Ort, den Boden, Decke und vier Wände vorgeben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 13. November 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Janet Troy</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>What&#8217;s New? 04/10/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:25:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt nicht viel zu berichten, außer dass Gott offensichtlich nicht will, dass ich Boogiesurfen gehe. Letztes Jahr im Frühling, als ich von einer ausgedehnten Feier in New York zurückkehrte (die das Immunsystem schwächte, nicht nur meines, sondern das des gesamten Planeten), schlich ich mich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/">What&#8217;s New? 04/10/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2951" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/10/news_125i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es gibt nicht viel zu berichten, außer dass Gott offensichtlich nicht will, dass ich Boogiesurfen gehe. Letztes Jahr im Frühling, als ich von einer ausgedehnten Feier in New York zurückkehrte (die das Immunsystem schwächte, nicht nur meines, sondern das des gesamten Planeten), schlich ich mich für drei Tage an die Küste, um in einer kleinen Stadt an einem Strand, an dem die Wellen genau richtig sind, ins Meer einzutauchen. Doch ich wurde krank und konnte nicht ins Wasser gehen. Also wartete ich, bis die Touristensaison vorbei war, und schlich letzte Woche an denselben Ort zurück. Ja. Eure Vermutung stimmt. Wieder krank. Ein Kratzen im Hals am Abend, bevor ich losfuhr, gefolgt von grippalem Befinden und so, nichts mit Eintauchen in die kalte Brandung.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe es jedoch geschafft, den Schluss der zweiten meiner neuen Kurzgeschichten mit dem Titel <em>The Silence</em> in die Tasten zu hämmern, genauso wie diese perfekt geformten Wellen an die Küste hämmerten und dabei ihren Rhythmus auf mein an den Stuhl gefesseltes Selbst übertrugen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was ich jetzt mache, außer dass ich mich gut erhole, danke, und jeden Tag drei Stunden damit verbringe, aus Brandschutzgründen im Wald totes Gehölz zu schlagen, ist, dass ich die goldenen Herbsttage genieße (»Jahreszeit der Nebel und milden Reife/Enger Busenfreund der Vollendung gebenden Sonne« &#8211; John Keats, <em>Ode to Autumn</em>), während ich anfange, an meinem dreiundzwanzigsten Buch zu arbeiten. Obwohl es sich dabei eigentlich formal gesehen um den nächsten Roman nach <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> handelt, ist es das dreiundzwanzigste Buch, weil die Geschichten aus diesem Herbst aller Wahrscheinlichkeit nach von dem besagten Roman unterbrochen werden und so auf ihre Fertigstellung im nächsten Jahr warten müssen. Aber ich greife mir selbst vorweg. Ich bin ganz einfach glücklich, wieder an Geschichten zu arbeiten und mich in den Herbst hinein zu entspannen, von dem Keats nie geahnt hätte, dass er gleichzeitig die Jahreszeit von eindeutig gar nicht milden Feuersbrünsten ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An der Veröffentlichungsfront tut sich auch etwas: Mein langjähriger Verleger Viking und mein scharfsinniger, vitaler, Berg-und-Tal-kletternder Lektor Paul Slovak haben sich darauf geeinigt, wie viele von Euch wissen, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> im März 2011 herauszubringen, gleich nach der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> kurz nach Weihnachten und der gebundenen Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/"><em>Wild Child</em></a> in der dritten Januarwoche von diesem schnell näherrückenden Zeppelin eines Jahres, 2010. Und wenn Ihr das für gute Nachrichten haltet, lasst Euch sagen, dass in Slowenien große Freude herrscht, weil dort zum ersten Mal eines meiner Bücher (<a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>) in einer slowenischen Übersetzung erscheinen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch? Na ja, natürlich war ich mit dem Puli (ungarischer Wasserhund) am Strand joggen (nicht an dem Strand die Küste aufwärts, den ich nicht verraten werde, sondern an dem Strand am Ende der Straße hier, ein sehr schöner Strand, aber mit Wellen, die nicht einmal mangelhaft sind). Das dazugehörige Foto, mit freundlicher Genehmigung von Roy Corsell, der zu Besuch war, bis vor kurzem in New York weilte und jetzt in Las Vegas, zeigt den richtigen Griff, um die Dreadlocks eines durchschnittlichen Pulis zu entsanden. Von welcher Rasse Darda ein leuchtendes Beispiel ist, wie Ihr sehen könnt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt gehe ich mir aber erst einmal den Kopf über die nächste Geschichte aus der Reihe zerbrechen, in der Hoffnung, dass es wie immer eine nächste und sogar eine übernächste geben wird. Man weiß nie. Wir wissen, wo sie hingehen, diese Geschichten &#8211; aufs Papier, in die Köpfe der Leser, hinaus in die geschäftige Welt, wo sie vergessen werden &#8211; aber wir wissen nie, wo sie herkommen. Oder ob sie kommen.</p>
<p>PS: Bevor ich es vergesse, nehmt bitte zur Kenntnis, dass ich am 16. Oktober beim New York Festival auftreten werde, zusammen mit Mary Gaitskill, einer Schriftstellerin, deren Werk ich liebe, und am 17. Oktober im Paramount Theater in meiner Heimatstadt Peekskill, im Rahmen des 400. Jahrestages des Hudson Valley. Und lasst mich die Italiener nur ein bisschen herzlich grüßen, die gerade <em>Le Donne</em> aus Feltrinelli veröffentlicht haben, mit dem wunderbar fantasiereichen Kunstwerk, welches letzten Winter die Titelseite der Besprechung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> in der New York Times zierte. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Oktober 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2009/">What&#8217;s New? 04/10/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 09/09/2009</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 10:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So, hallo und guten Tag. Das Labor Day Wochenende liegt hinter uns, die Touristen sind in Scharen abgereist, das Wetter ist schön und hält sich bei 72 Grad und ja, ich war der, der am Samstag in der Brandung am Butterfly Strand herumgetollt ist, an einem Tag voller Selbstvergessenheit und Freude.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2009/">What&#8217;s New? 09/09/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_124i1.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2920" />So, hallo und guten Tag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Labor Day Wochenende liegt hinter uns, die Touristen sind in Scharen abgereist, das Wetter ist schön und hält sich bei 72 Grad und ja, ich war der, der am Samstag in der Brandung am Butterfly Strand herumgetollt ist, an einem Tag voller Selbstvergessenheit und Freude. Die Freude lag in erster Linie an dem Wunder, auf diesem herrlichen Planeten am Leben zu sein, aber ihr wurde von einer wohlbemessenen Menge erfrischenden Weißweins und dem Zusammensein mit alten Freunden auf die Sprünge geholfen und Vorschub geleistet, und sie wurde dadurch vertieft, dass ich soeben meinen ersten neuen literarischen Text fertig geschrieben habe, seit ich <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> im Juli beiseite gelegt hatte. Es handelt sich um eine neue, komische Geschichte (und sie muss ziemlich witzig sein, denn eine Live-Lesung des Textes rief ein oder zwei Lacher bei Frau Boyle hervor, meinem kritischsten Publikum) und sie heißt <em>My pain is worse than your pain</em>. Ich werde es Euch wissen lassen, wann sie gedruckt werden soll, aber hier ist erst einmal ein Vorgeschmack: Sie spielt in der abgelegenen, kleinen Dorfgemeinde Big Timber, die, wie viele von Euch wissen, für den geographisch identischen Ort im Sequoia Forest steht, an den ich mich jedes Jahr für ein paar Monate zurückziehe. Wenn ich Glück habe. Und dieses Jahr hatte ich tatsächlich sehr viel Glück.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Um mal von etwas ganz anderem zu sprechen &#8211; was soll dieses ganze Gerede über Woodstock? Ja, sogar hier im Forum [von <a href="http://www.tcboyle.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.tcboyle.com</a>] war ich dabei, eine Frage von dieser scharfsinnigen Katze (Katze sowohl im metaphorischen als auch im wörtlichen Sinne) Chester zu beantworten, die mich fragte, warum Maslovat und ich nicht da waren, obwohl die Musik doch keine zwei Stunden flussaufwärts am anderen Ufer des Hudsons von dort entfernt ertönte, wo wir uns in unseren sehr, sehr jungen und haarigen Verkörperungen aufhielten. Ich antwortete Chester im Forum und wies darauf hin, dass Maslovat und ich in echt schon beim Musikfestival waren, aber als die beiden Headbanger, die wir waren, nur an den beiden Rock&#8217;n&#8217;Roll-Tagen, während wir das Folk-Fest am Freitagabend ausließen. Wir waren in Begleitung meiner Freundin (die später die oben erwähnte Frau Boyle werden sollte) und des extrem coolen Multitalents Drew, dessen stöhnender Käfer uns am Samstagmorgen dorthin brachte. Irgendwie schafften wir es, die einzige Straße zu finden, die noch nicht gesperrt war, nur um dann festzustellen, dass diejenigen, die das Festival schon wieder verließen, beide Spuren dazu benutzten, so dass die Einfahrtsstraße völlig erledigt war. Also stellten wir das Auto in einem praktischen Graben ab und gingen ein paar Meilen zu Fuß. Wonach wir uns an allem genüge taten, nicht zuletzt an einer Sonne, die nieder brannte und von kaltem Regen und noch kälterem Matsch abgelöst wurde. War es das Wert? <em>Absolutamente.</em><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Natürlich sage ich das jetzt, weil ich Euch alle zu einem viel kleineren Festival einladen will, ohne Musik, Sonne und Matsch, im Paramount Theater in Peekskill, New York, wo ich meine Show abziehen werde, ein paar Witze reiße und alles und jeden unterhalten werde, bevor Alan Parkers Verfilmung von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/willkommen-in-wellville/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Willkommen in Wellville</em></a> bei freiem Eintritt gezeigt wird. Wann? Am 17. Oktober 2009. Die Veranstaltung wird von der Bücherei von Peekskill gesponsort, in deren Hallen der Field Notes Buchclub dieses Jahr Diskussionsrunden über <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>América</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/willkommen-in-wellville/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Willkommen in Wellville</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/drop-city/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Drop City</em></a> und &#8211; im Rahmen einer Lesung in der ganzen Stadt &#8211; meinen Peekskill-Roman <a href="https://www.tcboyle.de/romane/worlds-end/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>World&#8217;s End</em></a> abgehalten hat. (Und ach, wie schön Geschichte und Literatur verschmelzen, wenn ich Berichte über mein Leben lese und erfahre, dass ich nicht im Peekskill der Welt, die wir kennen, sondern im Peekskill meiner Dichtung geboren und aufgewachsen bin.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Darüber hinaus brauen sich Neuigkeiten zusammen, Leute, bezüglich der <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/wild-child/">Wild-Child-Sammlung</a>, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> und die vielen Übersetzungen von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/die-frauen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><em>Die Frauen</em></a> sowie die Veröffentlichung dieses gelungenen Titels in Buchform Ende Dezember beim Penguin Verlag, ganz zu schweigen davon, dass sowohl Grasset in Frankreich als auch der Hanser Verlag in Deutschland den kleinen Wild-Child-Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-wilde-kind/"><em>Das wilde Kind</em></a>, als eigenständiges Buch herausgeben werden, wobei sie die anderen dreizehn Geschichten für separate Bände aufheben. All das wird in allen aufregenden Details das nächste Mal bekanntgegeben. Oder vielleicht das übernächste Mal. Oder &#8230;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay, ich werde mein Bestes geben. Euch allen einen schönen Tag jetzt.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 9. September 2009 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-09-2009/">What&#8217;s New? 09/09/2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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